Thermoformen / Halbzeugverarbeitung

Die Verarbeitung von Kunststoff-Halbzeugen wie Platten oder anderen Formen benötigt viel empirische Erfahrung und das Wissen um den Umgang mit unterschiedlichsten Materialien. 
Das Thermoformen ist dabei eine Spezialdisziplin der Kunststoffverarbeitung.


Anwendungsgebiete:

  • Freiformflächen für Verkleidungen von automotiven Anwendungen oder im Maschinenbau,
  • Displays
  • aufwendigere Einsatzzwecke für technische Anwendungen im Bereich Architektur
  • Verglasungen aus Kunststoff wie z.B. in der Seilbahnwirtschaft ab kleinen Losgrößen

Im Bereich des Behälter- und Apparatebaus werden komplexe prozesstechnische Anlagen über die Kunststoffverarbeitung realisiert. Dabei kommen Materialien mit hoher chemischer Beständigkeit oder aber auch Materialkombinationen und Sandwichbauweisen zum Einsatz, die mittels Fügeverbindungen hergestellt werden.

Aktuelle Themen

Die Entwicklung neuer Anwendungsfelder für die Kunststoff-Halbzeugverarbeitung ist wichtiger Bestandteil des Business Developments. Dabei arbeiten Halbzeug-Hersteller eng mit den Halbzeug-Lieferanten zusammen, um technische Herausforderungen zu lösen. 
Wichtige Themen in der Branche sind Prozessoptimierungen und Zykluszeiten, die Individualisierung von Kundenwünschen ab Losgröße 1, Prozesssicherheit und Lebensdauer, aber auch Themen wie Explosionsschutz, Verfahrenstechnikoptimierung beim Fügen von Halbzeugen.

 

Aktivitäten

Der Kunststoff-Cluster bietet im Themenfeld der Halbzeugverarbeitung eine Anlaufstelle für technologische wie auch prozessthematische Aufgabenstellungen. Wichtiges Thema ist die Prozesskette vom Zerspanen über optimierte Wärmequellen bis hin zu fügetechnologischen Herausforderungen.
Darüber hinaus wird in den Bereichen erneuerbare Energien, Öko-Energie, Apparate und Anlagentechnik sowie Automobil- und Nutzfahrzeuge eng mit dem Umwelttechnik-, Ökoenergie-, Mechatronik- und Automobil-Cluster kooperiert.

 

Qualifizierung

Cluster-Kooperationsprojekte (Auszug)