PCCL für weitere vier Jahre auf der Überholspur

Kaufmännische Geschäftsführerin bei Polymer Competence Center Leoben GmbH (PCCL) © PCCL
Kaufmännische Geschäftsführerin bei Polymer Competence Center Leoben GmbH (PCCL) © PCCL

02.07.2020

Im Jahr 2009 erhielt die Polymer Competence Center Leoben GmbH (PCCL) den Zuschlag für ein K1-Kompetenzzentrum im Spitzenforschungsprogramm COMET. Auf Basis einer eingehenden Evaluierung durch ein Gutachtergremium der FFG wurden die bisherigen Leistungen bestätigt, und es wurde die nächste vierjährige Förderperiode (2021-2024) mit einem Gesamtvolumen von ca. € 23 Mio. genehmigt.

Seit dem Start des K1-Zentrums hat sich die Polymer Competence Center Leoben GmbH (PCCL) mit mittlerweile rund 120 MitarbeiterInnen zum führenden österreichischen Zentrum für kooperative Forschung im Bereich Kunststofftechnik und Polymerwissenschaften entwickelt.

Das PCCL definiert sich als Forschungsunternehmen mit dem Auftrag, hochkarätige Forschung auf internationalem Niveau durchzuführen und setzt sich zum Ziel, die Innovationsfähigkeit der Industrie zu erhöhen ("From Research to Industry"). Dies lässt sich auch an der prominenten Kundenliste der Leobener Kunststoffexperten ablesen: so zählen zahlreiche namhafte nationale und internationale Unternehmen wie AT&S, Semperit, Borealis, SKF, BMW und viele mehr zu den langjährigen Kooperationspartnern.

Als international gefragter Forschungspartner stellt sich das PCCL in den nächsten Jahren auch der großen globalen Herausforderung der Kreislaufwirtschaft (circular economy) von Kunststoffen. Dies spiegelt sich in Projekten wider, die sich z.B. mit der Vermeidung von Mikroplastik durch den Einsatz von biologisch abbaubaren Polymeren, der Sortierung von rezyklierten Polymeren, der Verwendung von Rezyklaten in technischen Produkten sowie mit energieeffizienten und abfallfreien Produktionstechniken befassen und damit zu den Nachhaltigkeitszielen beitragen.

Die beiden Geschäftsführer des PCCL, Elisabeth Ladstätter und Wolfgang Kern, freuen sich über die frisch eingeworbenen Projektmittel und bedanken sich bei den Fördergebern und den zahlreichen Industriepartnern, sowie bei den beteiligten Universitäten und Forschungsinstituten. Die Forschungsarbeiten des COMET-Zentrums werden weiterhin durch das BMDW und das BMK mit Mitteln des Bundes und der Länder Steiermark, Niederösterreich und Oberösterreich gefördert und über die FFG abgewickelt. „Die kooperative Zusammenarbeit mit unseren Partnern und die finanzielle Unterstützung durch die öffentliche Hand ermöglichen es erst, vielversprechende Zukunftsthemen wie z.B. funktionale und adaptive Polymere weiter auszubauen und die internationale Sichtbarkeit des Forschungsstandortes Leoben zu stärken.“

www.pccl.at