Grundausbildung

Lehrberufe

Den Grundstein für jede erfolgreiche Karriere als Kunststoff-Expert*in bildet die Lehre. Die Ausbildung bis zur Lehrabschlussprüfung erfolgt universell. Wer sich spezialisieren will, tut das erst als Facharbeiter oder Meister.

Die oberösterreichische Kunststoffbranche braucht junge, bestens ausgebildete Mitarbeite*nnen.

Vor allem folgende Lehrberufe werden in den Kunststoff-Unternehmen ausgebildet.

Fachschule

Die Fachschulen sind vierjährige Lehrgänge der berufsbildenden mittleren Schule, die nach Absolvierung der achten Schulstufe besucht werden. Nach dem Verfassen einer Technikerarbeit schließt diese Ausbildungsform mit einer Abschlussprüfung ab. Die Abschlussprüfung erlaubt reglementierte Berufsberechtigungen und Gewerbeberechtigungen.

VoraussetzungAbschluss der 8. Schulstufe
Dauer4 Jahre

Höhere Technische Anstalten (HTL)

Nach Abschluss der 8. Schulstufe besteht die Möglichkeit sich bei einer Höheren Technischen Bundeslehranstalt (HTL) einzuschreiben. Detailinformationen und Voraussetzungen zur Aufnahme an einer HTL erhält man direkt bei der jeweiligen Schule.

Berufsbildende Schulen wie die HTL vermitteln eine abgeschlossene Berufsausbildung. Nach erfolgreichem Schulabschluss, dieser wird durch die Reife- und Diplomprüfung abgeschlossen, kann direkt in die Arbeitswelt eingestiegen werden. Der Abschluss berechtigt aber auch zum Weiterstudium an einer Fachhochschule oder Universität.

Eine mindestens 1½ - jährige fachliche Tätigkeit berechtigt zur Selbständigkeit und Anmeldung eines entsprechenden Gewerbes. Eine 3-jährige facheinschlägige Berufspraxis ermöglicht die Zuerkennung der Standesbezeichnung „Ingenieur“.

VoraussetzungAbschluss der 8. Schulstufe
Dauer5 Jahre
AbschlussIngenieur (auf Anfrage beim Ministerium nach dreijähriger Berufspraxis)
 Diplom-HTL-Ing. nach (sechs Jahren facheinschlägiger Praxis, Verfassen einer schriftlichen Arbeit und mündlichen Prüfung)