Quick Check 3D unterstützt Unternehmen

Quick Check 3D
Mit dem Quick Check 3D wird Unternhemen der Einstieg in die Additive Fertigung leicht(er) gemacht.
Bild: fotofabrika / Fotolia

15.03.2018

Um den Einstieg in die Additive Fertigung für Unternehmen zu erleichtern, haben Kunststoff- und Mechatronik-Cluster einen „Quick Check 3D“ entwickelt. Dieser schafft potenziellen Neueinsteigern einen schnellen und kompakten Überblick über aktuelle Möglichkeiten, Materialien und Systeme der Additiven Fertigung.

Die additiven Fertigungsmethoden entkoppeln sich immer mehr von der klassischen Prototypenherstellung und sind vereinzelt schon in die Serienproduktion sowie in das Ersatzteilmanagement eingezogen. Die Technologien haben in den letzten Jahren erheblich an Bedeutung gewonnen. Immer öfter entdecken Ingenieure die gestalterischen Freiheiten, der additiven Fertigung, um industrielle Problemstellungen völlig neu und einfacher zu lösen. Teile und Formen, die konventionell nicht herstellbar sind, können optimiert und – sogar mit zusätzlichen Funktionen versehen – einfach gefertigt werden. Kein Wunder, dass die Anzahl der Unternehmen, die diese Technologien einsetzen, rasant steigt.

Kosten versus Nutzen
Der Nutzen dieser – oft auch mit beträchtlichem Invest verbunden – Technologie ist nicht immer gleich sichtbar. Zusätzlich zur Kostenbetrachtung sollte daher immer eine Nutzenbetrachtung durchgeführt werden. Zusatznutzen können beispielsweise verbesserte Funktionen oder eine schnellere Handhabung durch reduzierte Massen bei bewegten Teilen sein. Nicht nur Werkstoffe, Technologien oder Bauteile werden betrachtet, sondern auch die komplexen Zusammenhänge innerhalb der Wertschöpfungs- und Prozesskette. Auch das Thema Geschäftsmodelle rückt in den Fokus.

Keine einheitlichen Lösungen
„Mittlerweile gibt es zahlreiche Systeme der Additiven Fertigung und schnell verliert man hier die Übersicht“, erzählt DI Peter Dunzendorfer, der sich seit Jahren mit allen Aspekten dieser Technologie beschäftigt. Der Quick Check soll dies schnell und gezielt ändern. Interviews mit Mitarbeitern aus verschiedenen Abteilungen wie Geschäftsführung, Produktion oder Konstruktion verschaffen zuerst einen Überblick über vorhandenes Know-how,  Investitionsspielraum, Anforderungen und Ziele. „Wir ermitteln gemeinsam mit dem Unternehmen die Relevanz der einzelnen Aspekte. Dann vermitteln wir dem Unternehmen die Grundlagen und zeigen die Möglichkeiten auf, wie ein guter Einstieg gelingen könnte und was dabei zu beachten ist“, beschreibt Dunzendorfer kurz das Prozedere.

Folgende Fragen sollten u.a. abgeklärt werden:

  • Soll die Additive Fertigung in die Wertschöpfungskette eingebunden werden?
  • In welchem Bereich sieht das Unternehmen Potenzial für den Einsatz von additiver Fertigung?
  • Welche Kenntnisse über Verfahren und Bauteilauslegung herrscht bereits im Betrieb?
  • Aus welchem Material muss das Bauteil hergestellt werden?
  • Welchen Belastungen wird das Bauteil ausgesetzt sein?

Der Quick Check 3D lässt erkennen, inwieweit die Anwendung additiver Fertigungstechnologien für den Betrieb Sinn machen. „Unsere Experten zeigen auch Möglichkeiten auf, die in manchen Betrieben noch nicht angedacht wurden“, sagt Dunzendorfer. Auch die Auslastung der Maschine muss gewährt sein, um die Investition wirtschaftlich zu bewerkstelligen. „Bei nur geringen Bedarf ist es kostengünstiger, das Angebot von Dienstleistern in Anspruch zu nehmen“, empfiehlt Dunzendorfer.

Infoblatt Quick Check 3D


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Foto: DI Peter Dunzendorfer, BSc.

DI Peter Dunzendorfer, BSc.

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