HAIDLMAIR setzt mit dataformers auf Digitalisierung im Werkzeugbau

Digitalisierung in der Produktion bei Haidlmair
Digitalisierung in der Produktion bei Haidlmair
Foto: dataformers
Softwareentwicklung bei dataformers im Gewerbepark Urfahr
Softwareentwicklung bei dataformers im Gewerbepark Urfahr
Foto: dataformers

15.02.2018

Der Werkzeugmacher HAIDLMAIR setzt als führendes Unternehmen seiner Branche voll auf Digitalisierung. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Linzer Softwareschmiede dataformers, ein Unternehmen der HAIDLMAIR GROUP. Das gemeinsam entwickelte Monitoringsystem „Mould Monitoring 4.0“ ist ein Beispiel für Industrie 4.0 und das Internet der Dinge „Made in Oberösterreich“.

Der Nußbacher Werkzeugmacher HAIDLMAIR fertigt Spritzgießwerkzeuge zur Herstellung von Lager- und Logistikbehältern, Getränkekästen, Paletten und Wertstoffbehälter. Dabei hat man ein Ziel: Höhere Produktivität beim Kunden. Dazu hat man gemeinsam mit der Linzer Softwareschmiede dataformers das Monitoringsystem „Mould Monitoring 4.0“ entwickelt. Es erlaubt eine umfassende Kontrolle des Werkzeuges im Spritzprozess: Mittels Sensoren können Kunden kritische Parameter wie Zykluszeit, Stückzahlen, Druck und Temperatur online genau im Auge behalten – ortsunabhängig und in Echtzeit.
Zusätzlich werden die Kunden über erforderliche Wartungen benachrichtigt: Zur Ermittlung des optimalen Service-Zeitpunktes können die Sensordaten herangezogen werden, was zusätzliche Effizienz bringt.

Software aus Linz
Entwickelt wurde „Mould Monitoring 4.0“ gemeinsam mit der Softwareentwicklungsfirma dataformers im Linzer Gewerbepark Urfahr. Dort tüfteln rund 40 Softwareentwickler an innovativen Lösungen für Oberösterreichs Industrie, in Wien gibt es einen weiteren Standort. Seit etwa einem Jahr ist HAIDLMAIR auch an dataformers beteiligt, die jetzt präsentierte Lösung ist das erste gemeinsame Großprojekt.

Ein Schlüssel zum Erfolg: Die große Breite an technologischen Schwerpunkten bei dataformers. So programmieren die Softwareentwickler einerseits Software, die mit Sensorik und Elektronik von Feuerlösch-Trucks „spricht“. Andererseits entwickelt dataformers auch Web-Lösungen und Apps für private Zielgruppen, etwa zur Wartung von Haustechnik-Geräten. Beim HAIDLMAIR-Projekt konnte man diese Erfahrungen perfekt verbinden: Die Sensordaten werden über das Internet der Dinge an ein smartphone-taugliches Webportal gemeldet und dort visualisiert.

Damit Software von dataformers nicht nur hohe Performance liefert, sondern auch optisch ansprechend und intuitiv zu bedienen ist, arbeiten ein Grafiker und eine sogenannte User Experience-Designerin, also eine Expertin für das Nutzererlebnis, in den Projektteams mit.

Digitalisierungsschub
Gemeinsam arbeiten HAIDLMAIR und dataformers an weiteren Digitalisierungsprojekten, etwa für die Bereiche Marketing, Logistik oder auch Qualitätsmanagement: Seit Anfang 2017 läuft die produktionsbegleitende Qualitätskontrolle bei HAIDLMAIR papierlos. Zum Einsatz kommt die Checklisten-App „Testify“, die ebenfalls von dataformers entwickelt wird.

www.haidlmair.at
https://dataformers.at


Zwei neue Lehrwerkstätten bei ENGEL

Lehrling der Zerspanungstechnik im dritten Lehrjahr bei ENGEL
Christopher Track ist Lehrling der Zerspanungstechnik im dritten Lehrjahr bei ENGEL. Schon während der Ausbildung bedient er hochmoderne CNC-Maschinen, um aus einem rohen Stück Metall hochwertige Maschinenteile zu fertigen.
Staatlich ausgezeichnete Lehrwerkstätte am Stammsitz in Schwertberg
Die staatlich ausgezeichnete Lehrwerkstätte am Stammsitz in Schwertberg dient als Vorbild für die neuen Lehrwerkstätten in St. Valentin und Dietach.

23.01.2018

Seit vielen Jahren setzt der Spritzgießmaschinenbauer ENGEL auf die Ausbildung im eigenen Haus. Diese wird nun weiter ausgebaut. In den Werken in St. Valentin und Dietach eröffnet ENGEL zwei neue Lehrwerkstätten.

„Ab September 2018 nehmen wir zusätzlich Lehrlinge für das Großmaschinenwerk in St. Valentin und das Produktionswerk für Roboter und Automatisierungssysteme in Dietach auf“, sagt Werner Wurm, Leiter der globalen Lehrlingsausbildung bei ENGEL. „Das Interesse ist in diesen Regionen sehr groß, oft scheiterte es bislang aber am langen Anfahrtsweg nach Schwertberg. Deshalb gehen wir jetzt neue Wege.“ Um interessierten Jugendlichen aus dem Raum Steyr und St. Valentin ein entsprechendes Angebot vor Ort zu bieten, bekommen die Standorte Dietach und St. Valentin neue Lehrwerkstätten und ein eigenes Ausbilderteam. Vorbild ist die staatlich ausgezeichnete Lehrwerkstätte am Stammsitz in Schwertberg. Sie ist eine der fortschrittlichsten im Land und zeichnet sich durch modernste Maschinen, ergonomische Arbeitsplätze und viel Tageslicht aus.

Insgesamt werden im Herbst in etwa 60 neue Lehrlinge ihre technische Berufsausbildung bei ENGEL AUSTRIA beginnen. Seit vielen Jahren bildet das Unternehmen in Österreich junge Männer und Frauen zu Fachkräften aus, aktuell sind es 180 Lehrlinge. Auch über die Landesgrenzen hinaus sorgt ENGEL selbst für seinen Fachkräftenachwuchs. In den Werken in China, Tschechien und Deutschland werden Lehrlinge nach österreichischem Vorbild ausgebildet.

Nahezu unbegrenzte Entwicklungsmöglichkeiten
Ausbildung und Weiterbildung werden beim Weltmarktführer großgeschrieben. Schon während der Lehrzeit spielt Internationalität eine Rolle: Die Lehrlinge erhalten bereits früh Einblick in die angrenzenden Fachbereiche und arbeiten in internationalen Teams. Die jeweils zwei besten Absolventen eines Jahrgangs dürfen drei Monate im Produktionswerk in Shanghai verbringen und dort wertvolle Erfahrung sammeln. Von Beginn an sind die Lehrlinge bei ENGEL in die laufende Produktion eingebunden. Bereits im ersten Ausbildungsjahr fertigen sie Formteile und Funktionselemente, die in den Spritzgießmaschinen verbaut werden.

Ziel von ENGEL ist es, die Lehrlinge nach erfolgreichem Abschluss in ein festes Arbeitsverhältnis zu übernehmen. „Mit einer Übernahmequote von 98 Prozent trägt die Ausbildung im eigenen Haus entscheidend zur Fachkräftesicherung bei“, so Johannes Höflinger, der für die Lehrlingsausbildung in den österreichischen Werken verantwortlich ist und auch junge Frauen motiviert, sich für einen Lehrberuf bei ENGEL zu bewerben. Insgesamt entscheiden sich immer mehr Frauen aufgrund der guten Karriereperspektiven für einen technischen Beruf. Darüber hinaus sind die Verdienstmöglichkeiten in der Maschinenbaubranche besser als in den klassischen Frauenberufen. Das Familienunternehmen bietet sehr gute Aufstiegs- und Karrierechancen und darüber hinaus die Möglichkeit, internationale Berufserfahrung zu sammeln.

Um die jungen Männer und Frauen noch gezielter auf ihre spätere Tätigkeit vorzubereiten, gibt es bei ENGEL das Projekt „Karriere mit Lehre“. Im zweiten Lehrjahr können sich die Lehrlinge mit einem Motivationsschreiben schon für eine bestimmte Abteilung im Haus bewerben. „Wir zeigen den Lehrlingen die Entwicklungsmöglichkeiten in den einzelnen Bereichen auf und stimmen die Ausbildungsinhalte im dritten Lehrjahr dann gezielt auf die Pläne der jungen Menschen ab“, so Höflinger.

Neue Lehrwerkstätten in St. Valentin und Dietach bündeln Kompetenzen
Acht technische Berufe können bei ENGEL erlernt werden. Einen Schwerpunkt bilden die Lehrberufe zum Mechatroniker und zum Zerspanungstechniker. St. Valentin wird in Zukunft das Kompetenzzentrum für die Ausbildung zum Zerspanungstechniker sein. Im Werk in Dietach liegt das Hauptaugenmerk auf den Bereichen Mechatronik und Robotik. Zusätzlich können die Lehrberufe Kunststofftechnik, Maschinenbautechnik, Werkstofftechnik, Betriebslogistik, Konstruktion und Informationstechnologie erlernt werden.

Anhaltender Fachkräftebedarf durch umfangreiches Investitionsprogramm
ENGEL investiert stark in den Ausbau seiner Werke, was den Bedarf an Fachkräften steigen lässt. Sowohl in St. Valentin, als auch am Stammsitz in Schwertberg wird fleißig gebaut. Am Standort Dietach startet der Ausbau in den kommenden Jahren.
Die Bewerbungsfrist für die neuen Lehrwerkstätten in St. Valentin und Dietach läuft. Auch in Schwertberg sind noch vereinzelt Lehrplätze frei. Interessierte Jugendliche haben die Möglichkeit, sich für einen Schnuppertag direkt im jeweiligen Werk anzumelden.

Nähere Infos zur Lehrlingsausbildung gibt es auf der ENGEL Unternehmenswebsite unter www.engelglobal.com/lehre.


Neuheit bei Extrunets Open House

Dietmar Gruber, Sales Director und Mitglied der Geschäftsführung bei Extrunet (li.) und Helmut Linsgeseder, Director US Operations konnten über 200 Besucher an ihrem Open House begrüßen.
Bilder: extrunet

23.01.2018

Ende November stellte Extrunet bei ihrer Open House Veranstaltung das Projekt Extrusion 2020 vor, welches die Extrusionsbranche revolutionieren soll.

Im Zuge der zweitägigen Open House Veranstaltung Ende November bei Extrunet im österreichischen Kremsmünster wurde erstmalig eine voll digitalsierte Extrusionline für die Profilextrusion vorgestellt, die mit einer Steuerung vom Extruder bis zum Kipptisch alles steuert. Das Projekt nennt sich Extrusion 2020 und hat zum Ziel, bis zum Jahr 2020 die Automatisierung in die Extrusionbranche zu bringen.

Gefördert vom Staat Österreich und mit Hilfe des Instituts für Polymer Extrusion und Compounding der Universität Linz arbeitet man bei Extrunet an einer voll digitalisierten Extrusionslinie die schlussendlich, sich selbst steuern soll.

Digitale Extrusion: Aufzeichnung aller relevanten Prozessdaten
In der Linie werden alle relevanten Prozessdaten (zugeführtes Material, Kühlwassereinsatz, Energieverbrauch, Vakuumlevels, Abzugskraft, Positionierung) aufgezeichnet, und zusätzlich sind Eingriffsmöglichkeiten geschaffen worden (Regelung jedes einzelnen Kühlwasserstroms im Werkzeug, örtliche Kühlung der Düse) um Einfluss auf die Profilgeometrie zu nehmen. Natürlich sind auch eine Profilvermessung, Aufzeichnung der Farbe und des Glanzes implementiert. Und am Ende der Linie wird das Produkt noch genau verwogen und zwischen Gut- und Schlechtprodukt unterschieden.

Die Branche reagierte mit sehr großer Resonanz auf Ankündigung, denn es hatten sich über 200 Besucher zu der Veranstaltung angemeldet. Zusätzlich wurde das Open House am zweiten Veranstaltungstag noch mit einer Vortragsreihe abgerundet.

Evo1 ist Meilenstein in der Kunststoff-Profilextrusion
"Mit der neuen Fusion Line in der Ausführung Evo1 wurde das Industriezeitalter 4.0 auch in der Profilextrusion eingeführt. Unsere Gäste konnten sich mit eigenen Augen über unseren Entwicklungsstand der selbstlernenden und selbststeuernden Profil-Extrusionsanlage überzeugen und die ersten Schritte der automatisierten Profilkorrektur live mitverfolgen. Die Steuerung der Evo1 erfasst und regelt den kompletten Extrusionsprozess. Beginnend bei der Verarbeitung des PVC-Dryblend im Extruder, bis hin zum fertigen Profil und darüber hinaus. In den nächsten beiden Jahren werden wir nun diese Anlage gemeinsam mit einigen Key Accounts zur Marktreife weiterentwickeln, sodass diese Ende 2020 die Profilextrusion möglichst autonom gestalten wird", erklärte Dietmar Gruber, Sales Director und Mitglied der Geschäftsführung bei Extrunet.

Besucherstimmen zur Extrusion 2020
Auch geladene Kunden waren von der Vorführung des neuen Projekts begeistert. "Die vorgeführte Digitalisierung der Extrusionslinie bedeutet einen Meilenstein in der Kunststoff-Profilextrusion, wie es diesen seit Jahren nicht mehr gegeben hat", ist sich Dr.-Ing. Ralf Sander, von der Rehau AG + Co. sicher.

"Extrunet ist es mit der Evo1 gelungen einen erfolgversprechenden Schritt in die Zukunft zu gehen und somit ungeahnte Potenziale in der Fensterprofil-Extrusion aufzuzeigen", sagte Magnus Baumann, Global Head of operational technology and maintenance bei der Salamander Industrie-Produkte GmbH, nach der Veranstaltung.

www.extrunet.com


ZKW als vorbildlicher Arbeitgeber ausgezeichnet

Elektronik Löten
Elektronik Löten
Bild: ©ZKW
Fertigungsbesprechung
Bild: ©ZKW

19.01.2018

Die ZKW Group als Spezialist für Premium-Lichtsysteme und Elektronik hat in den letzten Jahren ein rasantes Wachstum erlebt und ist nicht nur bei den Umsätzen, sondern vor allem auch bei den Personalzahlen stark gewachsen. 2017 wurde die ZKW Group als MINT Minded Company geehrt – als Arbeitgeber mit Vorbildcharakter. Darüber hinaus konnte sich ZKW unter den „Best Recruiters“ stark verbessern und erreichte in der Automotive-Branche den 5. Platz.

Die ZKW Group stellt regelmäßig neue MitarbeiterInnen an den verschiedenen nationalen und internationalen Standorten ein. Um neuen MitarbeiterInnen einen guten Einstieg und die Option zur Weiterentwicklung zu ermöglichen, engagiert sich die ZKW Group stark bei der Förderung von Nachwuchs.

ZKW ist „MINT Minded Company“
Dieses Engagement führte auch dazu, dass ZKW als MINT Minded Company prämiert wurde. Mit der Initiative „MINT Minded Company” setzt „audimax Medien GmbH“ ein Zeichen und ehrt herausragende Arbeitgeber. Die MINT-Qualifikationen beziehen sich auf die Bereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Die Auszeichnung soll der Öffentlichkeit vermitteln, welche Arbeitgeber sich bei der Förderung von Nachwuchs, Talenten und Fachkräften besonders engagieren. Die ZKW Group wurde für das Jahr 2017 unter die 80 Unternehmen gewählt, die mit dem MINT Guided Siegel ausgezeichnet wurden. Dieses Siegel kann nicht gekauft werden, sondern wird ausschließlich durch Nominierung vergeben. Durch die Ehrung mit dem „MINT Guided Siegel“ soll nicht nur hervorgehoben werden, wie essentiell die MitarbeiterInnen für ein erfolgreiches Unternehmen sind, sondern auch wie wichtig sie für den Bestand und die Weiterentwicklung der Wirtschaftsstandorte sind.

ZKW unter den „Best Recruiters“
Die ZKW Group wurde in weiterer Folge unter die „Best Recruiters“ im Rahmen der Best-Recruiters-Studie 2017/2018 gewählt. ZKW belegte den 5. Platz im Bereich „Automotive/KFZ“ und konnte sich somit um 3 Plätze verbessern. Gleichzeitig bedeutet dies den 125. Gesamtplatz (von 412 getesteten Arbeitgebern) und damit eine Verbesserung um 57 Plätze in der Gesamtwertung.

In vielen Bereichen bewährt sich ZKW als fördernder Arbeitgeber. Die ZKW Group beschäftigt zum Großteil Schul- und Universitätsabgänger aus den Bereichen Technik, Informatik und Mathematik und unterstützt diese unter anderem durch die Vergabe von Praktika in unterschiedlichen Bereichen. Darüber hinaus arbeitet das Unternehmen immer wieder bei der Verfassung von wissenschaftlichen Arbeiten mit Studierenden zusammen und bietet sowohl für AbsolventInnen als auch Professionals eine große Bandbreite an Spezialausbildungen im Rahmen der unternehmenseigenen CTC Ausbildungs- und Schulungsprogrammen an. Um neuen MitarbeiterInnen den Start zu erleichtern, wurde auch zusätzlich ein Patensystem eingeführt, das vorsieht, dass allen neu aufgenommenen MitarbeiterInnen eine Patin/ein Pate zur Seite gestellt wird, der/die vor allem am Anfang mit Rat und Tat zur Seite steht und bei etwaigen Fragen zu Abläufen oder dem Unternehmen generell unterstützt.

www.zkw-group.com


Schnell und kosteneffizient zur Einfärbung in RAL-Farben

Mit unternehmenseigenen Masterbatches in RAL-Standardfarben kann Ultrapolymers jetzt Kundenanfragen schnell, präzise und kosteneffizient erfüllen.
Mit unternehmenseigenen Masterbatches in RAL-Standardfarben kann Ultrapolymers jetzt Kundenanfragen schnell, präzise und kosteneffizient erfüllen.
Bild: Ultrapolymers

11.01.2018

Ultrapolymers hat jetzt unternehmenseigene Masterbatches in Standard-RAL-Farben in sein Lieferprogramm aufgenommen.

Je nach Trägermaterial eignen sie sich zum Einfärben der meist verarbeiteten Kunststoffe einschließlich Styrolpolymere (PS, ABS, SAN) und Polyolefine (PE, PP) sowie der technischen Kunststoffe wie PA, POM, PBT und PC. Dazu Harry Rist, Produktmanager bei Ultrapolymers Deutschland GmbH: „Wir haben eine sehr große Zahl leicht verarbeitbarer Farb-Kunststoff-Kombinationen in opaker ebenso wie transparenter Ausführung kurzfristig ab Lager in Mengen ab 25 kg verfügbar. Der neue RAL-Farbfächer von Ultrapolymers steht Kunden auf Anfrage kostenlos zur Verfügung.“

Die gut deckenden und aufgrund ihrer Standardisierung kosteneffizienten Masterbatche sind trocken, nicht staubend und gut lagerfähig. Die zu ihrer Herstellung verwendeten Pigmente sind blei- und diarylidfrei und in der EU für den Lebensmittelkontakt zugelassen. Bereits geringe Mengen reichen aus, um ein homogenes, farbtreues Ergebnis im Spritzguss ebenso wie in der Extrusion zu erreichen. Darüber hinaus sind auch kundenspezifische Farbnachstellungen auf Musterbasis möglich.

www.ultrapolymers.de


NGR liefert 1.000. Kunststoff-Recycling-Anlage

links im Bild Josef Hochreiter, CEO Next Generation Recyclingmaschinen GmbH, rechts Alfred S. Teo, CEO von SIGMA
Bild: NGR

13.12.2017

Seit über 15 Jahren vertraut die weltweit agierende SIGMA Group auf Maschinen des in Oberösterreich ansässigen Kunststoff-Recycling-Maschinenbauers NGR. Im Dezember wurde die 1.000 Kunststoff-Recycling-Anlage übergeben und bereits nach New Jersey ausgeliefert.

NGR ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Firmensitz in Feldkirchen/Donau, das sich auf die Produktion von Kunststoff-Recycling-Maschinen spezialisiert hat. Seit der Gründung im Jahr 1996 wurde international expandiert: Es gibt mehrere Kundenzentren in den USA und in Asien. In diesen gut 20 Jahren sind 1.000 Maschinen vom Band gelaufen, alleine heuer über 100. Und diesen Meilenstein darf NGR mit seinem bedeutendsten Kunden feiern, der internationalen SIGMA Group.

Die SIGMA Plastics Group ist das größte privat geführte Folien-Extrusions-Unternehmen in Nordamerika mit über 5.000 MitarbeiterInnen und jährlicher Verarbeitung von zwei Millionen Pfund Kunststoff-Granulat. Die Produkt-Palette umfasst Kunststofffolien ebenso wie Stretch-Folien, Warentaschen, Müllsäcke oder Kleidersäcke. Im Dezember wurde nun die 1.000 Recycling-Maschine, die bei NGR seit Gründung produziert wurde, an SIGMA übergeben. Ein beachtliches Jubiläum.

Effizienz und bestes Service

SIGMA hat 40 verschiedene Recycling-Maschinen von NGR im Einsatz. Wenn ein Unternehmen dieser Größenordnung eine dermaßen beständige Geschäftsbeziehung mit einem Lieferanten pflegt, hat das klare Gründe. Dazu sagt Alfred S. Teo, CEO von SIGMA: „Wir vertrauen auf die Lösungen von NGR, weil jede Anlage effizient sämtliche unsere Kunststoffabfälle rückführt, und weil wir auf einen ausgezeichneten Service bauen können. Das NGR-Support-Team pflegt aktive Beziehungen zu allen unseren Werken und garantiert das reibungsloses Funktionieren sämtlicher Maschinen.“

www.ngr.at


AGRU extrudiert das weltgrößte PEHD-Rohr

Die AGRU XXL PIPE PRODUCTION FACILITY im amerikanischen Charleston, South Carolina, ist eine 40 Millionen-Dollar Investition. 160 internationale Kunden reisten zur Eröffnungszeremonie an.
AGRU Großrohre werden in einem Strang nahtlos extrudiert und verfügen über glatte Oberflächen. So können Druckverluste und Ablagerungen in der Rohrleitung verhindert werden.
AGRU extrudiert im neuen Großrohrwerk vollwandige Druckrohrleitungen aus hochdichtem Polyethylen (PEHD) in durchgehenden Längen bis zu 610 m und 3.500 mm Außendurchmesser.
Bilder: Agru

13.12.2017

Die AGRU Gruppe ist einer der weltweit wichtigsten Komplettanbieter für hochqualitative Produkte aus technischem Kunststoff. Mit der 40 Millionen-Dollar Investition in ein neues Großrohrwerk im amerikanischen Charleston, South Carolina, setzen „The Plastics Experts“ völlig neue Maßstäbe in der Kunststoffverarbeitung. Denn die AGRU XXL PIPE PRODUCTION FACILITY ermöglicht die Extrusion des weltweit größten Druckrohres aus hochdichtem Polyethylen.

Ein halbes Jahrhundert Erfahrung in der Kunststoffverarbeitung steckt in der Entwicklung des weltgrößten PEHD-Druckrohres. AGRU musste bedeutende technische Herausforderungen meistern, um auch die größten Durchmesser mit kreisrunden, gleichmäßig starken Wänden und glatten Oberflächen zu extrudieren. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, denn die Kunststoffexperten sind nun in der Lage, vollwandige Rohrstränge aus hochdichtem Polyethylen (PEHD) in durchgängigen Längen zwischen 5 m und 610 m zu fertigen. Der Außendurchmesser bewegt sich dabei zwischen 630 mm und 3.500 mm. Diese XXL Druckrohrleitungen sind für die Installation vor der Küste oder in der Nähe des Ufers konzipiert. Sie können aber auch an Land als Prozessrohrleitungen oder Übergangsrohrleitungen eingesetzt werden.

Eine bahnbrechende Produktionsstätte
AGRU’s Großrohrwerk im amerikanischen Charleston, South Carolina, eröffnet Dimensionen, die bisher in der PE-Großrohrextrusion außer Reichweite lagen. In dieser wegweisenden Produktionsstätte werden die weltweit größten PEHD-Druckrohrsysteme auftragsbezogen gefertigt. Maximale Außendurchmesser von 3.500 mm schaffen einen neuen Industriestandard. Sämtliche Prozesse der hochmodernen Produktionsstätte sind nach ISO 9001 und ISO 1400 zertifiziert. Somit erfüllen AGRU Großrohre und Großformteile die Anforderungen nach EN 12201 und ISO 4427. Selbstverständlich verarbeitet AGRU nur hochwertige PE 100 oder PE 100-RC Rohstoffe in ihren Werken.

Die Lage direkt am Ufer bietet perfekte Voraussetzungen für die Produktion, Lagerung und den Seetransport von XXL Druckrohrleitungen. Die Extrusion in das Mündungsdelta des Flusses Cooper und die Lagerung im Wasser vor dem Gebäude sind in Nordamerika einzigartig. Die unmittelbare Nähe zum Hafen von Charleston erleichtert zudem den weltweiten Transport der riesigen Rohrstränge. AGRU errichtete das Gebäude auf dem Gelände einer ehemaligen Industrieanlage und entsorgte dort vorhandene Altlasten bevor mit dem Bau begonnen werden konnte. Auf einer Gesamtfläche von 15 Hektar wurde ein industrielles Design realisiert, das auch Wirbelstürmen bis zu 240 km/h Windgeschwindigkeit standhält. In der umweltfreundlichen Produktionsstätte wird rund um die Uhr gearbeitet.

XXL PEHD-Rohrleitungen für Meeresinstallation
PEHD-Rohrleitungssysteme sind die beste Wahl für viele Anwendungen an Land sowie zu Wasser. Sie sind schadstofffrei und daher für den Trinkwassertransport zugelassen. Dank ihrer hohen Dauerfestigkeit können die AGRU Großrohrleitungen schnell und sicher auf den Meeresboden abgesenkt werden. Da Polyethylen korrosionsbeständig ist und die Rohrleitung in einem Strang ohne Schweißnähte extrudiert wird, arbeitet das Druckrohrsystem langfristig mit geringem Druckverlust und energiesparend. Berücksichtigt man auch noch die hohe Beständigkeit gegenüber Abrasion und Stößen, so ist Polyethylen in vielen Fällen eine bessere Lösung als Stahl, GFK oder Beton. AGRU produziert Großrohre in SDR-Klassen zwischen 11 und 33.

Weltweiter Transport mit Schleppschiffen
Für Baustellen in Küstennähe ist der Transport per Schlepper von kompletten Pipelines am effektivsten und kostengünstigsten. Aus diesem Grund befindet sich die brandneue AGRU XXL PIPE PRODUCTION FACILITY im Mündungsdelta des Cooper Rivers in Charleston, SC. Die Pipelines werden in der Wasserstraße direkt vor der neuen Anlage gelagert und von dort aus mit Schleppschiffen zum Einsatzort gezogen. PEHD-Rohre sind ein "Federgewicht" im Vergleich zu Stahl- oder Betonrohren. Das Material mit einer Dichte von nur 0,95 kg / dm³ schwimmt selbstständig im Wasser. Wenn ein Rohr an beiden Enden versiegelt wird, sorgt die innen eingeschlossene Luft für einen zusätzlichen Auftrieb und erleichtert so den Schleppvorgang.

Kosteneinsparungen und höhere Betriebssicherheit

Die wichtigsten Kundenvorteile dieser neuen Produktions- und Logistikmethoden für Meeres- und Küstenprojekte liegen in der enormen Zeit- und Kosteneinsparung bei der Installation. Einsatzfertigte Großrohrleitungen benötigen keine Schweißarbeiten am Baustellenort und können schnell über Flanschverbindungen angeschlossen werden. Eine über 600 m lange Großrohrleitung mit werksseitig montierten Flanschverbindungen spart enorme Kosten und Schweißarbeitszeiten im Vergleich zu kurzen Rohrsegmenten, die mittels Stumpfschweißung gefügt werden müssen. Für jedes Projekt erarbeiten „The Plastics Experts“ von AGRU eine komplette Systemlösung, die auf weltweit erprobten Anwendungsfällen basiert.

Zuverlässige Formteile
Als Komplettanbieter fertigt AGRU auch Formteile für das kundenspezifische Rohrleitungssystem gemäß den in den Normen ISO 9001 und ISO 14001 festgelegten Qualitätsstandards. Formteile sind notwendig, um Rohre zu einer Rohrleitung zu verbinden, Krümmungen oder Querschnittsänderungen zu realisieren und den Flüssigkeitsfluss zu regulieren. AGRU war immer ein Vorreiter in der Fertigung von hochwertigen PE-Formteilen und verfügt über umfassendes anwendungstechnisches Wissen auf diesem Gebiet. Ein breites Sortiment an PE-Großformteilen für die Heizwendel- und Stumpfschweißung ist daher auf Kundenwunsch machbar. Es umfasst Vorschweißbunde, Reduktionen, Bögen, T-Stücke, Ansaugköpfe und Stutzenschellen TOPLOAD zur Heizwendelschweißung von Einstiegsöffnungen oder Diffusoren.

Sämtliche Großformteile werden in einer eigenen Werkstätte nach projektspezifischen 3D-Modellen gefertigt und segmentgeschweißt. Die hochmodernen Schweißmaschinen und Werkzeuge dürfen nur von zertifizierten Schweißern bedient werden. AGRU verfügt für alle Rohrdimensionen über bewährte und geprüfte Schweißverfahren. Für das Rohrschweißen vor Ort kann AGRU die jeweils am besten geeigneten Schweißmaschinen liefern.

Die Kunststoff-Experten
Bei der Ausarbeitung eines langlebigen Rohrleitungssystems geben die erfahrenen Kunststoff-Fachleute der AGRU-Anwendungstechnik den Wasserbauern und Beratern weltweit technische Hilfestellung. Parameter wie Grundwasserdruck, Überdeckungstiefe und Betriebsdruck des Rohres beeinflussen die Wanddicke des Rohrleitungssystems. Kathodischer Korrosionsschutz, Wasserschläge, Temperatur und Ablagerungen sind weitere Einflüsse, die berücksichtigt werden müssen. AGRU ist stolz darauf, jedem Kunden eine Komplettlösung aus der breiten AGRU Palette anzubieten. So besteht eine Kühlwasserleitung nicht nur aus einem Großrohrstrang, der Meerwasser in ein Einlassbecken saugt. Denn die Seewasser-Ansaugleitung muss auch mit einer Chlorierungsleitung ausgestattet werden. Für diesen Anwendungsfall hat AGRU hoch chemikalienbeständige ECTFE-Rohrleitungssysteme im Programm. Zur Auskleidung des Einlaufbeckens, welches das angesaugte Salzwasser beinhaltet, bietet AGRU Betonschutzplatten an. Diese verhindern wirksam Betonkorrosion. Für weltumspannende, perfekt durchdachte Logistikleistungen verfügt AGRU auch in der österreichischen Produktionsstätte über Maschinen zur Großrohrextrusion bis da 2250 mm und eine komplette Produktpalette. So können Kunden in beiden Hemisphären effizient bedient werden.

www.agru.at


Neu bei Ultrapolymers: Ravathane® TPU-Extrusionstypen von Ravago

Ultrapolymers hat sein TPU-Portfolio erweitert und vertreibt jetzt neben den Ravathane® Spritzgießtypen von Ravago auch die neuen Extrusionstypen dieses Herstellers. Beide Familien sind in einem breiten Härtebereich verfügbar und eignen sich damit für eine Vielzahl von Anwendungen im privaten, öffentlichen und industriellen Bereich.
Bilder: www.istockphoto.com

13.12.2017

Der Kunststoff-Distributor Ultrapolymers hat sein Portfolio im Bereich der thermoplastischen Polyurethane (TPU) um neu entwickelte Ravathane® Extrusionstypen von Ravago ergänzt.

Schon bisher waren entsprechende Spritzgießtypen dieses Herstellers verfügbar, jeweils sowohl auf Polyester- als auch auf Polyetherbasis, die beide über hohe Beständigkeiten gegen Abrieb, Öle und Fette verfügen. Während die Polyestertypen hinsichtlich ihrer mechanischen Eigenschaften sowie ihres Rückstellvermögens herausragen, zeichnen sich die Polyethertypen durch ihre besonders hohe Kälteflexibilität und ihre Hydrolysebeständigkeit aus. Alle Ravathane® TPU lassen sich sehr gut einfärben und eignen sich für Dauer-Gebrauchstemperaturen von –50 ˚C bis +100 ˚C.

Aktuell umfasst das Angebot im Bereich der neuen Ravathane® TPU-Extrusionstypen die auf Polyester basierende 140er- sowie die polyetherbasierte 240er-Reihe, jeweils in unterschiedlichen Härtegraden. Die daraus hergestellten Extrudate kombinieren eine glasklare Transparenz mit sehr glatter Oberfläche. Die typischen Anwendungen umfassen Kabel, Rohre und Schläuche sowie Profile, die überall da eingesetzt werden, wo besonders hohe Abrieb- und Stoßfestigkeiten gefordert sind, beispielsweise im Fenster- und Möbelbau, im Transportwesen und im allgemeinen Maschinenbau.

Das Portfolio der Ravathane® Spritzgießtypen umfasst die polyesterbasierten 120er- und 130er-Reihen im Härtebereichen von 60 Shore A bis 70 Shore D. Dabei zeichnen sich die leichtfließenden 120er-Typen durch besonders kurze Zykluszeiten und die 130er-Typen durch sehr gute mechanische Eigenschaften und eine besonders hohe Abriebfestigkeit aus. Die polyetherbasierten 210er-Typen sind standardmäßig in Härten von 70 Shore A bis 60 Shore D verfügbar. Ihre Anwendungen reichen von Schuhsohlen über Kfz-Komponenten wie Teile des Gurtsystems und Türgriffe bis zu Sportartikeln – und nicht zuletzt dauerhaften Ohrmarken für Tiere.

Alle Ravathane® TPU bieten darüber hinaus eine sehr hohe Flexibilität hinsichtlich der Einstellung anwendungsspezifisch optimierter Eigenschaften, die weit über die der Standardprodukte hinausgehen. So reicht die Breite der lieferbaren Härten bei den Extrusionstypen schon heute von 80 Shore A bis 50 Shore D, während Produkte in der Entwicklung sind, die diese Grenzen in Kürze in beiden Richtungen erweitern werden. Ebenso verfügt Ravago über die Möglichkeiten zur Herstellung geschäumter Produkttypen mit Dichten, die – je nach Kundenwunsch – bis hinunter zu 0,6 g/cm3 reichen.

www.ultrapolymers.com


SAM-Blindenstock - komplett von grund auf neu gedacht

SAM-Blindenstock ist ein Projekt der POLYMERWERKSTATT GmbH
Bildquelle: Polymerwerkstatt

12.12.2017

SAM bedeutet Sicherheit, Agilität, Mobilität – making the world better for visually impaired und ist ein Projekt der POLYMERWERKSTATT GmbH.

SAM (Sicherheit, Agilität, Mobilität) ist ein vollkommen neuer Blindenstock und besteht aus einem weltweit einzigartigem Kunststoff! SAM Blindenstock wurde gemeinsam mit seheingeschränkten Menschen entwickelt und so gut wie jede eingeflossenen Idee und Anregung wurde umsetzen. Mit SAM wurde eine Blindenstock realisiert, der mit all seinen Verbesserungen eine wirklich deutliche Erleichterung bei den alltäglichen Herausforderungen seheingeschränkter Menschen bietet.

Die größte Innovation von SAM – ein neu entwickelter, weltweit einzigartiger Kunststoff. Höchste Stabilität bei geringem Gewicht. Quasi unzerstörbar und im Winter ohne Handschuhe benutzbar – da das Material bei weitem nicht so kalt wird wie herkömmliche Materialien. Ausserdem wurde das Material so modifiziert, dass der SAM Blindenstock in der Nacht leuchtet – ohne Folie, ohne Batterien.

Die Ausklappmechanik ist so optimiert, dass beim Loslassen des zusammengelegten Blindenstocks, SAM in Sekundenbruchteilen einsatzbereit ist. Das Verstauen ist ebenso intuitiv, die Handschlaufe dient als verlässliche Fixierung.

SAM soll möglichst vielen Menschen das Leben erleichtern. Um den Blindenstock in Serie zu produzieren, damit dieser direkt auch im Fachhandel angeboten werden kann, sind weitere Investitionen (Werkzeuge für die Serienherstellung, Material, etc...) notwendig. Sie wollen das Team unterstützen - nehmen Sie an der KICKSTARTER Kampagne von SAM teil, und erhalten Sie einen SAM Blindenstock – vielleicht mit einer persönlichen Gravur in Brailleschrift?

www.sam-blindenstock.com 
www.polymerwerkstatt.at 


RESINEX erweitert Portfolio um Polyamidpulver für den 3D-Druck

Die Sinterline® Polyamidpulver von Solvay für den 3D-Druck, die jetzt das Produktportfolio von RESINEX ergänzen, bieten ähnlich gute Gebrauchseigenschaften wie entsprechende PA-Spritzgießtypen.
©Solvay/RESINEX

12.12.2017

Neu im Produktportfolio von RESINEX sind die für das Selektive Lasersintern (SLS) entwickelten Sinterline® Polyamid-6-Pulver von Solvay.

Prototypen, die daraus mit dieser 3D-Drucktechnologie hergestellt wurden, haben ähnlich gute mechanisch-thermisch-chemische Kennwerte wie konventionelle Polyamid-Spritzgussteile. Damit sehen sie nicht nur aus wie die späteren Serienprodukte, in der Anwendung verhalten sie sich auch annähernd identisch. Sinterline® kann dadurch den Weg von der CAD-Konstruktion zu praxisnahen Funktionstests am Bauteil erheblich verkürzen. Darüber hinaus eignen sich diese PA6-Pulver dank ihrer sehr guten Eigenschaften auch für die Produktion kleiner bis mittlerer Serien – ohne die teure und zeitaufwändige Herstellung von Spritzgießwerkzeugen.

Die Sinterline® Produktreihe umfasst den ungefüllten Typ 3400 HT 110 sowie den mit 40% Glaskugeln gefüllten Typ 6300 HT 110. Beide Varianten ermöglichen die schnelle Realisierung funktionaler, thermisch und mechanisch hoch belastbarer Teile. Sie kombinieren eine hohe Steifigkeit von bis zu 6300 MPa mit hoher Heißluft-, Heißöl- und Kraftstoffbeständigkeit (800 h in Luft bei >110 °C, dauerhaft in Öl bei 120 °C und 72 h bei 150 °C, 240 h in Glykol bei 115 °C und >1.000 h in Kraftstoff bei 115 °C). Damit und dank hoher Dimensionsstabilität und guter Oberflächeneigenschaften eignen sich die Sinterline® SLS-Pulver für Anwendungen in vielfältigen Bereichen, von Kfz-Teilen über Hausgeräte und Sportartikel bis zu Teilen für Sanitär, Transport, Bau und Elektro.

Kunststoffverarbeitern, Dienstleistern und Anwendern eröffnet das Selektive Lasersintern völlig neue Möglichkeiten für die Gestaltung hochkomplexer Bauteile. Dies gilt für Prototypen ebenso wie für Serien- oder Ersatzteile, die in begrenzter Stückzahl hergestellt werden. Als solche sind sie jederzeit im ,virtuellen Lager‘ verfügbar, ohne Werkzeug- und Lagerkosten zu verursachen. Für Kunden stellt RESINEX bei Bedarf Kontakte zu Anwendern her, die mit ihrer Erfahrung zu einer optimalen Nutzung dieser zukunftsweisenden 3D-Drucktechnologie beitragen können.

www.resinex.de


SIGMA Engineering verleiht zum ersten Mal SIGMA Award

Die Gewinner des SIGMA Award 2017 mit der SIGMA Geschäftsleitung (v.l.n.r.): Thomas Klein, Geschäftsführer SIGMA, DI Marco Kwiatkowski (Günther Heisskanaltechnik GmbH), Marco Ruivo (Speedturtle) und DI Timo Gebauer, CTO SIGMA
Bild: Sigma

12.12.2017

Beim dritten SIGMASOFT® International User Meeting Anfang November verlieh die SIGMA Engineering zum ersten Mal den SIGMA Award. Ausgezeichnet wurden Projekte, bei denen durch die konsequente Nutzung von SIGMASOFT® Virtual Molding die Kosten oder benötigten Ressourcen signifikant reduziert wurden. Die ersten Gewinner sind GÜNTHER Heisskanaltechnik GmbH und Speedturtle.

Seit Jahren sieht die SIGMA Engineering GmbH bei ihren Kunden immer wieder Projekte, für deren Realisierung das Potenzial moderner Simulationsansätze umfassend genutzt wird. Um die Kunden, die ihre Projekte durch den konsequenten Einsatz von SIGMASOFT® Virtual Molding optimieren, zu würdigen, vergab die SIGMA 2017 erstmals den SIGMA Award. Ausgezeichnet werden Kunden, die durch die umfassende Nutzung der Funktionalitäten in SIGMASOFT® bei der Realisierung ihres Projektes den SOP verkürzen oder deutliche Einsparungen von Kosten und Ressourcen erzielen. Die Verleihung war Teil des Programms beim SIGMASOFT® International User Meeting.

Der erste verliehene SIGMA Award geht an das Unternehmen GÜNTHER Heisskanaltechnik GmbH aus Frankenberg, Deutschland. Dipl. Ing. Marco Kwiatkowski, Abteilungsleiter Produktion und Entwicklung Dickschicht, führte aus, wie bei GÜNTHER Heißkanalsysteme mit Hilfe von SIGMASOFT® optimal ausgelegt werden. „Die thermisch und rheologisch berechneten Heißkanäle können bei unseren Kunden direkt im Werkzeug verbaut werden und ermöglichen eine kontinuierliche und schonende Verarbeitung der Schmelze durch den gleichmäßigen Temperaturverlauf von der Anschlussdüse über den Verteiler und weiter über die Heißkanaldüse bis hin zur Kavität. Durch die thermischen Berechnungen unserer Verteilersysteme können wir ungleichmäßiges Füllen von Kavitäten aufgrund von Hotspots oder zu kalten Bereichen ausschließen“, erklärt Kwiatkowski. „Wir freuen uns sehr, der Gewinner des ersten SIGMA Awards zu sein.“

Aufgrund der zahlreichen, auszeichnungswürdigen Projekte, entschied sich die SIGMA schon bei der ersten Verleihung noch einen weiteren Award zu vergeben. Der Werkzeugbauer Speedturtle aus Batalha, Portugal, arbeitet erst seit Mitte 2016 mit SIGMASOFT®. In dieser Zeit konnte das Team um Geschäftsführer Marco Ruivo jedoch schon eine Vielzahl an Werkzeugen mittels Simulation optimieren. „Wir nehmen uns beim Einsatz von SIGMASOFT® zwar mehr Zeit für die erste Planungsphase der Werkzeuge, am Ende können wir unseren Kunden diese jedoch deutlich schneller zur Verfügung stellen als zuvor, da wir Änderungsschleifen an den Werkzeugen einsparen können. Die Auszeichnung mit dem SIGMA Award zeigt uns, dass wir mit unserem Vorgehen auf dem richtigen Weg sind“, erklärt Ruivo.

„Unsere Kunden simulieren auf dem höchsten Niveau“, erklärt Thomas Klein, Geschäftsführer der SIGMA, „Mit dem SIGMA Award möchten wir würdigen, dass sie mit Hilfe unserer Software komplexe und herausfordernde Aufgabenstellungen lösen.“

www.sigmasoft.de  


HAIDLMAIR ist „Werkzeugbau des Jahres 2017“

Rene Haidlmair, Technischer Leiter Stefan Knödlstorfer, Mario Haidlmair und Vertriebsleiter Roland Gradauer freuen sich über die Auszeichnung.
Foto: Fraunhofer IPT

27.11.2017

HAIDLMAIR konnte sich beim Wettbewerb "Excellence in Production" gegen 3 weitere erstklassige Unternehmen im Finale durchsetzen und darf sich nun „Werkzeugbau des Jahres 2017“ (Kategorie Externer Werkzeugbau über 50 Mitarbeiter) nennen.

Der Wettbewerb „Excellence in Production“ wird jedes Jahr vom Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen und Fraunhofer Institut für Produktionstechnologie IPT veranstaltet. Eine hochkarätige und unabhängige Jury kürt dabei die besten Werkzeug- und Formenbauunternehmen aus dem deutschsprachigen Raum. Dieses Jahr beteiligten sich 292 Unternehmen am prestigeträchtigen Wettbewerb und 14 davon schafften es nach einer gründlichen Analyse der beiden Institute bis ins Finale.

In vier Kategorien (Interner Werkzeugbau unter und über 50 Mitarbeiter sowie Externer Werkzeugbau unter und über 50 Mitarbeiter) wurden die Gewinner nun im Rahmen einer feierlichen Abendveranstaltung vor rund 300 Gästen im Krönungssaal des Aachener Rathauses ausgezeichnet.

HAIDLMAIR konnte den prestigeträchtigen Wettbewerb bereits 2006 (Kategorie Externer Werkzeugbau über 50 Mitarbeiter) für sich entscheiden und musste sich 2013 lediglich einem Unternehmen im Finale geschlagen geben. 2017 schlug aber wieder die große Stunde für den Nußbacher Werkzeugbauer. HAIDLMAIR konnte sich gegen 3 weitere erstklassige Unternehmen im Finale durchsetzen und darf sich nun „Werkzeugbau des Jahres 2017“ (Kategorie Externer Werkzeugbau über 50 Mitarbeiter) nennen. Ein Riesenerfolg für das Familienunternehmen aus Oberösterreich. Geschäftsführer Mario Haidlmair zeigte sich hocherfreut über die Auszeichnung: „Für uns ist das natürlich eine tolle Sache, wir freuen uns riesig, da der Wettbewerb der einzige ist, der mit wirklich objektiven Kriterien misst, welche Unternehmen die Besten sind. Der Erfolg ist aber vor allem ein Verdienst meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ohne die wir niemals so eine hohe Qualität unserer Produkte gewährleisten könnten.“

Neben den erstklassigen Produkten, der hohen Kompetenz der Mitarbeiter und dem modernen Maschinenpark spielte sicher auch die Innovationsfreude von HAIDLMAIR und die Investitionen der letzten Jahre in vielen Bereichen des Unternehmens eine Rolle beider Entscheidung der Jury. Man will sich aber bei HAIDLMAIR nicht auf den Lorbeeren ausruhen: „Wir haben bereits viele neue Ideen und Projekte für die nächsten Jahre in der Pipeline und wollen uns natürlich ständig weiterentwickeln“, wie Mario Haidlmair betont. Auf jeden Fall will man bei HAIDLMAIR auch in den nächsten Jahren wieder am Wettbewerb teilnehmen, den nur dieser gewährleistet eine Benchmark mit anderen Unternehmen in der Werkzeubaubranche.

Besichtigen Sie den "Werkzeugbau des Jahres 2017" beim Polymerkongress, dem Branchenevent des Jahres 2017 am 5. Dezember 2017.
Mehr Infos >>

www.haidlmair.at
Weitere Informationen über den Wettbewerb: www.excellence-in-production.de


Collin feierte Spatenstich für neuen Unternehmensstandort in Maitenbeth / Mühldorf

v.l.n.r.: Christian Wiefarn, Produktionsleiter Collin; Christian Hartl, CFO Collin; Josef Kirchmaier, Bürgermeister Maitenbeth; Richard Schneider, Geschäftsführer Goldbeck Süd; DI Dr. Friedrich Kastner, CEO Collin; Staatsminister Dr. Marcel Huber; Josef Hochreiter, CEO NGH; Cornè Verstraten, CSO Collin; Susanne Verstraten; Bettina Kastner, Gesellschafterin Dr. Kastner GmbH
Staatsminister Dr. Marcel Huber

22.11.2017

4000 m2 Produktionsfläche, 2300 m2 Bürofläche – Übersiedlung Ende 2018 – zahlreiche Gäste wie StM Dr. Marcel Huber gratulierten – Mitarbeiter feierten

Mit einem gelungenen Spatenstich eröffnete das Collin Team gemeinsam mit Ehrengästen offiziell die Baustelle und gab damit den Start für den Neubau des Haupt-Unternehmensstandortes unweit des bisherigen Stammsitzes in Deutschland.

Vor rund 70 Gästen aus Politik, Wirtschaft, der Nachbarschaft und dem Projektteam erfolgte am Montag, 20.11.2017, der Spatenstich der Collin GmbH für das neue Firmenareal. Denn das inhabergeführte Unternehmen muss aus Platzgründen von Ebersberg nach Maitenbeth übersiedeln.

Collin entwickelt und fertigt seit über 40 Jahren intelligente Pilot- und Laboranlagen im Modulsystemfür kunststoffverarbeitende Unternehmen, Universitäten sowie Forschungseinrichtungen weltweit.

25.000 m2 Grundstück für optimierte, gut strukturierte Produktion & Verwaltung

„Durch die sehr gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde und den ehemaligen Eigentümern konnte ein 25.000 m²-Grundstück im deutschen Maitenbeth als Betriebsbaugebiet gefunden werden. Darauf werden mit Unterstützung der Goldbeck Süd GmbH, spezialisiert auf die Planung und Errichtung von Unternehmensgebäuden, in der ersten Phase zum einen Collin Produktionsflächen auf 4000 m2 und zum anderen Büroflächen auf 2300 m2 entstehen. Errichtungsdauer wird etwa neun Monate sein“, so DI Dr. Friedrich Kastner, CEO Collin.

“Hauptgrund für den Neubau ist, dass uns am derzeitigen Standort der Platz ausgeht. Es gibt weder Ausbaumöglichkeiten des bestehenden Firmengebäudes noch die Option, ein Nachbargrundstück zu erwerben, weil alles verbaut ist. Außerdem ist die Gebäudesubstanz selbst nicht mehr zeitgemäß. Diese Entscheidung war also absolut notwendig”, erklärt Kastner.

Wohlfühlfaktor wesentlich, mehr Platz für Technikum, Prüflabor, Forschung & Entwicklung
Im Anschluss an den offiziellen Spatenstich feierte das ca. 110 Personen umfassende Collin Team im Festzelt das Großprojekt Neubau.

„Im künftigen Unternehmensgebäude sollen sich unsere Mitarbeiter und Kunden wohlfühlen. So steht dem Team nicht nur in der Produktion und Verwaltung mehr Raum zur Verfügung. Gemeinsam wurden alle Abläufe im Unternehmen analysiert, um daraus eine optimale Struktur zu schaffen, die uns helfen soll, unsere Produkte in bester Qualität und kurzen Lieferzeiten herzustellen. Mehr Platz bekommen ebenso das Collin Technikum, das Prüflabor und unsere F&E. Endlich werden wir unseren Kunden noch mehr aus unserem Produktspektrum zeigen können“, so Kastner.

Mehr Spielraum für Vorreiter & Premiumanbieter am internationalen Markt

“Mit dem neuen Standort sind wir für die Zukunft perfekt aufgestellt und haben platzseitig viel mehr Spielraum”, freut sich Kastner.

Collin-Lösungen dienen der Entwicklung sowie Herstellung von Kunststoffprodukten, Materialuntersuchungen, Testreihen bis hin zu Pilotversuchen, die ein Scale up auf Produktionsmaßstab erlauben. Das Unternehmen setzt als Vorreiter und Premiumanbieter weltweit technische und qualitative Maßstäbe. Im Rahmen der Produktlinien Teach Line, Lab Line, Pilot Line, Polytest Line sowie MedicalLine entwickelt Collin individuelle Lösungen – Plattenpressen, Walzwerke, Kalander, Extruder, Compounder, Mono- oder Co-Extrusionsanlagen, Druckfiltertests, Rheometer oder optische Inspektionssysteme.

Das Spektrum reicht von Kleinstanlagen für Grundlagenentwicklung über Medizintechnik- und Pilotanlagen bis zu ganzen Produktionslinien. Materialhersteller, Compoundeure, Folienproduzenten, Unternehmen aus Medizintechnik, Pharmazie und Industrie, Universitäten, Labore und Wissenschaftsinstitute zählen auf Collin.

www.drcollin.de


Smart Plastics: Wie Engel Austria Autos fühlen lassen will

Große Chance für Zulieferbetriebe: An Smart Plastics führt im Automotive-Bereich kein Weg vorbei.
Bild: © max_776 - stock.adobe.com
„Wir verfügen mittlerweile über interessante Prototypen für den Automotive-Bereich. Aber in der Großserienfertigung sind wir damit noch nicht.“ Georg Steinbichler, Leiter R&D Technologies bei Engel Austria.
Bild: © Engel Austria

22.11.2017

Wenn in der Automobilindustrie Schalter und Tasten durch intelligente „fühlende Folien“ ersetzt werden, dann will Engel Austria ganz vorne mitmischen. Wie sich der österreichische Spritzgussmaschinenbauer auf die Smart Plastics-Revolution vorbereitet.

Ein Bericht in der aktuellen Factory

Das Radio einschalten, die Temperatur regeln oder das Navigationsgerät bedienen: Noch gibt es in Fahrzeugen viele Knöpfe und Schalter. Das Auto von morgen will aber ohne diese auskommen. Statt der klassischen Mittelkonsole wird dann ein intelligentes Kunststoffteil eingebaut. Herzstück dieser Konsole sind dann, einfach ausgedruckt, Folien mit intelligenten Sensoren. Durch diese soll die Mittelkonsole fühlen, hören und sehen können. Anstelle von Schaltern oder Tasten steuert der Mensch also einfach über eine fühlende Oberfläche.

Intuitive Führung
Fast dem Smartphone ähnlich kann der Mensch damit Bedienfunktionen mit einer Handbewegung oder der Berührung des Fingers steuern. Was nach einem typischen Touchscreen klingt, soll aber in der Vision von Georg Steinbichler ganz anders aussehen. Steinbichler beschäftigt sich beim oberösterreichischen Spritzgussmaschinenhersteller Engel als Verantwortlicher für den Bereich Forschung und Entwicklung mit Verfahren zur Herstellung von Kunststoffbauteilen, die in der Medizintechnik, im Automobilbau oder im Smartphone eingesetzt werden. Für ihn müssen solche Oberflächen haptisch viel ansprechend gestaltet sein. „Es wird dann ein Ertasten über die Oberfläche geben“, erklärt er. Der Gedanke dahinter: Kunststoff-Bauteile mit Funktionen. „Also Mechatronik und Elektronik mit dem Kunststoff zu verbinden“, so Steinbichler.“ Dafür wird verschiedenste Sensorik in die Bauteilen integriert.“ Die Bedienung kann dann über eine Gestensteuerung direkt auf der Oberfläche, besser bekannt als „Wischen“, erfolgen. PLUS: Ertasten und Erfühlen von Funktionen. Asl Orientierung für den Fahrer könnte eine intelligente Beleuchtung sorgen, die sich an die jeweiligen Anforderungen anpasst. Das Zauberwort hier heißt „intuitive Führung“: Die Konsole zeigt nur Funktionen an, die in dem jeweiligen Moment relevant sein könnten. „Die einzelnen Bedienfunktionen sollen erst dann aufpoppen, wenn ich sie als Nutzer auch wirklich brauche.“

OEMs warten ab
Smart Plastics gilt als großer Hoffnungsträger für die Zulieferindustrie und diese gibt einen ordenltichen Takt vor. In den vergangenen Jahren hat sich viel getan. Die Entwicklungen schreiten voran, die ersten Prototypen sind funktionsfähig und dennoch hat man das Gefühl, es passiere nichts. Für Steinbichler scheitern die konkreten Umsetzung vor allem an der abwartenden Haltung der OEMs (Original Equipment Manufacturer): „Es werden viele Dinge vorgestellt. Die OEMs warten aber ab.“ Sie würden vor allem nach einem Partner suchen, der ein Gesamt-Know-how liefern kann und den Überblick hat. Am Preis scheitere es dabei nicht. „Es wird vielmehr darauf ankommen, dass man als Lieferant mit seiner Kompetenz überzeugen kann“, so Steinbichler. Eine Erklärung, warum sich bei Engel Austria das Thema „Smart Plastics“ ganz oben auf der Forschungsagenda steht. Und Engel hat schon einiges an Vorzeigbarem entwickelt. „Wir verfügen mittlerweile über interessante Prototypen für den Automotive-Bereich. Aber in der Großserienfertigung sind wir damit noch nicht.“

E-Mobilität gibt den Ton an
Gepuscht werden könnte die Entwicklung durch den Trend zur E-Mobilität, davon ist Steinbichler überzeugt, denn bei Elektroautos geht diese Forschung noch weiter als bei herkömmlichen Fahrzeugen. Engel habe bereits einige erfolgreiche Tests für den Einbau einer Heizfunktion in Kunststoffteile gemacht. Dabei geht es nicht um sehr hohe Temperaturen, dennoch reichen diese um zum Beispiel im Winter Scheiben zu Enteisen. „Auch als flächige Heizmöglichkeit bietet sich die Integration in Kunststoffteilen an“, so Steinbichler. Eingesetzt werde dafür, wie generell bei Smart Plastics üblich, eine Folie als Träger. Auf dieser werden Leiterbahnen angebracht. Kombiniert wird das Ganze mit LED-Konzepten, die laut Steinbichler „auf höchstem Niveau arbeiten müssen.“ Technologisch ist das alles bereits möglich, was die vergangenen Jahre und ihre Entwicklungen bestätigen. Nun kommt es nur mehr darauf an, die Technologie in großem Stil zu nutzen. Unternehmen wie Engel Austria sind dann bereits gerüstet.

Plattform bietet Überblick
Dass es im Automotive-Bereich schon bald von der Warteposition in die Startreihe gehen wird, ist sich Markus Koppe sicher: „Die Nachfrage ist da. Das hat sich bei den Automessen heuer gezeigt“, so der Manger der Initiative Smart Plastics. Die Automobilindustrie will in diese Richtung und eröffnet den Zulieferern damit eine große Chance. Um die richtigen Leute zusammen zu bringen, wurde vor sechs Jahren die Initiative „Smart Plastics“ der drei österreichischen Cluster Automobil, Kunststoff und Mechatronik gegründet. Als Technologie-Plattform an der Schnittstelle von Mechatronik, Kunststoff und Design, können Unternehmen mit einem Projekt kommen und die Plattform liefert aus dem Know-how ihrer 20 Partner Lösungen. Dadurch sei es für Unternehmen, die sich bisher nicht mit dem Thema Smart Plastics beschäftigt haben, möglich, verschiedene Systeme kennenzulernen und aus ihnen auszuwählen. Eine Pauschallösung gibt es nämlich nicht. Zu unterschiedlich sind die Technologien und zu unterschiedlich die Möglichkeiten. „Die Kunst liegt darin, diese zu kombinieren“, so Koppe. Gerade für Unternehmen, die im Tagesgeschäft verhaften sind, sei deswegen die Zusammenarbeit mit einer solchen Plattform ideal.

Kein Weg daran vorbei
Grundsätzlich sind die „Smart Plastics“ in vielen verschiedenen Bereichen einsetzbar. Auch herkömmliche Haushaltsgeräte könnten schon bald ohne Schaltknöpfe auskommen oder Kleidungsstücke mit Sensoren ausgestattet werden. Doch nicht alles, was möglich ist, werden wir demnächst auch erleben. Es ist und bleibt auch immer eine Frage des Preises. Gerade im sogenannten „Low-Budget-Bereich“, zu dem beispielsweise Alltagsgegenstände gehören, sei der Kunde noch nicht bereit, für Konnektivität mehr zu bezahlen, meint Koppe. Dabei würden eine eingebaute Sensorik so viel Neues ermöglichen. „Eine Schädigung könnte sofort erkannt und fehlerhafte Teile ausgetauscht werden“, so der Engel-Forschungsleiter. „Als Nutzer erhält man genaue Informationen darüber, wann eine Wartung nötig ist.“ Für den Bereich der Alltagsgeräte halten sich die Hoffnungen der beiden Smart-Plastics-Euphoriker aber in Grenzen. Ihre große Chance wittern sie – wie viele andere – eben in der Automobilindustrie. Geht es nach Koppe, ist der Weg klar vorgezeichnet: „An Smart Plastics führt im Automotive-Bereich kein Weg vorbei.“

Veranstaltungstipp
Hören Sie weitere Details zu Engels Smart Platics Revolte am 4. Internationalen Polymerkongress.
Wann: 5. bis 6. Dezember
Wo: Schloss Puchberg Wels
www.polymerkongress.at 


Hier geht's zum Bericht in der aktuellen Factory >>
 


Automatisierungslösungen aus dem Hause ULBRICH

Dosierzelle aus dem Hause ULBRICH
Dosierzelle aus dem Hause ULBRICH
Bild: ULBRICH

13.11.2017

 ULBRICH konstruiert und fertigt Dosieranlagen, welche nicht nur für das Auftragen von Fluids wie Kleb- & Dichtstoffen dienen, sondern auch um Plasma- und UV-Strahlen entsprechend zu dosieren.

„ULBRICH liefert nicht nur den Klebstoff - wir gehen gern die Extrameile und überlegen was unser Klient benötigt, um seinen Produktionsablauf zu optimieren“, so Iain Ford, Geschäftsführer des chemisch-technischen Bereichs. „Wir setzen unsere Ingenieure aus dem Maschinenbau auch zur Automatisierung von Applikationsprozessen im Chemiebereich ein und sind so in der Lage kundenorientierte Lösungen aus einer Hand zu entwickeln.“

ULBRICH Dosierzellenvereinfachen die Arbeit und steigern die Produktivität
Ob mit Portal-Roboter mit mehreren Dosierventilen, zusätzlichen Features wie einer automatischen Nadelvermessung oder einer speziellen Kartuschenförderung, ob mit 6-Arm-Knickroboter mit zusätzlicher Druckstabilisierung und Kamerasystem oder in Kombination mit UV-Aushärtungsgeräten – ULBRICH geht auf die Bedürfnisse des Kunden ein und kann so das bestmögliche Ergebnis erzielen. Ein- und mehrkomponentige Materialien können als Punkt, Linie oder Raupe aufgetragen werden. Dosiergeschwindigkeiten, Arbeitsraum und Toleranzen können selbstverständlich dem Kundenwunsch angepasst werden. Ebenso offeriert ULBRICH Komplettlösungen für Plasmaanwendungen zur Unterstützung von Produktionsprozessen, z.B. für die verbesserte Haftung von Kleb- & Dichtstoffen, zur Oberflächenreinigung und Entfernung von Oxidation - entweder als Stand-Alone-Zelle oder in vollautomatische Produktionslinien integriert. „So vielfältig wie die Anforderung – so flexibel sind unsere Lösungen!“

www.ulbrich.at


FACC erhält Innovationspreis des Landes Oberösterreich

Günter Rübig, Obmann Sparte Industrie der WKO OÖ, Andreas Furthmayr, Vice President Aerostructures, Helmuth Höller, Director NDI von FACC, Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Michel Strugl
Foto: Land OÖ / Kraml

13.11.2017

Die neuartige Prüfmethode „aktive Thermografie“ spart Zeit und Kosten. Die FACC AG wurde Anfang November mit dem Innovationspreis des Landes Oberösterreich 2017 für die Entwicklung der „aktiven Thermografie“ als neue Prüfmethode von Leichtbauteilen aus Faserverbund ausgezeichnet.

Robert Machtlinger, CEO von FACC, nahm während der offiziellen Verleihung im ORF Landesstudio Oberösterreich den 3. Preis in der Kategorie Großunternehmen entgegen.

FACC überzeugte die Jury mit einer zerstörungsfreien  Prüfmethode, die schnelleres und effizienteres Prüfen von Luftfahrtbauteilen ermöglicht. „Die Technologie ist eine Weltneuheit: FACC ist das erste und einzige Unternehmen in der gesamten Luftfahrtbranche, das für die Verwendung der Thermografieprüfung in der Serienfertigung von Flugzeugbauteilen eine Zulassung von Boeing erhalten hat“, hebt. Robert Machtlinger, CEO von FACC, die enorme Bedeutung dieses Meilensteins in der Prüftechnologie hervor. „Durch den Innovationssprung können wir unsere Rolle als ein führender Technologiepartner im Aerospace-Bereich nachhaltig festigen.“ An der Zulassung für zwei weitere große Flugzeughersteller wird bereits mit Hochdruck gearbeitet, bei beiden wäre FACC ebenfalls weltweit der erste Lieferant in Anwendung der neuen Prüfmethode. Robert Machtlinger betont: „FACC hat mit dieser Entwicklung aufs Neue bewiesen, dass wir technologisch immer einen Schritt voraus sind. Wir können so unsere Stellung als österreichisches Technologieunternehmen am internationalen Luftfahrtmarkt weiter ausbauen.“

Aktive Thermografie – schneller und genauer als Ultraschall

Die „aktive Thermographie“ als neue hocheffiziente Prüfmethode von Leichtbauteilen aus Faserverbund zeichnet sich durch eine beträchtliche Reduktion der Prüfzeiten und –kosten bei gleichzeitiger Steigerung der Zuverlässigkeit aus. Die Genauigkeit und Geschwindigkeit der nicht zerstörenden Prüfung nimmt zu, die Prüfdauer und die Investitionskosten in komplexe Prüfmaschinen nehmen ab. Bei der bisher eingesetzten Ultraschallprüfung müssen Bauteile in Millimeterschritten abgefahren werden, was einen hohen Zeitaufwand verursacht. Die Innovation ermöglicht die Abbildung kompletter Bauteile innerhalb von Sekunden. Bisher wurden Anlagen verwendet, die ortsgebunden und teuer in der Anschaffung sind. Das Equipment für die Thermografieprüfung ist mobil, universell einsetzbar und deutlich preisgünstiger. „Der völlig neue Prozess ist in Fertigungslinien integrierbar und stellt für uns einen weiteren Riesenschritt in Richtung Industrie 4.0 dar“, so Robert Machtlinger. „Mit ihren zahlreichen Vorteilen hat die Methode das Potential, die nicht zerstörende Prüfung von Luftfahrzeugbauteilen zu revolutionieren.“

www.facc.com


„Großer Erfolg für T.I.G. auf der Fakuma 2017“

T.I.G. ist mit der Fakuma 2017 sehr zufrieden. Der Messestand war sehr gut besucht.
T.I.G. auf der Fakuma 2017
Bilder: T.I.G.

09.11.2017

Für die Technische Informationssysteme GmbH (T.I.G.) war die Fakuma 2017 eine der erfolgreichsten Messen bisher. Mit seinem modularen MES-System authentig für die kunststoffverarbeitende Industrie war der Softwarespezialist bestens für das beherrschende Messethema Industrie 4.0 aufgestellt.

Geschäftsführer Wolfgang Frohner kommt nach fünf Messetagen mit zahlreichen Gesprächen und Abschlüssen zu dem Fazit: „MES ist ein zentrales Thema für die Digitalisierung der Fabrik.“

„Wir hatten Gespräche mit Besuchern aus 19 Nationen und viele Partnergespräche mit Maschinenherstellern“, erklärt Frohner. „Die Nachfrage nach MES steigt spürbar an.“ Insgesamt verzeichnet T.I.G. mehr Abschlüsse als bei der Fakuma 2015, darunter für zwei große internationale Projekte in Rumänien und Südafrika.

Lösungen zu den Themen Digitalisierung und Industrie 4.0 sind für Kunststoffverarbeiter weltweit von entscheidender Bedeutung. Denn Termintreue, Kostenreduzierung und Ressourcenoptimierung sind Anforderungen, denen sich moderne Fertigungsunternehmen stellen müssen, um in einer Welt des digitalen Umbruchs bestehen zu können. Manufacturing Execution Systems (MES) spielen in der Fabrik der Zukunft eine Schlüsselrolle.

Maßgeschneiderte Branchenlösung
Bei dem MES-System authentig liefern maßgeschneiderte Branchen-Cockpits auf Knopf-druck konzernweit Informationen über Produktivität, Termintreue und Fertigungsqualität. Als optimales Bindeglied zwischen dem ERP-System und der Produktion integriert authentig alle fertigungsrelevanten Informationen in einem System und ermöglicht dadurch messbare Produktivitätssteigerung, Ausschussreduzierung und bestens dokumentierte Prozesse.

Zahlreiche Besucher und Maschinenhersteller informierten sich am Messestand nach dem Stand der neuen Euromap-77-Schnittstelle für den Datenaustausch zwischen Spritzgießmaschinen, Leitrechnern und MES. „Kunststoffverarbeiter können künftig sehr einfach eine Kommunikation zwischen den Maschinen, Peripherie-Geräten und MES herstellen“, erläutert Frohner. „Sie benötigen dafür keine Sonderlösung mehr.“ Als Vorreiter und Entwicklungs-partner stellt T.I.G. als erster MES-Anbieter allen Maschinenherstellern eine Test- und Validierungssoftware für die neue EUROMAP-77-Schnittstelle kostenfrei als Download zur Verfügung.

Auf dem Messestand zeigte das Unternehmen eine „authentig in der Cloud“-Installation. Alle wichtigen Informationen sind in dieser modernen Cloud-Lösung dargestellt und unterstützen den Kunststoffverarbeiter darin Kosten zu senken und rasche Implementierungszeiten zu erzielen. Die entscheidenden Kennzahlen sind sprichwörtlich „to go“ abrufbar.

Smart Factory wird Realität
Das MES-System kann sowohl „on premise“ als auch cloud- und webbasiert eingesetzt werden, erfüllt alle Anforderungen der Industrie 4.0 und unterstützt optimal die Realisierung moderner Zukunftskonzepte wie „Big Data“, „Internet of Things“ und „Software as a Service“. Mit dem Einsatz von authentig wird die Smart Factory zur Realität. Es vernetzt Mitarbeiter, intelligente Lagersysteme, Maschinenkomponenten und Robotereinheiten. Durch die aktive Maschinenkommunikation vereinfachen sich die Wertschöpfungsprozesse. Die Informationen aus der Fabrikplanung und dem Fabrikbetrieb sind flexibel, einfach und skalierbar aufbereitet und lassen sich aufgabenorientiert verteilen. Eine innovative Treibertechnologie sorgt für eine problemlose Maschinenanbindung. authentig überzeugt mit einem modernen Design und einer einfachen und intuitiven Benutzerführung.

Aufgrund der steigenden Nachfrage nach authentig wird T.I.G. insbesondere die Entwicklungskapazitäten massiv aufstocken, um noch schneller mit neuen Produktideen auf dem Markt zu sein.

www.tig.at


Werkzeugbau des Jahres 2017

08.11.2017

14 Finalisten stehen im Wettbewerb um denBranchenpreis »Excellence in Production«

Seit 14 Jahren präsentieren das Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen und das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT die besten Werkzeug- und Formenbaubetriebe. In diesem Jahr beteiligten sich 292 Unternehmen am Wettbewerb. 15 von ihnen wurden von einem Expertenteam der beiden Institute gründlich untersucht und 14 durch eine unabhängige Jury für das Finale nominiert.

Die Preisverleihung an den »Werkzeugbau des Jahres 2017« findet am 22. November 2017 vor rund 250 Gästen im Rahmen einer feierlichen Abendveranstaltung im Krönungssaal des Aachener Rathauses statt und ist Bestandteil des 17. Internationalen Kolloquiums »Werkzeugbau mit Zukunft«. Der Erstplatzierte wird den begehrten Pokal und die dazugehörige Urkunde vom Vorjahressieger, der Phoenix Contact GmbH & Co. KG, erhalten. Auch die Kategoriesieger werden auf der feierlichen Preisverleihung ausgezeichnet.

Die Finalisten zählen schon jetzt zu den besten Werkzeug- und Formenbaubetrieben im deutschsprachigen Raum. Sie haben sich in einem hartumkämpften Wettbewerbsumfeld bewiesen. So bewerten die Juroren die technologische Leistungsfähigkeit sowie organisatorische Aspekte der Unternehmen entlang der gesamten Prozesskette. Ein Expertenteam der beiden Aachener Institute besuchte die Unternehmen vor Ort und konnte sich dabei persönlich von ihrer Leistungsfähigkeit überzeugen. Erst dann nominierte die Jury die 14 besten Unternehmen für das Finale, aus dem schließlich der Gesamtsieger hervorgehen wird.

Auch ein KC-Partner hat es unter die Finalisten geschafft. In der Kategorie "Externer Werkzeubau über 50 Mitarbeiter" wurde die Die Firma Haidlmair GmbH in Nussbach (OÖ) nominiert. Wir drücken natürlich ganz fest die Daumen.

Der Kunststoff-Cluster unterstützt den diesjährige Wettbewerb und das 17. Internationale Kolloquium »Werkzeugbau mit Zukunft«.

Das Programm, alle anderen Finalisten und weitere Informationen zur Preisverleihung finden Sie unter www.excellence-in-production.de


Fakuma 2017 für ENGEL ein großer Erfolg

Vom ersten Messetag an war der Stand von ENGEL durchgehend sehr gut besucht.
Mit einer Vielzahl herausfordernder Anwendungen stellte ENGEL auf der Fakuma 2017 seine Technologieführerschaft einmal mehr unter Beweis.
Bilder: ENGEL

07.11.2017

Die Fakuma 2017 war für ENGEL ein großer Erfolg. Das gute Investitionsklima hält an, viele Aufträge für Spritzgießmaschinen, Roboter und integrierte Systemlösungen wurden auf der Messe zum Abschluss gebracht und weitere angekündigt.

Eines haben fast alle neuen Projekte gemeinsam: Sie umfassen mindestens ein Produkt aus dem umfangreichen inject 4.0 Programm von ENGEL. Die Themen Digitalisierung und Vernetzung sind in der Branche angekommen – das machte die Fakuma 2017 deutlich.

Die 25. Fakuma markiert auch für ENGEL ein Jubiläum. Der österreichische Spritzgießmaschinenbauer und Systemlöser gehörte bei der Premiere der Fachmesse 1981 zu den Ausstellern der ersten Stunde. „Die Fakuma hat sich von einer stark regional ausgerichteten Leistungsschau zu einer Messe von hoher internationaler Bedeutung entwickelt“, resümiert Dr. Christoph Steger, CSO der ENGEL Gruppe. Gleichzeitig sei es gelungen, den familiären Charakter aufrecht zu erhalten und genau dieser mache bis heute das besondere Flair des Branchentreffens am Bodensee aus. „Man kommt auf der Fakuma dazu, sich in Ruhe mit Kunden und Partnern auszutauschen. Die Qualität der Gespräche war auch in diesem Jahr sehr hoch“, so Steger.

Mehrere hundert Besucher pro Tag informierten sich am Messestand von ENGEL über innovative Maschinen- und Automatisierungskonzepte, zukunftsweisende Verarbeitungstechnologien und die neuen Möglichkeiten, die Industrie 4.0 der Kunststoffindustrie eröffnet. Viele Messebesucher nutzten die Zeit, um konkret über aktuelle und zukünftige Projekte zu sprechen. Im Ergebnis kann ENGEL eine über den Erwartungen liegende Anzahl an Verkaufsabschlüssen verbuchen, und dabei kommen die Aufträge nicht nur von bestehenden, sondern auch neuen Kunden.

Dass die weltweiten Verarbeiter ihr Augenmerk stark auf die Innovationskraft und Erfahrung der Technologieunternehmen in Zentral- und Westeuropa richten, spiegelte sich auf der Fakuma 2017 einmal mehr in der weiter zunehmenden Internationalität der Messebesucher wider. So gilt die Fakuma vielfach als richtungsweisend für die darauffolgenden internationalen Fachmessen, wie die bevorstehende NPE in Orlando, Florida im Mai 2018.

Neues Kundenportal e-connect begeistert Messebesucher

In den Gesprächen auf der Fakuma bestätigte sich, dass das Thema Industrie 4.0 in der Mehrheit der Unternehmen angekommen ist. „Die Anfragen werden immer konkreter“, berichtet Paul Kapeller, Produktmanager Digital Solutions von ENGEL. „Die meisten unserer Kunden haben inzwischen eine klare Vorstellung, welchen Nutzen ihnen die Digitalisierung und Vernetzung bringen kann und fragen gezielt bestimmte Produkte und Lösungen an.“

In mehreren Expert Corners präsentierte ENGEL sein gesamtes inject 4.0 Programm. Zahlreiche Produkte, wie die intelligenten Assistenzsysteme der iQ Serie, haben sich inzwischen über viele Jahre in mehreren Tausend Installationen im Praxiseinsatz in den unterschiedlichsten Branchen bewährt. Sie fanden genauso Beachtung wie die neuen Produkte, die in Friedrichshafen zum Teil erstmalig auf einer Messe präsentiert wurden. Als wahrer Besuchermagnet erwies sich e-connect, das Kundenportal von ENGEL, das in vollständig überarbeiteter Version zur Fakuma an den Start ging. „Das Kundenportal wird zukünftig ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt in der Zusammenarbeit mit unseren Kunden sein“, so Kapeller. „In der neuen Version unterstützt es inject 4.0 Produkte und begleitet unsere Kunden auf dem Weg zur smart factory.“ Besonders beeindruckt waren die Messebesucher von den Möglichkeiten, den Maschinenpark inklusive aller Maschinenzustände übersichtlich zu virtualisieren. „e-connect ermöglicht sehr einfach bereits den ersten Schritt zur vernetzten Fertigung“, so Kapeller.

Premiere für innovative Anwendungen, Maschinen und Technologien
Neben inject 4.0 trugen die Live-Demonstrationen an fünf hochintegrierten Fertigungszellen zum Erfolg von ENGEL auf der Fakuma 2017 bei. Hier gab es gleich mehrere Weltpremieren. Im Ausstellungsbereich Automotive zum Beispiel produzierte ENGEL das weltweit erste Exterieur-Teil in clearmelt Technologie, wobei auch das Verarbeitungsverfahren im Vergleich zur letzten Präsentation einen gewaltigen Entwicklungssprung vollzog. Mit dem neuen Colourline System von ENGEL Partner Hennecke aus St. Augustin in Deutschland können jetzt auch PUR-Farbsysteme im clearmelt Prozess eingesetzt werden. Wie schnell der Farbwechsel vonstattengeht, demonstrierte ENGEL im Live-Betrieb. Die Bauteile wurden – jeweils hochglänzend – abwechselnd in schwarz und grau produziert.

Ging es beim Thema clearmelt bislang um Dekorelemente und elektronische Funktionsbauteile für den Fahrzeuginnenraum, rückt die Technologie, die ENGEL gemeinsam mit Hennecke und weiteren Partnern entwickelte, jetzt zunehmend fürs Exterieur in den Fokus. Der Grund ist neben der hohen Wirtschaftlichkeit des integrierten Verfahrens die enorme Kratzfestigkeit und hohe Oberflächengüte der erhaltenen Bauteile. Nicht nur die Automobilisten unter den Messebesuchern stoppten am clearmelt Exponat. Auch für die Hersteller von beispielsweise Bedienelementen in den unterschiedlichsten Branchen eröffnet die Technologie neue Horizonte. Sowohl dekorative als auch kapazitive Folien lassen sich effizient umspritzen. Funktionselemente verschwinden auf diese Weise unter einer durchgehend geschlossenen Oberfläche.

Neue e-mac 280 ist kürzeste Maschine im Markt
Auch eine neue Maschine war bei ENGEL auf der Fakuma mit von der Partie. Mit der e-mac 280 hat ENGEL seine Maschinenbaureihe für vollelektrische Anwendungen in den Branchen Teletronics und Technical Moulding nach oben erweitert und trägt dem Trend zum verstärkten Einsatz von Vielkavitätenwerkzeugen in der Herstellung von hochpräzisen Volumenteilen Rechnung. Darüber hinaus leistet die neue Spritzgießmaschine einen wichtigen Beitrag zur Steigerung der Flächenproduktivität. Dank optimierter Kniehebelgeometrie ist die e mac 280 mit einer Länge von 6,20 Metern die kürzeste vollelektrische Spritzgießmaschine in dieser Schließkraftklasse im Markt, und das bei einem weiterhin sehr großen Öffnungshub von 600 mm.

Anhaltend gute Konjunktur in der Kunststoffindustrie
Um der steigenden Nachfrage auch in Zukunft gerecht zu werden, kündigte ENGEL auf der Fakuma umfangreiche Investitionen in seine weltweiten Produktionsstandorte, den weiteren Ausbau seine Vertriebs- und Serviceteams sowie die Stärkung des lokalen anwendungstechnischen, Automatisierungs- und Branchen-Know-hows an. „Die sehr positive Stimmung in Friedrichshafen ist sowohl für Europa als auch weltweit ein wichtiger Indikator für die anhaltend gute Konjunktur der Kunststoffbranche“, so Steger.

www.engelglobal.com


Sumitomo (SHI) Demag auf der Fakuma 2017

Die neue vollelektrische IntElect benötigt weit weniger Aufstellfläche, arbeitet dynamischer, präziser und effizienter als ihre Vorgängermodelle und erhält als äußeres Merkmal dunkelblaue Verkleidungen.
Die El-Exis SP ist die marktführende Schnelllaufmaschine zur Produktion von dünnwandigen Behältern und anderen Packmitteln aus Kunststoff.
Die Systec Multi deckt alle Varianten der Mehrkomponenten-Spritzgießtechnik ab.
Bilder: Fotos: Sumitomo (SHI) Demag

07.11.2017

Die Sumitomo (SHI) Demag Plastics Machinery GmbH, Schwaig bei Nürnberg, nutzte die Fakuma 2017 zur Präsentation eines aktuellen Querschnitts durch ihr Programm an Spritzgießmaschinen.

Auf dem Messegelände von Friedrichshafen wurden drei Exponate am eigenen Stand 1105 in Halle B1 und drei weitere bei Partnerunternehmen ausgestellt. Highlights waren die neue Generation der vollelektrischen Baureihe „IntElect“, eine Hochgeschwindigkeitsmaschine „El-Exis SP“ zum Spritzprägen dünnwandiger dekorierter Verpackungsdeckel und eine Mehrkomponenten-Spritzgießmaschine „Systec Multi“ mit einer Industrie-4.0-Anwendung. Neuheit neben der IntElect-Maschine war auch der servoelektrische Angusspicker SDR 5P.

IntElect – die sparsame vollelektrische Präzisions-Spritzgießmaschine

Auf der Fakuma präsentierte Sumitomo (SHI) Demag seine neue Generation elektrischer Spritzgießmaschinen „IntElect“ beispielhaft mit einer IntElect 50/360-110. Das Spritzgießwerkzeug für Spulenkörper aus Polyamid stellte Siemens, die Materialversorgung der 500-kN-Maschine stammte von Motan-Colortronic. An diesem Exponat hatte der neue servoelektrische Angusspicker SDR 5P seine Premiere im Portfolio von Sumitomo (SHI) Demag.

Die IntElect ist als komplette Baureihe mit 500, 750, 1.000, 1.300 und 1.800 kN Schließkraft erhältlich. Die 1.800-kN-Maschine erweitert die neue IntElect-Baureihe sowohl in Schließkraft als auch in der Holmweite nach oben und schließt die bisherige Lücke auf die Midsize-IntElects, die von 2.200 bis 4.500 kN verfügbar sind. Durch die umfassendere Modularität und die eingefügten Zwischengrößen stehen dem Spritzgießer noch besser angepasste Maschinen mit bis zu fünf Schneckendurchmessern pro Einspritzeinheit zur Verfügung.

El-Exis SP – die Hochleistungsmaschine für Kunststoff-Packmittel

Das Spritzprägen dünnwandiger Kunststoffteile kann bei vergleichbaren mechanischen Eigenschaften die Wanddicke des Produkts und damit den Materialverbrauch erheblich reduzieren. Diesen Vorteil demonstrierte Sumitomo (SHI) Demag auf der Fakuma an einer Hochleistungs-Spritzgießmaschine El-Exis SP 200-920 mit 2.000 kN Schließkraft. Gegenüber dem Standard-Spritzgießprozess erzielt sie eine Materialeinsparung von 25 %. Angesichts des dominierenden Materialanteils an den Herstellkosten bedeutet dies für den Spritzgießer einen erheblichen Kostenvorteil.

Die als Komplettlösung konzipierte Fertigungszelle um die El-Exis SP 200 produziert dekorierte Deckel für Lebensmittelbecher. Sumitomo (SHI) Demag präsentierte das Exponat als Gemeinschaftsprojekt mit Rouxel (www.rouxel-sa.com) als Hersteller des Spritzprägewerkzeugs, Machines Pagès (www.machines-pages.net) als Spezialisten für Schnellentnahmeroboter und das weitere Formteilhandling, Verstraete (www.verstraete-iml.com/de) als Experten für die dekorierten Labels und Borealis (www.borealisgroup.com) als Erzeuger des Polyolefins.

Systec Multi – die modulare Spritzgießmaschine zur Funktionsintegration mit zwei und mehr Materialien
Die Systec Multi 210/580-430h/200v verfügt über 2.100 kN Schließkraft sowie je eine horizontale und vertikale Spritzeinheit. Die vor der Auslieferung an einen Kunden präsentierte Anlage ist ausgestattet mit der NC5-Steuerung und dem neuen Bedienterminal, einem Drehteller für das Umsetzen des Vorspritzlings sowie einem Demag-Roboter SDR 20 M für das Formteilhandling.

Die live hergestellte Serien-Blende ist ein Interior-Bauteil für den Innenraum eines Serien-Pkw. Der Träger aus Polycarbonat (PC) wird zum Zweck der partiellen Galvanisierung mit ABS aus der vertikalen Plastifiziereinheit überspritzt. Nach der Entnahme aus der Kavität führt der Roboter das Formteil zu einer Lasermarkierstation. Hier legt er das Teil nicht ab, sondern positioniert es vor dem Markierlaser von Datalogic (www.datalogic.com), der einen individuellen DataMatrix-Code (DMC) aufbringt. So ist das Formteil bereits verwechslungssicher markiert, bevor es der Roboter überhaupt das erste Mal ablegt.

www.sumitomo-shi-demag.eu


Infrarot-Kamerasystem für die Kunststoffbranche

Messungen mittels Infrarotkamera
Infrarot-Wärmebild im Spritzgießprozess
Bild: bm.engineering GmbH

06.11.2017

bm.engineering GmbH bietet zusammen mit fachlich spezialisierten Partnerunternehmen einen durchgehenden Prozess zur Optimierung bestehender Werkzeuge und Formen an.

Das Potenzial durch die additive Fertigung im Hinblick auf den Formen- und Werkzeugbau ist enorm. Durch die heutigen Möglichkeiten, konturnahe Kühlungen z.B. in Spritzgießwerkzeuge zu integrieren, werden Einsparungspotenzial von 10-40 % der Zykluszeit generiert. Qualitätsprobleme können behoben, oder evtl. ein zweites nötiges Werkzeug eingespart werden.

Prozess zur Optimierung bestehender Werkzeuge und Formen je nach Art des Werkzeuges:

• die Auswahl des Werkzeuges mit größtmöglichem Einsparungspotenzial & Beratung zu den generativen Verfahren

• Erhebung der IST-Daten & Parameter an der Spritzgussmaschine des bestehenden Werkzeuges

• Konzeption der Optimierung mittels CAD & FEM-Methoden

• Umbau der Form und Fertigung mittels des geeigneten additiven Verfahren

• Projektierung, Messung & Dokumentation der Einsparung und/oder Verbesserung

• Einfahren der optimierten Werkzeuges durch Spezialisten und möglicher weiterer Anpassungen

• div. Messmethoden wie online Vermessung durch Wärmebildkamera, etc. möglich

 

Mittels konturnaher Kühlung können folgende Optimierungen erreicht werden:

1. Fertigungskostenreduktion durch schnelleren Kühlzyklus
2. Qualitätsverbesserung wie z.B. Verbesserung des Verzuges beim Spritzling, etc.
3. Höhere Energieeffizienz im Kühlprozess des Werkzeuges & dadurch entsprechende Kostenreduktion
4. Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit

Die Projektierung & Umsetzung erfolgt durch bm.engineering GmbH | Bring‘s in Form mit Unterstützung der für das Projekt nötigen Partner, wobei je nach Möglichkeiten sich der Kunde einbringt

1. Keine zusätzlichen Ressourcen (Software, Arbeitszeit, Personal, ...) nötig
2. Planungssicherheit ist gegeben – die Kosten und der Nutzen ist sauber kalkulierbar
3. Der Werkzeugumbau ist planbar & Back-Up durch die alten Einsätze immer noch vorhanden
4. Kurze Umbauzeiten des Wkzg.‘s, da parallel der optimierte Einsatz vorbereitet werden kann

Messungen mittels Infrarotkamera runden das Konzept ab.

www.bringsinform.com


Einzigartige Produktinnovation ermöglicht ganzheitliche Verpackungslösungen

Anteo-Produktion auf 7-Schichtfolienanlage im Borealis Innovation Headquarters
Anteo-Produktion auf 7-Schichtfolienanlage im Borealis Innovation Headquarters
Bild: © Borealis
Anteo-Produktion auf 7-Schichtfolienanlage im Borealis Innovation Headquarters
Anteo-Produktion auf 7-Schichtfolienanlage im Borealis Innovation Headquarters
Bild: © Borealis

06.11.2017

Borealis und Borouge, führende Anbieter innovativer Kunststofflösungen mit Mehrwert, haben die Markteinführung von Anteo™ bekanntgegeben – einer neuen Familie von linearem Polyethylen mit niedriger Dichte (LLDPE), die für den globalen Verpackungsmarkt entwickelt wurde.

Anteo bringt bei der Herstellung von Verpackungsfolien erhebliche Vorteile. So ist beim Extrudieren ein deutlich geringerer Druck nötig, durch exzellente Siegel- und Schweißeigenschaften ist höchste Verpackungsintegrität garantiert und auch die Durchstoßfestigkeit der Verpackung ist deutlich besser. Zudem tragen die hervorragenden optischen Eigenschaften von Anteo zu einer ansprechenden Regaloptik bei den Handelsketten bei. Mit dieser Kombination aus einzigartigen Eigenschaften ermöglicht Anteo – hergestellt mittels Borealis Borstar® Bimodal Terpolymer-Technologie (BBT) – ganzheitliche und differenzierte Systemlösungen für Hersteller und Anwender mehrschichtiger, flexibler Hochleistungsverpackungsanwendungen.

Produziert wird Anteo von Borouge in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) am Standort Ruwais. Borouges Kompetenz in der Produktion und beim Materialtransport sowie ein globaler Lieferservice stellen sicher, dass Kunden weltweit zuverlässig mit Anteo beliefert werden können.

Die weltweite Einführung von Anteo findet zeitgleich an drei unterschiedlichen Orten statt. Die Geschichte von Anteo unterstreicht die wichtigsten Aspekte der neuen Technologie und der Produkte und spiegelt ihre Einzigartigkeit, ihren Nutzen sowie ihren innovativen Charakter wider: Die offizielle Markteinführung der Borealis-BBT-Technologie im Innovation Headquarters in Linz, Österreich, unterstreicht die Bedeutung der fortschrittlichen und innovativen Technologien, die zur Herstellung des neuen Produkts eingesetzt wurden. Die Einführung von Anteo in Abu Dhabi, in den Vereinigten Arabischen Emiraten, hebt die Bedeutung der Borstar-Produktionsanlagen von Borouge, in denen das Produkt hergestellt wird, hervor. Von Abu Dhabi aus werden weltweit Kunden beider Unternehmen beliefert, die dabei von Borouges robuster Lieferkette profitieren. In Shanghai, China, liegt der Fokus auf dem Anwendungspotential von Verpackungen, die basierend auf Anteo-Produkten mittels ganzheitlicher Systemlösungen produziert werden. Dies ist für einen derart großen Markt mit einer stark wachsenden Wirtschaft und einer Vielzahl von flexiblen Verpackungsherstellern enorm wichtig.

Ganzheitliche Verpackungslösungen basieren auf bimodaler Borstar-Terpolymer-Technologie

Die unternehmenseigene BBT-Technologie von Borealis bietet herausragende Flexibilität beim Polymerdesign, indem ein intelligentes neues Katalysatordesign durch das Borstar 2-Reaktor-Verfahren mit zwei unterschiedlichen Comonomeren kombiniert wird. Das Ergebnis: einzigartige Polyethylen-Typen mit hervorragender Verarbeitbarkeit. Dieser Vorteil wird durch weitere einzigartige Eigenschaften zusätzlich verstärkt, wie beispielsweise höchste Packstoffflexibilität, -steifigkeit, -zähigkeit, -reinheit, herausragende Verschweiß- und Siegeleigenschaften sowie ansprechende optische Eigenschaften.

Drei wesentliche Merkmale verschaffen der BBT-Technologie gegenüber Konkurrenzprodukten einen deutlichen Wettbewerbsvorteil:

  • Bimodalität des Molekulargewichts
  • Bimodalität der Dichte
  • maßgeschneiderte und gleichmäßige Verteilung von Comonomeren

Einzigartige Produktion aus den Vereinigten Arabischen Emiraten
Zum ersten Mal fertigen Borealis und Borouge gemeinsam ein Produkt an einem einzigen Standort, um dieses in der Folge global auszuliefern. Das wird durch die hervorragende Zusammenarbeit und den Technologieaustausch der beiden Unternehmen ermöglicht. Kunden profitieren dabei von einer garantierten und beständigen Produktqualität und von den globalen logistischen Möglichkeiten der beiden Unternehmen.

