FACC erhält Auszeichnung für Investitionen am Standort Oberösterreich

Robert Machtlinger, Vorstandsvorsitzender der FACC AG (4.v.l.), nimmt mit großer Freude die „Standort-Corona“ in Silber in Empfang.
Robert Machtlinger, Vorstandsvorsitzender der FACC AG (4.v.l.), nimmt mit großer Freude die „Standort-Corona“ in Silber in Empfang.
Bild: © IV OÖ/Krügl
Die Mitarbeiter von FACC blicken zuversichtlich in die Zukunft.
Die Mitarbeiter von FACC blicken zuversichtlich in die Zukunft. Umfangreiche Investitionen an den heimischen Standorten sind aktuell in Umsetzung, um für das zukünftige Wachstum in der Luftfahrtindustrie gerüstet zu sein.
Bild: © FACC

08.03.2017

Für ihre rege Investitionstätigkeit wurde FACC mit der „Standort-Corona 2017“ in Silber ausgezeichnet. Der renommierte Preis würdigt oberösterreichische Betriebe, die zwischen 2014 und 2016 in Oberösterreich kräftig investiert und neue Arbeitsplätze geschaffen haben.

Die feierliche Verleihung der „Corona 2017“ fand am 07. März unter großem Publikumsinteresse im Raiffeisenforum in Linz statt. Bei Robert Machtlinger, Vorstandsvorsitzender der FACC AG, war die Freude über diese begehrte Auszeichnung groß: „Unser umfangreiches Investitionsprogramm zündet bei der FACC AG die nächste Leistungsstufe, ist ein klares und nachhaltiges Ja zum Wirtschaftsstandort Oberösterreich und ein deutliches Zeichen für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Verantwortung für die Menschen in der Region.“ Das Unternehmen will damit den Grundstein für ein weiterhin profitables Wachstum legen und seine strategische Rolle als innovativer Luftfahrtzulieferant langfristig untermauern.

In den letzten drei Jahren hat FACC rund 180 Mio. Euro in die Entwicklung neuer Technologien und Programme sowie die Erweiterung ihrer Werks- und Produktionskapazitäten an den heimischen Standorten investiert und kann so die weltweit steigende Nachfrage nach Leichtbaulösungen aus Composite abdecken. Durch die Investitionen wurden im selben Zeitraum über 400 Arbeitsplätze im Innviertel geschaffen. Zusätzlich kam es zu wesentlichen Beauftragungen für den Maschinen- und Anlagenbau, weiters wurden vorrangig lokale Unternehmen aus der Bauwirtschaft sowie dem Gewerbe und Handwerk eingesetzt. Damit ist FACC in Oberösterreich ein überregionaler Leitbetrieb und Arbeitsplatzmotor.

Weiterer Ausbau der Kapazitäten in Umsetzung
FACC hat sich im Rahmen ihrer Unternehmensstrategie „Vision 2020“ zum Ziel gesetzt, die Umsatzmarke von einer Milliarde im Geschäftsjahr 2020/21 zu knacken. Der für das laufende Geschäftsjahr beschlossene Ausbau der Produktionskapazitäten ist ein wichtiger Schritt auf dem anhaltenden Erfolgs- und Wachstumskurs. Rund 5.000 m2 zusätzliche Produktionsfläche werden für das anstehende Wachstum noch heuer zur Verfügung gestellt, im Oktober wird ein neuer Autoklav installiert werden. Dieser gasdichte verschließbare Druckbehälter dient der thermischen Behandlung von Bauteilen im Überdruckbereich und wird mit einem Durchmesser von 5,5 Metern und einer Länge von 14 Metern der größte bis dato bei FACC in Betrieb befindliche sein.

„Unsere Auftragsbücher sind gut gefüllt und der Bedarf an neuen, effizienten und treibstoffsparenden Luftfahrzeugen ist weiterhin hoch. Um die Marktanforderungen bestmöglich erfüllen zu können und um für künftige Ratensteigerungen gerüstet zu sein, investieren wir auch heuer wieder in Baumaßnahmen und in neue Anlagen“, so Machtlinger. „Damit reagieren wir auf die weltweit starke Nachfrage nach unseren innovativen Leichtbauteilen, helfen unseren Kunden in ihren Wachstumsplänen und bauen unsere Technologieführerschaft am Composite-Sektor weiter aus. Denn auch zukünftig ist es unser Ziel, auf jedem modernen Verkehrsflugzeug mit High-Tech made in Austria vertreten sein.“

www.facc.com