Ensinger stellt Klimastrategie vor

Kunststoffverarbeiter setzt auf erneuerbare Energie und Materialkreisläufe

Rottenburg-Ergenzingen befindet sich das größte Spritzgusswerk der Ensinger Gruppe © Ensinger
In Rottenburg-Ergenzingen befindet sich das größte Spritzgusswerk der Ensinger Gruppe. Die Maßnahmen zur Reduktion des CO2-Ausstoßes setzen beim Energiemanagement und bei den Materialressourcen an. So soll der Anteil an Strom aus erneuerbaren Energien sukzessive ausgebaut werden. Ebenso werden immer mehr Materialien in einen Stoffkreislauf integriert. © Ensinger
Dr. Oliver Frey © Ensinger
Dr. Oliver Frey ist als Mitglied der Geschäftsleitung für die Weiterentwicklung der Klimastrategie der Ensinger Gruppe zuständig. © Ensinger
Standort Cham © Ensinger
Am Standort Cham, dem größten Zweigwerk der Ensinger Gruppe, wird der gesamte Strombedarf bereits in diesem Geschäftsjahr auf Ökostrom umgestellt. © Ensinger
Nufringen in Baden-Württemberg © Ensinger
Nufringen in Baden-Württemberg ist der Hauptsitz des Kunststoffverarbeiters Ensinger. Der produzierenden Industrie kommt eine Schlüsselrolle bei der Eindämmung des Klimawandels zu. © Ensinger

27.07.2021

Der produzierenden Industrie und insbesondere der Kunststoffindustrie kommt eine Schlüsselrolle bei der Eindämmung des Klimawandels zu. In diesem Sinne bekennen sich Inhaber und Leitung der Ensinger Gruppe zu ihrer Verantwortung, die vom Unternehmen emittierten Treibhausgase zu beschränken und sukzessive zu reduzieren, und zwar gemäß den Anforderungen der Pariser Klimaziele.

Die nun verabschiedete Klimastrategie des Kunststoffverarbeiters sieht vor, zuerst eine umfassende Aufnahme der weltweiten Ausstöße von Treibhausgasen (THG) durchzuführen. Auf dieser Basis wird Ensinger im Laufe des aktuellen Geschäftsjahres Reduktionsziele beschließen. Bilanzierung und Zielformulierung sollen nach internationalen Standards erfolgen. Beabsichtigt ist, die Reduktionsziele bei der Science-Based Target Initiative, einer unabhängigen Organisation zur zielgerichteten Steuerung der Aktivitäten, einzureichen und zu verabschieden. Die aus den Zielen abgeleiteten THG-Reduktionsmaßnahmen setzen vor allem beim Energiemanagement und bei den Materialressourcen an. So soll der Anteil an bezogenem und selbst erzeugtem Strom aus erneuerbaren Energien sukzessive ausgebaut werden. Ebenso werden immer mehr Materialien in einen Stoffkreislauf integriert.

Ensinger hat wichtige Vorarbeiten zu diesem Vorhaben bereits geleistet: Ein belastbares Energie- und Umweltmanagementsystem ist seit langem etabliert. In Zusammenarbeit mit dem Unternehmen ClimatePartner wurde eine CO2-Bilanz für zwei Jahre erstellt. Der Stromanteil aus erneuerbaren Quellen ist kontinuierlich ausgebaut worden, im Werk Cham wird bereits in diesem Geschäftsjahr der gesamte Strombedarf auf Ökostrom umgestellt. Ebenso konnte die Quote an eingesetztem und intern aufbereitetem Recyclingmaterial zuletzt deutlich gesteigert werden.

Als Mitglied der Geschäftsleitung ist Dr. Oliver Frey bei Ensinger für die Weiterentwicklung der Klimastrategie zuständig. „Wir sind guten Mutes, dass es uns in wenigen Jahren möglich sein wird, die direkt beeinflussbaren Emissionen des Unternehmens weltweit zu eliminieren. Es ist unser Ziel, klimaneutral zu wirtschaften, wenn möglich ohne Hinzunahme externer Kompensationsprojekte“, so Dr. Oliver Frey.

www.ensingerplastics.com