Anteo: Der neue Erfolgsfaktor bei flexiblen Verpackungen
Als Grundbaustein moderner und nachhaltiger Hochleistungsmehrschichtfolien ermöglicht Anteo – dank seiner einzigartigen Kombination überlegener Endanwendungseigenschaften – eine Reihe neuer Anwendungsmöglichkeiten. Verarbeitungs- und Anwendungstest bei mehr als 100 Borealis- und Borouge-Kunden auf der ganzen Welt bestätigen die erprobten Vorteile von Anteo entlang der gesamten Wertschöpfungskette:

  • herausragende Verarbeitbarkeit durch deutlich geringeren Extruderdruck (mehr als 15% geringer als bei konventionellen Metallocene-LLDPE-Siegelmaterialien) sowie der daraus folgende Vorteil eines deutlich geringeren Energieverbrauchs
  • beste Siegelintegrität und Siegelgeschwindigkeit: Es ist möglich, höchste Verpackungsgeschwindigkeiten bei der Verwendung als Siegelmaterial für laminierte/nicht-laminierte Folien zu erreichen, was einen geringeren Energieverbrauch und weniger Materialabfall mit sich bringt.
  • Bahnbrechende Verbesserung der Durchstoßfestigkeit: ein wichtiger Beitrag, um zu verhindern, dass der verpackte Inhalt verdirbt und/oder möglicherweise beschädigt wird.
  • ansprechende Optik für höhere Attraktivität der Produkte in den Regalen der Handelsketten.

Die ersten beiden Typen der stetig wachsenden Anteo-Produktfamilie, Anteo™ FK1820 und Anteo™ FK1828, werden mit der weltweiten Markteinführung am 25. Oktober 2017 in Europa, im Nahen und Mittleren Osten, in Russland, Afrika und Asien im Markt verfügbar sein.

www.borealisgroup.com


Sunpor liefert Rohmaterial für 50 Prozent aller weltweit produzierten Fahrradhelme

Sunpor liefert Rohmaterial für 50 Prozent aller weltweit produzierten Fahrradhelme.
Sunpor liefert Rohmaterial für 50 Prozent aller weltweit produzierten Fahrradhelme.
Bild: Sunpor

06.11.2017

Ein weltweit tätiges Unternehmen, das heuer mit 185 Mitarbeitern 300 Millionen Euro Umsatz macht und 90 Prozent exportiert, ist die Sunpor Kunststoff GmbH in St. Pölten. Sie produziert das Granulat für das expandierfähige Polystyrol (EPS), landläufig Styropor, das in der Hälfte der Weltproduktion von Fahrradhelmen zum Einsatz kommt.

„In Europa sind wir die einzige Firma, die EPS-Granulat auch farbig herstellt“, teilt Sunpor-Geschäftsführer Roman Eberstaller dem NÖ Wirtschaftspressedienst mit. Die Granulate aus St. Pölten kommen auch in Dämmstoffen und im Verpackungsmaterial zum Einsatz.

„Wir agieren flexibel und kundenbezogen. Ab einer Produktionsmenge von 20 Tonnen erfüllen wir auch die Kundenwünsche in Bezug auf Farbe und Temperaturbeständigkeit. So kommt auch das EPS-Granulat für den blau-gelben NÖ Fahrradhelm von uns“, erklärt Eberstaller. Das zweite Werk, das farbiges EPS-Granulat produzieren kann, wurde in den USA errichtet.

Die Jahresproduktion von EPS-Granulat im Vierschichtbetrieb sind 230.000 Tonnen. Produziert wird in zwei Werken, in St. Pölten-Radlberg und St. Pölten-Stattersdorf. Als Grund für zwei Werke gibt Eberstaller an, dass man damit Produktionssicherheit herstellen möchte, falls ein Werk einmal ausfällt. Jedes Jahr werden etwa drei Millionen Euro in die Instandhaltung beider Werke investiert. Mit der Tagesproduktion von 650 Tonnen können laut Eberstaller 1.300 Häuser gedämmt werden.

Wichtig ist Eberstaller auch der Umweltgedanke. So ist Sunpor aktiv bei PolyStyreneLoop, einer industriellen Vereinigung, die sich mit dem Recycling von Polystyrolen intensiv befasst. Ende nächsten Jahres soll in den Niederlanden ein Recyclingwerk in Betrieb gehen. Dort können dann nicht nur die Polystyrole wieder zu Granulat gemacht, sondern auch die Brandschutzmittel wiedergewonnen werden. Bemerken möchte Eberstaller auch, dass Polystyrole zu 98 Prozent aus Luft bestehen.

Das schwarze EPS-Granulat für Fahrradhelme geht großteils nach China und nach Deutschland. Dafür macht die Jahresproduktion 2.500 Tonnen aus. Ein Helm wiegt nur 300 Gramm. Für 2017 peilt Sunpor mit 185 Mitarbeitern einen Umsatz von 300 Millionen Euro an. Der Mutterkonzern ist die norwegische O.N. Sunde AS, die weltweit mit 4.400 Mitarbeitern einen Umsatz von 1,4 Milliarden Euro erzielt.

www.sunpor.at


Ausbildung zum Facharbeiter am zweiten Bildungsweg

Lehrabschluss am zweiten Bildungsweg
Lehrabschluss am zweiten Bildungsweg
Bildquelle: Bildungszentrum Lenzing

31.10.2017

Im Februar 2018 starten im Bildungszentrum Lenzing wieder Kurse mit Lehrabschlussprüfung.

Gute, neue Facharbeiter am Markt zu bekommen wird immer schwieriger. Deshalb ist es wichtig, die eigenen Mitarbeiter/innen weiter zu qualifizieren. Die Erwachsenenkurs laufen beim Bildungszentrum Lenzing. Interessant sind diese speziell für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die schon im Betrieb arbeiten und gerne die Facharbeiterprüfung und damit einen Beruf nachmachen wollen.

Im Februar und Septemer 2018 starten im Bildungszentrum Lenzing wieder folgende Kurse mit Lehrabschlussprüfung:

Nutzen deshalb auch Sie diese Gelegenheit und melden Sie Ihre Interessenten möglichst rasch an.

Kontakt:
Gottfried Englbrecht
Tel: +43/7672/701-2189
www.bzl.at  


ZKW ist präsenter Partner im NAFTA-Raum

© ZKW Group
Rick Snyder, Gouverneur von Michigan, USA (Mitte) trifft CEO der ZKW Group, DI (FH) Oliver Schubert (links) und COO Dr. Konrad Pagenstert am interaktiven Messestand von ZKW auf der IAA. © ZKW Group
© ZKW Group
ZKW Lighting Systems USA, Inc. © ZKW Group
© ZKW Group
ZKW México S.A. de C.V. © ZKW Group

23.10.2017

Die ZKW Group als Spezialist für Premium- Lichtsysteme und Elektronik hat sich auch im NAFTA-Raum zu einem präsenten Partner der Automobilindustrie entwickelt. ZKW unterhält weltweit acht Standorte, zwei davon in der NAFTA-Region (Troy, USA und Silao, Mexiko). Aufgrund der positiven Wachstumslage und somit voller Kapazitäten steht das Werk in Mexiko bereits vor einer Erweiterung.

Der Gouverneur des Staates Michigan, in dem sich auch der ZKW-Standort in den USA befindet, Gov. Rick Snyder, zeigt Interesse am Unternehmen ZKW Group und besuchte auf der IAA 2017 (Internationalen Automobil-Ausstellung) in Frankfurt am Main den interaktiven Messestand der ZKW Group. Er informierte sich über die innovativen Produkte sowie das Konzept des Messestandes, das zum Thema „Autonomes Fahren aus der Sicht des Lichtherstellers“ erstellt wurde. Die ZKW-Niederlassung in Troy, USA mit derzeit 13 MitarbeiterInnen agiert als direkter Ansprechpartner für Automobilproduzenten in Detroit hinsichtlich Premium-Frontlichtsystemen. Der US-Standort beschäftigt sich vor allem mit dem Entwurf von Entwicklungsaktivitäten und übernimmt wichtige Vertriebsfunktionen für den amerikanischen Raum.

 

Erweiterung des ZKW-Standortes in Mexiko

In Silao, das im mexikanischen Bundesstaat Guanajuato liegt, wurde 2014 ein Werk zur Produktion von Haupt- und Nebelscheinwerfern sowie F&E eröffnet. Da ZKW Mexiko zeitnah an die Grenzen der Kapazitäten stoßen wird, soll das Werk 2018 erweitert und bis Anfang des Jahres 2019 fertiggestellt werden. Auch im Bereich der MitarbeiterInnen wird aufgestockt. Um die Fachkräfte entsprechend auszubilden und Anreize für eine Anstellung bei ZKW zu schaffen, nimmt das Unternehmen derzeit an einem Traineeprogramm in Zusammenarbeit mit dem Bundesstaat Guanajuato, einige Universitäten sowie den ZKW-Standorten Silao und Wieselburg teil. Im Zuge dieses internationalen Traineeprogramms werden die Teilnehmer zuerst drei Monate in Silao, danach drei Monate in Wieselburg geschult und erhalten im Anschluss einen Arbeitsvertrag für mind. ein Jahr in Mexiko.

 

Direkte Ansprechpartner für den amerikanischen Wirtschaftsraum

Allgemein betrachtet sind die Standorte in den USA und Mexiko relevante Ausgangspunkte für die Bearbeitung der Märkte im NAFTA-Raum. Für Kunden dieser Region, vor allem den USA, ist es besonders wichtig die Möglichkeit zu haben sich an direkte Ansprechpartner in der unmittelbaren Nähe wenden zu können. Aber nicht nur für die Kunden, sondern auch für den Bundesstaat Michigan selbst, spielt ZKW eine wichtige Rolle, wie Gouverneur Snyder bekräftigt: „Wir sind erfreut, ZKW als Teil unseres Auto-Teams in Michigan zu haben und über die Rolle, die sie spielen, um Michigan zu einem globalen Führer der Autoindustrie zu machen.“ Es ist der ZKW Group ein Anliegen vor Ort präsent zu sein und aktiv auf die Bedürfnisse der Kunden eingehen zu können. Mit beiden Standorten im NAFTA-Raum schafft ZKW optimale Voraussetzungen, um auch weiterhin einer der weltweit führenden Licht- und Elektroniktechnologieführer zu bleiben.

 

Quelle & Rückfragen

ZKW Group GmbH
Rottenhauser Straße 8
A-3250 Wieselburg 
Tel. +43 7416 505 3020
www.zkw-group.com


ENGEL Composite Systems neu gegründet

Im Technologiezentrum für Leichtbau-Composites entwickelte neue Verarbeitungsverfahren finden zunehmend ihren Weg in die Praxis. © ENGEL AUSTRIA
Im Technologiezentrum für Leichtbau-Composites entwickelte neue Verarbeitungsverfahren finden zunehmend ihren Weg in die Praxis. © ENGEL AUSTRIA

13.10.2017

Mit einer neuen Struktur stärkt ENGEL weiter seine Leichtbaukompetenz und rüstet sich für den zunehmenden Einsatz innovativer Composite-Technologien in der Praxis. ENGEL Composite Systems heißt der neugegründete Teilbereich, der die Kunden von ENGEL bei der Projektierung und dem Serienstart von Fertigungsanlagen zur Herstellung von Faserkunststoffverbundbauteilen begleitet. Das Technologiezentrum für Leichtbau-Composites fokussiert sich von nun an noch stärker auf die interdisziplinäre Entwicklung neuer besonders wirtschaftlicher Verarbeitungsverfahren und erhält dafür noch umfangreichere Ressourcen.

Der Leichtbau gehört zu den wichtigsten Wachstumstreibern in der Kunststoffindustrie. ENGEL hat diesen Trend früh erkannt und 2012 am Standort seines Großmaschinenwerks in St. Valentin, Österreich, ein eigenes Technologiezentrum für Leichtbau-Composites gegründet. Ziel war es von Beginn an, gemeinsam mit Kunden, Partnerunternehmen und Forschungsinstituten Faserverbundtechnologien intensiv weiterzuentwickeln, um zum Beispiel für den Automobilbau und die Unterhaltungselektronik hocheffiziente und wirtschaftliche Verfahren für die Serienfertigung in hohen Stückzahlen zu ermöglichen. „Wir haben in den vergangenen fünf Jahren gemeinsam mit unseren Partnern sehr viel erreicht“, betont Dr. Stefan Engleder, CEO der ENGEL Gruppe. „Einige Verfahren sind inzwischen dem Stadium der Grundlagenentwicklung entwachsen und werden immer zahlreicher in Kundenprojekten realisiert. Diesem Trend tragen wir mit der neuen Struktur Rechnung.“

 

Schnittstelle zwischen Entwicklung, Branchen- und Automatisierungsexperten

ENGEL Composite Systems ist von jetzt an für die Projektierung von Composite-Anlagen und die Projektabwicklung in allen Ländermärkten verantwortlich. Damit bildet der neue Teilbereich für die Kunden von ENGEL eine wichtige Schnittstelle zwischen dem Technologiezentrum für Leichtbau-Composites, den Business Units und dem Geschäftsbereich Automation Systems. ENGEL Composite Systems hat ebenso wie das Technologiezentrum für Leichtbau-Composites seinen Sitz in St. Valentin. Matthias Mayr hat die Leitung dieses Teilbereichs übernommen.

Bislang wurden die verkauften Composite-Anlagen im Technologiezentrum für Leichtbau-Composites projektiert. Die steigende Nachfrage nach integrierten Leichtbaulösungen erfordere inzwischen jedoch eine Aufteilung zwischen dem konkreten Projektgeschäft und der Entwicklungsarbeit, so Dr. Christoph Steger, CSO der ENGEL Gruppe: „Wir stellen damit sicher, dass wir auch in Zukunft mit Intensität die Erforschung und Entwicklung neuer Verarbeitungsverfahren vorantreiben und auch weiterhin ein breites Technologiespektrum abbilden können.“

Das ENGEL Technologiezentrum für Leichtbau-Composites befasst sich mit allen derzeit zukunftsweisenden Composite-Technologien, von HP-RTM und SMC über die Verarbeitung von thermoplastischen Halbzeugen wie Organoblechen und Tapes bis hin zu reaktiven Technologien wie die In-situ-Polymerisation (T-RTM). Die hohe Automatisierungs- und Systemlösungskompetenz von ENGEL ist für die Entwicklung besonders wirtschaftlicher Lösungen für die Großserie ein wichtiger Erfolgsfaktor. Mit der v-duo bietet ENGEL eine gezielt für die Anforderungen der Composite-Industrie entwickelte eigene Maschinenbaureihe an. „Die Entwicklungsressourcen werden wir im Zuge der Neustrukturierung erhöhen“, so Engleder. Neuer Leiter des Technologiezentrums für Leichtbau-Composites ist Dr.-Ing. Norbert Müller.

Sowohl Matthias Mayr als auch Norbert Müller sind bereits seit vielen Jahren im ENGEL Leichtbauteam beschäftigt und bringen viel Erfahrung in ihre neuen Verantwortungen ein.

 

Peter Egger leitet Entwicklung von Spritzgießsondertechnologien

Peter Egger, der bisherige Leiter des Technologiezentrums für Leichtbau-Composites, wechselt in die ENGEL Anwendungstechnik an den Stammsitz Schwertberg. Als Director Advanced Technologies ist er für die Entwicklung, Markteinführung und Marktbegleitung von ENGEL Sondertechnologien, wie zum Beispiel clearmelt, foammelt oder optimelt, verantwortlich. Dem Composite-Leichtbau bleibt er als Vorstandsvorsitzender der VDMA-Arbeitsgemeinschaft Hybride Leichtbautechnologien weiterhin eng verbunden.

„Peter Egger hat das ENGEL Leichtbauzentrum von der ersten Stunde an mit sehr großem Engagement aufgebaut und schon innerhalb kurzer Zeit zum Erfolg geführt“, sagt Stefan Engleder. „Sowohl in der Kunststoff- als auch der Leichtbauindustrie hat er ENGEL in den Fokus der Composite-Entscheider gerückt und in den wichtigen Netzwerken etabliert. Wir danken ihm für die hervorragend geleistete Pionierarbeit.“

 

Quelle & Rückfragen

ENGEL AUSTRIA GmbH
Ludwig-Engel-Straße 1
4311 Schwertberg | Austria
www.engelglobal.com


PR-Office: Theodor-Heuss-Str. 85 | 67435 Neustadt | Germany Tel. +49 6327 9769902


Senosan stellt drei Produktinnovationen für die Möbelbranche vor

Acryl Glass in Hochglanz und Matt ist in 8 Farben erhältlich
Acryl Glass in Hochglanz und Matt ist in 8 Farben erhältlich
Hier erstrahlt senosan® TopX Acryl Glass
Hier erstrahlt senosan® TopX Acryl Glass
Matte Möbelfolie mit “Anti-Fingerprint”-Beschichtung
Matte Möbelfolie mit “Anti-Fingerprint”-Beschichtung
Bilder: © Press'n'Relations

11.10.2017

Der Österreichische Kunststoff-Experte Senosan, der auf Forschung und Entwicklung setzt, erweitert sein Portfolio um farbige „Acryl Glass"-Folien, zwei neue transparente „Glass Clear"-Produkte sowie eine besonders matte Möbelfolie mit "Anti-Fingerprint"-Beschichtung.

Alle Oberflächen zeichnen sich durch hohe Kratzfestigkeit beziehungsweise Scheuerresistenz sowie eine besondere chemische Beständigkeit aus. Eingesetzt werden die neuen Folien und Platten vor allem im Küchen- und Wohnbereich.

Top-Technologie und Design in Glasoptik 
Acryloberflächen haben ein ebenso elegantes Erscheinungsbild wie echtes Glas. Sowohl in der Fertigung als auch im täglichen Gebrauch ist Echtglas ein sehr anspruchsvolles sowie stoß- und bruchempfindliches Material. Gerade im Bereich Hochglanzoberflächen ist Acryl daher ein beliebter Werkstoff. So ist Acryl nicht nur leicht und einfach zu montieren, auch die industrielle Verarbeitung, wie schneiden und bohren, gestaltet sich problemlos. Knöpfe und Griffe können auf dem kratzfesten Material problemlos angebracht werden. Die hochwertigen Lack-Acryl-Glas Oberflächen von senosan® bestechen durch ihre Tiefenwirkung bei maximalem Glanz. Das hierbei verwendete co-extrudierte Material vereint den ästhetischen Look von Echtglasfronten mit den verarbeitungs- und gebrauchstechnischen Vorteilen der thermoplastischen Folien.

Platte im Glas-Look jetzt in 8 Farben

Aufgrund der hohen Attraktivität am Markt wurde das Lager für senosan® TopX Acryl Glass von 5 auf insgesamt 8 Farben ausgedehnt, die neben Hochglanz auch in Matt (senosan® TopMatt Acryl Glass) zur Verfügung stehen. Das 2 Millimeter starke Material vermittelt eine Glasoptik, bei der durch das Anfräsen der Kanten interessante Lichteffekte erzeugt werden können. Um bei der Beschichtung einen Verzug zu vermeiden, steht mit senosan® Glass RS ein passendes Rückseitenmaterial in gleicher Stärke zur Verfügung.

Transparent, kratzfest und chemisch beständig
Ein weiteres Novum sind die senosan® TopX Acryl Glass Clear-Produkte, die es in zwei verschiedenen Ausführungen, nämlich als 0,5 Millimeter starke Folie bis hin zur 2 Millimeter dicken Platte geben wird.

Möbel-Folie mit „Anti-Fingerprint" 
Auch bei den matten Oberflächen präsentiert der Kunststoff-Erzeuger mit der senosan® AM1800TopMatt AF innerhalb kurzer Zeit die zweite Generation von matten Oberflächen. Die schmutzabweisende „Anti-Fingerprint"-Folie, die auf Anfrage in allen Farben erhältlich ist, zeichnet sich durch eine besonders samtige Haptik sowie gemäß dem Namen exzellente Anti-Finger-Print Eigenschaften aus. Die co-extrudierte Möbelfolie aus Acryl weist einen Glanzgrad von kleiner 6 GLE und eine Kratzfestigkeit größer 2.0 N auf. Die Folie ist in einer Breite von 1.220 bis 1.300 Millimeter verfügbar. Sonderformate können auf Anfrage erstellt werden. Sie eignet sich für unterschiedliche Möbelanwendungen im Innenbereich bei 1D- und 2D-Anwendungen (Flachlamination und Postforming). Farbgleiche Kanten können von gängigen Kantenherstellern eingestellt werden.

www.senoplast.com 

www.senosan.com/de/


Technologieschritt in der Rohrsanierung

Mittels Heizelementstumpfschweißung fertigt RTi aus den von AGRU gelieferten Close-Fit Linerrohren (da 400 mm, SDR 26) Stränge zwischen 440 m und 624 m Länge.
Der Kanal verläuft auch durch ökologisch sensiblen Auwald und Überschwemmungsgebiet. Umso mehr hat die absolute Dichtheit der Auskleidung höchste Priorität.
Der AGRU Close-Fit Liner ist ein gefaltetes Rohr, das aufgrund des reduzierten Querschnittes problemlos in das zu sanierende Altrohr eingezogen werden kann.
Der mit einem Ziehkopf ausgestattete Rohrstrang wird mittels Seilwinde ins Altrohr eingezogen.
Zum Rückverformen wird der Close-Fit Liner mit Wasserdampf unter Druck gesetzt. Dank des Memory-Effekts springt er in seine ursprüngliche, kreisrunde Form zurück.
Bilder: Agru

05.10.2017

Kanalsanierung mit vor Ort verformtem AGRU-Rohr

Der Reinhalteverband Donautal, vertreten durch die Linz AG Abwasser, betreibt eine 5200 m lange Abwasserdruckleitung zwischen Wilhering und Linz. Aufgrund starker Korrosionserscheinungen des Altrohrs und damit verbundenen Undichtheiten, wurde die Sanierung dieser Druckleitung DN 400 erforderlich. Der RHV entschied sich für eine grabenlose Bauweise, da die Leitung im Nahbereich der B129, Eferdinger Bundesstraße liegt, und die Verkehrsbeeinträchtigungen durch die Baustelle möglichst gering gehalten werden sollten. Ausgeschrieben wurde letztlich die Renovierung des Altrohrs mit vor Ort vorverformten PE-Rohren. Den Zuschlag bekam die auf grabungsfreie Sanierungsverfahren spezialisierte RTi-Austria GmbH. Sie setzte für die Sanierung den AGRU Close-Fit Liner aus PE 100-RC Material ein. Dieser druckbeständige Liner ist für Relining ohne Ringraum konzipiert und kann dank engster Biegeradien über bestehende Schächte oder kleine Baugruben eingezogen werden.

Vorgeschichte
Die B 129 verläuft im betreffenden Abschnitt nur wenige Meter neben der Donau. Der sanierungsbedürftige Kanal befindet sich direkt hinter der Leitplanke. Eine Neuverlegung des 5,2 km langen Abschnitts in offener Bauweise hätte aufgrund der lang andauernden Reduktion der Fahrbahnbreite zu massiven Verkehrsbehinderungen geführt. Um den fließenden Verkehr so wenig wie möglich zu beeinträchtigen, entschied sich der Reinhaltungsverband Donautal für eine grabenlose Sanierung des duktilen Gussrohrsystems (GGG DN 400 mm) im PE 100-RC Close-Fit-Verfahren. Die Bauarbeiten starteten im Juni 2017 und wurden im Oktober 2017 abgeschlossen. Das sanierte Rohrsystem muss anschließend einem Betriebsdruck von 3 bar standhalten.

Neurohrqualität nach Sanierung

Die offene Ausschreibung sah eine vor Ort Verformung der PE-Rohre vor. Aufgrund der sehr großen Einzugslängen von bis zu 620 m sollte die Verformung des PE-Inliners auf der Baustelle, also Vor-Ort, erfolgen. Üblicherweise werden die Close-Fit Liner werkseitig gefaltet, insofern stellte das Projekt neue Anforderungen an dieses Sanierungssystem. RTi Austria, ein auf die Rohrsanierung spezialisiertes Tiefbauunternehmen aus Altenberg bei Linz, bekam als Bestbieter den Zuschlag. RTi setzt bei der Druckrohrsanierung auf den Close-Fit Liner von AGRU, der für dieses Projekt aus dem gegenüber Punktlasten und Spannungsrissen beständigen Werkstoff PE 100-RC gefertigt ist. Der AGRU Close-Fit Liner ist ein gefaltetes Rohr, das aufgrund des reduzierten Querschnittes problemlos in das zu sanierende Altrohr eingezogen werden kann. Unter Druck und Temperatur verformt sich der gefaltete Close-Fit Liner nach der Installation dank des „Memory-Effekts“ wieder in ein kreisrundes Rohr. Dabei legt sich der Close-Fit Liner eng an das Altrohr an (Close-Fit) und bildet mit diesem eine kraftschlüssige Verbindung. Dank dieser Methode wird ein größtmöglicher Innenquerschnitt im Altrohr erhalten und ein Ringraum komplett vermieden. Dank der dauerhaft glatten Oberfläche des AGRU Close-Fit Liners verbessern sich die Fließeigenschaften des Kanals. Eine derart sanierte Rohrleitung besitzt Neurohrqualität mit der entsprechenden Lebensdauer von mehreren Jahrzehnten. Wurzeleinwüchse, Korrosion, Abrasion und Ablagerungen haben im derart sanierten Rohrsystem keine Chance mehr.

Verformung direkt auf der Baustelle

Mittels Heizelementstumpfschweißung werden auf der Baustelle die von AGRU gelieferten, 18 m langen Close-Fit Liner-Rohrstangen (da 400 mm, SDR 26) zu Rohrsträngen zwischen 440 m und 624 m Länge verbunden. Das entspricht den in der Ausschreibung geforderten Einzugslängen. Normalerweise liefert AGRU den Close-Fit Liner auf Trommeln gewickelt fertig gefaltet zur Baustelle. Aufgrund der außergewöhnlichen Einzugslängen muss der Liner in diesem Fall direkt auf der Baustelle im Querschnitt U-förmig verformt werden. AGRU stellte der Baustellenmannschaft daher eine werkseigene Verformeinheit inklusive zweier Raupenabzüge zur Verfügung. Zum Verformen des Liners zieht RTi die verschweißten Rohrstränge zuerst durch eine speziell für diese Baustelle entwickelte Aufheizstrecke, die das Rohr auf ca. 80 °C erwärmt. Unmittelbar nach der Aufheizstrecke wird der Rohrstrang durch die AGRU-Verformeinheit bewegt. Diese deformiert das kreisrunde Rohr axial zu einem U, wobei sich der Querschnitt um 15 % reduziert. Damit die gewünschte U-Form auch nach dem Abkühlprozess erhalten bleibt, wird das frisch gefaltete Rohr sofort mit Umreifungsbändern fixiert.

Ein Molch im Rohr
Eine weitere Herausforderung auf dieser Baustelle ist die Aufrechterhaltung des Kanalbetriebs. Zu diesem Zweck wird eine provisorische Druckrohrleitung installiert. Dafür verschweißt das Baustellenteam von AGRU gelieferte PE-Rohre (da 225 mm, SDR 26) zu einer 1800 m langen, oberirdischen PE-Rohrleitung. Sie leitet das Abwasser von jeweils drei Einzugslängen während der Arbeiten ab und wird nach der Sanierung dieser Abschnitte umgesetzt. Im nächsten Schritt steht die Reinigung der zuvor trockengelegten Kanalabschnitte an. Dazu wir ein Molch als Reinigungs- und Inspektionsgerät mit angesetzten Bürstenkränzen durch das Rohr gepresst. Der zweite Molchdurchgang erfolgt mit reiner Druckluft, um noch vorhandenes Wasser aus dem Rohr zu entfernen.

Aus U wird wieder O

Zum Einzug des U-förmigen Neurohrstranges nutzt RTi die hohe Flexibilität des AGRU Close-Fit Liners, der selbst engste Biegeradien ermöglicht. Mittels des am Rohrstrang angeschweißten Zugkopfes bringt eine Seilwinde die einzelnen Rohrstränge in die gesäuberten Kanalabschnitte ein. Anschließend setzt RTi jeden Rohrstrang mit 120 °C heißem Wasserdampf unter Druck. Dadurch kehrt der gefaltete Close-Fit Liner in seine ursprüngliche, kreisrunde Form zurück. Da der Außendurchmesser des Inliners exakt dem Innendurchmesser des Altrohrs entspricht, schmiegt sich das neue Rohr wie eine zweite Haut an die Innenwand des Gussrohres.

Anschließend werden die einzelnen Rohre miteinander verbunden. Dies geschieht im Schachtbauwerk mittels Flanschverbindungen. Dazu werden die Schachtbauwerke im Bereich der Montagegruben neu versetzt und zusätzlich gegen Auftrieb gesichert. Die Be- und Entlüftung der Rohrleitung erfolgt über T-Stücke, deren vertikale Abgänge mit den Entlüftungsventilen verbunden sind.

Thomas Peyrl, Bereichsleiter Nord der RTi, betreut diese außergewöhnliche Baustelle: „Die technische Herausforderung war enorm. Das Verformen von über 600 m langen Rohrsträngen Vorort war auch für uns Neuland. AGRU hat uns mit der guten technischen Beratung und der gelieferten Verformeinheit bestens unterstützt. Wir haben die Rohrstränge reibungslos auf der Baustelle verformt, den Straßenverkehr kaum beeinträchtigt und sind optimistisch, den ambitionierten Zeitplan einhalten zu können.“

www.agru.at


ENGEL Automatisierungstechnik auf der Fakuma

Die Komplexität von Automatisierungsprojekten steigt. Mit dem weiteren Ausbau seiner weltweiten Automatisierungskompetenz trägt ENGEL diesem Trend Rechnung.
Kleinroboter der e-pic Baureihen e-pic Z und e-pic B
Die Kleinroboter der e-pic Baureihen e-pic Z (links) und e-pic B (rechts) lassen sich besonders einfach und schnell montieren. In Kombination mit einer ENGEL Spritzgießmaschine bieten die Roboter zudem den Vorteil einer integrierten Steuerung.
Der neue viper 20 speed
Um 30 Prozent schneller als der herkömmliche viper: Der neue viper 20 speed sichert Entnahmezeiten von deutlich unter 1 Sekunde.
Bilder: Engel

05.10.2017

Mit einem eigenen Expert Corner präsentiert ENGEL seine hohe Automatisierungskompetenz auf der Fakuma 2017 vom 17. bis 21. Oktober in Friedrichshafen.

Mit dabei: Die Kleinroboter e-pic B und e-pic Z – integriert und mit erweiterter Softwarefunktionalität –, der neue viper 20 speed für schnelllaufende Medical- und Packaging-Anwendungen und das neue 10"-Handbediengerät, das sich weltweit erstmalig exklusiv dem Fakuma-Publikum vorstellt.

e-pic Roboter integriert
Auf der Fakuma 2017 präsentiert ENGEL seine e-pic Roboter zum ersten Mal in einer integrierten Version und macht damit anschaulich deutlich, wie sich im Zusammenspiel von Spritzgießmaschine und Roboter Effizienzpotenziale optimal ausschöpfen lassen. In den integrierten Lösungen wird die CC300 Steuerung der ENGEL Spritzgießmaschine zum zentralen Bedienpanel für die gesamte Fertigungszelle. Das bedeutet ein gemeinsames Teiledaten- und Alarmmanagement sowie ein einheitliches Look-and-feel. Die durchgängige Bedienlogik vereinfacht deutlich die Inbetriebnahme, Programmierung und Steuerung sowohl der Roboter als auch der gesamten Fertigungszelle.

Die Integration ist ein wesentliches Merkmal der ENGEL Lösungen. Liefert ENGEL Spritzgießmaschine und Roboter aus einer Hand, sind die einzelnen Komponenten der Fertigungszelle sowohl steuerungstechnisch als auch mechanisch aus einem Guss. Spritzgießmaschine, Roboter und die weitere Peripherie, wie Förderbänder, Abwurfschächte, Angussrutschen und Schutzverdeckungen, sind im Design aufeinander abgestimmt und besonders platzsparend angeordnet. Darüber hinaus garantieren die integrierten Fertigungszellen ein Höchstmaß an Sicherheit. Das CE-Zertifikat wird jeweils für die Gesamtlösung erstellt.

Über die Euromap-67-Schnittstelle können alle ENGEL Roboter natürlich auch nachträglich an Spritzgießmaschinen angebunden werden, und dies unabhängig von der Maschinenmarke. Für die Montage der e-pic Roboter sind keinerlei Modifikationen an der Spritzgießmaschine erforderlich.

Efficiency control reduziert Energieverbrauch und Verschleiß
Die e-pic Kleinroboter sind die jüngsten Produkte im Automatisierungsprogramm von ENGEL, die in zwei Varianten angeboten werden, als Pick-and-Place-Linearroboter (e-pic Z) und Servo-Angusspicker (e-pic B). Das Besondere der e-pic Baureihen ist, dass die Roboter statt einer klassischen x-Achse einen Schwenkarm in Leichtbauweise besitzen. Diese völlig neuartige Kinematik, mit der ENGEL ein Alleinstellungsmerkmal hält, erhöht deutlich die Dynamik und Energieeffizienz, reduziert den Wartungsaufwand und ermöglicht darüber hinaus eine sehr kompakte Anordnung auf der Spritzgießmaschine. Sowohl in Richtung der Spritz- als auch der Schließseite benötigt der Schwenkarm weniger Platz als eine Linearachse. Hindernisse, wie Aufbauten am Werkzeug, kann der Schwenkarm besonders einfach und schnell umfahren. Dabei ist die Bedienung des e-pic Roboters nicht komplizierter als die eines Linearroboters. Die Steuerung rechnet die rotatorischen Bewegungen in lineare Bewegungen um.

Neu zur Fakuma 2017 ist, dass ENGEL seine e-pic Roboter mit efficiency control ausrüstet. Mit Hilfe der Software passen die Roboter die Geschwindigkeit ihrer Bewegungen an den Zyklus des Spritzgießprozesses an, was den Energieverbrauch reduziert und die Lebensdauer der mechanischen Komponenten erhöht. In den viper Linearrobotern bewährt sich efficiency control bereits seit vielen Jahren.

viper 20 jetzt noch schneller
Auch die viper Linearroboter warten auf der Fakuma mit einer Premiere auf. Der neue viper 20 speed sichert Entnahmezeiten von deutlich unter 1 Sekunde. Verantwortlich für diese neue Leistungsklasse sind die verstärkte servoelektrische Antriebstechnik sowie das reduzierte Eigengewicht der Roboterachsen. Der viper 20 speed wurde für Anwendungen mit Gesamtzykluszeiten um 4 Sekunden entwickelt und findet damit vor allem in den Branchen Medical und Packaging Anwendung. Top-Entry-Roboter bieten hier in der Regel eine besonders hohe Flexibilität.

Auf der Fakuma wird der neue ENGEL viper 20 speed seine Leistungsstärke mit dem Handling von Bechern unter Beweis stellen. Dafür arbeitet er im Duett mit einem ENGEL easix Mehrachsroboter, der die Becher vom laufenden Förderband aufnimmt, um sie in einem Magazin zu stapeln. Beide Roboter, der viper Linear- und der easix Mehrachsroboter, sind in dieser Anwendung in eine CC300-Steuerung integriert. Für die CC300 macht es keinen Unterschied, ob sie Linear- oder Drehachsen ansteuert. Die zusätzlichen Bewegungsbefehle für den Mehrachsroboter fügen sich nahtlos in die grafische Oberfläche ein, was die Bedienung deutlich vereinfacht. Um trotz der Komplexität des Gesamtsystems eine schnelle Parametrierung zu ermöglichen, bietet die Steuerung dem Anwender unterschiedliche Userlevels an, von der einfachen Ansicht bis zur vollen objektorientierten grafischen Ablaufdarstellung.

10 Zoll für noch mehr Bedienkomfort
Ein weiteres Highlight im Expert Corner Automation bei ENGEL in Halle A5 ist das neue 10"-Handbediengerät C10 für die Roboter der ENGEL Baureihen, das im kommenden Jahr die 7"-Geräte der C70-Serie ablösen wird. Die Besucher der Fakuma 2017 erhalten eine exklusive Vorschau. Das neue Handbediengerät wird deutlich mehr Übersicht bieten und damit den Bedienkomfort steigern.

ENGEL Automatisierungstechnik weiter stark wachsend
Die Dynamik der Märkte stellt die Spritzgießproduktion vor immer komplexere Herausforderungen. Weltweit bietet ENGEL seinen Kunden Lösungen, die der gewünschten Automatisierungstiefe exakt entsprechen: Von der standardisierten Roboterzelle bis zur maßgeschneiderten Systemlösung. Die Basis für diese hohe Flexibilität bilden ein durchgängiges Roboterportfolio sowie die hohe Sonderautomatisierungskompetenz der ENGEL Experten. „In einem aktuellen Projekt integrieren wir neun Roboter unterschiedlicher Typen“, berichtet Walter Aumayr, Bereichsleiter Automatisierung und Peripherie von ENGEL AUSTRIA. „Die Nachfrage nach besonders komplexen Automatisierungszellen für hochintegrierte Fertigungsprozesse steigt an.“

Über die vergangenen fünf Jahre hat sich der Umsatz, den ENGEL mit Automatisierungsprojekten erwirtschaftet, mehr als verdoppelt, wobei sich der Bereich der Sonderautomatisierung mit Wachstumsraten von durchschnittlich 30 Prozent besonders dynamisch entwickelte. „Dieser Trend hält an“, sagt Aumayr. „Insgesamt wird die ENGEL Automatisierungstechnik im stark zweistelligen Prozentbereich weiter wachsen.“

ENGEL auf der Fakuma 2017: Halle A5, Stand 5204

www.engelglobal.com 


Gabriel-Chemie präsentiert die neuesten Farbtrends

Eine hochwertige Box enthält die neuen Kunststoffplättchen COLOUR VISION N°
Eine hochwertige Box enthält die neuen Kunststoffplättchen COLOUR VISION N°
Bild: Gabriel-Chemie
Farben & Effekte zu den Trendthemen "IDENTITY" und "DIGITAL ECONOMY"
Farben & Effekte zu den Trendthemen "IDENTITY" und "DIGITAL ECONOMY"
Bild: Gabriel-Chemie

04.10.2017

Gabriel-Chemie präsentiert auf der diesjährigen Fakuma die nunmehr 18. Auflage der erfolgreichen COLOUR VISION Farb- und Trendserie für die Welt der Kunststoffe.

Erfahrene Trendscouts und innovative Coloristen arbeiten aktiv an den Trends von morgen und realisieren gemeinsam jedes Jahr eine neue COLOUR VISION Kollektion. Die COLOUR VISION Serie ist eine Inspirationsquelle für die Welt der Kunststoffe. Sie wird von Markenartikelherstellern, kreativen Designern von Konsumprodukten und Investitionsgütern sowie Kunststoffverarbeitern für neue Produktkonzepte sehr geschätzt.

Kreative Vielfalt inspiriert
Mit der Analyse von neuen Farbtrends aus unterschiedlichen Industriebranchen und der Berücksichtigung sozialer Einflüsse im Markt, werden jedes Jahr neue Trendthemen ausgearbeitet. Jedes Thema wird anhand von neun innovativen Linsenplättchen visualisiert. Die Spezialisierung auf Farben, Oberflächen und Materialien ist Gabriel-Chemie seit Jahren ein wichtiges Anliegen. Soziale Entwicklungen und damit verbundene Farbtrends werden permanent recherchiert. Die ausgesuchten Farben werden durch besondere Effektpigmente veredelt und erhalten damit eine neue Wertigkeit. Das österreichische Unternehmen ist Spezialist für die Rezeptierung und Herstellung von Farb- und Additiv-Masterbatch zur Einfärbung, Veredelung und technischen Optimierung von thermoplastischen Kunststoffen. Individuelle Farbeinstellungen werden unter Berücksichtigung kundenspezifischer Anforderungen, kaufmännischer Wünsche, technischer Vorgaben etc. erstellt.

Die COLOUR VISION N° 18 beschreibt zwei dem aktuellen Zeitgeist entsprechende Lifestyle-Trends genannt „Identity“ und „Digital Economy“.

Identity
Die Sehnsucht, unsere Identität zu leben und unseren Lebensstil so individuell und autonom wie möglich zu gestalten, ist so alt wie Menschheit selbst. Den notwendigen Zugang zu einer gelebten Individualität zu finden ist – in einer Zeit die geprägt ist von Unsicherheit und Instabilität – schwieriger denn je. Die neuen Luxusgüter sind daher Zeit für Reflexion und Ruhe für bewusste Betrachtung. Das zeigt sich auch im neuen Lifestyle-Phänomen „Hygge“ - der Kunst der Zufriedenheit – das seinen Ursprung in Dänemark hat. Besitz wird nicht mehr als alleine glücklich machend empfunden. Unsere Gesellschaft entwickelt sich zunehmend entlang von „Sharing Communities“: Gemeinschaften, die sich rasant vermehren und ein einladendes und inspirierendes Netzwerk bilden. Eine neue Spiritualität ist wahrnehmbar, besonnen auf Meditation, Yoga, Tanz oder ganz einfach nur auf den Rückzug zur eigenen Identität. Diese Trends, die auf eine Stärkung der eigenen Identität und einer positiven Auseinandersetzung mit der Gesellschaft setzen, haben Gabriel-Chemie zum Thema IDENTITY inspiriert. Die Farben des Themas IDENTITY zeigen warme Rottöne, Nuancen in Violett, Blaugrün und Grün. Auffallend sind sowohl funkelnde Effektpigmente als auch in sich flüssig erscheinende Farbinspirationen.

Digital Economy
Digitalisierung und künstliche Intelligenz verändern die Wirtschaft rasant. Die Industrie 4.0 verändert die Spielregeln und schafft damit auch nahezu grenzenlose Möglichkeiten für Innovation. Roboter erfüllen Aufgaben im Haushalt, ausgeklügelte Computersysteme steigern die Effizienz in vielen Bereichen unseres Lebens. DIGITAL ECONOMY verändert Wertschöpfungsketten, wandelt traditionelle Geschäftsmodelle und schafft völlig neue Business-Modelle. Die Digital Economy verändert unsere gewohnte Welt und verlangt nach einem ebenso innovativen Farbspektrum zur Darstellung der unendlichen Möglichkeiten von Weiterentwicklung und Veränderung. Die Farben des Themas DIGITAL ECONOMY sind geprägt von Lichtreflexionen und lebhaften Farbeffekten. So sind an LED-Lichter anmutende Farben zu sehen oder die schimmernden Spektralfarben eines Regenbogens. Einzigartige Marmoreffekte lassen Unikate aus Kunststoff entstehen oder man lässt sich in entfernte Galaxien entführen.

Colour Vision im neuen Design
Auf der 25. Fakuma stellt Gabriel-Chemie nicht nur die neuesten Farbtrends vor, sondern präsentiert die beliebte COLOUR VISION Farbserie in einem völlig neuen Erscheinungsbild. Passend zum neuen Unternehmensauftritt und der Hochwertigkeit des Inhaltes entsprechend, wurde das Verpackungsdesign völlig überarbeitet und aufgewertet. Eine hochwertige an eine Schmuckschatulle erinnernde Box enthält die Kunststoffplättchen beider Themen. Das grafische Design der Verpackung besticht durch Edelsteine in verschiedenen Farben, die für die Einzigartigkeit und Vollkommenheit des Inhaltes stehen: Die von Gabriel-Chemie entwickelten Farben und Effekte sind gleichsam die Juwelen der Kunststoffwelt.

Gabriel-Chemie stellt aus in Halle B5 auf Stand 5204.

www.gabriel-chemie.com


COLLIN Produkt-Neuheiten auf der FAKUMA 2017

Neue Blasfolienanlage
Neue Blasfolienanlage
Bild: © Collin Lab & Pilot Solutions
Neue Medical Düse
Neue Medical Düse
Bild: © Collin Lab & Pilot Solutions

04.10.2017

In Halle 6 am Messestand A6-6305 zeigt die Collin GmbH auf der diesjährigen Fakuma eine umfassende Produktweiterentwicklung – die neue Blasfolienanlage mit zahlreichen innovativen Features sowie eine neue, vielfältig einsetzbare Düse

Neue Blasfolienanlage – technisch optimiert für perfekte Bubble
Komplett upgedatet präsentiert sich die Blasfolienanlage von Collin am Fakuma-Messestand. Denn die umfassend technisch und optisch optimierte Maschine liefert beste Blasfolien über die Collin Bubble Control.

„Weiterentwickelt wurden unter anderem die Abzugseinheit plus Flachlegung als auch der Wickler. Je nach Kundenwunsch können wir mit der neuen Anlage Kontakt-, Zentral- oder Zentralwickeln mit Spalt“, erklärt DI Dr. Friedrich Kastner, CEO Collin.

„Mit Hilfe der umfassenden Optimierung entstehen nahezu perfekte Wickel, die in Folge die Weiterverarbeitung für unsere Kunden erleichtern und zu noch besseren Produkt-Endergebnissen führen“, zeigt Kastner die Kundenvorteile auf.

„Außerdem wurde die Standardgeschwindigkeit von 30 m/min auf 50 m/min erhöht. Auf Wunsch geht auch noch mehr – um sich zum Beispiel bei Bedarf noch näher an Produktionsgeschwindigkeiten heran zu tasten“, so Corné Verstraten, CSO Collin.

Die Qualität der Folien wird permanent online über das COFIS Film Inspektionssystem überwacht.

Am Messestand in die Blasfolienanlage integriert und vielleicht etwas zweckentfremdet zeigt Collin eine weitere Produktneuheit – die neue Collin Düse.

Neue Düse – Modularer, flexibler Einsatz
„Modularität bis in jede Schicht – unsere Produktphilosophie spiegelt sich perfekt in unserer neuen Düse wider. Diese wird für die Herstellung von medizinischen Strängen und Katheterschläuchen eingesetzt. Zusätzlich ist die Düse so flexibel aufgebaut, dass Kunden sie auch zum Blasen von verschiedensten Folien einsetzen können“, erläutert DI Dr. Kastner.

„Das innovative, modulare Design erlaubt derzeit bis zu 9 Schichten. Streifen können dabei in jede gewünschte Schicht eingelagert werden. Möglich sind zwei, vier oder acht Streifen mit einer Breite jenach Wunsch. Zusätzlich kann die Geometrie der Streifen genau beeinflusst werden.“

Die Collin Düse ist für unterschiedlichste Polymere geeignet und kann als Schlauch-, Strang- oder Blasfoliendüse verwendet werden.

Entrance Extruder – das Einsteigermodell für Labor, F&E
Weiters zeigt Collin am Fakuma-Messestand einen E Extruder. Die Extruder Serie E Entrance stellt die kostengünstige Basisvariante dar, bestens geeignet für den Einstieg in die Extrusion. Die Anlagen sind für Laborbetrieb und F&E-Versuchsreihen ausgelegt.

Multi-Inspektion – Allrounder in Prüfung der Folienqualität
Die kompakte, robuste und kostengünstige Multi-Inspektion der Produktlinie Polytest Line dient der Analyse von verschiedenen Kunststoffen und Mischungen, aber auch der Aufbereitung von Virgin-Materialien, Compounds, Masterbatches oder Analyse von Kunststoffrezyklaten. Der modulare Aufbau des Messsystems ermöglicht die Anpassung der Messmethoden an die jeweiligen Anforderungen der Kunden.

Über drei Hauptmodule sind eine rheologische Schmelzecharakterisierung, eine optische Folieninspektion und eine mechanische Folienprüfung möglich:

  • zeitnahe Überwachung der Schmelzeviskosität in Form des MVR, iV-Wertes oder derscheinbaren Viskosität
  • statistische Fehlererkennung (Gels, Blackspots, …) an der Folie
  • Farbüberwachung an der Folie mittels CIE L*a*b System
  • Erkennung von Fremdpolymeren mittels NIR-Analyse
  • Ermittlung von Spannungs-Dehnungs-Werten im Folienzugversuch

Über eine vorgeschaltete Schmelzepumpe wird das Multi-Inspektionssystem mit einem konstanten Schmelzestrom versorgt und der notwendige Druck für die rheologische Charakterisierung aufgebaut. Die kompakte Bauform und die Optionen, die Multi-Inspektion online direkt am Extruder oder offline im Labor einzusetzen, überzeugen ebenso. Der modulare Aufbau der Multi-Inspektionseinheit lässt eine individuelle Konfiguration der Anlage zu, dennoch bleiben für den Kunden alle Optionen zur Nachbestückung offen.

Dr. Collin GmbH auf der Fakuma Halle 6 Stand A6-6305

www.drcollin.de


ALBIS PLASTIC investiert in CFK-Technologie

04.10.2017

Die ALBIS PLASTIC GmbH übernimmt zum Jahresbeginn 2018 die WIPAG Gruppe, Spezialist für die Aufbereitung und Herstellung spritzgussfähiger carbonfaserbasierter Compounds mit Standorten in Neuburg (Donau) und Gardelegen.

„Wir haben mit ALBIS PLASTIC einen Partner gefunden, dem Innovation und Nachhaltigkeit genauso wichtig sind wie uns“, sagt Peter Wiedemann, Gründer und Geschäftsführer der WIPAG Gruppe. „Damit ist die Weiterentwicklung unserer ressourcenschonenden Technologien und unserer Unternehmensgruppe gesichert.“

ALBIS PLASTIC, der Hamburger Distributeur und Compoundeur technischer Thermoplaste, investiert damit weiter in seine Recyclingaktivitäten. Dank der innovativen Recyclingtechnologie von WIPAG lassen sich Carbonfaser-Zuschnitte, die unter anderem aus der Automobilindustrie stammen, wieder aufbereiten und zu carbonfaserverstärkten Compounds granulieren. Zukünftig wird ALBIS CFK-Materialien auf Polypropylen- und Polyamidbasis anbieten. Die PP CF Compounds zeichnen sich durch eine hohe Steifigkeit bei gleichzeitig geringer Dichte aus. Dadurch wird gegenüber hochgefüllten glasfaserverstärkten PA-Typen ein deutlicher Gewichts- und damit Kostenvorteil erreicht, wodurch Potentiale für Leichtbaukonzepte weiter ausgeschöpft werden können.

Ab dem Jahr 2021 dürfen neu zugelassene Pkw in der EU im Schnitt maximal nur 95g CO2 pro Kilometer ausstoßen. Automobilhersteller und Zulieferer sind angehalten, die CO2-Grenzwertregelung einzuhalten, wollen sie drohende Strafzahlungen im Falle der Missachtung dieser Regelung vermeiden. Während in den letzten Jahren Konzepte wie Gewichtsreduktion durch Metallsubstitution oder Engine Downsizing bereits stark ausgereizt worden sind, bieten kosteneffiziente CFK-Leichtbaukonzepte weiterhin die Möglichkeiten zur Gewichtseinsparung. „Mit WIPAG gewinnt die ALBIS Gruppe ein Unternehmen hinzu, das zum einen über hochmoderne und zukunftsweisende CFK-Technologie verfügt und zum anderen langjährige Erfahrung im Closed-Loop Recycling-Geschäft besitzt“, erklärt Philip O. Krahn, CEO bei ALBIS PLASTIC. Closed-Loop bezeichnet Techniken wie zum Beispiel die Verbundtrennung von Instrumententafeln oder die Entlackung von Stoßfängern im Rahmen der werkstofflichen Kreislaufwirtschaft. Das hochentwickelte Closed-Loop-Verfahren bietet somit eine ideale Möglichkeit zur ressourcenschonenden Produktion.

Darüber hinaus bezieht WIPAG aus verschiedenen Quellen recyclefähige hochqualitative PP-basierte post-industrial und post-consumer Materialien zur Aufbereitung. „Diese Open-Loop Aktivitäten bieten eine ausgezeichnete Plattform für unsere ALTECH® ECO Produkte auf PP-Basis und ergänzen unser Angebot an hochwertigen Near-to-Prime® Recycling Compounds, die bereits heute in zahlreichen Anwendungen der Automobilindustrie eingesetzt werden“, kommentiert Bernd Sparenberg, Vice President Technical Compounds bei ALBIS.

www.albis.com


Das OFI räumt heuer gleich zwei ACR Preise ab!

ACR Kooperationspreis
ACR Kooperationspreis
© ACR/APA-Fotoservice/Schedl
ACR Start-up Preis
ACR Start-up Preis
© ACR/APA-Fotoservice/Schedl

04.10.2017

 Das OFI als innovativer Forschungs- und Entwicklungspartner heimischer Unternehmen und Experte am Sektor Kunststoffprüfung und -entwicklung hat am 3. Oktober im Rahmen der 15. ACR Enquete gleich zwei von insgesamt fünf Preisen abgeräumt!

Produktinnovationen in Form eines neuartigen Trinksystems und eines portablen Tageslichtsystems standen im Fokus der Auszeichnungen.

Den ACR Kooperationspreis erhielt das OFI für die gelungene Kooperation mit der Firma "move-products". Das OFI war ganz maßgeblich an der Entwicklung eines innovativen Trinksystems beteiligt, das erst beim Öffnen der Flasche Sirup mit Wasser vermischt, so vollkommen auf Konservierungsstoffe verzichtet und trotzdem zwei Jahre Haltbarkeit garantiert.
Hier geht's zum Video >>

Den "Start-up-Preis" räumte das OFI gemeinsam mit der Firma "Pocket Sky" ab. Hierbei geht es um die Entwicklung eines Lichtbogens, der dezent wie eine Brille auf der Stirn getragen wird und sich gerade in der trüben Herbst- und Winterzeit positiv auf den Biorhythmus und somit auf das gesamte Wohlbefinden auswirkt.
Hier geht's zum Video >>

www.ofi.at 


Andreas Kißler neuer FDU-Manager bei HAIDLMAIR

Andreas Kißler wird neuer FDU-Manager bei HAIDLMAIR.
Andreas Kißler wird neuer FDU-Manager bei HAIDLMAIR.
Bild: Haidlmair

01.10.2017

HAIDLMAIR hat mit der FDU (Flat Die Unit) bereits letztes Jahr zur K-Messe eine neue innovative Technologie vorgestellt, mit der man im Bereich des Spritzgießens neue Wege beschreitet. Zurecht spricht man bei HAIDLMAIR von einer Entwicklung, die die Zukunft des Spritzguss-Werkzeugbaus maßgeblich verändern wird.

Um diese Innovation nun auch erfolgreich am Markt zu positionieren, hat sich HAIDLMAIR mit einem ausgewiesenen Experten auf dem Gebiet der Heißkanaltechnik verstärkt:
Andreas Kißler wird nach 25 Jahren beim Heißkanalhersteller PSG neuer FDU-Manager bei HAIDLMAIR und ab 01. Oktober 2017 alle Vertriebstätigkeiten rund um die neue Technologie leiten. Kißler war bei PSG unter anderem Mitglied der Geschäftsleitung und als weltweiter Vertriebsleiter für den renommierten Heißkanalhersteller tätig. Er gilt in der Branche als ausgewiesener Fachmann auf diesem Gebiet und ist bestens vernetzt. Auf der Suche nach einer neuen beruflichen Herausforderung kam das Angebot von HAIDLMAIR genau richtig. Gemeinsam will man die hochqualitativen HAIDLMAIR-Werkzeuge mit der FDU noch besser machen und dem Kunden zu noch mehr „Higher Productivity“ verhelfen. „Ich sehe in der FDU ein unglaubliches Potenzial den Spritzprozess noch schneller zu machen und auch die Produktqualität für den Endkunden erheblich zu steigern. Gemeinsam mit den Entwicklungstechnikern bei HAIDLMAIR werden wir in der nächsten Zeit weiter an der FDU arbeiten und sie noch weiter optimieren. Ich freue mich auf die neue Aufgabe und kann meinen Start und die ersten Kundenkontakte nicht mehr erwarten“, so Kißler in einem ersten Statement. Mario Haidlmair, Geschäftsführer von HAIDLMAIR, ist sehr glücklich mit seinem neuesten Mitarbeiter: „Mich freut, dass Andreas Kißler das Vertrauen in unsere FDU hat. Sein Engagement zeigt auch, dass die Innovation enormes Potenzial hat. Wenn eine Koryphäe wie er vom Produkt überzeugt ist, dann ist für mich klar, dass wir in die richtige Richtung gearbeitet haben.“

Die Vorteile der FDU liegen auf der Hand

Durch die Symbiose der Vorzüge von Extrusions- und Spritzgießtechnologie eröffnen sich völlig neue Möglichkeiten für die Produktion von Kunststoffprodukten, besonders im Containerbereich. Die FDU reduziert die Scherung im Angussbereich bis zu 50% und minimiert dadurch auch den Einspritzdruck. Das führt in der Folge zu einer Reduktion der Scherwärme und hat dadurch den positiven Nebeneffekt, dass die Kühlzeit und der Energieverbrauch verringert wird. All diese positiven Eigenschaften bringen mit sich, dass die Zykluszeit erheblich gesenkt wird. Nachdem man bei HAIDLMAIR die FDU mit ersten Testwerkzeugen weiterentwickelt hat, sind nun bereits die ersten Werkzeuge bei Kunden im Einsatz. Und die Ergebnisse zeigen, welches Potenzial in der Neuentwicklung steckt. Es wurden bereits über 50.000 Teile ohne Probleme produziert und die Zykluszeiten sind bis zu 17% geringer (im Vergleich zu den gleichen Werkzeugen mit Nadelverschlussdüse).

Seinen ersten offiziellen Auftritt in seiner neuen Position wird Kißler auf der Fakuma in Friedrichshafen (17. bis 21.10.) haben, wo er am Stand von HAIDLMAIR (Halle B2 – Stand 2306) für alle Fragen der interessierten Fachbesucher gerne zur Verfügung steht.

www.haidlmair.com


Pollmann Tschechien feierte 25 Jahre

© Pollmann
Mehr als 2.000 Besucher zeigten sich von Maschinen, Produktionsanlagen und Leistungsspektrum des Unternehmens am Tag der offenen Tür begeistert. © Pollmann

27.09.2017

Jindřichův Hradec / Karlstein. Mit der Gründung seiner Niederlassung in Tschechien ging der österreichische Automotive-Zulieferer Pollmann vor nunmehr 25 Jahren den Weg in Richtung Internationalisierung. Inzwischen ist das Unternehmen zum Global Player gewachsen und Pollmann-Komponenten sind weltweit in nahezu jeder Automarke verbaut. Nun wurde gefeiert, was vor 25 Jahren in Jindřichův Hradec begann.

Mit über 200 geladenen Gästen, darunter Botschafter Dr. Alexander Grubmayr von der Österreichischen Botschaft in Prag und Jindřichův Hradecs Bürgermeister Ing. Stanislav Mrvka, sowie zahlreichen Geschäftspartnern und Zulieferern feierte Pollmann Tschechien am 22. September das 25-jährige Jubiläum. Die Eigentümer Markus und Robert Pollmann eröffneten gemeinsam mit Senior-Chef Ernst Pollmann den offiziellen Teil.  

 

Tags darauf lud Pollmann Tschechien zum Tag der offenen Tür und feierte die 25 Jahre mit den Mitarbeitern, deren Angehörigen und den Menschen in der Region. Mehr als 2.000 Besucher zeigten sich von Maschinen, Produktionsanlagen und Leistungsspektrum des Unternehmens begeistert. Damit präsentiert sich der stark wachsende Produktionsstandort speziell gegenüber den Bewohnern aus der Region um Jindřichův Hradec als attraktiver Arbeitgeber vor Ort.  

Es war der 6. Juni 1992, als der neue Produktionsstandort 60 km entfernt vom Stammhaus im niederösterreichischen Waldviertel in Betrieb ging. „Eine strategische Weichenstellung für das gesamte Unternehmen,“ erinnert sich Markus Pollmann, „denn während wir uns in Karlstein bis 1989 in einer wirtschaftspolitischen Randlage befanden, eröffneten sich mit dem Fall des eisernen Vorhangs interessante, neue Perspektiven“, erkannte die Eigentümerfamilie Pollmann den neu gewonnenen, alten Nachbarn als wertvolle Erweiterungs-Region.  

Technologisch hat sich seither enorm viel verändert. In einer ehemaligen Betriebsstätte von LADA hat Pollmann dazumals Subbaugruppen für mechanische Kilometerzähler (Nullsteller-Rechen) hergestellt. Diese wurden dann in Karlstein/Österreich fertig montiert und an die Automobilindustrie geliefert.  

Mit dem Kürzel C.P.A. s.r.o. für Car Parts Assembly gegründet, wurde der Betrieb 2002 auf Pollmann CZ s.r.o. umfirmiert. Ende 2004 erfolgte die Produktionsübersiedelung in ein zugekauftes Produktionsgebäude und einer neuen Lagerhalle mit insgesamt 2.700 m². Ein klares Bekenntnis der Familie Pollmann zum tschechischen Standort stellt auch das Jahr 2010 mit der Entscheidung dar, ein weiteres Spritzguss-Kompetenzzentrum aufzubauen. Heute laufen hier 26 Spritzguss-Maschinen, bis Jahresende kommen weitere Großanlagen und zwei Spritzgussmaschinen je 650 t Schließkraft dazu. Um in diesem Tempo wachsen zu können, wurde im Jahr 2014 das gesamte Nachbar-Areal Motor Jikov Strojírenská a.s. angekauft und umgebaut. Somit hat sich die Produktionsfläche auf 15.800 m² erhöht.  

War die Investition in den Standort vor 25 Jahren zunächst von der Idee einer verlängerten Werkbank geprägt, so genießt Pollmann Tschechien heute ein hohes Maß an Autonomie mit Inhouse-Kompetenzen in der Kunststoffverarbeitung und Montage sowie in der Instandhaltung für die Bereiche Werkzeugbau und Anlagenbau. Das gilt auch für den Nachwuchs. Ganz nach dem Erfolgsmodell der dualen Ausbildung im Stammhaus Karlstein verfügt der Standort längst über eine eigene Lehrlingsausbildung.  

Mann der ersten Stunde und Mitgestalter des Erfolgs ist Geschäftsführer Václav Kršík. „Die mutige Entscheidung von Ernst und Herbert Pollmann, damals in diesen Firmen-Standort zu investieren, stellte eine großartige Chance für uns dar. Mit unserem Wachstum haben wir im Gegenzug den Ausbau am Stammhaus in Karlstein begünstigt und waren mit auch Grundlage für die Expansion Pollmanns nach USA und China“, sagt Václav Kršík.  

Herr Kršík ist stolz auf den guten Ruf des Unternehmens als fairer und zukunftssicherer Arbeitgeber, dem besonders die Menschen hier wichtig sind. „Ich empfinde das wie die Liebe eines Vaters zu seinem Kind“, sagt Kršík voller Freude. Aber auch mit ein bisschen Wehmut, denn der Chef von Pollmann Tschechien wird zum Jahresende und am Höhepunkt seines beruflichen Wirkens in den wohlverdienten Ruhestand gehen.   Mit Jänner 2018 werden Frau Soňa Nováková und Herr Michael Hauer die Geschäftsführung in Jindřichův Hradec übernehmen. „Wir wollen die Pollmann-Erfolgsgeschichte in Tschechien auch in Zukunft weiter fortschreiben. Mit unserem tollen Team aus engagierten und top-ausgebildeten Mitarbeitern wird das auch ganz bestimmt gelingen,“ freuen sich die beiden auf ihre neue Aufgabe.

 

Zahlen/Fakten
Pollmann CZ produziert Produkte in folgenden Geschäftsbereichen:
Sunroof Schiebedach-Kinematiken
Door Solutions Türschloss-Komponenten und Antriebsrohre mit hohem Volumen
E-MobilityKomponenten für Leistungselektronik
Zahlen und Fakten zu Pollmann CZ:
Mitarbeiter 538 Personen (Stand Sept 2017)
Umsatz 2016 33 Mio. EUR
Produktionsfläche15.800 m²
Kompetenzen Kunststoffverarbeitung und Montage, Instandhaltung für die Bereiche Werkzeugbau und Anlagenbau

 


Quelle & Rückfragen

POLLMANN International GmbH
Raabser Str. 1, A-3822 Karlstein
www.pollmann.at 


Greiner Assistec präsentiert maßgeschneiderte Kunststofflösungen

Greiner Assistec zeigt auf der Fakuma 2017 individuelle und innovative Technologie-Lösungen.
Greiner Assistec zeigt auf der Fakuma 2017 individuelle und innovative Technologie-Lösungen.
Bild: Greiner

21.09.2017

Die Fakuma gilt als die weltweit führende Veranstaltung für die industrielle Kunststoffverarbeitung. Von 17. bis 21. Oktober 2017 präsentieren mehr als 1.700 Aussteller ihr internationales Angebot in Friedrichshafen. Auch Greiner Assistec ist mit seinem breiten Technologie-Portfolio auf der Messe vertreten.

Zum 25. Jubiläum der Fakuma werden mehr als 40.000 Fachbesucher aus 120 Ländern erwartet, geboten wird ein umfassender Überblick über alle Kunststofftechnologien. Damit ist die Messe eine einzigartige Plattform für Unternehmen und deren Produkte und Lösungen – das weiß auch Greiner Assistec und nutzt die Möglichkeit, um bestehende und potenzielle Kunden, Partner und interessierte Messebesucher über sein umfassendes Technologieangebot zu informieren.

Vier Komplexitätsstufen, ein entscheidender Mehrwert
Das Unternehmen stellt den Mehrwert des Kunden bei allen Kooperationen in den Mittelpunkt, gearbeitet wird auf vier unterschiedlichen Komplexitätsstufen. Während auf Stufe 1 Greiner Assistec die bestehenden leistungsfähigen Werkzeuge der Kunden übernimmt, sorgen die Experten auf den Stufen 2 und 3 für die Werkzeugbeschaffung und -optimierung der Produktion – den technischen Anforderungen entsprechend. Auf Stufe 4 bietet Greiner Assistec auch die Optimierung der Bauteile an, auch diese wird genau auf die Rahmenbedingungen der Kunden abgestimmt. Das Angebot reicht von Lösungen in den Bereichen Toys und Smart Environments über Lösungen in den Bereichen Automotive, Office sowie Trays & Boxes bis hin zu Projekten in den Bereichen Non-Food-Packaging und Life Science.

Fokus: Silikonspritzguss
Ein besonderes Augenmerk wird auf der Messe auf den Bereich Silikonspritzguss gelegt – in den letzten Jahren hat sich Greiner Assistec als Experte für Silikonprodukte in Kombination mit Thermoplasten etabliert. Am Markt zählt das Unternehmen damit zu den Komplettanbietern, dem Kunden können alle Produkt-Komponenten aus einer Hand geliefert werden. „Wir möchten die Messe nutzen, um mit den Besuchern ins Gespräch zu kommen. Durch die Erweiterung unseres Geschäftsfeldes um Flüssigsilikonkautschuk positionieren wir uns als Komplettanbieter, das wollen wir zeigen. Mit unserer großen Technologievielfalt können wir unsere Kunden in den unterschiedlichsten Bereichen unterstützen. Unser technisches Know-how ist – gemeinsam mit der Nähe zu unseren Partnern – die beste Voraussetzung dafür, individuelle und innovative Lösungen auf höchstem Niveau anbieten zu können“, betont Wolfgang Rotschopf, Sales Director Assistec.

Eingebettet in einen starken Unternehmensverbund hat Greiner Assistec Zugriff auf das gesamte Produktionsnetzwerk und alle Technologien von Greiner Packaging. Daraus ergeben sich wertvolle Synergien und eine breite geografische Abdeckung in Zentral- und Osteuropa, sowie im NAFTA-Raum. Neben den Bereichen Engineering und Produktion begleitet Greiner Assistec seine Kunden auf Wunsch in allen Phasen der Lieferkette. Je nach Anforderung werden Teil- aber auch Komplettprozesse übernommen.

"Wir stehen für Top-Qualität sowie innovative Prozesse – davon können sich die Besucher auf der Fakuma überzeugen. Wir möchten zeigen, dass wir uns mit Technologien beschäftigen, die heute, aber vor allem auch in der Zukunft eine entscheidende Rolle spielen werden“, betont Wolfgang Rotschopf.

Greiner Assistec auf der Fakuma
Halle 6, Stand A6-6320

www.greiner-gpi.com


EVO-tech präsentiert neue Technologie für kostengünstigen Metalldruck

Der FFF-3D-Drucker aus dem Hause EVO-tech: EVO-lizer.
Der FFF-3D-Drucker aus dem Hause EVO-tech: EVO-lizer.
Bild: EVO-tech GmbH

20.09.2017

Filament Metal Printing (FMP) ist ein weltweit neues Verfahren für die additive Fertigung von Werkstücken aus Metall. BASF hat das Filament Ultrafuse 316LX entwickelt und EVO-tech produziert dafür die 3D-Drucker “EVO-lizer”, welche natürlich auch von BASF eingesetzt werden.

Kürzlich präsentierte EVO-tech die Weltneuheit am Unternehmenssitz im oberösterreichischen Schörfling zum ersten Mal einer breiten Öffentlichkeit. Geschäftsführer Markus Kaltenbrunner: "Gemeinsam mit BASF ist uns eine Lösung gelungen, die dem Anwender eine Reihe von Vorteilen bringt. So etwa betragen die Investitionskosten für unseren FFF-Drucker EVO-lizer weniger als 10 Prozent von dem, was bislang in einen Metalldrucker investiert werden musste."

Professioneller Metalldruck auch im Büro
FMP vereinfacht auch das Prozesshandling, weil das Metallpulver mit einem Polymer im Filament gebunden ist, das der EVO-lizer druckt. Der geschlossene Bauraum sowie die Aktivkohlefilter des Geräts sorgen für eine leise Fertigung sowie für saubere Luft. Dadurch soll Metalldruck auch im Büro möglich sein.

Ein Vorteil für Unternehmen wie Designbüros oder Entwicklungsabteilungen ohne eigene mechanische Fertigung.

EVO-tech erster Vertriebspartner von BASF
Als weiteren Benefit bezeichnet EVO-tech die Möglichkeit, Hohlräume in Werkstücke zu integrieren. Zum Beispiel komplexe Strukturen für Kühlkanäle oder Wabenstrukturen für Werkstücke in Leichtbauweise. Markus Kaltenbrunner: "Die Zusammenarbeit mit BASF geht auch in Zukunft weiter. Ab sofort sind wir erster Partner von BASF für den Vertrieb von FMP in den DACH-Staaten."

www.evo-tech.eu


3D-Druck Spezialist liefert Produkte von morgen

AIRSKIN®: weiche 3D-gedruckte Haut
Die weiche 3D-gedruckte Haut der AIRSKIN® wurde in intensiver und monatelanger Zusammenarbeit von Bernstein™ mit Blue Danube Robotics entwickelt.
Bild: Bernstein

20.09.2017

Bernstein™ ist ein führendes 3D-Druck-Unternehmen mit Sitz in Linz. Mit der Erfahrung aus über 40 Jahren industrieller Fertigung von Highend-Produkten undder Fachkompetenz des Vater-Sohn-Gespanns, Klaus und Jakob Schmied, hat sich das innovative Unternehmen als erste Anlaufstelle für additive Fertigung positioniert.

Der Fokus richtet sich dabei auf die Entwicklung und serielle Fertigung vollfunktionaler Produkte für die industrielle Anwendung. Seit seiner Gründung 2014 ist das Unternehmen auf 15 Mitarbeiter angewachsen, welche aufgeteilt auf zwei Standorte – Linz, OÖ und Hoheneich, NÖ – an den Produkten von morgen arbeiten. Zertifiziert nach dem internationalen Standard ISO 9001 bietet Bernstein seinen Kunden Qualität und Service auf allerhöchster Stufe und setzt somit neue Standards in der additiven Fertigung.

3D-gedruckte Haut für Roboter Das neueste Kundenprojekt von Bernstein™ ist AIRSKIN®, eine Weltneuheit, entwickelt gemeinsam mit dem Wiener Hightech Start-Up Blue Danube Robotics. AIRSKIN® ist ein intelligentes, kollaboratives System, das die Zusammenarbeit von Mensch und Roboter ermöglicht, indem es Roboterarme bei Berührung zum sofortigen Stillstand bringt. Die hohe Bauteilkomplexität der 3D-gedruckten Patches, der vielschichtige Entwicklungsprozess, sowie die kontinuierliche Optimierung des Systems sprechen für den Einsatz additiver Fertigung. So gelingt es, AIRSKIN® ab Losgröße 1 bis hin zu großen Serien mittels selektivem Laser Sintern zu fertigen. „Die weiche 3D-gedruckte Haut der AIRSKIN® wurde in intensiver und monatelanger Zusammenarbeit von Bernstein™ mit Blue Danube Robotics entwickelt. Mit AIRSKIN® ist es gelungen, eine Benchmark in der additiven Fertigung für industrielle Anwendung zu setzen“, erklärt Jakob Schmied, CEO von Bernstein Innovation GmbH.

www.bernstein-innovation.com


Additive Manufacturing in der Radioonkologie

Istzustand: Ein heißes thermoplastisches Netz wird über das Gesicht gespannt und muss 40 Minuten unter Bewegungsblockierung des Kopfes aushärten.
Istzustand: Ein heißes thermoplastisches Netz wird über das Gesicht gespannt und muss 40 Minuten unter Bewegungsblockierung des Kopfes aushärten.
Bild: IPPE
virtuelles Maskenmodell
Zukunftsaussicht: Das virtuelle Maskenmodell wird in völliger Abwesenheit des/r Patienten/in erstellt und anhand des Prinzips “Fused Filament Fabrication (FFF)” 3D-gedruckt.
Bild: IPPE

20.09.2017

Beitrag der Johannes Kepler Universität Linz – Institute of Polymer Product Engineering (IPPE) und Ordensklinikum Linz GmbH Barmherzige Schwestern

Erfolgreiche Strahlentherapie zur Bekämpfung von Tumoren erfordert höchste Präzision. Besonders im Bereich des Kopfes ist es wichtig, durch geeignete Masken die bestmöglichste Fixierung des Kopfes der Patienten zu gewährleisten, um möglichst keine gesunden Zellen zu zerstören. Durch die Entwicklung einer 3D-gedruckten, genau an den Kopf angepassten personalisierten Patientenbefestigung soll die Fixierungsgenauigkeit verbessert und der Patientenkomfort beträchtlich gesteigert werden.

Aufgrund der jährlich steigenden Anzahl von Tumorerkrankungen gewinnt die Strahlentherapie mehr und mehr an Bedeutung. Der Fertigungsprozess der Hochpräzisionsmasken zur Fixierung des Kopfes für die stereotaktische Strahlentherapie bereitet besonders Kindern und klaustrophobischen Patienten Probleme. Dabei wird ein heißes thermoplastisches Netz über das Gesicht des/r Patienten/in gespannt und muss 40 Minuten, unter Bewegungsblockierung des Kopfes, aushärten. Im Rahmen einer Masterarbeit am Institute of Polymer Product Engineering der Johannes Kepler Universität (IPPE | JKU) wurde von DI Matthias Schmid in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Radio-Onkologie des Ordensklinikum Linz Barmherzigen Schwestern eine für Patienten maßgeschneiderte, 3D-gedruckte Maske entwickelt.

Entwicklung der 3D-gedruckten Maske
Basierend auf MRT-Bildern wurde ein virtuelles Kopfmodell erstellt. Daraus wurde die Negativform des Gesichtes gewonnen, womit die virtuelle personalisierte Maske erstellt werden konnte. Dieses virtuelle Maskenmodell wurde im Rahmen der Masterarbeit mit dem Material ABS anhand des Prinzips “Fused Filament Fabrication (FFF)” 3D-gedruckt (sponsored by EVO-tech GmbH). Um die Performance der neuen Maske hinsichtlich Fixierung und Komfort zu überprüfen, wurden eine Finite Elemente Simulation durchgeführt und der Anpressdruck zwischen Maske und Gesicht an wichtigen Fixierungspunkten gemessen. Zusätzlich wurde die Genauigkeit des 3D-Druckers anhand von Reverse Engineering getestet. Dazu wurde die Maske eingescannt und mit dem virtuellen Modell verglichen. Zuletzt wurde auch ein Kostenvergleich zwischen konventioneller und 3D-gedruckter Maske erstellt. Die Ergebnisse zeigen, dass der Patientenkomfort bei der 3D-gedruckten Maske um ein Vielfaches gesteigert werden kann, verglichen mit dem konventionell verwendeten System. Die 3D-gedruckte Maske kann in Abwesenheit des/r Patienten/in gefertigt werden und ermöglicht zusätzlich, sensible Organe, wie Augen, Nase und Mund, frei zu lassen. Die Fixierungsgenauigkeit ist an wichtigen Stellen wie z.B. am Kinn gegeben, kann jedoch für zukünftige Prototypen weiter optimiert werden. Der FFF-Drucker ermöglicht eine ausreichend hohe Druckqualität. Mit Hilfe der Kostenanalyse wurde evaluiert, dass die Gesamtkosten der mit FFF-gedruckten Maske am stärksten durch die Druckdauer beeinflusst wird, welche wiederum von der Höhe der Druckschichtenabhängig ist. Im Laufe der Jahre würde sich der Umstieg auf 3D-gedruckte Stereotaxiemasken jedenfalls nicht nur in Bezug auf Patientenkomfort, sondern auch kostenmäßig rentieren. Bevor jedoch das neue Systeman Patienten angewendet werden kann, sind noch weitere Studien notwendig, um die Medizinprodukte-Anforderungen zu erfüllen.

Über das Institut
Das Institute of Polymer Product Engineering beschäftigt sich intensiv mit der Bauteilauslegung, Bauteilprüfung und der Simulation von Kunststoffbauteilen. Mehrere nationale sowie internationale Projekte wurden als Konsortialleiter oder Projektpartner erfolgreich abgeschlossen. Das Institute für Polymer Product Engineering (IPPE) wurde im Rahmen des Polymer Science and Engineering Programms der JKU im Jahr 2009 gegründet und ist auf den Gebieten Lehre, Forschung und Dienstleistung für die Kunststoffindustrie tätig.

Kooperationspartner und Autoren
Univ.-Prof. Dr.mont. Zoltan Major
DI Veronika Berger
DI Matthias Schmid
Institute of Polymer Product Engineering IPPE, JKU
www.jku.at/ippe

Prim. Univ.-Prof. Dr. Hans Geinitz
DI Dr. Tanja Etzelstorfer
Ordensklinikum Linz GmbH Barmherzige Schwestern
www.bhslinz.at


PURE: Das organoleptisch geprüfte Masterbatch von Gabriel-Chemie

PURE: Das organoleptisch geprüfte Masterbatch von Gabriel-Chemie
PURE: Das organoleptisch geprüfte Masterbatch von Gabriel-Chemie
Bild: Gabriel-Chemie

20.09.2017

Aufgrund des intensiven Austausches mit Verarbeitern und Markenartikelherstellern hat Gabriel-Chemie PURE entwickelt, eine bislang einzigartige Zusatzleistung, die den Masterbatch-Kunden völlige Transparenz über Physiologie der Ingredienzen bietet.

Die Verpackung von Getränken und Lebensmitteln mit empfindlichen Inhalten, wie zum Beispiel Mineralwasser, gehört zu den anspruchsvollsten Aufgaben der Verpackungsindustrie. Die Verpackung soll den Endkonsumenten nicht nur optisch ansprechen, funktionell sein und eine optimale Haltbarkeit ermöglichen, sondern auch die sensorische Qualität des verpackten Inhaltes unter allen Umständen bewahren. Eine durch die Verpackung hervorgerufene, geschmackliche Beeinträchtigung würde unmittelbar erkannt werden und könnte zu Beschwerden bis hin zu Produktrückrufen und Schädigung der Markenreputation führen. Im Falle einer Beeinträchtigung ist die Ursachenforschung aufgrund der komplexen Prozesskette und der vielen unterschiedlichen Einflussfaktoren äußerst schwierig.

PURE: Das organoleptisch geprüfte Masterbatch
Bei Masterbatch handelt es sich um ein Konzentrat in Granulatform, das Farbe und Funktionen von Kunststoffen festlegt. Aufgrund des intensiven Austausches mit Verarbeitern und Markenartikelherstellern hat Gabriel-Chemie PURE entwickelt, eine bislang einzigartige Zusatzleistung, die den Masterbatch-Kunden völlige Transparenz über Physiologie der Ingredienzen bietet. Somit können Verarbeiter, Markenartikelhersteller und Konsumenten darauf vertrauen, dass Produkte von Gabriel-Chemie zuverlässig und unbedenklich sind. Das Risiko für geschmackliche und gesundheitliche Beeinträchtigungen wird auf ein Minimum reduziert.

PURE beruht auf zwei – in der Branche als Standard anerkannten – Prüfmethoden für die Eingangs- bzw. Ausgangsprüfung von Produkten. Je nach Kundenwunsch sind unterschiedliche Prüf- und Analyseergebnisse in entsprechenden Dokumenten ausweisbar.

NIAS-Bewertung mittels Gas-Chromatographie
Die EU-Verordnung 10/2011 behandelt Materialien und Gegenstände aus Kunststoff, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen. Stoffe, die bei der Herstellung von Materialien und Gegenständen aus Kunststoff verwendet werden, können Verunreinigungen enthalten.

Mittels modernster Gaschromatographie ist Gabriel-Chemie in der Lage, sämtliche Rohstoffe auf das Vorhandensein von flüchtigen, organoleptisch relevanten NIAS (Non-Intentionally Added Substance) zu prüfen. Im Chromatogramm auffällige Konzentrationen von nicht zugelassenen Substanzen werden in enger Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut IVV Freising exakt mittels Massenspektrometrie analysiert. Sollte die auffällige Substanz für die Risikobewertung relevant sein, wird ermittelt, über welchen Rohstoff die Einbringung der Substanz erfolgt ist und es werden alternative Rohstoffe geprüft. Erst wenn sämtliche Konzentrationen unterhalb der substanzspezifischen, organoleptisch relevanten Konzentration liegen, wird ein Zertifikat, dem eine ausführliche Bewertung beiliegt, ausgestellt.

Organoleptische Beurteilung mittels Sensorik-Panel

Bei der organoleptischen Beurteilung – dem zweiten Modul von PURE – dienen die sensiblen Sinnesorgane des Menschen als zuverlässiges Messinstrument. Nachdem sämtliche Rohstoffe die NIAS-Prüfung erfolgreich bestanden haben, werden im Testlabor unter kundennahen Bedingungen Spritzgussteile für die weitere organoleptische Beurteilung gespritzt.

Ein eigens ausgebildetes Sensorik-Panel untersucht und bewertet diese Spritzgussteile in einem aufwändigen, mehrstündigen Organoleptik Prüfprozess. In ausgewählten Referenzflüssigkeiten – wie stilles Wasser einer standardisierten Marke – werden die Proben gelagert und Geschmacksabweichungen zur Blindprobe bewertet. Als Ergebnis erhalten die Verarbeiter ein detailliertes Prüfprotokoll und -profil, in dem die organoleptische Unbedenklichkeit der Produkte dokumentiert ist. Aufgrund der professionellen sensorischen Ausbildung und des laufenden Trainings sowie der Größe des Panels handelt es sich dabei um eine im Markt anerkannte, aussagekräftige Bewertung.

SML - Specific Migration Limits

Die EU-Verordnung 10/2011 verpflichtet Hersteller von Lebensmittelkontaktmaterialien zur Überprüfung der Menge in Lebensmittel abgegebener Inhaltsstoffe. Für viele dieser Substanzen müssen spezifische Migrationsgrenzwerte (SML) eingehalten werden. Gabriel-Chemie trachtet danach, die Anzahl von Substanzen mit SML in ihren Produkten möglichst gering zu halten, dennoch lässt sich ihre Verwendung nicht immer vermeiden. Um einen groben Überblick über die zu erwartenden Mengen zu schaffen, erarbeiten wir in Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten eine Abschätzung der Konzentrationen von SML-regulierten Additiven in unseren Produkten. Die Konzentrationsangabe geht über die gesetzliche Verpflichtung hinaus und erleichtert die Auswertung für Kunden von Gabriel-Chemie.

Lancierung von PURE
Gabriel-Chemie präsentiert PURE im Rahmen der 25. Fakuma, der Internationalen Fachmesse für Kunststoffverarbeitung in Friedrichshafen, der Öffentlichkeit: von 17.- 21. Oktober 2017 in Halle B5, Stand 5204.

www.gabriel-chemie.com/pure


H.F. Mark Medaillen gehen heuer an ...

Die Gewinner der H.F. Mark Medaillen
v.l.n.r.: Ing. Thomas Bründl (STARLIM Spritzguss GmbH, STERNER Werkzeugbau GmbH), o.Univ.-Prof. DI Dr. Reinhold W. Lang (JKU) und Dr. Alfred Stern (Borealis AG)
Bild: © OFI / Michael Pyerin

13.09.2017

Die Verleihung der H.F. Mark Medaillen ist jedes Jahr ein spezielles Highlight am OFI. Heuer freuten sich Dr. Alfred Stern (Borealis AG), Ing. Thomas Bründl (STARLIM Spritzguss GmbH, STERNER Werkzeugbau GmbH) und o.Univ.-Prof. DI Dr. Reinhold W. Lang (Johannes Kepler Universität) über die Auszeichnungen, die das OFI alljährlich an Personen, die durch besondere Leistungen im Bereich der Polymerchemie auffallen, vergibt.

Vor dem Festakt am Abend traf sich die Branche im Elektrotechnischen Institut der TU Wien, wo heuer im Rahmen des Danube Vltava Sava Polymer Meetings das internationale H.F. Mark Symposium stattfand. Dieses Symposium wird biennal vom OFI ausgerichtet und stellte heuer das Thema „Neue Entwicklungen und Trends bei Reaktionsbeschichtungsstoffen“ in den Mittelpunkt. Die Kooperation zwischen OFI und TU Wien ist besonders gelungen. Ganz im Sinne von H.F. Mark trafen Wissenschaft und Industrie aufeinander, um sich gegenseitig zu befruchten und neueste Erkenntnisse zu diskutieren.

Impressionen der Veranstaltung


Spatenstich in Redlham für neues SML Werk

SML Spatenstich
v.l.n.r.: Bürgermeister Johann Forstinger, Projektleiter Gerald Oberndorfer, Eigentümer Peter Ily Huemer, Architekt Harald Benesch, Geschäftsführer Karl Stöger
Ansicht neues SML Werk
Ansicht neues SML Werk
Bilder: SML

01.09.2017

Am 1. September legte der Maschinenbauer SML den Spatenstich für einen neuen Betriebsstandort in Redlham. In einer 18-monatigen Bauzeit werden auf einem 9 Hektar großen Grundstück moderne Gebäude für Entwicklung, Produktion und Verwaltung errichtet. Ebenso wird ein großes Technikum für Maschinenvorführungen auf dem neuen Standort gebaut.

„Wir sind seit 22 Jahren stetig gewachsen und platzen am bisherigen Standort Lenzing sprichwörtlich aus allen Nähten. Mit dem Neubau schaffen wir die Grundlage für weitere Expansion“, berichtet Geschäftsführer Karl Stöger über die Zukunftspläne des Maschinenbauunternehmens.

Mit der Investition in den Standort Redlham unterstreicht SML die Verbundenheit mit Oberösterreich, welches als Kompetenzzentrum für Kunststofftechnologie gilt, sowie das Bekenntnis zur Produktion „Made in Austria“ als wichtiges Qualitätskriterium im Maschinenbau.

Mehr Arbeitsplätze
Mit dem klaren Ziel der Expansion werden auf dem vergrößerten Standort mittelfristig 160 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen, vor allem in technischen Berufen. So ist der neue Standort auf 420 Arbeitsplätze ausgelegt. Derzeit sind ca. 260 Mitarbeiter bei SML in Lenzing beschäftigt.

Internationale Ausrichtung
SML gilt als weltweit anerkannter Technologieführer besonders leistungsstarker Extrusionsanlagen zur Herstellung unterschiedlichster Verpackungsmaterialien und Verbunde. Im vergangenen Jahr wurde ein Umsatz von 100 Mio. EUR, bei einem Exportanteil von mehr als 95%, erwirtschaftet. Für das Jahr 2017 wird eine Umsatzsteigerung von 15% prognostiziert. Die internationale Tätigkeit wird durch eigene Vertriebsniederlassungen in China, Malaysia, Russland und den USA unterstützt.

www.sml.at


Buch über Brüder Anger erschienen

Ein Buch von der Unternehmerfamilie Anger und ihre Erfindungen.
Ein Buch von der Unternehmerfamilie Anger und ihre Erfindungen.

31.08.2017

Erstmals zeichnet nun ein Buch mit dem Titel „Die unglaubliche Geschichte von Brillen und Rohren“ das Leben der Brüder Anger in allen Facetten nach.

Wilhelm (1926 – 2014) und Anton Anger (1929 – 2013) gehörten zu den wichtigsten Pionieren der österreichischen Kunststofftechnik. Die Steckmuffe für Kunststoffrohre, der konische Doppelschnecken-Extruder, die Entwicklung des Brillenwerkstoffs „Optyl“, die „Carrera“-Sportbrillen, die Hochgeschwindigkeits-Frästechnik, aber auch neuartige Marketing-Ideen sind Innovationen der Brüder Anger.

Erstmals zeichnet nun ein Buch mit dem Titel „Die unglaubliche Geschichte von Brillen und Rohren“ auf 427 Seiten mit 621 Abbildungen deren Leben in allen Facetten nach.

Das Buch kann zum Preis von EUR 49,50 bei der Berger Print GesmbH, 3950 Gmünd, Stadtplatz 41 unter E-Mail: office@bergerprint.at bestellt werden.


Senoplast präsentiert gleich drei Produktneuheiten auf der FAKUMA 2017

Günter Klepsch, Geschäftsführer der Senosan GmbH und der Senoplast Klepsch & Co. GmbH. © Press'n'Relations
Günter Klepsch, Geschäftsführer der Senosan GmbH und der Senoplast Klepsch & Co. GmbH. © Press'n'Relations
Senosan Hard Coat Beschichtung, pianoschwarz. © Press'n'Relations
Senosan Hard Coat Beschichtung, pianoschwarz. © Press'n'Relations

14.08.2017

Der österreichische Kunststoff-Spezialist Senoplast stellt drei Produkt-News auf der internationalen Fachmesse für Kunststoffverarbeitung (FAKUMA) vor. Allen voran das neue Produkt senotop® VP CM62HC, eine Folie für automotive Anwendungen mit Hard Coat-Beschichtung, die eine besonders hohe Kratz- und Chemikalienbeständigkeit aufweist. Eine weitere Neuheit ist eine co-extrudierte Platte aus thermoformbaren Polyolefinen mit TPE-Deckschicht die unter der Bezeichnung senosan® VP TPE vor allem als Kofferraumauskleidung Verwendung findet. Dritte Innovation ist die Stein-Narbung bei der senosan® 3000X-Platte für den Sanitärbereich, die dem neuen Badezimmer-Trend in Design und Optik gerecht wird. Senoplast kann auf eine langjährige Expertise im Bereich der Co-extrusion von Folien und Platten zurückblicken. „Unser Ziel ist es, den Geschäftsbereich Lackbeschichtung nicht nur in der Möbelbranche sondern auch im Automotive-Bereich weiter auszubauen“, sagt Günter Klepsch, Geschäftsführer der Senoplast Klepsch & Co. GmbH, dem laufende Produktentwicklungen ein großes Anliegen sind.

Verformbarer Hard Coat für den Automotive-Markt

Die neue senotop® VP CM62HC-Folie mit einer verformbaren Hard Coat-Beschichtung, die in einem zweistufigen Verfahren gehärtet wird, verleiht Produkten eine erhöhte Kratzfestigkeit und macht sie besonders beständig gegen Chemikalien. Auch das branchenübliche Prüfverfahren, den sogenannten „Sonnencremetest“, hat die neuartige Beschichtung gut bestanden. Generell sind Rückstände von Sonnencremen besonders schwer zu entfernen und können Lacke und Folien sehr stark angreifen und zerstören. Die Bewitterungsprüfung im „Xenon-Test“ ist ebenfalls positiv ausgefallen. Das heißt, dass es auch bei intensiver Sonnenbestrahlung zu keiner Lackablösung kommt. Die Hard Coat-Beschichtung wird im Anschluss an die Extrusion in-line appliziert. Absatzmarkt ist die Automotive-Branche, wobei im Außenbereich Dächer und Blenden ab Fensterhöhe sowie im Innenbereich Zierblenden mit der innovativen 3D-Lackbeschichtung in pianoschwarz ausgestattet werden können. „Mittelfristiges Ziel ist es, eine Serienproduktion für den Automotive-Bereich zu realisieren“, sagt Geschäftsführer Günter Klepsch. „Zudem arbeiten wir auch an einer transparenten Hard Coat-Beschichtung für das Autointerieur.“ Ein weiteres Entwicklungsprojekt ist ein Leichtbaudach mit Kunststofffolie, das gemeinsam mit dem Unternehmen Fehrer Advanced Development, ein Mitglied der Aunde Gruppe, umgesetzt wird.

