EREMA Gruppe bleibt auf Wachstumskurs und erweitert Produktionsflächen und Kundenserviceangebote

20 Prozent Umsatzplus im Geschäftsjahr 2020/21

Manfred Hackl, CEO EREMA Group GmbH
Manfred Hackl, CEO EREMA Group GmbH © EREMA/Wakolbinger
EREMA Unternehmenszentrale in Ansfelden
In der Unternehmenszentrale in Ansfelden, Österreich, wurden u.a. Produktionsflächen verdoppelt und das Versuchszentrum für Kunden erweitert © EREMA/Wakolbinger

25.05.2021

Der Start in das Geschäftsjahr 2020/21 war aufgrund des in Österreich beinahe zeitgleich verhängten ersten Corona-Lockdowns und der weltweiten Pandemie-Entwicklung besonders herausfordernd, die Entwicklungsarbeit und Investitionen der vergangenen Jahre machten sich aber dennoch eindrucksvoll bezahlt: die EREMA Gruppe, bestehend aus der EREMA Group GmbH und deren Tochterunternehmen EREMA, PURE LOOP, UMAC, 3S, KEYCYCLE und PLASMAC, konnte ihren Wachstumskurs fortsetzen und zieht nun erneut eine Erfolgsbilanz. Der erwirtschaftete Gesamtumsatz von 250 Mio. Euro bedeutet ein Plus von über 20 Prozent im Vergleich zum Geschäftsjahr 2019/20.

„In einem Jahr, das jeden von uns vor besondere berufliche und private Herausforderungen gestellt hat, sind wir besonders stolz darauf, dass es uns so gut gelungen ist, ein sicheres Arbeitsumfeld für unsere Mitarbeiter zu schaffen, unsere Kunden zufriedenzustellen und die Neuheiten, die wir zuvor auf der K 2019 präsentieren durften, weltweit am Markt einzuführen“,

bilanziert Manfred Hackl, CEO der EREMA Group GmbH.

Technologische Antworten auf gestiegene Qualitätsansprüche

Im mehr als 100 Ländern weltweit sind derzeit rund 7.000 Maschinen aus dem Unternehmens-verbund in Betrieb. Die Mitarbeiteranzahl stieg auf insgesamt 660. Technologisch basiert das Wachstum in allen Segmenten auf der hohen Regranulat-Qualität, die mit den jeweiligen Recyclinglösungen erzielt wird. Diese machen es mittlerweile möglich, auch Post Consumer Rezyklat für Verpackungen im Kosmetik- und Lebensmittelbereich einzusetzen, weshalb Recyclingunternehmen in deren Anschaffung eine wichtige Investition in die Zukunft sehen. Sichtbar wird das beispielsweise an der Auftragsentwicklung für Anlagen des Typs INTAREMA® TVEplus® mit ReFresher für die Produktion von geruchsoptimiertem Rezyklat. Allein die Recyclingkapazität dieser im abgelaufenen Geschäftsjahr verkauften Anlagen liegt bei 250.000 Jahrestonnen.  

In der Applikation PET Recycling entscheiden sich Kunden, die für die Getränkeindustrie produzieren, immer häufiger für die vor zwei Jahren auf den Markt gebrachte VACUNITE® Technologie. Erst kürzlich gab der belgische PET-Flaschen- und Preform-Hersteller Resilux bekannt, dass er damit seine Bottle-to-Bottle Recyclingkapazität verdoppeln wird. Darüber hinaus verfügt EREMA mit der VACUREMA® Technologie über ein Verfahren, das nicht nur für Bottle-to-Bottle Anwendungen, sondern für unterschiedliche weitere Verarbeitungsmöglichkeiten geeignet ist, etwa PET to sheet, PET to fibre oder PET to strapping.

Alle genannten Recyclingtechnologien ebenso wie die COREMA® Maschinen, die Recycling und Compounding in einem Arbeitsschritt ermöglichen, können mit einem umfassenden QualityOn Paket zur Überwachung von Farb- und MVR-Werten ausgestattet werden. Auf der Kundenplattform BluPort® gebündelte digitale Assistenzsysteme unterstützen die Maschinenbetreiber bei Qualitätskontrolle und Steigerung der Maschinen-Performance. „Wir haben in den vergangenen Jahren viel Entwicklungsarbeit geleistet. Mit dem dadurch erreichten hohen Qualitätslevel bedienen wir nun genau die Anforderungen der wachsenden Anzahl an Markenherstellern, die sich zum Kunststoffrecycling und zur Kreislaufwirtschaft bekennen“, so Hackl.

Ein ähnliches Bild zeigt der Blick auf das Inhouse Segment. Mit EREMA und dem auf Shredder-Extruder-Technologie spezialisierten Tochterunternehmen PURE LOOP sowie mit PLASMAC bietet die EREMA Gruppe auch für Inhouse Kunden ein breit gefächertes Maschinenangebot für unterschiedliche Anforderungen beim Recycling von Produktionsabfällen. Die beiden letztgenannten Unternehmen können ihren Kunden nun auch in den USA Materialtests auf den jeweiligen Maschinentypen anbieten. Am PLASMAC Standort in Italien wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr die Produktionsflächen verdoppelt und ebenfalls ein neues Vorführzentrum für Maschinenabnahmen errichtet.

Bestens gerüstet für die Zukunft

Komplettiert wird der Unternehmensverbund durch UMAC (Handel mit Gebrauchtanlagen), 3S (Entwicklung und Produktion von Kernteilen) und KEYCYCLE (Planung, Engineering und Turnkey-Projekte), womit die EREMA Gruppe das gesamte Spektrum des mechanischen Kunststoffrecyclings abdeckt. Dazu Hackl: „Wir haben in den vergangenen drei Jahren knapp 60 Mio. Euro in Modernisierung und Erweiterung unserer Standorte sowie in die Verdichtung unseres Servicenetzwerkes für Kunden investiert und die Auftragslage ist gut. Wir blicken also sehr zuversichtlich in die Zukunft.“

www.erema.com