MAS-Extruder erhalten Digitalen Zwilling

MAS-Doppelschnecken-Extruder mit gleichlaufenden konischen Schnecken
MAS-Doppelschnecken-Extruder mit gleichlaufenden konischen Schnecken © MAS
Die „StrömungsRaum“-Software kann Scherraten entlang des MAS-Doppelschnecken-Extruders nachbilden und virtuell flexibel ändern
Die „StrömungsRaum“-Software kann Scherraten entlang des MAS-Doppelschnecken-Extruders nachbilden und virtuell flexibel ändern© MAS

07.04.2021

Das Unternehmen MAS aus Pucking spart mit dem Einsatz einer Simulationssoftware kostbare Zeit bei der Entwicklung seiner Maschinen und Anlagen.

Die konischen MAS-Extruder mit den gleichlaufenden Doppelschnecken haben sich mit ihrer systemtypischen gleichförmigen und dadurch schonenden Plastifizierweise einen Namen gemacht – insbesondere bei Recycling- und Compoundieranwendungen. Ein modular aufgebautes Schneckenkonzept erlaubt ein rasches Anpassen an die konkreten Einsatzbedingungen. Um diese Anpassung nicht mehr empirisch im Nachhinein, sondern faktenbasiert im Vorhinein und damit schneller vornehmen zu können, wurde zusammen mit dem Dortmunder Technologieunternehmen IANUS, einem Spin-off der TU Dortmund, die Simulationssoftware „StrömungsRaum“ entwickelt.

Digitaler Zwilling spart Zeit

Es ist ein cloudbasiertes Konzept, das den Plastifiziervorgang entlang der Schneckengänge mithilfe hochauflösender 3D-CFD-Strömungssimulationen digital abbildet und durch Algorithmen variabel gestaltet. Dieser digitale Anlagenzwilling erlaubt es jedem damit vertrauten Anwendungstechniker, Extruderund Schnecken-Geometrien zu sichten und zu verändern. Deren Eckdaten stehen praxisgerecht zur Verfügung, oftmals innerhalb weniger Minuten. „Damit verlagert sich die verfahrenste Auslegung unserer Maschinen und Anlagen in die virtuelle Welt, mit dem Vor teil, dass Kundenanforderungen rasch und effizient einem digitalen Testlauf unterzogen werden können“, erklärt Vertriebsleiter Stefan Lehner.

Ideal auch bei Compoundierung

Die „StrömungsRaum“-Software bietet nicht nur Effizienzfortschritte bei Recyclingaufgaben, sondern auch bei der Compoundierung. Insbesondere zur Optimierung der Verteil-Homogenität und zur Minimierung von Qualitätsverlusten von Zusatzstoffen wie Fasern oder Pigmente.

www.mas-austria.com 


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