 

Rutschfeste Kofferraumauskleidungen

Die neue Platte senosan® VP TPE GL 15-03-15 (Co-extrusion thermoformbare Polyolefine /TPE) findet bei Kofferraumauskleidungen Verwendung. Das Produkt mit der matten, kratzfesten Oberfläche und der exzellenten Haptik verfügt über sehr gute mechanische Eigenschaften. Die Platte, die es in einer Stärke von 1,4 bis 3 Millimeter und mehr gibt, ist mit einer Anti-Rutsch-Narbung erhältlich, damit sowohl Bierkästen als auch Fahrräder im Kofferraum an ihrem Platz bleiben.

 

Neue Stone-Narbung für den Sanitärbereich 

Dritte Innovation ist die Stone-Narbung bei der senosan® 3000X-Platte. Dabei handelt es sich um einen Mehrschichtverbund mit einem Träger aus ABS und einer coextrudierten genarbten Deckschicht aus schlagzäh-modifiziertem Acryl und einer easyglide®-Rückseite. Die hochglänzende Stein-Look-Version ist zur Zeit in weißer Farbe, die matte Ausführung zusätzlich auch in grau erhältlich. Kennzeichen der 2 bis 6 Millimeter dicken Platte ist ihre ausgezeichnete Verformbarkeit und steinartige Oberflächenstruktur, die im Zuge des aktuellen Badezimmer-Trends stark nachgefragt wird. Neben Duschböden und Duschwannen kommt die Folie auch bei Wandverkleidungen zum Einsatz.

 

Über Senoplast & Senco Europe

Die Senoplast Klepsch & Co. GmbH und die hundertprozentige Tochterfirma Senco (Europe) produzieren hochwertige Kunststoffplatten und -folien der Marken senosan® und senotop® für Anwendungen in der Automobil-, Nutzfahrzeug- sowie verwandten Industrien. Rund 50.000 Tonnen senosan®- und senotop®-Produkte pro Jahr werden vom Hauptstandort Piesendorf/Österreich und der Produktionsstätte in Querétaro/ Mexiko in rund 60 Länder geliefert. Mit einer Exportquote von 90 Prozent ist die Senoplast Group (Senoplast Klepsch & Co. GmbH, Senco (Europe) GmbH und Senosan GmbH), die 2016 einen Umsatz von rund 190 Millionen Euro erzielte, international erfolgreich. In Österreich beschäftigt die Senoplast 475 Mitarbeiter, weltweit sind es 615.

 

Weitere Informationen

SENOPLAST Klepsch & Co. GmbH  
Wilhelm-Klepsch-Straße 1
A - 5721 Piesendorf

Claudia Pichler - Marketing
Tel +43 6549 7444 10250   
E-Mail senden

 

www.senoplast.com   


Neue Geschäftsführung am OFI

Dr. Michael Balak und DI Udo Pappler sind das neue Geschäftsführer-Duo am OFI
Dr. Michael Balak und DI Udo Pappler sind das neue Geschäftsführer-Duo am OFI.
Bild: © OFI / Michael Pyerin

18.07.2017

Dr. Michael Balak und DI Udo Pappler nehmen Fortschritt in die Hand

An der Spitze des OFI, der größten, privaten Prüf-, Inspektions- und Zertifizierungsstelle Österreichs, steht ein neues Führungsduo. Dr. Michael Balak und DI Udo Pappler, beide langjährig in Leitungspositionen im Unternehmen beschäftigt, übernehmen gemeinsam die Geschäftsführung des OFI.

Dr. Michael Balak war bisher Leiter des Bereichs Bauwerkserneuerung und ist Geschäftsführer der BPV - Bautechnische Prüf- und Versuchsanstalt GmbH. Udo Pappler hatte bis dato die Leitung des Bereichs Werkstoffanwendungen sowie der Zertifizierungsstelle am OFI inne.

Gemeinsam neue Wege gehen
Dr. Michael Balak, bisher Leiter des Bereichs Bauwerkserneuerung und Geschäftsführer der BPV - Bautechnische Prüf- und Versuchsanstalt GmbH, übernimmt nach 26 Jahren am OFI die Position des Geschäftsführers. Balak zu der neuen Aufgabe: „Meine langjährige Firmenzugehörigkeit und mein großes Netzwerk in der Baubranche bieten große Vorteile. Ich kenne das Unternehmen in all seinen Facetten, und ich kenne meine KollegInnen. Es ist ein Zeichen des Vertrauens in das OFI und seine MitarbeiterInnen, dass sich der Vorstand dazu entschieden hat Udo Pappler und mir die Führung anzuvertrauen. Nach bestem Wissen und Gewissen werden wir gemeinsam die Geschicke des OFI lenken und das Unternehmen in eine erfolgreiche Zukunft führen.“

Auch DI Udo Pappler, der seit 18 Jahren am OFI tätig ist, empfindet die Ernennung zum Geschäftsführer als große Wertschätzung. Bis dato hatte er die Leitung der gesamten Werkstoffanwendungen sowie der Zertifizierungsstelle OFI CERT inne. Pappler sieht es als große Chance, dass er gemeinsam mit Michael Balak die Agenden der Geschäftsführung übernommen hat: „Wir arbeiten nicht nur seit Jahren sehr gut zusammen, wir teilen auch die gleiche Vision des OFI als starken, unabhängigen Partner der Industrie. Das Know-how, das wir durch die Vielzahl unserer ExpertInnen unter einem Dach versammeln, ermöglicht es uns Kunden von der Ideenentwicklung bis zur Markteinführung von Produkten zu begleiten, Sanierungskonzepte zu entwerfen oder im Schadensfall Ursachen zu analysieren und Gutachten zu schreiben. Zu wissen was unsere Leute alles können und leisten, bestärkt mich darin, dass unsere Vision Wirklichkeit wird.“

Individuelle Lösungen im Fokus

Das neue Führungsteam will den bereits starken Kundenfokus auf noch individuellere Lösungen lenken. Dabei kommt die große hausinterne Interdisziplinarität zu tragen.

„Vielfältige Expertisen unter einem Dach ermöglichen es, dass das OFI wie kein anderes Unternehmen auch für knifflige Problemstellungen Lösungen findet. Die neue Doppelführung verkörpert mit Michael Balak und Udo Pappler die Interdisziplinarität, durch die sich das gesamte OFI auszeichnet.“, so KommR Ing. Hubert Culik, MAS, OFI Präsident und Obmann des Fachverbandes der chemischen Industrie Österreich.

www.ofi.at


rPET-Verpackungstrend

Christoph Wöss vor dem MPR von Sky-Light in der Produktionshalle von EREMA.
Christoph Wöss vor dem MPR von Sky-Light in der Produktionshalle von EREMA.
Bild: EREMA
Alles in einem Arbeitsschritt: Das Inputmaterial gelangt vom MPR in das Extrusionssystem und wird im Anschluss direkt zu einem Inline Sheet Produkt verarbeitet.
Foto: EREMA, Humer / Wallmen
Der MPR von EREMA sorgt für die Dekontamination, Trocknung, Entstaubung und Kristallisation von unterschiedlichen PET Inputmaterialien noch vor der Extrusion.
Bile: EREMA, Humer / Wallmen

12.07.2017

Hersteller setzen auf energiesparende Add-On-Technologie von EREMA – Lebensmitteltauglichkeit inklusive

Vor einem Jahr gab EREMA am Discovery Day den Relaunch des Multi Purpose Reactor, kurz MPR, bekannt. Der Trend hin zu lebensmittelechter Direkt-Verarbeitung von PET-Produkten hat sich seither weiter verstärkt. Immer mehr Kunden ergänzen ihre bestehende Extrusionsanlage um das Attribut der Lebensmitteltauglichkeit

Weltweit werden bereits jährlich 1,3 Mio. Tonnen PET mit der VACUREMA Technologie von EREMA recycelt. Endprodukte sind unter anderem lebensmittelechte Preforms für die Getränkeindustrie, Tiefziehfolien, Fasern oder Umreifungsbänder.

Die Auftragszahlen bei EREMA belegen, dass der Trend im PET-Recycling deutlich in Richtung Direkt-Verarbeitung geht. Dabei entfällt die Granulatproduktion als Zwischenschritt und Post Consumer PET Flakes oder auch PET Produktionsabfälle werden direkt und in einer Wärme zu Endprodukten verarbeitet. Alleine in den letzten 15 Monaten wurden 24 dieser VACUREMA Inline Anlagen ausgeliefert und zusätzlich ein neues Verfahren für die direkte Produktion von lebensmittechten Preforms aus Post Consumer Bottle Flakes präsentiert.

Für Kunden, die ihre bereits bestehende PET-Extrusionsanlagen für lebensmitteltaugliche Endprodukte umrüsten, bietet EREMA zusätzlich den MPR, einen hocheffizienten Kristallisationstrockner. Dekontamination, Trocknung, Entstaubung und Kristallisation von unterschiedlichen PET Inputmaterialien erfolgen vorbereitend für die Extrusion in nur einem Schritt.

„Der MPR ist mehr und mehr bei Kunden gefragt, die einen herkömmlichen Kristallisierer und Vortrockner haben, und mit langer Prozesszeit und hohen Betriebskosten konfrontiert sind. Mit einem Energieverbrauch von nur 0,1 kWh/kg ist der MPR Kristallisierer und Vortrockner zugleich und somit die wirtschaftlich interessantere Alternative“, betont Christoph Wöss, Business Development Manager für den Bereich Bottle bei EREMA. Inputmaterialien wie gewaschene PET-Bottle-Flakes, gemahlene PET-Flachfolienabfälle als auch PET-Neuware sowie deren Mischungen werden dekontaminiert und so bereits vor der Extrusion lebenmitteltauglich. „Die Liste von Alternativanbietern diverser PET-Extruder ohne Vorbehandlung ist lange und verlockend. Aber nachträgliche Investitionen für Trockner oder wartungsintensive Dekontaminierungsmodule verringern am Ende die Profite der PET-Produzenten“, warnt Christoph Wöss.

Ideale Ergänzung für bestehende Extrusion
Der Relaunch des MPR Mitte letzten Jahres hat einerseits das Interesse von Neukunden geweckt und andererseits viele Bestandskunden bestärkt, auch zukünftig auf EREMA Technologie zu setzen. „Wir bei Sky-Light vertrauen in Sachen Lebensmitteltauglichkeit bei PET auf den MPR von EREMA – bereits zum zweiten Mal. Bei der erneuten Erweiterung unserer Produktionskapazitäten haben wir den Doppelschneckenextruder auch diesmal mit einem MPR ergänzt“, hält Sky-Light Eigentümer Søren Larsen fest. „Der gestiegene Ausstoß durch die Erhöhung der Schüttdichte bei PET Flakes und Flachfolienabfällen und der stabile IV Wert sind aus Unternehmersicht mehr als überzeugend.“ Sky-Light ist Spezialist für individuelle Verpackungslösungen. Jährlich produziert das dänische Unternehmen mehrere hundert Millionen Stülpdeckel, Becher, Einlagen, Blister und Transport-Trays für Kunden aus der Lebensmittel-, Elektronik- und Pharmaindustrie.

Die technischen und wirtschaftlichen Verbesserungen im Zuge des Relaunch betreffen unter anderem die Anschlussleistung, die bei gleicher Ausstoßleistung um mehr als 30 Prozent verringert werden konnte. „Die kalkulierbaren Betriebskosten in Kombination mit der zuverlässigen Output-Leistung sorgen für eine vorhersehbare und geringe Amortisationszeit“, so Alimpet President Roberto Alibardi. Das italienische Unternehmen - als Teil der Aliplast Gruppe - macht aus Post Consumer-PET Tiefziehfolie, womit beispielsweise Thermoforming-Behältnisse für die Lebensmittelindustrie hergestellt werden. Die Aliplast Gruppe hat neben zwei MPR ebenso VACUREMA-Anlagen aus dem Hause EREMA, um lebensmitteltaugliche PET-Rezyklate zu produzieren.

Weiters brachte der Relaunch einen erhöhten Automatisierungsgrad und eine verbesserte Wartungsfreundlichkeit beim Vakuumsystem mit sich. Das Betriebswasserbecken wurde durch eine mediumfreie Vakuumpumpe ersetzt, wodurch die Betriebskosten gesenkt werden. Generell wurde die Kompaktheit der Anlage überarbeitet, was sich in einer 20-prozentigen Flächeneinsparung bemerkbar macht.

www.erema.at


WITTMANN Roboter blicken in die Zukunft

WITTMANN W843 pro Roboter
WITTMANN W843 pro Roboter
Schematische Darstellung der Vakuumüberwachungs-Funktionalität
Schematische Darstellung der Vakuumüberwachungs-Funktionalität
R8 Robotersteuerung mit der entsprechenden Bildschirm-Darstellung
R8 Robotersteuerung mit der entsprechenden Bildschirm-Darstellung
Bilder: Wittmann Group

12.07.2017

Überwachung des Vakuumsystems

Die WITTMANN Gruppe legt ihren Fokus nicht nur auf die Präsentation immer neuer Geräte. Die bereits auf dem Markt etablierten Modelle werden von WITTMANN in aktiver Weise weiterentwickelt. Eines der Resultate dieser ständigen Innovationsbereitschaft zeigt sich nun in Form einer neuen Funktion zur Verschleißüberwachung des Vakuumsystems, die die Planung von Wartungsarbeiten entscheidend vereinfacht. Diese Überwachungsfunktion ist ab sofort für sämtliche W8 Servoroboter verfügbar.

Dass kleine Ursachen große Wirkungen haben können, ist allgemein bekannt. Als ein Beispiel für diese Binsenweisheit aus dem Zusammenhang der automatisierten Kunststoffproduktion kann der Verschleiß von Greifersystemen genannt werden. Ganz besonders sind hier Systeme betroffen, bei denen Vakuum zur Entnahme und Fixierung der Spritzgießteile zum Einsatz kommt. Durch die andauernde Wechselbelastung der Vakuumsauger während des Entnahmezyklus treten Abnutzungen auf. Ebenso kann es an den Verbindungsstellen der Vakuumverschlauchung zu Undichtigkeiten kommen. Als Konsequenz dieser Umstände kann der Fall eintreten, dass der zu entnehmende Kunststoffteil vom Robotergreifer nicht korrekt erfasst werden kann. Typischerweise wird der Roboter bei Eintreten eines solchen Falls die entsprechende Sequenz aus Sicherheitsgründen nicht weiter durchführen. Denn immerhin besteht im Formbereich die Gefahr, dass das Werkzeug auf einen nicht entnommenen Teil schließt, und somit könnte ein unter Umständen sehr kostspieliger Werkzeugschaden auftreten. Auch ein Teileverlust außerhalb des Werkzeugbereichs wird bei den meisten Anwendungen zu einem Stopp des Ablaufs führen, da der verlorengegangene Kunststoffteil nachfolgende Ablagetätigkeiten behindern und auch noch zu einem Greiferschaden führen könnte.

Bei Eintreten eines solchen Fehlerfalls kommt es also zumeist zum Abbruch der Robotsequenz und zum unausweichlichen Maschinenstillstand. Mit anderen Worten, der Ausfall einer Komponente mit einem Anschaffungswert von einem einzigen Euro verursacht weit höhere Kosten für den nachfolgenden Maschinenstillstand, die durchaus im dreistelligen Bereich liegen können. Um derartigen Ausfällen vorzubeugen, sind die WITTMANN Roboter der W8 Serie ab sofort mit einer einstellbaren Funktion zur Verschleißüberwachung des Vakuumsystems ausgestattet.

WITTMANN Roboter mit R8 Steuerung können vom Bediener im Hinblick auf das Verhalten bei Teileverlust beliebig programmiert und an die jeweilige Situation angepasst werden. Schon bisher erlaubte es die WITTMANN R8 Robotsteuerung, das Vakuumniveau für jeden einzelnen Saugkreis individuell auf der TeachBox einzustellen, und diese Einstellwerte als Bestandteil der Ablaufsequenz zu speichern. Die individuelle Rückmeldung eines gegebenenfalls vereinzelt auftretenden Unterdrucks ermöglicht dann die Festlegung der optimalen Einstellung hinsichtlich der vorhandenen Oberflächenstrukturen von Kunststoffteilen. So wird es möglich, in sehr spezifischer Weise auf Teileverlust zu reagieren. Die neue Vakuum-Analysefunktion fungiert nun als zusätzliches Vorwarnsystem. Sollten sich die Unterdruck-Verhältnisse kontinuierlich weiter verschlechtern – was auf zunehmenden Verschleiß schließen lässt –, wird eine entsprechende Warnung ausgegeben. Der Roboter kann jedoch bis zum tatsächlichen Teileverlust weiter verfahren, idealerweise bis zur nun frühzeitig ermöglichten Fehlerbehebung im Automatikbetrieb, was einem überraschenden Maschinenstillstand vorbeugt. WITTMANN W8 Roboter gestatten die standardmäßige Unterstützung von acht Vakuumleitungen, wovon jede einzelne spezifisch konfiguriert werden kann. Der jeweilige Unterdruck wird über einen analogen Messeingang eingelesen und für die Frühwarnung ausgewertet. Die Limits für die Frühwarnung können vom Bediener vorgegeben werden. Diese Funktionalität ist als Standardfeature im Funktionsumfang der R8 Steuerung vorhanden.

„Innovationsbereitschaft äußert sich nicht zuletzt dadurch, dass auch den oft sehr speziellen Randbereichen einer automatisierten Produktion die ihnen zukommende Aufmerksamkeit zuteil wird. Wir möchten unsere Kunden auch bei der Bewältigung alltäglich auftretender kleinerer Probleme unterstützen“, so Martin Stammhammer, Internationaler Verkaufsleiter Roboter und Automatisierungssysteme der WITTMANN Gruppe. „Die kontinuierliche Wartung ist eine Tätigkeit, die schlicht nicht umgangen werden kann. Hier bemühen wir uns, den Anwendern die Planung zu erleichtern und wir helfen dabei, ungeplante Stillstandszeiten zu vermeiden.“

www.WITTMANN-group.com


Automobile Zukunft näher gerückt

Automobil- und Partnerausstellung
Mehr als eine Konferenz: Am Rande der Vorträge gab es im Design Center in Linz eine Automobil- und Partnerausstellung.
In seinem Großmaschinenwerk präsentierte ENGEL innovative Technologien
Der zweite Veranstaltungstag stand im Zeichen der Praxis. In seinem Großmaschinenwerk präsentierte ENGEL innovative Technologien für die wirtschaftliche Fertigung von Innenraumkomponenten und Composite-Leichtbauteilen.
Bilder: ENGEL

12.07.2017

 ENGEL trend.scaut mit mehr als 500 Teilnehmern

Die Teilnehmerliste des ENGEL trend.scaut 2017 liest sich wie das Who‘s Who der internationalen Automobilbranche. Mehr als 500 Entwicklungs- und Produktionsleiter, Geschäftsführer und Marktanalysten diskutierten während der zweitägigen Konferenz Ende Juni in Linz und St. Valentin in Österreich Trends und Herausforderungen, präsentierten neueste Technologien und zeigten Zukunftsvisionen auf. „Die sehr positiven Rückmeldungen der Teilnehmer bestätigen einmal mehr die große Bedeutung der Veranstaltung. Der trend.scaut nimmt eine Spitzenposition unter den Netzwerktreffen der Automobilentscheider ein“, resümiert Dr. Christoph Steger, Vertriebsgeschäftsführer des Veranstalters ENGEL AUSTRIA.

Elektromobilität, autonomes Fahren, Konnektivität und Car-Sharing gehören zu den großen Trends, die die Anforderungen an das Automobil und damit an dessen Herstellung in der kommenden Dekade grundlegend verändern werden. In einem waren sich die Referenten und Gäste des ENGEL trend.scaut 2017 einig: Die neuen Herausforderungen werden sich nur dann erfolgreich lösen lassen, wenn die Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette noch enger zusammenarbeiten. „Wir denken heute in Verbundmaterialien und der elektronischen Funktionalisierung von Bauteilen, in hochintegrierten Herstellungsprozessen und geschlossenen Wertstoffkreisläufen. Damit vom Rohmaterial über den Verarbeitungsprozess bis zum späteren Recycling die unterschiedlichsten Technologien optimal ineinander greifen, ist es wichtig, dass wir über die Firmengrenzen hinaus unser Know-how immer stärker bündeln“, betont Michael Fischer, Leiter Business Development Technologien von ENGEL AUSTRIA.

Auch die Vorträge und Podiumsdiskussionen am ersten Veranstaltungstag im Design Center in Linz spiegelten diesen interdisziplinären Ansatz wider. Die Referenten kamen unter anderem von Audi und Volvo, Sabic, BASF und voestalpine Metal Forming, Kreisel Electric und ENGEL, Magna, Continental und Yanfeng, McKinsey und LMC.

Neue Technologien bereit für die Serie
Am zweiten Tag stand im Großmaschinenwerk von ENGEL in St. Valentin die Praxis im Fokus. In fünf hochintegrierten und automatisierten Fertigungszellen wurden Innenraumkomponenten, Instrumententafelträger und Composite-Bauteile produziert. Gemeinsam mit seinen Partnern präsentierte ENGEL anhand dieser Teile innovative Technologien mit einem großen Zukunftspotenzial. Ob DecoJect, In-situ-Polymerisation, hochautomatisiertes HP-RTM oder Spritzprägen – alle Anwendungsbeispiele zeigten auf, wie sich höchste Anforderungen an die Qualität und Stabilität der Bauteile mit einer hohen Wirtschaftlichkeit für die automobile Serie vereinen lassen. Vor allem im Bereich Leichtbau ist der Kostendruck einer der größten Treiber für die Entwicklung neuer Verarbeitungsprozesse. Ziel des Technologiezentrums für Leichtbau-Composites von ENGEL am Standort St. Valentin ist es, die Markteinführung innovativer Technologien zu beschleunigen. Die In-situ-Polymerisation von ε-Caprolactam zu thermoplastbasierten FVK-Tragstrukturen mit anschließender Funktionalisierung im Spritzguss ist dafür ein gutes Beispiel. Mit der während der Veranstaltung präsentierten automatisierten Fertigungszelle hat ENGEL gemeinsam mit seinen Partnern die Basis für die automobile Serie gelegt. „Wir sind bereit“, betont Peter Egger, Leiter des Technologiezentrums für Leichtbau-Composites. „Jetzt erwarten wir, dass die Automobilbauer Vertrauen in die neue Technologie entwickeln. Der trend.scaut 2017 hat hierzu ein gutes Stück beigetragen.“

Höhere Schlagkraft für die Automobilisten
Anlässlich der Automobilkonferenz öffnete ENGEL seine neue Produktionshalle am Standort St. Valentin zum ersten Mal für Besucher. 4100 Quadratmeter zusätzliche Produktionsfläche sind im Süden des Werksgeländes entstanden. Während einer Führung durch die Großmaschinenproduktion erhielten die Gäste auch einen exklusiven Ausblick auf die nächsten Ausbauschritte. Im Winter 2017/18 wird mit dem Bau eines neuen Verwaltungsgebäudes und eines noch größeren Kundentechnikums gestartet. Im Zuge dieser Maßnahmen wird auch das Technologiezentrum für Leichtbau-Composites mehr Platz erhalten. „Mit den Investitionen in unser Großmaschinewerk tragen wir der steigenden Nachfrage vor allem aus der Automobilindustrie Rechnung“, unterstreicht Franz Füreder, Leiter der Business Unit Automotive von ENGEL AUSTRIA. „Wir werden damit neue Entwicklungen noch schneller verfügbar machen können.“

Seit 2009 lädt der Spritzgießmaschinenbauer ENGEL die Automobil- und deren Zulieferindustrie regelmäßig zum trend.scaut ein, seit drei Jahren findet die Konferenz im Wechsel auf verschiedenen Kontinenten statt. Die nächsten Termine sind 2018 in Shanghai, China, und 2019 in Detroit, USA, bevor 2020 wieder Österreich Gastgeber sein wird.

www.engelglobal.com


Cadmould Simulation leicht gemacht

Cadmould Essential Einsteigersoftware für Spritzgießsimulation jetzt kostenlos downladen.
Cadmould Essential Einsteigersoftware für Spritzgießsimulation jetzt kostenlos downladen.
Bildquelle: simcon

11.07.2017

Simcon und imm-solutions bieten jetzt für kurze Zeit Cadmould 3D-F Essential kostenlos an

Gerade Unternehmen, bei denen eine Simulationssoftware bislang noch nicht zum Einsatz gekommen ist, scheuen vielfach den Einstieg in die softwaregestützte Produktentwicklung. Der häufigste Grund dafür ist, dass damit sofort Kosten produziert werden. Simcon bietet dafür einmalig eine Lösung an. Die Spritzgießsimulation Cadmould® 3D-F® gibt es nun als Essential-Version bis zum 30. September zum kostenlosen Download.

Simcon und imm-solutions macht es mit diesem einmaligen Angebot interessierten Anwendern einfach, in die Nutzung einer Simulationssoftware einzusteigen. Bis zum 30. September 2017 kann auf der Homepage www.simcon-worldwide.com/gratis-essential die Softwareversion Cadmould® 3D-F® Essential kostenlos heruntergeladen werden. Notwendig ist dafür lediglich die Registrierung des Nutzers. Mit dem kostenfreien Download von Cadmould® 3D-F® Essential können sich die Nutzer mit vielen Leistungsmerkmalen der Software auseinandersetzen.

Wer schnell und zuverlässig Bauteile aus Kunststoff, Spritzgießwerkzeuge oder die damit verbundenen Produktionsprozesse gestalten und optimieren will, für den ist die Simulationssoftware Cadmould® 3D-F® ein unverzichtbares Werkzeug.

Cadmould® generiert für Konstrukteure, Werkzeugbauer oder Kunststoffverarbeiter Wettbewerbsvorteile. Insbesondere werden durch die Zeitersparnis in der Konstruktionsphase nachhaltig die Kosten gesenkt. Denn es werden damit aufwändige Werkzeugkorrekturen in der Praxis vermieden. Auch bei der Projektabstimmung mit dem Kunden lassen sich Optimierungen durch eine Visualisierung leichter durchsetzen. Und letztlich verbessert sich die Arbeitssituation der Mitarbeiter im eigenen Haus durch die größere Sicherheit bei wichtigen Entscheidungen, Das wirkt sich positiv auf die Effizienz und die Motivation der Mitarbeiter aus.

Hier registrieren und kostenfrei downloaden: www.simcon-worldwide.com/gratis-essential 

Flyer zum Downloaden >>

www.imm-solutions.at


AGRU FEP-Folie ermöglicht Innovation im 3D-Druck

AGRU FEP Folien unterstützen innovative 3D-Druckprozesse.
AGRU FEP Folien unterstützen innovative 3D-Druckprozesse.
Bild: AGRU

04.07.2017

Die Stereolithografie ist ein interessanter Prozess. Dabei baut ein Lichtstrahl in einer bestimmten Wellenlänge in einem Bad aus lichtaushärtendem, flüssigen Kunststoff (Photopolymer) ein Werkstück schichtweise auf. Überall dort, wo der gebündelte Lichtstrahl auf den flüssigen Kunststoff trifft, verfestigt sich dieser.

Im Zuge einer Forschungsarbeit der TU Wienam Institute of Materials Science and -Technology experimentieren Herr Malte Hartmann, B.Sc. und seine Kollegen mit unterschiedlichsten Materialien. Von Photopolymeren mit angepassten mechanischen Eigenschaften, über Komposite bis hin zu vollkeramischen Objekten. „Eine der Problemstellungen des Prozesses sind relativ hohe Abzugskräfte nach der Schichtgenerierung“ erklärt Malte Hartmann. „Die Oberfläche der „Arbeitsfläche“, also der Boden der Wanne in dem sich die lichtaushärtende Flüssigkeit befindet, muss also anti-adhäsiv gegen unterschiedlichste Materialien sein. Darüber hinaus darf sie keine chemischen Verbindungen oder Partikel an die Flüssigkeit abgeben und auch nicht von ihr angegriffen werden, muss also möglichst chemisch inert sein. Eine hohe mechanische Stabilität gegenüber Abrasion ist ebenso wünschenswert wie eine glatte und ebene Oberfläche und eine gewisse Steifigkeit. Es kommen also einige Materialanforderungen zusammen, die beinah unmöglich zu erfüllen sind, wenn die Kosten und der Aufwand im Rahmen bleiben sollen.“

Eine große Ausnahme sind Folien aus dem Fluorkunststoff FEP von AGRU. Sie erfüllen auf wirtschaftliche Art und Weise alle diese Anforderungen. Grundlegend ist dabei die anti-adhäsive Wirkung und die chemische Inertheit als Eigenschaft von Fluorpolymeren. Zusätzlich ist FEP in dünnen Schichten transparent. Im Zuge der Forschungsarbeiten kommt die AGRU FEP-Folie daher als Beschichtung auf einer Glasoberfläche zum Einsatz und ermöglicht so, den Stereolithografieprozess in Bezug auf Geschwindigkeit und Qualität nochmals zu verbessern. 

FEP ist ein teilkristallines, thermoplastisches Co-Polymer, das sich aus den beiden monomeren Komponenten Tetrafluorethylen CF2═CF2 und Hexafluorpropylen CF2═CF–CF3 zusammensetzt.
Chemisch ist das vollständig fluorierte FEP dem ebenfalls vollständig fluorierten Teflon® (PTFE) am ähnlichsten. Seinen anderen Eigenschaften nach steht FEP jedoch dem PFA (Perfluoralkoxy) nahe. Es weist von allen bisher eingeführten Fluorcarbon-Polymeren den weitesten thermischen Arbeitsbereich auf.

www.agru.at


Filzwieser als (Leistungs-) Beteiligungspartner

Sie planen ein neues Projekt mit Kunststoff Relevanz?
Sie planen ein neues Projekt mit Kunststoff Relevanz?
Bild: Filzwieser

03.07.2017

Sie planen ein neues Projekt umzusetzen bei dem Kunststoff eine Rolle spielt. Sie benötigen einen Kunststoffspezialisten für die Entwicklung und jemanden der die Idee in Serie überleitet und auch jemanden der Werkzeuge anfertigt. Filzwieser als Lösungsanbieter auf dem Gebiet der Kunststofftechnik bringt alle Voraussetzungen als Entwicklungs- und Umsetzungspartner mit.

Filzwieser ist unter entsprechenden Voraussetzungen bereit sich mit Eigenleistungen (z.B. Entwicklungsaufwendungen, Werkzeuge, ...) am Projektrisiko zubeteiligen. Die Rahmenbedingungen müssen jeweils individuell diskutiert und fixiert werden.

Informationsfolder

Diskutieren Sie Ihr Projektvorhaben mit:
Georg Niederer
07353-265-17
g.niederer@filzwieser.eu 

Gerhard Filzwieser
07353-265-12
g.filzwieser@filzwieser.eu 

www.filzwieser.eu


2. Anwendersymposium 3D-Druck Metall "Additive Fertigung im Werkzeug- und Formenbau"

2. Anwendersymposium 3D-Druck Metall

29.06.2017

Der 3D-Druck erlebt zur Zeit einen Hype. Das erweckt den Anschein des absolut Neuen. Ständig werden neue Technologien angepriesen. Für das Generieren von Metall haben sich um die Jahrtausendwende Technologien etabliert, die heute bereits weltweit Anwendung finden. Es ist also Zeit nicht nur von 3D-Druck-Visionen zu sprechen, sondern über konkrete Anwendungen und Möglichkeiten zu diskutieren. Die FH OÖ setzt am Campus Wels bereits seit 11 Jahren Lasergenerieranlagen erfolgreich in der Forschung und Entwicklung für die regionale Industrie ein.

Kooperationen bestehen hauptsächlich mit Werkzeugbauern, den Leichtmetalldruckguss und diversen Vorrichtungsherstellern. Aktuell beschäftigen sich mehrere große F&E Projekte mit der Anwendung der generativen Fertigung bei Werkzeugbauern in der Umformtechnik, Materialentwicklung und Anlagenbau. Als Impulsgeber für den Erfahrungsaustausch veranstaltet das Center for Smart Manufacturing (CSM), unter der Leitung von FH-Prof. Dr.-Ing. Aziz Huskic, am FH OÖ Campus Wels das 2. Anwendersymposium zum Thema 3D-Druck Metall. Mit Beiträgen aus Forschung und aus der Praxis bringen Forschungseinrichtungen und Anwenderunternehmen ihre Erfahrungen zur aktiven Auseinandersetzung mit den Themen additive Fertigung im Werkzeug und Formenbau.

Schwerpunkte:

  • Additive Verfahren für Werkzeug- und Formenbau
  • Werkstoffe für die additive Fertigung
  • Konstruktion in der additiven Fertigung

Highlights:

  • Live Präsentation LASERTEC 65 3D, Concept Laser M1 (mit Bauraumheizung), Concept Laser M2 (mit Bauraumheizung)
  • Laborbesichtigung
  • Abendveranstaltung

Reservieren Sie sich den 28. – 29. September um zu erfahren, welche erfolgreichen Möglichkeiten die generative Fertigung im Werkzeug- und Formenbau bietet. Nähere Informationen finden Sie im beiliegenden Folder (s. Downloadbereich) und unter 2. Anwendersymposium 3D-Druck Metall

 

Weitere Informationen:

FH-Prof. Dr.-Ing. Aziz Huskic
Professor for Production Engineering and Metal Forming
Head of Department Production Engineering
School of Engineering and Environmental Sciences

FH OÖ Studienbetriebs GmbH
University of Applied Sciences Upper Austria
Stelzhamerstraße 23, A-4600 Wels/Austria
Tel.: +43 (0) 50804-43250
Fax: +43 (0) 50804-943250
Mobil: +43 (0) 664 / 80484 43250
E-Mail: aziz.huskic@fh-wels.at
E-Mail: 3dmetall@fh-wels.at
Web: www.fh-ooe.at


ENGEL für Familienfreundlichkeit augezeichnet

Mit der Erweiterung des Technologiezentrums bekam der Stammsitz von ENGEL in Schwertberg eine eigene Krabbelstube mit angrenzendem Garten. © ENGEL
Mit der Erweiterung des Technologiezentrums bekam der Stammsitz von ENGEL in Schwertberg eine eigene Krabbelstube mit angrenzendem Garten. © ENGEL
Die Betreuung von Kleinkindern im eigenen Haus, vereinfacht es den ENGEL Mitarbeitern, nach der Babypause zum für sie persönlich richtigen Zeitpunkt wieder ins Berufsleben einzusteigen. © ENGEL
Die Betreuung von Kleinkindern im eigenen Haus, vereinfacht es den ENGEL Mitarbeitern, nach der Babypause zum für sie persönlich richtigen Zeitpunkt wieder ins Berufsleben einzusteigen. © ENGEL

27.06.2017

ENGEL gehört zu den familienfreundlichsten Unternehmen in Österreich. Diese Auszeichnung wurde dem Spritzgießmaschinenbauer von der Redaktion der Zeitschrift Woman verliehen. In Kooperation mit dem Statistik-Portal Statista und der Arbeitgeber-Bewertungsplattform Kununu hat das Magazin Mitarbeiterbewertungen analysiert und für Gesamtösterreich eine Liste der 200 familienfreundlichsten Unternehmen veröffentlicht.

Zu den Bewertungskriterien zählten unter anderem die Bereitschaft der Mitarbeiter, den Arbeitgeber aufgrund seiner Familienfreundlichkeit weiterzuempfehlen sowie die Mitarbeiterurteile zu den Themen Gestaltung der Arbeitszeit, Entlohnung und Karriere sowie Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

 

Nach der Karenz wieder in verantwortungsvoller Position einsteigen

Vor einem Jahr eröffnete ENGEL an seinem Stammsitz im oberösterreichischen Schwertberg eine eigene Krabbelstube für die Betreuung von Kleinkindern. Doch das alleine ist nur einer von vielen Aspekten, den die ENGEL Mitarbeiter hinsichtlich der Familienfreundlichkeit positiv bewerten. „Von einem so großen Unternehmen wie ENGEL wird heute zu Recht erwartet, dass viel geboten wird, um Beruf und Familie gut vereinbaren zu können“, sagt Carina Grossalber, Leiterin Recruiting und Personalmarketing bei ENGEL. Neben der Krabbelstube zählen hierzu vor allem flexible Arbeitszeitmodelle. Auch in der Produktion bietet der Maschinenbauer in einigen Bereichen gleitende Arbeitszeiten an. „Nicht nur für die Frauen im Betrieb ist das Thema Familienfreundlichkeit wichtig“, betont Grossalber. „Bei ENGEL profitieren auch die Männer von den familienfreundlichen Angeboten.“

Zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf gehören auch die Themen Karenzrückkehr in eine Position, die den Kompetenzen entspricht, sowie die Möglichkeit, als Führungskraft Teilzeit arbeiten zu können. „Nach der Karenz automatisch auf der Entwicklungsleiter zurückzufallen, ist nicht zeitgemäß“, erläutert Carina Grossalber. „Selbstverständlich müssen wir die Bedürfnisse der Mitarbeiter mit den organisatorischen Rahmenbedingungen in Einklang bringen, es gibt aber immer öfter positive Beispiele, Win-Win-Situationen, von denen Mitarbeiter und Unternehmen profitieren.“

 

Hausinterne Krabbelstube erweitert Betreuungskapazität

Wer früh wieder in Vollzeit einsteigen möchte, kann auch dies dank der Kleinkinderbetreuung leicht realisieren. An den Standorten St. Valentin und Dietach kooperiert ENGEL hierfür mit lokalen Krabbelstuben der Gemeinden. Die hausinterne Kinderbetreuung in Schwertberg ist im September vergangenen Jahres mit zunächst zwölf Kindern gestartet. Aufgrund der großen Nachfrage wird im Herbst dieses Jahres eine zweite Gruppe für weitere zwölf Kleinkinder eröffnet. Die Schwertberger Krabbelstube ist mit Ausnahme des Betriebsurlaubs ganzjährig geöffnet, denn gerade die langen Ferienzeiten vieler öffentlicher Einrichtungen sind für die Eltern oft eine große Herausforderung. Um auch die Schulferien gut überbrücken zu können, bietet ENGEL für die größeren Mitarbeiterkinder im Alter von 6 bis 14 Jahren jedes Jahr im Sommer ein Ferienlager an, das vom Betriebsrat finanziell unterstützt wird. Die Nachfrage steigt von Jahr zu Jahr. Zuletzt nahmen 80 Kinder das Ferienangebot an.

 

Quelle und Rückfragen

ENGEL AUSTRIA GmbH
Susanne Zinckgraf Manager Public Relations
Ludwig-Engel-Straße 1 | 4311 Schwertberg
Austria PR-Office: Theodor-Heuss-Str. 85 | 67435 Neustadt | Germany
Tel. +49 6327 9769902
Mobile +49 160 96935286
E-Mail senden
www.engelglobal.com


Neue FDA-konforme PU-Dichtung für direkten Lebensmittelkontakt

PU-Schaumdichtung FERMAPOR® K31
Vollautomatischer, präziser Eintrag der FDA-konformen PU-Schaumdichtung FERMAPOR® K31 in die Nut von Kunststoff-Fassdeckeln auf einer Sonderhoff Misch- und Dosieranlage.
Bild: Sonderhoff

22.06.2017

Die neue Polyurethan(PU)-Schaumdichtung von Sonderhoff aus der Produktfamilie FERMAPOR® K31 erhält die begehrte US-amerikanische FDA-Konformität. Sie gilt als anerkannter Standard für Lebensmittelverpackungen weltweit.

Die FERMAPOR® K31 Dichtung wird im FIPFG-Verfahren vollautomatisch, präzise und nahtlos in die Deckelnut von Fässern und Hobbocks appliziert. Die Polyurethanschaumdichtung ist zudem auch für den direkten Lebensmittelkontakt gemäß der seit 1. Januar 2016 gesetzeswirksamen EU-Verordnung Nr. 10/2011 zugelassen.

Der Polyurethanschaum FERMAPOR® K31 mit FDA-Konformität wird als nahtlose Deckeldichtung von Lebensmittelbehältern mit einem Füllvolumen ab zwei Litern eingesetzt. Sie ist für die Anwendung in direktem Kontakt mit wässrigen, sauren, alkoholischen, fetthaltigen und trockenen Lebensmittelrohstoffen geeignet. Das gilt auch für kalt oder heiß abgefüllte oder pasteurisierte Milch sowie für Milchprodukte. Das richtige Verhältnis der Kontaktfläche von Dichtungsoberfläche zu Füllvolumen muss dabei eingehalten werden.

  • Gemäß Verordnung (EU) Nr. 10/2011 (ehemals EG Nr.1935/2004):
    Kontaktfläche max. 100 cm²/5600 cm³ (30Kg Füllgut) für wässrige, saure, alkoholische, fetthaltige und trockene Lebensmittel sowie Milch und Milchprodukte

  • Gemäß U.S. Food and Drug Administration (FDA):
    - Kontaktfläche max. 35 mm²/dm³ für alle Lebensmittel,
    - Kontaktfläche max. 93 mm²/dm³ für fettfreie Lebensmittel

Die FDA-konforme Schaumdichtung FERMAPOR® K31 für Lebensmittelverpackungen zeichnet sich durch ein sehr gutes Migrationsverhalten der in der Rezeptur eingesetzten Dichtungswerkstoffe aus. Die Gutachten unabhängiger Prüfinstitute bescheinigen, dass die für eine Gesamtmigration ermittelten Werte der Dichtungswerkstoffe unter dem Grenzwert der EU-Verordnung Nr. 10/2011 von 10 mg/dm² liegen. Der Geruch und Geschmack sowie das Aussehen und die Konsistenz der in Deckelfässern abgefüllten Lebensmittel ändern sich dabei nicht.

Optimales Eigenschaftsprofil der FDA-konformen PU-Dichtung
„Mit der FDA-Konformität unserer lebensmittelgeeigneten Dichtung der Produktfamilie FERMAPOR® K31 können wir erstmals unseren Kunden aus der Lebensmittelverpackungsindustrie weltweit die preislichen und technischen Vorteile einer PU-Schaumdichtung bieten“, freut sich Peter Fischer, Marketingleiter bei Sonderhoff.

Die Polyurethan basierte Deckeldichtung FERMAPOR® K31 mit FDA-Konformität zeichnet sich durch eine geringe Wasseraufnahme, optimale Haftung auf Kunststoff und Metall und ein hervorragendes Langzeitverhalten der Dichtwirkung aus. Die Schaumdichtung in der Deckelnut wird beim Verschließen der Verpackungsbehälter komprimiert und stellt sich nahezu vollständig wieder zurück. So bleibt die Dichtigkeit der Deckeldichtung langfristig bestehen.

Durch konsequente Weiterentwicklung der mechanischen Eigenschaften hat Sonderhoff speziell die Reißfestigkeit und Bruchdehnung der FDA-konformen Schaumdichtung verbessert. Selbst bei Stürzen, Stößen und Vibrationen bleiben die mit Lebensmittelschaum von Sonderhoff abgedichteten Behälterdeckel dicht.

Sonderhoff produziert weitere PU-Schaumdichtungen, sie erfüllen in der Gesamtkonstruktion mit dem Gebinde die Dichtigkeitsanforderungen für falltestgeprüfte Verpackungen mit UN-Zulassung.

Vollautomatischer Dichtungseintrag im FIPFG-Verfahren
Der vollautomatische Applikationsprozess mit der FIPFG-Dichtungstechnik ist besonders bei mittleren und größeren Fertigungsserien sehr wirtschaftlich und effizient. Die hohe Prozessstabilität der Sonderhoff Dosieranlagen stellt einen schnellen, präzisen und sauberen Materialeintrag in die Deckelnut sicher.

Der Polyurethan basierte, FDA-konforme Lebensmittelschaum FERMAPOR® K31 härtet unter Raumtemperatur aus. Investitionen in Temperöfen sind nicht erforderlich und ein zusätzlicher Fertigungsschritt fällt damit weg. Das spart Zeit und Geld.

www.sonderhoff.com


Borealis Innovation Award 2017

Preisträger Platz 1
(v. l. n. r.): Reitinger (Abteilungsvorstand TGM), Hummer (Preisträger), Parcer (Preisträger), Leitner (Borealis AG)
Preisträger Platz 2
(v. l. n. r.): Reitinger (Abteilungsvorstand TGM), Manlig (Preisträger), Leitner (Borealis AG)
Preisträger Platz 3
(v. l. n. r.): Reitinger (Abteilungsvorstand TGM), Zecevic (Preisträger), Weberhofer (Preisträger), Leitner (Borealis AG)

20.06.2017

Prämierung der besten HTL-Diplomarbeiten

Vor rund 200 Gästen aus Gewerbe und Industrie wurden die besten und innovativsten Diplomarbeiten, aus den Bereichen Chemie, sowie Kunststoff- und Umwelttechnik, ausgezeichnet. Der begehrte „Borealis Innovation Award“ wurde heuer bereits zum elften Mal verliehen und prämiert innovative Lösungen und Ergebnisse aus dem HTL-Bereich.

Die diesjährigen Preisträger konnten mit neuen Entwicklungen in den Gebieten ökologischer Verpackungen, Lean Logistics und Industrie 4.0 überzeugen.

Neben der Vielzahl an Forschungsergebnissen an Hochschulen belegen auch die Diplomarbeiten angehender Ingenieurinnen und Ingenieure an den Höheren Technischen Lehranstalten (HTL´s) die Innovationskraft des österreichischen Techniknachwuchses. Zur Förderung des Branchennachwuchses verleiht die Borealis AG jährlich den „Borealis Innovation Award“ für ausgezeichnete Leistungen auf den Gebieten der Chemie-, Kunststoff- und Umwelttechnik an Absolventen der Abteilung für Kunststofftechnik am Technologischen Gewerbemuseum (TGM).

Ökologische Aspekte im Fokus
Bei den elften Borealis Innovation Awards konnten heuer insbesondere Diplomarbeiten mit ökologischen Themenstellungen die Jury überzeugen. Der erste Platz für die Arbeit „Methoden zur Oberflächencharakterisierung von Verpackungen“ wurde an Sebastian Hummer und Sebastian Parcer verliehen. Die von ihnen entwickelte Messmethodik erlaubt die Messung der Bedruckbarkeit von Biokunststoffen und findet bereits eine industrielle Umsetzung.

Für die Bereitstellung eines universellen Farbmittels, im Rahmen der Diplomarbeit zum Thema „Einfluss von Masterbatchträgern auf die Polymereigenschaften“, wurde Daniel Manlig mit dem zweiten Platz ausgezeichnet. Die Ergebnisse der Arbeit ermöglichen die gezielte Anwendung von Farbmitteln für eine Vielzahl an Polymeren, was eine signifikante Einsparung in der Lagerhaltung und den damit verbundenen Kosten ermöglicht.

Der dritte Platz ging an Tobias Weberhofer und Jovan Zecevic. Ihre Diplomarbeit „Einstellstrategien für Spritzgussmaschinen“ befasste sich mit der industrienahen und softwareunterstützten Prozessoptimierung moderner Produktionsanlagen. Die Resultate der Arbeit ermöglichen hierbei zukünftig energetische Optimierungen von Produktionsabläufen.

Die Preisübergabe wurde von Dr. Andreas Leitner, Borealis Head of Strategic Marketing and Services und dem Vorstand der Höheren Abteilung für Kunststofftechnik, Dipl.-Ing. Klemens Reitinger MSc, vorgenommen.

Alle Informationen rund um die Preisträger erhalten Sie hier

www.tgm.ac.at


HTL-Maturanten entwickeln renntaugliches Go-Kart mit Elektroantrieb

Das entwickelte E-Kart kann es locker mit aktuellen Renn-Karts aufnehmen.
Das entwickelte E-Kart wird mit modernster Technik des Automatisierungsspezialisten SIGMATEK gesteuert und kann es locker mit aktuellen Renn-Karts aufnehmen.
Bilder: SIGMATEK
Die jungen Elektrotechniker mit ihrem elektrisch betriebenen Renn-Kart.
Die jungen Elektrotechniker Markus Sinzinger, David Fingerlos, Klemens Armstorfer und Lukas Furtner mit ihrem elektrisch betriebenen Renn-Kart.

14.06.2017

 SIGMATEK unterstützt HTL-Diplomarbeit zur E-Mobilität

Vier Maturanten der HTL Salzburg haben im Rahmen ihrer Diplomarbeit ein elektrisch betriebenes Renn-Kart entwickelt. Bei der Realisierung wurden die angehenden Ingenieure Klemens Armstorfer, David Fingerlos, Lukas Furtner und Markus Sinzinger tatkräftig mit Automatisierungstechnik und Know-how von SIGMATEK unterstützt.

Das vollfunktionstüchtige E-Renn-Kart des Projektteams beschleunigt in 3,6 Sekunden von 0 auf 80 km/h und schafft eine maximale Geschwindigkeit von 126 km/h. Somit kann es das Fahrzeug locker mit aktuellen Rennkarts aufnehmen. Gesteuert wird das E-Kart mit modernster Technik des Automatisierungsspezialisten SIGMATEK. Im Fokus des Projektes der vier Elektrotechnik-Maturanten der 5 AHET stand die Verknüpfung von Effizienz, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit der E-Mobilität mit dem Spaß am Fahren und Renntauglichkeit.  

Um all diese Faktoren unter einen Hut zu bringen, ist modernste Automatisierungstechnik nötig. SIGMATEK stellte dem Projektteam das außerordentlich kompakte S-DIAS-Steuerungssystem inklusive Safety zur Verfügung, das mit Vibrationsfestigkeit punktet. Alle Fahrzeugkomponenten lassen sich mit diesem hochmodernen System steuern. Mit dem im Lenkrad integrierten 3,5 Zoll Farb-Touchdisplay von SIGMATEK hat der Fahrer immer alle relevanten Fahrzeugdaten im Visier: Geschwindigkeit, Fahrmodus und Statusanzeige. Auch die Programmierung des E-Renn-Karts mit Antriebsschlupfregelung, intelligenter Temperaturüberwachung und Akkustand-Anzeige erfolgte mit Software aus dem Hause SIGMATEK. Die Maturanten sind sich einig, dass die Kompaktheit des Steuerungssystems und das Automatisierungs-Know-how von SIGMATEK zum Erfolg ihres Projektes beigetragen hat.

„Für uns war es eine Freude zu sehen mit wieviel Begeisterung die Jungtechniker bei der Arbeit waren. Gut die Hälfte unseres Mitarbeiterteams sind Techniker und Technikerinnen. Daher hat die Zusammenarbeit mit der HTL Salzburg und die Unterstützung schulischer Projekte und Diplomarbeiten bei uns Tradition. Eine praxisbezogene Ausbildung ist die beste Basis für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben“, erklärt Marianne Kusejko, Geschäftsführung Finanzen und Personal bei SIGMATEK.

Technische Details
Das leistungsstarke S-DIAS System von SIGMATEK fungiert als Hauptsteuerung. Zum Einsatz kamen das CPU-Modul CP112, einige digitale und analoge I/O-Module sowie eine Safety-Controller SCP 111 samt Safety-I/Os. Das ETT 352 Bedienpanel fügt sich perfekt in das Lenkrad ein und visualisiert auf dem 3,5 Zoll Farbdisplay alle Fahrdaten. Mit Einsatz der objektorientierten all-in-one Software LASAL gestaltet sich die Projektierung und Programmierung des E-Renn-Karts komfortabel.  

www.sigmatek-automation.com 


WITTMANN Roboter jetzt mit neuen Servoachsen und erhöhter Tragkraft

C-Servo Achse (links) und B-C-Servo-Achse
C-Servo Achse (links) und B-C-Servo-Achse
Bild: WITTMANN

14.06.2017

Innovation ist Trumpf für die WITTMANN Gruppe, auch im Jahr 2017. Zu Beginn dieses Jahres präsentierte das Unternehmen das erste Modell der neuen PRIMUS Roboter-Serie, den PRIMUS 16 für kostengünstige Pick & Place Anwendungen bei Schließkräften bis 200 t. Im Anschluss daran wurde bei WITTMANN mit der kompletten Überarbeitung der Roboter-Zusatzdrehachsen begonnen. Nun liegen die Ergebnisse vor.

WITTMANN Kompaktroboter sind für Spritzgießmaschinen mit Schließkräften von 150–400 t konzipiert. Dieser Bereich wird von den Modellen W821 bis W831 abgedeckt, die Traglasten von 10 bis 15 kg ermöglichen. Für diese Modelle stehen ab sofort neue Servo-Rotationsachsen zur Verfügung.

Insbesondere bei der Erzeugung technischer Kunststoffteile, bei der längere Werkzeug-Kühlzeiten auftreten, können Spritzgieß-Automatisierungssysteme die zusätzliche Zykluszeit nach der Teileentnahme für nachgeschaltete Automatisierungsaufgaben nutzen. Um den Anwendern für die hier möglicherweise anfallenden zusätzlichen Aufgaben die größtmögliche Flexibilität zu bieten, hat WITTMANN die Servo-Rotationsachsen der Roboter-Baureihe W821 bis W831 komplett überarbeitet. In der Standardkonfiguration bestehen beispielsweise die Modelle W821 und W831 aus drei linearen Servoachsen und einer pneumatischen Schwenkachse, wobei die Vertikalachse über einen Hub von 1.400 mm verfügt. Diese Konfiguration ermöglicht ein Traggewicht von 12 kg. Sollte nun zusätzlich eine C-Servo-Schwenkachse nötig sein – etwa zur Orientierung des Entnahmegreifers in einem beliebigen Schwenkwinkel hin zum Teil –, bleibt die maximale Tragkraft praktisch unverändert. Erst durch Hinzufügen einer B-Servo-Rotationsachse, welche den Greifer um die Vertikalachse rotieren lässt, verringert sich die Tragkraft geringfügig auf 10 kg.

Durch verschiedene Achsen-Kombinationen, entweder B-C-Servo oder B-Servo/C-pneumatisch, kann bei abgeschwenktem Entnahmegreifer auch eine beliebige horizontale Orientierung der Teile erreicht werden, gegebenenfalls kombiniert mit zusätzlichen Palettiervorgängen. Eine weitere zusätzliche Funktionalität entsteht beim Einsatz einer B-Servo-Achse durch die Möglichkeit, die Entnahmeseite für die Spritzgießteile festzulegen, die nun sowohl aus der beweglichen, als auch aus der fixen Werkzeughälfte entnommen werden können.

Ein besonderes und einzigartiges Merkmal der WITTMANN Roboter ist das unveränderte Bewegungsprofil der Achsen (Beschleunigung/Verzögerung), und die somit gleichbleibende Zykluszeit, unabhängig von der Ausstattung der Roboter. Während bei den Geräten anderer Hersteller die maximal zu erreichenden Bewegungsprofile an die Zusatzausstattung angepasst werden müssen, und somit die erreichbaren Beschleunigungen und Verzögerungen verringert werden, ist dies bei WITTMANN Robotern nicht der Fall. Die erzielbare Zykluszeit bleibt also innerhalb einer gesamten Roboter-Baureihe konstant und ermöglicht dem Anwender somit eine gesicherte Kalkulation der Stückkosten je Spritzgießteil.

Abgesehen von der Möglichkeit, sie mit Servo-Rotationsachsen auszustatten, können die Roboter der Baureihe W821 bis W831 einen Entformhub bis 800 mm realisieren, und die Horizontalachse ist bis zu einer Länge von 6.000 mm verfügbar. Weitere zahlreiche Optionen wie Zusatz-I/O, zusätzliche Vakuum- und Greiferkreise, mehrere parallele Bandtakte, RFID-Greiferkennung, usw., stehen optional zur Verfügung und können auch nachgerüstet werden.

„Den kontinuierlichen Rückmeldungen unserer Kunden und Vertriebspartner ist es zu verdanken, dass WITTMANN schon zu einem sehr frühen Zeitpunkt mit der Entwicklung von Servo-Drehachsen begonnen hat. Anders wären die damit aktuell erzielbaren Effizienzsteigerungen auch nicht zu realisieren“, so Martin Stammhammer, Internationaler Verkaufsleiter Roboter und Automatisierungssysteme der WITTMANN Gruppe. „Es freut uns ganz besonders, dass wir nun einerseits eines der kompaktesten Drehmodule auf dem Markt anbieten können, und andererseits auch die verfügbare Traglast erhöhen konnten. Alles zusammen ermöglicht unseren Kunden die höchste Flexibilität bei der Automatisierung ihrer Produktionsanlagen.“  

www.wittmann-group.com


„Grüne“ Produktlinien

Bild: deagreez/Fotolia
Bild: BirgitH_pixelio.de

13.06.2017

Die IM Polymer GmbH, ein 2012 gegründetes Spin-off der Montanuniversität Leobenund der Polymer Competence Center Leoben GmbH, beschäftigt sich imweitesten Sinne mit nachhaltiger Kunststofftechnik.

„Wir legen den Fokus auf Forschung und Entwicklung, das beinhaltet Recherche, Materialentwicklungen,Tests, Auslegung, Design oder Ökobilanzen bis zur Abnahme bzw. bis zu einem Prototypen“, erzählt Geschäftsführer Stephan Laske. Die Produktion selbst übernehmen Partner, wobei IM Polymer auch eine Produktionsbegleitung anbietet.

Kompostierbar und 100% nachwachsend

Sehr erfolgreiche Produktentwicklungen von IM Polymer sind beispielsweise kompostierbare Etiketten, Standbodenbeutel, Sachets (kleine Verpackung in Taschen- oder Beutelform), Wildverbissschutz oder Kaffeekapseln, zu 100% aus nachwachsenden Rohstoffen. Das junge Unternehmen bearbeitet auch materialtechnische (z.B. „grünes“ PVOH, PEF Anwendungen oder PBS) oder verfahrenstechnische (z.B. Aufbau von Produktionslinien im Bereich Spritzguss und Extrusion) Fragestellungen, ebenso Design und Kundenkommunikation.

Bestens vernetzt
Die IM Polymer arbeitet dabei mit einem weit verzweigten Netzwerk an akademischen Partnern, die auf höchstem wissenschaftlichem Niveau Materialanalysen durchführen oder Formulierungen und Prozessierbarkeiten austesten. „Die dabei gewonnenen Daten werden von uns ausgewertet, speziell für die Kunden aufbereitet und sind dann die fundierte Basis für Entscheidungen unserer Kunden“, so Laske. „Wir ermöglichen so den Brückenschlag zwischen der umfassenden akademischen Materialkompetenz auf dem Markt und denspezifischen Produkt- bzw. Anwendungswünschen unserer Kunden.“ Erst eine ganzheitliche Bearbeitung entlang der Wertschöpfungskette schafft es, Produkte auch wirklich in den Markt zu bekommen.

www.impolymer.at


S&B Award 2017 für steirisches Innovationsprojekt „iPrint“

Innovative Schädelimplantate aus dem 3-D Drucker
Innovative Schädelimplantate aus dem 3-D Drucker
Bild: © Lunghammer
Preisverleihung S&B Award 2017
v.l.n.r: Abg. z. NR Peter Haubner / Mag. Bettina Glatz-Kremsner / Univ.-Prof. Dr. Clemens Holzer / Univ.-Prof. Dr. Ute Schäfer / Mag. (FH) Ulrike Zefferer / DDI Matthias Katschnig / Dr. Muamer Ücal / Dr. Peter Thirring / KR Mag. Ernst Rosi
Bild: © Christian Georgescu

09.06.2017

Das bereits mehrfach prämierte Projekt „iPrint“ – eine Kooperation der Medizinischen Universität Graz, der Montanuniversität Leoben und der Firma HAGE Sondermaschinenbau – wurde von einer hochkarätigen Jury mit dem S&B Award 2017 des Rudolf Sallinger Fonds ausgezeichnet.

„iPrint“ ist ein gemeinsames Projekt der Medizinischen Universität Graz, Forschungseinheit für Experimentelle Neurotraumatologie (Gesamtprojektleitung Univ.-Prof.in Dr.in Ute Schäfer) der Montanuniversität Leoben, Lehrstuhl für Kunststoffverarbeitung (Projektleitung DDI Matthias Katschnig) sowie der Firma HAGE Sondermaschinenbau aus Obdach. Ziel des Projektes ist es, passgenaue Schädelimplantate während der Operation herzustellen und direkt einzusetzen, sodass Patientinnen und Patienten künftig eine Zweit-Operation erspart bleibt. Derzeit werden Implantate für die Behandlung von Traumata, Tumoren oder Knochenläsionen in der Regel klinikextern gefertigt. Dazu werden CT-Daten von Patientinnen und Patienten an kommerzielle Anbieter gesendet, die daraufbasierend spezifische Implantate fertigen.

 

„Unserem interdisziplinären Team aus Technikern, Medizinern und Forschern ist es gelungen, einen 3D-Drucker zu entwickeln, der aus medizinisch zugelassenen Hochleistungskunststoffen passgenaue Schädelimplantate während einer Operation herstellen kann. Diese Implantate werden noch in der gleichen OP eingesetzt, wodurch eine Folge-Operation und die damit einhergehende Mehr-Belastung für Patient und Gesundheitssystem vermieden werden kann.

“Matthias Katschnig (Projektleitung Montanuniversität Leoben)

Mit dem S&B Award prämiert der Rudolf Sallinger Fonds frühphasige Kommerzialisierungsideen, die auf einer wissenschaftlichen Leistung beruhen, mit einem Geldpreis in der Höhe von € 20.000, Mentoringleistungen sowie weitere Unterstützungsangebote für die Kommerzialisierungsidee.

www.unileoben.ac.at


Innovation beim Blutabnahmeprozess

Dipl. Betriebsw. (DH) Axel Kühner (Vorstandsvorsitzender Greiner Gruppe) mit Mag. Karl Lehner, MBA (Vorstandssprecher gespag)
Dipl. Betriebsw. (DH) Axel Kühner (Vorstandsvorsitzender Greiner Gruppe) mit Mag. Karl Lehner, MBA (Vorstandssprecher gespag).
Foto: Dostal

08.06.2017

Die strategischen Innovationspartner – gespag und Greiner Bio-One – haben mit der Einführung einer weltweit neuen digitalen Systemlösung am Pilotspital Steyr den gesamten Blutabnahmeprozess optimiert.

Die Systemlösungen von Greiner eHealth Technology, kurz GeT, ermöglichen eine digitale Abarbeitung und Dokumentation des gesamten präanalytischen Prozesses – von der Anforderung der Blutabnahme bis zum Endbefund. Sämtliche manuelle Schritte gehören somit der Vergangenheit an. Dies garantiert 100-prozentige Nachverfolgbarkeit und Transparenz.

„Kooperationen und Allianzen aktiv zu fördern, entspricht seit vielen Jahren dem Selbstverständnis der Oö. Gesundheits- und Spitals-AG. Im Rahmen einer Innovationspartnerschaft – innerhalb des Medizintechnikclusters (MTC) – haben wir nun auch erstmals eine Kooperation mit der Industrie eingehen können, die klare Vorteile für beide Seiten mit sich bringt: Die gespag-Patient/innen profitieren von der Innovation und wir öffnen der Firma Greiner Bio-One im Gegenzug den Markt als namhafte Referenz im Gesundheitswesen“, erklärt gespag-Vorstand Mag. Karl Lehner, MBA die Hintergründe der Kooperation mit der Greiner Gruppe. 

Sicherheit für Patientinnen und Patienten im Fokus
Die bestmögliche Sicherheit für Patientinnen und Patienten ist ein wesentliches Ziel der gespag und ihrer acht Kliniken. Daran arbeiten wir 365 Tage im Jahr. Mit der erfolgreichen Implementierung der neuen GeT-Lösungen im LKH Steyr, sowie der sukzessiven Einführung an allen gespag-Standorten setzt die gespag einen weiteren wichtigen Schritt, um die zukünftigen Anforderungen durch innovative Lösungen zu meistern. 

„Auf Basis der strategischen Partnerschaft zwischen gespag und Greiner Bio-One ist es gelungen, ein weltweites Best Practise-Beispiel für die digitale Probenverarbeitung zu schaffen. Das internationale Interesse von Medizintechnik-Branchenkennern bestätigt unsere Vorreiterrolle im Bereich von Systemlösungen für die Blutabnahme“, sagt Axel Kühner, Vorstandsvorsitzender der Greiner Gruppe.

„Greiner Bio-One hat schon vor längerer Zeit die Zeichen der Zeit erkannt und setzt auf die Digitalisierung der Präanalytik rund um die Probenentnahme. Dies deckt den gesamten Prozess von der Probenanforderung bis zur Befundrückübermittlung ab. GeT verknüpft in idealer Weise unseren Kernbereich, die Blutentnahme, mit eigenentwickelter Software. Gemeinsam mit internationalen Partnern wie Herstellern von Laborinformationssystemen tragen wir somit wesentlich zur Erhöhung der Proben- und Behandlungsqualität bei“, so Manfred Buchberger, Geschäftsführer Preanalytics Greiner Bio-One.

Paradigmenwechsel bei der Probengewinnung: Vorteile und Mehrwert für Patientinnen und Patienten
Konkret bedeutet die Digitalisierung, dass ab sofort alle Probenröhrchen mit einem Barcode versehen sind. Das bisher weltweit gängige manuelle Etikettieren der Röhrchen sowie weitere administrative Prozessschritte durch das Pflegepersonal gehören demnach der Vergangenheit an.

Am Beginn der Blutabnahme steht die Identifikation der Patientinnen und Patienten. Diese erfolgt neben der verbalen Kommunikation zudem mittels Scan der ID auf dem Identifikationsarmband. Der Name des/der Patienten/Patientin ist hierbei nicht mehr auf dem Röhrchen vermerkt – dies garantiert 100%-igen Datenschutz.

Auch der Laborauftrag wird mittels Scan automatisch geöffnet und die benötigten Probenbehälter werden angezeigt.

Bei der Blutabnahme  sieht das Pflegepersonal auf einen Blick, welche Röhrchen, in welcher Reihenfolge abzunehmen sind. Der jeweilige Barcode der Proben wird schließlich mit der Patientenidentifikation verknüpft, im System gespeichert und der Laborauftrag automatisch initiiert.

Verwechslungsgefahr gleich null und perfekte Probenqualität
„Die Expert/innen im Labor wissen demnach genau, ob sie das richtige Proberöhrchen verwenden. Verwechslungen oder falsche Analysen können ausgeschlossen werden“, untermauert Walpurga Auinger, Pflegedirektorin des gespag-Pilotspitals, die größten Vorteile der Digitalisierung und ergänzt: „Weiters ist durch die automatische Erfassung ersichtlich, wann genau die Probe entnommen wurde.
Dies wiederum ist für die Analyse maßgeblich, denn es gibt Parameter, die sich mit der Zeit verändern können. Wenn beispielsweise zu viel Zeit zwischen der Abnahme und der Analyse vergeht, könnte es zu falschen Werten kommen. Durch das neue System ist dies auszuschließen.“
Außerdem sorgt ein effizientes „Blood Management“ dafür, dass mit der vorhandenen Blutmenge möglichst viele Labor-Parameter untersucht werden können und den Patientinnen und Patienten nicht unnötig viel Blut abgenommen werden muss.

Rollout läuft auf Hochtouren „Aufgrund der positiven Erfahrungswerte, die die Expert/innen an den zwei chirurgischen Stationen im Steyrer Spital sammeln konnten, wurde Anfang April mit der Ausweitung auf andere Abteilungen begonnen. Sobald die gesamte Implementierung am LKH Steyr abgeschlossen ist, soll Schritt für Schritt das gespag-weite Rollout starten“, erklärt gespag-Vorstand Mag. Karl Lehner.

www.greiner.at


Die sauberste Pressekonferenz der Welt

Bildquelle: Hagleitner

07.06.2017

Begeisterung trifft intelligente Hygiene – unter diesem Motto fand die diesjährige sauberste Pressekonferenz der Welt der Firma HAGLEITNER am 30.05.2017 im Competence und Service Center in Wien statt.

Nach den einleitenden Worten von Roland Dick, Leiter CRM Strategie und Marketing, referierte der Geschäftsführer, Hans Georg Hagleitner persönlich zum Thema „Begeisterung trifft intelligente Hygiene“. Er betonte dabei besonders das Wachstum des Familienunternehmens, das – getrieben von Innovationsgeist und Schnelligkeit – In- statt Outsourcing betreibt.

Alle HAGLEITNER Produkte werden am Hauptsitz in Zell am See von der Pieke auf entwickelt und umgesetzt. Dass die Digitalisierung der Waschräume in Form von senseMANAGEMENT von HAGLEITNER erfunden wurde und sie es als erster am Markt positioniert haben, betonte er besonders.

Im Anschluss daran präsentierten die beiden jeweiligen Produktmanager, Fabian Räbiger und Marion Lechner, die beiden Top Innovationen 2017 – HAGLEITNER senseMANAGEMENT: bewährtes Spendermonitoring im neuen Software-Outfit mit vereinfachter Bedienung und integral 2GO – das präziseste Dosiergerät seiner Klasse.

Willkommen in der innovativen HAGLEITNER Welt – mit digitalen Waschräumen und innovativen Dosiergeräten für die Objekthygiene.

www.hagleitner.at


WITTMANN weiter auf Wachstumskurs

Die Wittmann Kunststoffgeräte GmbH hat ihren Hauptsitz in Wien
Die Wittmann Kunststoffgeräte GmbH hat ihren Hauptsitz in Wien
Bild: Wittmann

07.06.2017

Auch 2016 konnte die WITTMANN Gruppe ihren Umsatz gegenüber dem Vorjahr steigern. Mit einem Umsatzzuwachs von 5 % gegenüber 2015 setzt WITTMANN seinen seit 2009 ungebrochenen Wachstumskurs weiter fort.

Die WITTMANN Gruppe erwirtschaftete 2016 einen Umsatz von 377 Mio. Euro und hat damit ihr Ziel für das vergangene Jahr voll erreicht. Diese Steigerung von 5 % gegenüber 2015 ist laut Michael Wittmann, Geschäftsführer der WITTMANN Kunststoffgeräte GmbH, nach dem Wachstumsrekord von 19 % in 2015 mehr als zufriedenstellend: Michael Wittmann: „Ein Wachstum in der Größenordnung von fast 20 % ist natürlich eine Ausnahme und nicht jedes Jahr möglich. Wir sind stolz darauf, dass wir auf dieses beeindruckende Wachstum in 2016 noch einmal 5 % drauf setzen konnten.“ Auch der Mitarbeiterstand der Gruppe ist weiter gewachsen und beläuft sich weltweit aktuell auf 2.165 Personen. Mit einem außergewöhnlich guten Auftragseingang in der zweiten Hälfte des Jahres 2016 und Anfang 2017 sind die Auftragsbücher bereits bis in den Herbst dieses Jahres hinaus voll.

Weltweiter Ausbau des Unternehmens
Als Folge des kontinuierlichen Wachstums des Unternehmens wurden auch im vorigen Jahr Investitionen in den Maschinenpark und die Infrastruktur getätigt. So wurden in Kottingbrunn neben der Fertigstellung des neuen Technikums mehrere neue Bearbeitungszentren installiert sowie Umbauten in der mechanischen Fertigung, im Blechwerk, im Lager und im Testbereich der Entwicklung durchgeführt. Für dieses Jahr ist eine Erweiterung der Produktion um eine Fläche von fast 2.200 m² geplant.

Ein sehr deutliches Zeichen für den extrem starken Bedarf nach WITTMANN Automatisierungssystemen und Robotern ist die aktuell noch laufende Erweiterung der Produktionsfläche für Roboter in Wien. Damit wird die Kapazität in den vier Robot-Produktionsstandorten von WITTMANN auf die dringend benötigte Anzahl von 4.800 Stück pro Jahr erhöht. Des Weiteren wurde in den letzten 12 Monaten in der WITTMANN Robotabteilung in zusätzliche hochmoderne Bearbeitungszentren investiert, die in den nächsten Monaten zu einer Steigerung der Kapazität führen werden. Sofort nach Fertigstellung dieser Bautätigkeit wird eine Erweiterung des erst im Oktober 2015 bezogenen neuen Produktionsstandortes Wolkersdorf von Schüttguttechnikprodukten für die Bereiche Trocknen, Fördern und Dosieren begonnen. Mit dem geplanten Zubau von 2.600 m² wird die gesamte Produktionsfläche für diesen Bereich auf 9.300 m² anwachsen.

Auch die weltweiten Vertriebsaktivitäten wurden 2016 weiter verstärkt. Im September wurde aufgrund der guten Entwicklung der Geschäftstätigkeit in der Slowakei eine eigene Niederlassung in Trenčin/Slowakei gegründet. Des Weiteren hat sich die WITTMANN Gruppe aufgrund der positiven Entwicklung des koreanischen Marktes entschlossen, ihre bisherige Vertretung in Korea zu übernehmen und in das eigene Vertriebs- und Servicenetz zu integrieren. Diese Integration wurde im November des Vorjahres abgeschlossen.

www.wittmann-group.com 


Kunststoffe - Schlüsselwerkstoffe für eine Nachhaltige Entwicklung

Die 17 Globalziele 2030 für Nachhaltige Entwicklung (SDGs 2030)
Die 17 Globalziele 2030 für Nachhaltige Entwicklung (SDGs 2030)

06.06.2017

Zur Bewältigung der großen, global-zivilisatorischen Herausforderungen (“Grand Challenges“) sind mit Blick auf das Jahr 2015 auf internationaler Ebene vor allem drei Ereignisse von Bedeutung:

1) die Ratifizierung der UN-Nachhaltigkeitsziele im Rahmen der Agenda 2030 (“Sustainable Development Goals“, SDGs 2030)

2) das UN-Klimaschutzabkommen von Paris zur dramatischen Reduzierung von Treibhausgasemissionen

3) die EU-Initiative in Richtung einer Kreislaufwirtschaft (“Circular Economy“)

Außer Zweifel steht, dass eine wirtschaftlich und sozial verträgliche und gleichzeitig umweltschonende stoffliche und energetische Versorgung mit Gütern und Dienstleistungen eine wichtige Voraussetzung für alle drei obig genannten Zukunftsstrategien und damit für eine Nachhaltige Entwicklung ist. Ebenso klar ist, dass Werkstoffe und werkstoff-basierende Technologien bei der Umsetzung und Implementierung von mit diesen Vereinbarungen und Initiativen einhergehenden Strategien und Lösungsansätzen eine wesentliche Rolle spielen. Polymerwerkstoffen (thermoplastische und duromere Kunststoffe, Elastomere, polymerbasierende Verbund und Hybridwerkstoffe) kommt dabei als jüngste Gruppe unter den großen Werkstoffklassen aufgrund ihres besonderen Innovations-, Wachstums- und Marktdurchdringungspotenzials sogar eine Schlüsselrolle zu.

Wichtigster Vorläufer der oben genannten globalen bzw. europäischen Vereinbarungen und Bestrebungen ist der 1987 veröffentlichte UNWCED Bericht “Our Common Future“ (“Brundtland-Bericht“), in dem Nachhaltige Entwicklung als dynamisches, intra- und inter-generationelles Prosperitäts-und Gerechtigkeits-Leitprinzip wie folgt definiert ist:

„Nachhaltige Entwicklung ist eine Entwicklungsform, die den Bedürfnissen gegenwärtiger Generationen entspricht, ohne die Chancen und Möglichkeiten künftiger Generationen zur Bedürfnisbefriedigung zu schmälern oder zu gefährden.“

Diese auf einer Metaebene angesiedelte Definition einer „Nachhaltigen Entwicklung“ hat zunächstdurch die UN Millennium Development Goals (MDGs 2015) und neuerdings durch die Verabschiedung der Sustainable Development Goals (SDGs 2030) wichtige Konkretisierungenerhalten. Mit Blick auf das Bild wird bereits aus der Struktur und den Bezeichnungen der insgesamt 17 SDGs die Bedeutung für Kunststoffe erkennbar.
Um diese Zusammenhänge zwischen globalen Herausforderungen, den SDGs und Kunststoffen aufzuzeigen und breit zugänglich zu machen, wurde kürzlich ein am Institut für Polymeric Materials and Testing (IPMT) der Johannes Kepler Universität Linz konzipiertes, digitales Info&Teaching Tool online gestellt (sdg-info.polysustain.com).

Lesen Sie den gesamten Gastbeitrag von Reinhold W. Lang im KC-aktuell 2/2017



Das Meusburger Portal – einfach schneller am Ziel

Schneller am Ziel mit dem Meusburger Portal
Schneller am Ziel mit dem Meusburger Portal
Bild: Meusburger

06.06.2017

Die clevere Kombination aus Website und neuem Webshop für den Werkstattbedarf löst die bisherige Firmenwebsite ab. Das komplett neue Design stellt alle Artikel übersichtlich dar und kann ganz bequem auch mobil verwendet werden. Mit neuen Filter- und Suchfunktionen findet der Kunde mit nur wenigen Klicks zum passenden Produkt.

Bereits 1995 führte Meusburger den CD-Katalog ein und stellte schon damals seine digitale Vorreiterrolle unter Beweis. Heute unterstützt das neue Meusburger Portal den Kunden dabei, schneller ans Ziel zu kommen: Sei es zu einem Produkt, einer Information oder einem individuellen Kontakt.

Hilfreiche Zusatzinformationen und individuelle Filter- und Suchfunktionen
Die bewährten Suchfunkionen wurden vom führenden Normalienhersteller um noch detailliertere Filter- und Suchfunkionen erweitert. So kann das passende Produkt schnell und einfach gefunden werden. Zudem sind die Produktseiten mit Zusatzinformationen wie Erklärungsvideos, Datenblättern oder Produktempfehlungen ergänzt.

Persönlicher Kontakt
Sobald der Kunde eingeloggt ist, wird der passende Ansprechpartner in der Zentrale und vor Ort angezeigt. Neben dem integrierten Kontaktformular stehen die individuellen Kontakte mit nur einem Klick jederzeit zur Verfügung. Im persönlichen Kundenbereich „Mein Konto“ können Bestellvorlagen angelegt werden, Lieferungen nachverfolgt und Messetickets angefordert werden.  

Entdecken Sie alle Vorteile des neuen Portals unter: www.meusburger.com  


Programmierbare Akku-Geräte erhöhen Prozesssicherheit

PowerRiv
PowerRiv optimiert die Verarbeitung von Blindnieten und Schließringbolzen
NutBee
NutBee unterstützt den Werker durch das kraftgesteuerte Setzen von Blindnietmuttern und -bolzen
BildeR: © Press'n'Relations

24.05.2017

Neu bei KVT-Fastening: Nietwerkzeuge NutBee und PowerRiv

Mit den neuen Nietwerkzeugen NutBee und PowerRiv hat KVT-Fastening ab sofort zwei programmierbare Akku-Geräte für die prozesssichere Montage im Portfolio: NutBee für das kraftgesteuerte Setzen von Blindnietmuttern und -bolzen sowie PowerRiv für die Verarbeitung von Blindnieten und Schließringbolzen. Einer der großen Vorteile dieser neuen Werkzeuge: Um zu gewährleisten, dass der Setzvorgang exakt mit der benötigten Kraft durchgeführt wird, kann diese individuell mit der Software HST-Tool-Manager eingestellt werden. Jedes Verbindungselement lässt sich dank dieser Funktion exakt mit maximaler Genauigkeit versetzen. Das Werkzeug prüft sofort, ob die entsprechenden Referenzwerte erreicht wurden und bewertet den Prozess: Das Ergebnis wird im Display optisch dargestellt.

Eine sinnvolle Erweiterung dieser Funktionalität ist der optionale Barcodescanner. Mit dieser Hilfe können bestehende Programme direkt in der Maschine geladen werden. Somit muss der Werker beim Wechsel der Blindnietmutter keine neue Software aufrufen. Ein einfaches Scannen des Barcodes reicht. Ein zusätzliches Funkmodul ermöglicht einen bidirektionalen Datenaustausch. In Kombination mit dem Barcodescanner werden Setzergebnisse direkt beim Bauteil abgespeichert und dienen später Dokumentationszwecken.

Eine weitere Besonderheit bietet NutBee: Durch einen mehrstufigen Anzug werden stets die erforderliche Vorspannkraft sowie die gewünschte Klemmkraft erreicht. Das Mehrstufenverfahren ermöglicht darüber hinaus, Setzerscheinungen in den meisten Fällen zu kompensieren oder zu eliminieren. Ein Ausreißen oder Beschädigen des Nietmuttergewindes wird somit verhindert. Mit NutBee können sämtliche Blindnietmuttern von M3 bis M10 aus allen Materialien verarbeitet werden.

Das Akku-Nietgerät PowerRiv mit abnehmbarem Restnietdornsammelbehälter eignet sich für viele Anwendungsfälle. Das Schnellwechselsystem ermöglicht dabei den raschen Wechsel der Futterbacken sowie die einfache Reinigung des Nietgerätes. PowerRiv ist für Schwerlastniete bis 6,4 mm Durchmesser sowie Schließringbolzen bis 6,5 mm Durchmesser ausgelegt.

Bei beiden Werkzeugen sorgt ein wartungsfreier, bürstenloser Motor für schnelles und kraftvolles Arbeiten. Darüber hinaus erleichtert der ergonomische Griff die Handhabung. Die Setzumgebung wird mit einer LED beleuchtet, somit kann auch in dunkleren Arbeitsbereichen eine sichere Handhabung gewährleistet werden. Die Akku-Geräte haben zudem ein OLED-Display zur Statusanzeige. Dieses erleichtert dem Werker die Arbeit und informiert ihn jederzeit über den Zustand des Prozesses und des Werkzeuges.

www.kvt-fastening.de


SIGMATEK wächst - und das in jeder Beziehung

Die Hälfte der neugewonnenen Nutzfläche wird für die Erweiterung der Produktion genutzt.
Die Hälfte der neugewonnenen Nutzfläche wird für die Erweiterung der Produktion genutzt.
Die SIGMATEK-Firmenzentrale in Lamprechtshausen bei Salzburg wird um über 3.000 m² Nutzfläche erweitert (gelb markiert) – für neue moderne Arbeitsplätze.
Bild: SIGMATEK

22.05.2017

Bereits zum dritten Mal wird das Innovation Center in Lamprechtshausen in zwei Ausbaustufen erweitert. Der erste Teil ist bereits in Umsetzung und wird noch 2017 fertiggestellt, der zweite Teil Anfang 2018 – rechtzeitig zum 30-jährigen Firmenjubiläum.

Die kompletten Automatisierungslösungen von SIGMATEK reüssieren auf dem internationalen Markt. 2016 verzeichnete das mittelständische Salzburger Unternehmen das umsatzstärkste Jahr der Firmengeschichte. Das kontinuierliche Wachstum des Familienunternehmens, das sich nach wie vor zu 100 Prozent im Besitz der Familien Melkus und Kusejko befindet, erfordert neuerlich eine Erweiterung des Hauptsitzes in Lamprechtshausen. Aktuell arbeiten dort 420 der weltweit 500 Mitarbeiter.

Noch 2017 wird Werk III um eine Etage höher, womit 1.500 m² Nutzfläche dazukommen. Zudem wird die bisherige Testhalle um ein Palettenlager erweitert. Darüber entstehen zwei weitere Stockwerke für zeitgemäße Büroarbeitsplätze. Dieser Bauabschnitt mit einer Nutzfläche von 1.650 m² soll im April 2018 fertig sein – rechtzeitig zum 30-jährigen Firmenjubiläum.

Die neuen Kapazitäten werden für die Erweiterung der Unternehmensbereiche Produktion, Logistik, Forschung & Entwicklung sowie Verwaltung genutzt, sodass den Hightech-Spezialisten ein optimales Arbeitsumfeld und moderne Arbeitsplätze zur Verfügung stehen.

Auch der zweite Standort in Österreich, das Entwicklungszentrum in Wien wächst laufend. Bereits 2016 wurde in vollständig neu adaptierte Räumlichkeiten übersiedelt und die Anzahl der Arbeitsplätze mehr als verdoppelt.

"Unser gesundes Wachstum möchten wir natürlich auch in Zukunft fortsetzen. Die Basis dafür ist eine großzügige Erweiterung unserer Entwicklungs-, Produktions- und Logistikkapazitäten. Wir produzieren nach wie vor ausschließlich in Österreich. Wir verstärken kontinuierlich alle Unternehmensbereiche mit neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, speziell in der Hard- und Softwareentwicklung, Produktmanagement, Applikation, Support, Prüftechnik und Produktion“, erklärt Mag. Marianne Kusejko, Geschäftsführung Finanzen & Personal.

www.sigmatek-automation.com


5. Polymer Forum erzielt neuen Besucher-Rekord

Bildquelle: Polymer Forum
Bildquelle: Polymer Forum

17.05.2017

Knapp 400 Teilnehmer aus der Kunststoff-Branche besuchten die Veranstaltungsreihe der TER Plastics POLYMER GROUP zu den Themenschwerpunkten „Structural Integrity“ und „Thermal Management“ am 11. Mai 2017 in Aschaffenburg.

Die TER Plastics POLYMER GROUP positioniert sich als Entwicklungspartner der Kunststoff-Branche mit innovativen Lösungen und Produkten. Viele dieser Produktneuheiten wurden auf dem 5. Polymer Forum in Aschaffenburg vor knapp 400 Teilnehmern präsentiert.

„Die jedes Jahr deutlich ansteigende Teilnehmerzahl zeigt uns, dass wir mit unserem Polymer Forum den Bedarf der Branche an einem solchen Event richtig erkannt haben“, freut sich Goran Brkljac, Leiter Anwendungstechnik und Produktentwicklung bei TER Plastics.

Hochkarätige Referenten spannten den Bogen von der In-Situ-Pultrusion für langfaserverstärkte Pultrudate bis hin zum Kunststoffeinsatz von Hochleistungspolymeren in der Brennstoffzelle. Großen Anklang bei den Besuchern fand die Ausweitung der Veranstaltung auf zwei parallel laufende Vortragsreihen.

Neben den Fachvorträgen bot das Polymer Forum eine mitreißende Keynote von Dr. Carl Naughton, mit dem Thema „Inspiration – so schaffen Sie Lust auf Neues und Veränderung“.

In den Pausen standen den Teilnehmern im Rahmen einer Fachausstellung weitere Experten der vortragenden Unternehmen zur Verfügung. Zudem boten sich den zahlreichen Fachbesuchern aus den Bereichen Entwicklung, Verarbeitung, Einkauf und Qualitätssicherung großartige Möglichkeiten, Kontakte zu knüpfen und zu pflegen.

Weitere Neuerung: TER Plastics hat ein eigenes Frage-Tool für das Polymer Forum entwickelt. So konnten die Veranstaltungsbesucher während der laufenden Vorträge online ihre Fragen stellen und diese wurden dann von den Referenten direkt beantwortet.

Zur Bildergalerie vom Polymer Forum


ENGEL legt weltweit weiter zu

Der Stammsitz der ENGEL Unternehmensgruppe ist am Wachsen. Der Neubau im Süden des Werksgeländes wurde im Frühjahr bezogen. Fotocredits: ENGEL Austria
Der Stammsitz der ENGEL Unternehmensgruppe ist am Wachsen. Der Neubau im Süden des Werksgeländes wurde im Frühjahr bezogen. Fotocredits: ENGEL Austria

16.05.2017

ENGEL ist weiter am Wachsen. Bereits zum dritten Mal in Folge konnte der österreichische Spritzgießmaschinenbauer, Automatisierungsexperte und Systemlieferant seinen Jahresumsatz steigern. Die Unternehmensgruppe schloss das Geschäftsjahr 2016/17 Ende März mit einem Umsatz von 1,36 Mrd. Euro ab und erzielte damit ein Plus von 8,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Anzahl der weltweiten Mitarbeiter liegt zu Beginn des neuen Geschäftsjahres 2017/18 bei über 5.900 – auch das ist ein neuer Rekord.

„Die Märkte in Asien haben einen großen Anteil am Erfolg der ENGEL Gruppe“, berichten die ENGEL Geschäftsführer zu Beginn der Messe Chinaplas 2017, wo ENGEL traditionell seine Jahresergebnisse veröffentlicht. „Asien hat sich im abgeschlossenen Geschäftsjahr überproportional gut entwickelt, wozu vor allem China beiträgt. Zudem profitieren wir von der hohen Dynamik in Südostasien“, so Vertriebsgeschäftsführer Dr. Christoph Steger in Guangzhou. Gleichzeitig sei das Wachstum in Europa ungebremst und die Nachfrage in Nordamerika weiter steigend. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet das Management der ENGEL Gruppe mit weiteren Zuwächsen, wenngleich die Wachstumskurve etwas flacher als in den Vorjahren verlaufen wird.

 

Kundenspezifische Lösungen der stärkste Wachstumstreiber

Weltweit liefert ENGEL sowohl einzelne Spritzgießmaschinen als auch integrierte Turn-key-Lösungen, deren Anteil im Auftragseingang weltweit weiter zunimmt. „Kundenspezifische Lösungen sind aktuell der stärkste Wachstumstreiber“, sagt Steger. „Auch hier legt Asien und insbesondere China überproportional zu.“ Die auf die Anforderungen der jeweiligen Anwendung exakt zugeschnittenen Systemlösungen umfassen neben Spritzgießmaschinen, Robotern und weiterer Automatisierung auch Prozesstechnologien, periphere Systeme, Werkzeuge sowie Softwarelösungen für die Digitalisierung und Vernetzung. Indem von Beginn an alle Komponenten der Fertigungszelle exakt aufeinander abgestimmt werden, schöpft ENGEL Effizienz- und Qualitätspotenziale besonders gut aus und stärkt damit die Wettbewerbsfähigkeit seiner Kunden.

 

Verstärkte Branchenkompetenz in Amerika und Asien

Maßgeschneiderte Spritzgießlösungen zu entwickeln, setzt nicht nur ein besonders tiefes technologisches, sondern auch Branchenverständnis voraus, was ENGEL durch seine Business-Unit-Struktur sicherstellt. Für die Branchen Automotive, Technical Moulding, Teletronics, Packaging und Medical beschäftigt ENGEL an seinem Stammsitz in Österreich jeweils eigene Teams, die sich zu einhundert Prozent mit den Anforderungen dieser Branchen befassen.

Vor mehr als zwei Jahren begann ENGEL damit, auch dezentral vor Ort bei seinen Kunden branchenspezifisches Know-how zu etablieren. In einem ersten Schritt wurden in Nordamerika Bereichsleiter für die fünf Business Units berufen, und aktuell führt ENGEL in Asien eine Business-Unit-Struktur ein. „Wir werden dann auch am Standort Shanghai Branchen-Know-how für Asien verfügbar haben und damit unsere Marktposition in den fünf Geschäftsfeldern weiter ausbauen können“, so Gero Willmeroth, Geschäftsführer Vertrieb und Service von ENGEL Machinery Shanghai. „Dies ist ein wichtiger Schritt zur Stärkung unserer Technologiekompetenz hier in Asien.“ „Die weltweiten Trends in der Fertigung wie die zunehmende Prozessintegration oder Industrie 4.0 führen dazu, dass wir immer intensiver mit unseren Kunden zusammenarbeiten und das über den gesamten Lebenszyklus der Maschinen und Fertigungszellen“, unterstreicht Christoph Steger. „Wir werden immer stärker zum Partner für die kontinuierliche Prozessoptimierung. Dieser Entwicklung tragen wir mit den neuen Strukturen Rechnung.“

Es sind unter anderem die Möglichkeiten der Fernwartung bis hin zur zustandsbasierten prädiktiven Instandhaltung, die im After-Sales-Geschäft zu einer immer intensiveren Zusammenarbeit führen. Auf der Chinaplas präsentiert ENGEL sowohl seine etablierten als auch innovativen Smart-service-Lösungen. „Industrie 4.0 gewinnt hier hin China sehr stark an Bedeutung“, sagt Willmeroth. „Die großen internationalen Konzerne befassen sich schon lange mit diesem Thema und können erste Erfolge vorweisen. Für viele andere Betriebe sind die Digitalisierung und Vernetzung aber noch immer schwer greifbar. Genau hier sehen wir unsere Aufgabe, unsere Kunden mit ihren ganz individuellen Anforderungen zu unterstützen, die Chancen, die die vierte industrielle Revolution eröffnet, optimal zu nutzen und sie auf dem Weg zur smart factory zu begleiten.“ Für alle drei Bereiche der smart factory – smart machine, smart production und smart service – bietet ENGEL ausgereifte und weltweit schon vielfach bewährte Produkte an und kann so aus viel Erfahrung schöpfen.

