Welser Studenten optimieren Produktionslabor für Katalysatoren

Im Zuge der Kooperation besuchten die Studierenden der FH OÖ Wels Borealis' Innovation Headquarters in Linz.<
Im Zuge der Kooperation besuchten die Studierenden der FH OÖ Wels Borealis' Innovation Headquarters in Linz.
Bild: © Borealis

13.03.2017

Studierende der Welser FH beteiligten sich im Rahmen eines Praxisprojektes an der Gestaltung einer neuen Katalysatoranlage der Borealis Polyolefine GmbH.

Studierende des Welser FH OÖ-Studienganges „Verfahrenstechnische Produktion" haben in einem Projekt an der effizienten Gestaltung einer neuen Katalysatoranlage der Borealis Polyolefine GmbH erfolgreich mitgewirkt. Um die Prozessabläufe in dieser neuen Anlage entwickeln und testen zu können, mussten die Studierenden Vorschläge für eine Erneuerung und Optimierung der bestehenden Laboreinrichtung einbringen. Die Ergebnisse werden nun geprüft und in die Praxis umgesetzt.

Borealis produziert Polypropylen und Polyethylen als Rohstoff für die kunststoffverarbeitende Industrie. Dabei werden für viele chemische Prozesse sogenannte Katalysatoren benötigt, die bei Borealis verstärkt selbst produziert werden. Ein Katalysator ist ein Stoff, der eine chemische Reaktion beeinflusst, ohne selbst dabei verbraucht zu werden.

„Wir haben nun in einem studentischen Praxisprojekt für Borealis Vorschläge erarbeitet, wie ein neues Labor zur Katalysatorenproduktion gestaltet werden könnte", erklärt FH-Prof. Albert Angerbauer. „Dabei haben wir unterschiedliche Glove-Box-Anbieter analysiert und eine optimale Ausrüstung für Borealis vorgeschlagen. Weiters haben wir auch Inputs für die ordnungsgemäße Lagerung der chemischen Ausgangsstoffe und deren optimale Belüftung geliefert."

Erfolgreiche Kooperation mit Borealis
Seit Jahren führt der Welser FH OÖ-Studiengang „Verfahrenstechnische Produktion" Praxisprojekte bei Borealis Polyolefine GmbH erfolgreich durch. „Die Projekte mit dem Welser Fachbereich Verfahrens- und Umwelttechnik bringen uns immer wertvollen Nutzen: Einerseits wird das jeweilige verfahrenstechnische Anlagenbauprojekt vorangetrieben und andererseits lernen wir mögliche zukünftige MitarbeiterInnen kennen", bestätigt der zuständige Fachbereichsleiter bei Borealis Markus Machherndl.

Informationen zum Studium
Chemie- und Physik-Interessierte können ihr Wissen in Großanlagen in die Praxis – wie etwa bei Borealis Linz – umsetzen. Nähere Infos zum Studium finden Interessierte am Tag der offenen Tür am 17.03. von 9 bis 18 Uhr oder unter www.fh-ooe.at/vtp.