Firmenstipendien für Automatisierungstechnik-Studierende vergeben

Stipendiaten der FH Wels
Vorne v.li.n.re.: Julian Krydl, Franz Enhuber (B&R), Daniel Stelzmüller, Jakob Stefan mit dem wissenschaftlichen Leiter der FH OÖ, FH–Prof. Dr. Günther Hendorfer. Hinten v.li.n.re.: FH-Prof. DI Dr. Burkhard Stadlmann, DI Dr. Klemens Freudenthaler (TRUMPF), DI Thomas Führer MSc (STIWA) © FH OÖ

15.10.2018

Automatisierungstechnik-Studierende haben meist während des Studiums bereits mehrere konkrete Jobangebote. Sie zählen in Zeiten von Smart Production und Industrie 4.0 mit ihrem Know-how aus Maschinenbau, Elektrotechnik und Industrieller Informatik am Arbeitsmarkt zu den gefragtesten AkademikerInnen. Deshalb locken namhafte oberösterreichische Industriebetriebe mit lukrativen Firmenstipendien. Kürzlich vergaben B&R, die STIWA Group und TRUMPF Maschinen Austria drei Firmenstipendien in der Höhe von je 15.000 Euro an die drei erstsemestrigen Studierenden Julian Krydl, Daniel Stelzmüller und Jakob Stefan.

„Technik begleitet mich bereits seit vielen Jahren. Schon in meiner bisherigen Ausbildung an der HTL Paul Hahn hat B&R mit seiner innovativen Steuerungstechnik bei mir einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Ich freue mich, dass ich im Rahmen des Firmenstipendiums dieses Unternehmen näher kennenlernen kann und mit einem Berufspraktikum unterstützt werde“, freut sich der aus Langenstein stammende Automatisierungstechnik-Student Julian Krydl.

„Bereits in der HTL Vöcklabruck war Automatisierungstechnik mein Lieblingsfach. Mein Ziel ist es, einen Beitrag dazu leisten zu können, dass Menschen vom technischen Fortschritt profitieren können“, erklärt der aus Schwanenstadt stammende Daniel Stelzmüller. „Die Unterstützung durch das international erfolgreiche Unternehmen STIWA Group ist für mich die Gelegenheit, dieses Ziel zu erreichen. Ich werde mich gerne in das Unternehmen einbringen und für gemeinsame Ziele eintreten.“

„TRUMPF Maschinen spricht mich aufgrund des breit aufgestellten Produktekataloges besonders an. Sehr interessant finde ich den Maschinensektor, in dem ich als angehender Automatisierungstechniker sehr gerne mehr über die komplexen Anlagen erfahren möchte“, berichtet der aus Kattau (NÖ) stammende Jakob Stefan. „Mit den in der Automatisierungstechnik geforderten Aspekten Geschwindigkeit, Flexibilität und Vernetzbarkeit setze ich mich sehr gerne auseinander. In der Zeit an der HTL Karlstein für Mechatronik habe ich bereits einen wichtigen Grundstein für eine erfolgreiche Karriere erhalten. Im Studium möchte ich mein Wissen erweitern und festigen. Es freut mich, neue innovative Unternehmen wie TRUMPF kennen zu lernen.“

Königsdisziplin der Technik
„Die starke Praxisnähe, die hohe Ausbildungsqualität, die internationale Ausrichtung und die anwendungsorientierten Forschungsleistungen sind die Erfolgsfaktoren, die die heimischen Betriebe an der Welser FH schätzen. Durch die zahlreichen Projekte während des Studiums entwickeln die Studierenden eine gute Problemlösungskompetenz“, betont Studiengangsleiter FH-Prof. DI Dr. Burkhard Stadlmann, der auch weiß, dass doppelt so viele AbsolventInnen, wie tatsächlich verfügbar sind, vermittelt werden könnten.

Die „Königsdisziplin“ der Technik ist eine echte, aber lohnende Herausforderung. „Wer sich dieser stellen mag, ist herzlich willkommen. An späteren Jobangeboten wird es auch in Zukunft nicht mangeln“, so Stadlmann.

 

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