 

Serviceteams werden verstärkt

Nicht nur im Vertrieb, sondern auch im Service nimmt ENGEL Anpassungen in der Organisationsstruktur vor und stellt weltweit zusätzliche Mitarbeiter ein. Für die Region Südostasien wurde zum 1. April erstmalig ein eigener Serviceleiter berufen. Dave Lock stammt aus Großbritannien, lebt bereits seit fünf Jahren in Thailand und bringt viel Produktionserfahrung sowohl aus Asien als auch Mittelamerika und Europa in seine neue Verantwortung ein. Er wird die Service-Teams in den Ländern Südostasiens koordinieren und im ständigen engen Kontakt mit dem Stammwerk in Österreich stehen.

Mit der Gründung eines regionalen Hubs mit Sitz in Bangkok im vergangenen Oktober hat sich ENGEL in Südostasien insgesamt neu aufgestellt. „Die neue Struktur zeigt bereits Erfolge“, berichtet Steger. „Wir konnten in den vergangenen Monaten unsere Position in Südostasien weiter stärken.“ Eine wichtige Aufgabe des Hubs ist es, die Kunden mit Ersatzteilen zu versorgen. Das neue Ersatzteillager hat im Mai seinen Betrieb aufgenommen. „Wir haben jetzt vor Ort in Südostasien Ersatzteile im Wert von 8 Mio. Euro vorrätig“, so Steger. „Lagernde Bauteile können wir innerhalb von 24 Stunden in die relevanten Industrie-Zentren der ASEAN-Region ausliefern.“ Bislang kamen die Ersatzteile für Südostasien vor allem aus China. Mit dem neuen Konzept einer FTWZ (Free Trade Warehouse Zone) entfallen im operativen Betrieb die Handelsbarrieren. Auf diese Weise erzielt ENGEL einen signifikanten Zeit- und Kostenvorteil für seine Kunden.

 

100 Mio. Euro jährlich für den Ausbau der Werke

Pro Jahr investiert ENGEL aktuell mehr als 100 Mio. Euro in den Ausbau und die Modernisierung seiner Werke. Zu den großen weltweit laufenden Projekten zählt die Erweiterung des Stammsitzes in Schwertberg. Im Süden des Werksgeländes sind 10.000 Quadratmeter zusätzliche Nutzfläche entstanden. Es wurden Büros, eine Krabbelstube zur Betreuung der Mitarbeiterkinder und eine noch größere und noch modernere Lehrwerkstätte eingerichtet. Im nächsten Schritt wird nun die 2013 errichtete Fertigungshalle Nord erweitert und ein neues Kundentechnikum gebaut.

Gleichzeitig bekommen die beiden Großmaschinenwerke in St. Valentin und Shanghai mehr Platz. „Die Bauarbeiten in Shanghai sind über den Winter gut vorangekommen“, berichtet Willmeroth. „Im September werden wir die neue Fertigungshalle gemeinsam mit Kunden und Partnern einweihen.“ Seit der Eröffnung von ENGEL Machinery Shanghai vor genau zehn Jahren ist dies bereits der zweite umfangreiche Ausbau. Auch in Shanghai wurde im Zuge der Erweiterung eine neue Lehrwerkstätte errichtet. Aktuell werden dort 45 Lehrlinge zu Zerspanungstechnikern, Mechatronikern und Kunststofftechnikern ausgebildet.

 

Mitarbeiterzahl bald über 6.000

Mit der technischen Ausbildung im eigenen Haus steuert ENGEL dem weltweit zunehmenden Fachkräftemangel wirkungsvoll entgegen. In den österreichischen Werken sind aktuell 180 junge Männer und Frauen in Ausbildung beschäftigt. Darüber hinaus bildet ENGEL in China, Tschechien und Deutschland seinen eigenen Fachkräftenachwuchs aus und verstärkt mit einem internationalen Sales-Traineeprogramm zudem in der Weiterbildung von Akademikern sein Engagement.

Weltweit beschäftigte ENGEL zum Ende des Geschäftsjahres 2016/17 mehr als 5.900 Mitarbeiter, so viele wie nie zuvor in der Unternehmensgeschichte. Über die letzten drei Jahre lag das personelle Wachstum im Durchschnitt bei zehn Prozent. „Noch im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres werden wir die 6.000er-Marke überschreiten“, kündigt Christoph Steger an. Mit der weiteren Verstärkung der weltweiten Teams trägt ENGEL sowohl den steigenden Absatzzahlen, als auch den sich verändernden Anforderungen in der Kunststoffindustrie Rechnung. „Durch Industrie 4.0 werden wir in Zukunft noch mehr hochqualifizierte Mitarbeiter benötigen“, sagt Steger.

 

Quelle & Rückfragen

ENGEL AUSTRIA GmbH | Ludwig-Engel-Straße 1 | 4311 Schwertberg

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Ensinger übernimmt Schweizer Composite-Spezialisten „next composites“

Sandwich-Profil aus CF-PEI und recyceltem Glas-Schaum.
Das Sandwich-Profil wurde aus CF-PEI und recyceltem Glas-Schaum hergestellt (Querschnitt).
Foto: Ensinger

15.05.2017

Die Ensinger GmbH hat den Schweizer Kunststoffverarbeiter next composites GmbH übernommen. Das kleine Unternehmen mit Sitz in Otelfingen bei Zürich entwickelt Technologien zur Herstellung von Produkten aus thermoplastischen Faserverbundwerkstoffen.

Die Spezialisten für die Auslegung und Verarbeitung dieser Compositematerialien stellen Prototypen her und nehmen im Kundenauftrag komplette Fertigungslinien in Betrieb.

Ensinger vertreibt bereits Halbzeuge aus hochgefülltem Kohlefaser-Compositematerial. Die Verfahrenstechniken von next composites ergänzen nun das Technologiespektrum für die Herstellung von Bauteilen. Umgekehrt profitiert next composites zukünftig von der breiten Kundenbasis der Ensinger Gruppe.

Carbonfaserverstärkte Thermoplaste eignen sich besonders für Leichtbau-Anwendungen in der Automobilindustrie, in der Medizintechnik und im Maschinenbau. Ein weiterer Wachstumsmarkt für die modernen Werkstoffe sind Sportartikel, beispielsweise Fahrradkomponenten oder Wintersportgeräte.

Maßgeschneiderte Werkstoffe: Vorteile der Carbon Composites
Werden hochfeste Carbonfasern in eine leichte Kunststoffmatrix eingebettet, entsteht ein Verbund mit einer außergewöhnlich hohen spezifischen Steifigkeit und Festigkeit. Im Vergleich zu Duromeren bieten Thermoplaste neben der Schweißbarkeit in der Regel auch eine höhere Zähigkeit, bessere Chemikalienbeständigkeit und eine sinnvolle Verwendung als Recyclat. Über Teil- oder Vollautomatisierung sind höhere Stückzahlen zu wirtschaftlichen Preisen in Reichweite der laufenden Entwicklung.

www.ensingerplastics.com 


Das Beste aus zwei Welten: „Flowing Metallics“

Ansprechende Optik von Metall kombiniert mit den funktionellen Eigenschaften von Kunststoff.
Ansprechende Optik von Metall kombiniert mit den funktionellen Eigenschaften von Kunststoff.
Bild: Gabriel-Chemie

10.05.2017

In intensiver Zusammenarbeit zwischen Effektpigment-Spezialist Schlenk Metallic Pigments GmbH, Roth und Masterbatch-Hersteller Gabriel-Chemie GmbH, Weitnau ist es gelungen, eine verblüffend echte Metalloptik in Kunststoffen nachzubilden.

Die von Gabriel-Chemie entwickelten Masterbatch-Rezepturen mit ultrafeinen Pigmenten aus dem Hause Schlenk ergeben durch die Masseeinfärbung eine seidene, homogene Oberfläche am Kunststoffobjekt, die frei von sichtbaren Glitzerpartikeln ist und durch einen enormen Tiefenglanz besticht, besonders bei hochglänzenden Oberflächen. Die exklusive Kleinserie der „Flowing Metallics“ wurde in zehn eleganten, distinguierten Farben als Musterplättchen in einem PP-Polymer realisiert und ist der Teil der aktuellen Colour Vision N°17.

Ulf Trabert, Produktmanager Branded Goods bei Gabriel-Chemie ist überzeugt:

„Dank der Masseeinfärbung ist eine derart perfekte Oberfläche unter ökonomischen Gesichtspunkten erzielbar. Mit unseren Rezepturen und den hochwertigen Effektpigmenten aus dem Hause Schlenk nehmen wir eine qualitative Alleinstellung im Bereich des Metallisierungsersatzes ein.“

Das Masterbatch ist in vielen Polymeren einsetzbar und wurde bereits in vielen Herstellungsverfahren erfolgreich getestet. Darüber hinaus ist es für den Kontakt mit Lebensmitteln zugelassen. Für zahlreiche Kunststoffverpackungshersteller, gerade für die Kosmetikindustrie bietet diese Alternative Vorteile in der Verpackungsveredelung, da zum Beispiel zusätzliche logistische Aufgaben und Fertigungsschritte durch den Verzicht auf eine Metallisierung entfallen. Alle Vorteile von Kunststoffverpackungen bleiben erhalten, so auch die höhere Bruchsicherheit im Vergleich zu anderen Materialien. Das Masterbatch aller Farben der „Flowing Metallics“-Serie ist nicht nur für Kosmetikverpackungen einsetzbar, sondern auch für Nahrungsmittelverpackungen, Produkte im Haushalt sowie in der Sportindustrie aber auch Lifestyle-Produkte werden zu exklusiven Eyecatchern.

Frank J. Maile, Director Business Unit Coatings & Plastics bei Schlenk Metallic Pigments GmbH zeigt sich über die attraktiven Effekte der „Flowing Metallics“ aus dem Hause Gabriel-Chemie begeistert.

„Es freut uns wirklich sehr, mit innovativen Produkten aktiv zur Entwicklung neuer Effekte und Lösungen unserer Kunden beitragen zu können. Das Ergebnis der Zusammenarbeit mit dem Hause Gabriel-Chemie setzt im Bereich des Metallisierungsersatzes neue Maßstäbe, auf die wir gemeinsam sehr stolz sein können“.

www.gabriel-chemie.com


Sumitomo (SHI) Demag stellt neue Spritzgießmaschine vor

Die neue vollelektrische IntElect
Die neue vollelektrische IntElect benötigt weit weniger Aufstellfläche, arbeitet dynamischer, präziser, wirtschaftlicher und effizienter als ihre Vorgängermodelle und erhält als äußeres Merkmal dunkelblaue Verkleidungen.
Foto: Sumitomo (SHI) Demag

10.05.2017

Die neue vollelektrische „IntElect“: Kompakter, dynamischer, präziser, wirtschaftlicher und effizienter

Die Sumitomo (SHI) Demag Plastics Machinery GmbH stellt mit der neuen „IntElect“ eine völlig neue Generation elektrischer Spritzgießmaschinen vor. Eine zusammen mit dem Mutterkonzern Sumitomo Heavy Industries (SHI) komplett neu entwickelte Generation hochdynamischer Antriebsmotoren verleiht der neuen IntElect höchste Performance und eine ausgezeichnete Energiebilanz. Konstruktive Neuerungen reduzieren den Platzbedarf und verbessern die Zugänglichkeit, die Ergonomie und die Präzision der Maschine.

Die neue IntElect wurde am 10./11. Mai anlässlich einer Hausmesse am Standort Wiehe dem Fachpublikum im Detail präsentiert. Sie ist vor allem für Hersteller von Präzisionsbaugruppen sowie technischen und optischen Teilen interessant. Der Preisunterschied zwischen hydraulischen und vollelektrischen Maschinen wurde deutlich reduziert. Ziel ist es, für die vollelektrische Anwendungen einen Return-on-Investment von unter einem Jahr zu erzielen – und das bei voller Optionsvielfalt.

Nach der erfolgreichen Vor-Premiere einer 500-kN-Version auf der Weltleitmesse „K 2016“ im Oktober in Düsseldorf ist die neue Maschine jetzt als komplette Baureihe mit 500, 750, 1.000, 1.300 und 1.800 kN Schließkraft erhältlich. Die 1.800-kN-Maschine erweitert die neue IntElect-Baureihe sowohl in Schließkraft als auch in der Holmweite nach oben und schließt die bisherige Lücke auf die Midsize-IntElects. Durch die umfassendere Modularität und die eingefügte Zwischengröße stehen dem Spritzgießer noch besser angepasste Maschinen mit bis zu fünf Schneckendurchmessern pro Einspritzeinheit zur Verfügung.

Der Schaltschrank der IntElect ist in das Maschinenbett integriert. Einerseits vergrößert sich so der für Peripheriegeräte nutzbare Raum um die Maschine, andererseits sind der Düsenraum und die komplette Schließeinheit für den Bediener leichter zugänglich. Die neue Gestaltung hält die IntElect deutlich kompakter als ihre Vorgänger: Die benötigte Aufstellfläche ist durchschnittlich um 10 % kleiner als bei vergleichbaren vollelektrischen Wettbewerbsmaschinen. So baut etwa die 500-kN-Version bereits etwa einen halben Meter kürzer als die Vorgängerversion.

Der Sumitomo-Konzern hat bereits mehr als 60.000 elektrische Spritzgießmaschinen verkauft und die dazu notwendigen Antriebe selbst hergestellt. Diese bewährte Technologie und die Anwendungserfahrung aus jahrzehntelangem Einsatz in aller Welt hat Eingang gefunden in die neueste, überarbeitete Generation von Motoren in der IntElect. Minimale Abtastzeiten an Einspritzeinheit, Schließeinheit und Auswerfer sorgen für ein optimales Zusammenspiel aller Komponenten im Antriebsstrang. Die serienmäßig enthaltenen Achsregler und die perfekte Abstimmung von Motoren, Frequenzumrichtern und Maschinensteuerung bilden ein auf hohe Dynamik, Präzision und Reproduzierbarkeit ausgelegtes Antriebssystem.

Erfahren Sie hier mehr über die IntElect >>

www.sumitomo-shi-demag.eu


ENGEL Hannover nach Umbau neu eröffnet

Das neue interaktive ENGEL Technologiezentrum.
Das Technikum wurde vergrößert und inhaltlich neu ausgerichtet. Im interaktiven Technologiezentrum können die Kunden von ENGEL innovative Entwicklungen live erleben und selbst ausprobieren.
Christopher Vitz, Geschäftsführer von ENGEL Deutschland Standort Hannover
„ENGEL hat sich in Deutschland sehr stark entwickelt. Mit dem Ausbau tragen wir diesem Wachstum Rechnung“, sagt Christopher Vitz, Geschäftsführer von ENGEL Deutschland am Standort Hannover.
Bilder: ENGEL

10.05.2017

Gemeinsam mit über 200 Gästen hat ENGEL in Hannover am 9. und 10. Mai seine deutlich erweiterte und modernisierte Niederlassung eröffnet.

Rund 5 Mio. Euro investierte der österreichische Weltmarktführer für Spritzgießmaschinen und integrierte Spritzgießsystemlösungen in den Standort und rüstet sich damit für weiteres Wachstum im deutschen Markt sowie die zukünftigen Anforderungen seiner Kunden.

Bis in den März 2017 hinein wurde zwölf Monate lang gebaut. Das gesamte Team von ENGEL Hannover war für diese Zeit in ein benachbartes, freistehendes Industriegebäude umgezogen, denn die Umbaumaßnahmen waren tiefgreifend. Im Ergebnis ist die Nutzfläche verdoppelt worden. Insgesamt stehen jetzt für den Bürotrakt, das Schulungszentrum und das Technikum 2.400 Quadratmeter zur Verfügung. Über die gesamte Fläche wurde zweigeschossig gebaut, auch der Veranstaltungs- und Seminarbereich erstreckt sich jetzt über zwei Etagen. „Für den Betrieb wurde alles pünktlich fertiggestellt“, freut sich Christopher Vitz, Geschäftsführer der ENGEL Deutschland GmbH am Standort Hannover, über das neue Gebäude und vor allem die neuen Möglichkeiten. Gegründet im Jahr 2000, war die nördlichste der vier deutschen Niederlassungen in den letzten Jahren viel zu klein geworden. „Deutschland hat sich in den letzten Jahren extrem positiv entwickelt“, so Vitz. „Mit dem Ausbau tragen wir diesem Wachstum Rechnung und können uns darüber hinaus noch besser auf die aktuellen und zukünftigen Anforderungen unserer Kunden einstellen.“

Zum starken Wachstum in Deutschland trägt seit einigen Jahren auch das zunehmende Cross-Border-Geschäft bei. Cross-Border-Geschäft bedeutet, dass in Deutschland ansässige international tätige Unternehmen die Kaufentscheidung in Deutschland treffen und dort auch die Maschinen und Fertigungszellen projektieren, diese dann aber in einem anderen Land installieren und betreiben. „Technologisch gehören die deutschen Verarbeiter zu den besten der Welt“, sagt Vitz. „Wenn unsere Kunden in neue Absatzmärkte expandieren, wird zumindest zu Beginn sehr häufig in Deutschland projektiert, da das technologische Know-how in den Auslandsstandorten erst aufgebaut werden muss. Aufgrund seiner starken Präsenz in Deutschland und zudem global in den Absatzmärkten ist ENGEL hervorragend aufgestellt, seine Kunden international zu begleiten.“

Basis für weiteres Wachstum gelegt
Mit aktuell 80 Mitarbeitern ist ENGEL Hannover die weltweit zweitgrößte reine Vertriebs- und Serviceniederlassung von ENGEL AUSTRIA. „Unsere Pläne sehen ein weiteres, den Anforderungen unserer Kunden entsprechendes personelles Wachstum vor“, sagt Vitz. „Deutschland bzw. international tätige deutsche Unternehmen tragen einen wesentlichen Anteil zu unserem Gesamtumsatz bei“, betont Dr. Stefan Engleder, CEO der ENGEL Gruppe, während der Eröffnungsfeier. „Über alle Branchen konnten wir in den letzten Jahren unsere starke Position in Deutschland noch weiter ausbauen, und die aktuellen Trends in der Spritzgießindustrie bieten uns auch in diesem schon sehr weit entwickelten Markt noch Potenziale für die Zukunft.“

Mehr Informationen >>

www.engelglobal.com


Abdichtung und Kleber in einem: Das MS PowerFlex 25 ist so „grün“ wie stark

Das MS PowerFlex 25 von HANNO
Das MS PowerFlex 25 von HANNO ist der unbedenkliche Alleskönner für dauerelastische, haltbare Ergebnisse.
Bild: Hanno-Werk

09.05.2017

In diesem Frühjahr erreicht Abdichten und Kleben im gesundheitsbewussten Haus und Garten eine neue Qualitätsstufe. Das MS PowerFlex 25 von HANNO ist der unbedenkliche Alleskönner für dauerelastische, haltbare Ergebnisse.

Besonders emissionsarm, dank innovativer Rezeptur garantiert frei von Phthalaten (Weichmachern) und zinnorganischen Verbindungen, ausgezeichnet mit dem EMICODE® EC1plus für grünes Bauen in höchster Güteklasse: Das neue MS PowerFlex 25 von HANNO dient als vielseitig einsetzbare, leistungsstarke Klebemasse und als dauerelastische Abdichtung in einem.

„Unser MS PowerFlex 25 kam zu seinem Namen, da er schon auf den ersten Blick 25 Vorteile gegenüber anderen Produkten aufweist – inzwischen berichten Anwender von einigen mehr“, erläutert Thomas Koternetz, Prokurist bei HANNO Österreich. „Das MS PowerFlex 25 ist unsere Antwort auf die berechtigte Frage nach sicherem Abdichten und Kleben in einem möglichst schadstoffarmen Wohnumfeld.“

Ein Produkt, alles erledigt

Das MS PowerFlex 25 ist eine praktische One-stop-Lösung mit besonders umfassendem Anwendungsspektrum. Als zuverlässiger Kleber verbindet er Holz, Teppiche und Fliesen ebenso wie Mauerwerk und einige andere Materialien. Als Abdichtmasse sorgt er für dauerelastische, schimmelresistente Fugen, etwa im Sanitärbereich und auch in der Küche.

Das MS PowerFlex 25 als Profi-Lösung ist ab sofort auch für Heimwerker im gut sortierten Baustoffhandel erhältlich.

www.hanno.at


Doppelte Ausbringung dank neuem Meusburger Etagenantrieb

Doppelte Ausbringung dank neuem Meusburger Etagenantrieb.
Doppelte Ausbringung dank neuem Meusburger Etagenantrieb.
Foto: Meusburger

09.05.2017

Für die synchrone Ansteuerung von Etagenwerkzeugen bietet Meusburger den stabilen und präzisen Etagenantrieb E 8630 in zwei kompakten Baugrößen. Die beiden Varianten in Modul 3 beziehungsweise Modul 4 stehen für höchste Präzision und Qualität. Das geschlossene Gehäuse sorgt für mehr Stabilität und Sicherheit.

Mehr Effizienz und Präzision in der Produktion
Mit Etagenwerkzeugen wird die Produktion effizienter. Im Vergleich zu klassischen Werkzeugen, können mit diesen in nur einem Spritzzyklus auf zwei Etagen doppelt so viele Teile erzeugt werden. Dabei bleibt die Schließkraft des Werkzeuges dieselbe. Der Normalienhersteller Meusburger bietet hierfür den Etagenantrieb E 8630. Das Neuprodukt aus der Kategorie Entformen steht auch für höchste Präzision, denn die Baugruppe ist mit geschliffenen und induktiv gehärteten Zahnstangen sowie Zahnrädern ausgestattet. Diese sind mit einer Länge von 800 bis 1200 mm und in Modul 3 beziehungsweise Modul 4 erhältlich. Dank dieser kleinen Zahngröße wird ein genauer Synchronlauf erzielt.

Höchster Stabilität und Lebensdauer in kompakter Form
Das geschlossene Gehäuse garantiert höchste Stabilität und mehr Sicherheit für den Anwender. Einen weiteren Vorteil bietet die DLC-Beschichtung der kraftaufnehmenden Gleitplatte. Dadurch wird der Verschleiß verglichen zu herkömmlichen Varianten reduziert und die Lebensdauer verlängert. Bei der Baugröße wurde darauf geachtet, dass die Produktneuheit möglichst kompakt bleibt. So kann sie auch in Spritzgießmaschinen mit geringem Holmabstand zum Einsatz kommen. Die Montage an sich gestaltet sich einfach und kann positionsgenau durchgeführt werden. Diese erfolgt entweder über vorgefräste Taschen oder über Stiftbohrungen.

Mit wenigen Klicks zur passenden Variante
Für eine einfache und schnelle Auswahl des passenden Antriebes stehen Tabellen und weitere Informationen im Webshop bereit. Zu beachten sind beispielsweise die maximale Belastung sowie die Einsatztemperatur. Mit nur wenigen Klicks kann das entsprechende Produkt zusammengestellt sowie die 3D Daten generiert und heruntergeladen werden.

www.meusburger.com


Digitalisierungsboom steht Extrusion bevor

Seit über einem Jahrzehnt in der Extrusion tätig: BOOM-Vorstand Andreas Schaller
Seit über einem Jahrzehnt in der Extrusion tätig: BOOM-Vorstand Andreas Schaller
Foto: BOOM

05.05.2017

Die Extrusion ist eine der Schlüsseltechnologien der Kunststoffverarbeitung. Insbesondere im Kontext von Industrie 4.0 wird das noch zu erforschende Potenzial der Verfahrenstechnologie allerdings immer deutlicher: Während der Spritzguss als gut erforscht gilt, gibt es im Bereich der Extrusion noch Aufholbedarf.

Drei von vier Spritzguss-Anlagen im deutschsprachigen Raum sind bereits mit IT-Basis-Infrastruktur zur Dokumentation ausgestattet, im Bereich der Extrusion beläuft sich die Zahl auf nur knapp ein Viertel. Wissenschaftliche Erhebungen wie diese belegen deutlich, was auch in der Praxis hinlänglich bekannt ist: Die Digitalisierung hat im Extrusions-Verfahren erst in Ansätzen Einzug gehalten. Damit einhergehend stellt auch das ganzheitliche Erfassen des Prozesses die Industrie vor große Herausforderungen: „Der Extrusionsprozess wird von unterschiedlichsten Anlagen und Komponenten unterschiedlichster Hersteller abgebildet. Für die Industrie erschwert das ein digitalisiertes Gesamtbild des Ablaufs mit Einflussbedingungen wie Umwelt oder Temperaturen“, betont Andreas Schaller, Vorstand von BOOM Software aus der Steiermark. Er weiß, wovon er spricht: Seit über einem Jahrzehnt beschäftigt sich das Unternehmen mit dem Thema der Extrusion. BOOM kooperierte während dieses Zeitraums eng mit renommierten Extruder-Herstellern. Für SML und Battenfeld Cincinnati hat das Unternehmen auch Standard-Software-Lösungen implementiert, die mit den Anlagen ausgeliefert werden. In weiterer Zukunft schwebt Schaller vor, dass mit der BOOM-Software ausgestatte Anlagen in nur wenigen Schritten zu einer zentralen Gesamtlösung ausgebaut werden können.

Forschungsprojekt soll Qualität anheben
Auch wissenschaftlich nähert sich BOOM Software der Thematik seit geraumer Zeit an: Als einzig österreichisches Unternehmen ist es Partner im Forschungsprojekt „KontiSens“. Kernfrage des wissenschaftlichen Unterfangens – unter der Schirmherrschaft des Fraunhofer-Institut – ist „wie Prozesse bei der Kunststoffherstellung permanent überwacht und automatisch optimiert werden können, damit eine gleichbleibende Qualität sichergestellt werden kann“, vereinfacht Schaller. Konkret soll die Qualität in speziellen Schäumverfahren verbessert werden: Durch eine Echtzeitüberwachung sollen Änderungstrends wichtiger Eigenschaften kontinuierlich hergestellter Produkte frühzeitig erkannt und die Produktqualität durch schnelles und gezieltes Eingreifen in den Herstellungsprozess verbessert werden.

Aussagekräftige Unternehmenskennzahlen
Im Rahmen des Forschungsprojekts greifen Schaller und sein Team auf breites Know-how zurück: Rund 20 Prozent des Umsatzes erwirtschaftet das Unternehmen im Bereich der Verfahrenstechnologien: „Mit unserem BOOM Production Manager erfolgt eine ganzheitliche Prozessdaten-Erfassung, mit der der Extrusions-Prozess zwischen Rohstoffeingang und Warenausgang transparent dargestellt wird. Durch diese Erfassung entstehen aussagekräftige Kennzahlen wie der OEE (engl. Overall Equipment Effectiveness, Anm.). Diese Gesamtanlageneffektivität zeigt am Ende des Tages nachhaltiges Einsparungspotenzial und erhöht so die Produktqualität“, erklärt Schaller, der zudem aus der Praxis weiß: „Der OEE wird von Unternehmen oft auf Basis unterschiedlichster Parameter errechnet, was eine Vergleichbarkeit zwischen Werken und Anlagen schwierig macht.“ Konkretes Beispiel: Wie präventive Instandhaltungsmaßnahmen in die Anlagenverfügbarkeit eingerechnet werden, ist von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich. „Dadurch wird der OEE indirekt manipuliert“, betont Schaller.

Zentrale Rezepturen
Genau diesen Handlungsspielraum lässt die BOOM-Lösung nicht zu: Denn aus aktuellen Ist-Daten generiert das Unternehmen durch Dokumentation und Aufzeichnung Einstellvorschriften. „Vereinfacht ausgedrückt passiert nichts anders, als dass wir das Know-how und Erfahrungswerte zentralisieren und Transparenz schaffen“, sagt Schaller. In der Folge entstehen für den jeweiligen Bedarfsfall optimierte Extruder-Rezepte: Von der Zusammensetzung der Rohstoffe bis hin zu optimierten Drücke und Temperaturen werden die Parameter als Referenz in einer Datenbank gespeichert – neben dem zentralen Zugriff auf diese optimierten Rezepte werden durch laufende Überprüfungen der Parameter auch Fehleinstellungen vermieden. Ausschussware könne so, „um bis zu 20, in vereinzelten Fällen sogar 30 Prozent verringert werden – das zeigen unsere Erfahrungen“, so BOOM-Vorstand Schaller. Auch Produktwechsel am jeweiligen Extruder bildet der BOOM Production Manager ab: Der Rüstwechsel hat eine automatisierte Überprüfung der Einstelldaten zur Folge.

Rasche Implementierung
Das Anbinden der Software an Sensorik und SPS innerhalb von wenigen Tagen. Möglich macht das eine umfangreiche Bibliothek an bereits vorliegenden und in der Praxis erprobten Kommunikations-Protokollen. Die Integration in den Unternehmensprozess ist hingegen langfristiger – und kann sich inklusive Beratung auf einige Monate erstrecken.

www.boomsoftware.com


ZKW Group verstärkt Geschäftsführung mit neuem COO

Dr. Konrad Pagenstert als neuer Chief Operating Officer ZKW. Fotocredits: ZKW Group
Dr. Konrad Pagenstert als neuer Chief Operating Officer ZKW. Fotocredits: ZKW Group

05.05.2017

Dr. Konrad Pagenstert als neuer Chief Operating Officer.

Die ZKW Group verstärkt ihre Geschäftsführung mit Dr. Konrad Pagenstert, 49, als neuer Chief Operating Officer. CEO Oliver Schubert, der bisher in einer Doppelfunktion den Bereich Operations verantwortete, übergibt die Leitung des Ressorts Operations an Dr. Pagenstert. Die Geschäftsführung der ZKW Group GmbH besteht somit ab 01.05.2017 aus dem CEO Oliver Schubert, dem CFO Thomas Eberl, dem CTO Henri Kirchhof und dem COO Dr. Konrad Pagenstert.

CEO Oliver Schubert: „Mit Dr. Konrad Pagenstert erhalten wir einen versierten Top-Manager, der über ausgeprägtes Know-how in den Bereichen Produktion, Einkauf und Logistik verfügt. Er bringt Expertenwissen sowie internationale Führungserfahrung mit.“ Dr. Pagenstert war bereits in mehreren Führungspositionen im Bereich Operations tätig, unter anderem für BMW und Bosch.

 

Quelle & Rückfragen

ZKW Group GmbH

Katharina Holzinger

Tel.: +43 7416 505 0

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Erfolgreicher Erstflug der COMAC C919: FACC-Komponenten mit an Bord

05.05.2017

Freitag, 5. Mai 2017 - ein bedeutender Tag, der ein neues Kapitel in der Luftfahrtindustrie aufschlägt: Die COMAC C919 – das jüngste Passagierflugzeug des chinesischen Flugzeugherstellers COMAC - hat heute erfolgreich ihren Erstflug absolviert. Mit an Bord verschiedene Komponenten und Systeme der FACC AG.

FACC ist seit 2004 Entwicklungs- und Fertigungspartner von COMAC. Im C919 Programm zeichnet der oberösterreichische Luftfahrtzulieferant für die Passagierkabine (inklusive des Industrial Designs) mit Cockpit-Verkleidungen, Waschraum und Bordküche sowie für Störklappen und Winglets des chinesischen Mittelstreckenflugzeugs verantwortlich. Robert Machtlinger, Vorstandsvorsitzender der FACC AG, freute sich über den gelungenen Meilenstein: „Ich gratuliere COMAC, den beteiligten Programmpartnern und dem Team von FACC zu diesem erfolgreichen Erstflug. Wir von FACC sind stolz darauf, dass wir heute mit unseren verschiedenen Komponenten und Systemen, die auf der C919 zum Einsatz kommen, diese wichtige Hürde bravourös genommen haben!“

FACC Technologie an Bord der C919
In der mehrjährigen Entwicklungsphase konnte FACC ihre umfangreiche Erfahrung und ihre technologische Kompetenz auf dem Gebiet innovativer Composites in das jüngste chinesische Flugzeugprogramm einbringen und dazu beitragen, den Vorsprung dieser neuen Generation von Flugzeugen in punkto Komfort und Wirtschaftlichkeit zu sichern. „Mit unseren Leichtbauteilen schaffen wir ökonomische Lösungen, die Gewicht, Treibstoffverbrauch und Lebenswegkosten des chinesischen Schmalrumpflugzeugs senken und gleichzeitig die Kapazität und Reichweite erhöhen“, so Machtlinger.

Der Erstflug markiert den Beginn eines intensiven Testflugprogramms der C919, das auf insgesamt mehrere Tausend Stunden angelegt ist und im Zuge dessen auch die Komponenten von FACC hinsichtlich ihrer Leistung und Funktion während der Flugphase geprüft werden.

Über die COMAC C919

Die COMAC C919 ist nach der ARJ21 das zweite zweistrahlige Passagierflugzeug, das in China konstruiert und gebaut wurde. Es ist für Kurz- und Mittelstreckenflüge konzipiert und je nach Bestuhlung auf eine Kapazität von 156 bis 180 Sitzplätze sowie eine Reichweite von 4.075 Kilometern ausgelegt.

www.facc.com


SIGMATEK: Nächste Generation verstärkt Geschäftsführung

Alexander Melkus verstärkt ab sofort die Geschäftsführung von SIGMATEK
Alexander Melkus verstärkt ab sofort die Geschäftsführung von SIGMATEK
Bild: SIGMATEK

05.05.2017

Die SIGMATEK GmbH & Co KG, Hersteller kompletter Automatisierungssysteme für den industriellen Maschinenbau, erweitert die Geschäftsführung. Andreas Melkus, Theodor Kusejko und Marianne Kusejko holen mit Alexander Melkus die nächste Generation in die Geschäftsleitung.

Der 35-jährige Betriebswirt, der seit 2007 im Unternehmen tätig ist, verfügt über fundiertes Know-how im Vertrieb und Projektmanagement. Bislang war Alexander Melkus für den weltweiten Vertrieb und Marketing zuständig. In seiner neuen Position verantwortet er zudem den Bereich Technik. „Wir werden unseren Weg des gesunden Wachstums und der Internationalisierung des Unternehmens konsequent weiterverfolgen. Unsere Innovationskraft und Flexibilität als österreichisches Familienunternehmen sehen wir als Motor für die zukünftige Entwicklung“, so Alexander Melkus.

Internationale Expansion vorantreiben
Das Führungsteam hat in den nächsten Jahren viel vor. Der Ausbau der Firmenzentrale, die strategische Weiterentwicklung des Unternehmens und neue internationale Niederlassungen sind geplant.

www.sigmatek-automation.com  


Greiner Packaging schreitet Expansionsweg kontinuierlich voran

Manfred Stanek, CEO Greiner Packaging
Manfred Stanek, CEO Greiner Packaging
Bild: Greiner Packaging International

03.05.2017

Greiner Packaging gründet ein Joint Venture mit dem russischen Kunststoffverpackungsproduzenten Plastic System, der unter der Marke Souzpromplast den Markt bedient. Das neue Unternehmen firmiert unter dem Namen Greiner Packaging System, Greiner Packaging übernimmt daran die Mehrheit der Anteile.

Nach der Türkei-Expansion 2015 und der Gründung eines Joint Ventures in Indien 2016 setzt Greiner Packaging seine Internationalisierungsstrategie auch in diesem Jahr fort. „Unser Ziel ist es, künftig auch außerhalb Europas zu wachsen, um auf internationale Kundenwünsche noch besser reagieren zu können“, so Axel Kühner, Vorstandsvorsitzender der Greiner Gruppe.

Wachstumsschritt durch Synergieeffekte
Seit 2005 ist Greiner Packaging bereits mit einem Standort in Vladimir erfolgreich am russischen Markt vertreten, Schwerpunkttechnologie war bisher Tiefziehen in Verbindung mit der Karton-Kunststoff-Kombination K3®. Ziel des Joint Ventures ist es nun, die Aktivitäten in Russland zu verstärken und den Markt durch neue Innovationen voranzutreiben. Mit dem zweiten Standort, kann das Angebot für den russischen Markt verbreitert werden. Insbesondere die Kompetenzen im Bereich IML und Direktdruck werden gestärkt und das Produktportfolio um größere Verpackungsgebinde erweitert. Synergien mit dem bestehenden Werk sollen genutzt und neue Möglichkeiten erschlossen werden.

„Die Partnerschaft in Russland bestätigt unseren erfolgreichen internationalen Weg. Der russische Markt bietet großes Potenzial und gemeinsam mit unseren erfahrenen Partnern erwarten wir uns einen deutlichen Wachstumsschub. Mit dem Joint Venture können wir sowohl unser Produktportfolio ausbauen als auch unsere Marktposition stärken“, betont Manfred Stanek, Spartenleiter der Greiner Packaging International.

Das formelle Closing des Joint Ventures wurde im März abgeschlossen, derzeit arbeiten beide Partner an der Umsetzung der vereinbarten Integrationsmaßnahmen.

www.greiner-gpi.com


Modifizierte Wachsmischungen für vielseitige Einsatzzwecke

Bild: © phonlamaiphoto / Fotolia
Erfahren Sie mehr über Powdermod www.powdermod.com

28.04.2017

Die Polymerwerkstatt GmbH hat ein neues Verfahren für die Herstellung von mikronisierten Wachsen mit organischen und anorganischen Zusatzstoffen entwickelt.

Durch die Kombination verschiedener Herstellverfahren ist es möglich die Produkte so zu kombinieren, dass eine außerordentlich gute Partikelverteilung und Homogenität entsteht.

Im Vergleich zur Nutzung herkömmlicher Technologien wird der Gesamtverbrauch an Additiven in Rezepturen deutlich verringert. Darüber hinaus können Kombinationsprodukte hergestellt werden, die notwendige Verarbeitungsschritte nicht mehr erforderlich machen. In Summe führt dies zu einer deutlichen Kosteneinsparung sowohl im Rohstoffbereich als auch bei den Herstellungsverfahren.

Die Kombinationen von Additiven und Füllstoffen ist enorm und reicht von Antistatika bis hin zu Silikaten. Zusätzlich dazu können verschiedene Kunststoffe, wie etwa PTFE oder andere Polymere eingearbeitet werden. Dadurch werden Eigenschaften wie Kratz- und Temperaturbeständigkeit, sowie Oberflächenhärte oder Gleiteigenschaften aber auch Struktureffekte, wie Glanz und Mattierung, beeinflusst.

Die Anwendungen sind als Zusatz in Farben und Lacken, Tinten, Holz- und Metallbeschichtungen oder als Masterbatches in Kunststoffen sehr breit gefächert. Die Möglichkeiten sind enorm und können gemeinsam mit unseren Kunden weitergedacht werden.

Mehr dazu und ein Interview mit dem Geschäftsführer von der POLYMERWERKSTATT GmbH Thomas Auinger
lesen Sie im nächsten KC aktuell Ausgabe 2/2017 (Erscheinungstermin: Anfang Juni 2017).


www.powdermod.com 


T.I.G. bündelt MES-Kompetenz innerhalb der ENGEL Gruppe

27.04.2017

T.I.G. ist ab sofort der alleinige Anbieter von MES-Lösungen innerhalb der ENGEL Unternehmensgruppe. Der Spritzgießmaschinenbauer ENGEL wird sein eigenes MES e-factory nicht weiter vertreiben, sondern mit authentig von T.I.G. noch stärker auf eine unabhängige, schnittstellenneutrale Lösung setzen.

Mit der Integration von T.I.G. in die ENGEL Gruppe im Oktober 2016 haben die beiden Unternehmen ihr MES-Know-how und ihre langjährige Erfahrung mit weltweiten MES-Projekten gebündelt. „Gemeinsam verstehen wir die Vernetzung von Spritzgießprozessen tiefer als andere Anbieter im Markt“, sagt Wolfgang Frohner, Geschäftsführer von T.I.G. „ENGEL als strategischer Investor ermöglicht es uns, den Standort Rankweil weiter auszubauen, neue hochqualifizierte Arbeitsplätze zu schaffen und damit unser Innovationstempo zu steigern.“

„Das MES ist ein zentraler Bestandteil des inject 4.0 Programms von ENGEL“, unterstreicht Dr. Stefan Engleder, CEO der ENGEL Unternehmensgruppe. „Mit der Bündelung unseres Expertenwissens haben wir unsere MES-Kompetenz deutlich verstärkt.“

authentig auch weiterhin unabhängig
T.I.G. und ENGEL arbeiten bereits seit vielen Jahren auf dem Gebiet der Manufacturing Execution Systeme zusammen. Von Beginn an basiert die ENGEL Lösung e-factory auf authentig von T.I.G. Dies bedeutet, dass sich für die Anwender von e-factory nur der Produktname, nicht aber die Funktionalitäten und die Bedienlogik verändern. Auch die Ansprechpartner im Vertrieb und Kundendienst im ENGEL Stammwerk und in den ENGEL Niederlassungen bleiben die gleichen. Im MES authentig werden alle bisherigen Module von e-factory und authentig fortgeführt. Aus der Vielfalt an Modulen entwickelt T.I.G. jeweils auf die individuellen Anforderungen der Kunden exakt zugeschnittene Lösungen.

„Wir konnten seit der K 2016 einige Großprojekte für uns entscheiden“, so Frohner. „ENGEL als Investor im Hintergrund vermittelt Stabilität und Langfristigkeit. Dies stärkt zusätzlich das Vertrauen, dass die Verarbeiter in uns setzen.“ Mit bereits heute mehr als 8.000 vernetzten Spritzgießmaschinen strebt T.I.G. die internationale Marktführerschaft als MES-Anbieter für die kunststoffverarbeitende Industrie an. Sieben der zehn weltweit größten Automobilzulieferer sind Kunden von T.I.G.

T.I.G. bleibt unter dem Dach der ENGEL Gruppe eigenständig und wird authentig weiterhin als unabhängiges, schnittstellenneutrales MES im Markt anbieten. Damit profiteren auch Kunststoffverarbeiter, die nicht mit ENGEL Spritzgießmaschinen arbeiten, vom tiefen Branchenverständnis der MES-Lösung authentig.

www.tig.at


Leichtbauplatten qualitativ hochwertiger verschrauben

ecosyn-PXL in Verbindung mit einem Topfverbinder
Anwendungsbeispiel: ecosyn-PXL in Verbindung mit einem Topfverbinder.
Die neue ecosyn-PXL.
Die neue ecosyn-PXL.
Bilder: © Press'n'Relations

24.04.2017

Solutioneering by KVT-Fastening: ecosyn-PXL optimiert die Montage poröser Holzinterieurs und geschäumter Materialien

KVT-Fastening stellt mit der neuen ecosyn-PXL eine zum Patent angemeldete Schraube vor, die speziell zur Verarbeitung von porösen Holzapplikationen und Materialien mit geschäumten Werkstoffen auf PET- oder Aluminium-Basis entwickelt wurde. Die besondere Gewindegeometrie stellt dabei sicher, dass sich der Befestiger ohne die Gefahr eines Aufspaltens des Werkstoffs an beliebiger Position setzen lässt. Im Gegensatz zu herkömmlichen Schrauben ist ein Überdrehen nicht möglich, Falschmontagen und Beschädigungen sind dadurch ausgeschlossen. Darüber hinaus überzeugt ecosyn-PXL mit einer sehr hohen Vibrationsbeständigkeit sowie Ausreißfestigkeit von mehr als 400 N bei zehn Millimetern Einschraubtiefe in Holzleichtbauplatten. In Verbindung mit Topfverbindern und Beschlägen sowie Dübeln lässt sich der Befestiger nicht nur äußerst vielseitig, sondern auch mehrfach verwenden. Horst Sälzle, Product Manager KVT-Fastening, dazu: „ecosyn-PXL eignet sich besonders für die Verarbeitung von Leichtbauplatten bei gewichtssensitiven Anforderungen, wie etwa in Wohnwagen, Wohnmobilen und bei Interieurarbeiten im Bootsbau sowie bei der Verwendung entsprechender Materialien in Innenräumen.“

Für die Montage von ecosyn-PXL sind keine speziellen Werkzeuge oder Maschinen notwendig, die Verschraubung erfolgt über handelsübliche Torx T20. Der Befestiger ist in Stahl verzinkt in den Längen 15 und 25 Millimeter erhältlich, Sonderlängen sind auf Anfrage lieferbar. Die ecosyn-Produkte von KVT-Fastening sind Eigenentwicklungen, die eine enge Verbindung aus Wirtschaftlichkeit („eco“) und genauer Abstimmung auf Kundenbedürfnisse („synchron“) bieten. Sie entstehen im Rahmen des Solutioneering-Ansatzes aus Anforderungen bei Kunden heraus und werden dann von KVT-Fastening zur Serienreife gebracht.

www.kvt-fastening.at


Markus Richter wird zum 1. Mai 2017 kaufmännischer Geschäftsführer (CFO) der ENGEL Unternehmensgruppe

Markus Richter übernimmt zum 1. Mai die kaufmännische Geschäftsführung der ENGEL Unternehmensgruppe. Fotocredits: ENGEL
Markus Richter übernimmt zum 1. Mai die kaufmännische Geschäftsführung der ENGEL Unternehmensgruppe. Fotocredits: ENGEL

20.04.2017

Markus Richter bringt mehr als 25 Jahre Erfahrung in leitenden kaufmännischen Funktionen von global erfolgreichen Unternehmen in den Branchen Industrie, Energie, Verkehr und Personaldienstleistungen mit. Als kaufmännischer Geschäftsführer von ENGEL wird der Diplom-Kaufmann die Bereiche Finanzen, Personalwesen und IT verantworten und gemeinsam mit Dr. Stefan Engleder (CEO), Dr. Christoph Steger (CSO) und Joachim Metzmacher (CPO) die operativen Geschäfte der Unternehmensgruppe leiten.

„Wir freuen uns, mit Herrn Richter einen ausgewiesenen Experten für internationale Finanzgeschäfte gewonnen zu haben, der zudem Erfahrung im Personalwesen und mit globalen IT-Projekten mitbringt“, sagt Dr. Birgitte Engleder, Aufsichtsratsvorsitzende der ENGEL Gruppe.

Der bisherige CFO Klaus Siegmund hatte das Unternehmen im März im Einvernehmen mit den Aufsichtsorganen der ENGEL Gruppe verlassen. Er war zwei Jahre lang Mitglied der Geschäftsführung. In diese Zeit fallen umfangreiche Investitionen in den Ausbau der Standorte sowie eine erhebliche Steigerung der weltweiten Mitarbeiterzahl. „Herr Siegmund hat den Ausbau unseres Geschäfts mit sehr großem Engagement mitvorangetrieben. Hierfür danken wir ihm ausdrücklich“, so Dr. Engleder. „Wir wünschen Herrn Siegmund alles Gute für seine berufliche und persönliche Zukunft.“

 

Quelle und Rückfragen

ENGEL AUSTRIA GmbH
Susanne Zinckgraf
Manager Public Relations
Ludwig-Engel-Straße 1
4311 Schwertberg
Tel. +49 6327 9769902
E-Mail senden


Ein Kultprodukt ist geboren

Swisspearl® FLOOR
Swisspearl® FLOOR
Bild: Eternit

20.04.2017

Swisspearl® FLOOR – der neue, mineralische Boden von Eternit

Ein Boden aus dem Kultmaterial Faserzement – seit Jahrzehnten Wunschkind vieler Architekten – ist ab sofort als einzigartiges Qualitätsprodukt Swisspearl Floor erhältlich.

Der vielseitige Werkstoff Faserzement von Eternit, der seit mehr als 100 Jahren in den Bereichen Dach, Fassade, Garten und Design eingesetzt wird, macht jetzt auch als Bodenprodukt von sich reden. Und setzt dabei neue Maßstäbe in Bezug auf Ästhetik und Funktionalität. Es zeichnet sich schon heute ab: Swisspearl Floor hat das Potential zum Designklassiker von morgen. Der mineralische Boden ist Ausdruck eines Stilbekenntnisses zu Form und Gestaltung.

Klassische Faserzementoberfläche trifft auf filigrane Textur
Das ruhige Flächenbild, das die natürliche Struktur des Faserzements zeigt, erhält ein leichtes Farbspiel. Hinzu kommen die filigrane Textur und eine edle Farbpalette. Die Authentizität in Bezug auf Optik und Haptik wird dank einer hochwertigen Beschichtung der Platten stets gewahrt.

Das neue Qualitätsprodukt von Eternit überzeugt aber auch durch seine einzigartigen funktionalen Eigenschaften, wie zum Beispiel die Leichtigkeit, Langlebigkeit, Feuerbeständigkeit und Wiederverwertbarkeit der Materialien. Die natürlichen Rohstoffe von Swisspearl Floor stammen vorwiegend aus der Region. Daher zählt der mineralische Boden von Eternit mit Abstand zu den ökologischsten Belägen, die derzeit erhältlich sind. Und auch in der Handhabung überzeugt das neue Produkt. Swisspearl Floor inklusive Trittschalldämmung ist dank Klick-System schnell verlegt und eignet sich ohne Dehnfuge auch für große Flächen.

Mit Swisspearl Floor weht einmal mehr der Pioniergeist durch die Produktionshallen des Traditionsunternehmens. Und Eternit kann sein Geschichtsbuch um ein weiteres gestalterisches Highlight erweitern.

www.eternit.at


Studierende designen Craftbeer-Verpackung

Die Studierendengruppe
Die Studierendengruppe bestehend aus Bezrucka Patrick, Dichtl Bernhard, Einsiedler Sandra, Gantze Ines, Geigl Bernhard, Heinl Cedric, Koll Benedikt, Jakob Walchetseder.
Bild: FH
3D Druck Kompetenz von Haidlmair für Designstudien genutzt
3D Druck Kompetenz von Haidlmair für Designstudien genutzt - Im Fokus Craft Biermarkt
Bild: Haidlmair

19.04.2017

Interdisziplinäre Praxisprojekte (IPT) bieten den IPM-Studierenden eine ausgezeichnete Gelegenheit, bereits während des Studiums praxisrelevante Aufgaben für industrielle Auftraggeber zu lösen. Im Wintersemester 2016/2017 erarbeitete eine Gruppe Studierender neuartige Transportverpackungen für den wachsenden Markt der Craftbiere. Ziel war hierbei die Entwicklung konzeptioneller Designentwürfe für die Fa. Haidlmair - Weltmarktführer auf dem Gebiet der Spritzgießwerkzeuge für Getränkeboxen.

Nach einer intensiven Recherche des - in Europa vergleichsweise jungen - Craftbier-Marktes, sowie anderer für die Aufgabenstellung relevanter Rahmenbedingungen, organisierten die Studierenden einen Expertenworkshop zum Thema. Einerseits diente dieser zur Ideengenerierung, andererseits aber auch zur Evaluierung bereits zuvor skizzierter Ideen zu neuartigen Craftbier-Transportverpackungen. Als Impulse für den darauf folgenden Designprozess wurden die während des Workshops entstandenen Ideen weiter ausgearbeitet, grafisch aufbereitet, intensiv diskutiert und schließlich zu CAD-Modellen weiterentwickelt. Durch die Hilfe der Fa. Haidlmair konnten einige der so entstandenen CAD-Modelle anschließend im 3D-Druck als maßstabsgetreue Modelle gefertigt werden. Als Anschauungsstücke geben diese Modelle der Fa. Haidlmair nun wertvollen Input für die interne Diskussion.

„In solchen Praxisprojekten profitieren beide Seiten. Für die Firmen stehen konkrete Problemlösungen im Vordergrund, Studierende können sich an konkreten Aufgaben von heimischen Unternehmen bewähren und wenden dabei ihr Wissen aus den Bereichen Innovation, Technik, Design und Industriegütermarketing an!“ ist Studiengangsleiter Dr. Michael Rabl vom beiderseitigen Nutzen der Praxisprojekte überzeugt.

www.fh-ooe.at/ipm
www.haidlmair.at


Greiner aerospace übernimmt Cartrim Aircraft

Axel Kühner, Vorstandsvorsitzender der Greiner Gruppe
Axel Kühner, Vorstandsvorsitzender der Greiner Gruppe
Bild: Greiner Gruppe

07.04.2017

Der österreichische Flugzeugausstatter Greiner aerospace hat Ende März 2017 den deutschen Spezialisten für Innenraumkomponenten von Flugzeugen Cartrim Aircraft übernommen. Damit erweitert das Unternehmen der Sparte Greiner Foam International die Kapazitäten und baut seine starke Marktposition in der Flugzeugindustrie weiter aus.

„Cartrim Aircraft ist in der Branche für seine hohe Fertigungskompetenz bei Sitzbezügen bekannt. Durch die Übernahme können wir das spezialisierte Know-how nutzen sowie unser Portfolio ideal erweitern und organisch weiter wachsen“, erklärt Thomas Danner, CEO von Greiner aerospace. Greiner aerospace verfolgt das Ziel, den Geschäftsbereich Sitzbezüge für Passagierflugzeuge substantiell auszubauen. Durch den Zukauf des in Plauen (Deutschland) und Brankovici (Bosnien-Herzegowina) ansässigen Unternehmens können künftig auch Großprojekte umgesetzt werden. Für Geschäftsführer Thomas Danner ist der Zusammenschluss ein wichtiger Schritt, um aktuelle Markterfordernisse zu erfüllen, zumal Fluglinien und Sitzhersteller verstärkt zu One-Stop-Lösungen drängen, um die Lieferantenzahl zu reduzieren. Durch die Bündelung der Stärken beider Unternehmen und die Nutzung der Synergien in den Bereichen Know-how und Produktionskapazitäten ergeben sich nachhaltige Vorteile für Greiner aerospace.

Mehr als 25 Jahre Erfahrung im Bereich Aviation
Das Privatunternehmen Cartrim Aircraft gilt seit über 25 Jahren als Spezialist für Flugzeugsitzbezüge und beschäftigt derzeit insgesamt 100 Mitarbeiter an zwei Standorten in Deutschland und Bosnien-Herzegowina. Zuletzt wurde intensiv an der Ausweitung der Kapazitäten durch die Errichtung und Inbetriebnahme einer Produktionsstätte in Bosnien-Herzegowina gearbeitet. Zu den Kunden zählen führende Interieurausstatter, die weltweit für Flugzeughersteller und Airlines Flugzeugsitze herstellen bzw. den gesamten Interieurbereich eines Flugzeugs abdecken. „Durch die Übernahme von Cartrim Aircraft kann Greiner aerospace die Dresscover-Produktion substanziell erhöhen und dem Kundenwunsch nach Assemblies in Top-Qualität noch besser nachkommen“, sagt Michael Schleiss, Spartenleiter der Greiner Foam International.

Globalisierung im Fokus
Mit dem Werk in Bosnien-Herzegowina erwirbt Greiner aerospace seinen weltweit sechsten Produktionsstandort. Damit setzt die Greiner Gruppe ihre Globalisierungsstrategie auch innerhalb der Greiner Foam International-Sparte weiter fort. „Die Akquisition von Cartrim Aircraft ist ein bedeutender Schritt zur Stärkung von Greiner Foam International, der wesentlich zur weiteren Globalisierung unserer Unternehmensgruppe beiträgt“, so Axel Kühner, Vorstandsvorsitzender der Greiner Gruppe.

www.greiner.at 


Drehbare Ringschraube und Lastbock bieten höchste Flexibilität beim Heben und Transportieren

Sowohl die Ringschraube Z725/... als auch der Lastbock Z715/... sind in den Ausführungen M8-M30 direkt ab Lager lieferbar.
Bild: Hasco

06.04.2017

Beim Transport oder der Montage schwerer Lasten, wie Spritzgießwerkzeuge, kommen Anschlagpunkte (z.B. Ringschrauben) zum Einsatz. Die neue innovative drehbare Ringschraube Z725/... von HASCO ermöglicht ein einfaches und sicheres Heben und Bewegen von Spritzgießwerkzeugen.

Dank einer patentierten Sperren-Konstruktion geschieht die Befestigung und Demontage komplett ohne Werkzeug. Die 360° drehbare Ringschraube kann einfach per Hand festgezogen und individuell ausgerichtet werden. So bietet die Schraube eine maximale dynamische Belastung in alle Richtungen.

Da kein zusätzliches Werkzeug erforderlich ist, eignet sich die Ringschraube Z725/… ideal für Anwendungen mit häufiger Montage und Demontage - einfach, agil, zeitsparend und kosteneffizient.

Die zu 100% rissgeprüfte Schraube besitzt einen Chrom VI-freien Korrosionsschutz und garantiert somit ein Höchstmaß an Zuverlässigkeit und Langlebigkeit. Z725/… entspricht der Maschinenrichtlinie MRL 2006/42/EG und bietet eine höhere Tragfähigkeit bei gleicher Gewindegröße zu DIN 580.

Der neue innovative HASCO Lastbock Z715 /... ist ebenfalls um 360° drehbar und ermöglicht höchsten Sicherheitsstandard beim Heben und Bewegen von Spritzgießwerkzeugen. Der 130° schwenkbare Lastbügel wird mit einer patentierten Feder in jeder gewünschten Position fixiert. So ist eine Belastbarkeit in alle Richtungen gewährleistet.

Die Schraube der Festigkeitsklasse 10.9 ist 100% rissgeprüft, mit Chrom-VI-freiem Korrosionsschutz versehen und mit Tragfähigkeit und Gewindegröße gekennzeichnet. Der neue Lastbock Z715/… entspricht ebenfalls der Maschinenrichtlinie MRL 2006/42/EG und ist mit seiner vierfachen Sicherheit gegen Bruch für maximale dynamische Belastungen geeignet.

www.hasco.com


Artweger nutzte Reifegradbestimmung

TWIN-Scharnier
Artweger punktet mit neuen Produktlösungen wie dem TWIN-Scharnier, das bereits zum Patent angemeldet wurde.
Artweger Geschäftsführer Bruno Diesenreiter
Für Geschäftsführer Bruno Diesenreiter ist das Modell Gradmesser für die eigene 4.0 Fitness.
Bilder: Artweger

05.04.2017

Als einer der ersten oberösterreichischen Betriebe hat der Sanitärspezialist Artweger das Reifegradmodell genutzt, um den Status quo des eigenen Unternehmen in Sachen Industrie 4.0 zu bestimmen.

Die Artweger GmbH. & Co KG mit Hauptsitz in Bad Ischl ist ein Vorzeigebetrieb der österreichischen Sanitärindustrie und ist mit 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und einem Exportanteil von 60 Prozent ein bedeutender Arbeitgeber im Salzkammergut. Am europäischen Sanitärmarkt herrscht seit mehreren Jahren großer Preisdruck. Der Badspezialist Artweger setzt demmit neuen Produktlösungen entgegen und investiert laufend in Forschung und Entwicklung. Eine aktuelle Innovation ist beispielsweise das bereits zum Patent angemeldete TWIN-Scharnier, das es erstmals ermöglicht, eine Duschtür um 180° nach innen und 180° nach außen zudrehen. Das Potenzial von Industrie 4.0 will das Unternehmen künftig optimal nutzen und hatdeshalb eine Reifegradbestimmung durchgeführt.

Konkrete Maßnahmen abgeleitet
Artweger kennt nun Dank Reifegradmodell Industrie 4.0 den eigenen 4.0 Status quo sehrgenau. Zielführend findet Geschäftsführer Bruno Diesenreiter die pragmatische Herangehensweise zur Bewertung des IST-Zustandsund die Generierung von konkreten Maßnahmen. „Künftig wird das Modell Gradmesser für die eigene 4.0 Fitness sein“, ist erüberzeugt.

www.artweger.at


Stäubli präsentiert Sicherheitsverriegelung VS

Multikupplung von Stäubli mit der VS Sicherheitsverriegelung.
Multikupplung von Stäubli mit der VS Sicherheitsverriegelung.
Bild: Stäubli
Multikupplung von Stäubli mit der VS Sicherheitsverriegelung.
Multikupplung von Stäubli mit der VS Sicherheitsverriegelung.

04.04.2017

 Mit der jüngst entwickelten Sicherheitsverriegelung VS erhöht Stäubli Connectors die Sicherheit manueller Multikupplungssysteme. Diese Lösung verhindert das unbeabsichtigte Trennen, das in der Praxis Schäden an Maschinen und Anlagen sowie Verletzung von Mitarbeitern nach sich ziehen kann.

Grundsätzlich erfüllen sämtliche Multikupplungssysteme von Stäubli höchste Anforderungen im Hinblick auf ihre Funktionssicherheit. Mit der VS Option will der Hersteller jetzt überall dort für zusätzliche Sicherheit sorgen, wo ein versehentliches Trennen der Verbindung durch Fremdeinwirkung auf den Bedienhebel nicht auszuschließen ist. 

Die Funktionsweise der Sicherheitsverriegelung könnte einfacher nicht sein: Beim Verriegeln des Bedienhebels aktiviert sich die Safetyfunktion automatisch ohne einen zusätzlichen Handgriff des Bedieners. Anders beim Trennen der Verbindung: Dazu ist der gelbe Sicherheitsknopf zu ziehen und gleichzeitig der Bedienhebel zu betätigen. Mit dieser Zwei-Hand-Bedienung ist ein versehentliches Trennen ausgeschlossen.  

Weiterer Vorteil: Die neue Sicherheitsverriegelung VS erlaubt eine visuelle Kontrolle der Verbindung. Ist der metallisch glänzende Ring unterhalb des Bedienknopfes sichtbar, ist die Verbindung nicht gekuppelt. Ist diese Markierung nicht sichtbar, ist das Multikupplungssystem eingekuppelt. Anwender schätzen zudem die deutlich spürbare Einrastbewegung beim Einkuppeln, die das Zustandekommen einer sicheren Verbindung unterstreicht.

Die neue VS Option ist für eine Vielzahl manuell zu bedienender Multikupplungssysteme verfügbar. Und: Die Sicherheitsverriegelung lässt sich ohne großen Aufwand an bestehenden Multikupplungssystemen nachrüsten.

www.staubli.com 


Mit Stempeln in Europa erfolgreich

Selbstfärbestempel von COLOP
Selbstfärbestempel von COLOP
Bild: Colop
Optimierte Spritzerei bei COLOP
Optimierte Spritzerei bei COLOP.
Bild: Hilger

04.04.2017

Die 1980 von Karl Skopek in Wels gegründete Firma COLOP produziert einen Großteil seiner Stempelprodukte an seinem Stammsitz in Österreich bzw. im EU-Raum.

Heute ist COLOP einer der weltweit führenden Hersteller von modernen Stempelgeräten, mit weltweit rund 500 Mitarbeitern, 120 regelmäßig belieferten Exportmärkten und einer Exportquote von mehr als 98 Pozent. Eigene Vertriebsniederlassungen festigen das weltweite Vertriebsnetz. Das Produktsortiment – vorwiegend Kunststoff - und Metallselbstfärbestempel – umfasst eine große Auswahl an Modellen: vom Büro- bis zum Taschenstempel, vom Text- bis zum Datumsstempel und vom rechteckigen bis zum runden Stempel.

Optimierungsstrategie trägt Früchte
In den letzten Jahren wurden ein zweistelliger Millionenbetrag in die Erweiterung und Modernisierung der Spritzerei an den Standorten Wels und im tschechischen Borovany investiert. Durch Automatisierung der Materialzufuhr an beiden Standorten konnte die Manipulation von Rohmaterial auf nahezu Null reduziert werden. Zusätzlich zum Einsatz kommen gravimetrische Dosiersysteme für das Masterbatch und in die Maschinen eingebundene Kunststoffmühlen für durchgängiges Recycling. Zwischen den Werken gibt es heute keinen Transport von Kunststoffteilen mehr, die Teile werden nun in dem Werk gespritzt, in dem sie auch montiert werden. Durch Umstellung des Maschinenparks auf energieeffiziente elektrische Maschinen wurden Stromverbrauch und die Zykluszeiten teilweise wesentlich reduziert.

www.colop.at


ZKW Group: Zweite Generation des intelligenten LED-Lichtsystems ab sofort im neuen Insignia Grand Sport erhältlich

LED-Matrix-Frontscheinwerfer IntelliLux. Fotocredits: ZKW Group GmbH
LED-Matrix-Frontscheinwerfer IntelliLux. Fotocredits: ZKW Group GmbH
Zweite Generation des intelligenten LED-Lichtsystems ab sofort im neuen Insignia Grand Sport erhältlich. Fotocredits: Adam Opel AG
Zweite Generation des intelligenten LED-Lichtsystems ab sofort im neuen Insignia Grand Sport erhältlich. Fotocredits: Adam Opel AG

03.04.2017

Beim diesjährigen Genfer Autosalon präsentierte Opel erstmals den gemeinsam mit ZKW weiterentwickelten LED-Matrix-Frontscheinwerfer, der in der neuen Insignia Grand Sport Limousine zum Einsatz kommt.

Im Vergleich zum bisherigen Matrix-Licht, das seit zwei Jahren beim Opel Astra erhältlich ist, bietet das neue IntelliLux zusätzlich ein hochauflösendes blendfreies Fernlicht. Basis des intelligenten Lichtsystems sind zehn Hochleistungs-LEDs, die gezielt ein- und ausgeschaltet werden können und somit unterschiedliche Abblend-Fernlicht-Kombinationen erlauben. Gesteuert wird der IntelliLux-Scheinwerfer über eine gekoppelte Frontkamera, durch die das System das Fernlicht automatisch der Verkehrssituation anpassen und gefährliches Blenden vermeiden kann. „Das vollautomatische IntelliLux System des neuen Opel Insignia unterstützt den Fahrer optimal und ermöglicht entspanntes Fahren bei maximaler Sicherheit. Speziell Fahrten bei Nacht werden damit noch sicherer und noch komfortabler“, so Oliver Schubert, CEO der ZKW Group, die den neuen LED-Matrix-Scheinwerfer für Opel entwickelt hat.

In rund vier Jahren Entwicklungszeit hat ZKW den IntelliLux-Scheinwerfer nochmals optimiert. Die zehn High-Power LED-Lichtquellen bilden nun über einen Drei-Kammer-Reflektor und eine Projektionslinse das Abblendlicht. Das Matrix-Fernlicht zum Ausblenden einzelner Fernlichtsegmente – um eine Blendung des Gegenverkehrs oder des vorausfahrenden Fahrzeugs zu verhindern – wird über zwei weitere Projektionslinsen mit 16 separat ansteuerbaren Hochleistungs-LEDs erzeugt. Der neue Fernlicht-Spot ermöglicht mit zwei zusätzlichen High-Power LEDs eine Ausleuchtung von bis zu 400 Meter. Auch das Kurvenlicht wurde verbessert: Ein an der Innenseite des Schweinwerfers integrierter Reflektor sorgt beim Abbiegen für eine noch intensivere Ausleuchtung als bisher. Als typisches Styling-Element besitzt der neue Insignia ein Tagfahr- und Blinklicht in Double-Wing-Form, das mit vier Lichtleitern realisiert wurde.

 

Mehr Sicherheit dank intelligenter Technik

Die einzelnen LEDs des IntelliLux-Lichtsystems werden abhängig von den Fahrzeugparametern – wie Objektdaten der Frontkamera, Geschwindigkeit und Lenkwinkel – angesteuert. Das Ergebnis ist ein automatisch reagierender Scheinwerfer, der beispielsweise außerhalb des Stadtbereichs selbsttätig in den Fernlichtmodus umschaltet und die Länge und Verteilung des Lichtkegels kontinuierlich jeder Verkehrssituation anpasst. Damit unterstützt das System den Fahrer proaktiv bei Nachtfahrten – egal, ob dieser auf der Autobahn, der Landstraße, in der Stadt oder durch Kurven fährt. „Das hochmoderne System macht für Fahrer und Passagiere des neuen Opel Insignia im wahrsten Sinne des Wortes die Nacht zum Tag, ohne dabei andere Verkehrsteilnehmer zu blenden“, meint Ingolf Schneider, Leiter Lichttechnik der Opel Adam AG.

 

Download Presseaussendung ZKW Group (pdf)

 

Quelle & Rückfragen

Für die ZKW Group GmbH
Isabella Schulner
Tel.: +43 664 88 44 64 23
E-Mail senden

Waldemar Pöchhacker
Tel.: +43 7416 505 2550
E-Mail senden


Sunlumo holte sich Sonderpreis VERENA für die beste Energie-Innovation

VERENA-Siegerteam
Vizekanzler Dr. Reinhold Mitterlehner (r.) und VERBUND-Vorstandsvorsitzender Wolfgang Anzengruber (l.) gratulierten dem VERENA-Siegerteam Ing. Robert Buchinger (Sunlumo), Max Wesle (Sunlumo), ao. Univ. Prof. DI Dr.mont. Gernot M. Wallner (JKU-IPMT) und o. Univ. Prof. DI Dr.mont. Reinhold W. Lang (JKU-IPMT) zu ihrem Erfolg (v. l. n. r.).
Bild: Sunlumo

30.03.2017

Mit seinem Eine-Welt-Solar-Kollektor aus Kunststoff holte sich Sunlumo – in Kooperation mit dem Institut für Polymeric Materials and Testing der Johannes Kepler Universität Linz – den Sonderpreis VERENA powered by VERBUND.

Sunlumo-Geschäftsführer Ing. Robert Buchinger nahm den Preis anlässlich der Staatspreisverleihung Innovation am Dienstag, 28. März 2017, in der Aula der Wissenschaften in Wien vom VERBUND-Vorstandsvorsitzenden Wolfgang Anzengruber entgegen.

Umweltfreundlichkeit und niedrige Gestehungskosten zeichnen die Innovation aus. Dieser Solarkollektor wird durch eine kompakte, standardisierte Kunststoff-Pumpengruppe sowie die dazugehörigen Kunststoff-Rohrleitungen und -Fittinge zum Eine-Welt-Solar-System ergänzt. Somit sind erstmalig alle Komponenten eines Solarsystems aus Kunststoffen gefertigt und in großen Stückzahlen produzierbar. Dieses Solarsystem ist eine Basisinnovation. Durch sein ganzheitliches Produktkonzept – von den Materialien über die Produktionsweise, Logistik und Wertschöpfungskette bis hin zu einem attraktiven Lizenzmodell – konnte erreicht werden, dass Solarwärme nun erschwinglicher und zugänglicher wird als je zuvor. „Diese Zukunftstechnologie für die Solarthermie macht jetzt die kostengünstige Herstellung von Kunststoffkollektoren möglich und bietet eine ressourcenschonende Alternative zu herkömmlichen Kollektoren. Solarsysteme aus Kunststoff sind daher auch speziell für den Einsatz in Schwellen- und Entwicklungsländern interessant“, sagte Wolfgang Anzengruber.

Innovation beim Einsatz erneuerbarer Energien

Sunlumo wurde für die Innovation beim Einsatz erneuerbarer Energien ausgezeichnet. Ein weiterer wesentlicher Aspekt für diesen Preis ist die Kooperation von Forschung und Wissenschaft. Als wissenschaftlichen Partner holte sich Sunlumo das Institut für Polymeric Materials and Testing der Johannes Kepler Universität Linz mit ins Boot. „Polymerwerkstoffe bieten ein hohes Innovationspotenzial für Solartechnologien. Sie werden zur bedeutendsten Materialklasse und zum Motor ihrer steigenden Markendurchdringung“, ist o. Univ. Prof. Dr. Reinhold W. Lang vom JKU-IPMT überzeugt. VERENA wurde bei der Verleihung des Staatspreises Innovation 2017 überreicht. Als innovativstes Unternehmen Österreichs zeichnete Vizekanzler Dr. Reinhold Mitterlehner die EV Group in St. Florian am Inn aus. Gleichzeitig wurde an diesem Abend der zweite Sonderpreis ECONOVIUS an die bitmovin GmbH in Klagenfurt vergeben. Der von der WKÖ gestiftete Sonderpreis zeichnet das kleinste/mittlere Unternehmen aus.

Ansporn für die Forschungs- und Entwicklungsarbeit

Der Sonderpreis VERENA ist ein neuerlicher Ansporn für die Forschungs- und Entwicklungsarbeit von Sunlumo. Der Eine-Welt-Solar-Kollektor wurde 2015 mit dem Solar Keymark Zertifikat sowie mit dem deutschen Bundespreis Ecodesign ausgezeichnet. 2016 gewann Sunlumo den Energy Globe OÖ sowie den Green Product Award in der Kategorie „Consumer Electronics“.

www.sunlumo.at


Firma STIWA unterstützt HTL Vöcklabruck

Spritzgießlabor HTL
Spritzgießlabor HTL, v.l.n.r.: Mathias Helm (ehem. Diplomand), Rudolf Kastenhuber (HTL), Dominik Pohn, Roman Waldhör, Bernhard Vogl (alle STIWA), Gerald Klein (HTL), Josef Staflinger (HTL)

28.03.2017

An der HTL Vöcklabruck wurde im Rahmen einer Diplomarbeit eine Universalbox entwickelt und ein Spritzwerkzeug konstruiert. Die Firma STIWA, ein zentraler Ausbildungspartner der HTL, fertigte das aufwändige mit Sensoren ausgestattete Werkzeug, das vor kurzem in der HTL Werkstätte in Betrieb genommen werden konnte.

Die Firma HASCO lieferte kostengünstig die Normalien. Im Spritzgießlabor werden mit dem Werkzeug Spritzgussversuche durchgeführt sowie Serienteile hergestellt. Die Box kann universell für Werkstätten und Büros verwendet werden und stellt einen interessanten Werbeartikel dar.

Im Rahmen einer kleinen Feier bedankte sich Werkstättenleiter Josef Staflinger für die großzügige Unterstützung und gute Zusammenarbeit mit dem Ausbildungspartner STIWA.

www.htlvb.at
www.stiwa.com


ENGEL AUSTRIA für Engagement in Oberösterreich geehrt

Joachim Metzmacher, Geschäftsführer Produktion von ENGEL
Joachim Metzmacher, Geschäftsführer Produktion von ENGEL.
Bild: ENGEL

23.03.2017

ENGEL AUSTRIA ist Preisträger des Corona 2017 in Gold. Die Industriellenvereinigung Oberösterreich würdigt mit dieser Auszeichnung das starke Engagement von ENGEL am Stammsitz in Oberösterreich.

Der Corona 2017 Award wurde in zwei Kategorien verliehen. In der Kategorie Standort belegt ENGEL den ersten Platz. „ENGEL hat innerhalb von zwei Jahren die Mitarbeiterzahl in Oberösterreich um 16 Prozent gesteigert und eine besonders hohe Summe in den Ausbau und die Modernisierung seines Stammsitzes investiert. Damit stärkt ENGEL nachhaltig den Wirtschaftsstandort Oberösterreich“, begründet die Jury ihre Entscheidung.

„Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung und vor allem darüber, dass unser Engagement nicht nur von unseren Mitarbeitern und Kunden, sondern auch in der Region wahrgenommen und geschätzt wird“, sagt Joachim Metzmacher, Geschäftsführer Produktion von ENGEL, der den Preis entgegennahm. „Die Basis für das kontinuierliche Wachstum von ENGEL ist unsere Innovationsstärke und diese hängt nicht zuletzt von den Rahmenbedingungen am Standort ab. Hier in Oberösterreich profitieren wir von einem sehr guten Innovationsklima.“

Stammsitz in Schwertberg deutlich erweitert
55 Millionen Euro hat ENGEL über die letzten drei Jahre in Oberösterreich investiert. Am Stammsitz wurde im Süden des Werksgeländes ein neues Gebäude errichtet, das insgesamt 10.000 m2 zusätzliche Nutzfläche bietet. Davon entfallen über 6.000 m2 auf neue Büroräume zur Verstärkung des Vertriebs- und Serviceteams. Auf ca. 1300 m2 wurde die Lehrwerkstätte neu gestaltet und mit neuen Maschinen ausgerüstet, und 300 m2 stehen der Krabbelstube zur Verfügung. Mit einer eigenen Kinderbetreuung macht es ENGEL seinen Mitarbeitern jetzt noch einfacher, Familie und Beruf zu vereinen.

Weitere Baumaßnahmen für Schwertberg sind bereits in Planung. Dabei liegt der Fokus auf dem Ausbau der Montagekapazität. Unter anderem wird die 2013 errichtete Halle Nord erweitert. Zudem wird am Stammsitz ein neues Kundentechnikum gebaut.

www.engelglobal.com


Arburg Technologie-Tage 2017 ein voller Erfolg

Mehr als 6.700 Kunststoff-Fachleute aus aller Welt besuchten vom 15. bis 18. März die Arburg Technologie-Tage 2017 in Loßburg.
Mehr als 6.700 Kunststoff-Fachleute aus aller Welt besuchten vom 15. bis 18. März die Arburg Technologie-Tage 2017 in Loßburg.
Insgesamt kamen auf den Technologie-Tagen 2017 acht Freeformer für die additive Fertigung zum Einsatz.
Insgesamt kamen auf den Technologie-Tagen 2017 acht Freeformer für die additive Fertigung zum Einsatz, davon fünf im neuen Arburg Prototyping Center.
„Industrie 4.0 pragmatisch – Wissen was zählt“
„Industrie 4.0 pragmatisch – Wissen was zählt“ lautete das Konzept der Effizienz-Arena 2017. Im Mittelpunkt stand die räumlich verteilte und informationstechnisch vernetzte Produktion „smarter“ Kofferanhänger in Losgröße 1.
Bilder: Arburg

22.03.2017

Über 6.700 Gäste aus 53 Nationen konnte Arburg zu seinen Technologie-Tage vom 15. bis 18. März 2017 begrüßen.

Präsentiert wurden mehr als 50 Exponate in Aktion, die Effizienz-Arena mit dem Thema „Industrie 4.0 pragmatisch“, Turnkey-Spritzgießlösungen, das neue Arburg Prototyping Center für die additive Fertigung mit dem Freeformer sowie ein spezieller Servicebereich. Weitere Impulse erhielten die Fachbesucher bei Expertenvorträgen und Betriebsrundgängen.

„Für unsere jährlichen Technologie-Tage setzen wir alle Hebel in Bewegung, um unseren geladenen Gästen einen umfassenden Überblick über das Arburg-Produktprogramm, Trends in der Kunststoffverarbeitung und innovative Anwendungen zu geben. Viele Mitarbeiter und Auszubildende waren in das einzigartige Branchenevent eingebunden. Unsere Kunden schätzten die einzigartige Atmosphäre, nutzten intensiv die Gelegenheit, mit unseren Experten ins Gespräch zu kommen, und nahmen am Ende des Tages wichtige Impulse für ihre eigene Fertigung mit“, resümiert Michael Hehl, geschäftsführender Gesellschafter und Sprecher der Arburg-Geschäftsführung.

Highlight Allrounder 1120 H

Ein Publikumsmagnet war der neue hybride Allrounder 1120 H, der das Leistungsspektrum in den Schließkraftbereich bis 6.500 kN erweitert. Nach der Premiere auf der Weltleitmesse K 2016 boten die Technologie-Tage 2017 erneut Gelegenheit, die neue Großmaschine im neuen Design und mit visionärer Gestica-Steuerung ganz genau in Augenschein zu nehmen. Im Rahmen einer innovativen Turnkey-Lösung fertigte das Exponat gebrauchsfertige Klapptrittschemel im exklusiven Arburg-Design. Dazu wurden mit einem acht Tonnen schweren Familienwerkzeug in einer Zykluszeit von rund 60 Sekunden acht Einzelteile gefertigt und in Zusammenspiel von Multilift V 40, Sechs-Achs-Roboter und Montagestation „ready to use“ zusammengesetzt.

„Industrie 4.0 pragmatisch“
Ganz hervorragend kam auch die Effizienz-Arena an, in der Arburg gemeinsam mit ausgewählten Partnern praxisnah und pragmatisch Beispiele für die Umsetzung von Industrie 4.0 zeigte. Die Kunden erhielten aus verschiedenen Blickwinkeln Impulse, wie sie Industrie 4.0 umsetzen und ihre eigene Fertigung effizienter gestalten können. Ein wegweisendes Praxisbeispiel war die räumlich verteilte und informationstechnisch vernetzte Produktion „smarter“ Kofferanhänger in Losgröße 1. Dazu wurden eine Allrounder-Spritzgießmaschine und zwei Freeformer für die additive Fertigung kombiniert. Für lückenlose Rückverfolgbarkeit jedes individuellen Bauteils sorgte das Arburg Leitrechnersystem ALS. Vorgestellt wurden auch die beiden ALS-Zusatzmodule „Energy Visualisation" für die auftragsbezogene Zuordnung von Energiedaten und „Material Staging Interface“ für Chargenwechsel. Weitere Themen in der Effizienz-Arena waren die Rückverfolgbarkeit vom Fertigteil zum Granulat, Online-Monitoring für die Qualitätssicherung, systematische Energieverbrauchs-Erfassungen und die Integration von Peripherie in die Selogica-Maschinensteuerung.

Acht Freeformer im Einsatz
Im Bereich Arburg Kunststoff-Freiformen (AKF) waren insgesamt acht Exponate zu sehen, davon fünf im neuen Arburg Prototyping Center. Im Fokus stand hier die industrielle additive Fertigung von Funktionsbauteilen einzeln oder in Kleinserien – darunter Greifer aus PA und TPE, Handyschalen mit optimierter Oberfläche sowie Bauteile aus einem für die Luft- und Raumfahrt freigegebenen PC. Hinzu kamen Elektronikteile mit Flammschutz sowie Implantate aus medizinischem PLA. Ein weiterer Freeformer produzierte im Kundencenter mechanisch optimierte Seilrollen aus Bio-PA. Die zwei Exponate in der Effizienz-Arena individualisierten die „smarten“ Kofferanhänger.

Umfassendes Rahmenprogramm
Im Service-Bereich wurden die Besucher über Themen wie Industrie 4.0, präventive Instandhaltung und das aktuelle Schulungsprogramm informiert. Über 2.000 Teilnehmer besuchten die informativen Fachvorträge in deutscher und englischer Sprache. Darin referierten Experten des Unternehmens zu Leichtbau, Arburg Kunststoff-Freiformen und Turnkey-Lösungen. In externen Fachvorträgen wurde das Thema Industrie 4.0 und die starke Partnerschaft mit Arburg aus Kundensicht beleuchtet. Fast 1.500 Gäste aus Deutschland nutzten die Gelegen­heit, bei Betriebsrundgängen die Maschinenfertigung kennenzulernen. Darüber hinaus wurde das Unternehmen allen ausländischen Gruppen, die in Begleitung der Arburg-Niederlassungen und Handelspartner die Technologie-Tage besuchten, in ihrer jeweiligen Landessprache vorgestellt.

www.arburg.com


PVDF Sonderlösung für Prozesswasseranlage

Für den Anschluss an die Rohrleitung stattete AGRU den HV-Liner da 400 mm mittels Stumpfschweißung mit V-Bunden aus.
Für den Anschluss an die Rohrleitung stattete AGRU den HV-Liner da 400 mm mittels Stumpfschweißung mit V-Bunden aus.
Bild: AGRU

21.03.2017

Für eine Prozesswasseranlage in einem ungarischen Industriebetrieb lieferte AGRU über seinen Vertriebspartner AURO sämtliche Rohrleitungskomponenten in PVDF. Eine Herausforderung war dabei ein Sonderteil in da 400 mm, den AGRU erstmals in dieser Dimension aus einem HV-Liner fertigte. Für volle Druckbeständigkeit ummantelte der Kunststoffanlagenbauer PlastoTec diesen Bauteil mit GFK-Material.

Wegen seiner guten thermischen und chemischen Beständigkeit wird der Kunststoff PVDF als Auskleidung für Rohre und Anlagenbauteile eingesetzt. Da er hoch rein hergestellt werden kann, kommt er zum Beispiel in der Chipproduktion für Rohrleitungssysteme zum Transport von hochreinen Medien wie Reinstwasser zum Einsatz. AGRU liefert sowohl vollwandige Rohre als auch HV-Liner Rohre für GFK-Ummantelungen in PVDF. So werden Kunden bei Anwendungen mit extrem hoher chemischer Beanspruchung oder höchsten Reinheitsvorgaben und gleichzeitig höheren Betriebsdrücken zuverlässig versorgt.

Reines Prozesswasser gefordert
Für einen ungarischen Industriebetrieb musste die vorhandene Stahlrohrleitung für Prozesswasser erneuert werden, da mit der bestehenden Stahlrohrleitung die geforderte Reinheit (Auslaugverhalten, vorliegende Metallionen) nicht erreicht wurde. Als Ersatzmaterial fiel die Wahl auf den Hochleistungskunststoff PVDF. Er verfügt über ausgezeichnete Chemikalien- und Auslaugbeständigkeit im Vergleich zu metallischen Werkstoffen. Aufgrund der Komplexität der Prozesswasseranlage lieferte AGRU über ihren Vertriebspartner AURO mehrere hundert Meter PVDF-Rohre in SDR 21 und 33 sowie mehrere hundert Stück Bögen, V-Bunde und T-Stücke komplett in PVDF. Für die Herstellung der V-Bunde wurde eine 100 mm dicke PVDF Halbzeugplatte verwendet, die in der hauseigenen Fräsmaschine zerspanend bearbeitet wurde. Die zentrale Herausforderung bei diesem Projekt bestand jedoch in der Herstellung eines Sonderteils, des sogenannten „Headers“. Dabei handelt es sich um ein zentrales Verteilerrohr in der Dimension da 400 mm mit mehreren Abgängen.

Gesamte Projektbericht zum Nachlesen

www.agru.at


Gabriel-Chemie GmbH erfolgreich nach EN ISO 22000:2005 zertifiziert

21.03.2017

Gabriel-Chemie GmbH mit Sitz im österreichischen Gumpoldskirchen wurde von TÜV AUSTRIA CERT GmbH nach dem einzigen stufenübergreifenden, weltweit ausgelegten und zertifizierbaren Standard für Lebensmittelsicherheit-Managementsysteme ausgezeichnet.

Damit bestätigt der österreichische Masterbatch-Produzent, dass sämtliche Prozesse den internationalen Anforderungen an Managementsysteme für Lebensmittelsicherheit entsprechen. Innerhalb von nur 5 Monaten wurde die Einführung des weltweit anerkannten Standards mit dem Zertifizierungsaudit erfolgreich abgeschlossen.

Die ISO 22000 ist der einzige weltweit gültige Standard für Lebensmittelsicherheit. Sie verbindet das gesetzlich geforderte HACCP-Konzept (Hazard Analysis and Critical Control Points) gemäß Lebensmittelkodex mit dem Qualitätsmanagement nach ISO 9001.

Friedrich Bauer, Leiter des Quality Managements der Gabriel-Chemie Gruppe, freut sich über diesen Erfolg: „Mit der Erfüllung der ISO 22000 Standards erweitern wir die Möglichkeiten für unsere Kunden besonders im Bereich der Lebensmittelverpackungen. Im Bereich der Medizintechnik sind wir nun dank des neuen Standards sowie der bereits vorhandenen EN ISO 13485:2012 für medizinische Artikel zum Komplettanbieter avanciert. Durch unsere globale Präsenz war es für uns unumgänglich, einen einheitlichen, überall auf der Welt anerkannten Standard anzubieten.“

Gabriel-Chemie GmbH besitzt nun neben der neuen EN ISO 22000:2005 auch die Zertifizierungen nach EN ISO 9001:2008, EN ISO 14001:2004 sowie EN ISO 13485:2012.


Downhill mit High-Tech

Tyrolia Skibindung
Tyrolia verwendet für diese Skibindung AKROMID® B3 GF 45 1 schwarz (3851) bei den mechanisch beanspruchten Teilen.
Bild: ©TYROLIA
Chargenkonstanz AKRO-PLASTIC GmbH

14.03.2017

In vielen Industriebereichen, besonders im Automobilbau, gehören technische Kunststoffe heute zum Standard, da sie wichtige Bestandteile des modernen Leichtbaus sind. Auch die Sport- & Freizeitindustrie legt großen Wert auf hochwertige Verarbeitung ihrer Sportgeräte und partizipiert daher von den in der Automobilindustrie entwickelten Spezifikationen.

Die HTM Sport GmbH aus dem österreichischen Schwechat, besser bekannt durch ihren Markennamen Tyrolia, hat für ihre Skibindungen eine hochmoderne Fertigung entwickelt. Durch die rasante Weiterentwicklung im Wintersportbereich gewinnt das Thema verletzungsfreies Skifahren immer mehr an Bedeutung. Dabei ist die Bindung nicht bloß Verbindungsstück zwischen Ski und Schuh, sondern der kritische Erfolgsfaktor für Sicherheit und optimale Performance im Schnee.

Dafür werden Sicherheitsbauteile in engsten Toleranzen hergestellt. Um diese Spezifikationen zu erreichen, sind neben den modernen Produktionsverfahren auch hochwertige Rohstoffe notwendig. Das Schwechater Unternehmen setzt hier seit Jahren auf die gute Zusammenarbeit mit dem Kunststoffspezialisten der AKRO-PLASTIC GmbH aus Niederzissen, Rheinland-Pfalz, Deutschland. Für die Skibindungen setzt es AKROMID® B3 GF 45, ein PA 6 mit 45 % Glasfaserverstärkung, ein. Dies ist ein hochsteifes Material mit sehr guten Zähigkeiten, sowohl bei Raumtemperatur als auch bei Minusgraden, die auf der Skipiste gefordert sind.

Neben den sehr guten mechanischen Eigenschaften und einer guten Verarbeitbarkeit weisen die aus diesem Material gefertigten Bauteile eine äußerst gute Oberflächenbeschaffenheit auf. Dies ermöglicht es dem Sportartikelhersteller, auf den zusätzlichen Arbeitsschritt des finalen Lackierens zu verzichten. Neben einer Zeit- und Materialersparnis außerdem noch gut für die Umwelt – bei gleichbleibender Qualität und dem Vorteil eines durchgefärbten Bauteils. Dieser zeigt sich speziell bei kleinen Oberflächenbeschädigungen beim harten Einsatz auf der Piste oder im speziell beanspruchten Kinder- und Verleihsegment, wo die Skibindungen während einer Saison so einiges an Schlägen einstecken müssen.

Die hier beschriebenen Eigenschaften erreicht AKRO-PLASTIC unter anderem durch ihre innovative Extrusionstechnik, die vom Schwesterunternehmen FEDDEM GmbH & Co. KG bereitgestellt wird. Die beiden Unternehmen haben gemeinsam ein Konzept entwickelt, welches es ermöglicht, unabhängig vom Produktionsstandort weltweit die gleichen hohen Qualitätsstandards zu erfüllen. Diese Technologie wird unter dem Namen ICX®-Technology vermarktet. Hierzu gehören neben einer identischen Maschinen- und Peripherietechnik auch einheitliche Prozesse sowie erstklassige Rohstoffe. Neben der schonenden Einarbeitung der Glasfaser spielt auch dessen Dosierung und Homogenisierung im fertigen Compound eine entscheidende Rolle. Hier kann der Compoundeur eine gleichbleibende Fertigung unter engsten Toleranzen garantieren. In Grafik 1 ist beispielhaft die Glasfaserdosierung für das AKROMID® B3 GF 45 1 schwarz (3851) über 25 Chargen dargestellt. Der Mittelwert aus diesen Chargen liegt bei 44,69 %. Die Spezifikationsgrenzen für die Glasfasern liegt aktuell bei +/-2,0 % und somit bereits deutlich unter denen der Mitbewerber. Durch die nur sehr geringen Abweichungen bei „Charge zu Charge“ -Produktion wird eine äußerst gleichbleibende Bauteilqualität realisiert.

„Unsere Kunden wollen sich in jeder Situation auf ihre Skibindung verlassen können“, so Stefan Wollner, Einkaufsleiter bei HTM Sport GmbH. „Dies garantieren wir mit unserem Leitspruch „Nur Perfektion gibt Sicherheit!“, der uns von der ersten Idee bis zur fertigen Skibindung über alle Fertigungsschritte inkl. der Materialauswahl begleitet“.

www.akro-plastic.com
www.kdfeddersen.com


Welser Studenten optimieren Produktionslabor für Katalysatoren

Im Zuge der Kooperation besuchten die Studierenden der FH OÖ Wels Borealis' Innovation Headquarters in Linz.<
Im Zuge der Kooperation besuchten die Studierenden der FH OÖ Wels Borealis' Innovation Headquarters in Linz.
Bild: © Borealis

13.03.2017

Studierende der Welser FH beteiligten sich im Rahmen eines Praxisprojektes an der Gestaltung einer neuen Katalysatoranlage der Borealis Polyolefine GmbH.

Studierende des Welser FH OÖ-Studienganges „Verfahrenstechnische Produktion" haben in einem Projekt an der effizienten Gestaltung einer neuen Katalysatoranlage der Borealis Polyolefine GmbH erfolgreich mitgewirkt. Um die Prozessabläufe in dieser neuen Anlage entwickeln und testen zu können, mussten die Studierenden Vorschläge für eine Erneuerung und Optimierung der bestehenden Laboreinrichtung einbringen. Die Ergebnisse werden nun geprüft und in die Praxis umgesetzt.

Borealis produziert Polypropylen und Polyethylen als Rohstoff für die kunststoffverarbeitende Industrie. Dabei werden für viele chemische Prozesse sogenannte Katalysatoren benötigt, die bei Borealis verstärkt selbst produziert werden. Ein Katalysator ist ein Stoff, der eine chemische Reaktion beeinflusst, ohne selbst dabei verbraucht zu werden.

„Wir haben nun in einem studentischen Praxisprojekt für Borealis Vorschläge erarbeitet, wie ein neues Labor zur Katalysatorenproduktion gestaltet werden könnte", erklärt FH-Prof. Albert Angerbauer. „Dabei haben wir unterschiedliche Glove-Box-Anbieter analysiert und eine optimale Ausrüstung für Borealis vorgeschlagen. Weiters haben wir auch Inputs für die ordnungsgemäße Lagerung der chemischen Ausgangsstoffe und deren optimale Belüftung geliefert."

Erfolgreiche Kooperation mit Borealis
Seit Jahren führt der Welser FH OÖ-Studiengang „Verfahrenstechnische Produktion" Praxisprojekte bei Borealis Polyolefine GmbH erfolgreich durch. „Die Projekte mit dem Welser Fachbereich Verfahrens- und Umwelttechnik bringen uns immer wertvollen Nutzen: Einerseits wird das jeweilige verfahrenstechnische Anlagenbauprojekt vorangetrieben und andererseits lernen wir mögliche zukünftige MitarbeiterInnen kennen", bestätigt der zuständige Fachbereichsleiter bei Borealis Markus Machherndl.

Informationen zum Studium
Chemie- und Physik-Interessierte können ihr Wissen in Großanlagen in die Praxis – wie etwa bei Borealis Linz – umsetzen. Nähere Infos zum Studium finden Interessierte am Tag der offenen Tür am 17.03. von 9 bis 18 Uhr oder unter www.fh-ooe.at/vtp.


Sicher geklebt und auf Schiene mit DIN 6701

DI Dr. Peter Paul Pázmándy (Auditor DIN 6701, OFI), Dr. Georg Buchtela (GF, OFI), DI Udo Pappler (Leiter Zertifizierungsstelle, OFI), DI Franz Gombotz (Site General Manager Vienna, Bombardier).
Bild: © OFI / Michael Pyerin

13.03.2017

500. Zertifikat der OFI CERT geht an Bombardier

Das OFI freut sich sein insgesamt 500. Zertifikat an den weltweit führenden Schienen- und Luftfahrzeughersteller Bombardier für seinen Produktionsstandort für LRV´s (light rail vehicles) Bombardier Transportation Austria GmbH in Wien zu übergeben. Dabei handelt es sich um die Zertifizierung nach DIN 6701, die die Sicherstellung der Qualität von Klebeverbindungen gewährleistet, was gerade im Bereich Personenbeförderung höchste Priorität hat.

Die Zulassung nach DIN 6701 ist seit 2010 per Verordnung des Dt. Eisenbahnbundesamtes verpflichtend. Unternehmen, die im Schienenfahrzeugbau klebtechnische Arbeiten ausführen oder beauftragen, sowie Unternehmen, die mit geklebten Produkten handeln bzw. Dienstleistungen im Bereich klebtechnischer Konstruktionen offerieren, müssen nach dieser Norm zertifiziert werden.

Bombardier Site General Manager Vienna, DI Franz Gombotz: „Die Klebetechnologie ist eine moderne Fügetechnik, die aus unserem Geschäftsbereich nicht mehr wegzudenken ist. Sie hat in diesem Sektor Schweißverbindungen auf vielen Ebenen ersetzt. Wir von Bombardier müssen uns darauf verlassen können, dass Klebeverbindungen in jeder Situation halten. Aufgrund der Zertifizierung durch das OFI wissen wir, dass unsere Klebeprozesse normkonform erfolgen und Klebungen 100%-ig zuverlässig sind. Das bildet die Basis unseres Geschäftserfolges.“

DI Udo Pappler, Leiter der Zertifizierungsstelle am OFI, streicht den Erfolg durch die erlangte DIN 6701 Akkreditierung hervor, die das OFI 2016 erhielt. „Heimische Unternehmen können so schnell und unkompliziert die Kompetenz des OFI nützen, 20 Kunden haben bereits auf das Angebot zurückgegriffen. Das OFI erweitert den Kreis der zertifizierenden (deutschen) Institute. Aufgrund der räumlichen Nähe spart sich der österreichische Kunde Zeit, Geld und kann sich auf einen schnelleren Zertifizierungsabschluss freuen.“

Unabhängig geprüft, sicher geklebt
Durch den Einsatz der seit 2010 in Kraft getretenen Norm 6701 wird Herstellern, Händlern und dienstleistungsausführenden Unternehmen ein Instrument zur Verfügung gestellt, das die Qualität gefügter Bauteile – von der Konstruktion bis hin zur Fertigung – sicherstellt. Fertigungsfehler werden dadurch bereits im Vorfeld durch den qualifizierten Klebeprozess deutlich minimiert.

Das OFI prüft alle relevanten Prozessparameter von Klebeverbindungen inklusive Charakterisierung der Klebstoffe, Fügeteile und Fügeteiloberflächen und deren Vorbehandlung. Dabei spielt die Prüfung von Klebeverbindungen eine ebenso große Rolle wie Schadensanalytik, die Beurteilung von energetischen Oberflächen und deren Vorbehandlung.

DI Dr. Peter Paul Pázmándy, anerkannter und akkreditierter DIN 6701 Prüfer am OFI: „Seit kurzem ergänzt die DIN 2304 – die Klebprozesse in allen Branchen normtechnisch festlegt – unser Angebot im Klebebereich. Damit offerieren wir unseren Kunden ein abgerundetes Prüfportfolio. Wir kontrollieren und evaluieren alle relevanten Prozesse der Herstellung und Anwendung und zertifizieren Unternehmen nach Erfüllung sämtlicher Kriterien. Damit sorgen wir für die notwendige Qualitätssicherung und tragen zu einem Wettbewerbsvorteil unserer Kunden bei.“

DIN 2304 – Qualitätsanforderungen an Klebeprozesse
Wesentliche Gründe für Klebfehler sind nicht Klebstofffehler sondern Anwendungsfehler. Hier kommt die Anwendernorm DIN 2304 ins Spiel. Ihr Ziel ist es, klebtechnische Anwendungsprozesse in allen Branchen organisatorisch und fertigungstechnisch so zu gestalten, dass seitens des Anwenders der gesamte Prozess des geklebten Produktes – von der Idee über die Entwicklung bis zur Fertigung – im normtechnischen Sinn erfolgt.

Wissen, das haftet
Das OFI ExpertInnenwissen kommt nicht nur in Form von Prüfleistungen und Zertifizierungen zu tragen, sondern wird auch im Rahmen von klebtechnischen Aus- und Weiterbildungen nach EWF-Richtlinien (EAE, EAS, EAB) sowie der Ausbildung zum Beschichtungsinspektor vermittelt. Zudem organisieren wir jährlich eine Klebefachtagung, die sich u.a. mit aktuellen Herausforderungen der Klebetechnologie beschäftigt. Das aktuelle Veranstaltungsprogramm finden Sie unter

www.ofi.at


HAIDLMAIR gewinnt Standort Corona in Silber

Mario Haidlmair (3. von links) mit der „Standort Corona“ in Silber
Mario Haidlmair (3. von links) mit der „Standort Corona“ in Silber
Bild: IV ÖÖ/Eric Krügl

10.03.2017

Die „Corona“, der Preis für gesellschaftliche Verantwortung der oberösterreichischen Industrie, wird jedes Jahr in 2 Kategorien (CSR-Corona und Standort-Corona) an erfolgreiche oberösterreichische Unternehmen verliehen. Oberösterreichische Industriebetriebe, die in politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich turbulenten Zeiten, hohe Verantwortung gegenüber ihrem Standort und den Mitarbeitern übernehmen.

Zu diesen Unternehmen zählt zweifelsohne auch der Nußbacher Werkzeugbauer HAIDLMAIR, der seit jeher darum bemüht ist, seinen Mitarbeitern einen sicheren Arbeitsplatz zu bieten und für sie die bestmöglichen Arbeitsbedingungen zu gewährleisten. Diese Bemühungen wurden nun mit der Verleihung der „Standort Corona“ in Silber gewürdigt. Der Preis wurde im Rahmen einer glanzvollen Gala im Forum der Raiffeisenlandesbank OÖ in Linz, im Beisein vieler bekannter Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft, an den Geschäftsführer Mario Haidlmair verliehen.

HAIDLMAIR wurde für seine Investitionen in die Standorte Nußbach und Kirchdorf von 2014 bis 2016 (über € 17 Mio.) ausgezeichnet, wobei alleine 2016 über € 8 Mio. investiert wurden. Besonders erwähnenswert sind hier die Errichtung des neuen Bürogebäudes (€ 1 Mio.), der Neubau einer Maschinenhalle für die CNC-Automatisierung (€ 2 Mio.) und der Ankauf neuer Maschinen (€ 2 Mio.). Zusätzlich hat HAIDLMAIR seit 2014 50 neue Arbeitsplätze geschaffen.

Mario Haidlmair zeigte sich natürlich hocherfreut über den Preis: “Diese Auszeichnung ist vor allem meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu verdanken. Ich bin sehr stolz auf sie, denn sie leisten jeden Tag erstklassige Arbeit und gehen unseren, nach vorwärts gerichteten Weg, immer mit uns mit. Ohne sie könnten wir nie so erfolgreich sein. Mir ist es wichtig, dass wir ihnen einen sicheren Arbeitsplatz bieten und auch die Infrastruktur rundherum passt. Darum investieren wir. Denn nur wer investiert, kann wachsen und sich weiterentwickeln. Das entspricht ganz genau meinem unternehmerischen Lebensmotto „Vorwärts ist die Richtung“!

www.haidlmair.com


Erfolgreicher Kunststofftechniktag in Leoben

Schülerinnen und Schüler von der Unterstufe bis zu den Matura-Jahrgängen nahmen teil
Schülerinnen und Schüler von der Unterstufe bis zu den Matura-Jahrgängen nahmen teil.
Begleitet von erfahrenen KunststofftechnikerInnen wurden an mehreren Stationen spannende Versuche durchgeführt.
Begleitet von erfahrenen KunststofftechnikerInnen wurden an mehreren Stationen spannende Versuche durchgeführt.
Bild:© Montanuniversität Leoben

09.03.2017

Rund 80 Schülerinnen und Schüler aus der Steiermark und Wien nutzten am Freitag, den 03.03.2017, die Gelegenheit, die spannende Welt der Kunststoffe aus nächster Nähe kennenzulernen. Im Rahmen des Kunststoff-Tages 2017 wurde ihnen am Department Kunststofftechnik an der Montanuniversität Leoben Kunststoffe angreif- und vorstellbar gemacht.

Ziel dieser Veranstaltung war es, jungen Menschen einen lebendigen Einblick in den Beruf der Kunststofftechnikerin und des Kunststofftechnikers zu geben. Dabei kamen auch andere wichtige Fragen wie das Leben und Studieren in Leoben nicht zu kurz.

Die Kunststofftechnik hat einiges zu bieten
Die Jugendlichen erhielten zunächst eine spannende Einführung in die Welt der Kunststoffe. Dabei wurde besonderer Wert auf das lebensnahe Vermitteln der unterschiedlichen Forschungsrichtungen gelegt. Es wurden Beispiele gewählt, die zeigten, dass Kunststoffe unseren Alltag in vielfältiger Weise erleichtern.

Der Werkstoff des 21. Jahrhunderts
Nach dem kurzen Theorie-Vortrag folgten Laborführungen, bei denen der Weg vom Werkstoff zu einem Bauteil anschaulich gemacht wurde. Begleitet von unseren erfahrenen Kunststofftechnikerinnen und Kunststofftechnikern wurden an mehreren Stationen spannende Versuche durchgeführt. Die Anwesenden konnten miterleben, wie aus Kunststoffen hochwertige Produkte hergestellt bzw. auf ihre alltägliche Tauglichkeit geprüft werden und dass Kunststoff auf Grund seiner vielzähligen Einsatzmöglichkeiten zu Recht den Titel „Werkstoff des 21. Jahrhunderts“ trägt.

In den Pausen beantworteten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Studierende in persönlichen Gesprächen alle Fragen der Besucherinnen und Besucher und die Montanuniversität, die Kunststofftechnik und die Stadt Leoben wurden aus persönlicher Sicht vorgestellt. Dies ermöglichte den Schülerinnen und Schülern das Studium in Leoben aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln kennenzulernen.

Neugierig? Interessiert?
Aufgrund des großen Erfolges im heurigen Jahr wird der Kunststoff-Tag auch im nächsten Jahr wieder veranstaltet. Interessierte Schülerinnen und Schüler werden wieder alle Antworten rund um das Studium Kunststofftechnik erhalten.

www.kunststofftechnik.at     


FACC erhält Auszeichnung für Investitionen am Standort Oberösterreich

Robert Machtlinger, Vorstandsvorsitzender der FACC AG (4.v.l.), nimmt mit großer Freude die „Standort-Corona“ in Silber in Empfang.
Robert Machtlinger, Vorstandsvorsitzender der FACC AG (4.v.l.), nimmt mit großer Freude die „Standort-Corona“ in Silber in Empfang.
Bild: © IV OÖ/Krügl
Die Mitarbeiter von FACC blicken zuversichtlich in die Zukunft.
Die Mitarbeiter von FACC blicken zuversichtlich in die Zukunft. Umfangreiche Investitionen an den heimischen Standorten sind aktuell in Umsetzung, um für das zukünftige Wachstum in der Luftfahrtindustrie gerüstet zu sein.
Bild: © FACC

08.03.2017

Für ihre rege Investitionstätigkeit wurde FACC mit der „Standort-Corona 2017“ in Silber ausgezeichnet. Der renommierte Preis würdigt oberösterreichische Betriebe, die zwischen 2014 und 2016 in Oberösterreich kräftig investiert und neue Arbeitsplätze geschaffen haben.

Die feierliche Verleihung der „Corona 2017“ fand am 07. März unter großem Publikumsinteresse im Raiffeisenforum in Linz statt. Bei Robert Machtlinger, Vorstandsvorsitzender der FACC AG, war die Freude über diese begehrte Auszeichnung groß: „Unser umfangreiches Investitionsprogramm zündet bei der FACC AG die nächste Leistungsstufe, ist ein klares und nachhaltiges Ja zum Wirtschaftsstandort Oberösterreich und ein deutliches Zeichen für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Verantwortung für die Menschen in der Region.“ Das Unternehmen will damit den Grundstein für ein weiterhin profitables Wachstum legen und seine strategische Rolle als innovativer Luftfahrtzulieferant langfristig untermauern.

In den letzten drei Jahren hat FACC rund 180 Mio. Euro in die Entwicklung neuer Technologien und Programme sowie die Erweiterung ihrer Werks- und Produktionskapazitäten an den heimischen Standorten investiert und kann so die weltweit steigende Nachfrage nach Leichtbaulösungen aus Composite abdecken. Durch die Investitionen wurden im selben Zeitraum über 400 Arbeitsplätze im Innviertel geschaffen. Zusätzlich kam es zu wesentlichen Beauftragungen für den Maschinen- und Anlagenbau, weiters wurden vorrangig lokale Unternehmen aus der Bauwirtschaft sowie dem Gewerbe und Handwerk eingesetzt. Damit ist FACC in Oberösterreich ein überregionaler Leitbetrieb und Arbeitsplatzmotor.

Weiterer Ausbau der Kapazitäten in Umsetzung
FACC hat sich im Rahmen ihrer Unternehmensstrategie „Vision 2020“ zum Ziel gesetzt, die Umsatzmarke von einer Milliarde im Geschäftsjahr 2020/21 zu knacken. Der für das laufende Geschäftsjahr beschlossene Ausbau der Produktionskapazitäten ist ein wichtiger Schritt auf dem anhaltenden Erfolgs- und Wachstumskurs. Rund 5.000 m2 zusätzliche Produktionsfläche werden für das anstehende Wachstum noch heuer zur Verfügung gestellt, im Oktober wird ein neuer Autoklav installiert werden. Dieser gasdichte verschließbare Druckbehälter dient der thermischen Behandlung von Bauteilen im Überdruckbereich und wird mit einem Durchmesser von 5,5 Metern und einer Länge von 14 Metern der größte bis dato bei FACC in Betrieb befindliche sein.

„Unsere Auftragsbücher sind gut gefüllt und der Bedarf an neuen, effizienten und treibstoffsparenden Luftfahrzeugen ist weiterhin hoch. Um die Marktanforderungen bestmöglich erfüllen zu können und um für künftige Ratensteigerungen gerüstet zu sein, investieren wir auch heuer wieder in Baumaßnahmen und in neue Anlagen“, so Machtlinger. „Damit reagieren wir auf die weltweit starke Nachfrage nach unseren innovativen Leichtbauteilen, helfen unseren Kunden in ihren Wachstumsplänen und bauen unsere Technologieführerschaft am Composite-Sektor weiter aus. Denn auch zukünftig ist es unser Ziel, auf jedem modernen Verkehrsflugzeug mit High-Tech made in Austria vertreten sein.“

www.facc.com


Eine echte Weltpremiere!

Die hohe Flexibilität der AGRULINE Rohre ermöglicht Richtungsänderungen ohne Formteile.
Die hohe Flexibilität der AGRULINE Rohre ermöglicht Richtungsänderungen ohne Formteile.
Der Räumer im Vordergrund machte den Weg für die PE 100-RC Leitung frei.
Der Räumer im Vordergrund machte den Weg für die PE 100-RC Leitung frei.
Die rekordverdächtige, 220 m lange AGRULINE PE-Pipeline.
Die rekordverdächtige, 220 m lange AGRULINE PE-Pipeline.
Eine Weltpremiere hat ihren erfolgreichen Abschluss gefunden.
Eine Weltpremiere hat ihren erfolgreichen Abschluss gefunden.
Bildquelle: AGRU

07.03.2017

Zur Errichtung eines großdimensionierten, zweiröhrigen Dükers unter der Spree wurden zwei PE-Großrohrleitungen in da 1400 mm und da 1200 mm grabenlos verlegt. Von der FRANK GmbH geliefert und von der AGRU Kunststofftechnik GmbH produziert, verlegte die niederländische Visser & Smit Hanab als Subunternehmer die PE-Leitung im Horizontal-Spülbohrverfahren. Aufgrund ihrer Dimension eine echte Weltpremiere!

Die für das Braunkohlekraftwerk Schwarze Pumpe benötigte Braunkohle wird im benachbarten Braunkohletagebau Nochten abgebaut. Da das zu fördernde Braunkohleflöz tiefer als der natürliche Grundwasserpegel liegt, ist eine Absenkung des Grundwasserstandes notwendig. Das geförderte Grund- bzw. Grubenwasser wird in zwei parallelen, erdverlegten GFK-Leitungen vom Tagebau zur Grubenwasseraufbereitungsanlage befördert. Im Bereich der Ortschaft Spreewitz überquerten die beiden Leitungen auf einer Rohrbrücke die Spree.

Problemstellung
Mehrere Hochwasser in den Jahren 2010, 2012 und 2013 im Bereich der oben genannten Rohrbrücke bei Spreewitz führten an einem GFK-Bogen der Leitung Nochtener Wasser 1 zu einem Rohrbruch. Eine grundlegende Reparatur der vorhandenen GFK-Leitungen wäre sehr zeitaufwendig und würde den Braunkohletagebau zu stark beeinträchtigen - eine Außerbetriebnahme der Rohrleitungen ist nur für wenige Tage möglich.

Auslegung und Planung
Die wirtschaftlichste und am besten umsetzbare Lösung war eine Neuverlegung im HDD-Verfahren mit Rohren aus PE 100-RC. Rohre aus PE 100-RC sind gegenüber dem vorliegenden Grubenwasser dauerhaft korrosionsbeständig. Durch ihre hohe Flexibilität können Spülbohrungen auch mit geringen Verlegeradien ausgeführt werden. Mögliche Setzungen könnten durch zulässige Verformungen der Rohre aufgenommen werden, ohne dass Schäden in Folge von Rissen oder Brüchen zu befürchten sind. AGRULINE-Rohre aus PE 100-RC erfüllen alle Anforderungen und sind für grabenlose Verlegetechniken gemäß der PAS 1075 geprüft und zugelassen. Die Vorteile des HDD-Verfahrens im vorliegenden Fall sind der vergleichsweise schonende Eingriff in Natur und Umwelt und der geringste Tiefbauanteil mit Wasserhaltung. Die Dimensionierung der Rohrleitung im Bereich der Spülbohrung mit einer Tiefenlage von ca. 6,5 m unter der Sohle der Spree ergab, dass ein Rohr in der Wanddickenreihe SDR 17 zum Einsatz kommen musste.

Durchführung
Auftraggeber LEAG beauftragte die TrappInfra Rohrbau Welzow GmbH mit der Ausführung der gesamten Baumaßnahme. Für Lieferung und die Baustellenbetreuung war die FRANK GmbH verantwortlich. Die Produktion der AGRULINE PE 100-RC Rohre und Heizwendelformteile erfolgte durch die AGRU Kunststofftechnik GmbH. Die FRANK KUNSTSTOFFTECHNIK GmbH war für die Auslegung und Fertigung der Bögen, Abzweige und Sonderflanschverbindungen verantwortlich.

Visser & Smit Hanab bekam von TrappInfra Rohrbau Welzow GmbH den Auftrag zur Durchführung der HDD-Spülbohrung. In einem ersten Schritt realisierte die Baustellenmannschaft die beiden Pilotbohrungen vom West- zum Ostufer der Spree. Mit einer der modernsten Horizontalspülbohranlagen, die Bohrungen mit einem Durchmesser zwischen 30 und 180 cm vorantreiben und Zugkräften von bis zu 450 t standhalten kann, wurde ein unterirdischer Kanal gebohrt. Visser & Smit Hanab führte den aus mehreren Bohrstangen zusammengesetzten Bohrstrang mit einem Kreiselkompass zentimetergenau an der Solltrasse entlang.

Für die Spülbohrung wurde jeweils ein Strang für beide Abmessungen da 1200 mm und da 1400 mm von ca. 220 m aus Stangen à 13 m vorgeschweißt. Um die Zugkraft der Stränge mit einem Gewicht von bis zu 76 t zu reduzieren, wurden die Rohre vor dem Einzug auf Rollenböcke positioniert. Das Dükern von PE-Rohren in dieser Größenordnung stellte eine technische Weltpremiere dar. Niemals zuvor war etwas Vergleichbares versucht worden.

Rekordverdächtige Spülbohrung
Nachdem das Bohrloch durchgängig über den gewünschten Durchmesser verfügte, konnte mit dem Einzug der vorgefertigten und überprüften PE-Rohrleitung begonnen werden. Die größte Herausforderung kam gleich zu Beginn: Die riesige Leitung musste ins Bohrloch „eingefädelt“ werden. Dazu hob die Baustellenmannschaft den vordersten Teil der vor dem Bohrloch platzierten Pipeline an und zog sie gleichzeitig in Richtung Bohrloch. Die 1400 mm dicke Rohrleitung glitt in die Spülung der Bohrlochgrube und passte sich aufgrund ihrer enormen Flexibilität von selbst zentimetergenau an den Austrittswinkel des Bohrlochs an. Der Rekordspülbohrvorgang konnte erfolgreich - und zur Erleichterung aller Beteiligten - abgeschlossen werden.

Jorn Stoelinga, Consultant Horizontal Directional Drilling bei Visser & Smit Hanab meint: “Wir sind stolz darauf, als Erste solch groß dimensionierte PE 100-Leitungen im Spühlbohrverfahren verlegt zu haben. Die robusten AGRULINE Rohre waren einfach zu verschweißen und einzuziehen“.

www.agru.at
www.frank-gmbh.de
http://vsh-boiler.com//


HANNO-Silikone komplett ohne MEKO

MEKO-freie Silikone von HANNO
MEKO-freie Silikone von HANNO
Bild: HANNO

07.03.2017

HANNO, der Hersteller von Produkten zum Kleben, Dichten und Dämmen aus Himberg (NÖ) stellte alle seine Neutralsilikone auf MEKO-freie Rezepturen um.

MEKO-frei bedeutet, dass bei der Verarbeitung dieser Neutralsilikone kein gefährliches 2n-Butanonoxim entsteht. Dieses war zwar nicht direkt in den Produkten enthalten, wurde aber als Reaktionsprodukt beim Aufbringen freigesetzt. „Nicht nur der Umweltschutz, sondern auch der Schutz der Verarbeiter ist uns wichtig“, erklärt der HANNO-Prokurist Dipl.-Ing. (FH) Thomas Koternetz diesen Schritt.

Gleichbleibende Top-Qualität
Ein großes Plus ist, dass die Qualität der Produkte auch ohne MEKO gleichbleibend ist. Der Handwerker merkt von der Umstellung somit nichts, und arbeitet zudem unter gesünderen Bedingungen. HANNO denkt dabei an den langfristigen Gesundheitsschutz, auch wenn die Verwendung von MEKO in Österreich und Deutschland erlaubt ist. Dieses Plus bezieht auch die Wohnungsnutzer mit ein.

HANNO goes green
Die gesamte oxymvernetzende Silikondichtstoffpalette wurde vom Hersteller bereits im Herbst 2016 von MEKO befreit. Darunter fallen Silikon N, Silikon SO, Fenstersilikon, Fassadenanschluss, Silikon SF und Natursteinsilikon. HANNO arbeitet bei der zukunftsorientierten Weiterentwicklung seiner Produkte mit bewährten Instituten aus dem ökologischen Umfeld zusammen. Die Palette an grünen umweltfreundlichen Produkten wird laufend größer. Für den HANNO- Prokuristen ist klar: „Ökologische Produkte bieten einen entscheidenden Vorteil für den Anwender und den Endkunden.“

Viel Know-how fließt aus der österreichischen HANNO-Werk GmbH & Co. KG, die ein selbstständiger Teil der Hanno-Vito-Gruppe ist, ein. Seit mehr als 40 Jahren sind in Himberg (NÖ) die Erfahrung und das Wissen für vielfältige Produkte zum Kleben, Dichten und Dämmen gebündelt. Die Kunden sind nicht nur Heim- und Handwerker, sondern insbesondere auch der österreichische Baustoffhandel und die Bauindustrie.

http://www.hanno.at/de/silikon.html

HANNO-Werk GmbH & Co.KG
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Nächstes Rekordjahr für Borealis

Mark Garrett, Borealis Chief Executive
Mark Garrett, Borealis Chief Executive
Bild: © Borealis

02.03.2017

Borealis meldet nächstes Rekordjahr mit einem Nettogewinn von EUR 1,1 Milliarden im Jahr 2016 und setzt damit sein nachhaltiges Wachstum fort

Borealis, ein führender Anbieter innovativer Lösungen in den Bereichen Polyolefine und Basischemikalien, meldet im vierten Quartal 2016 einen Nettogewinn von EUR 239 Millionen, während im Vergleichszeitraum des Vorjahres EUR 242 Millionen erwirtschaftet wurden. Im gesamten Jahr 2016 verzeichnete das Unternehmen einen Nettogewinn von EUR 1.107 Millionen im Vergleich zu EUR 988 Millionen im Jahr 2015. Das verbesserte Ergebnis im Jahr 2016 war auf die insgesamt besseren Margen im Polyolefingeschäft sowie auf einen höheren Beitrag von Borouge infolge der erfolgreichen Fertigstellung des Borouge 3-Projekts zurückzuführen. Der Gewinnbeitrag des Basischemikalienbereichs blieb hinter dem des Jahres 2015 zurück, was vor allem an einer schwachen Nachfrage und niedrigeren Preisen im Pflanzennährstoffgeschäft lag.

„2016 war ein äußerst starkes Jahr für Borealis, auf das alle unsere Mitarbeiter stolz sein sollten. Wenngleich wir uns für das Jahr 2017 keine Wiederholung des Vorjahrsergebnisses erwarten, so gehen wir davon aus, dass auch 2017 ein sehr solides Jahr wird und sich Borealis weiterhin im Spitzenfeld der profitabelsten Unternehmen behaupten wird können“, erklärt Mark Garrett, Borealis Chief Executive.

„Im Laufe des Jahres 2017 soll eine Reihe bedeutender Polyolefin-Produktionsanlagen in Nordamerika in Betrieb gehen. Nordamerika wird sich daher in den kommenden Jahren zu einem wichtigen Nettoexporteur entwickeln, und es wäre naiv zu denken, dass dies keine Auswirkungen für uns mit sich bringen wird; das liegt ganz einfach in der Natur unseres konjunkturabhängigen Geschäfts. Die Herausforderung, mit der wir bei Borealis konfrontiert sind, besteht darin, intelligent und antizyklisch zu investieren, wie wir es bereits bei Borouge 3 getan haben. Eine weitere Herausforderung im Jahr 2017 wird das intensive Turnaround-Programm darstellen, das fünf Standorte umfasst.“

Lesen Sie hier die gesamte Medieninformation

www.borealisgroup.com


Borealis als Vorreiter bei Förderung der Kreislaufwirtschaft für Polyolefine

Alfred Stern, Borealis Vorstandsmitglied für Polyolefine und Innovation & Technologie
Alfred Stern, Borealis Vorstandsmitglied für Polyolefine und Innovation & Technologie
© Borealis

01.03.2017

Im Rahmen ihres Kreislaufwirtschaftspakets hat die Europäische Kommission anspruchsvolle Ziele für die Kunststoffindustrie vorgegeben: Bis 2025 müssen 55 % des Kunststoffverpackungsmülls wiederverwendbar und recyclebar sein. Die Branche hat erkannt, dass dieses Ziel nicht mit einem „Business-as-usual“Ansatz erreicht werden kann. Frische Ansätze und eine enge Zusammenarbeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette sind gefragt.

Borealis, ein führender Anbieter innovativer Lösungen in den Bereichen Polyolefine, Basischemikalien und Pflanzennährstoffe, hat auf diese Herausforderung mit zwei wichtigen Schritten reagiert. So beteiligte sich Borealis durch die Zusammenarbeit mit dem Fachverband der Kunststoffindustrie an der Initiierung der „Polyolefin Circular Economy Platform“ (PCEP), die im Oktober 2016 von drei Organisationen der Kunststoffindustrie ins Leben gerufen wurde: PlasticsEurope, European Plastic Converters (Verband der europäischen Kunststoffverarbeiter) und European Plastic Recyclers (Verband der europäischen Kunststoffrecycler). Als Interessensvertretung macht es sich die Plattform zur Aufgabe, Hindernisse und Chancen zur Förderung von Recycling in Europa zu identifizieren sowie die Versorgung des europäischen Markts mit hochwertigen Recyclingkunststoffen sicherzustellen. Ziel ist es, die Ressourceneffizienz von Kunststoffen zu steigern, ihre Wiederverwertung sicherzustellen und den Austritt von Abfällen in die Weltmeere zu verhindern. Die PCEP wird mit einem Fünf- bis Zehnjahreshorizont arbeiten, um effektive und wissenschaftlich fundierte Lösungen zu liefern.

Um die Arbeit der PCEP zu unterstützen, ist Borealis außerdem als erster Produzent von PrimeKunststoffen der „New Plastics Economy“-Initiative beigetreten. Dieses Projekt wird von der Ellen MacArthur-Stiftung geleitet und vereint eine breit gefächerte Gruppe von Stakeholdern aus Unternehmen, Städten, Philanthropen, politischen Entscheidungsträgern, Akademikern, Studenten, NGOs und Vertretern der Bevölkerung.

Im Verlauf der nächsten drei Jahre will die Initiative die Zukunft von Kunststoffen neu gestalten und setzt zu diesem Zweck bei Verpackungen an. Sie wird die Zusammenarbeit entlang der Wertschöpfungskette vorantreiben, Innovationen lenken, um effektive Märkte zu schaffen, „Moonshot“-Innovationen fördern und überzeugende Beweise ausarbeiten, um Verbesserungen zu bewirken sowie eng mit Interessensgruppen zusammenzuarbeiten.

„Borealis sieht sich dazu verpflichtet, die Möglichkeiten, die sich im Rahmen der Kreislaufwirtschaft bieten, zu entdecken und zu nutzen. Daher freuen wir uns über unser Mitwirken an PCEP und der ‚New Plastics Economy‘“, erklärt Alfred Stern, Borealis Vorstandsmitglied für Polyolefine und Innovation & Technologie. „Diese Initiativen werden eine wichtige Rolle dabei spielen, sämtliche Interessensgruppen zu einer engeren Zusammenarbeit zu bewegen und Grenzen zu durchbrechen, um die Kreislaufwirtschaft in die Tat umzusetzen und die Ziele der Europäischen Kommission bis 2025 zu erreichen.“

www.borealisgroup.com


Hufschmied Zerspanungssysteme feiert 25-jähriges Firmenjubiläum

Hufschmied Zerspanungssysteme feiert 25-jähriges Firmenjubiläum
Hufschmied Zerspanungssysteme feiert 25-jähriges Firmenjubiläum

Bilder: Hufschmied

28.02.2017

Hufschmied Zerspanungssysteme GmbH blickt auf 25 Jahre einzigartiger Entwicklung als Hersteller von Bohr- Fräswerkzeugen zurück.

Das mittelständische Familienunternehmen agiert heute nicht nur auf Augenhöhe mit den bekanntesten Namen der Branche, sondern setzt auch Maßstäbe: Es siegte wiederholt in europaweiten, auf wissenschaftlicher Basis durchgeführten Benchmarktests. Von BMW wurde es für den Supplier Innovation Award 2016 nominiert und ausgezeichnet.

Mit Erfolgen wie diesen wuchs Hufschmied Zerspanungssysteme GmbH in neue Dimensionen, was sich auch an der modernen Erweiterung der Firmenzentrale in Bobingen bei Augsburg zeigt. Dort ist das Engineering Zentrum zuhause. Als Strategiepartner für die wirtschaftlich wettbewerbsfähige Bearbeitung insbesondere neuartiger Materialien und Teile bietet es einen hochattraktiven Komplettservice. Er reicht vom individuellen Werkzeugdesign über die Bestimmung der Maschine, CAD/CAM-Tools und der CNC-Steuerung bis zur gesamtheitlichen Prozessoptimierung. Auch damit ist das Unternehmen seinem Firmenslogan gemäß im wahrsten Sinne des Wortes einen Schnitt voraus.

www.Hufschmied.net


Silikon - Vakuumdruckgusstechnik

16.02.2017

Als Kunststoffverarbeitendes Unternehmen hat sich die Firma VOST auf die Herstellung von Prototypen und Kleinserien aus Silikon mittels Vakuumdruckgussverfahren spezialisiert.

Flexibilität und Qualität wird als junges und innovatives Unternehmen vorausgesetzt. VOST bietet von der Teilekonstruktion und -auslegung bis zum fertigen Endprodukt, welches nach Kundenwünschen konfektioniert wird. Durch die langjährige Erfahrung bietet VOST ein Rundumservice auf hohem Niveau.

Durch den hausinternen Formenbau können in kürzester Zeit Dichtungen von 10 mm bis 250 mm Durchmesser aus Silikon in den Shorehärten 9°A bis 32°A realisiert werden. Optimal für Einzelstücke und Kleinserien.

VOST Vorteil auf einen Blick:

  • Schnelle Realisierung
  • Qualitativ hochwertige Formteile
  • Shore Härten von 9° bis 32° Shore A
  • Wandstärken ab 0,5 mm
  • In unterschiedlichen Farben erhältlich
  • Lebensmitteltauglich – FDA Zulassung

www.vost.co.at


Einzigartige Wasser- & Luftgranulierung

ECON Wasser- & Luftgranulierung EWA 10
ECON Wasser- & Luftgranulierung EWA 10
Bild: ECON

15.02.2017

Verschiedene Granuliersysteme, von der Laboranlage mit der Wahlmöglichkeit zwischen Luft- und Unterwasser-Granulierung bis zur Produktion von Mikrogranulat, waren Thema bei ECON während der K 2016 – mit interessanten Innovationen.

Wie bereits auf den vorangegangenen K Messen konnte man auch 2016 wieder eine ECON Unterwassergranulierung im Live-Betrieb sehen. Die Besonderheit in diesem Jahr, auf einer EUP 150 wird Mikrogranulat produziert. Der Vorteil der ECON Unterwassergranulierungen basiert auf einer besonders effizienten Wärmetrennung zwischen den Schmelzedüsen und der direkt mit dem Kühlwasser in Kontakt stehenden Lochplatte. Hohe Temperaturunterschiede zwischen der Wasser- und der Schmelzetemperatur können zu einem „Einfrieren“ einzelner oder aller Extrusionsstränge führen. Bei der Produktion von Mikrogranulat ist diese Gefahr aufgrund der sehr kleinen Austrittslöcher (Ø 0,4 – 0,8 mm) besonders hoch. Um dem entgegen zu wirken, sieht das ECON-Konzept eine konstruktive Entkopplung der einzelnen Düsen und der Lochplatte vor. Durch die „thermische Trennung“ ist die Kontaktfläche zwischen den heißen Düsen und der gekühlten Lochplatte auf ein Minimum reduziert.

Neue Laboranlage für die Wasser- und Luftgranulierung
Nächstes Messehighlight und gleichzeitig Weltneuheit ist eine weitere Laboranlage. ECONs kleinste Granulierung wird nun auch als Kombimaschine EWA 10, Wasserund Luftgranulierung, gebaut. Speziell bei Laboranwendungen bietet diese Kombination Vorteile hinsichtlich Flexibilität und Platzbedarf. Nur eine Maschine kann sowohl als Luft-, wie auch als Unterwassergranulierung verwendet werden. In nur wenigen Minuten wird die Anlage von der Luft zur Unterwassergranulierung umgebaut und umgekehrt. Als Luftgranulierung ist die Laboranlage vorerst für WPC, PE und PVC Anwendungen mit max. 10 kg/h Ausstoß gedacht. Bei Wasseranwendungen können, abhängig von den Materialeigenschaften, wie bei der EUP 10 bis zu 30 kg/h Durchsatz erreicht werden. Mit der EWA 10 gibt es insgesamt vier Baugrößen der ECON Wasser- & Luftgranulierung und somit deckt dieses weltweit einzigartige Anlagenkonzept Durchsätze von 1 bis zu 600 kg/h ab.

www.econ.eu


Moldex3D R15 – zukunftsweisende Neuerungen

Ein ausgewogenes Management von Kosten, Qualität und Effizienz in jeder Phase der Prozess-, Produkt- und Werkzeugentwicklung sind der Garant für die Bewältigung der tagtäglichen Herausforderungen am Markt.
Moldex3D Plattform – Studio
In der neuen Moldex3D Plattform – Studio können Simulationen und Pre-Post-Prozesse nun in einer Applikation visuell dargestellt werden.
Visualisierung von Tigerstreifen
Visualisierung von Tigerstreifen, Oberflächendefekten und dem Strahlfluss sind in R15 möglich.
Bild: SimpaTec

27.01.2017

Mit Moldex3D von SimpaTec steht Designern und Formenbauern ein Werkzeug zur Verfügung, das sie bei der Konstruktion und Produktion qualitativ hochwertiger Produkte bei gleichzeitig geringem Kostenaufwand und reduzierten Markteinführungszeiten unterstützt.

Die aktuelle Version von Moldex3D überraschte die Anwender bereits mit zahlreichen Neuentwicklungen, doch mit dem kurz vor der Verschickung stehenden Release15 kann der Anwender sich auf eine Version freuen, die sowohl die Geschwindigkeit, Robustheit und Zuverlässigkeit der Simulation drastisch verbessern werden.

Herausragende neue Plattform - Studio
Enormer Entwicklungsaufwand und Know-How wurden in die neue Moldex3D Plattform - Studio investiert. Bisher wurden Simulationsabläufe in zwei separaten Anwendungen dargestellt, dies gehört nun der Vergangenheit an. Der gesamte Ablauf mit der Simulationsvorbereitung, der Definitionen und der Auswertung werden nun in einer Applikation visualisiert. Alle Anforderungen an eine „Ribbon Style“ Benutzeroberfläche wurden realisiert. Ein leistungsstarkes Rendering verspricht einen reibungslosen und schnellen Arbeitsablauf. Ein weiterer großer Vorteil ist die extrem reduzierte Dateigröße sowie die Unterstützung von Multi-Run-Vergleichen und Hotkeys.

Designer BLM 3.0 – eine völlig neue Dimension
Der konsequent weiterentwickelte Boundary Layer Mesh (BLM) Generator eröffnet den Anwender erneut eine völlig neue Dimension der Vernetzung. BLM 3.0. ermöglicht nicht nur den Einsatz weniger Netzelemente, die eine erhebliche Reduzierung der Vernetzungszeit – bei höchster Wandstärkenauflösung – garantiert, sondern verspricht auch außergewöhnliche Möglichkeiten in Bezug auf erweiterte Vernetzung und Flexibilität. Darüber hinaus wurden die Möglichkeiten und Alternativen der „Non-matching“- Technologie erweitert, optimiert und eingehend modifiziert. Zusätzliche Komponenten wie Kühlkanal, Heizstab, Formeinsatz und Werkzeugformen werden unterstützt. Dies vereinfacht notwendige Arbeiten im Vorfeld und verkürzt die Vernetzungszeiten signifikant. Temperaturergebnisse werden dabei gleichmäßig visualisiert. BLM 3.0 revolutioniert die Abwicklung der Simulationsprozesse und hebt sie auf eine komplett neue, höchstmögliche Stufe an Effizienz und Leistung.

Eine weitere herausragende Neuentwicklung ist die automatische Reparaturfunktion des Designer BLM, die sowohl den Aufwand als auch die Zeit, die für die Netzgenerierung benötigt wird, erheblich reduziert. Allgemein bekannte Vernetzungsprobleme wie freie Ränder, T-Verbindungskanten und überlappende Elemente werden automatisch erkannt und lokalisiert, daraus resultieren eine enorme Beschleunigung und Vereinfachung der Vernetzung.

Lösungen für Composite Simulationen
Ein weiteres interessantes und wegweisendes Feature in R15 ist die Visualisierung von Tigerstreifen, Oberflächendefekten und dem Freistrahl. Je detaillierter die Oberflächenstruktur dargestellt werden kann, desto einfacher ist es, mögliche Fehler zu erkennen und zu beseitigen. Der Solver wurde hinsichtlich Umspritzen ebenfalls einem „Facelift“ unterzogen. Als essentielle Weiterentwicklung unterstützen Stress und FEA nun auch die Berechnung von orthotropen Materialien. Es findet ein Datenaustausch zwischen dem Solver statt. Darüber hinaus sind Kopplungsmöglichkeiten durch ein 2-Wege-FSI zwischen den Komponenten möglich.

Management System
Mit dem neuen Release R15 wird auch ein komplett neu entwickeltes Managementsystem mit einem hochwirksamen und intuitiv integriertem Datenbanksystem etabliert. Das iSLM (Intelligent Simulation Lifecycle Management) wird in das Windows-Explorer-Content-Menü integriert und umfasst Funktionalitäten wie: Account Management, Moldex3D Projektmanagement, Problemverfolgung, Wissensmanagement und kann als Kommunikationsplattform genutzt werden. Diese Funktionalitäten ermöglichen einen wesentlich effektiveren und effizienteren Arbeitsablauf.

www.simpatec.com


Geschäftsführerwechsel bei Fertigungsspezialist GPN

v.l.: Ernst Berger, Dipl.-Ing. Günter Fellner
v.l.: Ernst Berger, Dipl.-Ing. Günter Fellner
Bild: © GPN GmbH

26.01.2017

Günter Fellner (45) folgt auf Ernst Berger (62), der sich nach 33 Jahren bei Greiner in den wohl verdienten Ruhestand verabschiedet. Fellner führt ab 1. Februar die Geschäfte der GPN, einem Unternehmen der Greiner Extrusion Group und Fertigungsspezialist für Extrusionswerkzeuge und Maschinen mit Hauptsitz in Nußbach, Oberösterreich.

Ernst Berger, Begründer des Geschäftsmodells GPN im Jahr 2003 und seit 2007 Geschäftsführer der GPN GmbH, übergibt an Günter Fellner, der seit 13 Jahren für das Unternehmen tätig ist. Zuletzt war er kaufmännischer Leiter des GPN-Werkzeugbaus und Bereichsleiter des GPN-Maschinenbaus.

„Ernst Berger hat mit GPN eine Erfolgsgeschichte geschrieben. Er ist nicht nur ein Macher mit dem richtigen Gespür für Menschen und für den Markt, sondern eine Führungspersönlichkeit und Vorbild für die Mitarbeiter. Ich bedanke mich für sein langjähriges und außerordentliches Engagement und freue mich, gemeinsam mit seinem Nachfolger Günter Fellner die Erfolgsgeschichte der GPN im Sinne unserer Kunden und unserer Unternehmensgruppe fortzuschreiben“, sagt Gerhard Ohler, Spartenleiter der Greiner Extrusion Group.

Im Fokus der Aktivitäten steht das weitere Wachstum durch Internationalisierung und Expansion in neuen Fertigungsfeldern. GPN, das Greiner Produktions Netzwerk, zählt bereits heute mit rund 400 Mitarbeitern und Standorten in Österreich und Tschechien zu den größten Fertigungsbetrieben der Branche im Bereich Werkzeuge, Maschinen und Bauteile für die Kunststoffextrusion. „Gemeinsam mit meinem Team habe ich viel vor. Wir werden die Bereiche Fensterprofile, technische Profile und Bauprofile weiter ausbauen und durch Diversifikation neue Absatzmärkte erschließen. Es gibt noch viele Segmente in der Kunststoffextrusion und in verwandten Bereichen, die wir mit präzise, exakt nach Kundenvorgaben gefertigten Werkzeugen und Maschinen bedienen können“, freut sich Günter Fellner auf die Weiterentwicklung der GPN in seiner neuen Funktion als Geschäftsführer.

GPN – Präzise Fertigungsleistung für die Kunststoffextrusion
GPN – das Greiner Produktions-Netzwerk – fertigt Werkzeuge, Maschinen und Bauteile für die Kunststoffextrusion. Mit mehr als 35-jähriger Erfahrung bedient GPN viele Branchen mit einem breiten Spektrum an Fertigungsleistungen – exakt nach Vorgaben und Zeichnungen der Kunden. GPN ist mit rund 400 Mitarbeitern und Standorten in Österreich und Tschechien einer der größten Fertigungsbetriebe der Branche. Hervorragend ausgebildete Werkzeugbautechniker und Konstrukteure, moderne Planungs- und Konstruktions-Software, hoch entwickelte Fertigungstechnologien und ein multifunktioneller Maschinenpark sichern exakt die geforderte Präzision, Reproduzierbarkeit und Termintreue.

www.gpn.at

GPN - ein Unternehmen der Greiner Extrusion Group www.greiner-extrusion-group.com


S-DIAS Safety-System von SIGMATEK - schlank und freiprogrammierbar

Das modulare, freiprogrammierbare S-DIAS Safety-System von SIGMATEK
Benötigt in der Minimalvariante nur 25 mm Schaltschrankbreite: das modulare, freiprogrammierbare S-DIAS Safety-System von SIGMATEK
Bild: SIGMATEK

26.01.2017

Für modulare und intelligente Maschinen sind flexible und programmierbare Sicherheitssysteme eine Grundvoraussetzung. SIGMATEK bietet mit dem schlanken, modularen System S-DIAS Safety eine wirtschaftliche Lösung mit der Sicherheitsfunktionen flexibel, einfach und skalierbar realisiert werden können.

Das Herzstück bildet der Safety-Controller SCP 111. In Kombination mit dem sicheren, digitalen Mixmodul SDM 081 mit sechs digitalen Ein- und zwei digitalen Ausgängen steht ein freiprogrammierbares Mini-Safety-System – auf nur 25 mm Schaltschrankbreite – bereit. Damit lassen sich Funktionen wie Not-Halt, Türkontakt, Lichtgitter oder Betriebsarten-Wahlschalter sicher umsetzen.

Für komplexere Sicherheitsanwendung stehen im S-DIAS Safety-Portfolio weitere sicherheitsgerichtete I/O-Module zur Verfügung: das SDI 101 mit zehn digitalen Eingängen, das STO 081 mit acht kurzschlussfesten, digitalen Ausgängen, das Relais-Modul SRO 021 mit zwei Relais-Ausgängen sowie das SSI 021 zur Auswertung von zwei SSI-Absolutwertgeber-Signalen (bis zu 32 Bit).

Die Projektierung der Anwendung erfolgt komfortabel im grafischen Editor des LASAL SAFETY Designers. In der integrierten Bibliothek stehen an PLCopen angelehnte Safety-Funktionsblöcke bereit – darunter beispielsweise Emergency Stop, Two Hand Control oder Guard Locking.

Ausgelegt für höchste Sicherheitsanforderungen (SIL 3, PL e, Kat. 4) lässt sich das TÜV-zertifizierte Safety-System vollständig in das S-DIAS Steuerungssystem einbinden. Die flexible Kombination von sicheren und funktionsgerichteten Modulen ermöglicht eine individuelle Anpassung an die Kundenanforderungen. S-DIAS Safety ist aber auch als Stand-Alone Lösung einsetzbar.

www.sigmatek-automation.com


Die erste kompostierbare Trinkflasche aus Pflanzen

Bottled Nature - Die erste PLA-Flasche aus Natürlichem Kunststoff
Bottled Nature - Die erste PLA-Flasche aus Natürlichem Kunststoff
Bild: Naku

25.01.2017

NaKu produziert Alternative zur herkömmlichen Plastikflasche aus 100% nachhaltigem Bio-Kunststoff.

Das österreichische Innovationsunternehmen, NaKu – Aus Natürlichem Kunststoff, bringt die erste Flasche aus Biokunststoff (PLA) auf den Markt. Das neuartige Material wird zu 100% aus nachwachsenden Rohstoffen produziert und besteht aus Milchsäure. Milchsäure wird rein aus Zucker und Stärke gewonnen und ist absolut unbedenklich im Kontakt mit Lebensmitteln. Da die NaKu-Flasche rund 10 Mal billiger und 20 Mal leichter ist als Glas, macht sie dies zur idealen Verpackung für frische Fruchtsäfte, Smoothies und Milchprodukte, sowie für feste Lebensmittel wie z.B. Nahrungsergänzungsmittel, Kaffeepulver und Süßigkeiten.

Die Flasche selbst kann wie eine ganz normale Plastikflasche genutzt werden, ist aber am Ende ihres Lebenszyklus vollständig kompostierbar. NaKu macht so Kunststoff zum Teil eines natürlichen Kreislaufs. "Durch lokale Produktion und kurze Transportwege wird dieser Kreislauf so klein wie möglich gehalten“, so Johann Zimmermann, Gründer von NaKu. Aus diesem Grunde entspricht die NaKu-Flasche auch ganz dem Kreislaufdenken (Cradle-to-Cradle Prinzip). Die aus Pflanzen gewonnenen Werkstoffe sind herkömmlichen Kunststoffen sehr ähnlich und lassen sich mit denselben Technologien und Maschinen verarbeiten. Die benötigten Pflanzen stellen etwa 0,04% der globalen Ernte dar, ein Effekt auf Nahrungsmittelknappheit ist daher als unwahrscheinlich zu erachten. Weil die Flaschen nur wenig Platz benötigen und um 7% leichter sind als konventionelles Plastik, kann die Zahl der Transporte und dadurch der C02 Ausstoß entscheidend reduziert werden. Bei der Herstellung selbst werden bis zu 50% der CO2 Emissionen reduziert, da beim Produktionsverfahren insgesamt weniger Hitze und Energie benötigt wird, als bei der PET-Herstellung. Im Vergleich zu Glas sind es gar bis zu 75% CO2 Einsparungen.

Der entscheidende Vorteil der Flasche aus Bioplastik

Sie ist im Gegensatz zu Glas leicht, bruchfest und billig – und außerdem am Ende ihres Lebens biologisch abbaubar! Somit ist die NaKu-Flasche die erste ihrer Art, die keinerlei Spuren in der Natur hinterlässt.

www.naku.at



Die PLA-Flasche aus Natürlichem Kunststoff wird unter anderem auch in der Lehrmittelbox, die im Projekt K-CSI (Kunststoff Cradle to Cradle mit Schulen und Instituten) konzipiert wird, enthalten sein.
Die Lehrmittelbox mit Kunststoffprodukten (für 10- bis 14-jährige SchülerInnen) wird ab Februar 2017 zur Verfügung stehen.
Mehr unter www.k-csi.at 


Ausbildung zum Facharbeiter am zweiten Bildungsweg

Lehrabschluss am zweiten Bildungsweg
Lehrabschluss am zweiten Bildungsweg
Bildquelle: Bildungszentrum Lenzing

25.01.2017

Im März starten im Bildungszentrum Lenzing wieder Kurse mit Lehrabschlussprüfung.

Gute, neue Facharbeiter am Markt zu bekommen wird immer schwieriger. Deshalb ist es wichtig, die eigenen Mitarbeiter/innen weiter zu qualifizieren. Die Erwachsenenkurs laufen beim Bildungszentrum Lenzing. Interessant sind diese speziell für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die schon im Betrieb arbeiten und gerne die Facharbeiterprüfung und damit einen Beruf nachmachen wollen.

Im März starten im Bildungszentrum Lenzing wieder folgende Kurse mit Lehrabschlussprüfung:

  • Kunststoffformgeber
  • Kunststofftechniker

Nutzen deshalb auch Sie diese Gelegenheit und melden Sie Ihre Interessenten möglichst rasch an.

Kontakt:
Gottfried Englbrecht
Tel: +43/7672/701-2189
www.bzl.at  


Gaswäscher made in Oberösterreich

Gaswäscher vor der Auslieferung
Gaswäscher vor der Auslieferung: gefertigt als Dual-Laminat aus GFK und fluoriertem Kunststoff.
Vorkonfektioniertes Wäschersegment vor der GFK Harzverstärkung
Vorkonfektioniertes Wäschersegment vor der GFK Harzverstärkung
Vorkonfektioniertes Wäschersegment nach der GFK Harzverstärkung
Vorkonfektioniertes Wäschersegment nach der GFK Harzverstärkung
Bilder: AGRU / Heson

10.01.2017

Gaswäscher, Prozessbehälter, Transportbehälter für korrosive Chemikalien, Rauchgaswäscher und Rührer für chemische Anlagen haben alle eines gemeinsam: Chemisch aggressive Prozessbedingungen und hohe Temperaturen führen in kurzer Zeit zu Korrosion von ungeschützten GFK-Strukturen und Stählen. Wirksamen Schutz bieten teil- und vollfluorierte Kunststoffauskleidungssysteme von AGRU und Heson.

Die Reinigung von Abgasen in der Chemieindustrie ist besonders anspruchsvoll hinsichtlich der Materialauswahl und Behälterauslegung. Im Zuge eines Kooperationsprojekts zwischen den Unternehmen AGRU & Heson konnte ein Gaswäscher „made in Oberösterreich“ erfolgreich gefertigt werden. Der Ø 1.05 m und 12 m hohe Behälter wurde als segmentiertes Dual Laminate ausgeführt. Bei der Dual Laminat Anwendung werden die Vorteile beider Kunststoffe optimal genutzt. Während der leichte GFK Verstärkungskomplex für die benötigte Steifigkeit sorgt, stellt der Kunststoff-Inliner die chemische Beständigkeit in der Anwendung sicher. Da der Behälter für eine maximale Anwendungstemperatur von 100 °C ausgelegt wurde, ist der teilfluorierte Werkstoff ECTFE die wirtschaftlichste Lösung für diese Anwendung. Aufgrund der großen Produktvielfalt der ECTFE AGRU Produkte konnten alle projektrelevanten Bauteile (Platten, kaschierte Platten, Rohre, Bögen, Schweißdrähte) von AGRU geliefert werden.

Die Auslegung und Planung der Gaswäscherkolonne wurde durch Heson durchgeführt. Um eine optimale Ausführung zu gewährleisten, wurden technische Details mit AGRU abgestimmt. Aufgrund der Gesamthöhe von 12 m wurde der Behälter in 4 Segmente aufgeteilt, die bei der Endmontage über Schraubverbindungen dicht verbunden wurden. Für die GFK Verbundkonstruktion wurde zunächst der glaskaschierte ECTFE Liner durch Thermoformen und Schweißen in seine endgültige Form gebracht, sodass sich die Kaschierung zunächst an der äußeren Oberfläche befindet. Aufgrund der geringen Eigenfestigkeit der 2,3 mm dicken Folie werden die Bauteile von innen über entsprechende Holz- oder Stahlgerüste gestützt. In einem weiteren Verarbeitungsschritt wurde auf die außenliegende Gewebekaschierung ein GFK Verstärkungskomplex aufgebracht und somit eine vollflächige Verbindung zwischen dem Liner und dem tragenden Laminat hergestellt. Um die Dichtheit des Auskleidungslaminats mittels Hochspannung zu prüfen, wurden elektrisch leitfähige Schichten einlaminiert.

Fluorkunststoffe für extreme Anwendungen
Die klassisch thermoplastisch verarbeitbaren Fluorpolymere PVDF, ECTFE, FEP und PFA eignen sich aufgrund ihrer hohen chemischen Widerstandsfähigkeit und der breiten Temperatureinsatzbereiche hervorragend für Anwendungen im Apparate- und Anlagenbau. Die Fluorkunststoffe zeichnen sich im speziellen durch folgende Eigenschaften aus:

• Höchste Temperaturbeständigkeit zwischen -200 °C bis +260 °C
• Sehr gute Schweißeigenschaften und Thermoformbarkeit
• Antihafteigenschaften durch äußerst geringe Oberflächenspannung 
• Geringes Auslaugverhalten von PVDF und PFA für High Purity Anwendungen

Die von AGRU hergestellten Fluorkunststoffe eignen sich hervorragend für die Auskleidung von Metall- als auch GFK-Konstruktionen. Hierzu werden die Auskleidungsfolien mit einem Gestricke kaschiert. Das Gestricke ermöglicht die Folie verbundfest in die gewünschten Anlagenbauteile einzukleben. Diese Methode kann bis zu einer Anwendungstemperatur von 180 °C eingesetzt werden. Ab einer Temperatur > 180 °C werden mechanische Fixierungen verwendet.

Durch das erfolgreiche Zusammenarbeiten aller beteiligten Unternehmen konnte das Projekt in einer Durchlaufzeit von 2 Monaten erfolgreich abgeschlossen werden. Der Gaswäscher „made in Oberösterreich“ ist bereits erfolgreich in Betrieb und stellt sicher, dass die Umwelt vor hochaggressiven Chemikalien langzeitig geschützt wird.

Die Autoren
Johannes Derfler MSc, Anwendungstechniker bei AGRU für die Produktgruppe Fluorkunststoffe, www.agru.com
Ing. Christian Aschauer, Projektkoordinator bei Heson, www.heson.at

TIPP:
KC-Fachtagung: Kunststoffe für die Umwelttechnik - Abluft- und Rauchgasreinigung im Fokus 
am 4. April 2017, bei AGRU in Bad Hall
Genauer wird das Projekt bei dieser Veranstaltung vorgestellt. Interessierte haben dabei auch die Möglichkeit, sich mit den Projektverantwortlichen auszutauschen.
Mehr Infos zur Fachtagung >>


Versuchsanlage für Atmosphärische Plasmabeschichtung im Mostviertel installiert

Versuchsanlage für atmosphärisches Plasmabeschichten
Versuchsanlage für atmosphärisches Plasmabeschichten
Quelle: Zukunftsakademie Mostviertel

10.01.2017

Das durch das Land NÖ geförderte Projekt "Plasma-Net" beinhaltet den Aufbau einer Versuchsanlage für die neuartige Form der atmosphärischen Plasmabeschichtung im Mostviertel. Die Anlage ist seit Oktober 2016 in Betrieb und ermöglicht es interessierten Unternehmen, gemeinsam mit Experten maßgeschneiderte Beschichtungslösungen für ihre Zielanwendungen zu entwickeln.

Atmosphärisches Plasmabeschichten ermöglicht heute eine Vielzahl von spezifischen Anwendungen, deren volles Potential in zahlreichen Produktionsbereichen noch lange nicht ausgeschöpft ist. Das Forschungsprojekt Plasma-NET soll Unternehmen einerseits beim Generieren zusätzlicher Wertschöpfung durch neue, innovative Produkte unterstützen und andererseits durch optimierte Produktionsmethoden und verbesserte Produkteigenschaften in ihrer Marktposition absichern.

Die Versuchsanlage ist für eine Projektlaufzeit von 3 Jahren bei der Firma Forster in Waidhofen/Ybbs verortet und ermöglicht es Unternehmen, maßgeschneiderte Plasmabeschichtungslösungen für ihre Zielanwendungen zu entwickeln. Durch Aufteilung der Kosten und spezifischen Erfahrungs- und Technologieaustausch werden anfallende Risiken minimiert.

Download Infofolder

Für Auskünfte zur Anlage, deren Nutzung und den Konditionen dafür erhalten Sie bei Herrn Ing. Johannes Eßmeister unter j.essmeister@ecoplus.at.


Borealis als Vorreiter bei Förderung der Kreislaufwirtschaft für Polyolefine

Alfred Stern, Borealis Vorstandsmitglied für  Polyolefine und Innovation & Technologie
Alfred Stern, Borealis Vorstandsmitglied für Polyolefine und Innovation & Technologie
Bild: Borealis

15.12.2016

Im Rahmen ihres Kreislaufwirtschaftspakets hat die Europäische Kommission anspruchsvolle Ziele für die Kunststoffindustrie vorgegeben: Bis 2025 müssen 55 % des Kunststoffverpackungsmülls wiederverwendbar und recyclebar sein. Die Branche hat erkannt, dass dieses Ziel nicht mit einem „Business-as-usual“Ansatz erreicht werden kann. Frische Ansätze und eine enge Zusammenarbeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette sind gefragt.

Borealis, ein führender Anbieter innovativer Lösungen in den Bereichen Polyolefine, Basischemikalien und Pflanzennährstoffe, hat auf diese Herausforderung mit zwei wichtigen Schritten reagiert. So beteiligte sich Borealis durch die Zusammenarbeit mit dem Fachverband der Kunststoffindustrie an der Initiierung der „Polyolefin Circular Economy Platform“ (PCEP), die im Oktober 2016 von drei Organisationen der Kunststoffindustrie ins Leben gerufen wurde: PlasticsEurope, European Plastic Converters (Verband der europäischen Kunststoffverarbeiter) und European Plastic Recyclers (Verband der europäischen Kunststoffrecycler). Als Interessensvertretung macht es sich die Plattform zur Aufgabe, Hindernisse und Chancen zur Förderung von Recycling in Europa zu identifizieren sowie die Versorgung des europäischen Markts mit hochwertigen Recyclingkunststoffen sicherzustellen. Ziel ist es, die Ressourceneffizienz von Kunststoffen zu steigern, ihre Wiederverwertung sicherzustellen und den Austritt von Abfällen in die Weltmeere zu verhindern. Die PCEP wird mit einem Fünf- bis Zehnjahreshorizont arbeiten, um effektive und wissenschaftlich fundierte Lösungen zu liefern.

Um die Arbeit der PCEP zu unterstützen, ist Borealis außerdem als erster Produzent von PrimeKunststoffen der „New Plastics Economy“-Initiative beigetreten. Dieses Projekt wird von der Ellen MacArthur-Stiftung geleitet und vereint eine breit gefächerte Gruppe von Stakeholdern aus Unternehmen, Städten, Philanthropen, politischen Entscheidungsträgern, Akademikern, Studenten, NGOs und Vertretern der Bevölkerung.

Im Verlauf der nächsten drei Jahre will die Initiative die Zukunft von Kunststoffen neu gestalten und setzt zu diesem Zweck bei Verpackungen an. Sie wird die Zusammenarbeit entlang der Wertschöpfungskette vorantreiben, Innovationen lenken, um effektive Märkte zu schaffen, „Moonshot“-Innovationen fördern und überzeugende Beweise ausarbeiten, um Verbesserungen zu bewirken sowie eng mit Interessensgruppen zusammenzuarbeiten.

„Borealis sieht sich dazu verpflichtet, die Möglichkeiten, die sich im Rahmen der Kreislaufwirtschaft bieten, zu entdecken und zu nutzen. Daher freuen wir uns über unser Mitwirken an PCEP und der ‚New Plastics Economy‘“, erklärt Alfred Stern, Borealis Vorstandsmitglied für Polyolefine und Innovation & Technologie. „Diese Initiativen werden eine wichtige Rolle dabei spielen, sämtliche Interessensgruppen zu einer engeren Zusammenarbeit zu bewegen und Grenzen zu durchbrechen, um die Kreislaufwirtschaft in die Tat umzusetzen und die Ziele der Europäischen Kommission bis 2025 zu erreichen.“

www.borealisgroup.com  


Zum Verwechseln ähnlich

Leicht und bruchsicher – die Kunststoffflasche erobert auch den Spirituosenbereich.
Leicht und bruchsicher – die Kunststoffflasche erobert auch den Spirituosenbereich.
Greiner Packaging International

14.12.2016

Kunststoffflaschen punkten gegenüber Glasflaschen mit zahlreichen Vorteilen
Die polnische Wodka-Marke Sobieski vermarktet ihr 1,75-Liter-Premium-Produkt ab sofort in Kunststoffflaschen von Greiner Packaging.

Federleicht, stabil, hygienisch und vielfältig dekorierbar – zahlreiche Vorteile sprechen für den Einsatz von Kunststoffflaschen, in vielen Bereichen des täglichen Lebens; etwa beim Sport und in der Freizeit, haben sich die praktischen Kunststoffverpackungen bereits durchgesetzt. Denn sie sind nicht nur leicht, sondern auch bruchsicher und damit die ideale Verpackung für unterwegs.

Geschmackvoll, leicht und wiederverwertbar
In einem bislang eher ungewöhnlichen Segment versucht ab sofort auch die Marke Sobieski Konsumenten mit Kunststoffflaschen aus PET anzusprechen. Als Teil der Marie Brizard Wine & Spirits Gruppe, steht Sobieski für Premium-Wodka erster Güte. Pur und in vielfältigen Geschmacks-Varianten, erfreut er sich vor allem in Nordamerika großer Beliebtheit. Genau für den dortigen Markt wurde eine 1,75-Liter-Flasche aus Kunststoff konzipiert, die nicht nur durch ihren hochwertigen Inhalt, sondern auch durch ihre Optik und Praktikabilität überzeugen soll. Das leichte Gewicht der Flasche macht den Transport vom Produzenten zum POS – im Gegensatz zu Glasflaschen – nicht nur einfacher, sondern hilft auch dabei CO2 zu sparen. Zusätzlich wird das Bruchrisiko gesenkt und damit möglichem Ausschuss vorgebeugt. Ist der Wodka einmal geleert, lässt sich die Flasche von den Konsumenten außerdem vielfältig wiederverwenden.

Produziert wird die Kunststoffflasche von Greiner Packaging, das für den polnischen Kunden vor allem auf eine Kombination aus ansprechendem Design und Zweckmäßigkeit setzte: „Das verwendete Rohmaterial und die moderne Produktion garantieren eine höhere Transparenz der Flasche, wodurch die Gravur des Markenlogos besser zur Geltung kommt. Die Flaschen entsprechen nun ganz dem Premium-Anspruch unseres Kunden“, betont Günter Ausserwöger, Sales Director Kavo.

Umweltansprüchen genügen die PET-Flaschen, in dem sie einfach recycelt und wiederverwertet werden können. So werden viele Kunststoffflaschen wieder zu Flaschen und auch in der Textilindustrie, etwa bei der Produktion von Fleece-Produkten, kommen immer häufiger Fasern aus recyceltem PET zum Einsatz.



Break the limits in Austria

Break your limits – goes to Austria
"Break your Limits" – goes to Austria
Marc Kurz ist neuer Ansprechpartner der Simpatec GmbH Österreich
Marc Kurz ist neuer Ansprechpartner der Simpatec GmbH Österreich
Das neue Zuhause der SimpaTec Austria
Das neue Zuhause der SimpaTec Austria an der Industriezeile 35 am Linzer Hafen, in den Räumlichkeiten der Neuen Werft – Technologiedock Linz.

08.12.2016

Getreu dem Motto „Break the limits“ – Firmenslogan und vor allem als Aufforderung an Jeden gedacht, aufzuwachen, über seine Grenzen hinaus zu denken und Dinge konkret anzugehen, um sich neue Horizonte zu erobern - verkündet SimpaTec die Verstärkung seiner Präsenz in Österreich mit einem eigenen Standort.

„Der aufmerksame Blick auf die Anforderungen des österreichischen Marktes sind uns absolut wichtig. Wir sind außerordentlich gespannt, welche Limits wir in Österreich positiv beeinflussen können.“ bekräftigt Cristoph Hinse, Geschäftsführer der SimpaTec GmbH, mit einem Augenzwinkern. „Wir sind gern mit dem Ohr am Markt. Und wir sind sicher, unsere Aktivitäten mit einem eigenen Standort in Österreich enorm intensivieren und qualifizieren zu können.“

Das neue Zuhause der SimpaTec Austria befindet sich an der Industriezeile 35 am Linzer Hafen, in den Räumlichkeiten der Neuen Werft – Technologiedock Linz. Die Neue Werft bietet die perfekte Kombination von einzigartigen Büroräumen direkt am Linzer Hafen und einem etablierten und erfolgreichen Netzwerk, das landesweit bereits als führendes Kompetenzzentrum für innovative IT-Unternehmen gilt. Der Linzer Hafen selbst soll in den nächsten Jahren stetig umgestaltet und modernisiert werden. Das Hafenviertel gehört damit zu den wichtigsten und spannendsten Entwicklungsarealen des Linzer Stadtgebietes und ist bereits jetzt von entscheidender Bedeutung für die Wirtschaftsregion Linz.

„Die Entscheidung für Linz fiel nicht schwer.“ bekräftigt Marc Kurz, Geschäftsstellenleiter Reutlingen und neuer Geschäftsführer in Österreich. „In den vergangenen Jahren hat sich Linz zunehmend als eines der Technologie-Zentren in Österreich entwickelt. Wir sehen hier den idealen Ausgangspunkt, neue Geschäftsbeziehungen zu knüpfen, zu etablieren und stetig auszubauen. Besonders wichtig ist uns natürlich auch die regionale Nähe zu unseren Kunden sowie dem universitärem Umfeld. Ideale Voraussetzungen zur Realisierung unserer ehrgeizigen Zukunftspläne für den österreichischen Markt.“

Marc Kurz wird nun auch für den Standort in Linz verantwortlich sein. Ein konsequenter Schritt seiner bisherigen Laufbahn bei SimpaTec. Bereits seit Februar 2013 unterstützt er das SimpaTec Team vertriebstechnisch als Geschäftsstellenleiter der Niederlassung in Reutlingen. Zu seinem Aufgabengebiet zählen neben administrativen Aufgaben als Prokurist, die kompetente Betreuung der Kunden im süddeutschen Raum und der Schweiz.

„Wir freuen uns außerordentlich in Marc Kurz einen erfahrenen Geschäftsführer mit enormen Fachwissen im technischen Vertrieb, Werkzeug- und Formenbautechnologien und - natürlich - der Spritzgießsimulation vor Ort zu wissen.“ bestätigt Cristoph Hinse. „Wir wünschen ihm und uns für die neue Aufgabe in Österreich gutes Gelingen und viel Erfolg.“

www.simpatec.com


Hermann Bürtlmair (19. Mai 1954 - 28. November 2016)

Hermann Bürtlmair
(19. Mai 1954 - 28. November 2016)

07.12.2016

Hermann Bürtlmair, Gründer und Gesellschafter der Firma PKT Präzisionskunststofftechnik GmbH ist am 28. November 2016 im 63. Lebensjahr völlig unerwartet aus seinem bis zuletzt schaffensreichen Leben gerissen worden.

Hermann Bürtlmair erlernte den Beruf des Werkzeugmachers im Kunststoffwerk Kremsmünster und wechselte anschließend als Betriebsleiter zu Preciplast. Bereits mit 17 Jahren hatte er den Traum sich einmal selbständig zu machen, besuchte laufend Kurse und eignete sich in vielen WIFI-Abenden immer mehr Wissen über betriebliche Abläufe an. Mit 26 Jahren legte er die Meisterprüfung ab.

1989 erfüllte er sich seinen Jugendtraum - er wagte den Schritt zur Selbständigkeit und kaufte die Welser Firma Wimmer samt vorhandenen Kundenstamm. Damit hatte er den Grundstein für die Firma PKT gelegt, die er gemeinsam mit seiner Gattin und seinem Bruder Manfred weiter aufbaute.

1992 erbaute er die Firma am heutigen Standort in Kremsmünster neu und wandelte sie 1996 in eine GesmbH um. Er investierte laufend in die Produktionsstätte und den Maschinenpark um stets am letzten Stand der Technik zu sein.

Durch die Mitwirkung an zahlreichen nationalen und internationalen Projekten sowie der Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Institutionen verschaffte er seiner Firma den Bekanntheitsgrad, der dem Firmenwortlaut "Präzisionskunststofftechnik" gerecht wurde. Hermann Bürtlmair war nicht mehr nur Problemlöser sondern anerkannter Entwicklungspartner.

Er entwickelte sein Unternehmen immer weiter und war auf dem Kunststoffsektor der geborene Tüfftler und Entwickler, dies widerspiegelte sich in seinen zahlreichen Erfindungen und Patenten.

Zu seinen Erfindungen zählen die metallfreie EKG-Elektrode und die Entwicklung eines neuartigen Trinksystems. Seine letzte Entwicklung war die Nagelspange. Diese revolutionäre Erfindung kam Anfang 2016 auf den Markt und übertraf alle Erwartungen, weshalb eine Erweiterung dieses Systems projektiert wurde.

Er bewies stets ein feines Geschäftsgespür, legte immer und überall selbst Hand an und war sich für keine Arbeit zu schade.
Er war ein Unternehmer aus Leib und Seele.

Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.


Neue Pilotanlage in Lenzing

Die neue FlexPack-Linie steht SML-Kunden jetzt für umfangreiche Tests und Versuche zur Verfügung.
Die neue FlexPack-Linie steht SML-Kunden jetzt für umfangreiche Tests und Versuche zur Verfügung.
Bild: SML

16.11.2016

Die 1995 gegründete SML Maschinengesellschaft mbH hat sich auf maßgeschneiderte Extrusionsanlagen für die Kunststoff- und Verpackungsindustrie spezialisiert. Heuer hat SML eine neue FlexPack Extrusionsbeschichtungs- und Laminieranlage für Kundenprojekte in Betrieb genommen.

Durch gezielte Forschung und konsequente Weiterentwicklung der angebotenen Produkte ist SML ein weltweit anerkannter Technologieführer besonders leistungsstarker Anlagen zur Produktion von Stretchfolie, Hygienefolie und Polyester-Tiefziehfolie. Der Exportanteil beträgt 95%. Neben der Extusionstechnik stellt die Wickeltechnik eine bedeutende Kernkompetenz des Unternehmens dar. Die zuletzt vorgestellte MasterCast Stretchfolienanlage mit einer nutzbaren Folienbreite von 6 Metern und einer Kapazität von 4500 kg/h hat weltweit alle Rekorde gebrochen.

Der Kunde im Focus
Hausinterne Technikumsanlagen ermöglichen für Kunden die Entwicklung von neuen, anspruchsvollen Anwendungen. Heuer hat SML in Lenzing zudem eine FlexPack Extrusionsbeschichtungs- und Laminieranlage im Produktionsmaßstab in Betrieb genommen. SML hat sich ganz bewusst gegen eine übliche Technikumsanlage entschieden – also eine kleine, kompakte Anlage, die bis zu einem gewissen Grad alles kann, aber eben nichts perfekt. Die Großanlage befindet sich in einem separaten Bereich innerhalb der SML-Produktion. Bei Bedarf kann die FlexPack komplett vom Rest des Gebäudes „abgeriegelt“ werden, so dass sich die Kunden bei der Entwicklung neuer Produkte und Lösungen absoluter Diskretion sicher sein können.

www.sml.at  


Berührungsloser Seifenspender

Der XIBU XL senseFLUID ist ein Spender für professionellen Hautschutz und Handhygiene
Der XIBU XL senseFLUID ist ein Spender für professionellen Hautschutz und Handhygiene
Bild: Hagleitner

16.11.2016

Der Hygienespezialist HAGLEITNER hat einen berührungslosen Spender für Hautschutz und Handhygiene entwickelt, der speziell für den Einsatz in Industriebetrieben entwickelt wurde – den XIBU XL senseFLUID.

Wahlweise wird er mit Produkten für den Hautschutz, die Handreinigung, Desinfektion oder Hautpflege befüllt. Die Spender mit den jeweils verwendeten Nachfüllungen können in Reihe montiert werden. So steht alles mit einem Handgriff zur Verfügung. Das gesamte Spendersystem wird im eigenen Spritzgusswerk in Zell am See hergestellt.

Arbeitsplatzevaluierung und Hautschutzplan
Um den Bedarf an Hautschutzprodukten zu ermitteln, wird für jedes Unternehmen eine Evaluierung der Arbeitsbereiche vorgenommen. Auf Basis dieser Informationen wird ein maßgeschneiderter Hautschutzplan erstellt. Darin ist defi niert, welche Produkte eingesetzt werden und wie diese anzuwenden sind. Da Unternehmen seit 2015 verpflichtet sind, ihre MitarbeiterInnen zum Thema Hautschutz zu unterweisen, werden auch Schulungsunterlagen zur Verfügung gestellt.

Robust, schnell und wirtschaftlich
Der neue Spender glänzt auch mit seinen technischen Daten. Bei erhöhter Nutzungsfrequenz wird die Abgabegeschwindigkeit automatisch erhöht. Die Nachfüllungen können mit diesem Tempo Schritt halten: Je nach Einstellung sind damit bis zu 1.000 Abgaben möglich. Bei Leerwerden überbrückt ein eingebauter Reservetank die Zeit bis zum Einsetzen einer neuen Nachfüllung. Nach der Arbeit lässt sich der wasserfeste Spender einfach mit einem Hochdruckreiniger säubern. Die verwendeten Kunststoffe sind chemikalienbeständig.

www.hagleitner.at


Starke CPU-Performance für die Hutschiene

Leistungsfähige S-DIAS CPU mit Dual-Core-EDGE2-Technology Prozessor
Leistungsfähige S-DIAS CPU mit Dual-Core-EDGE2-Technology Prozessor
Bild: SIGMATEK

15.11.2016

SIGMATEK erweitert das Steuerungssystem S-DIAS um zwei Prozessoreinheiten für anspruchsvolle Automatisierungsaufgaben. Die CPU-Module CP 311 und CP 312 überzeugen mit leistungsstarken Dual-Core-Prozessoren auf Basis der EDGE2-Technologie (2x 800 MHz).

Hohe Effizienz erreichen die beiden CPUs durch den integrierten nullspannungssicheren Arbeitsspeicher mit einem Datenvolumen von 256 MB (DDR3 RAM) und die interne microSD Karte (512 MB). Neben Echtzeituhr, Pufferbatterie und CAN stehen je ein USB-Host und ein USB-OTG (On-the-Go) bereit. Zudem sind eine Ethernet- und zwei VARAN-Schnittstellen (CP 311) bzw. zwei Ethernet- und eine VARAN-Schnittstelle (CP 312) integriert – und all dies auf nur 37,5 mm Breite.

Mit den S-DIAS-Dual-Core-CPUs können bis zu 64 I/O-Module versorgt und angesteuert werden. Ein Prozessorkern übernimmt Realtime- und Cyclic-Tasks. Auf dem anderen Kern laufen Background- und weitere System-Tasks sowie das Linux-basierte Betriebssystem. Die leistungsfähigen CPUs eignen sich optimal für Mehr-CPU-Lösungen in Industrie 4.0-Anwendungen wie Predictive Maintenance. Sie sind für Ablauf-, Visualisierungs- und Motion-Aufgaben ausgelegt. Die Kommunikation läuft über das Echtzeit-Ethernetsystem VARAN mit einer Busgeschwindigkeit von 100 Mbit/s. Auf die einzelnen I/O-Module kann innerhalb von 1,12 µs zugegriffen werden. Die Spannungsversorgung für CPU und I/O-Module ist direkt in den Modulen integriert.

Industrial Mini I/O-Steckverbinder erfüllen die hohen Anforderungen an Robustheit und Kompaktheit. Sie sorgen durch das 2-Punkt-Kontaktprinzip und einer stabilen Verriegelung für eine passgenaue und vibrationsfeste Steckverbindung. Die CP 311 und CP 312 lassen sich komfortabel mit der Engineering Suite LASAL nach IEC 61131-3 programmieren.

www.sigmatek-automation.com


iSi GmbH – Inspiring food

isi-Geräte: Sicherheit und Qualität, gepaart mit einfacher Zubereitung
isi-Geräte: Sicherheit und Qualität, gepaart mit einfacher Zubereitung.
Bilder: isi Group

15.11.2016

Mit der Eintragung der iSi Metallwarenfabrik GesmbH erfolgte am 14. Mai 1964 die Grundsteinlegung für den Markennamen der heutigen iSi Group.

Seit damals sind Innovationskraft und Forschung jene Erfolgsfaktoren, die die Weltmarktführerschaft im Bereich Druckgasbehälter begründen. Die iSi Group ist heute mit Produktions- und Vertriebsstandorten weltweit vertreten und verkauft ihre Produkte in mehr als 90 Ländern. Sie gliedert sich in die drei Geschäftsbereiche Culinary, Components und Automotive. So bietet iSi maßgeschneiderte Lösungen für alle Anwendungen, in denen komprimierte Energie in Form von Druckgasbehältern benötigt wird.

Neue Möglichkeiten in der Kulinarik
Die iSi GmbH widmet sich der Welt der Kulinarik. „Der Bereich iSi Culinary hat es sich zum Ziel gesetzt, die Küchen dieser Welt zu bereichern – ob zu Hause oder in der Premium-Gastronomie. Wir wollen den Geschmack von Lebensmitteln neu interpretieren und damit Trends inspirieren“, sagt DI Dr. Christian Feichter, Leiter der Produktentwicklung in Wien. Das iSi System bestehend aus Espuma-Gerät bzw. Sodasiphon und zugehörigen Kapseln bietet eine unbegrenzte Zubereitungsvielfalt für Saucen, Suppen, Desserts, Drinks und vieles mehr. Zu den bekannten Anwendungen für die Schlagobers- und Sodawasser-Zubereitung kamen daher in den letzten Jahren Innovationen wie die Espuma- sowie die Rapid Infusion-Technik hinzu.

www.isi.com


M+C Schiffer: Von Dental Care bis Automotive

Zahnbürstenproduktion
Zahnbürstenproduktion
Bild: M-C Schiffer

15.11.2016

Seit 1960 ist Adnet bei Salzburg der Standort der M+C Schiffer GmbH in Österreich, die ein Teil des weltweit führenden Herstellers von Zahnbürsten M+C Schiffer mit Hauptsitz in Neustadt (Wied) bei Köln ist.

Das Werk in Adnet ist auf die Produktion von Kunststoffteilen aus allen thermoplastischen Kunststoffen im Ein- und Mehrkomponenten-Spritzgießverfahren spezialisiert. Es bietet in erster Linie Kunststoff-Systemlösungen für die Konsumgüter- und Pharmaindustrie an. M+C Schiffer hat in Adnet eine Zulassung für Medizinprodukte der Klasse 1. Am Salzburger Standort wird aber auch für den Automobilbereich produziert.

Leistungsstark und flexibel
„Wir verarbeiten hochwertige Kunststoffe für anspruchsvolle Anwendungen. Unsere Möglichkeiten der Fertigung sind dabei so vielfältig wie die daraus entstehenden Produkte selbst“, sagt Geschäftsführer Olaf Tanner. „Hier in Adnet stehen 28 Spritzgießautomaten im Schließkraftbereich bis 500 Tonnen, darunter acht Zweikomponenten und zwei Dreikomponenten-Spritzgießmaschinen, mit voll- automatischen Handlinggeräten zur Produktentnahme. Wir fertigen damit verschiedenste Kunststoffteile bis zu einem Gewicht von 400 Gramm, von Kleinserien bis zu Stückzahlen in Millionenhöhe.“

Höchste Qualitätsansprüche
Die Fertigung unter hygienisch einwandfreien Bedingungen zählt zu den Stärken des Salzburger Unternehmens, was aufgrund der engen Verbindung zum Dental Care Bereich wenig verwundert. M+C Schiffer ist zertifiziert nach ISO 9001:2008. Im Automobilbereich arbeitet das Unternehmen nach den Vorgaben der ISO TS 16949.

Der Name M+C Schiffer leitet sich übrigens von den Brüdern Max und Carl Schiffer ab, die das 1887 von ihrem Großvater und bis dato in 4. Generation geführte Familienunternehmen 1945 übernahmen.

www.mcschiffer.at


Niet-Verarbeitung der nächsten Generation

Der AVDEL NeoSpeed Blindniet ist flexibel einsetzbar.
Der AVDEL NeoSpeed Blindniet ist flexibel einsetzbar. Im Bild ist die Bandbreite anhand des minimalen und maximalen Klemmbereichs zu sehen.
Den AVDEL NeoSpeed Niet zeichnet sein spezielles geripptes Design aus
Den AVDEL NeoSpeed Niet zeichnet sein spezielles geripptes Design aus, das hohe Klammerkraft mit großer Klemmbereichsabdeckung vereint.
AVDEL NeoSpeed Druckluftgerät
Eine prozesssichere Verarbeitung des AVDEL NeoSpeed setzt die Verwendung der Druckluftgeräte 7530 oder 7537 (im Bild) voraus.
Bilder: © Press'n'Relations

10.11.2016

KVT-Fastening stellt Magazin-Blindniet-System NeoSpeed vor

Mit dem Magazin-Blindniet-System AVDEL NeoSpeed schlägt KVT-Fastening ein neues Kapitel in der Nietverarbeitung auf. Der Einsatz der modernen Durchzugtechnologie mit wiederverwendbaren Nietdornen sorgt im Vergleich zu herkömmlichen Produkten um eine bis zu viermal schnellere Verarbeitung. Dank des speziellen gerippten Designs deckt der patentierte NeoSpeed Niet darüber hinaus größere Klemmbereiche ab und ersetzt dadurch gleich mehrere Verbinder, die sich nur für bestimmte Werkstoffdurchmesser eignen. Als weiteres Merkmal zeichnet ihn seine Unempfindlichkeit gegenüber größeren Bohrlochtoleranzen oder versetzten Bohrungen aus: Außen liegende Rippen füllen während der Verarbeitung vorhandene Leerräume und erhöhen auf diese Weise die Stabilität. Bewegungen in der Scherebene und daraus resultierende Klappergeräusche werden wirksam vermieden. Ein Doppelnutzen sowohl aus ökologischer wie wirtschaftlicher Sicht ergibt sich bereits aus dem Design: Da beim NeoSpeed Niet keine Restdorne entstehen, entfällt jeglicher Metallabfall und damit auch das Risiko, dass Fremdkörper ins Werkstück geraten und der Verarbeitungsprozess ins Stocken gerät.

Der Einsatz der Verbindungslösung empfiehlt sich aufgrund der höheren Verarbeitungsgeschwindigkeit und Zuverlässigkeit für Anwendungen im Automobilbau, der Elektronik, Elektrotechnik sowie bei Leichtbaukonstruktionen und Hausgeräten. Im Vergleich zu herkömmlichen Produkten überzeugt das NeoSpeed System durch eine höhere Zugbruchlast und überdurchschnittliche Scherbruchlast. KVT-Fastening bietet die Verbinder in Aluminium, Stahl und A4 Edelstahl (316) sowie den Durchmessern 3,2 mm, 4 mm und 4,8 mm als Flachrund- und Senkkopfvariante an. Sie stehen vorkonfektioniert im Papiermagazin für wiederverwendbare Nietdorne und in einer Cartridge auf einem Einwegdorn zur Verfügung (nicht Senkkopf und Edelstahl). Eine prozesssichere Verarbeitung setzt die Verwendung der Druckluftgeräte 7530 oder 7537 voraus.

www.kvt-fastening.de


7.500stes Set Winglets an Aviation Partners geliefert

Dank der optimierten Aerodynamik durch FACC Blended und Split Scimitar Winglets konnten Airlines weltweit in Summe 6,6 Milliarden Gallonen bzw. 25 Milliarden Liter Kerosin einsparen.
Bild: United
FACC entwickelte und fertigt Winglets in unterschiedlichen Bauweisen für Flugzeughersteller und Airlines.
FACC entwickelte und fertigt Winglets in unterschiedlichen Bauweisen für Flugzeughersteller und Airlines.
Bild: FACC
FACC forscht am Winglet der Zukunft
FACC forscht am Winglet der Zukunft: Das Morphing Winglet ist mit einer aktiven Steuerklappe versehen, um die Form der Flügelspitzen an den jeweiligen Flugzustand des Flugzeugs anpassen zu können.
Bild: FACC

10.11.2016

Die Entwicklung und Fertigung von Winglets zählt seit Jahren zu den Kernkompetenzen von FACC: Vor kurzem konnte mit der Auslieferung des 7.500sten Liefersatzes Winglets an Aviation Partners ein bedeutender Meilenstein erreicht werden.

Die Jubiläumslieferung ist aktueller Höhepunkt der 15-jährigen erfolgreichen Kooperation mit dem US-Unternehmen und unterstreicht die Technologiekompetenz von FACC im Bereich von Leichtbaukomponenten für die zivile Luftfahrtindustrie.

Winglets sind gebogene Verlängerungen an den Enden der Tragflächen, die den Luftwiderstand reduzieren und dadurch die Aerodynamik, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit des Flugzeuges erhöhen. Bereits 2002 hatte FACC die ersten dieser Hightech-Komponenten an Aviation Partners, den Erfinder und Vermarkter der Blended Winglets mit Sitz in Seattle (USA), geliefert. „Über die Jahre hat sich die Zusammenarbeit mit Aviation Partners sehr erfreulich gestaltet“, betont Robert Machtlinger, Vorstandsvorsitzender von FACC. „Wir haben uns dank unserer Kompetenz in der Entwicklung und Herstellung hochwertiger Faserverbundkomponenten und -systeme mittlerweile zu einem weltweit anerkannten Winglet-Spezialisten entwickelt. Dadurch konnten wir die Performance der Winglets laufend optimieren und mit den Innovationen rund 25 Milliarden Liter Treibstoff einsparen.“

Im oberösterreichischen Ried im Innkreis fertigt FACC für den Kunden Aviation Partners die treibstoffsparenden Flügelspitzen für verschiedene Flugzeugtypen – allen voran für die Boeing-Familien 737NG und 757 sowie für Business-Jets von Dassault Falcon und Beechcraft-Hawker. Eines haben alle Winglets gemeinsam: Sie sparen je nach Winglettyp zwischen vier bis sechs Prozent Treibstoff, verringern die Schadstoffemission und erhöhen somit die Effizienz des Flugzeuges.

Forschen an den Winglets der Zukunft
Die fruchtbare Zusammenarbeit mit Aviation Partners brachte in der jüngsten Vergangenheit weitere Verbesserungen der Aerodynamik von Winglets hervor. Ein Beispiel ist das so genannte Split Scimitar Winglet, das mit einer am Hauptwinglet angesetzten Bauchflosse versehen ist und den Luftwiderstand an den Tragflächen um weitere zwei bis drei Prozent reduziert.

„Als eine wesentliche Zukunftstechnologie im Flugzeugbau sehen wir den Einsatz neuer intelligenter Werkstoffe“, so Machtlinger. „Hier arbeiten wir auch intensiv mit der nationalen Forschungsförderungsgesellschaft FFG und mit internationalen Forschungsstellen zusammen.“ In ihrer Forschungsarbeit im Bereich Aerostructures befasst sich FACC aktuell verstärkt mit sogenannten „Morphing Structures“ – das sind bewegliche Strukturen, die sich automatisch optimal an jede Flugposition anpassen. Der jüngste Prototyp mit dieser Technologie ist ein Winglet, das mit aktiven Steuerklappen versehen ist, um die Form der Flügelspitzen an den jeweiligen Flugzustand des Flugzeugs anpassen zu können. „Derartige Winglets bringen eine Reihe weiterer Vorteile mit sich – so etwa eine nochmals verbesserte Aerodynamik, einen geringeren Geräuschpegel und eine bessere Lastenverteilung auf der Tragfläche“, hebt Machtlinger die Effekte der neuartigen Morphing Winglets hervor, die bereits erfolgreich im Windtunnel getestet worden sind und sich derzeit bei Kunden in Evaluierung befinden.

www.facc.com


Das E+E-Allround-Compound

Bada Stammsitz in Bühl in Baden Württemberg.<
Bada Stammsitz in Bühl in Baden Württemberg.
Bild: Bada

10.11.2016

Die Bada AG fertigt hochwertige technische Thermoplaste und TPE für unterschiedlichste Industrien.

Für Kunden aus der E+E-Branche hat Bada erfreuliche Nachrichten. „Die RTI-Werte der Produktreihe Badamid UL A703 GF20-35 FR HF sind ab sofort auf der Yellow Card – und können sich sehen lassen“, so das Unternehmen. Dem Anwender eröffnet dieses glasfaserverstärkte und halogenfrei flammgeschützte Compound auf Polyamid 66-Basis neue Möglichkeiten. Beispielsweise haben alle Materialien dieser Produktreihe einen RTI(Elec) von 120°C bei Wandstärken bis 0,4 mm erreicht. Herausragende 120°C wurden zudem beim RTI(Imp) erreicht, was die sehr gute Wärmealterungsbeständigkeit erneut belegt.

Dabei kann der Anwender den Glasfasergehalt im Bereich von 20% bis 35% frei wählen und profitiert trotzdem von der UL-Listung. „Nach unserer Kenntnis ist es aktuell das einzige PA66-Compound am Markt, das mit Glasfasergehalten von 25 bzw. 30% in beliebigen Farben herstellbar ist und dabei seine f1-Listung nach UL746C mit der höchsten Flammschutzklasse V0 bis 0,4 mm behält“, sagt Dominic Milic, der für den Vertrieb in Österreich zuständig ist. Somit ist das Material beispielsweise bestens für die Nutzung im Außenbereich geeignet.

Anwendungsbeispiele betreffen Ladestecker für die Elektromobilität, Elektronikgehäuse im Außenbereich sowie jegliche Hochvoltaik-Anwendungen aufgrund seiner exzellenten Isolationswerte. Geringe Wandstärken sind durch die sehr gute Fließfähigkeit problemlos realisierbar. Für Fragen, benötigen Datenblätter oder UL-Karten steht Dominic Milic (Tel. 0664 1454691) jederzeit gerne zur Verfügung.

www.bada.de


Komplexe Spritzgießteile sicher entformen

Komplexe Spritzgießteile sicher entformen
Komplexe Spritzgießteile sicher entformen
Bild: Meusburger

08.11.2016

Der kompakte Auswerfer-Beschleuniger von Meusburger ist das ideale Hilfsmittel, um komplexe Teile sicher und gezielt auszustoßen.

Ein einzelner Auswerfer wird zusätzlich beschleunigt, wodurch ein Hängenbleiben des Spritzgießteils vermieden wird. Die Spritzdruckaufnahme erfolgt über die Auswerfergrundplatte, somit wird der Beschleuniger nicht belastet und dessen Lebensdauer verlängert. Aufgrund der kleinen Bauteilgröße kann der Auswerfer- Beschleuniger auch im Nachhinein flexibel im Auswerferpaket positioniert werden.

Der E 1522 Auswerfer-Beschleuniger von Meusburger optimiert den reibungslosen Ausstoß von Spritzgießteilen. Mit dem neu entwickelten Bauteil kann gezielt in den Ausstoßprozess eingegriffen werden. Durch die zusätzliche Beschleunigung eines einzelnen Auswerfers wird ein Hängenbleiben des Spritzgießteiles vermieden. Das Beschleunigungsverhältnis liegt bei 1:1.5. Somit wird mit geringem Hub ein längerer Fahrweg erzielt. Die Rückstellung des Beschleunigers erfolgt nicht direkt durch die Aufspannplatte, sondern durch einen ablängbaren Auswerfer. Die Anschlagplättchen für das Auswerferpaket können also weiterhin verwendet werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass der gesamte Spritzdruck direkt von der Auswerfergrundplatte aufgenommen wird. Infolgedessen wird der Auswerfer-Beschleuniger während des Spritzgießvorgangs nicht belastet. Drei unterschiedliche Baugrößen ermöglichen es Konstrukteuren, Auswerfer in den Durchmessern von 3 – 11,5 mm beliebig einzubauen. Die kleine Bauteilgröße erlaubt eine flexible Positionierung des Beschleunigers im Auswerferpaket. Dadurch kann der Auswerfer-Beschleuniger auch im Nachhinein einfach und schnell im Werkzeug verbaut werden. Um bereits in der Konstruktion Zeit zu sparen, ist der Einbauraum schon in den CAD-Daten berücksichtigt. Das neue Bauteil ist wie bei Meusburger üblich sofort ab Lager erhältlich.

www.meusburger.com


EREMA revolutioniert mit Recycling 4.0 die Kunststoffbranche

Manfred Hackl, CEO EREMA, auf dem EREMA Messestand der K 2016 in Düsseldorf
Manfred Hackl, CEO EREMA, auf dem EREMA Messestand der K 2016 in Düsseldorf
Bild: EREMA

21.10.2016

EREMA präsentiert auf der K das erste Smart Factory-Paket der Kunststoffrecycling Branche: CAREFORMANCE. Dieser technische Durchbruch ermöglicht die digitale Integration von Recyclingprozessen in die laufende Produktion, die weltweite Vernetzung von ganzen Werken und nicht zuletzt einen Qualitätsnachweis der Rezyklate auf Knopfdruck.

In Kombination mit dem neuen Webshop für Ersatzteile, Spare Parts Online, ist das Geschäftsmodell Recycling so smart wie nie zuvor.

Aufbauend auf dem hohen Automatisierungsgrad der INTAREMA Technologie entwickelte EREMA erstmals Online-Messgeräte sowie digitale Analyse- und Auswertungstools, die den Recyclingprozess revolutionieren. „Recycling 4.0 werden die Messebesucher im CAREFORMANCE Recycling Centre auf 480m2 im Außenbereich FG 09.1 live miterleben. Darin ist eine INTAREMA TVEplus 1108 mit integriertem Laserfilter vorzufinden, auf welcher Teile der Kunststoffabfälle der K live vor Ort recycelt werden. Die Maschinen-, Qualitäts- und Prozessdaten werden auf dem EREMA Messestand in Halle 9, Stand C05, in Echtzeit übertragen“, so Manfred Hackl, CEO EREMA Group. Neben CAREFORMANCE stellt EREMA wesentliche Erneuerungen in der Recyclingtechnik vor.

Ein Highlight, speziell für PET Interessierte ist das neue Recyclingsystem XTREME RENEW, das EREMA gemeinsam mit SIPA, dem führenden Hersteller von PET-Verpackungslösungen aus Italien, entwickelte. Diese Errungenschaft ermöglicht eine direkte und flexible Verarbeitung von gewaschenen PET Flakes zu Preforms und läutet somit eine neue Ära des PET Recyclings ein. Messebesucher aus dem Bereich Post Consumer können sich hingegen von den Vorteilen des RegrindPro Systems für das Recyceln von Mahlgütern überzeugen. Der Vorteil gegenüber herkömmlichen Systemen: Für das Aufschmelzen der bereits trockenen, durchgewärmten Mahlgut-Partikel reicht eine kurze Extruderschnecke. Besonders in Hinblick auf die Flexibilität der Inputmaterialien überzeugt die neue RegrindPro: PE, PP, ABS, PS oder andere Mahlgutarten können ohne Schneckenwechsel verarbeitet werden. Ebenso wird der neue ReFresher für den Post Consumer Bereich von Interesse sein. Durch diesen kann die teils intensive Geruchsentwicklung bei der Herstellung von Polyolefin-Granulat deutlich minimiert werden. Im Bereich Inhouse Recycling wird den Messebesuchern der neue direkt durchströmte Filter SW Direct Flow für geringe Verunreinigungen präsentiert.

CAREFORMANCE – Das Smart Factory Paket von EREMA
INTAREMA Anlagentechnologie

Auf der letzten K 2013 präsentierte EREMA ein Anlagensystem mit neuer Kerntechnologie und weiteren innovativen Neuerungen: INTAREMA. Die primäre Neuartigkeit basiert auf der Counter Current Technologie. INTAREMA erreicht eine unvergleichbare Prozessstabilität bei gleichzeitiger Flexibilität mit einfachster Bedienung und deutlich geringerem Energieverbrauch. Diese Stabilität ermöglicht Automatisierungsprozesse, wie Smart Start oder Recipe Management System, die wiederum die Basis für moderne Industrie 4.0 Anwendungen bilden. Die seit vielen Jahren bewährte Fernwartung zwischen Kunden und EREMA ergänzt sich ideal mit den neuen smarten Anwendungen. Weltweit produzieren 5000 EREMA Anlagen etwa 14 Mio. Tonnen Kunststoff-Granulat jährlich. Seit der Technologieeinführung im Herbst 2013 wurden bereits über 500 INTAREMA Anlagen verkauft.

QualityOn-Package
Zusätzlich zu den bisherigen Maschinendaten können mit speziell integrierten Sensoren, dem QualityOn-Package, künftig der MVR-Wert (Melt Volume Flow Rate) und Farbe direkt an der Maschine erfasst und ausgewertet werden. Das QualityOn-Package ermöglicht Recyclern und Produzenten ihre Rezyklate gemäß den speziellen Anforderungen ihrer Kunden in stabiler Qualität zu erzeugen und diese transparent, mittels online Datenerfassung und Analyse nachzuweisen. Sobald die gemessenen Werte den definierten Toleranzbereich verlassen, wird die Abweichung automatisch gemeldet. Fehlerhaftes Material kann sofort aus dem laufenden Prozess ausgeschleust werden. Der Farb-Sensor ist flexibel für Strang-, Linsen- sowie kugelförmiges Rezyklat geeignet. Die präzise Messung der Rezyklatfarbe erfolgt direkt an der Anlage. Der Online- Spektralphotometer entdeckt geringste Farbunterschiede, die für das menschliche Auge nicht sichtbar sind.

Die Online-Messung der Schmelze-Volumenfließrate (MVR) erfolgt ebenso direkt an der Anlage. Im Gegensatz zu bekannten Online-Viskositätsmess-Systemen mit Zahnradpumpentechnik, die vorwiegend für saubere Polymere im Neuwarebereich ausgelegt sind, ist die MVR Messeinheit speziell auf die erhöhten Anforderungen bei Recyclingprozessen abgestimmt. So ist sie beispielsweise unempfindlich gegenüber kleinsten, im Post Consumer Recycling üblichen, Schmutzpartikeln von 100 – 1000 μm.

re360
Um die Fülle an Maschinen-, Qualitäts- und Prozessdaten sinnvoll und benutzerfreundlich zu verwerten, entwickelte EREMA ein ausgereiftes MES-System. re360 ist für EREMA Recycling Maschinen, aber auch für Folien- und weitere Produktionsmaschinen im Kunststoffbereich ausgelegt. Das System macht bereits ab einer Anlage Sinn, vernetzt aber auch zwei oder dutzende Recycling- bzw. Produktionsanlagen weltweit miteinander. Somit ergibt sich speziell für international tätige Unternehmen der Vorteil der Daten- und Produktionstransparenz. re360 bietet einen Überblick über die Auslastung bzw. Stillstandzeiten der Anlagen für Geschäftsführer, dokumentiert Qualitätskennwerte der Rezyklate für den Standortleiter und weist den Operator auf anstehende Wartungsarbeiten hin. Die einzelnen re360 Module sind mit dem individuellen Kundenauftrag verknüpft. Damit wird die konstante, kundenspezifische Rezyklat-Qualität sichergestellt.

Spare Parts Online
Wie nahe re360 an den Bedürfnissen der Kunden entwickelt wurde, wird durch die Verknüpfung mit Spare Parts Online, dem EREMA Online Webshop, deutlich. Anstehende Wartungsarbeiten bzw. der Austausch von Einzelteilen wird durch re360 zeitgerecht angezeigt. Ersatzteile können direkt über den Online Webshop bestellt werden, um die Stillstandzeiten so gering wie möglich zu halten. Egal ob typische Ersatzteile wie Heizbänder, Laserfilter-Siebscheiben, Schneidemesser-Sets oder langlebige Komponenten wie Motoren oder Schnecken - im neuen EREMA Webshop sind über 160.000 Materialien auf Knopfdruck bestellbar. Bei Spare Parts Online sind die jeweiligen EREMA Anlagen der Kunden hinterlegt und Lieferungen aus der Vergangenheit gespeichert.

www.erema.at


„Kunststoff kann’s“

19.10.2016

„Kunststoff kann’s“ - da sind sich der Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie e. V. (GKV) und PlasticsEurope Deutschland e.V. sicher. Entsprechend haben die beiden Verbände nun eine neue Broschüre unter diesem Titel aufgelegt.

Produkte aus Kunststoff sind ein selbstverständlicher Teil unseres Lebens. Vor allem tragen sie auch zur Schonung der natürlichen Ressourcen, zur Einsparung von Energie und zum Klimaschutz bei. Diese kleine Broschüre informiert deshalb über die wichtigsten positiven Eigenschaften von Kunststoffprodukten im Verlauf ihres Lebenszyklus aus Erzeugung, Verarbeitung, Gebrauch und Verwertung und geht auf Fragen von Verbraucherinnen und Verbrauchern ein.

Die Broschüre richtet sich an alle, die sich für Kunststoff und Kunststoff-Produkte interessieren. Deshalb war es den Verbänden besonders wichtig, Wissenswertes zu Kunststoff-Produkten und zum Werkstoff Kunststoff in allgemeinverständlicher Form zu präsentieren.

Wer also wissen möchte, wie Kunststoffe zur Schonung von Ressourcen, zum Energiesparen und zum Klimaschutz beitragen, kann sich mittels der neuen Broschüre informieren.

Hier geht's zur Broschüre: Kunststoff kann's

www.gkv.de
www.plasticseurope.org


Premiere der Meusburger Werkzeug- und Formenbautage

Ein voller Erfolg: Die Premiere der Meusburger Werkzeug- und Formenbautage
Ein voller Erfolg: Die Premiere der Meusburger Werkzeug- und Formenbautage
Bild: Meusburger

19.10.2016

Am 12. und 13. Oktober 2016 fand im Festspielhaus im österreichischen Bregenz die Premiere der Meusburger Werkzeug- und Formenbautage statt. Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit dem VDWF und der FORM+Werkzeug durchgeführt.

Vor atemberaubender Kulisse, mit malerischem Blick auf den Bodensee, konnten über 200 Besucher pro Tag spannenden Vorträgen lauschen und sich in den Pausen über aktuelle Themen aus dem Werkzeug- und Formenbau unterhalten. Eine Hausausstellung begleitete den ausverkauften Branchentreff im 4-Länder-Eck an beiden Tagen. Ebenso wurde ein attraktives Abendprogramm mit Schifffahrt und anschließendem Dinner geboten.

Abwechslungsreicher Wissensaustausch
Während des zweitägigen Events referierten Branchenexperten über verschiedenste innovative Themen rund um den Werkzeug- und Formenbau. Zwischen den erstklassigen Vorträgen konnten sich mehr als 200 Besucher pro Tag bei 36 namhaften Ausstellern der Branche über deren Produkte und Dienstleistungen erkundigen. Die vielen Pausen boten nicht nur die Möglichkeit, sich das eine oder andere gute Häppchen reichen zu lassen, sondern auch einen abwechslungsreichen Wissensaustausch wahrzunehmen. Jeder Tag fand seinen Ausklang in einer einstündigen Schiffsfahrt auf dem Bodensee und einem erstklassigen Dinner mit Livemusik. Andreas Sutter, Marketingleiter bei Meusburger, über das Konzept hinter dem neuen Veranstaltungsformat: „Die Idee war, ein Event in unserer Heimatregion zu entwickeln, das Themen aus dem Werkzeug- und Formenbau behandelt und in den Jahren stattfindet, an denen die Fakuma pausiert.“

Heimspiel für Meusburger
Der Veranstaltungsort im 4-Länder-Eck ist nur wenige Kilometer vom Meusburger Hauptsitz in Wolfurt entfernt und damit für den Normalienhersteller ideal gelegen. Interessierte hatten so die Möglichkeit, einen spannenden Einblick in die Meusburger Produktionsstätte zu erhalten. Zahlreiche Besucher nutzten dieses Angebot für einen kurzen Abstecher nach Wolfurt und zeigten sich nicht nur von der Veranstaltung begeistert. „Wir freuen uns sehr über so viel positives Feedback der Besucher und Aussteller. Die Tatsache, dass die Werkzeug- und Formenbautage ausgebucht waren, motiviert uns, gemeinsam mit unseren Partnern weiter daran zu arbeiten, dass sich dieser Branchentreff in Zukunft etabliert“, so Sutter.

www.meusburger.com


European Plastics Innovation Awards 2017

European Plastics Innovation Awards 2017
European Plastics Innovation Awards 2017

18.10.2016

The Society of Plastics Engineers (SPE) and PlasticsEurope are pleased to announce the 2017 edition of the European Plastics Innovation Awards.

Plastics are the wonder material and the material of wonders! They are a key enabler of a modern lifestyle, fundamental to any innovation and a building block for a resource efficient and low carbon economy.

To raise awareness as to the amazing potential of this material, we will launch the 2017 European Innovation Awards competition. For the second time, this innovation award will acknowledge the work of companies that thanks to plastics have introduced and developed a new idea, a new method, a new product or technology that respond to a societal need while respecting the 3 Ps of Sustainability (People, Planet, Profit).

With this award, PlasticsEurope and SPE want to honour companies that have excelled with regard to innovation in the plastics industry. This special award is accessible for all companies that play a role in the value chain of plastics products, from the larger chemical companies to the plastic converting SMEs, without exceptions.

Eight categories were defined in which innovative solutions for the plastics industry can be submitted:

  • Best Plastic Application Design
  • Best Design for End-of-Life
  • Intelligent and Smart Plastics
  • Material Innovation
  • Hybrid Product
  • Best Application for Enhanced Sustainability
  • Best Lightweight Innovation
  • New Surfaces for Plastic Parts


Any company that is involved in the development and/or production of polymer materials/additives and plastic components can nominate parts for this competition.

Call for Nominations
Flyer European Plastics Innovation Awards

Deadline: Friday, 9 December 2016 to Carine Roos, croos@4spe.org  


Walter Friesenbichler, Peter Röhrig und Leopold Katzmayer mit H.F. Mark Medaillen ausgezeichnet

Gruppenbild
v.l.n.r.: Dr. Ernst Pöcksteiner, Regierungsrat Prof. DI Dr. Helmut Hubeny, KR Ing. Hubert Culik, MAS, Dr. Georg Buchtela, KR Ing. Leopold Katzmayer, Ing. Peter Röhrig, Dr. Dietmar Loidl, Prof. Dr. Walter Friesenbichler, Univ. Prof. Mag. Dr. Wolfgang Kern
Bild: © OFI / Michael Pyerin

14.10.2016

Alle Jahre wieder findet die Verleihung der H.F. Mark Medaillen statt, die zu Ehren des Chemikers Hermann Franz Mark an Persönlichkeiten mit besonderen Verdiensten im Bereich Kunststoff- und Polymertechnik vergeben werden.

Die Verleihung der H.F. Mark Medaillen des OFI fand im feierlichen Rahmen des Oratoriums der Österreichischen Nationalbibliothek statt. OFI Präsident KR Ing. Hubert Culik, MAS und OFI Geschäftsführer Dr. Georg Buchtela übergaben die Auszeichnung dieses Jahr gleich an drei bedeutende Persönlichkeiten aus der Polymerwissenschaft und Kunststoffwirtschaft.

Ausgezeichnet wurde Prof. Dr. Walter Friesenbichler (Montanuniversität Leoben, Lehrstuhl für Spritzgießen von Kunststoffen) für sein unermüdliches Engagement für die akademische Ausbildung und Forschung in der Kunststoffverarbeitung. Als anerkannter Experte am Spritzgießsektor hat er sich für den Ausbau der Kunststofftechnik an der MU Leoben tatkräftig eingesetzt. Sein Fokus liegt auf angewandter Rheologie, Spritzgießsimulation, Prozessführung sowie Elastomerspritzgießen.

Weiters erhielt Ing. Peter Röhrig (MAM Babyartikel GesmbH) eine Medaille für seine Verdienste rund um sein unternehmerisches Gespür für künftige Märkte und Marktbedürfnisse. Über die eigenen Firmeninteressen hinaus engagiert sich Röhrig in diversen Gremien der österr. Kunststoffwirtschaft und hat mit MAM Babyartikel eine Marke etabliert, die weit über die österreichischen Grenzen hinaus erfolgreich ist.

Auch KR Ing. Leopold Katzmayer (VÖK-Vereinigung Österr. Kunststoffverarbeiter, ehem. Gabriel-Chemie GesmbH) ist unter den Preisträgern. Er erhält die Auszeichnung für sein lebenslanges Engagement und seine Initiativen im Zusammenhang mit dem Image von Kunststoffen in der Öffentlichkeit. Speziell die Themen Umwelt und Kunststoff-Recycling, sowie eine faktenbasierte Information der Gesellschaft, beispielsweise über die Plattform „Kunststoff hört zu“, sind ihm ein besonderes Anliegen, dem er sich mit großem persönlichen Einsatz widmet.

Dazu Dr. Georg Buchtela, kfm. Geschäftsführer des OFI: „Kunststoff bestimmt in vielerlei Hinsicht unser aller Leben. Die Medaillenträger sind erfahrene Pioniere im Bereich Kunststofftechnik und beschäftigten sich in ganz unterschiedlichen Kontexten mit der Materie. Beginnend bei der Produktion von Babyartikeln über die Ausbildung an der Montanuniversität bis hin zum Recyceln von Kunststoffprodukten repräsentieren die Preisträger mit ihren Spezialgebieten den Zyklus dieses Materials. Wir gratulieren den Ausgezeichneten auf diesem Weg nochmals sehr herzlich!“.

www.ofi.at


Schicht für Schicht zum Erfolg

An der Auspackstation erfolgt die Grobreinigung der 3D-Druckteile
An der Auspackstation erfolgt die Grobreinigung der 3D-Druckteile.
Bild: Bernstein Innovation
Jakob Schmied und Klaus Schmied bilden die Basis des unternehmerischen Erfolgs der Bernstein Innovation GmbH.
Jakob Schmied (l.) und Klaus Schmied (r.) bilden die Basis des unternehmerischen Erfolgs der Bernstein Innovation GmbH. Das Foto zeigt die beiden in der Produktion am Standort Hoheneich, Niederösterreich.
Bild: Bernstein Innovation

29.09.2016

Bei Bernstein Innovation steht 3D Druck immer im Mittelpunkt! Sowohl in den Bereichen Design und Konstruktion als auch bei der Produktion vorserienreifer Prototypen, exklusiver Einzelstücke und Serienteile. Mit den Geschäftszweigen, der Bernstein Innovation Agency und Bernstein 3D Productions kann Bernstein Innovation stets individuell und maßgeschneidert die passende Lösung anbieten.

Bernstein Innovation ist ein 3D-Druck-Unternehmen mit Sitz in Linz, Oberösterreich. Mit der Erfahrung und Fachkompetenz des Vater-Sohn-Gespanns, Klaus und Jakob Schmied, gegründet und geführt, hat sich das innovative Unternehmen als erste Anlaufstelle im Bereich des Selektiven Laser Sinterns (SLS) positioniert und ist innerhalb kurzer Zeit zu einem der führenden Anbieter Europas avanciert.

Bernstein Innovation richtet seinen Fokus auf die Fertigung vollfunktioneller und -funktionaler Bauteile für die industrielle Anwendung sowie die Entwicklung von 3D-gedruckten Consumerprodukten. Das Unternehmen stellt dabei nicht das Produktionsverfahren „3D-Druck“ in den Mittelpunkt, sondern begreift 3D-Druck als ganzheitlichen Prozess.

Firmenbroschüre Bernstein Innovation

www.bernstein-innovation.com


Übergabe der vollelektrischen IntElect Spritzgussmaschine an die Berufsschule Steyr

Übergabe der vollelektrischen IntElect Spritzgussmaschine
Sebastian Dombos (rechts), Vertriebsleiter für Deutschland und Österreich und Ing. Alfred Riha (links) Direktor BS Steyr.
Bildquelle: Ö. Kunststoffzeitschrift

29.09.2016

Die Berufschule Steyr erhielt am 28. September von der Firma Sumitomo (SHI) Demag eine vollelektrische Spritzgießmaschine als Leihgabe.

Die IntElect 50t wurde im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung von Sebastian Dombos, Vertriebsleiter für Deutschland und Österreich, an Direktor Alfred Riha übergeben. Das Sumitomo (SHI) Demag-Team veranstaltete rund um die Übergabe der Maschine für Kunden und Interessenten das Austria Forum mit Vorträgen und Live-Vorführungen, die das Unternehmen und die Maschinen näher vorstellten.

www.sumitomo-shi-demag.eu


Concept Fire Truck

Concept Fire Truck von Rosenbauer
Concept Fire Truck von Rosenbauer
Bild: Rosenbauer

19.09.2016

Rosenbauer präsentiert Konzeptstudie des Feuerwehrfahrzeuges der Zukunft

Im Rahmen des 150-Jahr-Jubiläums präsentierte Rosenbauer eine Konzeptstudie, mit der der österreichische Feuerwehrausstatter einmal mehr seinen Anspruch auf Technologieführerschaft untermauerte. Der Concept Fire Truck (CFT) ist ein Vorgeschmack auf das Feuerwehrfahrzeug der Zukunft. Die Entwicklungsingenieure legten ihr Augenmerk gezielt auf die Fahrzeugarchitektur, die herauskommt, wenn man die zukünftigen Anforderungen an die Feuerwehren konsequent und ohne Abstriche in der Fahrzeugentwicklung berücksichtigt.

Form follows function
Das Ergebnis ist ein überaus kompaktes und wendiges Einsatzfahrzeug in hoch funktionalem Design, das vor allem in seiner Ergonomie völlig neue Akzente setzt. Ein Fahrzeug, das man leicht und sicher vom Boden aus bedienen kann und bei dem man nicht mehr in die Kabine „hinaufklettern“ muss. Ein Fahrzeug, das innen eher einer Kommandozentrale als einem Mannschaftstransporter gleicht. Und ein Fahrzeug, das während der Fahrt und im Einsatz extrem effizient ist, nur mehr geringe Mengen an Schadstoffen ausstößt sowie deutlich weniger Lärmemissionen verursacht. Der Concept Fire Truck ist ein in allen Belangen multifunktionales Einsatzfahrzeug. Optimiert in seinem Raumkonzept hat alles Platz, was die Feuerwehren für ihre unterschiedlichen Einsätze an Ausrüstung benötigen. Es ist ein Löschfahrzeug mit Pumpe und Tank an Bord, ein Hilfeleistungsfahrzeug mit hydraulischem Bergegerät in den Geräteräumen, ein Universalfahrzeug, in dessen Heck jede Menge Spezialausrüstung untergebracht werden kann, und ein Rettungsfahrzeug, welches sich mit wenigen Handgriffen so umgestalten lässt, dass man darin Verletzte medizinisch erstbehandeln und liegend transportieren kann.

Erste Antworten
Die aktuellen gesellschaftlichen und technischen Veränderungen, Stichwort demografischer Wandel, Digitalisierung etc., werden sich auch auf die Organisation und die Technik der Feuerwehren auswirken. Rosenbauer gibt mit dem Concept Fire Truck erste 15 Antworten auf die Fragen der Zukunft:
Wie muss Feuerwehrtechnik aussehen, wenn immer weniger Einsatzkräfte tagsüber verfügbar sind, wenn immer mehr Frauen und ältere Menschen im Einsatzdienst tätig sind und wenn Hauptberufliche immer öfter von freiwilligen Feuerwehrleuten unterstützt werden? Robust, ausfallsicher und zuverlässig muss sie immer sein, das wird sich nicht ändern. Im Handling wird sie künftig aber allen Benutzergruppen besser entgegen kommen müssen.

Wie muss ein Feuerwehrfahrzeug designt sein, damit es noch universeller eingesetzt werden kann? Die Einsatzstatistiken der Feuerwehren zeigen eine klare Tendenz. Sie haben es, insbesondere in Metropolen und urbanen Gebieten, mit immer mehr technischen und Rettungseinsätzen bei relativ gleichbleibender Anzahl an Brandeinsätzen zu tun. Multifunktional ausgestattete Fahrzeuge sind heute schon die Antwort auf die verschiedenen Herausforderungen, in Zukunft wird Multifunktionalität nicht nur für die Ausrüstung an Bord, sondern für das gesamte Fahrzeug gelten müssen.

Wie können strengere Abgasvorschriften und das gesellschaftliche Bedürfnis nach weniger Schadstoff- und Lärmemissionen sinnvoll in einem Feuerwehrfahrzeug berücksichtigt werden? Das führt unweigerlich zum Nachdenken über alternative Antriebskonzepte.

Völlig neue Philosophie
Es waren unzählige Überlegungen dieser Art, die die Entwicklungsingenieure bei Rosenbauer letztlich dazu bewogen haben, bei der Konzeptstudie des Feuerwehrfahrzeuges der Zukunft neue unbeschrittene Wege zu gehen. So sind beim Concept Fire Truck Fahrgestell, Fahrerkabine und Aufbau (mit oder ohne integriertem Mannschaftsraum) eine Einheit. Dadurch ergeben sich entscheidende Vorteile für die Fahrdynamik und die Fahrstabilität, eine niedrige Fahrzeughöhe bei zugleich besserer Raumausnutzung und ein höherer Insassenschutz. Der Mannschaftsraum verschmilzt dabei mit der Fahrerkabine zu einem barrierefreien Ganzen und kann für jeden Einsatzfall adaptiert werden.

Der Concept Fire Truck ist keine Weiterentwicklung, sondern steht für eine völlig neue Herangehensweise. Es ist eine Konzeptstudie, die den Anspruch im Fokus hat, die notwendigen Funktionen im Feuerwehrumfeld zu bedienen und dabei ergonomischer, universeller und umweltfreundlicher zu sein, als alles, was es bisher auf diesem Sektor gab.

www.rosenbauer.com


Eröffnung des OFI Kompetenzzentrums für Wasseraufbereitung

Führung durch die neue Prüfstelle: im Pumpenhaus
Führung durch die neue Prüfstelle: im Pumpenhaus
Bild: © OFI / Helge Bauer
Band durchschneiden
Leiter des OFI Kompetenzzentrums für Wasseraufbereitung Jürgen Zechner schneidet mit Töchterchen Anika-Liesbeth das Band durch, das vom Kärtner Landeshauptmann Peter Kaiser und Klagenfurts Bürgermeisterin Marie-Luise Mathiaschitz gehalten wird, zur Unterstützung dabei: WKO Vizepräsidentin Ulrike Rabmer-Koller, OFI Präsident Hubert Culik, OFI Geschäftsführer Georg Buchtela und STW Vorstand Sabrina Schütz-Oberländer
Bild:© OFI / Helge Bauer
Technikum
Technikum
© OFI / Helge Bauer
OFI Präsident Hubert Culik, Vizepräsidentin der WKO Ulrike Rabmer-Koller, OFI Geschäftsführer Georg Buchtela
OFI Präsident Hubert Culik, Vizepräsidentin der WKO Ulrike Rabmer-Koller, OFI Geschäftsführer Georg Buchtela
Bild:© OFI / Helge Bauer

19.09.2016

Größter Prüfstand für UV-Desinfektionsanlagen im eurasischen Raum bietet Herstellern die Möglichkeit großtechnische Aufbereitungsanlagen zu prüfen und in Folge ganzen Regionen eine einwandfreie, unbelastete Trinkwasserversorgung sicherzustellen.

Das OFI, eine der größten, privaten Prüf-, Inspektions- und Zertifizierungsstellen Österreichs, eröffnete am 15. September 2016 am Standort Klagenfurt den größten Prüfstand für UV-Desinfektionsanlagen im europäisch-asiatischen Wirtschaftsraum. Als unabhängige Instanz zur Prüfung und Beurteilung innovativer Trinkwasseraufbereitungstechnologien garantiert das OFI damit nationalen sowie internationalen Herstellern und Anwendern jene Produktqualität und -sicherheit, die in weiterer Folge für die einwandfreie und unbelastete Trinkwasserversorgung ganzer Gebiete und Regionen immens wichtig ist. Die Umsetzung des Kompetenzzentrums realisierte das OFI in Kooperation mit den Stadtwerken Klagenfurt, auf deren Areal der Bau errichtet wurde.

ExpertInnen prüfen hier UV-Desinfektionsanlagen mit einer Durchflussleistung von bis zu 4.600m3/h nach allen weltweit anerkannten Regelwerken. Druck- und Durchflussbedingungen werden exakt eingestellt gemessen und schlußendlich wird die mikrobizide Wirkung von Desinfektionsgeräten festgestellt.

Dazu leitet man Testwasser in eine Pumpstation, justiert den entsprechenden Durchfluss und kontaminiert das Wasser gezielt mit Bakteriensporen oder anderen Testorganismen. Anschließend wird das Wasser durch eine zu testende Anlage geschickt. Aufgrund der UV-Strahlung werden Bakterien „deaktiviert“, womit deren Reproduktionsfähigkeit unterbunden ist. Danach ist das Wasser zwar nicht keimfrei, jedoch bedenkenlos konsumierbar.

Zudem setzen sich die MitarbeiterInnen in Klagenfurt, deren Expertisen von Mikrobiologie bis Strahlenphysik reichen, auch detailliert mit neuen Aufbereitungstechnologien auseinander. Der Schwerpunkt liegt hier bei UV-Technik in Kombination mit Ozon- oder Chlordosierung.

Entwickelt werden auch neue Prüfverfahren und Prüfstände sowie Messausrüstungen zur Prüfung von Wasseraufbereitungsgeräten und -prozessen. Im Zusammenspiel von Kundenanforderungen, Lieferantenflexibilität und der Erörterung neuer Umsetzungsmöglichkeiten, bündelt sich hier fachlich tiefgehendes Know-how und bringt neue technologische Alternativen hervor.

Zur feierlichen Eröffnung des neuen Standortes fanden sich neben Mag. Ulrike Rabmer-Koller (Vizepräsidentin der WKO) und KR Ing. Hubert Culik, MAS (Obmann des Fachverbandes der chemischen Industrie und OFI Präsident) auch hochrangige Politikvertreter Kärntens ein. Dr. Peter Kaiser (Kärntner Landeshauptmann) und Dr. Maria-Luise Mathiaschitz (Bürgermeisterin der Stadt Klagenfurt) betonten die Bedeutung der Prüfstelle für das Land Kärnten und die Stadt Klagenfurt.

Weitere Prominenz aus Industrie, Wissenschaft und Wirtschaft mischte sich unter knapp 150 Gäste, die sich vor Ort ein umfassendes Bild von der Prüfstelle machten.

Desinfektion mittels ultravioletten Lichts kommt seit geraumer Zeit überaus erfolgreich zum Einsatz, drängt Chlor als Desinfektionsmittel immer mehr in den Hintergrund. Die Vorteile der Desinfektion von UV gegenüber Chlor sind u.a. Geruch- und Geschmacklosigkeit. Wasserwerke von Stadt, Land, Bund, aber auch von privaten Anbietern, müssen sich auf einwandfreie Wasserversorgungsanlagen verlassen können, hängt doch die Gesundheit von abertausenden Menschen davon ab. Keime, Bakterien und Viren gilt es von vornherein lückenlos unschädlich zu machen. Dazu bedarf es einer hohen Qualität der verwendeten Materialien und vor allem einer einwandfreien Funktion von Wasseraufbereitungsgeräten und -anlagen.

Ergänzend zu den Möglichkeiten des Kompetenzzentrums für Wasseraufbereitung werden am OFI auch Rohre, Rohrleitungssysteme und jegliche Trinkwasserkontaktmaterialien geprüft. Der One-Stop-Shop kümmert sich um Ihr gesundes Nass – von A bis Z.

Kennzahlen der neuen Prüfstelle

  • Durchfluss (Qmax) bis 4.600 m3/h
  • Druck zwischen 3,1 bis 5,0 bar
  • Kleinere Prüfstände bis 30 bar
  • Prüfung aller Trinkwasser-Aufbereitungstechnologien
  • Prüfung von Regel- und Sicherheitsarmaturen
  • Alle Dimensionen von Prüflingen bis DN 100 abgedeckt

www.ofi.at


EMO Extrusion Molding in Micheldorf feiert 20-jähriges Jubiläum

EMO-Geschäftsführer Julian Resch und Vertriebsleiter Jürgen Hauser (li.), Mario Haidlmaier (re.)
EMO-Geschäftsführer Julian Resch und Vertriebsleiter Jürgen Hauser (li.), Mario Haidlmaier (re.)
Bild: EMO

16.09.2016

Das Jahr 2016 ist für EMO Extrusion Molding, ansässig im Micheldorf, ein aufregendes Jahr. Nachdem man sich im Frühjahr, mit dem Einstieg des amerikanischen Unternehmens Cloeren, über eine erhebliche Kapitalerhöhung freuen konnte, stand nun das 20-jährige Jubiläum am Programm, das mit einem großen Grillfest für alle Mitarbeiter gefeiert wurde.

Die Firma EMO in der heutigen Form wurde 1996, als Teil der Haidlmair Gruppe, von Karl Hauser, Karl Kronberger und Josef Haidlmair gegründet. Grundlage war eine über 30-jährige Erfahrung von Hauser und Kronberger in der Auslegung, Konstruktion und Fertigung von Extrusionswerkzeugen.

Bereits rasch konnte man sich international einen Namen machen und zählt seit vielen Jahren zu den weltweit führenden Herstellern von hochqualitativen Extrusions- und Coextruisions-Breitschlitzdüsen für die Produktion von Folien und Platten. Im heurigen Jahr wurden bereits über eine Million Euro in neue Maschinen investiert und die Expansion geht weiter. Im Moment ist man auf der Suche nach neuen Mitarbeitern, um das Team noch schlagkräftiger zu machen.

www.emo.at


HAIDLMAIR-Gruppe investiert 13 Millionen Euro

Das neue Bürogebäude am Stammsitz Nußbach steht kurz vor der Fertigstellung
Das neue Bürogebäude am Stammsitz Nußbach steht kurz vor der Fertigstellung.
Bild: Haidlmair

25.08.2016

Die HAIDLMAIR-Group investiert heuer insgesamt 13 Millionen Euro in die Weiterentwicklung der Unternehmens-Gruppe.

„Vorwärts ist die Richtung“
Dieser Leitspruch gilt für Mario Haidlmair, CEO der Unternehmensgruppe, schon sein gesamtes unternehmerisches Leben. Und dieses Motto wird auch in den Unternehmen der HAIDLMAIR GROUP tagtäglich gelebt. Nur durch ständige Weiterentwicklung ist ein erfolgreiches Bestehen auf dem internationalen Markt, mit dem hohen Anspruch, den die Firmen der Unternehmensgruppe haben, möglich. Bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird ein besonderes Augenmerk auf die bestmögliche Ausbildung und eine fundierte Weiterbildung sowie kontinuierliche Know-how-Weitergabe gelegt. Daneben ist es genauso wichtig, dass auch die Infrastruktur der Betriebe und der Maschinenpark immer am modernsten Stand ist. Denn nur eine Kombination aus beiden Bereichen gewährleistet die herausragende Qualität, die die Kunden an den Produkten der HAIDLMAIR GROUP-Firmen so schätzen.

Insgesamt € 13 Millionen werden in diesem Jahr bei den 6 Firmen der HAIDLMAIR GROUP ausgegeben, um die Qualität weiter zu erhöhen und die Technologieführerschaft weiter auszubauen, wie Mario Haidlmair betont: „Die Anforderungen an unsere Betriebe sind sehr hoch aber wir haben diese hohe Summe mit gutem Gewissen investiert, weil wir an unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter glauben und von der erfolgreichen Zukunft der Betriebe überzeugt sind!“

Der Löwenanteil der Investitionen (über € 7 Mio.) fällt auf das Stammwerk in Nußbach. Dort steht ein neues dreistöckiges Bürogebäude kurz vor der Fertigstellung und der Zubau einer Maschinenhalle startet in Kürze. Am Maschinensektor wurden 6 neue Maschinen erworben, darunter 3 HSC-Fräsmaschinen und eine 1.000 Tonnen Spritzgussmaschine sowie ein 3D-Drucker, um den Kunden einen weiteren Mehrwert zu bieten. Zusätzlich steckte man auch noch mehr als eine halbe Million Euro in die Adaptierung des neuen HAIDLMAIR Servicecenters in Kirchdorf an der Krems.

Die ungarische HAIDLMAIR-Tochter HTM hat vor allem am Maschinensektor kräftig aufgerüstet. Insgesamt kaufte man 7 neue Maschinen an, darunter 4 Stück 5-AchsFräszentren inklusive Automatisierung. Daneben investierte man aber auch in das Gebäude und die Verbesserung der Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch den Einbau einer Klimaanlage, neuer Beleuchtungen und neuer Böden im Fertigungsbereich.

Bei den weiteren HAIDLMAIR GROUP-Firmen, HAIDLMAIR North America, HSC und EMO gab man das Geld vor allem für einige neue Maschinen aus, um die Produktionspräzision und Qualität weiter zu erhöhen.

Man will sich aber in der HAIDLMAIR GROUP in Zukunft nicht auf diesen Neuerungen ausruhen, sondern stetig weiter investieren, wie Mario Haidlmair weiter klarstellt: „Ich bin davon überzeugt, dass wir den nachhaltigen Erfolg unserer Unternehmensgruppe nur durch ständige Weiterentwicklung absichern können. Daher werden wir auch in den nächsten Jahren mit Maß und Ziel weiter investieren, das sind wir unseren Kunden und Mitarbeitern schuldig. Denn: Vorwärts ist die Richtung!“

www.haidlmair.at


RT-CAD Ausbau in Uttendorf

Beim Spatenstich in Uttendorf
v.l.: Inhaber Roland Tiefenböck, Bürgermeister Josef Leimer, Lukas Buchstätter u Kurt Zwinger (Strabag), Josef Hofbauer (Tech 3), Betriebsleiter Johann Beinhundner
Bild: RT-CAD

25.08.2016

Die Firma RT-CAD baut Lager und Produktion aus. Dafür wird um rund zwei Millionen Euro eine rund 2.000 m² große Halle errichtet.

Bei der RT-CAD Tiefenböck GmbH in Uttendorf, Oberösterreich, erfolgte am 21. Juli 2016 der Spatenstich für einen neuerlichen Ausbau des Standortes.
Nach Angaben des Unternehmens sollen hier zwei Millionen Euro in den Ausbau investiert werden. Geplant sind die Errichtung einer 2.000 m² großen Halle, um Lager und Produktion zu erweitern. Zudem sind auch Investitionen in Maschinen und Anlagen vorgesehen. In den nächsten ein bis zwei Jahren sollen so bis zu zehn weitere Arbeitsplätze geschaffen werden.

"Zuwächse in den letzten drei Jahren von über 35 Prozent pro Jahr haben den Ausbau unumgänglich gemacht. Auch für neue Innovationen und Verfahren soll Platz geschaffen werden", erklärt Geschäftsführer Roland Tiefenböck. "Die gute Wirtschaftslage, volle Auftragsbücher und engagierte Mitarbeiter lassen uns sehr positiv in die Zukunft blicken."

Seit das ursprünglich 1997 als Konstruktionsbüro gegründete Unternehmen im Jahr 2009 in die erste Spritzgussmaschine investierte geht es steil bergauf. RT-CAD entwickelt und produziert mit rund 55 Mitarbeitern meist hoch anspruchsvolle Kunststoffteile für die Fahrzeug- und Elektroindustrie. Die Durchgängigkeit vom Engineering über den Prototypenbau bis zum fertigen Serienteil oder Baugruppe wird von den Kunden hierbei sehr geschätzt.

www.rt-cad.at


Sumitomo (SHI) Demag lädt zum AustriaForum

AUSTRIA FORUM
Technologien des Spritzgießens
28. September 2016, Berufsschule Steyr 1
Ein Highlight ist die offizielle Übergabe der vollelektrischen IntElect Spritzgussmaschine an die Berufsschule Steyr mit einer Live-Demonstration.
Ein Highlight ist die offizielle Übergabe der vollelektrischen IntElect Spritzgussmaschine an die Berufsschule Steyr mit einer Live-Demonstration der intelligenten Bausteine activeLock und activeFlowBalance.

24.08.2016

Am 28. September 2016 trifft sich in der Berufsschule Steyr 1 die Branche und spricht über die Zukunft intelligenter Spritzgieß-Technologien. Dazu erwarten den Besucher interessante Fachvorträge und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm.

Warum ein Fachforum in einer Berufsschule?
Weil Sumitomo SHI Demag die Nachwuchsförderung besonders am Herzen liegt. Deshalb wird die Berufsschule Steyr mit einer hochmodernen, vollelektrischen IntElect Spritzgießmaschine ausgestattet, die an diesem Tag feierlich eingeweiht wird. So können sowohl die Schüler als auch die Besucher neue Höchstleistungen in der Spritzgießtechnik live erleben. 

Mehr Infos

Sie möchten am AustriaForum teilnehmen?
Dann nutzen Sie bitte folgenden Link >>

www.sumitomo-shi-demag.eu/de


Greiner Bio-One erweitert Hauptsitz in Kremsmünster

Spatenstichfeier Greiner Bio-One
Spatenstichfeier Greiner Bio-One
Bild: Greiner

24.08.2016

Mit einer Erweiterung des Headquarters der Greiner Bio-One in Kremsmünster werden Büroflächen fast verdreifacht und damit die Zusammenarbeit sowie Kommunikation in der Organisation verbessert.

Der Ausbau zeigt das Wachstumspotential von Greiner Bio-One in der Zukunft. Der Spatenstich erfolgte am 1. Juli 2016, geplantes Bauende ist August 2017.

18 Monate Projektlaufzeit
Von der Ausschreibung über die Vergabe bis zum Einzug sind nur 18 Monate Projektlaufzeit eingeplant. Das Gebäude selbst wird im August 2017 nach 15 monatiger Bauzeit bezugsfertig sein. Modernste Büroräumlichkeiten werden Platz für bis zu 185 Personen schaffen. „Vorteil ist, dass es damit ermöglicht wird, Abteilungen, die heute an unterschiedlichen Enden des Standortes oder sogar an anderen Standorten angesiedelt sind, organisatorisch in ein Gebäude zusammenzuführen. Die Arbeitsabläufe werden damit erheblich verbessert“, so Rainer Perneker.

Erfolgreiche Entwicklung
Greiner Bio-One entwickelt sich seit ihrem Bestehen konstant positiv weiter. Greiner Bio-One ist Spezialist für Sicherheitsprodukte aus Kunststoff für die Medizintechnik und die international tätigste Sparte innerhalb der Greiner Gruppe. Über 50 Prozent des Umsatzes wird außerhalb Europas erwirtschaftet. „Die Entwicklung der Sparte ist in allen Bereichen sehr erfreulich. Die Zusammenführung von zentralen Bereichen in ein Bürogebäude wird Abläufe vereinfachen und das Potential der Sparte weiter stärken“, so Axel Kühner, Vorstandsvorsitzender der Greiner Gruppe. Im Geschäftsjahr 2015 erwirtschaftete Greiner Bio-One einen Umsatz von 427 Mio. Euro, mit 1.890 Mitarbeitern an 23 Standorten weltweit.

www.greiner.at


Bodo Möller Chemie eröffnet neues Labor für Klebstoffe in Posen

02.08.2016

Weltweit aktiver Spezialchemikalienexperte siedelt Prüf- und Laboreinrichtungen im Science and Technology Park Poznań an

Die Bodo Möller Chemie Gruppe bleibt international weiter auf Wachstumskurs: Mit einem neuen Klebstoffanwendungslabor im Industrie- und Forschungszentrum Posen (Poznań) in Polen ist das weltweit aktive Spezialchemikalienunternehmen ab sofort in der Lage, die Ansprüche seiner Kunden noch besser zu bedienen.

Alle internationalen Filialen der Bodo Möller Chemie Gruppe können somit von modernsten Prüf- und Laboreinrichtung im Science and Technology Park Poznań profitieren und arbeiten dabei eng mit der örtlichen University of Technology zusammen. Jürgen Rietschle, Managing Director von Bodo Möller Chemie Polen, erklärt: „Die Kooperation mit der TU Poznań und die optimal vernetzte Location waren ausschlaggebend für die Auswahl des Standortes. Diese Faktoren werden uns maßgeblich dabei unterstützen, unser internationales Angebot noch gezielter an die Bedürfnisse zahlreicher Branchen anzupassen. Zudem profitiert unser neues Labor von den in Polen hervorragend ausgebildeten und hochqualifizierten Chemikern.“

Die Räumlichkeiten sind mit moderner Technik und Infrastruktur ausgestattet und lassen sich bei Bedarf mit weiteren Geräten oder um zusätzliche Laborflächen erweitern. Auch umfangreiche Seminare, Konferenzen und andere Veranstaltungen sind in Posen möglich. Der Fokus der Arbeit der Chemieexperten vor Ort liegt in der Durchführung zahlreicher Klebstofftests für Branchen wie Transportation und Mobility: Die modernen Klebstoffsysteme werden auf Aspekte wie Schälfestigkeit, UV-Resistenz, Leitfähigkeit und Widerstand gegen Korrosion und andere Umwelteinflüsse getestet. Im Laufe des Jahres 2014 soll das Labor Zertifikate gemäß ISO 9001 und DIN 6701-2 erhalten.

Die Kooperation mit der University of Technology eröffnet Bodo Möller Chemie Polen direkt vor Ort zahlreiche weitere Möglichkeiten und den Zugang zu hoch qualitativer wissenschaftlicher Ausrüstung. Mit zusätzlichen Prüfverfahren – darunter Reißfestigkeittests und Röntgen- oder Ultraschallprüfungen – lassen sich sämtliche mechanischen, thermischen, thermomechanischen und strukturellen Eigenschaften von Klebstoffen genau bestimmen.

www.bm-chemie.de  


Transparent Design bietet ersten Webschop für Acrylglas nach Maß

Transparent Design PLEXIGLAS® Online Shop
Platten nach Maß
Rohre und Stäbe nach Maß
Bilder: Transparent Design

26.07.2016

Der neue Webschop bietet mit dem Online Konfigurator eine optimale Möglichkeit zur maßgenauen Fertigung von transparenten Werkstoffen.

Transparent Design fertig in Linz - mit dem Know-how aus über 30 Jahren Erfahrung - individuelle Produkte aus den verschiedensten Kunststoffen.

Im Shop können Maßzuschnitte aus PLEXIGLAS® oder Acrylglas bequem online gekauft werden. Der Konfigurator ermöglicht hohe Flexibilität bei der Auswahl des Produkts. Einfach das gewünschte Material auswählen und Zusatzoptionen wie Bohren, Fräsen und vieles mehr einstellen. Durch die sofortige Preisauskunft kann der Auftrag dadurch optimal kalkuliert werden.


• Platten aus Acrylglas, Polycarbonat, PET-G und Polystyrol, auf Wunsch entgratet, poliert oder satiniert-poliert können ausgewählt werden.
• Radien an den Ecken sowie Bohrungen sind möglich.
• Ein großes Lager mit allen gängigen Farben und Stärken für kürzeste Lieferzeiten.
• Rohre und Stäbe aus Acrylglas - gerne auch mit polierten Enden.
• Weiters sind L-Winkel und U-Winkel nach Maß: verklebt und gebogen möglich.
• Geformte Kunststoffgläser können als Maßanfertigung inkl. 3D-Animation für den Maschinen- und Anlagenbau konfektioniert werden.
• Der Fokus liegt nach wie vor auf Sonderanfertigungen aus Acrylglas & Co für Gewerbe und Industrie, Ausstellungen und Shops.

shop.transparentdesign.at


Meusburger Werkzeug- und Formenbautage

Die Meusburger Werkzeug- und Formenbautage im Festspielhaus Bregenz am Bodensee
Die Meusburger Werkzeug- und Formenbautage im Festspielhaus Bregenz am Bodensee
Bild: Meusburger

26.07.2016

Am 12. und 13. Oktober 2016 lädt Meusburger in das Festspielhaus der Kulturhauptstadt Bregenz zur Premiere der Werkzeug- und Formenbautage ein. Vor atemberaubender Kulisse, direkt am Bodensee, wird Brancheninteressierten ein abwechslungsreiches Programm geboten.

Name ist Programm
Das neue Veranstaltungsformat von Meusburger, in Kooperation mit dem VDWF und dem Branchenmagazin FORM+Werkzeug, bietet Branchenkennern an beiden Tagen ein spannendes und abwechslungsreiches Programm zum Thema Werkzeug- und Formenbau. Zwischen den Fachvorträgen können sich die Besucher über Produkte und Dienstleistungen der ausstellenden Unternehmen informieren und sich untereinander austauschen. Das Tagesprogramm schließt jeweils mit einer großen Diskussionsrunde, bei der die vorgetragenen Inhalte aufgearbeitet und anfallende Fragen beantwortet werden. Ausklingen wird die Veranstaltung bei einer Schiffsrundfahrt in der Bregenzer Bucht und anschließendem Flying Dinner mit Livemusik.

Abstecherzu Meusburger
Andreas Sutter, Bereichsleiter Marketing bei Meusburger erklärt das Konzept hinter dem neuen Veranstaltungsformat: „Die Idee war, ein Event in unserer Heimatregion zu entwickeln, welches Themen aus dem Werkzeug- und Formenbau behandelt und dann stattfindet, wenn die Fakuma pausiert.“ Meusburger bot Interessierten bisher schon während der Messe in Friedrichshafen die Möglichkeit an, den Hauptsitz im österreichischen Wolfurt zu besichtigen. Dieses Angebot wurde gut genutzt. Auch von den Werkzeug- und Formenbautagen ist ein Abstecher zu Meusburger möglich. „Das Festspielhaus in Bregenz ist als Veranstaltungsort perfekt geeignet. Durch die Nähe zu unserem Hauptsitz, können wir den Besuchern die Möglichkeit bieten unsere Produktion zu besichtigen“, so Sutter.

Weitere Infos zu Programm, Anmeldung und Anreise unter www.werkzeug-formenbau-tage.com.
Die Teilnehmerzahl ist auf 200 Besucher pro Tag begrenzt. 
Anmeldung

www.meusburger.com


Linz als wissenschaftlicher Hotspot für Laser-Ultraschall

Linz als wissenschaftlicher Hotspot für Laser-Ultraschall. bild Recendt

14.07.2016

Von 4. bis 8. Juli 2016 zeigte sich die Johannes Kepler Universität Linz als der wissenschaftliche Hotspot für die innovativen Technologien „Laser-Ultraschall und Photoakustik“. Bei dem 5. Internationalen Symposium zu diesen Themen – kurz LU2016 – trafen sich etwa 125 Forscher und Forscherinnen aus der ganzen Welt, um sich zu den aktuellsten wissenschaftlichen Entwicklungen in diesen Technologien und in diesem Bereich der zerstörungsfreien Prüfung und Charakterisierung von Werkstoffen in der industriellen Produktion auszutauschen.

Breites Programm mit hochkarätigen Sprechern

Zu dieser internationalen Fachveranstaltung eingeladen hat das Linzer Forschungsunternehmen RECENDT – das Research Center for Non-Destructive Testing. Mit hochkarätigen Vortragenden, rund 90 Fachvorträgen, 20 wissenschaftlichen Postern und begleitenden gesellschaftlichen Aktivitäten bot die Veranstaltung ein breites, informationsgeladenes Programm. Als Keynote-Speaker konnte das Organisationskomitee mit Keith A. Nelson (Massachusetts Institute of Technology), Daniel Razansky (TU München) und Jean-Pierre Monchalin (National Research Council Canada) drei international bekannte Koryphäen und wesentliche Wegbereiter dieser Technologien gewinnen.

 

Praxisorientierte Forschung für die Wirtschaft

Um Industrieunternehmen die Einsatzmöglichkeiten und den Nutzen dieser innovativen Technologie näher zu bringen, veranstaltete RECENDT am Mittwoch der Konferenzwoche einen sogenannten ‚Industrietag‘. Unter dem Titel „Laser-Ultraschall: Non-Destructive Testing - von Kornstrukturen bis zu Flugzeugteilen“ berichteten zehn internationale Vortragende, wie dieses hochauflösende und berührungslose Prüfverfahren in der Metall-, Kunststoff- und Composite-Industrie – vorwiegend in den Bereichen Eisen & Stahl-Herstellung sowie Automobil-, Bahn- und Flugzeugbau – eingesetzt werden können. Die RECENDT präsentierte ihre Anwendungen von Laser-Ultraschall anhand von mehreren Best-Practice-Beispielen. 35 Vertreter von renommierten Betrieben dieser Branchen nahmen am Industrietag teil, der gemeinsam mit TIM (Wirtschaftskammer OÖ) organisiert wurde. Darüber hinaus konnten sich alle Teilnehmer bei einer Industrieausstellung einen Überblick über technologische Angebote und Anbieter am Markt verschaffen.

 

Eröffnung durch hochrangige Ehrengäste

  Forschung und Innovation sind für den Wirtschaftsstandort Oberösterreich essentiell. Daher genießen solche hochkarätigen Veranstaltungen eine hohe Wertschätzung von Wissenschaft und Politik. Zum Auftakt der Veranstaltung begrüßte Univ.-Prof. Dr. Alexander Egyed, MSc, Vizerektor der JKU Linz die internationalen Teilnehmer und Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Thomas Stelzer eröffnete das feierliche Conference-Dinner am Mittwochabend in den Redoutensälen. Auch das kulturelle Programm kam nicht zu kurz – immerhin hat Linz als Kongress- und Kulturstadt genügend Attraktionen zu bieten. Nach den bisherigen Austragungsorten der Konferenz (USA/Illinois, Japan/Yokohama, Frankreich/Bordeaux, Kanada/Montreal) wird Österreich den internationalen Gästen der LU2016 mit Sicherheit in bester Erinnerung bleiben. Das Organisationskomitee dankt neben den Vortragenden und Ausstellern (Bossa Nova Technologies, Tecnar Automation, Intelligent Optical Systems, Innolas Laser, Quantel, Polytec, von Gegerfelt Photonics und Cobolt) auch den namhaften Sponsoren, Partnern und Unterstützern, die eine derartige Veranstaltung ermöglicht haben. Nähere Informationen zur LU2016 finden Sie unter www.LU2016.at.


Auf dem Weg zu Instandhaltung 4.0

Vorstand Andreas Schaller
Vorstand Andreas Schaller
Bild: Boom Software

14.07.2016

Instandhaltung wird von den Unternehmen als immer wichtiger für ihren wirtschaftlichen Erfolg eingestuft und daher zunehmend organisierter und effizienter durchgeführt.
Vorstand der Boom Software AG Andreas Schaller steht Rede und Antwort auf aktuelle Fragen rund um das Thema Industrie 4.0 und Instandhaltung 4.0.

Welche Rolle spielt Industrie 4.0. bei der Neu-Organisation der Instandhaltung?
Andreas Schaller: „Durch die immer stärkere Vernetzung, Automatisierung und Standardisierung von Prozessen können Unternehmen vermehrt datenbasierte Instandhaltungsstrategien umsetzen, Stichwort: Instandhaltung 4.0. So wird es einfacher, den nächsten Wartungstermin zu errechnen oder proaktiv auf mögliche technische Probleme zu reagieren. Dies führt zu Kosten- und Zeiteinsparungen und einer besseren Planbarkeit der Ressourcen."

Welche Aufgaben haben geeignete IT-Lösungen dabei zu erfüllen?
Andreas Schaller: „An die Instandhaltungs-Management-Software besteht vor allem der Anspruch, dass sie die operativen Tätigkeiten optimal unterstützt und keinen zusätzlichen administrativen Aufwand verursacht. Kaufmännische Aufgaben dürfen nicht außer Acht gelassen, sollten aber vom System automatisch durchgeführt werden. Eine wichtige Rolle spielt zudem die Integration mit bestehenden Anwendungen, wie ERP.“

Welche Vorteile bieten mobile Lösungen in diesem Zusammenhang?
Andreas Schaller: „Die Mitarbeiter in der Instandhaltung werden damit flexibler und effizienter. Sie erhalten eilige Aufträge mit den zugehörigen Informationen direkt auf ihre mobilen Clients übermittelt und in der Reihenfolge priorisiert. Darüber hinaus greifen sie digital auf alle erforderlichen Baupläne und Betriebsanleitungen zu und dokumentieren parallel zu ihrer Tätigkeit die abgearbeiteten Checklisten, die sie mit zusätzlichen Informationen versehen können. Auch Störungen oder Folgeaufträge werden mobil erfasst und mit Fotos unterstützt, alle durchgeführten Tätigkeiten und verbrauchten Materialien sofort im System dokumentiert.“

Worauf sollten Unternehmen bei der Auswahl einer Lösung für das Instandhaltungs-Management achten?
Andreas Schaller: „Wichtig ist vor allem, dass die Software exakt an die kundenindividuellen Anforderungen und Prozesse angepasst werden kann. Dies ist bei unserem BOOM MAINTENANCE MANAGER der Fall, den wir zusammen mit erfahrenen Instandhaltern entwickelt haben. Er arbeitet nach dem einzigartigen TOTAL CUSTOMIZING-Prinzip und unterstützt dabei sowohl die strategische als auch die operative Ebene. Darüber hinaus können mit dem BOOM MAINTENANCE MANAGER durchgängig Instandhaltung 4.0-Szenarien abgebildet werden. Wir haben Konzepte entwickelt, die eine intelligente und damit schlanke, wertschöpfende Instandhaltung erlauben. Dies betrifft alle Stufen der Instandhaltung – von Condition-Based Maintenance bis zu Preventive, Predictive und Failure Maintenance – und zwar bei voller SAP-Integration."

www.boomsoftware.com


Schiner 3D Repro macht den nächsten Schritt in eine bunte 3D gedruckte Zukunft

3D-Drucker J750 von Stratasys

12.07.2016

Schiner 3D Repro investiert in eine neue revolutionäre 3D Druck Technologie

Der österreichische Spezialist für additive Fertigung, oft auch als 3D Druck bezeichnet, erweitert seine Kapazitäten mit einer Weltneuheit. Ab sofort können bei der Schiner 3D Repro GmbH Modelle und Objekte aus einem der weltweit modernsten 3D Druckern in Auftrag gegeben werden.

Als eines der weltweit ersten Unternehmen erweitert das Kremser 3D-Kompetenzzentrum seinen Maschinenpark um den 3D-Drucker J750 von Stratasys. Das erst kürzlich vorgestellte PolyJet-System bietet als erster 3D-Drucker die Möglichkeit, Kunststoffe in Vollfarbe zu drucken. Das heißt, bunte Objekte können aus einem Spektrum von 360.000 Farbschattierungen auf Knopfdruck produziert werden.

Geschäftsführender Gesellschafter Jörn-Henrik Stein zeigt sich sichtlich stolz über die neueste Investition des Unternehmens: „Mit dem J750 verfügen wir über ein absolutes Alleinstellungsmerkmal in Österreich. Derzeit ist in Europa noch nicht einmal eine Handvoll dieses revolutionären 3D-Druck-Systems im Einsatz. Durch unsere Investition zeigen wir auf, welche Pionierarbeit wir hier im Herzen Europas leisten!”

In die Entwicklung des J750 sind die Erkenntnisse aus über 25 Jahren Erfahrung des Herstellers Stratasys geflossen. Diese resultieren in einem revolutionären Gerät, welches in der Lage ist, über 100 verschiedene Digital Materials zu verarbeiten. Die Substrate werden direkt im 3D Drucker gemischt, so wird es möglich mehrere Materialeigenschaften - fest, flexibel, transparent oder undurchsichtig - in einem Bauteil und vor allem in einem Druckvorgang, zu vereinen.

Manfred Haiberger, technischer Geschäftsführer bei Schiner 3D Repro, ist ebenfalls von der Neuanschaffung begeistert: „Durch die Fähigkeit des Stratasys J750 verschiedene Materialien beziehungsweise Farben während des Druckvorgangs zu mischen, sind die Möglichkeiten nahezu grenzenlos. Mit dem Investment bieten wir unseren Kunden ganz neue und revolutionäre Lösungen.“

Bei Schiner 3D Repro kann man in allen Bereichen, des 3D-Drucks auf das umfassende Know-How der drei Gesellschafter Manfred Haiberger, Oliver Simon und Jörn-Henrik Stein bauen. Dieses Wissen und ihre Erfahrung konnte das Team von Schiner 3D Repro bereits in unzähligen Projekten seit dem Firmenstart im August letzten Jahres unter Beweis stellen. Die Klientel kommt aus verschiedensten Bereichen – Schwerpunkte sind Architektur, Kunst & Kultur, ökologischer 3D-Druck, Medizintechnik und Anatomie.

Zu den klassischen Consumer-Projekten zählen individualisierte 3D-Figuren von Personen. Diese werden mittels eines mobilen Full-Body-Scanners in 3D eingescannt und digitalisiert. Mit anatomischem Feinschliff werden die 3D-Scanns für den 3D Druck vorbereitet. Bislang werden die 3D-Figuren in einem Polymergipsdrucker hergestellt. Mit der neuen Anlage und der Möglichkeit verschiedene Materialeigenschaften in einer Figur zu verbinden, denkt Jörn-Henrik Stein schon einen Schritt weiter: “Die Fähigkeiten des J750 erlauben es uns, allein durch die unglaubliche Materialvielfalt, auch im 3D-Figuren-Segment völlig neue Akzente zu setzen. Aber dies ist nur eine von vielen Ideen, an denen wir mit Hochdruck arbeiten.”

Der J750 wurde am Schiner 3D Repro Standort in der Linzer Tabakfabrik in Betrieb genommen. Kundenevents mit Besichtigungen der Anlagen und 3D-Printvorführungen sind bereits in Planung.

www.schiner3drepro.at


Weltweit einzigartige Coextrusionsanlage an JKU

v.li.: Ing. Karl Stöger von SML, DIin (FH) Bettina Schrenk und Dr. Franz Reitbauer von Greiner Packaging, JKU Vizerektor für Forschung Univ.-Prof. Dr. Alexander Egyed, LH-Stv. Mag. Thomas Stelzer, Univ.-Prof. Dr. Jürgen Miethlinger vom JKU Institut für Polymer Extrusion and Compounding
Foto: JKU/Florian Atzmüller

11.07.2016

Einzigartige Kunststoffverarbeitungsanlage an der JKU ermöglicht zukunftsweisende Produktionsforschung

Am Institut für Polymer Extrusion und Compounding der JKU Linz wurde eine weltweit einzigartige Coextrusionsanlage im Wert von rund 1,2 Millionen Euro in Betrieb genommen. Die JKU setzt damit gemeinsam mit ihren PartnerInnen einen weiteren wesentlichen Schritt in der Innovationsoffensive Produktionsforschung an der zukunftsweisenden Schnittstelle von Kunststofftechnik und Industrie 4.0.

Coextrusionsfolienanlage
Die in ihrer Konzeption weltweit einzigartige Coextrusionsfolienanlage wird am Institut für Polymer Extrusion und Compounding (IPEC) für die kooperative Forschung, Produkt- und Prozessentwicklungen und die forschungsgetriebene Lehre verwendet. Die Coextrusionsfolienanlage ist speziell für die Produktion von mehrschichtigen Folien für den Verpackungsbereich und industrielle Anwendungen maßgeschneidert. Die Anlage besteht u.a. aus sechs Extrudern, Schmelzefiltern, Schmelzepumpe, Statikmischern, Feedblock/Breitschlitzdüse, 3-Walzenglättwerk, Automatikwickler, Messeinrichtungen, Mikroprozessorsteuerung und Prozessleitstandintegration. Viele dieser Anlagenkomponenten sind in ihrer maschinenbaulichen, verfahrenstechnologischen und mechatronischen Ausführung Unikate.

Forschung
Die geplanten und zum Teil bereits gestarteten F&E-Projekte sind im Bereich „Produktionstechnologien der Zukunft“ positioniert und inkludieren folgende Aspekte:

  • Produktion von neuartigen Barrierefolien für die Verpackungsbranche mit mikro- und nanometerdünnen polymeren Sauerstoffbarriereschichten
  • Verarbeitung von fortschrittlichen Rohstoffen auf synthetischer wie auch auf nachwachsender Basis sowie Polymercompounds zu innovativen Folienverbunden
  • Entwicklung effizienterer Plastifizier- und Direktextrusionstechnologien
  • Entwicklung neuartiger Schmelzefiltersysteme und Realisierung eines 100%-Rezyklat-Managements
  • Produktion von neuartigen hochtemperaturbeständigen Mehrschichtfolien
  • Kognitive und adaptive Anlagenkonzepte (Industrie 4.0)

Mehrere Doktor-, MSc- und BSc-Arbeiten werden rund um diese Forschungsthemen durchgeführt. Damit sollen eine effizientere Ressourcen- und Rohstoffnutzung, effizientere und flexiblere Produktionstechnologien und hochwertigste Produkte erreicht werden.

Einweihung der neuen Produktionsanlage
Die Coextrusionsanlage wurde im Beisein des Vizerektors für Forschung Univ.-Prof. Dr. Alexander Egyed, des Landeshauptmann-Stellvertreters Mag. Thomas Stelzer, Dr. Franz Reitbauer und DIin (FH) Bettina Schrenk von Greiner Packaging, Ing. Karl Stöger von SML und des Institutsvorstands Univ.-Prof. Dr. Jürgen Miethlinger, MBA offiziell eröffnet.

Hier geht's zur gesamten Presseinformation


Additive Fertigung von Kleinserien bringt bis zu 90% Kosteneinsparung!

Umfangreiche Einsatzgebiete für Plasmaköpfe. Bild: EVOTECH

11.07.2016

Beschleunigt durch die große Vielzahl an verarbeitbaren technischen Kunststoffen, dringt die additive Fertigung in immer mehr Bereiche des Maschinenbaus vor. Gerade bei Einzelanfertigungen, im Vorrichtungsbau und in der Kleinserienfertigung unterstützt der EVOlizer 3D Drucker schon heute.

 

Bis zu 90% der Produktionskosten für Bauteile von Plasmabeschichtungsanlagen mit hohen Material- und Temperatur-Anforderungen konnten so zum Beispiel bei der Firma Inocon eingespart werden.

Nähere Infos zu dieser spannenden Case Studie entnehmen Sie bitte nachfolgendem Link: www.evo-tech.eu/de/inocon

Gerne eruiert EVOTECH auch für Ihr Unternehmen Möglichkeiten, um Effizienzsteigerungen bei der Fertigung von Kleinserien zu realisieren – bis zu 90% sind im Bereich des Möglichen. Für ein persönliches Gespräch kontaktieren Sie bitte per E-Mail (office@evo-tech.eu) oder telefonisch (+43 7662 38400).


Leichtbau grenzenlos

11.07.2016

8. Landshuter Leichtbau-Colloquium (LLC)

8. / 9. März 2017

Hochschule Landshut

Das Landshuter Leichtbau-Colloquium (LLC) hat sich mittlerweile zum Branchentreff etabliert. Es ist ein werkstoff-, konstruktions- und produktübergreifendes Forum, um ausgewählte Leichtbaukonzepte und -lösungen zu präsentieren. Die Veranstaltung wird im Turnus von zwei Jahren an der Hochschule Landshut organisiert. Neben Fachvorträgen aus Forschung und Praxis bietet eine begleitende Fachausstellung den Teilnehmern aktuelle Lösungen und Entwicklungen aus dem Bereich des Leichtbaus.

Trotz einer stetig wachsenden Globalisierung der Wirtschaft, stößt der länder-, branchen- und auch technologienübergreifende Austausch von Forschungserkenntnissen und innovativen Entwicklungen häufig an Grenzen. Der Leichtbau-Cluster hat sich daher beim 8. Landshuter Leichtbau-Colloquium mit dem Titel „Leichtbau grenzenlos“ zum Ziel gesetzt, diese Barrieren zu überwinden. Dies erfolgt auch durch die Zusammenarbeit mit Netzwerken und Partnern aus Österreich und der Europaregion Donau-Moldau.

Call for Papers
Interessierte Referenten, Wissenschaftler und Praktiker aus dem In- und Ausland sind herzlich eingeladen, Vortragsthemen beim Leichtbau-Cluster einzureichen. Es besteht auch die Möglichkeit, einen Fachbeitrag im begleitenden Tagungsband zu veröffentlichen.
Die Inhalte sollen die Vielfältigkeit der aktuellen Leichtbau-Entwicklungen in unterschiedlichen Branchen und unter Einsatz verschiedener Werkstoffe, Konstruktionen, Simulations- und Fertigungstechnologien widerspiegeln. Einen erfolgreichen Ansatz, Grenzen zu überwinden und technologische Kompetenzen länderübergreifend zu nutzen, bieten internationale Forschungsprojekte, u.a. gefördert durch öffentliche Förderprogramme; im Colloquium sollen Beispiele vorgestellt und Ergebnisse präsentiert werden.
Nähere Infos zum Call for Papers

Vortragsanmeldung bis 09. September 2016

Mehr Infos zum Leichtbau-Colloquium


Sunlumo gewinnt Green Product Award

Sunlumo überzeugte mit seinem innovativen und einzigartigen System aus Kunststoff in der Kategorie „Consumer Electronics“.
Sunlumo überzeugte mit seinem innovativen und einzigartigen System aus Kunststoff in der Kategorie „Consumer Electronics“.
Bild: Sunlumo

06.07.2016

Der Kollektor des Eine-Welt-Solar-Systems hatte in der Kategorie „Consumer Electronics“ die Nase vorn

Der Eine-Welt-Solar-Kollektor ist Grundstein und Schlüsselkomponente für ein komplettes, kostengünstiges Solarsystem“, berichtet Robert Buchinger. Sunlumo gehörte zu den glücklichen Gewinnern des Green Product Awards. Der Solarprofi aus Perg überzeugte mit seinem innovativen und einzigartigen System aus Kunststoff in der Kategorie „Consumer Electronics“. Die Expertenjury mit Vertretern aus Design, Wissenschaft und Industrie lobte Umweltfreundlichkeit und niedrige Gestehungskosten des Eine-Welt-Solar-Kollektors sowie die intelligente Nutzung der Sonnenenergie. Prämiert wurden zudem die kundenorientierte Produktgestaltung, die herausragende Energieeffizienz und der intelligente Materialmix des Systems. Das Eine-Welt-Solar-System läutet die nächste Generation von Solar-Warmwasseraufbereitungen ein, die sowohl als Off-Grid-Lösung als auch in bestehende Haustechniksysteme integriert werden kann. Gleichzeitig ermöglichen modernste Kommunikationsmöglichkeiten des Systems die permanente Überwachung und Optimierung sowie eine direkte Kommunikation mit den Kunden.

Offizielle Ehrung im Oktober auf der Designers’ Open in Leipzig
Der Green Product Award ist ein internationaler Wettbewerb für innovative und nachhaltige Produkte und Konzepte, der seit 2014 jährlich stattfindet. Bisher wurden Projekte aus mehr als 25 Ländern eingereicht. Allein im vergangenen Jahr begeisterten die Exponate auf internationalen Messen und Design Festivals mehr als 250.000 Interessierte. Von Juni bis Oktober läuft noch das öffentliche Online-Voting für den internationalen Publikumspreis. Die offizielle Ehrung der Gewinner und die Verleihung des Publikums-Awards finden im Oktober dieses Jahres auf der Designers’ Open in der Kongresshalle am Zoo Leipzig statt.

Ansporn für die Forschungs- und Entwicklungsarbeit
Der Green Product Award ist ein neuerlicher Ansporn für die Forschungs- und Entwicklungsarbeit von Sunlumo. Der Eine-Welt-Solar-Kollektor im Eine-Welt-Solar-System wurde im vergangenen Jahr bereits mit dem Solar Keymark Zertifikat sowie mit dem deutschen Bundespreis Ecodesign ausgezeichnet. Vor einigen Wochen holte sich Sunlumo den Energy Globe Oberösterreich für das innovative Kunststoffprodukt in der Kategorie „Sustainable Plastics“.

www.sunlumo.at


RESINEX erweitert Portfolio

Mit Ramclean® von Polyram Plastic Industries hat RESINEX jetzt ein innovatives Reinigungsgranulat in sein Portfolio aufgenommen, ...
... das sich für alle gebräuchlichen Verarbeitungsverfahren und nahezu alle Thermoplaste eignet und ein hohes Einsparpotenzial bietet.
Bild: © Polyram / Resinex

04.07.2016

Der Kunststoff- und Kautschuk-Distributor RESINEX hat sein Portfolio europaweit um das hoch effiziente, von Polyram Plastic Industries entwickelte Reinigungsgranulat Ramclean® erweitert, das Kunststoffverarbeitern hilft, Zeit und Kosten zu sparen.

Es wirkt weder korrosiv noch abrasiv und ist nicht toxisch. Das innovative Granulat eignet sich für fast jeden Thermoplasttyp vom Polyolefin bis zum Hochleistungskunststoff. Die Anwendungsmöglichkeiten reichen dabei vom Spritzguss mit Kalt- und Heißkanaltechnik über das Compounding und die Extrusion bis zum Mehrschicht-Folienblasen. Ramclean® unterstützt schnelle Material- und Farbwechsel, die Entfernung maschinenbedingter Stippen und eine reduzierte Schlierenbildung für stabilere Produktionsprozesse. Auf diese Weise trägt es zu erhöhter Produktivität sowie zum sicheren Herunter- und Neuanfahren der Produktion bei. Alle Typen basieren auf einer unternehmenseigenen, Mensch und Maschine schonenden Rezeptur, deren Bestandteile REACH- und – je nach Typ – auch FDA-konform sind.

Das Produktprogramm der physikalisch-chemisch wirkenden Ramclean® Reinigungsgranulate beginnt bei Typen für Verarbeitungstemperaturen von 150 °C bis 260 °C (101 und 204) und reicht über die bis 300 °C bzw. 320 °C einsetzbaren Typen 206 (für transparente Thermoplaste) und 301 sowie den bis 360 °C einsetzbaren Hochtemperaturtyp 800 bis zu Sondertypen für die PVC-Verarbeitung (500) und das Folienblasen (Ramclean® 600).

Wie groß die möglichen Einsparungen an Zeit und Material sein können, zeigen Anwendungsbeispiele aus der Praxis. So erforderte ein kompletter Reinigungsvorgang in der (5-Schicht-)Blasfolienherstellung den Einsatz von 100 kg PE-LD bei einem Zeitbedarf von rund 60 min. Diese Werte reduzierten sich bei Einsatz des Typs Ramclean® 600 auf 4 kg und 30 min. Im Spritzguss erforderte ein Farbwechsel von einem tiefdunklen Rot auf Natur den Einsatz von 650 g ungefülltem PP bei einem Zeitbedarf von rund einer halben Stunde gegenüber 210 g und etwas mehr als 10 min bei Einsatz von Ramclean® 204.

www.resinex.com


Intelligente Lösungen aus mineralischen Rohstoffen

Luftaufnahme von LITHOS
Luftaufnahme von LITHOS
Talk und Zeolithstein
Talk und Zeolithstein
Masterbatches
Masterbatches
Bilder: LITHOS

30.06.2016

LITHOS Industrial Minerals GmbH entwickelt und produziert innovative Anwendungen aus natürlichen Mineralien. Durch eigene Verfahren und Prozesse schließt LITHOS das spezifisch wertvolle in den Mineralien auf und bereitet es für die weitere Verarbeitung vor.

Mit den natürlichen Mineralien Talk und Zeolith ist LITHOS in vielen Branchen und industriellen Bereichen präsent. Durch die vielseitigen Eigenschaften und den sehr hohen Weißegrad des Talks ist es möglich Anwendungen in der Kunststoffindustrie, Farben und Lacke bzw. in der Papierindustrie zu unterstützen.

Talk wird im Kunststoff eingesetzt um Polypropylen / Polyamid / Polyethylen zu verstärken und den Weißegrad und die Steifigkeit zu erhöhen. Die Firma LITHOS kann unterschiedliche Produktserien mit einer Variation an Korngrößenverteilung und Weißegraden anbieten.

Zeolith wird hauptsächlich in der Landwirtschaft eingesetzt und bringt dort durch die hohe Kationenaustauschkapazität und die hohe spezifische Oberfläche Vorteile für Tier und Pflanze. Neben der klassischen Anwendung in der Landwirtschaft kann Zeolith auch in der Industrie verwendet werden und dient dort als funktionales Additiv. Im Kunststoff wird Zeolith vermehrt zur Geruchsbindung oder als Trägermaterial für Duftstoffe eingesetzt. Weiters erhöht der Einsatz von Zeolith die Atmungsaktivität des Kunststoffes und reduziert flüchtige organische Verbindungen.

Die Naturmineralien Talk und Zeolith sind nicht nur als wichtige Rohstoffe anzuwenden, sondern bilden auch eine Basis bei der Herstellung von Masterbatches. Hier können die wichtigen Eigenschaften der Mineralien perfekt in allen Bereichen der Industrie angewendet werden, wenn keine Anwendung in Pulverform möglich ist.

Bei LITHOS werden unterschiedliche Masterbatches zum Kauf angeboten:

  • Geruchsbekämpfungsbatch mit Zeolith (LithoBatch 13500HZ)
    LithoBatch 13500HZ wird als effizienter Geruchsfänger vor allem in der Verarbeitung von diversen Kunststoffen bei Spritzguss- und Extrusionsverfahren eingesetzt.
  • Hochgefülltes Talkmasterbatch (LithoBatch 13700H)
    LithoBatch 13700H ist ein höchstkonzentriertes Talk-Masterbatch (70%ig) und bringt sehr kosteneffizient hochwertigen, hochverstärkenden und sehr hellen Talk in die Kunststoff-Anwendung ein. Es wird in diversen Kunststoffen eingesetzt und dient dort bspw. der Verstärkung von Polypropylen. 
  • Trocknermasterbatch (LithoBatch 13650HD)
    Auf Basis einer speziellen Mineralmischung fungiert LithoBatch 13650HD als effizienter Feuchtefänger in der Kunststoffverarbeitung. Der große Vorteil des Produktes ist die Dosierung von Rohstoffen ohne Vortrocknung.

Alle Produkte können kundenspezifisch angefertigt werden, und die Rezepturgestaltung der Masterbatches erlaubt hohe Flexibilität um den Kundenwünschen optimal zu entsprechen.

www.lithos-minerals.at


Neue WITTMANN Robot-Modelle für große und kleine Spritzgießmaschinen

WITTMANN W853 pro Roboter
WITTMANN WL80 Roboter
Bilder: WITTMANN

30.06.2016

WITTMANN, einer der weltweit führenden Hersteller von Entnahmegeräten für die Spritzgieß-Industrie, hat seine Roboter-Baureihen in entscheidender Weise erweitert. Sowohl im Bereich jener Geräte, die an Großmaschinen zum Einsatz kommen, als auch bei den Modellen für kleine Verarbeitungsmaschinen stellt WITTMANN entsprechende Neuentwicklungen vor.

Roboter für Großmaschinen: W853 pro und W863 pro
Diese Weiterentwicklungen der W8 pro Serie entstanden aus dem Wunsch vieler Anwender, auch im Großmaschinenbereich auf flexible Automatisierung setzen zu können. Eingesetzt werden diese Roboter idealerweise auf Maschinen im Schließkraftbereich von 1.300 bis 2.400 metrischen Tonnen – ideal für das Handling von Automobil-Komponenten, Weiß- und Braunware sowie technischen Teilen.

W853 pro und W863 pro basieren auf dem gleichen mechanischen Konzept. Angetrieben werden sowohl die Z-Achsen als auch die X-Achsen der beiden Roboter über eine Zahnstange. Die Schlittenführung übernimmt eine universell einsetzbare hochpräzise Kugelumlaufführung. Der vertikale Antrieb erfolgt durch eine Kombination aus Zahnstange und Riemen, wobei Hübe von 2.000 bis 3.000 mm verfügbar sind.
Die Geräte unterscheiden sich durch die verfügbaren Achslängen und Traglasten. Der W853 pro ist auf eine Traglast von 40 kg (inklusive Servozusatzachse) ausgelegt, der W863 pro auf eine Traglast von 75 kg, womit sich letzterer in ganz besonderer Weise für den Einsatz im Großmaschinenbereich eignet. Beide vereinen die bekannten Vorteile der W8 pro Serie. So gehören ambiLED (die LED-Statusanzeige am Ende der Horizontalachse) und die neue dezentrale Antriebsregelung zur Standardausstattung. Darüber hinaus kann mit den neuen Großgeräten die intelligente EcoVakuum Funktion genutzt werden. Hierbei handelt es sich um eine Abschaltfunktion des Vakuumerzeugers, die es gestattet, den Druckluftbedarf der Geräte zu minimieren. So können die bei langsam laufenden Anwendungen anfallenden Betriebskosten signifikant gesenkt werden. Ebenfalls standardmäßig sind die neuen Roboter mit der universellen und leistungsfähigen R8.3 Robot-Steuerung ausgestattet, über die auf zahlreiche spezielle Echtzeitfunktionen zugegriffen werden kann. Etwa die bewährte SmartRemoval Funktion, das intelligente Vakuumsystem iVac mit teachbaren Schaltpunkten, QuickNew für einfache Programmerstellung mittels eines visuellen Auswahlsystems oder SoftTorque für eine flexible Entnahmebewegung, basierend auf der Auswerferbewegung der Spritzgießmaschine – um nur einige wenige zu nennen.

WL80 Roboter für kleinste Spritzgießmaschinen
Die Entwicklung des neuen WL80 Roboters wurde mit dem Ziel unternommen, dem boomenden Kompaktmarkt besser gerecht zu werden. Bisher hatte der W808 mit einer Traglast von 3 kg und einem Horizontalhub von 1.250 bis 2.000 mm die Servobaureihe von WITTMANN nach unten hin abgeschlossen.
Der neue extrem kompakte WL80 ist auf Traglasten von bis zu 2 kg ausgelegt. Durch die Integration der Energiekette in den Horizontalträger wird der Platzbedarf minimiert, was sich beim Einsatz in Schutzeinhausungen und bei integrierten Anwendungen als besonders vorteilhaft erweist. Denn für eine CE-gerecht ausgeführte mit dem WL80 bestücke Arbeitszelle ist keine aufwändige Schutzeinhausung vonnöten.

Der WL80 ist mit einem Horizontalhub von 1.200 mm erhältlich, somit speziell auf Spritzgießmaschinen mit Schließkräften von 30 bis 60 t abgestimmt. Die mittels Riemen angetriebene Vertikalachse verfügt über einen Hub von bis zu 700 mm, wobei das Gerät auch mit einer zweiten Vertikalachse bestückt werden kann. Eine der beiden Achsen verfügt in diesem Fall über eine pneumatische Schwenkachse, die andere ist mit einer pneumatischen Angusszange ausgestattet. Selbst dann (wenn also zwei X-Achsen notwendig sind – was anstelle von drei Servoachsen deren fünf bedeutet) bleiben die Abmessungen des Schaltschranks unverändert. Die Schnittstelle zum Bediener bildet die bewährte R8 TeachBox mit ihren zahlreichen Funktionen. Diese TeachBox ermöglicht unter anderem die intuitive animationsunterstützte Programmerstellung durch Nutzung der QuickNew Programmierfunktion. Und natürlich sind auch weitere Funktionen wie der TextEditor, SmartRemoval und EcoMode ebenso standardmäßig verfügbar.

www.wittmann-group.com  


Einzigartiges Leichtbau-Studium startet im Oktober

DI Dr. Roland Hinterhölzl
DI Dr. Roland Hinterhölzl
Bild: FH OÖ

29.06.2016

DI Dr. Roland Hinterhölzl (45) wurde an die FH OÖ Fakultät für Technik und Angewandte Naturwissenschaften für die neue Professur Faserverbundwerkstoffe berufen. Der aus Ried im Innkreis stammende Wissenschaftler zählt zu den renommierten Leichtbau-Forschern im internationalen Bereich.

Erste berufliche Erfahrung sammelte er beim Flugzeugteileproduzent FACC, wo er die Berechnungs- und Strukturversuchsabteilung aufbaute. Anschließend übernahm er die Leitung einer Leichtbau-Forschungsgruppe am von Prof. Dr. Klaus Drechsler neu gegründeten Lehrstuhl für Carbon Composites der TU München und führte diese zu internationalen wissenschaftlichen Erfolgen im Bereich Prozess- und Struktursimulation von  Composite-Bauteilen. Hinterhölzl ist für das laufende Sommersemester Universitätsprofessor an der Universität Augsburg. Im kommenden Wintersemester wird er die interimistische Leitung des Welser FH-Studiengangs „Leichtbau und Composite-Werkstoffe“ übernehmen.

„Leichtbau und Composite-Werkstoffe sind meine Leidenschaft. Es freut mich, dass ich mit meiner internationalen Lehr-, Forschungs- und Industrieerfahrung die neue Professur Faserverbundwerkstoffe gestalten und im Team der FH Oberösterreich mitarbeiten kann“, sagt Roland Hinterhölzl, der im FH-Studiengang „Leichtbau & Composite-Werkstoffe“ lehren und forschen wird.

Berechungs- und Strukturversuchsabteilung der FACC aufgebaut
Roland Hinterhölzl studierte nach der Matura am Bundesgymnasium Ried i. I.  Bauingenieurwesen an der Universität Innsbruck und spezialisierte sich dabei auf den Konstruktiven Ingenieurbau (Brückenbau, Faserverbundwerkstoffe). Im Anschluss an mehrmonatige Forschungsaufenthalte in den USA und die Promotion im Composite-Bereich an der Universität Innsbruck wechselte Roland Hinterhölzl in die Industrie zur FACC AG als Berechnungsingenieur mit den Schwerpunkten Auslegung, Strukturversuch und konstruktive Gestaltung von Composite-Leichtbaustrukturen. Im Rahmen vielfältiger Entwicklungsprojekte und des starken Wachstums der FACC AG baute er als Abteilungsleiter die Berechnungs- und Strukturversuchsabteilung auf über 30 Mitarbeiter in seiner neunjährigen Tätigkeit auf.

Aufbau einer großen Forschungsgruppe an der TU München
2010 wurde Roland Hinterhölzl Leiter der Forschungsgruppe Prozesssimulation, Materialmodellierung und Strukturanalyse am Lehrstuhl für Carbon Composites der TU München. Mit bis zu 15 Forschern in seinem Team erweiterte er sein Tätigkeitsfeld auch auf die Prozesssimulation, die speziell durch die zunehmende Anforderung an die Automatisierung der Composite Fertigungsprozesse stark an Bedeutung gewinnt. In der Lehre war er neben der TU München an der Universität Innsbruck und an den FHs in Wels und Graz tätig.

Universitäts-Professor in Augsburg
Für das Sommersemester dieses Jahres ist Roland Hinterhölzl Universitätsprofessor für Mechanical Engineering an der Universität Augsburg mit dem Fokus Composite Werkstoffe. Durch seine vielfältige Tätigkeit konnte er ein sehr großes Netzwerk aus nationalen und internationalen Partnern aus Industrie und Forschung knüpfen.

Mitorganisator der größten internationalen Leichtbau-Konferenz
Der Leichtbau-Wissenschaftler ist Autor und Mitautor von mehr als 20 Veröffentlichungen in international renommierten peer-reviewed Journalen und mehr als 50 Beiträgen zu Konferenzproceedings bzw. wissenschaftlichen Vorträgen. Ihm ist es ein Anliegen, die Verbindung zwischen Anwendung, Forschung und Lehre zu fördern. So hat er in den letzten Jahren zahlreiche nationale und internationale Workshops für Composites veranstaltet. Im Juni 2016 organisierten Prof. Dr. Klaus Drechsler und Prof. Dr. Roland Hinterhölzl gemeinsam mit einem Team der TU München und MAI Carbon Europas größte Composite Konferenz ECCM 17, die im Juni 2016 mit über 1200 TeilnehmerInnen in München.

Enge Verbundenheit mit der FH OÖ in Wels
Der 45-jährige Roland Hinterhölzl ist seit Jahren sehr eng mit der FH OÖ in Wels verbunden. Seit 2006 ist er Lehrbeauftragter im Masterstudiengang „EntwicklungsingenieurIn Metall und Kunststofftechnik“. Mit dem kommenden Wintersemester wird er die interimistische Leitung des Studiengangs „Leichtbau und Composite-Werkstoffe“ übernehmen.  

Einzigartiges FH-Studium an der FH OÖ in Wels
Leichtbau ist eines der Zukunftsthemen der Industrie. Überall, wo Massen bewegt werden, also auch in der Robotik oder im Anlagenbau, werden Leichtbau-Entwicklungen zum Einsatz kommen, um Kosten beim Betrieb zu sparen. Im Herbst 2016 startet das neue FH-Bachelor-Studium „Leichtbau und Composite Werkstoffe“ an der FH OÖ Fakultät für Technik und Umweltwissenschaften in Wels. 20 Studienplätze wurden dafür vom Bund genehmigt. Dieses Vollzeit-Studium dauert 6 Semester und ist in dieser Form in Österreich einzigartig. Es ist geplant den Studiengang Leichtbau und Composite-Werkstoffe am Montag unterrichtsfrei zu gestalten. Dies soll die Einbindung von Studenten aus der Industrie erleichtern.
 
Jetzt informieren und bewerben
Nähere Infos unter www.fh-ooe.at/lcw






Kabelloses Bedienpanel zum freien Agieren vor Ort

Völlig ungebunden: Das WLAN-Bedienpanel HGW 1031 von SIGMATEK
Bild: SIGMATEK

24.06.2016

Mit dem HGW 1031 bringt SIGMATEK ein kabelloses WLAN-Handbediengerät auf den Markt. Durch die Datenübertragung via WLAN fallen die bis zu 25 m langen Kabel weg, und der Anwender verfügt über eine neue Freiheit beim Beobachten sowie Bedienen direkt vor Ort.

Das mobile Panel ist mit einem resistiven 10,4 Zoll Farb-Touchscreen und EDGE2-Technology Prozessor ausgestattet, der auch anspruchsvollen Visualisierungen gerecht wird. Durch sein durchdachtes Design ist das Handbediengerät in Schutzart IP54 für Rechts- und Linkshänder komfortabel zu bedienen. Trotz integriertem Akku-Pack wiegt das HGW 1031 lediglich 1.200 g und stellt so ein ermüdungsarmes Arbeiten sicher. Das Akku-Pack ermöglicht einen Dauerlast-Betrieb von bis zu 2 Stunden. Im nächsten Schritt wird das kabellose Handbediengerät mit einer Not-Halt-Funktion über WLAN ausgestattet. Die WLAN-Kommunikation erhöht die Ergonomie der Maschine oder Anlage mit Blick auf Industrie 4.0.

Das HGW 1031 wird wie alle anderen SIGMATEK-Systeme auch bequem mit dem all-in-one Engineering Tool LASAL programmiert. LASAL SCREEN stellt dabei als Visualisierungstool umfangreiche Bibliotheken an Anzeige- und Designelemente, Alarm- und Ereignisfunktionen sowie einer Rezepturverwaltung bereit.

www.sigmatek.at


Ensinger feiert sein 50-jähriges Firmenjubiläum

Unternehmensgründer Wilfried Ensinger bei der Jubiläumsfeier.
Bild: Ensinger

23.06.2016

Gemeinsam mit 500 Mitarbeitern aus dem In- und Ausland, langjährigen Geschäftspartnern und Ehrengästen aus Politik und Wirtschaft, feiert das Familienunternehmen Ensinger seinen 50. Geburtstag.

1966 startete Wilfried Ensinger sein eigenes Unternehmen in einer Garage. Innerhalb von einem halben Jahrhundert hat sich der Kunststoffverarbeiter von einem Kleinbetrieb zu einem Global Player entwickelt. Heute ist Ensinger in allen wichtigen Wirtschaftsregionen mit Fertigungsstandorten und Vertriebsniederlassungen vertreten. Im abgelaufenen Geschäftsjahr erwirtschafteten die 2.300 Mitarbeiter einen Umsatz von 391 Millionen Euro.

Gemeinsam mit 500 Mitarbeitern dem In- und Ausland, langjährigen Geschäftspartnern und Ehrengästen aus Politik und Wirtschaft, eröffnete das Familienunternehmen am 17. Juni die Jubiläums-Feierlichkeiten mit einem stimmungsvollen Festakt. Gastredner Prof. Dr. Berthold Leibinger, ehemaliger Geschäftsführer der Trumpf-Gruppe, würdigte Wilfried Ensinger als „Leitfigur des Mittelstands“. Gemeinsam mit seiner Frau Martha habe er „eine große Lebensleistung vollbracht“.

Erfolgsmodell Familienunternehmen
Altbundespräsident Prof. Dr. Horst Köhler, ein Freund der Familie, gratulierte in seiner Rede „allen, die zur Erfolgsgeschichte beigetragen haben.“ Es sei Ensinger auch international gelungen, eine „Belegschaft mit Spitzenkönnern zu formen. Innovationen, Qualitätsorientierung und Teamgeist haben diese Firma groß gemacht.“ Ensinger sei einzigartig und dennoch typisch für mittelständische Familienunternehmen, denen Deutschland viel zu verdanken habe. Ihre Ideen und ihre Wagnisbereitschaft seien „mitentscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Denn diese Betriebe sichern Prosperität und bieten Millionen Menschen Ausbildung, Arbeit und Einkommen.“

Sommerfest mit internationalem Fußball-Cup
Tags darauf standen die Ensinger-Mitarbeiter im Mittelpunkt. Zur bisher größten Veranstaltung seit Gründung des Unternehmens reisten rund 1.300 Gäste aus aller Welt an. Neben den deutschen Mitarbeitern und ihren Familien waren auch die Beschäftigten der Tochtergesellschaften eingeladen. Auftakt war der traditionsreiche Ensinger-Fußball-Cup. Im Endspiel bezwang das Team Ensinger Italia die Mannschaft aus dem Stammwerk Nufringen im Elfmeterschießen. Am Abend feierte die Belegschaft im Festzelt weiter. Als die Cover-Rock-Band „ Madison Bow“ aufdrehte, gab es kein Halten mehr. Bereits beim zweiten Song tanzten ganze Abteilungen auf den Tischen. Die Party endete erst tief in der Nacht. Auch ein Unternehmen wird schließlich nur einmal 50!

www.ensinger-online.com


WITTMANN lanciert neues Temperiergerät

TEMPRO plus D120/1-L
Foto: WITTMANN

21.06.2016

Bei Kunststoffverarbeitern zählen WITTMANN TEMPRO Temperiergeräte längst zu den „Klassikern“. Die breite Modellpalette auf diesem Gebiet deckt sämtliche Bedürfnisse ab. Mit dem neuen TEMPRO plus D120/1-L bringt WITTMANN nun ein besonders leistungsfähiges Einkreisgerät auf den Markt.

Die preisgünstigen Einstiegsgeräte der Reihe TEMPRO primus zeichnen sich durch ihre funktionelle Plug & Play Bedienweise aus und eignen sich für Anwendungen, die sowohl direkter als auch indirekter Kühlung bedürfen.
Über 50 % der bedarfsorientierten Produktion an WITTMANN Temperiergeräten werden von der TEMPRO basic Serie abgedeckt, die mit zahlreichen Ausstattungsoptionen aufwarten kann.
TEMPRO plus D heißt die Temperiergeräte-Serie auf dem höchsten Entwicklungsstand. Die Geräte sind über ihr Touch-Display komfortabel zu bedienen. Die zahlreich angebotenen Optionen ermöglichen es, die Geräte an die Gegebenheiten nahezu sämtlicher in der Kunststoffproduktion vorhandener Anwendungen anzupassen. Es können verschiedene Pumpen- und Heizleistungen gewählt werden. Möglich sind auch zyklischer Systemwassertausch, getrenntes Kühlen und Füllen, Leersaugen in Kombination mit Ausblasen, ein automatischer Pumpenbypass oder ein temperaturgesteuerter Kühlwasserbypass. Eine gezielt aus diesem Angebot gewählte Option kompensiert gegebenenfalls suboptimale lokal vorhandene Bedingungen.

Das neue TEMPRO plus D120/1-L
Die neueste Entwicklung stellt das TEMPRO plus D120/1-L dar, ein direkt gekühltes, groß dimensioniertes Einkreis-Temperiergerät mit Wasser als Temperiermedium. Es eignet sich für einen Temperaturbereich von bis zu 120 °C.
Das „L“ im Produktnamen steht für „large“ – für die jeweils hohe Heiz- und Pumpenleistung dieses Modells. Die Pumpe verfügt über eine Leistung von 4 kW, bei einem Druck von max. 5,9 bar und einem Durchfluss von 280 l/min. Die Heizleistung liegt bei 36 kW. Dieses Gerät kommt überall dort zum Einsatz, wo große Werkzeuge verwendet werden, wo also speziell beim Anlaufen der Produktion eine hohe Heizleistung nötig ist, und danach eine hohe Kühlleistung.
Die für das TEMPRO plus D120/1-L verfügbaren Optionen entsprechen im Prinzip jenen, die auch für die anderen Geräte der Serie D angeboten werden. So wie diese ist auch das neueste Modell der Baureihe mit einem 5,7" großen farbigen bedienerfreundlichen Touch-Display ausgestattet, über welches das Gerät gesteuert wird und die verschiedenen Parameter ausgelesen werden können. Die unterschiedlichsten Schnittstellen können realisiert werden; das Temperiergerät ist aber auch im Rahmen der WITTMANN 4.0 Integration in die Steuerung der Verarbeitungsmaschine integrierbar. 

www.wittmann-group.com


BOREALIS Innovation Awards 2016

Gruppenfoto (v.l.n.r.): Berrens (Borealis), Hr. Bischof, Fr. Weilinger, Fr. Hrgovic, Fischer (TGM), Fr. Geyer, Fr. Eichler, Pöcksteiner (VÖK), Kratochvilla (TGM), Reitinger (TGM), Hr. Ludwig

20.06.2016

Prämierung der besten HTL-Diplomarbeiten

Vor rund 200 Gästen aus Gewerbe und Industrie wurde im Palais Eschenbach der „BOREALIS Innovation Award 2016“ verliehen. Mit dem von BOREALIS gestifteten Preis wurden bereits zum zehnten Mal HTL-Diplomarbeiten, rund um innovative Lösungsansätze im Bereich Kunststoff und Chemie, ausgezeichnet.

Der erste Preis ging dieses Jahr an Frau Theresa Geyer und Frau Zorana Hrgovic für ihre Arbeit zum Thema „Evaluierung der Verarbeitungseignung biozider Wirkstoffe“, in der sie sich mit antibakteriellen Formulierungen für Trinkwasserrohre beschäftigten.

Für die Arbeit zum Thema „Oxidative Alterung von Kunststoffen mittels Autoklav“, in deren Fokus die Evaluierung eines neuen Prüfverfahrens zur Bestimmung der Lebensdauer von Kunststoffen stand, wurden Frau Lisa Eichler und Herr Michael Ludwig mit dem zweiten Preis ausgezeichnet.

Herr Dominic Bischof und Frau Jasmin Weilinger wurden für ihre Arbeit zum Thema „Entwicklung glaskugelbeschichteter Reflexionsperlen für Straßenmarkierungen“ ebenfalls ausgezeichnet. Ihre Erkenntnisse über neue Anwendungen für die sichere und dauerhafte Kennzeichnung von Markierungen im Straßenverkehr wurden mit dem dritten Platz prämiert.

Im Rahmen der Veranstaltung wurde heuer auch der erste Platz, des vom Technologenverband veranstalteten qualify.ing Contest, an die innovative Diplomarbeit von Herrn Tobias Drosg und Herrn Tobias Zettel vergeben. Beide beschäftigten sich mit der Verstreckung von Biokunststoffen für die Verwendung in der Pharma- und Verpackungsindustrie.

Verliehen wurden die Preise in den Festsälen des Österreichischen Gewerbevereins von Dipl.-Ing. Jochen Berrens, Borealis Director Public Affairs and Innovation Headquarters Linz und dem Abteilungsvorstand der Höheren Abteilung für Kunststofftechnik des TGM, Dipl.-Ing. Klemens Reitinger MSc.
Die hochdotierten Zuwendungen für die prämierten Diplomarbeiten sind ein Zeichen für die enge Zusammenarbeit zwischen HTL-Ausbildung und Industrie und deren große Bedeutung.
„Innovative Lösungen und Ideen sind die Grundlage für die Entwicklung moderner Technologien und ein wichtiges Merkmal der international erfolgreichen österreichischen Kunststoffindustrie“, sagt Jochen Berrens, der auch die Bedeutung der Nachwuchsförderung für Borealis betonte. „Als Kunststoffhersteller ist nicht zuletzt die Bereitstellung innovativer Werkstofflösungen im Polymerbereich eine unserer Kernkompetenzen.“

Innovation und Berufsbildung vereint
Als älteste österreichische Ausbildung im Bereich Kunststofftechnik bietet die Höhere Abteilung für Kunststofftechnik des Technologischen Gewerbemuseums (TGM) eine fundierte HTL-Ausbildung auf dem modernsten Stand der Technik an. Seit ihrer Gründung im Jahr 1963 pflegt die Abteilung für Kunststofftechnik einen engen Kontakt zur Industrie. Dies zeigt sich in den hunderten Abschluss- und Diplomarbeiten, welche seither in Zusammenarbeit mit Industriepartnern durchgeführt wurden. „Nur durch reale Problemstellungen und eine praxisnahe Ausbildung kann die hohe Qualität der Ausbildung gewährleistet und kontinuierlich an die Bedürfnisse der Industrie angepasst werden“, ist Abteilungsvorstand Klemens Reitinger überzeugt.

Ausbildung mit internationalem Ruf
Die Qualität der HTL-Ausbildung am TGM, welches mit insgesamt sieben Abteilungen und über 2500 Schülerinnen und Schüler die größte HTL in Wien ist, zeigt sich auch durch die internationale Bekanntheit. So wurde das TGM oftmals von internationalen Delegationen aus Fernost und Europa besucht, um aus dem Erfolgskonzept des österreichischen HTL-Systems zu lernen. „Diese internationale Vorzeigestellung des TGM ist eine große Freude und ein Qualitätsmerkmal unserer Ausbildung“, zeigt sich der Direktor des TGM HR Dipl.-Ing. Karl Reischer sichtlich erfreut.

Förderung der Begeisterung
Die industrielle Nähe, das Wissen um die Bedeutung des jungen technischen Nachwuchses und dessen Förderung spiegeln sich auch im qualify.ing Contest des Technologenverbands wieder. Dieser vom Alumni Club des TGM verliehene Preis an die innovativsten HTL-Diplomarbeiten des TGM soll als Belohnung und Ansporn der angehenden Ingenieurinnen und Ingenieure dienen.

www.tgm.ac.at


Sunlumo gewann Energy Globe OÖ

Foto: Thomas Penzinger

15.06.2016

Mit seinem Eine-Welt-Solar-Kollektor aus Kunststoff holte sich Sunlumo am Montag, 30. Mai, in Kremsmünster den Energy Globe OÖ in der Kategorie Sustainable Plastics.

Der Expertenjury gefiel, dass der innovative Eine-Welt-Solar-Kollektor wesentlich günstiger und umweltfreundlicher ist als ein konventioneller Kollektor. Zudem ist dieser Solarkollektor Grundstein und Schlüsselkomponente für ein komplettes, kostengünstiges Solarsystem. Low-Cost und Off-Grid-Systeme, die sich künftig jeder leisten kann, werden möglich. Interessant sind Solarsysteme aus Kunststoff vor allem für Verbraucher in Schwellen- und Entwicklungsländern, die sich die aktuellen, hochpreisigen Produkte nicht leisten können. Gleichzeitig könnte mit der kostengünstigen, massentauglichen Produktion dieser Kollektoren der gesteigerte, weltweite Bedarf an Solarkollektorflächen gesichert werden.

Mit diesem Preis wurde der Solarprofi auch Anwärter für den Energy Globe 2016. Am 5. Juni wurden die Sieger aus 177 Ländern präsentiert, am 7. Juni fand im PowerTower der Energie AG in Linz die Siegerehrung statt. Der Energy Globe zeichnet seit 1999 jährlich herausragende Projekte aus, die Möglichkeiten zur Optimierung von Energieeffizient, Ressourcenschonung und den Einsatz erneuerbarer Energien aus aller Welt aufzeigt. Der Award ist der weltweit größte und bedeutendste Umweltpreis.

Der Energy Globe OÖ ist ein neuerlicher Ansporn für die Forschungs- und Entwicklungsarbeit von Sunlumo. Der Eine-Welt-Solar-Kollektor wurde im vergangenen Jahr bereits mit dem Solar Keymark Zertifikat sowie mit dem deutschen Bundespreis Ecodesign ausgezeichnet.

www.sunlumo.at


NGR feiert 20-jähriges Jubiläum

Friedrich Kastner (Collin und BritAs), Thomas Pichler (NGR), Josef Hochreiter (NGR, NEXT GENERATION GROUP), Nina Kraft (Moderation), Angelika Sery-Froschauer (WK OÖ), Gerold Barth (NGR), Corné Verstraten (Collin und BritAs), Franz Allerstorfer (Bgm Feld
Mehr als 250 Gäste aus 20 Nationen feierten am 20. Mai im Headquarter in Feldkirchen 20 erfolgreiche Jahre NGR Next Generation Recyclingmaschinen.
Bild: NGR Next Generation Recyclingmaschinen

13.06.2016

Im Mai 2016 blickte die Next Generation Recyclingmaschinen GmbH (NGR) auf 20 erfolgreiche Jahre internationaler Unternehmensgeschichte zurück. Das runde Jubiläum feierte man im Headquarter in Oberösterreich mit den NGR Sales Partnern, Mitarbeitern und Gästen aus über 20 Nationen.

Dabei wurden auch die Segel für das nächste Jahrzehnt gesetzt. Im Fokus steht der Umstieg zur Kreislaufwirtschaft. Diese Zukunftsaufgabe will NGR, als Teil der NEXT GENERATION GROUP, technologisch marktführend für die Kunststoffbranche vorantreiben.

Über 900 Kunststoff-Recyclinglösungen in mehr als 80 Ländern rund um den Globus.
„Ich bin der tiefen Überzeugung, dass wir unseren Kindern einen lebenswerten Planeten zu hinterlassen haben. Diesem Ziel habe ich mich beruflich verschrieben.“ CEO Josef Hochreiter will diesen unternehmerisch eingeschlagenen Weg, hin zum nachhaltigen Einsatz von Ressourcen in der Kunststoffindustrie aktiv fortsetzen. Die Vorzeichen dafür stehen gut. Denn im Laufe der zwei Jahrzehnte Unternehmensgeschichte ist NGR zu einem starken Partner in einer wachsenden Gruppe geworden, der NEXT GENERATION GROUP. Josef Hochreiter: „In dieser Gruppe werden alle Kompetenzen konzentriert, die nötig sind, um Kunststoffe vom Produktdesign über die Verarbeitung bis hin zum Recycling ressourcenschonend und nachhaltig im Kreislauf zu halten.“

Vom Start-up zum „Hidden Champion“
Begonnen hat die NGR Success-Story 1996 als typisches Start-up in einem Nebengebäude eines Bauernhauses. „Bereits die erste Anlage wurde nach Japan verkauft. Der Grundstein für weitere Förderungen und den Ausbau des Unternehmens war damit gelegt“, erinnert sich Gerold Barth, geschäftsführender Gesellschafter und einer der Gründer von NGR. Die Wahl des Unternehmensstandorts in Oberösterreich erwies sich von Anfang an als kluge Entscheidung. Als eine der wettbewerbsstärksten Regionen Europas, mit einer Exportquote von fast 60 Prozent, finden sich insbesondere in Oberösterreich auffällig viele „Hidden Champions“ wie NGR. Unternehmen, die sich durch qualifizierte und motivierte Mitarbeiter in ihrer Branche eine dominante Stellung erarbeitet haben und damit weltweit erfolgreich sind.

Materialkenntnisse als größte Zukunftsherausforderung
Für den weiteren Erfolg wird maßgeblich sein, auch in Zukunft verlässlich Produkte mit höchsten Qualitätsstandards anzubieten und noch intelligentere Maschinenlösungen zu entwickeln, die ein Maximum an Effizienz liefern. Aber das ist bei weitem nicht alles, ist sich Thomas Pichler, geschäftsführender Gesellschafter der NGR, sicher: „Die größte Herausforderung wird im Bereich der Materialkenntnisse liegen. Es wird entscheidend sein, die immer komplexer werdenden Strukturen von Kunststoffprodukten zu verstehen, um optimale Aufbereitungslösungen im Sinne bestmöglicher Rezyclatqualitäten anbieten zu können.“


www.ngr.at


Eine neue Dimension der Reinheit

Das neue Reinraumwerk für die Produktion von PURAD Produkten
Das neue Reinraumwerk für die Produktion von PURAD Produkten
PURAD Produktion unter klinischen Bedingungen
PURAD Produktion unter klinischen Bedingungen
Mag. Gruber, Eigentümer und Geschäftsführer von AGRU, eröffnet offiziell das neue PURAD Reinraumwerk.
Mag. Gruber, Eigentümer und Geschäftsführer von AGRU, eröffnet offiziell das neue PURAD Reinraumwerk.
Bilder: AGRU

12.06.2016

AGRU Kunststofftechnik eröffnet neues Reinraumwerk und investiert in hochreine Systemfertigung.

AGRU eröffnete feierlich das hochmoderne Reinraumwerk für die Produktion von PURAD, dem Rohrsystem für Reinstmedien. Zur Einweihungsfeier am 9. Juni 2016 waren internationale Gäste und Journalisten geladen.

Um den weltweit steigenden Bedarf nach Medienleitungssystemen für High Purity-Anwendungen zu decken, investierte AGRU 15 Millionen Euro in ein Vorzeigewerk am heimischen Standort Bad Hall. Im neuen Werk 5 werden ausschließlich PURAD PVDF UHP Rohrleitungskomponenten für High Purity-Anwendungen in der ganzen Welt gefertigt. Die häufigste Anwendung ist der Transport von Reinstwasser in der Computerchip-Industrie. Die PURAD-Fertigung erfolgt durchgängig nach der ISO-Norm in der Klasse 5. Das sind hygienische Vorgaben, die sogar die Reinheit eines Operationssaales übertreffen! Durch diese klinischen Bedingungen stellt AGRU sicher, dass die Kunden PURAD Produkte mit kompromissloser Präzision, Reinheit und Nutzungsdauer erhalten.

Am Eröffnungstag begrüßte AGRU Kunden aus über 35 Ländern. Die Moderatorin Silvia Schneider führte durch das Programm von Vorträgen und Filmen, welche den PURAD-Produktionsablauf vom Rohrstoff bis zum Endkunden veranschaulichten. Anschließend eröffnete Mag. Gruber offiziell das Werk. Bei Werksführungen konnten die Gäste die gesamte AGRU Produktion, und insbesondere das neue Werk 5, kennenlernen. Nach dem Anschneiden der Eröffnungstorte ließen die Gäste den Abend mit musikalischer Unterhaltung der Band „Hot Sax Club“ ausklingen.

Lesen Sie den kompletten Artikel zum neuen Reinraumwerk von AGRU.

www.agru.at


Greiner Packaging: International erfahrener Manager wird neuer Spartenleiter

Manfred Stanek, neuer Packaging-Spartenleiter
Manfred Stanek, neuer Packaging-Spartenleiter
Bild: Greiner Group

10.06.2016

Manfred Stanek (47) wird mit 1. Juli 2016 die Leitung der umsatzstärksten Spartengesellschaft der Greiner Gruppe übernehmen.

"Mit Manfred Stanek haben wir einen international erfahrenen Top-Manager für die Spartenleitung der Greiner Packaging gewinnen können. Aufgrund seiner umfassenden Expertise, die er sich als Unternehmensberater und Industriemanager mit langjährigen Auslandsaufenthalten aufbauen konnte, wird er einen wesentlichen Beitrag für die strategische und operative Weiterentwicklung der Greiner Packaging leisten“, erklärt Axel Kühner, Vorstandsvorsitzender der Greiner Holding AG.

„Nach über einem Jahrzehnt im Ausland freue ich mich wieder nach Österreich zurückzukehren und auf die Herausforderungen, die bei Greiner auf mich warten“, so Manfred Stanek, designierter Spartenleiter der Greiner Packaging International GmbH.

Stanek ist gebürtiger Österreicher, lebte und arbeitete die letzten 13 Jahre abwechselnd in Brasilien und in den USA. Zuletzt war er im Vorstand der in Atlanta (USA) ansässigen NOVELIS Inc., dem Weltmarktführer für Aluminium-Walzprodukte und Aluminium-Recycling, vor allem in der Verpackungsindustrie. Davor leitete er die US Zinc., ein Unternehmen des weltweit fünftgrößten Zinkproduzenten Votorantim Metals.

Nach dem Wirtschaftsstudium an der Universität Wien begann Manfred Stanek seine Karriere als Unternehmensberater bei Czipin & Partner und danach bei Proudfoot Consulting, mit Führungsaufgaben in Europa, den USA und Brasilien.

Der bisherige Spartenleiter der Greiner Packaging, Willi Eibner, wird sich künftig als Berater mit dem Aufbau und der Entwicklungen neuer Geschäftsbereiche für die Greiner Gruppe beschäftigen.

Greiner Packaging zählt zu den führenden europäischen Herstellern von Kunststoffverpackungen im Food- und Non-Food-Bereich. Die Spartengesellschaft ist mit 561 Mio. EUR Umsatz (2015), 32 Standorten in 18 Ländern der Welt und 4.000 Mitarbeitern ein global agierendes Unternehmen.

www.greiner.at


WITTMANN feierte 40-jähriges Bestehen

Neue UNILOG B8 Steuerung
Neue UNILOG B8 Steuerung
EcoPower 110/350 in Medizintechnikausführung
EcoPower 110/350 in Medizintechnikausführung
Bilder: WITTMANN
MicroPower in Mehrkomponentenausführung
MicroPower in Mehrkomponentenausführung

10.06.2016

1976 wurde mit der Entwicklung und der Produktion des WITTMANN Durchflussreglers der Startschuss für die heutige WITTMANN Gruppe gegeben. Zur Feier seines 40-jährigen Jubiläums lud WITTMANN seine Kunden und Geschäftspartner am 8. und 9. Juni zur Geburtstagsfeier in Wien ein. Eindrucksvolle 1.650 Besucher folgten der Einladung.

Die Geschichte der WITTMANN Gruppe ist von stetigem Wachstum geprägt, sowohl was das Produktspektrum des Unternehmens als auch die geographische Präsenz der Gruppe betrifft.

1976 gründete Dr. Werner Wittmann die heutige WITTMANN Kunststoffgeräte GmbH mit Sitz in Wien zur Produktion des von Werner Wittmann entwickelten Durchflussreglers. Drei Jahre später wurde die Produktpalette bereits um WITTMANN Temperiergeräte erweitert. 1983 kam die Roboterproduktion hinzu, gefolgt von der Herstellung von Trocknern, Materialfördersystemen, Mühlen und Dosiergeräten. Einen Meilenstein in der Geschichte der WITTMANN Gruppe stellt die 2008 erfolgte Übernahme der BATTENFELD Kunststoffmaschinen GmbH im niederösterreichischen Kottingbrunn dar. Mit diesem Schritt konnte das bisherige Produktprogramm des Unternehmens, bestehend aus Robotern und Peripheriegeräten für die Kunststoffindustrie, um Spritzgießmaschinen erweitert werden. Maßgebliche Investitionen in Entwicklung und Produktionserweiterung sowohl im Bereich der Spritzgießmaschinen als auch im Bereich der Automatisierung und Peripherie und ein über die Jahre aufgebautes weltweites Vertriebsnetz machen die WITTMANN Gruppe zu dem, was sie heute ist: einen innovativen, kompetenten und verlässlichen Partner für ihre Kunden auf der ganzen Welt.

Auf der 40-Jahr-Feier stellte die WITTMANN Gruppe ihren Gästen nach einem Keynote-Vortrag von Dr. Rüdiger Baunemann, Geschäftsführer der PlasticsEurope Deutschland e.V., zum Thema „Key Driver for Sustainability“, und einem eindrucksvollen Showakt, ihre innovativen Produkte in der Messe Wien am 8. und 9. Juni vor, darunter einige absolute Neuheiten.

Neue Steuerungsgeneration UNILOG B8
Im Bereich der Spritzgießmaschinen wurden in Wien 10 Exponate gezeigt. Absolutes Highlight war die Vorstellung der neuen Steuerungsgeneration für die Spritzgießmaschinen von WITTMANN BATTENFELD. Die neue UNILOG B8 unterscheidet sich von der Vorgängergeneration nicht nur durch ihr neues, ansprechendes Design, dem 21,5“ Bildschirm, sondern vor allem durch die vereinfachte intuitive Bedienbarkeit mittels Multi-Touchscreen.

Die EcoPower – perfekt geeignet für Medizintechnik-Anwendungen und Mehrkomponententechnologie
Mit einer weiteren EcoPower 110/350 stellte WITTMANN BATTENFELD seine Kompetenz im Bereich der Medizintechnik vor. Auf dieser kompletten Produktionszelle in Reinraum-Ausführung, versehen mit einer Laminar Flow Box der Firma Max Petek, Deutschland, wurde das zentrale Pumpenteil des RespimatInhalators der Firma Boehringer Ingelheim microParts GmbH, Deutschland, aus PEEK hergestellt. Die Teile und die Sub-Angüsse des Heißkanales wurden aus dem 8-fach-Werkzeug mit einem ebenfalls für den Einsatz im Reinraum konzipierten Handling mit WITTMANN W837 Side-entry-Roboter entnommen, die Angüsse abgeworfen und die Teile nach Kavitäten getrennt abgelegt.

MicroPower – NEU: jetzt auch in Mehrkomponentenausführung
Ein weiteres absolutes Highlight der Veranstaltung war die MicroPower 15/10H/10H, die erste Maschine der für den Spritzguss von Kleinst- und Mikroteilen konzipierten MicroPower-Serie von WITTMANN BATTENFELD in Mehrkompontenausführung. Auf der Maschine, ausgestattet mit zwei parallelen Spritzaggregaten und Drehteller, wurde mit einem 1-fach-Werkzeug der Firma Ortofon, Dänemark, ein 2Komponenten-Mikroteil aus POM hergestellt. Die Maschine war darüber hinaus mit einem integrierten Kamerasystem und einem WITTMANN W8VS4 Scara Roboter zur vollautomatischen Entnahme der Teile ausgestattet.  

Welche weiteren Neuheiten vorgestellt wurden lesen Sie in der gesamten Pressemitteilung

www.wittmann-group.com


KVT-Fastening: PEM® Miniatur-Einpressmutter SMPP

PEM® Miniatur-Einpressmutter SMPP
PEM® Miniatur-Einpressmutter SMPP
Foto: © Press'n'Relations

08.06.2016

Ab sofort bietet KVT-Fastening in seinem umfangreichen PEM®Sortiment die neuen Miniatur-Einpressmuttern SMPP™ an.

Sie sind die optimal dimensionierte Lösung für Baugruppen aus rostfreiem Stahl mit begrenzten Platzverhältnissen für Befestigungselemente. Ihr minimaler Bauraum erlaubt die Montage auch bei kleinen Randabständen in Edelstahlblechen mit Stärken ab 0,64 mm/0.025 Zoll. Nach der Installation verhindert ein gerändelter Einpressbereich, dass sich die Mutter im Blech verdreht und sorgt somit für absolut sichere Verbindungen.

Die PEM® Miniatur-Einpressmuttern zeichnen sich durch ihre geringe Bauhöhe von 1,4 mm/0.065 Zoll sowie ihren kleinen Durchmesser von 5,6 mm/0.220 Zoll aus. Ihre Korrosionsbeständigkeit ist vergleichbar mit Edelstählen der 300 Serie. Die PEM®SMPP™ werden aus speziell gehärtetem A286 Edelstahl hergestellt und sind zur Verarbeitung in rostfreien Edelstahlblechen bis zu einer Härte von HRB 90/HB192 geeignet. Die Miniatur-Einpressmutter werden in den metrischen Gewindegrößen M2,5, M3 und M3,5 sowie in zölligen Abmessungen #2-56 bis #6-32 angeboten.

www.kvt-fastening.at    


Borealis modernisiert Propylen-Cracker

Borealis Cracker in Porvoo, Finnland.
Borealis Cracker in Porvoo, Finnland.
Bild: ©Borealis

07.06.2016

Borealis investiert 40 Mio. EUR in ein Cracker-Upgrade in Porvoo, Finnland. Das Projekt soll die Propylenproduktion effizienter machen und die Produktionsmenge um 30 Kilotonnen pro Jahr steigern.

Borealis, ein führender Anbieter innovativer Lösungen in den Bereichen Polyolefine, Basischemikalien und Pflanzennährstoffe, kündigt eine EUR 40 Millionen-Investition in das Upgrade seines Dampfcrackers in Porvoo, Finnland, an. Dieses Upgrade wird die Energieeffizienz des Crackers verbessern, höhere Produktionskapazitäten für Propylen und Crude C4 schaffen und eine generell höhere Produktionsqualität bei Propylen ermöglichen.

In Porvoo, Finnland, betreibt Borealis einen der flexibelsten voll integrierten Cracker Europas. Die Investition in den Cracker wird dessen Performance weiter steigern, indem die Kapazitäten aufgestockt und die Energieeffizienz verbessert werden. Die Fertigstellung des Projekts ist für das dritte Quartal 2017 geplant. Die Produktionskapazität von Propylen und Crude C4 wird dabei um 30 Kilotonnen pro Jahr bzw. 10 Kilotonnen pro Jahr angehoben. Darüber hinaus wird das Projekt die Qualität des produzierten Propylens auf Polymerklasse verbessern, dadurch eine Wertsteigerung bewirken und gleichzeitig die Produktivität in der nahegelegenen Polypropylen-Produktionsanlage erhöhen.

Flexible integrierte Dampfcracker und die damit verbundenen Produktionsanlagen bilden das Rückgrat von Borealis’ Olefin- und Polyolefin-Portfolio in Europa. Borealis bezieht Rohstoffe wie Naphta, Butan, Propan und Ethan von der Erdöl- und Erdgasindustrie und wandelt diese in Ethylen, Propylen und andere hochwertige Kohlenwasserstoffe um. Darüber hinaus produziert das Unternehmen auch Propylen in einer Propan-Dehydrierungsanlage in Kallo, Belgien.

„Investitionen in Upgrades und Kapazitätserweiterungen an strategischen Borealis Produktionsstandorten wie Porvoo ermöglichen uns, die Wettbewerbsfähigkeit unseres starken, integrierten Polyolefingeschäfts in Europa zu verbessern“, erklärt Markku Korvenranta, Borealis Executive Vice President Base Chemicals. „Durch kontinuierliche Investitionen zementiert Borealis seine Position als einer der innovativsten und zuverlässigsten Polyethylen- und Polypropylenlieferanten Europas.“

www.borealisgroup.com
www.borouge.com
www.waterfortheworld.net


Sonderhoff Engineering: Spatenstich für neue Zentrale in Dornbirn

Spatenstich für die neue Zentrale von Sonderhoff Engineering in Dornbirn
v.r.n.l. Holger Hülsken (Sonderhoff Engineering GmbH), Andrea Kaufmann (Bürgermeisterin Stadt Dornbirn), HansJürgen Gläser (Sonderhoff Holding und Sonderhoff Engineering GmbH), Heinz Westhoff (Westhoff Holding GmbH und Sonderhoff Unternehmensgruppe), Georg Vallaster (Goldbeck Rhomberg GmbH), Johannes Auer (Goldbeck Rhomberg GmbH).

06.06.2016

Der feierliche Spatenstich für die neue Zentrale des international tätigen Maschinenbauers Sonderhoff Engineering GmbH fand am 2. Juni 2016 auf dem über 10.000 Quadratmeter großen Baugelände an der Dr.-Walter-Zumtobel-Straße im Gewerbegebiet Dornbirn Nord statt.

Mit dem geplanten Bau des neuen Firmenstandorts für die Sonderhoff Engineering GmbH (Hörbranz) in Dornbirn sind die Voraussetzungen für weiteres Wachstum und eine nachhaltige Unternehmensentwicklung des international bekannten Maschinenherstellers gelegt. Weitere Synergien verspricht sich Sonderhoff davon, dass auch die Sonderhoff Polymer-Services Austria GmbH auf das neue Gelände zieht. Das Schwesterunternehmen hat seinen Sitz bereits in Dornbirn und bietet Lohnfertigung für das Dichtungsschäumen, Kleben und Vergießen von Bauteilen unterschiedlichster Materialien und Industriebranchen an.

Die Sonderhoff Engineering GmbH entwickelt, produziert und vertreibt weltweit Misch- und Dosieranlagen für das Dichtungsschäumen, Kleben und Vergießen industrieller Bauteile, von der Einzelanlage bis hin zu kundenindividuellen Automationslösungen für die Integration in komplexe Fertigungsstraßen. In den letzten Jahren ist das international tätige und führende Unternehmen im Bereich automatisierter Applikationen von Hochleistungswerkstoffen kontinuierlich gewachsen, so dass mittlerweile die Fertigungseinrichtungen am Standort Hörbranz zu klein geworden sind.

Gut gefüllte Auftragsbücher erfordern Investitionen in eine Erweiterung der Fertigungskapazitäten, die Einführung neuer Produktionsprozesse und die Vergrößerung des F&E-Bereiches. Eine gestiegene Produktion zieht notwendig größere technische und kaufmännische Abteilungen nach sich. Den Eigentümern und dem Management wurde daher schnell klar, das lässt sich nur mit einem kompletten Neubau an einem anderen Standort realisieren. Nach einer längeren Suche nach einem geeigneten Gelände wurde das Unternehmen im Gewerbegebiet Dornbirn Nord fündig. Noch in diesem Jahr lässt Sonderhoff dort in der Dr.-Walter-Zumtobel-Straße auf ca. 10.700 m² ein neues Werk errichten. Zurzeit werden auf dem Gelände vorbereitende Arbeiten durchgeführt.

Die Baupläne sehen ein architektonisch anspruchsvolles, modernes Verwaltungsgebäude und eine in den Gesamtkontext eingebundene Fabrikationshalle auf einer Fläche von ca. 3.500 m² vor. Die kaufmännischen sowie die technischen Abteilungen werden in einem lichtdurchfluteten Verwaltungsgebäude auf ca. 1000 m² ihren Aufgaben nachgehen können. Ein Verbindungsbau zur Produktionshalle in Form eines verglasten Atriums schließt sich an. Hier werden die Maschinen präsentiert und die Mitarbeiter können in einer innenliegenden Grünanlage ihre Pausen verbringen. Der Produktionskomplex ist zum Atrium hin ebenfalls verglast und beinhaltet die produktionsnahen Bereiche.

Den Eigentümern war vor allem wichtig, die Mitarbeiterbindung durch die Nähe zum aktuellen Standort in Hörbranz zu erhalten. Mit dem Gewerbegebiet Dornbirn Nord ist das gelungen. Das Schwesterunternehmen, die Sonderhoff Polymerservice Austria GmbH, schon heute mit Sitz im Gewerbegebiet Dornbirn, wird mit ihren Lohnfertigungsanlagen ebenfalls im neuen Standort integriert. Die Zusammenlegung aller Aktivitäten im Raume Vorarlberg und der Unternehmensteile in Hörbranz und Dornbirn an einem Standort verschafft den Mitarbeitern vor allem durch kurze Wege eine verbesserte Kommunikation untereinander und einfachere logistische interne Abläufe. Die zentrale verkehrsgünstige Lage des Gewerbegebiets im Norden von Dornbirn sowie die Nutzung der vorhandenen und geplanten Infrastruktur der Stadt Dornbirn sind weitere Kriterien bei der Standortwahl gewesen.

www.sonderhoff.com 


HAIDLMAIR eröffnet neues Servicecenter

Klaus Aitzetmüller (Obmann der WKO-Bezirksstelle Kirchdorf), Christian Eckhart (Leiter HAIDLMAIR International Service), Gerhard Gebeshuber (Bürgermeister Nußbach), Josef, Mario und Rene Haidlmair vor dem Servicebus, der europaweit für die Kunden im E
Klaus Aitzetmüller (Obmann der WKO-Bezirksstelle Kirchdorf), Christian Eckhart (Leiter HAIDLMAIR International Service), Gerhard Gebeshuber (Bürgermeister Nußbach), Josef, Mario und Rene Haidlmair vor dem Servicebus, der europaweit für die Kunden im Einsatz ist.
HAIDLMAIR International Service-Team
Das HAIDLMAIR International Service-Team freut sich über Ihren neuen Arbeitsplatz und blickt voller Zuversicht auf die zukünftigen Herausforderungen.
Das neue HAIDLMAIR Servicecenter Kirchdorf
Das neue HAIDLMAIR Servicecenter Kirchdorf
Bilder: HAIDLMAIR

06.06.2016

Service wird immer wichtiger in der heutigen Wirtschaftswelt, gerade wenn es sich um Produkte der Hochtechnologie handelt. Aus diesem Grund hat man sich bei der Firma HAIDLMAIR vor einigen Jahren entschlossen, eine eigene Abteilung einzurichten, die sich nur um die Reparatur und Wartung von Kunden-Werkzeugen kümmert.

Diese Abteilung erhielt den Namen "Haidlmair International Service". Rund um diese Abteilung wurden in den letzten beiden Jahren eine besondere Infrastruktur aufgebaut, unter anderem mit einem eigenen Servicebus, der als verlängerte Werkbank fungiert und den Technikern die Möglichkeit gibt, die meisten Arbeiten beim Kunden vor Ort durchzuführen.

Hombase für Serviceteam
Da die Nachfrage nach Reparatur- und Wartungsarbeiten in der letzten Zeit massiv gestiegen ist und der Platz in Nußbach knapp wurde, hat HAIDLMAIR nun ein eigenes Servicecenter installiert. In Kirchdorf an der Krems, unweit des HAIDLMAIR-Stammwerkes, hat man bereits vor einigen Jahren eine Werkshalle erworben. Diese Halle wurde nun komplett renoviert und mit modernen Maschinen und Montageplätzen ausgestattet und fungiert ab sofort als HAIDLMAIR Servicecenter Kirchdorf. Es dient dem Serviceteam als Homebase und ermöglicht ihnen beinahe alle Arbeiten, unabhängig vom Stammwerk durchzuführen. Sollte man aber trotzdem einmal den Maschinenpark in Nußbach benötigen, ist man auch nur wenige Kilometer entfernt. Sieben Mitarbeiter stehen ab sofort den HAIDLMAIR-Kunden zur Verfügung, um Wartungen und Reparaturen der Werkzeuge rasch und effizient durchzuführen.

Das Servicecenter wurde nun im Beisein der Mitarbeiter/innen der Kremstaler HAIDLMAIR GROUP-Firmen, Vertretern der Stadt Kirchdorf, der Wirtschaftskammer und vielen anderen feierlich eröffnet. Mario Haidlmair, Geschäftsführer von HAIDLMAIR unterstrich dabei die Wichtigkeit des International Service-Teams: „Es freut mich sehr, dass wir nun über ein eigenes neues Servicecenter verfügen und bin mir sicher, dass wir nun unsere Kunden noch besser betreuen können. Denn gerade im Servicebereich sehen wir enormes Potential für die Zukunft!“

www.haidlmair.at  


Leobener Projekt gewinnt steirischen Energy Globe Award

Bild: (v.l.) Christian Purrer (Vorstandssprecher Energie Steiermark AG), Clemens Holzer (Prof. für Kunststoffverarbeitung, MUL), Matthias Katschnig (Projektleiter Kunststoffverarbeitung, MUL), Christian Brendin (Projektmitarbeiter Kunststoffverarbeitung,
Team aus Leoben gewann Energy Globe Award Styria
Foto: © Werner Krug

31.05.2016

Das richtige Recycling von Kunststoffabfall ist eine der großen Herausforderungen unserer Gesellschaft. Ein an der Kunststofftechnik Leoben neu entwickelter Recyclingprozess wurde nun mit dem steirischen Energy Globe Award ausgezeichnet.

Das Projekt „Rec2TecPart“ des Lehrstuhls für Kunststoffverarbeitung an der Montanuniversität Leoben wurde mit dem Energy Globe Styria Award in der Rubrik „Forschung“ ausgezeichnet. Dieser begehrte Preis wird an die bemerkenswertesten steirischen Energie- und Umweltprojekte verliehen.

Beim Leobener Projekt steht dabei die Entwicklung eines kosteneffizienten Prozesses für die Produktion hochwertiger Bauteile aus polymeren Sekundärrohstoffen im Vordergrund. Damit ist dieser Kunststoffabfall Wertstoff und Werkstoff zugleich. Dies bedeutet eine hohe Ressourceneffizienz und geringere CO2-Emissionen. Mit „Rec2TecPart“ wird aus Kunststoffabfall ein maßgeschneidertes Ausgangsmaterial für technisch anspruchsvolle Bauteile. Dies geschieht mit einem durchgehenden Prozess vom Kunststoffrecycling bis hin zur Verarbeitung. Durch die Prozessumstellung kann eine Verringerung der CO2-Emissionen um mindestens 25 % sowie eine wesentliche Kostenersparnis im Vergleich zum Einsatz von Neuware erreicht werden.


Ausbildung zum Facharbeiter am zweiten Bildungsweg

Lehrabschluss am zweiten Bildungsweg
Lehrabschluss am zweiten Bildungsweg
Bildquelle: Bildungszentrum Lenzing

30.05.2016

Im Herbst starten im Bildungszentrum Lenzing wieder Kurse mit Lehrabschlussprüfung.

Gute, neue Facharbeiter am Markt zu bekommen wird immer schwieriger. Deshalb ist es wichtig, die eigenen Mitarbeiter/innen weiter zu qualifizieren. 
Die Erwachsenenkurs laufen beim Bildungszentrum Lenzing. Interessant sind diese speziell für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die schon im Betrieb arbeiten und gerne die Facharbeiterprüfung und damit einen Beruf nachmachen wollen.

Im September starten im Bildungszentrum Lenzing wieder folgende Kurse mit Lehrabschlussprüfung:


Nutzen deshalb auch Sie diese Gelegenheit und melden Sie Ihre Interessenten möglichst rasch an.

Kontakt:
Gottfried Englbrecht
Tel: +43/7672/701-2189
www.bzl.at  


Das BZL ist ein öffentlich anerkanntes und zertifiziertes Erwachsenenbildungsinstitut.
Alle Prozesse und Abläufe im BZL sind mit dem EBQ Siegel und dem Ö-Cert geprüft und somit sind alle Maßnahmen und Programme förderbar.


SCHARDT startet mit c-tech als starkem Partner voll durch!

profit H08 CNC-Nesting Technologie
profit H08 CNC-Nesting Technologie
Bild: Felder-Gruppe
RL 200 Reinluft-Absauggerät
RL 200 Reinluft-Absauggerät
Bild: Felder-Gruppe

24.05.2016

Das 3-Personen-Unternehmen Schardt mit Produktionsstandort Micheldorf an der Krems fertigt mit High-Tech-Maschinen der Marke c-tech aus dem Hause Felder hochwertige Kunststoffkomponenten für Großhandelskunden.

Hauptstandbein ist die Produktion von Filteranlagen für biologische Wasseraufbereitung sowie Einlaufsystemen für strömungsarmen Wassereinlauf bei Schwimm- und Zierteichen. Gründer und Geschäftsführer Christian Schardt blickt aber bereits weit über sein Kerngeschäft hinaus: „Mit der Investition in die CNC-Technologie von c-tech haben wir nach kurzer Zeit die Produktionskapazität enorm gesteigert und können mit den freigewordenen Ressourcen nun sowohl unsere Produktpalette ständig erweitern, aber auch als Partner für Zulieferkomponenten ab Losgröße 1 zusätzliche Märkte gewinnen“.

Mit der Produktlinie c-tech bietet das Tiroler Maschinenbau-Unternehmen Felder ein speziell abgestimmtes Maschinenprogramm für die Bearbeitung von Kunststoffen und Composite-Materialien. Individuell auf die jeweilige Produktion abgestimmt, ermöglichen optimierte Fertigungsprozesse mit c-tech höchste Produktivität und damit mehr Ertrag. Mit Leidenschaft, Überzeugung und Mut zur Innovation verfolgt Felder seit 1956 eine zentrale Philosophie: Dem Kunden genau die Maschine anzubieten, die er benötigt. Mitarbeiter in 72 Ländern und mehr als 200 Verkaufs- und Servicestellen tragen diese Vision unter dem Leitsatz „Alles aus einer Hand“ in die ganze Welt. Trotz wachsender globaler Herausforderungen setzt die Felder-Gruppe weiterhin auf Qualität und Präzision aus Österreich.

"Das war für mich ein Hauptkriterium bei der Wahl meines Maschinenausstatters, ich wollte keine Kompromisse eingehen und einen Partner, der wie wir qualitativ hochwertig produziert und der als kompetenter Ansprechpartner immer da ist, wenn ich ihn brauche", so Christian Schardt über seine Entscheidung für c-tech.

SCHARDT
Bahnhofsstraße 24 
A-4563 Micheldorf Tel.
+43 (0)664 210 85 82
office@schardt.at

c-tech
KR-Felder-Straße 1 
A-6060 HALL in Tirol
Tel. +43 (0)5223 5850 577
c-tech@felder-group.com
c-tech.felder-group.com

RICO GROUP schafft ein leistungsfähiges Portfolio

Geschäftsführung Rico und Simtec
Geschäftsführung Rico und Simtec v.l.n.r: Johannes Grabner, Enrique Camacho, Elizabeth Camacho, Alfred Griesbaum, Gerhard Kornfelder
Bildquelle: Rico Group

11.05.2016

Neu gegründete RICO GROUP:

Strategische Beteiligungen an Schweizer Silcoplast und SIMTEC in den USA

Es geht um nachhaltiges Wachstum, geballtes Know-how durch Nutzung umfangreicher Synergien und globale Effizienz. Deshalb war die Beteiligung der Rico Elastomere Projecting GmbH aus Thalheim bei Wels/Österreich an der Schweizer Silcoplast AG im September 2015 nur ein erster Schritt zur Bildung eines international schlagkräftigen Technologie- und Produktionsnetzwerks in der Elastomer- und Kunststoffverarbeitung. Ein weiterer folgte jetzt im April 2016, mit der Anteilsübergabe von Enrique Camacho, Geschäftsführer des US-amerikanischen Silikonteilehersteller SIMTEC Silicone Parts aus South Florida, USA an die Oberösterreicher. Um die gemeinsamen internationalen Aktivitäten der drei Unternehmen optimal entwickeln, koordinieren und umsetzen zu können, wurde die RICO GROUP mit Sitz in Thalheim gegründet.

Alfred Griesbaum, Johannes Grabner und Gerhard Kornfelder, Gründer und Eigentümer von Rico und der RICO GROUP, beschreiben die Vision hinter dem strategischen Zusammenschluss: „Zu den Zielen der Kooperation waren wir uns von Anfang an einig. Wir wollen, gemeinsam mit unseren Kunden technisch anspruchsvolle Aufgabenstellungen lösen und sie dabei von der Entwicklung Ihrer ersten Entwürfe bis zum fertigen Produkt unterstützen. Diesen Service bieten wir unseren Kunden durch die RICO GROUP weltweit.“ Enrique Camacho, Gründer der SIMTEC Silicone Parts, fügt hinzu: „Alle Unternehmen der RICO GROUP können nur durch kontinuierliche Weiterentwicklung langfristig Ihre führende Position in der Elastomerverarbeitung beibehalten. Der Zusammenschluss soll die RICO GROUP vor allem zum Technologietreiber mit Leadership-Funktion für die gesamte Branche werden lassen.“

Mehrwert schaffen durch Synergien
Jeder der RICO GROUP Partner bringt seine individuelle Kompetenz in die Gruppe ein. Die Basis bildet die über Jahrzehnte hinweg entwickelte Werkzeugbautechnologie der Rico Elastomere Projecting GmbH zur Verarbeitung von Elastomeren, speziell von Flüssigsilikon (LSR), Feststoffsilikon (HTV) und 2-K Anwendungen. Durch diese jahrzehntelange Entwicklung der Produktionstechnologie und Automatisierung der Produktions-Prozesse beherrschen die Unternehmen der RICO GROUP die Produktion von Bauteilen aus Silikon-Werkstoffen und 2-K Kombinationen in vollem Umfang. Für die Kunden geht es vor allem darum, wie die Bauteile effizient produziert werden können. Genau hier setzt die RICO GROUP an und übernimmt bereits bei der Bauteilentwicklung eine beratende Funktion. Dabei ist es egal, ob der Kunde selbst produziert oder ob die Produktion ein Partner der RICO GROUP übernimmt. Auch bei der Werkzeugwartung und der Werkzeug-Abstimmung steht die RICO GROUP allen Kunden weltweit zur Verfügung. Darüber hinaus fertigt die RICO GROUP die ersten Prototypen, optimiert das gesamte Produktionssystem bis hin zur vollautomatischen Produktion und bietet die Möglichkeit im Reinraum der Klasse 7 zu produzieren. Folgeprozesse bis hin zur Montage von Baugruppen zählen ebenso zu den Services der RICO GROUP. Abgerundet wird das Angebot durch die Konfektionierung von Produkten zu Verpackungseinheiten und der Lieferung der Produkte gemäß den kundenspezifischen Anforderungen. Somit ist es möglich die Kunden weltweit über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg zu unterstützen und zu beraten.

RICO GROUP: Die Kunden im Fokus
Durch den Zusammenschluss der drei Unternehmen ist ein nachhaltiges Wachstum gewährleistet. Das geballte Wissen sowie globale Effizienz und das Marktverständnis werden allen Kunden helfen, ihre Marktvorsprünge zu sichern und auszubauen. Die Identität und Kultur der einzelnen Standorte wurden dabei nicht verändert, auch die Ansprechpartner für die Kunden bleiben die gleichen. Unter dem Dach der RICO GROUP profitieren alle Kunden von einem erweiterten Leistungsangebot und somit einem erhöhten Service Level. Anstehende Aufgaben werden mit hoher Dynamik gelöst und innerhalb der Gruppe koordiniert. Wichtig bleibt dabei vor allem: Ob nun „Made in Austria“, „Made in the USA“ oder „Swiss made“ – Qualität und Betreuung stimmen immer.

Auch in diesem Punkt sind sich die Eigentümer der RICO GROUP einig: „Wir können unseren Kunden weltweit die gleichen hohen Standards in Werkzeugbau, Teileproduktion und Reinraumfertigung anbieten. Das bringt mehrere Vorteile für alle Kunden. So können sie ihre Teile beispielsweise an mehreren Standorten produzieren lassen und dadurch Lieferzeiten verkürzen. Sie können unser gesamtes Know-how nutzen oder nur Teile davon: So ist bei uns der Kauf eines Werkzeugs ebenso möglich wie die Nutzung unserer Produktionskapazitäten für Serienteile. Letztlich geht es einfach darum, mit den Besten der Branche zu arbeiten.“

www.rico.at
www.rico-group.net


GRAFE macht Farben hörbar

Symphony of Colors
Symphony of Colors
Das Orchester der Musikhochschule „Franz Liszt“ in Weimar untermalte die Trendfarben 2017
Das Orchester der Musikhochschule „Franz Liszt“ in Weimar untermalte die Trendfarben 2017
Bilder: Grafe

11.05.2016

GRAFE-Design-Center präsentiert mit einer eigenen Symphonie die Trendfarben für 2017

Für die Präsentation seiner Trendfarben für 2017 hat das GRAFE-Design-Center der GRAFE-Gruppe, Blankenhain, ein einzigartiges Highlight geschaffen: In einer bisher nie dagewesenen Weise wurden Farbe und Musik miteinander verbunden. Ein Orchester der Musikhochschule „Franz Liszt“ in Weimar spielte ein eigens komponiertes Musikstück ein, das die Farben in der spektakulären „Symphony of Colors“ hörbar macht. Dem Unternehmen GRAFE ist es gelungen, die Töne fürs Auge mit denen fürs Ohr zu kombinieren.

„Daniel Mandler komponierte eigens für das GRAFE-Design-Center die Symphonie auf Basis der Trendfarben 2017.“, erzählt Julia Canzler vom Bereich Design & Packaging bei GRAFE, die für die entwickelten Farben verantwortlich ist. Anschließend habe das Weimarer Orchester das Stück eingespielt. Doch das Werk gehe weit über den Hörgenuss hinaus sondern sei auch ein visuelles Highlight: „Die Musiker wurden bei ihrer Arbeit in einem Filmstudio gefilmt. Nach viertägigen Dreharbeiten und aufwändiger Postproduktion wurde von dem Filmstudio ein Video kreiert, das zeigt, wie die Farben den Instrumenten entsteigen“, erläutert Canzler.

Herausgekommen ist eine DVD, auf der die „Color Preview 2017“ in Bild und Ton verewigt ist und die den jährlichen Kalender ergänzt. Auf der Homepage des Unternehmens (www.grafe.com) oder auf Youtube unter https://youtu.be/IgM9GVxPf-M kann das Video ebenfalls angeschaut werden. „Das einmalige Werk bringt nicht nur Farbe, Musik und Instrumente gekonnt zusammen. Es verzaubert auch durch Klang und Optik. Leicht träumend oder episch erhebend macht die Musik die Trendfarben sichtbar“, beschreibt die Farbexpertin den Hintergrund der Symphonie. Sie ist der Kopf hinter den Farbideen. Inspiriert von Messen, Seminaren und Vorträgen sowie eigenen Recherchen kreiert sie jedes Jahr aufs Neue die Farbkombinationen der Saison.

Kennzeichnend für die Trendfarben 2017 sind deren extreme Kontraste. Dabei bilden Grün- und Blautöne den dominierenden Part. Sie zeigen sich in Form eines Spiels von rauen Aquavarianten mit der Natürlichkeit von Wald und Wiese. Aber auch die Kombinationen werden wieder natürlicher, indem sich Grün mit Brauntönen vereint und so den bekannten Safaristyle zum Leben erweckt. Dem gegenüber stehen ein tiefes Schwarz sowie ein extremes Rot.

„Eine besondere Stellung nehmen zudem die Pink- und Rosatöne ein, die gerade im Vergleich zu den Blau- und Grüntönen besonders künstlich und synthetisch wirken“, verrät Canzler. „Hier zeigt sich ein wenig der Wunsch nach einem exotischen Paradies.“ Ein besonderes Augenmerk komme überdies den metallisierten Farben zu. Diese wirkten für 2017, als ob sie in Form flüssiger Materialien seidig dahinfließen. Gold und Silber spielen ebenfalls eine Rolle. Wobei Gold wieder ursprünglicher werde und den Eindruck erwecke, als ob es Geschichten lang vergessener Zeiten erzählen könne. Silber zeige sich nicht mehr in seiner Reinheit, sondern weise stets einen sehr leichten farblichen Unterton auf, wie bei Sound Silver und Polyphonic Silverblue.

Natürlich seien auch die Nudetöne nicht wegzudenken. Für die kommende Saison zeigten sie sich allerdings in Form einer natürlichen Blässe. Julia Canzler: „Im Grunde ist es ein Weiß mit einem Hauch Gelb oder Rosé.“ Die Pastelltöne werden ihren Angaben zufolge besonnener, als ob sich ein leichter Blauschleier über sie gelegt hat. „In gleicher Weise stehen die Effekte in einem gewissen Gegenspiel zueinander. So ist es möglich, komplett darauf zu verzichten oder auch deutliche Akzente zu setzen. Die Grenzen von natürlicher und künstlicher Welt fließen nahtlos ineinander über.“ Ob die Farben opak, transluzent oder transparent seien, spiel dabei eine untergeordnete Rolle. Es sei grundsätzlich alles möglich.

www.grafe.com


Meusburger setzt neuen Standard bei den Wärmeschutzplatten

Meusburger setzt neuen Standard bei den Wärmeschutzplatten
Meusburger setzt neuen Standard bei den Wärmeschutzplatten
Bild: Meusburger

10.05.2016

Wärmeschutzplatten jetzt standardmäßig mit 0,02 mm Parallelität

Die stetig steigenden Qualitätsanforderungen im Formenbau fordern die Normalienhersteller zu höchster Fertigungspräzision. Dies gilt nicht nur bei Formplatten, sondern auch bei den Wärmeschutzplatten. Daher bietet Meusburger ab sofort einen optimierten Standard für Wärmeschutzplatten mit einer maximalen Präzision durch 0,02 mm Parallelität über die gesamte Länge bzw. Breite an. Im Angebot finden sich hochpräzise geschliffene Platten in den Festigkeiten 330 N/mm² und 600 N/mm². Die auf das Meusburger Normplatten-System abgestimmten Wärmeschutzplatten sind sowohl im Normprogramm ab Lager als auch individuell nach Zeichnung bearbeitet erhältlich.

www.meusburger.com


Virtuelle Produktion komplexer Spritzgussteile

SIGMASOFT® Virtual Molding bildet das Fließ- und Vernetzungsverhalten von LSR Bauteilen auch für komplexe Geometrien und Fließlängen genau ab
SIGMASOFT® Virtual Molding bildet das Fließ- und Vernetzungsverhalten von LSR Bauteilen auch für komplexe Geometrien und Fließlängen genau ab
Bild: SIGMA Engineering

04.05.2016

SIGMASOFT® Virtual Molding ermöglicht einzigartigen Einblick und hilft Produktionsprobleme zu vermeiden

Zwischen dem 26. und 27. April fand die Konferenz „Kunststoffe + Simulation 2016“ statt. Dort stellte SIGMA Engineering in Zusammenarbeit mit Momentive Performance Materials und CVA Silicone die virtuelle Produktion des Designartikels Ursula vor. SIGMASOFT® Virtual Molding half mögliche Schwierigkeiten im Produktionsprozess zu verstehen und dabei fundierte Entscheidungen zu treffen.

Es ist bereits Tradition, dass SIGMA Engineering an der Konferenz “Kunststoffe + Simulation 2016” teilnimmt. Die Konferenz, die ihre Teilnehmer zum Austausch über Anwendungstrends und neue Entwicklungen der Kunststoffsimulation zusammenbringt, bot den idealen Rahmen, um die Vorzüge der SIGMASOFT® Virtual Molding Technologie bei der Auslegung des Werkzeugs und der Optimierung von Prozessbedingungen zu veranschaulichen.

In der Präsentation „Realität und Simulation – Physische und virtuelle Produktion von Ursula“ stellte die SIGMA Engineering GmbH die Ergebnisse eines Gemeinschaftsprojektes mit Momentive Performance Materials und CVA Silicone vor. Schwerpunkt der Präsentation war die durch SIGMASOFT® unterstützte Materialauswahl für den Designartikel „Ursula“, ein LSR-Netz zum Tragen von Flaschen.

Der Artikel, benannt nach dem ersten Bondgirl Ursula Andress, ist gekennzeichnet durch eine große Fließlänge und verflochtene Geometrie. Diese Merkmale erfordern ein Material mit stabilen rheologischen und vernetzungskinetischen Eigenschaften sowie ein durchdachtes Temperier- und Kaltkanalkonzept.

Die SIGMASOFT® Virtual Molding Technologie wurde eingesetzt, um das Material mit dem höchsten Fließvermögen zu bestimmen und somit das vollständige Füllen der Form zu gewährleisten. Zur Auswahl standen zwei LSR-Typen mit 70 Shore A. Das Fließvermögen des ersten Materials war geringer, so dass nur 90% der Kavität gefüllt wurden. Das zweite Material hingegen ermöglichte eine Füllung von 100%. Aus diesem Grund fiel die Wahl für die Anwendung auf dieses Material, Siloprene LSR 2670 von Momentive. Die Analyse des Vernetzungsverhaltens offenbarte die Ursache für das unterschiedliche Füllverhalten: das erste Material vernetzte bereits während des Füllens zu 15% und verhinderte damit das weitere Fließen. Das zweite Material erreichte während des Füllens nur einen Vernetzungsgrad von 5% und ermöglichte somit eine problemlose Füllung.

Das Beispiel veranschaulichte, inwiefern SIGMASOFT® Virtual Molding die Entwicklung der Form und des Prozesses vom ersten Projektschritt an unterstützt. Neben der Optimierung von Geometrien und Prozessparametern, hilft die Software fundierte Entscheidungen bei der Materialauswahl zu treffen, Probleme des realen Prozesses zu verstehen und potentielle Lösungen vorab zu verifizieren.


ALBIS PLASTIC ergänzt das Healthcare Produktportfolio

02.05.2016

Die ALBIS PLASTIC GmbH, weltweit agierender Spezialist für Distribution und Compoundierung technischer Thermoplaste mit Sitz in Hamburg, ergänzt das Healthcare-Produktportfolio um Texin® RxT TPU Typen (thermoplastisches Polyurethan Elastomer) der Covestro AG.

Texin® RxT eignet sich insbesondere für zahlreiche Anwendungsbereiche in Medizintechnik, Labor und Diagnostik – z.B. zur Herstellung von Schläuchen, Kathetern, Gehäuseteilen, Soft-Touch-Griffen sowie für viele weitere Applikationen.

Das Material verfügt über dieselben mechanischen Eigenschaften wie die bekannten Desmopan® Produkte der Covestro AG. Hervorzuheben sind hierbei insbesondere Reißfestigkeit, Abriebbeständigkeit, Elastizität und Dämpfungseigenschaften. Gute Hydrolyse- und Mikrobenbeständigkeit, Chemikalienresistenz und Transparenz prädestinieren das Produkt für einen Einsatz im Healthcare-Bereich.

Texin® RxT ist in mehreren Härtegraden (Shore A70 – D65) verfügbar und enthält, im Gegensatz zu einigen konventionellen Gummi- oder PVC-Produkten, keine Weichmacher, die z.B. Unverträglichkeiten hervorrufen können. Abgerundet wird das Angebot durch ein umfangreiches regulatorisches Servicepaket. Hierzu zählen die Zusicherung der Rezepturkonstanz sowie die Bestätigungen der Lebensmitteltauglichkeit nach FDA und der Biokompatibilität, z.B. nach USP Klasse VI oder ISO10993-1.

Ebenso werden die entsprechenden Anforderungen des Europäischen Arzneibuches (EP) erfüllt. Ein umfassendes Änderungsmanagement im Hinblick auf etwaige unvermeidbare Produktänderungen komplettiert das Servicepaket.

www.albis.com


Borealis sponsert Stipendien für Spitzenleistungen an der Webster University

Prof. Bernd Marin, Rektor der Webster Vienna Private University, und Mark Garrett, Borealis
Prof. Bernd Marin, Rektor der Webster Vienna Private University, und Mark Garrett, Borealis Vorstandsvorsitzender bei der Vertragsunterzeichnung.
Foto: © Borealis

02.05.2016

Borealis, ein führender Anbieter innovativer Lösungen in den Bereichen Polyolefine, Basischemikalien und Pflanzennährstoffe, und die Webster Vienna Private University geben die Schaffung der Borealis-Stipendien bekannt.

Dieses Sponsoring ist das bislang umfangreichste Stipendienprogramm für junge Studierende in der 35-jährigen Geschichte des Wiener Campus des globalen Webster University-Netzwerks.

Das Ziel der Borealis-Stipendien besteht darin, Top-Akademiker der Wiener Webster University zu motivieren und zu belohnen. Gleichzeitig schaffen sie die Möglichkeit für die Studierenden, sich voll auf ihr Studium zu konzentrieren, indem die finanzielle Belastung durch Studiengebühren reduziert wird. Borealis wird drei verschiedene Stipendien finanzieren, die in den nächsten fünf Jahren vergeben werden.

  • Das Borealis Social Scholarship wird für einen Studienanfänger vier volle Jahre lang sämtliche Studiengebühren abdecken.
  • Drei Leistungsstipendien, die Borealis Excellence Grants, werden in den nächsten drei akademischen Jahren an Bachelor-Studenten vergeben, die in ihrem ersten Jahr an der Webster Universität einen perfekten Punktedurchschnitt (GPA) von 4,0 nach amerikanischem Notensystem erzielt haben. Diese Stipendien decken sämtliche Studiengebühren der darauffolgenden drei Jahre ab und sind von der fortgesetzten summa cum laude-Performance der Empfänger abhängig.
  • Drei Bachelor-Studenten mit Topleistungen haben die Möglichkeit in drei aufeinanderfolgenden akademischen Jahren die leistungsbasierten Borealis Excellence Awards zu erhalten, um damit die Hälfte ihrer Studiengebühren zu begleichen.

„Bei Borealis ist ‚Excellence‘ mehr als nur ein Schlagwort. Mit der Einführung der Borealis-Stipendienstiftung an der Webster Vienna Private University, die Spitzenleistungen belohnt, praktizieren wir das, was wir immer predigen“, erklärt Mark Garrett, Borealis Vorstandsvorsitzender. „Wir begrüßen diese Gelegenheit, den Borealis Social Fund zur Unterstützung von Top-Studenten nutzen zu können und diesen – unabhängig von ihrem finanziellen Hintergrund oder dem Familieneinkommen – eine Weltklasseausbildung mit weniger finanziellen Sorgen zu ermöglichen.“

„Die Borealis-Stipendien sind eine kluge Investition, aber vor allem auch eine große Inspiration für uns alle an der Webster University. Wir danken Borealis für diese großzügige Geste“, freut sich Prof. Bernd Marin, Rektor der Webster Vienna Private University. „Wir freuen uns sehr, dass unsere besten Studenten eine derart außergewöhnliche Chance bekommen, Anerkennung für ihre harte Arbeit zu erfahren. Vor allem das Vollstipendium bei sozialer Bedürftigkeit ist ein echter Meilenstein für unsere Universität und ermöglicht begabten Studierenden aus weniger wohlhabenden Familie von den Vorzügen eines Studiums an einer Privatuniversität zu profitieren. Die gesamte Webster Community freut sich bereits jetzt darauf, den verdienten Empfängern der Förderung zu gratulieren.“

Als zweite Auslandsniederlassung des globalen Webster-Netzwerks öffnete die Webster Vienna Private University erstmals im Jahr 1981 ihre Pforten. Webster ist sowohl in Österreich als auch in den Vereinigten Staaten voll akkreditiert und bietet Undergraduate (Bachelor) und Graduate (Master) Studiengänge sowie Zertifikatsprogramme an.

Mehr zu den Borealis-Stipendien und zu den Bedingungen für eine erfolgreiche Bewerbung finden Sie auf der Webster Vienna-Webseite: http://webster.ac.at/scholarships.

www.borealisgroup.com 


Eine-Welt-Solar-Kollektor – Zukunftstechnologie für die Solarthermie

Der Eine-Welt-Solar-Kollektor kommt in der aktuellen Ausgabe der Broschüre „energy innovation austria“ als kostengünstiges Solarsystem zur globalen Energieversorgung zu Ehren.<
Der Eine-Welt-Solar-Kollektor kommt in der aktuellen Ausgabe der Broschüre „energy innovation austria“ als kostengünstiges Solarsystem zur globalen Energieversorgung zu Ehren.
Bild: Projektfabrik Waldhör KG

28.04.2016

Der kostengünstige Kunststoffkollektor von Sunlumo wird in der aktuellen Broschüre des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie vorgestellt.

Der Eine-Welt-Solar-Kollektor von Sunlumo wird als innovatives Produkt in der neuesten Ausgabe von „energy innovation austria“ präsentiert. Hervorgehoben werden dabei die kostengünstige Herstellung des Kunststoffkollektors, die ressourcenschonende Alternative zu herkömmlichen Kollektoren sowie die künftige Anwendung des Systems in Schwellen- und Entwicklungsländern. Die Broschüre wird vier bis sechs Mal im Jahr vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie gemeinsam mit dem Klima- und Energiefonds herausgegeben.

„Die Präsentation unseres innovativen Solarkollektors in dieser Broschüre ist ein Ansporn für unsere weitere Arbeit“, sagt Robert Buchinger, der Geschäftsführer von Sunlumo. „energy innovation austria“ erscheint nach Bedarf bis zu sechs Mal im Jahr, Herausgeber sind das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie sowie der Klima- und Energiefonds. In der Ausgabe 1/2016 werden aktuelle Entwicklungen und Beispiele für zukunftsfähige Energietechnologien vorgestellt wie beispielsweise das EU-Projekt InSun – Solarthermie für industrielle Prozesswärme, ein Konzept für die Versorgung der Fernwärme Graz mit Solarenergie sowie das SolPol-Großforschungsvorhaben „Kunststoffinnovationen für die Solartechnik“. Der Eine-Welt-Solar-Kollektor kommt in der aktuellen Ausgabe der Broschüre als kostengünstiges Solarsystem zur globalen Energieversorgung zu Ehren.

Broschüre wird auf Deutsch und Englisch vertrieben
Im Artikel in „energy innovation austria“ wird darüber berichtet, dass Sunlumo daran arbeitet, einen kostengünstigen Kunststoffkollektor auf den Markt zu bringen. Die einzelnen Komponenten des innovativen Kollektors werden derzeit bei Zulieferern an verschiedenen Standorten in Italien, Österreich und Deutschland produziert. Das Assembling der Nullserie findet in Österreich statt. Um eine wirtschaftliche Produktion zu ermöglichen, entwickelt Sunlumo ein Konzept für die vollautomatische Fertigung der Kollektoren. Erwähnt werden auch die Turn-Key-Fabriken für die Herstellung des neuen Kollektors sowie die Auszeichnung mit dem deutschen Ecodesign-Preis, den Sunlumo im vergangenen Jahr für seine innovative Forschungsarbeit erhalten hat. „energy innovation austria“ erscheint in einer Auflage von insgesamt 7.000 Stück auf Deutsch und Englisch. In den Genuss dieser Broschüre kommen Abonnenten sowie Besucher von Veranstaltungen, bei denen das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie bzw. der Klima- und Energiefonds als Aussteller vertreten sind. Die Broschüre kann unter www.energy-innovation-austria.at heruntergeladen werden.

www.sunlumo.at


Cloeren investiert in österreichische EMO

V.l.n.r.: Alicia Cloeren, Mario Haidlmair, Jürgen Hauser und Peter Cloeren
V.l.n.r.: Alicia Cloeren, Mario Haidlmair, Jürgen Hauser und Peter Cloeren
Bild: Haidlmair

27.04.2016

Cloeren Incorporated, ansässig in Orange Texas, USA, investiert in den österreichischen Extrusionswerkzeugbauer EMO GmbH in Micheldorf, Österreich, in Form einer Kapitalerhöhung. EMO befindet sich im Besitz des österreichischen Spritzgusswerkzeugmacher HAIDLMAIR GmbH aus Nußbach, Österreich.

Cloeren und HAIDLMAIR sind beides familiengeführte Unternehmen in Privatbesitz. „Gerade die gemeinsamen familiären Werte stellen die besondere Attraktivität dieses Deals für alle beteiligten Parteien dar“, unterstreichen Cloeren CEO Peter Cloeren und HAIDLMAIR Geschäftsführer Mario Haidlmair. Das verbliebene Mitglied der Gründerfamilie Jürgen Hauser wird weiterhin, gemeinsam mit den Familien Haidlmair und Cloeren, beteiligt bleiben.

“Cloeren ist ein projektorientierter Lieferant am globalen Breitschlitzdüsen-Markt, während EMO mehr komponentenorientiert ist. In der Vergangenheit gab es daher am Markt nur geringe Überschneidungen der beiden Unternehmen. EMO und Cloeren bleiben 2 getrennte Unternehmen, mit unabhängigen Vertrieben und Produktlinien, um weiterhin ihre Marktnischen optimal zu versorgen“, meint Peter Cloeren.

“EMO ist ein sehr wichtiges Unternehmen der HAIDLMAIR GROUP mit einer langen Tradition. Es hat sich im Laufe der Jahre von einem kleinen Produktionsbetrieb zu einem bedeutenden Hersteller von hochqualitativen Breitschlitzdüsen entwickelt. Es ist mir aber sehr wichtig zu betonen, dass das derzeitige Management und der Produktionsstandort Micheldorf weiterhin bestehen bleiben. Das Investment von Cloeren wird zu einer signifikanten Expansion von EMO genutzt. Darin inkludiert sind unter anderem neue Maschinen in einem zusätzlichen Gebäude. Ich bin mir sicher, dass beide Unternehmen in der Zukunft von dieser Kooperation profitieren werden“, betont Mario Haidlmair.

„EMO ist traditionell ein regionaler Anbieter, der hauptsächlich den europäischen Markt beliefert. Wir sehen ein großes Potential in einer globalen Präsenz von EMO. Zusätzlich verschafft EMO Cloeren eine hochqualitative und kompetente Basis für unsere europäischen Kunden, um Reparatur- oder Änderungsarbeiten durchzuführen“, meint Alicia Cloeren, Vorstand von Cloeren Incorporated.

www.emo.at
www.haidlmair.at
www.cloeren.com/de


Ultrapolymers erweitert Portfolio

Anwendungen der neu in das Portfolio von Ultrapolymers aufgenommenen TRIREX® Polycarbonattypen.
Die Anwendungen der neu in das Portfolio von Ultrapolymers aufgenommenen TRIREX® Polycarbonattypen von Samyang reichen von hoch transparenten Kfz-Teilen über Gehäuse für Haushalts- und Unterhaltungselektronik bis zu Behältern wie Trinkbecher und Aufbewahrungsboxen für Lebensmittel.
Bild: Ultrapolymers

26.04.2016

Der Kunststoff-Distributor Ultrapolymers Deutschland hat sein Portfolio an technischen Kunststoffen um die TRIREX® Polycarbonat-Standardtypen von Samyang Corporation erweitert.

Deren Viskositäten (MFI 300 °C, 1,2 kg) reichen von 34 g/10 min bei den ultraleicht fließenden 3017er-Typen für den Dünnwand-Spritzguss bis zu 3 g/10 min bei den hochviskosen 3030er- Extrusionstypen. Je nach Typenfamilie sind spezielle Additivierungen, zum Beispiel zur Erhöhung der Hitze- und/oder UV-Stabilität, sowie Ausführungen in optischer Qualität verfügbar. Alle TRIREX® Standardtypen sind nach UL94 in die Brennbarkeitsklasse V-2 bei 1,5 mm eingeordnet und erfüllen die Anforderungen der EU sowie der FDA für den Kontakt mit Lebensmitteln.

Dank ihrer hohen Transparenz und Dimensionsstabilität, Schlagzähigkeit und Temperaturbeständigkeit sowie ihrer sehr guten mechanischen und dielektrischen Eigenschaften eignen sich TRIREX® PC-Typen für vielfältige Anwendungen, zu denen Gehäuse für elektrische und elektronische Geräte ebenso gehören wie Kfz-Leuchten, Steckverbinder, optische Bauteile und Behälter für Industrie, Gewerbe und Haushalt. Ultrapolymers vertreibt die TRIREX PC-Typen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

TRIREX® ist eine Marke der Samyang Corporation.

www.ultrapolymers.de
www.samyangcorp.com 


FMV Roschker GmbH investierte 2,8 Mio. Euro

v.li.: Dipl.-Ing. Klaus Maier (Mitglied der W&H Geschäftsleitung), Dipl.-Ing. Peter Malata (Geschäftsführer W&H Dentalwerk Bürmoos GmbH), Dipl.-Ing. (FH) Roman Seitweger (Geschäftsführer FMV Roschker GmbH), Karl Roschker (Firmengründer FMV Roschker
v.li.: Dipl.-Ing. Klaus Maier (Mitglied der W&H Geschäftsleitung), Dipl.-Ing. Peter Malata (Geschäftsführer W&H Dentalwerk Bürmoos GmbH), Dipl.-Ing. (FH) Roman Seitweger (Geschäftsführer FMV Roschker GmbH), Karl Roschker (Firmengründer FMV Roschker GmbH), Franz Weinberger (oberösterreichischer Landtagsabgeordneter) und Stefan Fuchs (Bürgermeister Gemeinde Schalchen); Foto: W&H Dentalwerk Bürmoos GmbH
v. li.: Ing. DI (FH) Werner Pamminger, MBA (Geschäftsführer Business Upper Austria), Karl Roschker (Firmengründer FMV Roschker GmbH), Dipl.-Ing. (FH) Roman Seitweger (Geschäftsführer FMV Roschker GmbH), Mag.a Daniela Malata (Mitglied der W&H Geschäf
v. li.: Ing. DI (FH) Werner Pamminger, MBA (Geschäftsführer Business Upper Austria), Karl Roschker (Firmengründer FMV Roschker GmbH), Dipl.-Ing. (FH) Roman Seitweger (Geschäftsführer FMV Roschker GmbH), Mag.a Daniela Malata (Mitglied der W&H Geschäftsleitung), Dipl.-Ing. Peter Malata (Geschäftsführer W&H Dentalwerk Bürmoos GmbH) und Tochter Helene Malata, Stefan Fuchs (Bürgermeister Gemeinde Schalchen), Dipl.-Ing. Klaus Maier (Mitglied der W&H Geschäftsleitung) und Franz Weinberger (oberösterreichischer Landtagsabgeordneter); Foto: W&H Dentalwerk Bürmoos GmbH
Die FMV-Mitarbeiter gaben den Besucher/innen Einblicke in das Produktportfolio.
Die FMV-Mitarbeiter gaben den Besucher/innen Einblicke in das Produktportfolio; W&H Dentalwerk Bürmoos GmbH
Offizielle Eröffnungszeremonie mit rund 150 geladenen Gästen vor dem neuen FMV-Firmengebäude.
Offizielle Eröffnungszeremonie mit rund 150 geladenen Gästen vor dem neuen FMV-Firmengebäude; Foto: W&H Dentalwerk Bürmoos GmbH

25.04.2016

In etwas mehr als 7-monatiger Bauzeit wurde das neue Gebäude der FMV Roschker GmbH auf einer Fläche von 2.500 m² in Schalchen bei Mattighofen errichtet. Insgesamt wurden 2,8 Mio. Euro in das Bauvorhaben sowie die Modernisierung des Maschinenparks investiert. Darüber freuen sich nicht nur die rund 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens, sondern auch Bürgermeister Stefan Fuchs, der damit einen modernen Industriebetrieb und wichtigen Arbeitgeber in der Gemeinde halten konnte.

Das Unternehmen befindet sich seit 2013 im Besitz des Salzburger Familienunternehmens W&H Dentalwerk Bürmoos GmbH. Gemeinsam mit Ehrengästen aus Politik und Wirtschaft sowie mit Kunden und Lieferanten fand am 22. April 2016 die offizielle Eröffnungsfeier des neuen FMV-Firmengebäudes statt.  

 

„Der Spezialist für Formenbau und Spritzguss belegt eindrucksvoll, wie sehr der Wirtschaftsstandort OÖ von innovativen und investitionsbereiten Unternehmen profitiert. Tatkräftig unterstützt werden diese Betriebe dabei durch das Investorenservice der oberösterreichischen Wirtschaftsagentur Business Upper Austria.“
Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl

 

Mehr als 150 geladene Gäste besichtigten am Freitag die modernen Räumlichkeiten der FMV Roschker GmbH. Neben Landtagsabgeordneten Franz Weinberger, dem Schalchener Bürgermeister Stefan Fuchs sowie der W&H Geschäftsführung und Geschäftsleitung befanden sich zahlreiche Kunden und Lieferanten unter den Besucherinnen und Besuchern.  „Mit dem Bauprojekt legen wir die Basis die Erfolgsgeschichte der FMV Roschker GmbH auch in Zukunft fortzuschreiben“, so W&H Geschäftsführer Dipl.-Ing. Peter Malata. Das Spezial-Know-how des oberösterreichischen Tochterunternehmens sei ein wichtiger Baustein für eine erfolgreiche Produktentwicklung von W&H sowie zahlreicher namhafter Industriebetriebe aus Österreich, Deutschland und der Schweiz.

 

Ins Leben gerufen wurde das Unternehmen 1988 von Firmengründer Karl Roschker, der die wirtschaftliche sowie technologische Entwicklung von FMV über Jahrzehnte wesentlich prägte. 2013 fand Karl Roschker mit dem langjährigen Partner und Kunden W&H Dentalwerk Bürmoos GmbH einen geeigneten Eigentümer, der nicht nur den Fortbestand von FMV sichert und das Unternehmen im Sinne eines Familienunternehmens fortführt, sondern auch die Entwicklung zu einem mittelständischen Betrieb unterstützt. Im Februar 2015 übergab Karl Roschker seinen Geschäftsführer-Posten an Dipl.-Ing. (FH) Roman Seitweger. Aufgrund seiner umfassenden technischen Erfahrung ist der Firmengründer auch heute noch in beratender Funktion in das Unternehmen aktiv eingebunden.


FMV – High-Tech für die heimische Industrie
Komponenten der FMV Roschker GmbH kommen heute in Produkten namhafter Markenhersteller aus den Bereichen Automobil-, Flugzeug- und Medizintechnik zum Einsatz. „Wir begleiten unsere Kunden von der ersten Idee bis hin zum fertigen Produkt“, erklärt Seitweger. Von der Simulation, Konstruktion, dem Formenbau und dem Spritzgießen bis hin zur kompletten Assemblierung von Bauteilen, deckt FMV den gesamten Produktionsprozess ab. Die Produktion erstreckt sich von Kleinserien bis hin zu Stückzahlen in Millionenhöhe.  

Besonders erfreulich für Seitweger sei die positive Umsatzentwicklung. Das Wirtschaftsjahr 2015 sei bisher das umsatzstärkste in der Geschichte von FMV gewesen. Zusätzlich verzeichne das Unternehmen einen kontinuierlichen Anstieg der Mitarbeiterzahl. Derzeit beschäftigt der Schalchener Betrieb 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.


Volles Haus beim Meusburger Konstrukteurstreffen

Ein spannendes Vortragsprogramm wurde geboten
Ein spannendes Vortragsprogramm wurde geboten.
Spektakulär – einer der drei hauseigenen Glühöfen bei Meusburger
Spektakulär – einer der drei hauseigenen Glühöfen bei Meusburger
Bilder: Meusburger

21.04.2016

Mitte April durften sich die Besucher des exklusiven Konstrukteurstreffen bei Meusburger auf ein tolles Vortragsprogramm freuen. Bei dem innerhalb von drei Tagen ausgebuchten Event bot sich die ideale Gelegenheit, um technische Neuheiten kennen zu lernen, Kontakte zu knüpfen und praktische Erfahrungen auszutauschen. Eines der Highlights war der Rundgang mit Besichtigung der Produktionshallen der Firma Meusburger.

Ein Vortragsprogramm der Superlative
Nach kurzem Empfang und Begrüßung der Besucher stellte Meusburger Verkaufsleiter Manfred Faßnacht das Unternehmen näher vor. Anschließend referierte Volkmar Brandmaier von CAMTEX über «Aufbereitung von CAD-Problemdaten für Formenbau und Spritzgußsimulation». Bei der nachfolgenden, knapp zweistündigen Betriebsführung durch die imposanten Produktions- und Lagerhallen, gestattete Meusburger exklusive Einblicke in seine Fertigungsprozesse und bot dabei genügend Raum für Fragen der Besucher. Für Herrn Dipl. Ing. (FH) Teufel, Geschäftsführer der Teufel Prototypen GmbH, war es die ideale Möglichkeit einen Eindruck von der Fertigungstiefe des Unternehmens zu gewinnen. „Ich bin sehr beeindruckt von der Fertigung bei Meusburger“, so Teufel, dessen Erwartungen mehr als erfüllt wurden.
Die Mittagspause wurde auf der sonnigen Terrasse bei kulinarischen Häppchen verbracht. Am Nachmittag erwarteten die Zuhörer weitere spannende Vorträge zu ausgewählten Themen rund um die Konstruktion. So referierte Andreas Kißler von der PSG Plastic Service GmbH über «Neue Heißkanalkonzepte für stabilere Werkzeuge» und Walter Ottendorfer von MECADAT präsentierte «VISI – die CAD/CAM Lösung für den Werkzeug- und Formenbau». Nach einer weiteren Pause führte Manfred Faßnacht von Meusburger das Thema «Einfach konstruieren mit Meusburger Normalien» aus, bevor das offizielle Ende der Veranstaltung um 16 Uhr erreicht war. Das durchwegs positive Feedback der Besucher bestätigt das erfolgreiche Konzept dieser Veranstaltung. Herr Hübner, Geschäftsführer der KWS Kölle GmbH, schätzt das Event für die gewonnenen Anregungen aus den Fachvorträgen und für die Kontaktpflege. „Meusburger ist für uns seit ca. 30 Jahren ein Top-Lieferant auf sehr hohem Niveau“, schwärmt er.

Entspannter Ausklang im Bregenzerwald
Nach einem spannenden Tag bei Meusburger wartete auf die zahlreichen Teilnehmer der Abendveranstaltung noch ein interessanter Abschluss. Zuerst die gemeinsame Fahrt ins nahegelegene Lingenau zur Besichtigung des Bregenzerwälder Käsekellers, welcher direkt gegenüber dem neu entstehenden Meusburger-Werk liegt. Anschließend der kulinarische Ausklang im Gasthof Adler in Schwarzenberg wo ein fantastisches Menü geboten wurde. Bis in die späten Abendstunden genossen die Besucher den entspannten Ausklang des Meusburger Konstrukteurstreffens.

www.meusburger.com


ZWEIKAMPF Schienbeinschoner — 3D-printed in Austria

Erster seriengefertigter 3D-gedruckter Schienbeinschoner der Welt
Erster seriengefertigter 3D-gedruckter Schienbeinschoner der Welt
Foto: Bernstein Innovation

18.04.2016

Was mit einer Idee eines Hobby-Keepers am Fußballfeld begann, ist nun der erste 3D-gedruckte Schienbeinschoner der Welt: ZWEIKAMPF. Ab sofort kann ZWEIKAMPF exklusiv im Rahmen einer Kampagne auf www.kickstarter.com vorbestellt werden. Die Auslieferung erfolgt nach erfolgreicher Kampagne ab Mitte Mai.

ZWEIKAMPF Schoner bestehen aus drei High-Tech Lagen. Die erste ist die 3D-gedruckte Shell mit einzigartiger Y-Struktur. Sie wurde neu-interpretiert und weiterentwickelt. Lehrmeister dafür waren die japanischen Samurai-Kämpfer, die sich bereits vor über 1000 Jahren die Vorzüge dieser Struktur zunutze machten.

Lage zwei und drei sind aus XRD Multifunktionsmaterial gefertigt, das speziell für die Beanspruchungen des Fußballsports entwickelt wurde. Das gelbe Inlay ist die mittlere Schicht und definiert den Härtegrad des Schoners. Das schwarze Inlay bildet das Bindeglied zwischen Schienbein und Schoner und sorgt für optimalen Tragekomfort. Mit 75 Gramm und 7 Millimeter, passt sich der ZWEIKAMPF Schienbeinschoner, dank der Analyse von über 250 Schienbein-Scans, an jedes Fußballerbein perfekt an. Mit dem markanten schwarz-gelben Design landet man einen Volltreffer schon vor dem Anpfiff.

Die auf 3D-Druck spezialisierte Bernstein Innovation GmbH wurde 2014 von Klaus und Jakob Schmied als Vater-Sohn-Unternehmen gegründet. Hochspezialisierte Komponenten, Kleinserien und individualisierte Einzelteile werden für renommierte Unternehmen der Automobil- und Medizinbranche im 3D-Druckverfahren produziert. Ziel ist es, führender Anbieter in Europa zu werden.

Diese Weltneuheit des jungen Unternehmens Bernstein Innovation, ist ab sofort für alle Amateur- wie Profifußballer, die ihre Schienbeine professionell, ohne Druckstellen und mit Stil schonen wollen, erhältlich.

Auf Kickstarter gestartet
Um die Serienproduktion starten zu können, sucht man derzeit auf Kickstarter nach Unterstützern. Die Crowdfunding-Kampagne wurde am 18. April gestartet, als Förderziel werden 50.000 Euro angepeilt. Der Preis für die personalisierten Schienbeinschoner liegt, je nach Variante, zwischen 125 und 150 Euro. Die Produktion und Auslieferung soll - bei erfolgreicher Kickstarter-Kampagne - bereits Mitte Mai beginnen.

www.zweikampf.com 
www.bernstein-innovation.com


Kunststoff-Recycler Kruschitz feiert 60 Jahre

Geschäftsführer Werner Kruschitz beschäftigt 140 Mitarbeiter an zwei Standorten.
Geschäftsführer Werner Kruschitz beschäftigt 140 Mitarbeiter an zwei Standorten.
Am Standort in Völkermarkt werden jährlich 30.000 Tonnen PET-Flaschen recycelt
Am Standort in Völkermarkt werden jährlich 30.000 Tonnen PET-Flaschen recycelt
Kunststoffe aus ganz Europa werden an den Standort in Kühnsdorf gebracht.
Kunststoffe aus ganz Europa werden an den Standort in Kühnsdorf gebracht.
Bilder: Kruschitz

14.04.2016

Die Firma Kruschitz verwertet an den Standorten in Völkermarkt und Kühnsdorf 66.000 Tonnen Kunststoffabfälle pro Jahr. Am 23. April feiert das Unternehmen sein 60-jähriges Jubiläum.

Mit den modernsten Kunststoffrecycling-Anlagen Europas, 140 Mitarbeitern und 66.000 Tonnen recyceltem Kunststoff pro Jahr zählt das Unternehmen Kruschitz zu den größten Kunststoffverwertern Europas. Ob Verpackungsmaterial aus Kunststoff, altes Spielzeug, Kanister, Kisten, Kunststoffmöbel, Kübel, Folien, Kunststoff-Produktionsresten von Firmen oder gebrauchten PET-Flaschen - im Vier-Schicht-Betrieb entsteht an den zwei Standorten in Völkermarkt und Kühnsdorf aus altem Kunststoff neuer.

„Es hat mich immer gestört, dass so viel Plastik weggeworfen und nicht recycelt wird”, sagt Geschäftsführer Werner Kruschitz. „Da hab ich mir gedacht: Jetzt muss etwas passieren.” Und das ist es auch: 1990 startete der Betrieb mit dem Zerkleinern von Kunststoffen. Der Grundstein für das Unternehmen war gelegt. Heute wird Kunststoff aus ganz Europa nach Völkermarkt und Kühnsdorf gebracht und weiterverarbeitet.

In fünf Schritten zu neuem Kunststoff
Bis aus gebrauchtem Kunststoff neuer entsteht, sind fünf Schritte nötig. Zuerst wird er sortiert, zerkleinert und gewaschen. Je nach Kunststoffsorte wird das Rohmaterial bei 180 bis 300 Grad Celsius geschmolzen, auf Wunsch eingefärbt und mit Additiven gefüllt. Das fertige Granulat wird dann in großen Silos gelagert bevor es auf die Reise in verschiedenen Verpackungen in die ganze Welt geht.

Ob in Österreich, Deutschland, Italien, den Niederlanden, Frankreich, Slowenien, Kroatien, Bosnien, Serbien, Rumänien, Ungarn, Slowakei, Tschechien, Türkei, China, Indien oder Südafrika - eines haben alle Kruschitz-Kunden gemeinsam: Sie erzeugen aus dem ehemals vermeintlichen Abfall neuen Kunststoff und schonen durch das Recycling die Umwelt.

PET-Flaschen bekommen teilweise eine Sonderbehandlung: Entweder werden sie in der PET-Folienanlage zu einer Folie extrudiert, die auch als Verpackung für Lebensmittel eingesetzt werden kann, oder als lebensmitteltaugliches Granulat für die Erzeugung von PET Flaschen für Mineralwasser und Softdrinks verwendet wird. Es gibt also nicht nur Recycling sondern auch Upcycling vom Abfall zu höherwertigen Produkten. Einige PET-Flaschen werden zu Flakes verarbeitet, woraus Umreifungsbänder und Polyesterfasern gefertigt werden. 30.000 Tonnen PET-Flaschen werden so pro Jahr am Standort im Industriepark Völkermarkt wiederverwertet.

Große Jubiläumsfeier
Begonnen hat alles aber eher zufällig. Valentin Kruschitz, der Vater von Werner, entsorgte vor 43 Jahren Papier für ein großes Unternehmen in Klagenfurt. Mit der einfachen Frage, was denn nun mit dem Kunststoff geschehen soll und ob Kruschitz ihn nicht mitnehmen könne, begann die Geschichte des Betriebes mit seiner Spezialisierung auf Kunststoffrecycling.

Am 23. April 2016 gibt es zwei Gründe zu feiern: Sowohl der Betrieb als auch der Eigentümer und Geschäftsführer werden 60 Jahre alt. Am Firmengelände in Völkermarkt hat Kruschitz eine große Feier mit Mitarbeitern, Geschäftspartnern und Freunden organisiert.

www.kruschitz-plastic.com


FACC-Crew feiert Meilenstein

Das aktuelle A320 Fancowls-Projektteam mit der 10.000. an Airbus ausgelieferten Triebwerksverkleidung.<
Das aktuelle A320 Fancowls-Projektteam mit der 10.000. an Airbus ausgelieferten Triebwerksverkleidung.
Bild: FACC AG
Patrick Penninger, Kurt Pieringer und Katrin Maier sind gemeinsam mit vielen anderen Mitgliedern der FACC-Crew für den Erfolg des Langzeitprojekts A320 Fancowls verantwortlich.
Patrick Penninger, Kurt Pieringer und Katrin Maier sind gemeinsam mit vielen anderen Mitgliedern der FACC-Crew für den Erfolg des Langzeitprojekts A320 Fancowls verantwortlich.
Bild: FACC AG

11.04.2016

10.000. Triebwerksverkleidung für A320 ausgeliefert

Die Crew des Luftfahrtzulieferers FACC feiert ein ganz besonderes Jubiläum. Kürzlich wurde die 10.000 Triebswerksverkleidung für den Airbus A320 ausgeliefert. Das 1995 gestartete Projekt zählt somit zu den erfolgreichsten Langzeitaufträgen des Unternehmens. Gleichzeitig ist es Musterbeispiel für den besonderen „FACC Spirit“, wie die drei langjährigen Projektmitarbeiter Katrin Maier, Patrick Penninger und Kurt Pieringer bestätigen. Aktuell startet FACC ähnliche Produktprogramme und schafft somit 200 neue Arbeitsplätze im Innviertel.

Seit mehr als 20 Jahren beliefert FACC den Flugzeughersteller Airbus mit speziell entwickelten Triebwerksverkleidungen für die A320. Sie schützen das Triebwerk vor Beschädigungen, unterstützen die Aerodynamik der Maschine und dämpfen gleichzeitig dank innovativer Materialen die Lärmentwicklung. Die 10.000. Auslieferung dieser sogenannten Fancowls ist auch ein Beleg für wertvolles langfristiges Teamwork im Unternehmen. Katrin Maier, Patrick Penninger und Kurt Pieringer sind drei Beispiele, wie die Erfolgsgeschichte eines Produkts auch Karrieren im Unternehmen beflügeln kann.

Jubiläum als vorläufiger Höhepunkt einer Musterkarriere
Die Schärdingerin Katrin Maier arbeitet seit zehn Jahren an diesem Projekt und ist stolz auf das aktuelle Jubiläum: „Es gibt in unserem Unternehmen viele Erfolgsgeschichten. Die 10.000. Auslieferung eines so bedeutenden Bauteils ist aber eine besondere Bestätigung für das Team.“ Ihre Karriere bei FACC begann die 32jährige Vorarbeiterin vor 13 Jahren. Am Beginn ihrer Karriere arbeitete sie im Cleanroom des Werks 1. Die Herstellung treibstoffsparender Winglets war eine ihrer ersten Tätigkeiten. Nach vier Jahren übersiedelte sie ins Werk 4 nach Reichersberg. Drei weitere Jahre später wurde ihr Engagement mit der Beförderung zur Schichtleiterin belohnt. Durch das wirtschaftliche Wachstum des Unternehmens und der gleichzeitigen Expansion der Produktion bekam sie ein Angebot als Vorarbeiterin. „Ich musste nicht lange überlegen, als ich gefragt wurde. Seither bin ich speziell für die Führung meines Produktionsteams, die Einhaltung der hohen Qualitätsstandards, aber auch für die Produktivität und die Kosten verantwortlich“, sagt Katrin Maier, die mittlerweile ein Team von elf Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern führt. Der 31jährige Patrick Penninger ist seit zehn Jahren in der FACC-Crew und arbeitete von Anfang an im A320 Fancowls-Projektteam. „In den vergangenen zehn Jahren haben wir wirklich gute Arbeit geleistet. Dass Airbus bei einem zentralen Bestandteil der A320 bereits so lange auf ein Unternehmen vertraut, setzt höchste Qualitätsstandards und ein starkes Team voraus“, sagt der gebürtige Deutsche, der mittlerweile ebenfalls in Schärding wohnt.

Mit FACC-Spirit zum Vice-President
Kurt Pieringer war im Jahr 1995 als erster Projektleiter mitverantwortlich für diesen Langzeiterfolg: Mit Innovationsgeist und Kreativität wurden in der Anfangsphase herausfordernde Hindernisse überwunden: „Wir fuhren teilweise zwischen Ried, Wien und Turin hin und her, um Know-how zu sammeln, einzelne Spezifikation zu bekommen und Freigaben zu erhalten. Damals ließ sich freilich noch nicht erahnen, welches Erfolgsprojekt wir damit eingeleitet haben.“ Die A320-Fancowls sind somit auch ein Paradebeispiel für den mittlerweile legendären FACC-Spirit. Mit diesem Pioniergeist wurden in den vergangenen 20 Jahren unzählige Arbeitsplätze geschaffen und nachhaltig gesichert. Aktuell befindet sich FACC in einer ähnlichen Phase. Dank des starken Marktumfelds und der hohen Reputation des Unternehmens starten derzeit mehrere Großprojekte. 200 neue Arbeitsplätze entstehen dadurch im Innviertel. In diesem Zusammenhang nimmt FACC aktuell wieder engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf, um ähnliche Erfolgsprojekte wie A320 Fancowls nachhaltig zu etablieren.

www.facc.com


Biesterfeld vertreibt antimikrobielle Masterbatches

08.04.2016

Ob in der Bahn, im Supermarkt oder im Krankenhaus: Überall dort, wo Menschen aufeinander treffen, können sich Keime verbreiten – sei es auf Türklinken, Lichtschaltern oder Griffen. Oberflächen aus einem antimikrobiell wirksamen Kunststoff können das Ansiedeln von gesundheitsgefährdenden Mikroorganismen wie zum Beispiel Bakterien verhindern. Funktionsbatches mit antimikrobieller und aseptischer Funktion der Firma Heroc können nun über Biesterfeld Plastic weltweit bezogen werden.

Das Feld der Anwendung für keimfreie Kunststoffe ist vielfältig: Im Haushalt, in der Lebensmittelindustrie, in Wassersystemen sowie in öffentlichen Gebäuden und Verkehrsmitteln. Besonders in Krankenhäusern und in Pflegeeinrichtungen sowie bei medizinischen Hilfsmitteln, die mit dem menschlichen Körper in Kontakt sind, ist eine möglichst keimfreie Umgebung wichtig. Antimikrobielle Kunststoffe reduzieren die Ansiedlung und Übertragung von Keimen. Außerdem senkt ihr Einsatz das Restrisiko einer nicht fachgerechten Reinigung.

„Gemeinsam mit Heroc bieten wir eine biozidfreie Lösung ohne Nanopartikel an. Die physikalische Wirkungsweise sorgt für eine keim- und bakterienfreie Oberfläche“, sagt Florian Brandes, European Product Manager bei Biesterfeld. „Dies ist die optimale Alternative zu chemischen Bioziden, Silber und Schwermetallen." Das Batch ist aufgrund der fehlenden Migration von Bestandteilen nachgewiesen weder toxisch, zytotoxisch noch allergieauslösend. Ein weiterer Vorteil: Es werden Resistenzen vermieden und das Risiko von Infektionen wird stark reduziert.

Nahezu alle Polymere können mit dem Masterbatch ausgerüstet werden – mit einer individuellen Dosierung je nach gewünschter Intensität der Wirksamkeit. Um Produkte antimikrobiell auszurüsten werden die Additive in den Werkstoff eingebracht. Dabei bleiben dessen grundsätzlichen Eigenschaften erhalten. Dazu gehört auch, dass die Fertigungsbedingungen weitgehend beibehalten werden können. Die so ausgerüsteten Kunststoffe schützen schnell und dauerhaft vor dem Befall von beispielsweise Bakterien.

Biesterfeld verfügt über ein breites Know-how und langjährige Erfahrung bei der komplexen Entwicklung von Pharma- und Medizinprodukten. Rund um die antimikrobiellen Produkte bietet Biesterfeld gemeinsam mit dem Partner Heroc einen Komplettservice. Dazu gehören das Entwickeln von individuellen Anwendungen und Masterbatches sowie das Testen im Labor. In die gesamte Projektarbeit fließt das Wissen zu den zu erfüllenden Normen sowie zu den Einflussfaktoren auf die antimikrobiellen Eigenschaften ein.

www.biesterfeld.com 


Polyamid-Halbzeuge: Automatische Herstellung und Qualitätsprüfung

Ensinger stellt die Halbzeugplatten und -rundstäbe der Produktlinie TECAST auf modernen Anlagen im Werk Cham her.
Ensinger stellt die Halbzeugplatten und -rundstäbe der Produktlinie TECAST auf modernen Anlagen im Werk Cham her.
Ensinger GmbH, Nufringen

08.04.2016

Ensinger hat die Herstellung von Guss-Halbzeugen inzwischen weitgehend automatisiert. Die neuen Anlagen am Produktionsstandort Cham ermöglichen die flexible und effiziente Fertigung aller Platten und Rundstäbe der Produktlinie TECAST. Fest programmierte Produktionsabläufe und eine vollautomatische Prüfung auf Lunker sorgen für eine gleichbleibend hohe Qualität, von der die Kunden bei der Weiterbearbeitung profitieren.

Das Umrüsten auf eine andere Plattendicke nimmt nur noch wenig Zeit in Anspruch. Die Formen lassen sich stufenlos verstellen – per Mausklick. So ist Ensinger in der Lage, die Standardprodukte mit einer hohen Ausbringungsrate und kurzfristigen Verfügbarkeit zu fertigen.

Auch bei Sonderprodukten kann das Werk Cham schnell und flexibel auf Kundenwünsche reagieren, da sich die Plattendicke millimetergenau einstellen lässt, angepasst an die Dimension des Endproduktes. Die kundenspezifische Einstellung der Materialstärke rentiert sich, denn der Zerspaner spart Zeit bei der Bearbeitung, außerdem entsteht bei Herstellung weniger Abfall. Damit sinken auch die Bauteilkosten.

Umfassendes Lagerprogramm
Mit vielfältigen Abmessungen, Farben und Modifikationen bietet Ensinger im Segment der gegossenen Polyamidplatten und -rundstäbe eines der größten Lagerprogramme auf dem Markt. TECAST-Platten der Stärken 8 bis 130 mm stehen in den Formaten 1000 x 500 mm, 2000 x 500 mm, 1000 x 1000 mm und 1000 x 2000 mm zur Verfügung. Zusätzlich sind bei 8 bis 60 mm dicken Platten nun auch die Formate 1220 x 1000 mm, 1220 x 2000 mm, 1220 x 3048 mm und 610 x 3048 mm als Lagerartikel kurzfristig lieferbar. Für den Lebensmittelkontakt bietet Ensinger darüber hinaus den am Halbzeug freigeprüften Werkstoff TECAST T natural an. Die Platten und Rundstäbe sind FDA-konform (§21 CFR 177.1500 (a) (b)) und erfüllen die Forderungen der Verordnungen (EU) Nr. 10/2011, (EG) Nr. 1935/2004 und (EG) Nr. 2023/2006.

www.ensinger-online.com


Pollmann Austria baut Produktion weiter aus

Robert Pollmann, DI (FH) Herbert Auer (CEO Pollmann International), Erwin Negeli (CEO Pollmann Austria), Rainer Hobiger (Pollmann - Projektleiter Hallenbau), Peter Ulrich (Geschäftsführer Leyrer & Graf), Markus Pollmann
Robert Pollmann, DI (FH) Herbert Auer (CEO Pollmann International), Erwin Negeli (CEO Pollmann Austria), Rainer Hobiger (Pollmann - Projektleiter Hallenbau), Peter Ulrich (Geschäftsführer Leyrer & Graf), Markus Pollmann
Bild: Pollmann

08.04.2016

Mit dem Bau einer neuen Produktionshalle mit 1.220 m² wird die Produktionsfläche am Standort Karlstein in Österreich zusätzlich erweitert.

Der neu gewonnene Platz ist bereits vor Baubeginn mit einem Großprojekt im Türschlossbereich bereits zu einem guten Teil verplant. „Das freut uns sehr,“ sagt Österreich-Geschäftsführer Erwin Negeli, „denn es zeigt, dass wir im Segment Türschloss nicht nur bei unseren bestehenden Kunden gut etabliert sind. Wir konnten nun zusätzlich ein anspruchsvolles Projekt bei einem neuen Kunden gewinnen.

Am Standort Karlstein ist Pollmann spezialisiert auf die Fertigung von komplexen Kunststoff-Metall-Verbindungen in hoher Stückzahl und Know-how-Träger bei der Entwicklung und Produktion von Umspritz-Teilen. „Entscheidend ist dabei, dass wir hier nicht nur als Spritzgießer auftreten, sondern entlang der Wertschöpfungskette des Produktes nachgelagerte Prozesse mit anbieten können, zB das automatisierte Setzen von Mikroschaltern, das Löten von Dioden, oder Verarbeitungsschritte wie Vergießen, Schweißen, Nieten oder Taumeln“ erklärt Negeli.

Die Inbetriebnahme der neuen Produktionshalle erfolgt 10 bis 12 Monate nach Spatenstich. Ab Anfang 2017 produziert Pollmann Austria seine elektromechanischen Präzisions-Bauteile somit auf einer Gesamthallenfläche von über 17.500 m². Bis zum kompletten Endausbau mit allen Anlagen in 2019 werden zusätzlich 25-30 Mitarbeiter in einem benötigt (24 Stunden/7 Tage Schicht-Modell). Die Entscheidung zur Erweiterung in Karlstein ist ein klares Bekenntnis von Geschäftsführung und Eigentümer zu diesem Standort und Ausdruck einer sozialen Mitverantwortung für die Region des nördlichen Waldviertels und den Menschen hier.

Interessante Perspektiven: Als Marktführer bei Schiebedach-Kinematiken legt Pollmann einen weiteren Fokus und in den Bereich Fahrzeugelektrifizierung für Hybridantriebe. Die dafür benötigten Baugruppen im Leistungsbereich Hochstrom spielen zukünftig eine zunehmend wichtige Rolle. Pollmann produziert bereits eine große Anzahl an Komponenten für die immer steigende Elektrifizierung im Fahrzeugbau. Bauteile für elektrische Lenkung, Luftklappensteuerungen oder Start-Stopp-Automatiken zählen genauso zum Produktportfolio, wie Bauteile für elektronische Stabilitätskontrollen, Benzinpumpen sowie Sensoren und Aktuatoren im Bereich des Luftmengen-Managements.

www.pollmann.at


Dreidimensionale Bildgebung mit aktiver Thermografie

LockIn-Thermografie
LockIn-Thermografie
Bild: SKZ

06.04.2016

Am SKZ wird die Informationsausbeute bei der aktiven Thermografie zur zerstörungsfreien Bauteilprüfung erhöht. Mittels der Thermografie lassen sich Unterschiede in der lokalen Temperaturleitfähigkeit durch die zeitliche Betrachtung der Temperaturausbreitung innerhalb eines Körpers detektieren.

Bei der aktiven LockIn-Thermografie wird das zu prüfende Bauteil entweder mit Hilfe thermischer Strahler, Ultraschall oder Induktion moduliert angeregt. Klassisch wird lediglich eine definierte Anregungsfrequenz eingesetzt. Dies hat den Nachteil, dass nur Fehlstellen bis zu der dazugehörigen Tiefenlage detektiert werden können. Ist diese, wie bei den meisten Prüfaufgaben nicht bekannt, so muss die Prüfung mit unterschiedlichen Frequenzen wiederholt werden, um ein Bauteil als fehlerfrei einstufen zu können. Dies geht mit Prüfzeiten von vielen Minuten bis Stunden und Datenmengen im mehrstelligen Gigabyte-Bereich einher. 

Im Zuge eines Forschungsvorhabens wird daher eine quasi-tomografische Prüfung realisiert, um die benötige Prüfzeit und die dadurch erzeugte Datenmenge signifikant zu reduzieren. Hierdurch werden den Anwendern die Bauteilstrukturen dreidimensional und damit leichter erfassbar vermittelt sowie die Auffindwahrscheinlichkeit einer Fehlstelle wesentlich erhöht. Dies wird durch eine Weiterentwicklung der bisher etablierten Anregungs- und Auswertemöglichkeiten erreicht werden. Mit den Ergebnissen des Vorhabens werden den Anwendern eventuelle Berührungsängste genommen und damit der Weg zum industriellen Systemeinsatz mit Hilfe von Best-Practice-Richtlinien geebnet.

Bei Interesse an den Forschungsergebnissen oder kostenlosen Probemessungen kann Kontakt mit dem SKZ aufgenommen werden.

www.skz.de


Freeformer erhält „Leonardo da Vinci“ Design-Award

Vom italienische Verband der Industriedesigner (AIPI) wurde der Freeformer von Arburg im März 2016 mit dem „Leonardo da Vinci“ Award ausgezeichnet.<
Vom italienische Verband der Industriedesigner (AIPI) wurde der Freeformer von Arburg im März 2016 mit dem „Leonardo da Vinci“ Award ausgezeichnet.
Foto: ARBURG

06.04.2016

Im Rahmen der Messe MECSPE nahm Arburg am 17. März 2016 in Parma, Italien, den internationalen „Leonardo da Vinci“ Award entgegen. Der italienische Verband der Industriedesigner AIPI (Associazione Italiana Progettisti Industriali) zeichnete mit diesem Preis das Design des Freeformers aus, ein innovatives System für die additive Fertigung.

„Ich freue mich, im Namen von Arburg Italien die begehrte Auszeichnung entgegenzunehmen. Unser Freeformer ist einmalig – sowohl was das Design betrifft als auch die vielfältigen Möglichkeiten, die er Kunststoffverarbeitern bei der additiven Fertigung von funktionsfähigen Einzelteilen und Kleinserien bietet“, betonte Geschäftsführer Adriano Carminati bei der feierlichen Preisverleihung im Rahmen der Messe MECSPE in Parma, Italien.

Internationaler Design-Award
Der vom italienischen AIPI-Verband im Jahr 1981 ins Leben gerufene internationale „Leonardo da Vinci“ Award wird alle zwei Jahre an Personen und Unternehmen vergeben, die einen wertvollen Beitrag zu Design und technischen Innovationen für die Industrie leisten. Neben Arburg wurden in diesem Jahr der italienische Ingenieur Aldo Costa ausgezeichnet, der bereits 32 Formel 1-Rennwagen designt und entwickelt hat, sowie die Helikopter-Sparte des Unternehmens Finmeccanica und die Radsport-Firma Victoria.

Innovativer Freeformer für die additive Fertigung
Um eine hohe Produktionseffizienz auch bei der Herstellung kleiner Stückzahlen bis hin zu Losgröße 1 zu erzielen, hat Arburg ergänzend zu seinen Allrounder-Spritzgießmaschinen den Freeformer für die additive Fertigung entwickelt und 2015 in den italienischen Markt eingeführt. Der Freeformer fertigt funktionsfähige Kunststoffbauteile additiv auf Basis von 3D-CAD-Daten und qualifizierten Standardgranulaten.

www.arburg.com


Größte PO-Rohrextrusionslinie in Rumänien

Auf der Linie von battenfeld-cincinnati hergestelltes Großrohr mit 1,2 m
Auf der Linie von battenfeld-cincinnati hergestelltes Großrohr mit 1,2 m Durchmesser und Farbstreifen
Foto: © Tehno World

04.04.2016

Im vergangenen Jahr installierte der rumänische Rohrhersteller Tehno World eine komplette PO-Rohrextrusionslinie von Battenfeld-Cincinnati, die mit Fördermitteln aus einem EU-Projekt finanziert wurde.

Mit dieser Linie erweiterte das Unternehmen seine Kapazität am Standort bei Falticeni, Jud. Suceava um die Herstellung von Zweischicht-HDPE-Rohren mit Durchmessern von bis zu 1,2 m. Tehno World ist der einzige Hersteller in Rumänien, der in der Lage ist, Rohre mit Durchmessern dieser Größenordnung zu produzieren, und ist nun auch auf dem europäischen Großrohr-Markt aktiv. Die Mehrzahl der Extrusionslinien für Glattrohre und Wellrohre am Unternehmensstandort stammen entweder komplett von Battenfeld-Cincinnati oder enthalten wesentliche, von Battenfeld-Cincinnati gelieferte Komponenten.

Die 1,2 m Linie produziert Rohre der Druckklassen SDR 11, SDR 17 und SDR 26. In einer Open House-Veranstaltung im Oktober 2015 wurde sie den Kunden von Tehno World vorgestellt.

Die Linie ist mit einem solEX 90-40 als Hauptextruder und einem uniEX 45-30 als Coextruder ausgestattet, welche beide mit Wechselstromantrieben, optimierten Schneckengeometrien und luftgekühlten Bimetall-Zylindern sehr wirtschaftlich arbeiten.

Zum Aufbringen von Farbstreifen lieferte Battenfeld-Cincinnati den kleinen, kompakten Coextruder coEX 30-25, montiert auf einem Werkzeug-Fahrgestell mit einem Schwenkarm für leichte Beweglichkeit.

In die neue Großrohrlinie sind zudem einige FDC-Komponenten (FDC = fast dimension change/schneller Dimensionswechsel) eingebaut: Der Rohrkopf ist mit einem verstellbaren Massespalt ausgestattet. Er besteht aus einem kegelförmigen Dorn und einer Außenhülse, die sich in Längsrichtung bewegt. Damit können Rohrdurchmesser von 900 bis 1.200 mm realisiert werden und – mit einem entsprechenden Aufsatz – auch Rohrdurchmesser zwischen 500 und 800 mm (SDR 11 – SDR 26). Die FDC-Komponenten sind komplett in die BMCtouch Extruder-Steuerung integriert.

Lesen Sie hier die gesamte Pressemitteilung

www.battenfeld-cincinnati.com


60 Jahre Familienbetrieb Ernst Wittner

Ein Familienbetrieb mit Tradition: Geschäftsführer Ing. Wolfgang Wittner (rechts) mit seinem Neffen, Prokurist Ing. Christian Bruckmüller.<
Ein Familienbetrieb mit Tradition: Geschäftsführer Ing. Wolfgang Wittner (rechts) mit seinem Neffen, Prokurist Ing. Christian Bruckmüller.
Foto: K. Sochor/Ö. Kunststoffzeitschrift
Mikrospritzgussteil - 2 Metallkomponenten - zusammengefügt und umspritzt im HIMICO-Projekt
Mikrospritzgussteil - 2 Metallkomponenten - zusammengefügt und umspritzt im HIMICO-Projekt
Bild: Wittner
Bild: Wittner

30.03.2016

Das Familienunternehmen Ernst Wittner GmbH ist seit 60 Jahren im Bereich Spritzguss und Werkzeugbau tätig und damit in Wien einer der letzten verbleibenden Betriebe der Kunststoff verarbeitenden Industrie. Dass Innovation und permanente Investitionen in qualifizierte Mitarbeiter und neue Technologien zum Erfolg führe, hat Wittner in den letzten Jahrzehnten gezeigt. Spezialisiert hat man sich auf den Mikrospritzguss und die Fertigung der dafür benötigten Werkzeuge. Dank einer geschlossenen Prozesskette im Unternehmen kann dem Kunden durchgängige Beratung und Individualität angeboten werden.

Bereits vor 60 Jahren – im Jahr 1956 wurde von Ernst Wittner die Firma Ernst Wittner als Einzelunternehmen gegründet. Befasste man sich anfangs hauptsächlich mit der Herstellung von technischen Kleinteilen im Spritzgussverfahren, spezialisierte man sich später immer mehr auch auf die Anfertigung von Werkzeugen, Vorrichtungen und Sonderteilen, wobei die Konstruktion bis heute im eigenen Haus erfolgt. Im Jahr 1976 wurde das Einzelunternehmen in eine Ges.m.b.H. umgewandelt und Ing. Wolfgang Wittner wurde zum Geschäftsführer des Familienunternehmens ernannt. Besonders die Entwicklung des Segments Mikrowerkzeugbau und –spritzguss wurden in den letzten Jahren vorangetrieben.

Heute befindet sich der Unternehmensstandort im 14. Bezirk, wo derzeit 16 Mitarbeiter beschäftigt sind.

Artikel in der aktuellen Kunststoffzeitschrift Österreich

www.wittner.at


E 6570 Verteilerbox für Endschalter

NEU bei Meusburger – E 6570 Verteilerbox für Endschalter
NEU bei Meusburger – E 6570 Verteilerbox für Endschalter
Foto: Meusburger

30.03.2016

Mithilfe der neuen E 6570 Verteilerbox von Meusburger ist es möglich, mit nur einem Anschluss an die Maschine mehrere Endschalter gleichzeitig abzufragen.

Somit bietet das Neuprodukt die optimale Grundlage für eine übersichtliche und einfache Prozessüberwachung. Bis zu 6 Endschalter können je nach Anwendung mit einer Schließer- oder Öffnerfunktion belegt werden.

Die integrierten LED-Leuchten ermöglichen es, jeden einzelnen Endschalter auf seine Funktion zu kontrollieren. Das Gehäuse aus pulverbeschichtetem Aluminiumdruckguss erlaubt den Einsatz auch unter extremen Bedingungen.

Die E 6570 Verteilerbox und das passende Zubehör für den Anschluss der Endschalter sind bei Meusburger wie gewohnt sofort ab Lager lieferbar.

www.meusburger.com


ARBURG Technologie-Tage 2016

Mehr als 6.500 Kunststoff-Fachleute aus aller Welt besuchten vom 16. bis 19. März die Arburg Technologie-Tage 2016.
Mehr als 6.500 Kunststoff-Fachleute aus aller Welt besuchten vom 16. bis 19. März die Arburg Technologie-Tage 2016.
Bild: ARBURG

22.03.2016

Insgesamt rund 7.100 geladene Gäste aus 55 Nationen besuchten vom 16. bis 19. März die Arburg Technologie-Tage 2016.

Am Stammsitz in Loßburg erhielten sie einen umfassenden Überblick über Neuheiten, Branchentrends, komplexe Turnkey-Lösungen und technische Innovationen. Highlight war die Weltpremiere der elektrischen Maschinenbaureihe „Golden Electric“. Mit dem Schwerpunkt Produktionseffizienz und Industrie 4.0 präsentierte Arburg mit rund 50 Exponaten, der Effizienz-Arena und dem speziellen Servicebereich einen weltweit einmaligen Überblick über Spritzgießtechnologie, additive Fertigung und das Thema Industrie 4.0 in der Kunststoffverarbeitung. Expertenvorträge und Betriebsführungen rundeten das Angebot ab.

„Unsere Technologie-Tage sind ein Publikumsmagnet für die internationale Kunststoffwelt. Seit 1999 konnten wir bis heute insgesamt über 73.800 Besucher in Loßburg begrüßen“, unterstreicht Michael Hehl, geschäftsführender Gesellschafter und Sprecher der Arburg-Geschäftsführung.

„Goldenes Highlight“: neue elektrische Baureihe
Mit der elektrischen Baureihe Golden Electric setzt Arburg die Erfolgsgeschichte der hydraulischen Einstiegsbaureihe Golden Edition fort. Die neuen Allrounder entsprechen den Anforderungen der Kunden nach leistungsstarken Einstiegsmaschinen für die präzise und energieeffiziente Fertigung anspruchsvoller Spritzteile. Dank standardisierter Komponenten zeichnen sich die neuen Maschinen durch hochwertige, bewährte Arburg-Technik „Made in Germany“ und ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis aus. Sie sind in vier Baugrößen mit Schließkräften zwischen 600 und 2.000 kN erhältlich.

Lesen Sie hier den Nachbericht der Arburg Technologie-Tage

www.arburg.com


Das läuft wie geschmiert

21.03.2016

Als Spezialist für polymerspezifische Lösungen bietet ROWA Masterbatch mit der Produktgruppe ROWALID®-GL verschiedene Gleitmittelmasterbatches für den Einsatz in technischen Teilen an.

Die Additivmasterbatches von ROWA Masterbatch sind auch in Kombination mit Farbe oder beispielsweise UV-Schutzmitteln erhältlich. Zudem sind sie auf Wunsch für den Einsatz mit Lebensmittelkontakt geeignet. Alle Gleitmitteltechnologien können mit verschiedenen Polymeren, wie unter anderem PC, PA, PBT und TPU, kombiniert werden. Wie alle Produkte von ROWA Masterbatch lässt sich ROWALID®-GL spezifisch auf die individuellen Kundenanforderungen anpassen.

Technische Teile erfordern verschiedene Typen von Gleitmitteln. Dabei stellt sich stets die Frage, ob externe oder interne Gleitmittel eingesetzt werden sollen. Interne Gleitmittel sind leicht in der Polymerschmelze löslich und bewirken eine innere Schmierung der Polymerketten sowie die Benetzung von Füllstoffen. Externe Gleitmittel sind im Polymer unverträglich und erzeugen eine dünne Schicht auf der Außenseite des Formteils.

Mit speziellen Gleitmitteln kann eine Art permanente Schmierung zustande kommen, ohne die Teile zusätzlich zu ölen oder fetten. Zahnräder und Gleitlager aus Kunststoff mit Gleitmittelmasterbatches besitzen einige Vorteile gegenüber metallischen Werkstoffen. Zusätzliche Schmiermittel sind nicht mehr nötig und der Trockenlauf ist wartungsfrei. Außerdem können Kunststoffteile dort eingesetzt werden, wo metallische Materialien nicht möglich oder unerwünscht sind.

Durch Zusatz von Gleitmitteln in Kunststoffen wird also nicht nur das Fließverhalten verbessert, sondern auch viele weitere Eigenschaften können sich zum Positiven ändern: Die Funktionen von internen Gleitmitteln beim Mischen sind Homogenisierung, Phasenvermittlung und Dispersion. Bei der Verarbeitung wird außerdem die Viskosität verringert, und die Pigmentdispergierung unterstützt. Allgemein spricht man hierbei von den rheologischen Eigenschaften. Externe Gleitmittel helfen bei der Trennung und Entformung des Materials. Das Fertigteil kann eine zusätzliche Antiblock- sowie eine Slipwirkung erhalten. Durch spezielle Gleitmittel wird die Reibung mit anderen Teilen stark verringert. Dies lässt sich weitestgehend mit dem Begriff Tribologie beschreiben.

www.rowa-masterbatch.de


TER Plastics Polymer Group erweitert ihr Produktportfolio

20.03.2016

Exklusiv in Europa: DURAFIDE® PPS

DURAFIDE® PPS (Polyphenylensulfid) zeichnet sich durch hervorragende mechanische, thermische und elektrische Eigenschaften aus. Die PPS-Typenreihe ist sehr dimensionsstabil und auf Grund der eingesetzten Glasfasertechnologie besonders chemikalienresistent. Darüber hinaus bietet das Material ein großes Verarbeitungsfenster, ist inhärent flammwidrig und als UL 94 V-0 gelistet. Geringste Wasseraufnahme und internationale Trinkwasserzulassungen erlauben den Einsatz im Sanitärbereich und dank hoher Wärmeformbeständigkeit sowie hoher Maßgenauigkeit ist DURAFIDE® PPS bestens für den Einsatz im Automotive Powertrain geeignet.

Durch die Zusammenarbeit der eigenen Anwendungstechniker mit dem Technical Solution Center von Polyplastics bietet Ter Hell umfassende Prüfmöglichkeiten sowie kompetente technische Beratung und Unterstützung.

Durch den Ausbau der exklusiven Vertriebspartnerschaft zwischen Ter Plastics und Polyplastics ist es im gesamten europäischen Markt verfügbar.

www.terhell.de


Zertifizierte Verpackungsqualität für rumänische Krankenhäuser

Das rumänische Unternehmen Hexi Pharma setzt auf Verpackungsqualität von Greiner Packaging
Das rumänische Unternehmen Hexi Pharma setzt auf Verpackungsqualität von Greiner Packaging.
Greiner Packaging International

16.03.2016

Greiner Packaging beliefert seit zwei Monaten den größten rumänischen Desinfektionsmittel-Spezialisten Hexi Pharma.

Hexi Pharma zählt seit über 20 Jahren zu den bedeutendsten Desinfektionsmittel-Herstellern in Rumänien. Das Unternehmen beliefert Krankenhäuser, Labors und Kliniken aber auch Hotels, Restaurants und Schulen mit Desinfektions- und Reinigungsmitteln. Seit Dezember 2015 werden die Hygieneprodukte und Desinfektionsmittel für Krankenhäuser in Kunststoffflaschen von Greiner Packaging verpackt. „Wir konnten den Kunden vor allem mit unseren hohen Produktionsstandards überzeugen“, betont Günter Ausserwöger, Sales Director Kavo, „wir besitzen langjährige Erfahrung in dieser Branche und wissen, worauf es den Spezialisten in diesem Bereich ankommt.“

Sichere und gleichzeitig kosteneffiziente Verpackung
Greiner Packaging verfügt nicht nur über die entsprechenden Zertifizierungen sondern stellt auch mit abgestimmten Stresstests sicher, dass die Produkte in ihrer Verpackung sicher und ADR konform (das heißt gemäß dem europäischen Übereinkommen zur internationalen Beförderung gefährlicher Güter) auf Europas Straßen transportiert werden können. Produziert werden die Kunststoffflaschen mit zwei unterschiedlichen Mündungsgrößen. Dank wechselbarer Aufsätze kann dies auf nur einem Werkzeug erfolgen, was für den Kunden einen wesentlichen Kostenvorteil bedeutet. „Die Verpackungen sind so nicht nur sicher, sondern gleichzeitig kosteneffizient. Diese Serviceorientierung wird sehr geschätzt“, so Ausserwöger.

www.greiner-gpi.com


Maßgeschneiderte Dichtungen und Profile

Egal ob Kleinserie oder Großserie - VOST liefert Profile und Dichtungen nach Kundenwunsch.
Egal ob Kleinserie oder Großserie - VOST liefert Profile und Dichtungen nach Kundenwunsch.
Bild: VOST
Individuelle und maßgeschneiderte Extrusions-Lösungen.
Individuelle und maßgeschneiderte Extrusions-Lösungen.
Bild: VOST

15.03.2016

Die 2015 gegründete VOST Kunststofftechnik GmbH in Ebensee hat sich auf Kunststoffprofile und Dichtungen abseits von Standardprodukten spezialisiert, die an die jeweilige Verwendung genau angepasst werden.

Die Wahl des richtigen Kunststoffs entscheidet maßgeblich über das mögliche Einsatzgebiet von Dichtungen und Profilen. Wenn UV-Stabilität, fungizide Resistenz oder flammhemmende Eigenschaften notwendig sind, bietet VOST maßgeschneiderte Produkte an, die allen Anforderungen entsprechen. Auch für die unterschiedlichsten Industrieanwendungen, welche besondere Eigenschaften wie z.B. Druckbeständigkeit, Temperaturbeständigkeit, Chemikalienbeständigkeit oder Verschleiß- und Abriebfestigkeit fordern, liefert das junge Unternehmen Schläuche und Profi le. Dabei werden sowohl Kleinserien als auch Großbestellungen realisiert.

Prototypen aus PLA und ABS Neben dem Herstellen von Dichtungen und Profilen im Extrusionsverfahren hat das Unternehmen mit dem Anfertigen von Prototypen mittels 3D-Druck aus PLA und ABS ein zweites Standbein. Dabei setzen die beiden Geschäftsführer Helmut Vogtenhuber und Martin Straßer neben ihrer 20-jährigen Erfahrung auf hauseigenes CAD-Rendering und 3D-Prototyping, um die Kundenwünsche rasch und qualitativ hochwertig umzusetzen.

www.vost-kunststofftechnik.at


Weniger Schnittstellen verkürzen Durchlaufzeit

Werkzeugbau bei der Putz GmbH: Erodieren, HSC Fräsen, Graphitbearbeitung und Tieflochbohren.<
Werkzeugbau bei der Putz GmbH: Erodieren, HSC Fräsen, Graphitbearbeitung und Tieflochbohren.
Bild: Putz
Firmenchef Dipl. Ing. (FH) Georg Putz.
Firmenchef Dipl. Ing. (FH) Georg Putz.
Bild: Putz

15.03.2016

Das in zweiter Generation geführte Familienunternehmen Metall- und Plastikwaren Putz GmbH in Abtenau befasst sich seit knapp 40 Jahren erfolgreich mit der Entwicklung und Herstellung von technisch hochwertigen Spritzgussformen und Kunststoffbauteilen. Die Ausbildung der Mitarbeiter hat einen zentralen Stellenwert im Unternehmen.

Die Kunden des Salzburger Unternehmens mit knapp 30 Mitarbeitern kommen vorwiegend aus den Bereichen Elektronik-, Fahrzeug-, Medizin-, Konsum- und Sportindustrie. Putz setzt in der Entwicklung auf neueste CAD/CAM-Systeme in Verbindung mit Simulationsprogrammen. Im Werkzeugbau arbeitet das Unternehmen mit engsten Toleranzen und setzt Rapid Moulding und HSC Fräsen ein. Mit Spritzgießmaschinen von 25 bis 300 Tonnen Schließkraft verarbeitet Putz neben Commodities auch Hochleistungskunststoffe.

Eigene Ausbildung hat sich bewährt
„Alle Mitarbeiter im Werkzeugbau und in der Entwicklung sind ehemalige Lehrlinge. In der Regel machen unsere Lehrlinge die Doppellehre Werkzeugbau und Konstruktion. Bei Interesse können die jungen Leute auch die Lehre mit Matura machen“, erzählt Firmenchef Georg Putz. Besonders stolz ist er, dass Putz es geschafft hat, die Mitarbeiter so auszubilden, dass jeder die komplette Prozesskette von Entwicklung bis zur Serienreife übernehmen kann. Der jeweilige Mitarbeiter konstruiert und entwickelt das Bauteil gemeinsam mit dem Kunden und erstellt die Werkzeugkonstruktion und alle nötigen CNC-Programme. Danach arbeitet der Mitarbeiter auch aktiv im Werkzeugbau mit, hilft bei der Bemusterung und erstellt gemeinsam mit dem QM-Beauftragten den Erstmuster-Prüfbericht. So entfallen die zeitaufwändigen und fehleranfälligen Schnittstellen. Der Kunde hat zudem einen kompetenten Ansprechpartner, welcher über alle Schritte Bescheid weiß. Die Ergebnisse seien, so Georg Putz, wesentlich kürzere Durchlaufzeiten und eine Reduzierung der Änderungsschleifen auf ein Minimum.

www.mpp-austria.at


Schnuller-Alarm

70 verschiedene Produkte für Kinder von Null bis drei Jahren sind derzeit erhältlich.
MAM produziert zum größten Teil in Österreich. Die Zulieferunternehmen aus dem Spritzguss-Bereich müssen hohe qualitative und hygienische Auflagen erfüllen.
Bild: MAM

14.03.2016

40 Jahre MAM: Spezialist für Babyartikel

MAM ist ein Familienunternehmen aus Wien und in vielen Ländern Marktführer für hochqualitative Babyartikel.

Vom ersten Schrei an begleitet MAM „kleine Kunden“ und hilft mit seinen Produkten den jungen Eltern, die Nerven zu bewahren. MAM setzt seit seiner Gründung im Jahr 1976 auf höchste Qualität. Damals hatte Firmengründer Peter Röhrig die Idee, Design und optimale Funktionalität mit medizinischer Sicherheit zu verbinden.

Für das Baby nur das Beste
MAM Produkte, zu denen neben Schnullern, auch Schnullerbänder, Babyflaschen, Trinkbecher, Beißringe, Essbesteck, Zahnputzutensilien und Stillzubehör gehören, haben sich am Markt gut durchgesetzt. Mehr als 70 Millionen MAM Baby-Artikel werden heute weltweit in 61 Ländern auf fünf Kontinenten verkauft. 70 verschiedene Produkte für Kinder von Null bis drei Jahren sind derzeit erhältlich und es wird bereits weitergeforscht an neuen Produkt-Entwicklungen. Die vielen Patente zeigen die innovativen Ideen der Entwickler bei MAM. Die hautschonende Innenseite des Schnullerschildes und das auslaufsichere Ventil der MAM Trinkbecher sind nur zwei Beispiele dafür.

BPA-frei
„Kindersicherheit ist für uns, das absolut oberste Gebot, deshalb besteht das Sortiment seit Jahren aus BPA-freien Stoffen“, betont Norbert Polatschek, Leiter der Technischen Entwicklung bei MAM. „Polypropylen wird hier eingesetzt, da dieses Material völlig unbedenklich und weltweit zugelassen ist.“

www.mambaby.com


Mit Innovationskompetenz zum Unternehmenserfolg

Dr. Alexander Persterer setzt auf einen ganzheitlichen Zugang zum Thema Innovation.<
Dr. Alexander Persterer setzt auf einen ganzheitlichen Zugang zum Thema Innovation.
Bild: www.mediendienst.com/Foto Wilke

13.03.2016

Der Innovationsspezialist ALPEC Innovation Consulting stellt die Steigerung der Innovationsperformance seiner Kunden in den Mittelpunkt der Beratungstätigkeit - vom effizienten Einstieg in das Thema Innovation bis zur Optimierung von High Performance

Innovationssystemen.

Top-Unternehmen zeigen, dass nur der umfassende, ganzheitliche Zugang zum Thema Innovation zum wirtschaftlichen Erfolg führt. Darauf baut der ALPEC-Beratungsansatz SINN Smart INNovation® mit den dazugehörenden Instrumenten und Methoden auf.

Mit SINN zum Erfolg
„Als sinnvoller erster Schritt kann das ALPEC-Innovationsaudit einen präzisen Befund zur Innovationsfähigkeit eines Unternehmens liefern und effektive, pragmatische Ansätze zur Steigerung der Innovationsperformance aufzeigen“, erklärt Dr. Alexander Persterer, Geschäftsführer und Gründer von ALPEC Innovation Consulting. „Zentrale Elemente im ALPEC-Portfolio sind Analyse, Optimierung und Nutzung von betrieblichen Kernkompetenzen.“ Ein weiterer Baustein auf dem Weg zum wirtschaftlichen Erfolg ist schließlich die von Persterer entwickelte Business Attractivity Matrix© zur systematischen Entwicklung und Bewertung neuer Geschäftsideen.

Kompetenzlandkarte
Auf der Basis der kürzlich mit der IMG Innovation Management Group vereinbarten Zusammenarbeit haben nun auch Kunden von ALPEC Zugang zum Kompetenz-Mapping©, einer im Rahmen der Cluster-Initiative Kompetenzlandkarte bereits vielfach praxiserprobten Methode zur Identifikation kompetenzbasierter Wachstumspotenziale. „Damit praktiziert auch ALPEC selbst Open Innovation und Kooperation, ganz im Sinne des Cluster-Leitspruches Innovation durch Kooperation“, betont Persterer.

www.alpec.at


Gemeinsam einfach mehr erreichen

Ausgezeichnete Leistung: Oldenburg Kunststoff-Technik wählt NGR Next Generation Recyclingmaschinen zum „Lieferanten des Jahres“
v.l.n.r.: Josef Hochreiter, Geschäftsführer NGR mit Dr. Heinz Oldenburg, Geschäftsführer Oldenburg Kunststoff-Technik
Bild: NGR Next Generation Recyclingmaschinen GmbH

11.03.2016

Oldenburg Kunststoff-Technik zeichnet NGR als „Lieferant des Jahres 2015“ aus

Die Qualität eines Unternehmens gewinnt auch mit der Auswahl der passenden Lieferanten. Oldenburg Kunststoff-Technik GmbH kontrolliert deshalb sehr genau die Kompetenz seiner Dienstleister und zeichnet jährlich den besten aus. Über die Wahl zum „Lieferanten des Jahres 2015“ darf sich NGR Next Generation Recyclingmaschinen GmbH aus Österreich freuen. NGR überzeugte den deutschen PE-Folienprofi mit Spitzentechnologie, partnerschaftlicher Beratung sowie reaktionsschneller Serviceunterstützung.

Luftpolsterfolien, Schaumfolien, Stretchfolien (Blas- und CAST-Folien): Bis zu 11.000 Tonnen hochwertiger PE-Folien verlassen jährlich die Produktionshallen von Oldenburg Kunststoff-Technik. An zwei Standorten in Bayern, Chieming/Egerer und Hart, wird nicht nur auftragsbezogen produziert, sondern auch individuell konfektioniert. Um den wertvollen Werkstoff PE optimal und so vielseitig wie möglich zu nutzen, wird ein großer Teil der Produktionsmaschinen selbst konstruiert – mit dem Fachwissen von Firmengründer Dr. Heinz Oldenburg, Maschinenbauer und promovierter Kunststoffingenieur, sowie dem Know-how der 110 erfahrenen Mitarbeiter.

Laufende Lieferantenbewertungen zeigen, auf wen man zählen kann
Die hohe Sorgfalt und die hohen Ansprüche, die Dr. Oldenburg und seine Mitarbeiter an ihre Produkte und Produktionsmaschinen stellen, gelten genauso für alle Dienstleister, die mit Oldenburg Kunststoff-Technik zusammenarbeiten. Für NGR bedeutet dies, dass das Unternehmen nicht allein an der technischen Leistung der Recyclinganlagen gemessen wird. Oldenburg Kunststoff-Technik überprüft und bewertet kontinuierlich Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit des Service‘ oder auch die Problemlösekompetenz der NGR-Mitarbeiter. Bei dem deutschen PE-Folienproduzenten sind insgesamt drei Recyclinglösungen von NGR im Einsatz. Zwei Maschinen der E: GRAN Folienbaureihe (seit 2014 bzw. 2015) dienen inline zur hochwertigen Aufbereitung von Folienrandstreifen. Darüber hinaus investierte Oldenburg Kunststoff-Technik 2015 in eine S: GRAN, für die material- und energieschonende Aufbereitung sperriger PE-Produktionsabfälle und Anfahrklumpen.

Partnerschaftliche Beratung schafft vertrauensvolle Kundenbeziehungen von Anfang an
Bevor die erste NGR-Recyclingmaschine bei Oldenburg-Kunststofftechnik in Betrieb ging, konnten in einem der unternehmenseigenen NGR-Kundencenter bereits überzeugende Fakten geschaffen werden. Durch modernste Recyclingtechnik, erfahrene Versuchstechnik und das hauseigene Labor wurde vorab für das Kundenmaterial der optimale Recyclingerfolg ermittelt. Dank dieser Testläufe im Kundencenter Feldkirchen hatte Oldenburg Kunststoff-Technik die technische und ökonomische Gewissheit, geprüftes, herausragendes rGranulat zu erhalten und somit in die richtige Recyclingtechnik zu investieren.

Die Verantwortung für den Schutz der Umwelt ernst nehmen
Recycling ist der Königsweg, um die wertvolle Ressource Kunststoff im Produktionskreislauf zu halten. Ziel des innerbetrieblichen Recyclings ist daher, einer abfallfreien Produktion so nahe wie möglich zu kommen. Oldenburg Kunststoff-Technik ist ein gutes Beispiel für die vielen KMU`s, die sehr bewusst diesen Weg zur Kreislaufwirtschaft wählen. Produktionsabfälle entstehen zwangsläufig bei den allermeisten Produktionsverfahren. Diese wieder aufzubereiten, macht nicht nur ökonomisch Sinn. Verantwortung für die Umwelt zu übernehmen und einen nachhaltig agierenden Betrieb zu führen, das sind fest verankerte und wichtige Werte für das deutsche Unternehmen. NGR will diesen verantwortungsvollen, nachhaltigen Umgang mit der wertvollen Ressource Kunststoff auch zukünftig für und mit seinen Kunden aktiv und partnerschaftlich weiter vorantreiben.

www.ngr.at


OFI - kompetenter Entwicklungspartner

Das OFI ist Spezialist für Qualitätsprüfung und -sicherung in Österreich.
Das OFI ist Spezialist für Qualitätsprüfung und -sicherung in Österreich.
Bild: OFI
Das OFI ist Spezialist für Qualitätsprüfung und -sicherung in Österreich.
Das OFI ist Spezialist für Qualitätsprüfung und -sicherung in Österreich.
Bild: OFI

11.03.2016

Das OFI prüft und bestätigt mit 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an vier Firmenstandorten die Zuverlässigkeit von Werkstoffen, begutachtet Bauwerke und plant Sanierungen.

Ob Autolack, Babyschnuller oder Fleischverpackung, ob Biomasse-Pellets, Medizinprodukte oder Geotextilien – das OFI prüft, bestätigt und zertifiziert unterschiedlichste Werkstoffe und Materialien, sowohl in der Kernkompetenz Werkstoffanwendungen als auch im Bereich Bauwerkserneuerung. Damit wird nicht nur Produktqualität gesichert sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit des jeweiligen Herstellers gestärkt. Prüfergebnisse stellen die Grundlagen für Gutachten dar, die zum Beispiel zur versicherungstechnischen Abklärung herangezogen werden oder eine Adaptation von Produktionsprozessen nach sich ziehen bzw. Produkte an neue Anforderungen und Einsatzbereiche anpassen.

Produktentwicklung und Qualitätsprüfung
Neben der Materialprüfung steht die Produktentwicklung wie auch die Produktoptimierung im Fokus des OFI. Expertinnen und Experten begleiten mit fachlich tiefgehendem und umfassend interdisziplinärem Know-how Produktentwicklungen ihrer Kunden. Das OFI wird u.a. tätig, wenn Produkte für den Markt fit gemacht werden sollen. „Das OFI ist auch Spezialist für Qualitätsprüfung und -sicherung und versucht dem Trend der Zeit immer einen Schritt voraus zu sein. Damit sind wir an der Steigerung des Markterfolges vieler Unternehmen gewissermaßen mitbeteiligt“, erklärt DI Dr. Dietmar Loidl, OFI-Geschäftsführer. „Unser Haus steht für Interdisziplinarität. Wir vereinen viele unterschiedliche Fachkompetenzen unter einem Dach und genau das macht uns auch für Kunden interessant.“

www.ofi.at 


Starke Lebensadern für unser Land

Geschäftsführer Mag. Franz Grabner
Geschäftsführer Mag. Franz Grabner. „Ziel ist es, mit unseren Produkten die Lebensqualität der Menschen zu verbessern.“
Bild: Pipelife

11.03.2016

Pipelife Austria mit Sitz in Wr. Neudorf in Niederösterreich ist der führende Anbieter von Kunststoffrohrsystemen in Österreich.

„Unsere Produkte sind die Lebensadern in der Infrastruktur. Sie sorgen für den sicheren Transport von Wasser und Energie beziehungsweise für den Kreislauf von Ver- und Entsorgung und tragen damit wesentlich zur Lebensqualität der Menschen bei“, erklärt Geschäftsführer Mag. Franz Grabner.

Höchstes Qualitätsniveau
Die Kunststoffrohrsysteme von Pipelife erfüllen strengste Qualitätskriterien und zeichnen sich durch Langlebigkeit, Belastbarkeit und Sicherheit aus.

Innovationen und starke Kundenorientierung
Das Unternehmen bietet maßgeschneiderte Systemlösungen für viele Bereiche des Lebens an: Trinkwasser, Kalt- und Warmwasser, Bewässerungssysteme für Hausgärten, Park- und Sportanlagen sowie Golfplätze, Kanalisation, Hausabfluss, Dränage, Versickerungssysteme, Heizung und Lüftung, Alternativenergie, Gasversorgung, Elektroinstallation und Kabelschutz. „In Österreich gibt es kaum ein Kunststoffrohrnetz, wo nicht eines der insgesamt über 10.000 Produkte aus unserem breit gefächerten Sortiment eingebaut ist“, betont Mag. Franz Grabner. Mehr als ein Viertel des Umsatzes wird mit Produktinnovationen erzielt.

Pipelife Austria mit Hauptstandort und Produktionsstätte in Wiener Neudorf, beschäftigt 287 Mitarbeiter. Pipelife Austria ist ein Tochterunternehmen der international tätigen Pipelife Gruppe, die ihrerseits zum Wienerberger Konzern gehört.

www.pipelife.at


RESINEX erweitert Portfolio um PLA für den 3D-Druck

Neu: biobasiertes PLA von NatureWorks jetzt auch im RESINEX Portfolio
Herstellern von Filamenten für den 3D-Druck bietet RESINEX ein umfangreiches Portfolio an Basiskunststoffen, zu dem jetzt auch biobasiertes PLA von NatureWorks gehört.
Bild: © Natureworks I iStockphoto

07.03.2016

Neu im Portfolio des europäischen Kunststoff- und Kautschuk-Distributor RESINEX sind speziell entwickelte und erst kürzlich in den Markt eingeführte Ingeo™ PLA-Typen (Polymilchsäure, Polylactide) des US-amerikanischen Unternehmens NatureWorks, ein führender Hersteller dieser auf erneuerbaren Ressourcen basierenden Kunststoffe.

Zugleich unterstützt RESINEX seine Kunden in engem Kontakt mit NatureWorks bei der Bewertung neuer Filament-Rezepturen. Neben den neuen Ingeo™ PLA-Typen bietet der Distributor unter anderem auch spezielle Polycarbonat- und ABS-Extrusionstypen für den stark wachsenden Bereich der additiven Fertigung.

PLA-Filamente haben sich speziell bei Anwendern von Desktop-3D-Druckern aus mehreren Gründen zu einem Material der Wahl entwickelt. Es erlaubt einen hoch auflösenden Druck und schrumpft beim Abkühlen nur geringfügig, was die Herstellung besonders präziser und maßhaltiger Teile unterstützt. Zudem kann damit auf Grund des vergleichsweise niedrigen Schmelzpunkts bei geringen Temperaturen mit reduziertem Gefahrenpotenzial gedruckt werden. Entscheidend ist im Desktop- Bereich aber auch die geringe Emission des Materials, die keine unangenehmen Gerüche entstehen lässt.

Ein erstes Produkt der neuen 3D-Serie von NatuerWorks ist Ingeo™ 3D850. Dieser Universaltyp bietet ein gut ausbalanciertes Gleichgewicht zwischen leichter Verarbeitbarkeit zu Filamenten sowie Gleichmäßigkeit der Material- und Druckeigenschaften. Zudem eignet sich dieser Typ sehr gut für das Eincompoundieren von Additiven zum Erreichen spezieller Bauteileigenschaften. Nach Angaben von NatureWorks sind derzeit Typen mit erhöhter Temperaturbeständigkeit in der Entwicklungsphase.

www.resinex.de


Generationswechsel bei ENGEL

Die aktuelle Geschäftsführung der ENGEL Unternehmensgruppe
Die aktuelle Geschäftsführung der ENGEL Unternehmensgruppe, von links: Dr. Peter Neumann, Dr. Christoph Steger, Dr. Stefan Engleder, Dipl-Oec. Klaus Siegmund.
Bild: ENGEL

01.03.2016

Mit Wirkung zum 30. November 2016 wird sich Dr. Peter Neumann, langjähriger Vorsitzender der Geschäftsführung der ENGEL Unternehmensgruppe, nach 35 Jahren aus dem operativen Geschäft zurückziehen.

„Es ist ein Schritt, der anlässlich meines 60. Geburtstages seit langem geplant war und im klaren Einvernehmen zwischen mir und den Eigentümerfamilien der ENGEL Unternehmensgruppe stattfindet“, erläutert Neumann die Hintergründe für die Veränderung. Tatsächlich wurde der Generationswechsel in dem eigentümergeführten Unternehmen bereits vor mehreren Jahren mit dem Einstieg der 4. Generation von Mitgliedern der Eigentümerfamilie in die Geschäftsführung Schritt für Schritt in die Wege geleitet. Dr. Stefan Engleder zeichnet inzwischen seit mehr als drei Jahren für die Geschäftsführung Technik und Produktion verantwortlich, Dr. Christoph Steger seit mehr als zwei Jahren für die Geschäftsführung Vertrieb und Marketing.

Nun wird der vorläufig letzte Schritt in diesem Prozess gesetzt und Dr. Stefan Engleder, Urenkel des Unternehmensgründers Ludwig Engel, übernimmt mit Wirkung zum 1. Dezember 2016 den Vorsitz in der Geschäftsführung, die auch weiterhin aus vier Personen bestehen wird: neben Herrn Dr. Engleder als neuem Vorsitzenden und Verantwortlichen für den Bereich Entwicklung wird sie aus dem weiteren Familienmitglied Dr. Christoph Steger (verantwortlich für Vertrieb, Marketing und zukünftig Service), Dipl.-Oec. Klaus Siegmund (verantwortlich für den Finanz-, Personal- und Informatikbereich) sowie DI Joachim Metzmacher, bisher Geschäftsbereichsleiter Produktion Großmaschinen, für den Bereich Produktion bestehen.

„Es ist eine große Ehre und gleichzeitig Herausforderung, den Vorsitz in der Geschäftsführung von Herrn Dr. Neumann zu übernehmen“, betont Stefan Engleder „Er hat das Unternehmen über Jahrzehnte geprägt und wesentlich zum Erfolg beigetragen. Eben aus diesem Grund war es umso wichtiger, den Übergang langfristig und geordnet vorzubereiten, was uns über die letzten Jahre sehr gut gelungen ist.“ Und er ergänzt: „Gemeinsam mit meinen Kollegen innerhalb der Geschäftsführung ist es unser Ziel, das Unternehmen ganz im Sinne von Herrn Dr. Neumann fortzuführen und dort anzuschließen, wo wir heute stehen.“

In die gleiche Kerbe schlägt die Vorsitzende des Aufsichtsrates, Dr. Birgitte Engleder: „Nicht nur als Aufsichtsratsvorsitzende, sondern vor allem auch als Mitglied der Eigentümerfamilie bin ich sehr froh darüber, dass es uns gelungen ist, durch eine gute Planung und Vorbereitung den Übergang in der operativen Führung von der 3. in die 4. Familiengeneration professionell und weitsichtig über die Bühne zu bringen. Ich bin stolz darauf, mitzuerleben, wie nun die nächste Generation endgültig das Ruder übernimmt und sicher, dass Stefan Engleder als Vorsitzender der Geschäftsführung gemeinsam mit Christoph Steger und den weiteren Geschäftsführern die Erfolgsgeschichte, die mein Großvater begonnen hat, fortschreiben wird. Gleichzeitig möchte ich mich im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, der übrigen Geschäftsführung und der Eigentümerfamilien bei Herrn Neumann von ganzem Herzen bedanken und ihm für seinen neuen Lebensabschnitt bereits heute alles Gute wünschen. Sein uneingeschränkter Einsatz für ENGEL war und ist bewundernswert und spiegelt sein kompromissloses Engagement wider. Sein Handeln war stets voll und ganz ausgerichtet auf das Wohl des Unternehmens, er hat von Anfang an den Übergang in die nächste Generation voll unterstützt und er hat ENGEL über viele Jahre dorthin geführt, wo wir heute stehen – an die Spitze der weltweit führenden Unternehmen im Bereich Kunststoffmaschinenbau.“

Gemeinsam betonen Neumann und Engleder, dass Peter Neumann dem Unternehmen auch nach der offiziellen „Stabsübergabe“ weiterhin verbunden bleibt und auch in Zukunft bei Bedarf mit Rat und Tat zur Seite stehen wird.

www.engelglobal.com


Ausschreibung Universitätsprofessur für das Fachgebiet "Leichtbau"

01.03.2016

An der Technischen Universität Wien wird an der Fakultät für Maschinenwesen und Betriebswissenschaften am Institut für Leichtbau und Struktur-Biomechanik die Stelle einer Universitätsprofessorin / eines Universitätsprofessors für das Fachgebiet „Leichtbau“ ausgeschrieben.

Die TU Wien ist mit mehr als 29.000 Studierenden und rund 4.600 MitarbeiterInnen Österreichs größte Forschungs- und Bildungsinstitution im naturwissenschaftlich-technischen Bereich. Unter dem Motto "Technik für Menschen" wird an der TU Wien schon seit 200 Jahren geforscht, gelehrt und gelernt. Aus ihrem Selbstverständnis als Forschungsuniversität resultiert, dass die Profilbildung zunächst in der Forschung erfolgt. Das inhaltliche Angebot in der Lehre leitet sich von diesem Profil ab. Die TU Wien verbindet damit grundlagen- und anwendungsorientierte Forschung und forschungsgeleitete Lehre auf hohem Niveau und Qualitätsstand. Ihre AbsolventInnen sowie ihre Forschenden tragen wesentlich zum Wissens- und Technologietransfer in die Gesellschaft und die Wirtschaft bei. Damit leistet die TU Wien einen unverzichtbaren Beitrag zur Sicherung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit und der Innovationskraft des Forschungsstandortes Österreich.

Für die ausgeschriebene Stelle wird eine Person gesucht, die sich aktiv in die TU Wien einbringt, das Motto „Technik für Menschen“ weiterträgt und mit der eigenen Forschung dazu beitragen möchte, dass die TU Wien auch in Zukunft eine führende Institution in Forschung und Lehre im naturwissenschaftlich-technischen Bereich bleiben wird.

Zur Ausschreibung 

http://www.ilsb.tuwien.ac.at


Efficiency Day - Management Konferenz 2016

Management Konferenz 2016
Management Konferenz 2016

24.02.2016

Der Markt fordert immer mehr Produktvarianten bei immer kürzeren Durchlaufzeiten. Daraus resultiert die Anforderung an Unternehmen, die Zusammenarbeit von Entwicklung, Konstruktion und Produktion zu verbessern und komplexer zu gestalten. Eine geeignete Produktstruktur liefert hier den strategischen Schlüsselfaktor. Erfahren Sie mehr dazu bei der Management Konferenz 2016.

Am 31. März 2016 findet in der Johann Pölz Halle Amstetten die Management Konferenz 2016 statt. Das Thema diese Kooperationsveranstaltung zwischen Mechatronik-Cluster und EPLAN lautet "Die neue Zeitrechnung im Engineering".

Programm:
12.00 Uhr Registrierung und Mittagsbuffet

13:00 Uhr Begrüßung

  • Ing. Martin Berger, Eplan Software & Service
  • Mag. Elmar Paireder, Mechatronik-Cluster Büro Oberösterreich
  • SMART Engineering - Trend oder Modeerscheinung? - DI Dr. Franz Fiedle, FH St. Pölten
  • Produktstrukturierung und Workflowoptimierung im Engineering - Uwe Harder, Eplan Software & Service
  • Thermal Design Integration - Matthias Schüle, Rittal
  • Best Practice-Vortrag - Ing. Mag. Gottfried Aschauer, Wintersteiger

16.30 Uhr Together und Ende der Veranstaltung

Anmeldung unter: www.eplan.at


„Ladies First“ begeistert 210 Mädchen in der HTBLA Andorf

An der Extrusionsanlage konnten die Mädchen
An der Extrusionsanlage konnten die Mädchen selbst Folien herstellen.
Bild: HTBLA Andorf
Bei der Begrüßung der Mädchen war die Aula der
Bei der Begrüßung der Mädchen war die Aula der HTL Andorf voll besetzt.
Bild: HTBLA Andorf

22.02.2016

Ungeahnte Ausmaße nahm am 11. Februar 2016 die Veranstaltung Ladies First an der HTBLA Andorf an!

Wie in den Jahren zuvor bot die Techniker_innen‐Schmiede in Andorf Mädchen der dritten Klassen aus den Gymnasien und NMS der Bezirke Schärding, Ried und Grieskirchen die Gelegenheit, vor allem in die fachpraktische Ausbildung in einer höheren bzw. mittleren technischen Schule reinzuschnuppern. 210 Mädchen waren der Einladung gefolgt. Der Transport der Mädchen zur HTL und wieder nach Hause wurde mit Unterstützung des Landes OÖ organisiert. Landeshauptmann Stv. Thomas Stelzer sieht in der Initiative „Mädchen und Technik“ einen wichtigen Baustein in der Berufsorientierung, „Das Beschreiten nicht‐traditioneller Berufswege ist ein großes Anliegen, um den zukünftigen Bedarf an technischem Personal decken und den Standort OÖ als Industrieland Nummer 1 absichern zu können.“

Und schnell zeigte sich auch, dass Technik richtig Spaß macht und „coole“ Sachen gefertigt werden können. In Workshops durften die Mädchen alle Bereiche der Technik erleben und alle Werkstoffe – Holz, Kunststoff, Metall und Keramik – bearbeiten. Die Workshops waren auch so ausgelegt, dass die Drittklässlerinnen möglichst viel selbst händisch bearbeiten mussten. Dadurch wurde den Mädchen gezeigt, wie vielfältig, lustig und interessant der fachpraktische Unterricht in einer HTL bzw. FS sein kann.

Nicht nur „Einserschülerinnen“ sind in der HTL Andorf willkommen. „Sollte man in den Hauptfächern der NMS nicht im vertiefenden Zweig sein, so bietet die vierjährige Fachschule für Maschinenbau und Fertigungstechnik vor allem durch den hohen Anteil an Praxisstunden (50 % des Stundenausmaßes) eine Möglichkeit, eine weiterführende mittlere technische Schule mit sehr guten Jobaussichten zu besuchen“, machte Mag.a Gabriele Kobleder den Mädchen in der Einführung zum Vormittag Mut, sich auch mit einem nicht ganz so guten Zeugnis gedanklich mit einem technischen Beruf auseinander zu setzen.

Fazit dieses Vormittags ist: Wir müssen den Mädchen mehr Gelegenheiten bieten, mit Technik in Berührung zu kommen. Sie nehmen diese Möglichkeiten gerne wahr und erfahren dadurch, dass eine technische Schule – egal ob HTL oder Fachschule – sehr wohl auch eine Schule für Frauen ist.

www.schulen.eduhi.at/htl.andorf


Der Eine-Welt-Solar-Kollektor wurde in die Green Selection 2016 aufgenommen.

Bis 13. Februar 2016 ist der Eine-Welt-Solar-Kollektor im Messezentrum in Stockholm zu sehen.
Bis 13. Februar 2016 ist der Eine-Welt-Solar-Kollektor im Messezentrum in Stockholm zu sehen.
Bild: White lobster

10.02.2016

Der innovative Eine-Welt-Solar-Kollektor von Sunlumo ist für den Green Product Award nominiert. Der Kollektor aus Kunststoff wurde bereits in die Green Selection aufgenommen. „Zudem präsentieren wir unser Produkt auf der Stockholm Design Week“, berichtet Sunlumo-Geschäftsführer Robert Buchinger. Die Ausstellung findet von 9. bis 13. Februar 2016 im Messezentrum in Stockholm statt.

Stockholm Design Week ist der weltgrößte Treffpunkt für globale Trends“, weiß Robert Buchinger. Der Eine-Welt-Solar-Kollektor, der zu 100 Prozent aus Kunststoff besteht, gehört unter anderem zu jenen innovativen Kreationen und neuen Produkten, die von 9. bis 13. Februar dieses Jahres in Stockholm tausenden interessierten Fachbesuchern präsentiert werden. Gleichzeitig ist der Eine-Welt-Solar-Kollektor für den Green Product Award nominiert. Dieser Award ist ein internationaler Wettbewerb für innovative, nachhaltige Design-Produkte und Konzepte. Beiträge können noch bis Ende Februar 2016 eingereicht werden. Eine Experten-Jury, die aus Vertretern aus Design, Wissenschaft und Industrie besteht, begutachtet und bewertet die Arbeiten.

Über Online-Voting wird der internationale Publikumspreis ermittelt
Bei den eingereichten Produkten des Green Product Awards werden Kriterien wie Design, Innovation und Nachhaltigkeit beurteilt. Bewertet werden unter anderem Originalität, Umsetzbarkeit und Relevanz eines Produkts. In jeder Kategorie gibt es Gewinner für Professional-Teilnehmer und Newcomer. Für Einreichungen studentischer Arbeiten steht eine eigene Kategorie Hochschule zur Verfügung. Ab Juni wird aus allen Einreichungen der internationale Publikumspreis über ein Online-Voting ermittelt. Der Publikums-Award wird im Oktober verliehen. Green Selection-Teilnehmer wie Sunlumo bekommen zusätzlich die Möglichkeit, ihre Innovationen auf der Hauptausstellung zu präsentieren. Der Wettbewerb wird seit 2014 ausgerichtet, eingereicht wurden bisher Projekte aus mehr als 25 Ländern. Im vergangenen Jahr haben die Exponate auf verschiedenen internationalen Messen und Design Festivals mehr als 250.000 Interessierte begeistert.

www.sunlumo.at


Hausmesse - Additive Fertigung

EVO-tech GmbH
Hausmesse - Additive Fertigung

03.02.2016

EVO-tech GmbH ladet alle Interessierten zur Hausmesse mit anschließender Standort-Eröffnungsfeier am 10. bzw. 11. Februar 2016 ein und informieren Sie sich über aktuelle Entwicklungen im Bereich der additiven Fertigung (3D-Druck).

EVO-tech GmbH ladet alle Interessierten zur Hausmesse mit anschließender Standort-Eröffnungsfeier am 10. bzw. 11. Februar 2016 ein. Informieren Sie sich über aktuelle Entwicklungen im Bereich der additiven Fertigung (3D-Druck).

Hausmesse

Mittwoch, 10. Februar von 09:00 bis 16:00 Uhr

Donnerstag, 11. Februar von 09:00 bis 16:00 Uhr

Standort-Eröffnungsfeier

Mittwoch, 10. Februar ab 18:30 Uhr mit LH Dr. Josef Pühringer


Folgende Lösungen im Bereich der additiven Fertigung werden Ihnen präsentiert:

  • Materialien für die additive Fertigung
  • Additive Fertigung an Hand von Praxisbeispielen
  • Industrie 4.0

Anmeldung bitte per E-Mail office@evotech.eu oder telefonisch +43 7662 228 4823.


Die Zukunft der Instandhaltung – LEAN SMART MAINTENANCE

LEAN SMART MAINTENANCE
LEAN SMART MAINTENANCE ist das neueste Konzept für eine moderne, intelligente und transparente Instandhaltung.
Bild: Boom Software
LEAN SMART MAINTENANCE
Bild: Boom Software

02.02.2016

Sie haben auf der maintenance Dortmund 2016 exklusiv die Möglichkeit LEAN SMART MAINTENANCE kennenzulernen. Zum ersten Mal stellt Boom Software das neueste Konzept für eine moderne, intelligente und transparente Instandhaltung vor.

Die Verbindung von Lean Maintenance und Smart Maintenance ist innovativ und einzigartig und exklusiv im BOOM MAINATENCE MANAGER (BMM) in Software umgesetzt! Nur mit dieser Kombination schaffen Sie in Ihrer Instandhaltung einen wesentlichen Wettbewerbsvorteil.

BOOM SOFTWARE AG bietet Ihnen Instandhaltung, die zur Wertschöpfung beiträgt und Vorteile, die Ihr Unternehmen auf eine neue Ebene der Instandhaltung heben – fit für Instandhaltung 4.0.

Kommen Sie zur maintenance Dortmund von 24.02. bis 25.02.2016 in Halle 4 an Stand E20. Für Ihr persönliches Gratis-Ticket und für Terminvereinbarungen bitte um ein E-Mail an vertrieb@boomsoftware.com

Was Sie sonst noch auf der maintenance Dortmund erwartet?
BOOM SOFTWARE verlost einen dreitägigen Workshop im Wert von € 4.000,- mit unseren LSM-Spezialisten in Ihrem Unternehmen!

www.boomsoftware.com


ELMET

ELMET erfüllt die hohen Anforderungen an das Flüssigsilikon-Spritzgießen in der Medizintechnik
ELMET erfüllt die hohen Anforderungen an das Flüssigsilikon-Spritzgießen in der Medizintechnik
Bild: © ELMET

01.02.2016

Geregelte, dokumentierte Farb- und Additivzuführung perfektioniert das LSR-Spritzgießen für die Medizintechnik

Die Herstellung medizintechnischer Produkte stellt höchste Anforderungen hinsichtlich Erfassung, Einhaltung und Dokumentation der Prozessdaten. Das Spritzgießen von Flüssig-Silikonkautschuken (LIM, Liquid Injection Molding) ist in diesem Bereich etabliert, aber das Zudosieren von Additiven und Farben konnte bisher Probleme bereiten, weil eine entsprechend feinfühlige Messung und Regelung sowie die zugehörige automatisierte Datenerfassung standardmäßig nicht verfügbar waren. Mit der Markteinführung eines hoch präzise arbeitenden, selbstregelnden Mehrkomponenten-Dosiersystems schafft ELMET jetzt die Möglichkeit, solche Hürden zu überwinden und zugleich die Effizienz des Einsatzes von Farbpigmenten und Additiven zu optimieren.

Zentrales Element dieser bahnbrechenden Lösung ist ein hochauflösender Durchflussmesser. Im geschlossenen Regelkreis in die Farb- und Additivaustragung integriert, erfasst er die Menge des zugeführten Volumens mit einer Genauigkeit von 640.000 Inkrementen pro Liter. Das System verwendet diese präzisen Messwerte, um die Zuführung von Farbe und Additiven exakt entsprechend der per Touchscreen definierten Vorgabe zu regeln, und zugleich stellt es die entsprechenden Werte für die Dokumentation zur Verfügung.

Insbesondere Verarbeiter farbloser, funktionaler Additive – dazu gehören auch bestimmte Wirkstoffe – profitieren von dieser präzisen Überwachung der Dosierung. Optisch nicht erkennbare und damit möglicherweise unentdeckte Abweichungen vom Soll, beispielsweise auf Grund von Verschleiß, sich zusetzender Siebe oder veränderter Eigenschaften (Viskosität) der Additivcharge, können hier signifikante Zusatzkosten verursachen und schlimmstenfalls sogar gesundheitliche Folgen für den Endanwender haben. Basierend auf der exakten Volumenmessung sorgt das System von ELMET dafür, dass die erforderliche Dosiergenauigkeit eingehalten wird. Dazu regelt es die Aufgabemenge kontinuierlich so nach, dass sie mit dem ursprünglich erfassten und gespeicherten Referenzwert übereinstimmt. Erfolgt diese Nachregelung innerhalb bestimmter Toleranzen, wird dies dem Bediener signalisiert, um gegebenenfalls rechtzeitiges Eingreifen zu ermöglichen. Werden diese Toleranzen überschritten, unterbricht das System selbsttätig die Produktion, um Ausschuss zu vermeiden bevor er entsteht und damit Kosten zu sparen.

Der neue Durchflussmesser ist Teil des umfangreich ausgestatteten Mehrkomponenten-Dosiersystems TOP 3000 S von ELMET für das Flüssigsilikon- Spritzgießen, das mit besonders robusten und energieeffizienten pneumatischen Antrieben ausgestattet ist und sich für 20-l- sowie für 200-l-Gebinde eignet. Das System hält das Mischverhältnis der LSR-Komponenten A und B über den gesamten Fassinhalt konstant und sorgt für eine Materialausnutzung von über 99 %. Seine maximale Förderleistung beträgt 2,5 l/min, wobei bis zu 10 % Farbmittel zudosiert werden können. Die zugehörigen Prozessdaten lassen sich für jeden einzelnen Schuss per USB-, LAN oder WLAN-Schnittstelle exportieren.

Das TOP 3000 S ist Teil des Eigenprodukte-Portfolios von ELMET, das auch vollautomatisierte, hochpräzise Spritzgießwerkzeuge, elektronisch einstellbare Kaltkanal-Nadelverschlussdüsen und Peripherieprodukte wie Rückstromsperren, Tauchdüsen, Siebadapter usw. umfasst. Damit und mit zugekauften Spritzgießmaschinen aus der Produktion aller namhaften Hersteller erstellt das Unternehmen schlüsselfertige Komplettsysteme für die Flüssigsilikon-Verarbeitung.

www.elmet.com


Greiner Packaging startet am Kaffeekapselmarkt durch

Die Kaffeekapseln von Greiner Packaging überzeugen durch eine neue Qualität.
Die Kaffeekapseln von Greiner Packaging überzeugen durch eine neue Qualität.
Bild: Greiner Packaging International

27.01.2016

Mit einem neuen, perfekt abgestimmten Produktionsprozess revolutioniert der Kunststoffexperte die Qualität von Kaffeekapseln. Zur Anwendung kommt dabei die „multi barrier technology“ (mbt), die das Aroma des Kaffees lange schützt.

Ein guter Start in den Tag beginnt für viele Menschen mit einer Tasse frisch gebrühtem Kaffee. Ein Großteil der Haushalte setzt dabei mittlerweile auf praktische Kapselsysteme, die per Knopfdruck Cappuccino, Espresso und Co. zaubern. Auch Greiner Packaging steigt mit der Produktion von Kaffeekapseln nun in den boomenden Kaffeekapsel-Markt ein. Gemeinsam mit einem namhaften, internationalen Player der Kaffeeindustrie wurde in den vergangenen Monaten an der Umsetzung gearbeitet, um beste Qualität zu garantieren.

Neue Standards am Markt
Das Ergebnis ist eine Kapsel, die nicht nur in puncto Kaffeegeschmack, sondern auch in Bezug auf Nachhaltigkeitsaspekte neue Standards setzt. Der Produktionsprozess beginnt mit der Extrusion der Folie, aus der die Kapseln tiefgezogen werden. In die Mitte jeder Kapsel wird ein Loch gestanzt, durch das der Kaffee ausfließen kann. Passgenauigkeit ist hierbei oberste Prämisse. Ebenso bei der Kante am Boden der Kapsel, die zur Einlage eines Siebes dient. Nur ein präziser Produktionsprozess erlaubt eine einwandfreie Weiterverarbeitung der Kapseln. Vollautomatische Kamerasysteme (Vision Control) überwachen den gesamten Produktionsprozess. Ebenso passiert das Verpacken vollautomatisch und berührungslos.

Um den hohen Qualitätsanforderungen gerecht zu werden, werden die Kapseln mittels Computertomograf berührungslos vermessen und geprüft, so können perfekte Maße garantiert werden. Der exakte Produktions- aber auch Kontrollprozess stellt sicher, dass sich der Ausschuss auf ein Minimum beschränkt. Dennoch anfallender Kapsel-Ausschuss wird vermahlen und dem Produktionsprozess wieder zugeführt – ein absolutes Plus in puncto Umweltschutz. „Uns ist es gemeinsam mit unserem Kunden und dessen Erfahrungen gelungen, eine neue Qualität bei Kaffeekapseln zu definieren. Damit setzen wir am Markt neue Standards“, betont Kenneth Boldog, Sales Director K Europe.

Barrieretechnologie für bestes Aroma
Die Kapseln bestehen aus dem Kunststoff Polypropylen, in den eine Barriereschicht aus EVOH eingearbeitet wird. Durch diese „multi barrier technology“, kurz mbt, wird eine höhere Sauerstoffbarriere bei Verpackungen erzielt. Diese schützt das Füllgut, in diesem Fall den Kaffee, vor Einwirkungen von außen und erhöht damit Haltbarkeit und Aromaschutz. Auch die beste Qualität des Kaffees kann so über einen langen Zeitraum sichergestellt werden.

www.greiner-gpi.com


Auslieferung der ersten Airbus A320neo startet

FACC Fertigungsstraße für Landeklappen der A321neo
FACC Fertigungsstraße für Landeklappen der A321neo
Bild: FACC
Landeklappen von FACC für eine A321neo
Im Dezember verließen die ersten Landeklappen für eine A321neo die Hallen des oö. Luftfahrtzulieferanten FACC.
Bild: FACC

25.01.2016

Die FACC AG, ein führender Luftfahrtzulieferant von Leichtbauteilen und Partner aller großen Flugzeughersteller, ist mit Hightech-Composite-Komponenten und -Systemen an Bord der A320neo, des jüngsten Mitglieds der verkaufsstarken A320-Familie. Mit der Auslieferung der ersten A320neo an die deutsche Fluglinie Lufthansa feierte Airbus einen wichtigen Programmmeilenstein.

Die A320neo ist eine Weiterentwicklung der A320-Familie, die durch fortschrittliche Technologien wie neue Triebwerke und Flügelenden (Sharklets) über 15 Prozent Treibstoffersparnis erzielen soll. Mit bis dato mehr als 4.300 Bestellungen von über 75 Kunden seit der Markteinführung im Jahr 2010 nimmt die A320-Familie rund 60% des Marktanteils bei Kurz- und Mittelstreckenflugzeugen ein. „Aktuell statten wir monatlich 44 Flugzeuge der A320-Linie mit unseren hochwertigen Komponenten aus. Airbus plant, ab 2019 pro Monat 60 A320neo zu liefern“, so Walter Stephan, Vorstandsvorsitzender der FACC AG. Die A320neo-Familie wird demnach bei voller Fertigungsrate 2019 über 450 Mitarbeiter bei FACC beschäftigen und somit wesentlich zur Auslastung heimischer Standorte und zum nachhaltigen Wachstum vom FACC beitragen.

Neue Fertigungsmethoden, höhere Effizienz
Neben Gewichtsreduktion und Leistungsoptimierung der Bauteile legt FACC bei den neuen Mittelstreckenflugzeugen von Airbus den Fokus ihrer Entwicklungsarbeit auf eine Steigerung der Fertigungseffizienz. Modernste Anlagen wie das automatische Tapelegen oder Warmumformen, getaktete Montagelinien sowie Robotersysteme beim Bohren, Fräsen und Prüfen werden wirksam genutzt.

Für die A320neo-Familie liefern alle drei FACC Divisionen Komponenten: FACC Aerostructures konnte vor kurzem mit der Erstauslieferung der Landeklappen einen wichtigen Projektmeilenstein erzielen. Zusätzlich fertigt das Unternehmen die neuen Flügelenden, die die Aerodynamik und Effizienz des Mittelstreckenflugzeugs verbessern und den Treibstoffverbrauch um bis zu vier Prozent senken. Die Flügel-Rumpf-Verkleidungen, die Staulufteinlässe, Antennenstützen und Rippenanschlusswinkel sowie Verkleidungen am Triebwerk und der Triebwerksaufhängung kommen ebenfalls von FACC. FACC Innovationen finden sich auch in der Passagierkabine der A320neo-Familie: FACC Interiors hat ein zukunftsweisendes Konzept für Gepäckablagen entwickelt, das es den Passagieren ermöglicht, die Gepäckfächer leichter zu beladen, und das zusätzlich ein höheres Ladevolumen bietet.

www.facc.com


WPC-Konferenz von AMI internationaler denn je

Eines der ersten WPC Häuser für Notunterkünfte
Eines der ersten WPC Häuser für Notunterkünfte, das 2011 bei battenfeld-cincinnati gezeigt wurde.
Bild: battenfeld-cincinnati
Projekt von „Simply Housing“ auf den Philippinen
Projekt von „Simply Housing“ auf den Philippinen
Foto:© Simply Housing
battenfeld-cincinnati bietet eine komplette Extruderserie für die WPC/WFC Verarbeitung an.<
battenfeld-cincinnati bietet eine komplette Extruderserie für die WPC/WFC Verarbeitung an.
Bild: battenfeld-cincinnati

21.01.2016

Sowohl in Bezug auf die Gäste als auch in Bezug auf die Vortragenden gibt es keine WPC-Konferenz, die so international ist wie die etablierte AMI-Konferenz. Die Wood Plastic Composites 2016 findet vom 7. bis 9. März in Wien, Österreich, statt. Hauptsponsor ist traditionell der Extruderspezialist und WPC-Pionier battenfeld-cincinnati, der in diesem Jahr zu einer ganz besonderen Vorführung in sein Technikum einlädt.

Seit 2002 bringt die britische Applied Market Information Ltd. (AMI), Bristol, Gäste aus mehr als 30 Ländern aller Kontinente zusammen, um über die neuesten technischen Innovationen, Markttrends und Marktchancen von Wood Plastic Composites zu berichten. Produkte aus Holz-Kunststoff-Verbund-Materialien sind seit Jahren gefragt. Das Marktvolumen weist konsequent steigende Wachstumsraten auf, obwohl die konjunkturellen Fluktuationen auch in diesem Segment spürbar waren. Das Potential ist aber längst nicht erschöpft und der Diskussions- und Informationsbedarf groß.

Deshalb ist der Veranstalter besonders stolz darauf, in diesem Jahr Vortragende sowohl aus mehreren europäischen Ländern, wie der Schweiz, Spanien, Belgien und Österreich als auch aus den USA und Indien präsentieren zu können. Auch bezüglich der vorgestellten Themen ist für jeden Teilnehmer entlang der Wertschöpfungskette von der Verarbeitung, über die Herstellung bis hin zum Vertrieb viel Wissenswertes dabei.

Mehr als 260 Extrusionslinien zur Verarbeitung von WPC hat battenfeld-cincinnati bereits weltweit installiert. Funktionalität, einfache Handhabung, Prozessstabilität und Kosteneffizienz sind die Kern-Features aller kundenspezifisch ausgelegten Anlagen. Neben maß-geschneidertem Nachfolgeequipment gehören zum Produktspektrum des Maschinenbauers dabei sowohl Einschneckenextruder und konische Doppelschneckenextruder, die beispielsweise für die Herstellung technischer Kleinprofile eingesetzt werden als auch parallele Doppelschneckenextruder für höchste Ausstoßleistungen.

Wie bei jeder WPC Konferenz lädt die battenfeld-cincinnati als Hauptsponsor alle Gäste zu einer Technologie-Vorführung in ihr Technikum in Wien ein. In diesem Jahr dreht sich alles um WPC- Profile, mit denen sich einfach und rasch Häuser aufbauen lassen. Diese können in Krisengebieten als Unterkunft für Flüchtlinge genutzt, als mobiles Krankenhaus oder Verwaltungsgebäude eingesetzt werden.

Erfahren Sie mehr über die Konferenz und die Registrierung 

www.battenfeld-cincinnati.com 


ALBIS UK feiert 50-jähriges Bestehen

Standort: ALBIS UK
Standort: ALBIS UK
Bild: ALBIS

20.01.2016

ALBIS (U.K.) Limited feiert 2016 sein 50-jähriges Jubiläum. Das Unternehmen wurde vor 50 Jahren am 2. September 1966 als ALBIS Plastic Company (Great Britain) Limited gegründet. ALBIS UK ist eine 100-prozentige Tochter der ALBIS PLASTIC GmbH mit Sitz in Hamburg, die selbst erst 5 Jahre zuvor gegründet worden war.

Der Vertrieb von Kunststoffen stand stets im Zentrum des Geschäfts von ALBIS UK, und die Entwicklung des Vertriebsportfolios im Laufe der Jahre spiegelt auch die Entwicklungen in der ALBIS-Gruppe wider. ALBIS UK Limited ist stolz darauf, mit vielen Produzenten von Weltrang in Großbritannien und Irland partnerschaftliche Geschäftsbeziehungen zu unterhalten und deren Produkte in der Region zu vertreiben.

Anfangs lag der Schwerpunkt der Niederlassung in Wembley auf dem Vertrieb von Polymeren und Kunststoffen. 1974 wurde das Werk in Knutsford, Cheshire, eröffnet, in dem von nun an Polypropylen aus dem nahe gelegenen Shell-Chemicals-Werk in Carrington verarbeitet wurde. Das war für ALBIS der erste Schritt in die Produktion außerhalb Deutschlands und die Grundlage für das Compound-Geschäft, das heute so fest etabliert ist. 1980 wurde die Niederlassung in Wembley geschlossen und alle Aktivitäten wurden am Standort Knutsford zusammengefasst.

1986 hat ALBIS UK den ersten umfangreichen Vertriebsvertrag mit der Bayer GmbH unterzeichnet. Dadurch wurde ALBIS zum Vertriebspartner für Polycarbonat und PC/ABS-Blends, Makrolon und Bayblend, für TPU (Desmopan) sowie mehrere Spezialitätenprodukte wie Apec. Diese Geschäftsbeziehung ist sehr solide – die ehemalige Bayer-Sparte wird heute unter Covestro weitergeführt. 2016 kann die ALBIS PLASTIC GmbH ihr 50-jähriges Jubiläum als Vertriebspartner von Covestro feiern.

Mit diesem ersten Vertriebsvertrag gelangten aber auch weitere Produkte in das Portfolio, z. B. Durethan und Pocan, die ALBIS UK jetzt im Auftrag von LanXess vertreibt, sowie Styrolprodukte wie Novodur und Lustran, die Bestandteil des Styrolution-Portfolios sind, das ALBIS UK vertreibt.

Lesen Sie hier die gesamte Pressemitteilung

www.albis.com


Neues Bachelor-Studium "Leichtbau und Composite-Werkstoffe" an der FH Wels

14.01.2016

Im Herbst 2016 startet das Bachelor-Studium "Leichtbau und Composite-Werkstoffe" am Campus Wels mit 20 Studienplätzen.

Angesichts steigender Treibstoff- und Energiekosten und der Kohlendioxidproblematik sind sparsame Automobile und Flugzeuge gefragt. Auch Rotorblätter von Windrädern oder verschiedenste Sportgeräte, wie etwa Tennisschläger, Schi oder Formel 1-Fahrzeuge (Fiber-Carbon-Monocoque), müssen noch leichter werden und gleichzeitig höchsten Sicherheitsbestimmungen standhalten. Leichtbau wird in Zukunft das zentrale Thema in der Industrie werden.

Der Bachelor-Studiengang Leichtbau und Composite-Werkstoffe bildet Verarbeitungsspezialisten mit einem Grundverständnis hinsichtlich der Prozesskette Rohstoffe – Produktentwicklung und –gestaltung – Verarbeitungsprozess für polymere Composites und Leichtbaustrukturen aus. Diese Verbundwerkstoffe werden in der Flugzeug- und Automobilindustrie immer wichtiger. Sie kommen aber auch bei der alternativen Energiegewinnung, z.B. bei der Windkraft zum Einsatz.

Infoblatt

Bewerbung:
online oder schriftlich bis spätestens 30.06. www.fh-ooe.at/bewerbung  

www.fh-ooe.at/lcw


Gleich zwei renommierte Preise für das SKZ

Die Auszeichnungen in der Kategorie Forschung nahmen entgegen
Foto: Frank Fendler

14.01.2016

C³ - Projekt erhält Deutschen Nachhaltigkeitspreis und Rohstoffeffizienzpreis 2015

Deutschlands größtes Bauforschungsprojekt, das Konsortium C³ - Carbon Concrete Composite der TU Dresden, hat den Nachhaltigkeitspreis 2015 in der Kategorie Forschung gewonnen. In dem ehrgeizigen Projekt arbeiten 130 Partner aus Forschung, Unternehmen und Verbänden an der Entwicklung und Einführung des neuen Verbundwerkstoffs Carbonbeton.

„Das SKZ als Partner im C³ - Projekt freut sich sehr über diese große Ehre“, so Institutsdirektor Prof. Dr. Martin Bastian. In insgesamt zwei von vier Basisprojekten, welche den Grundstein für die Erforschung des neuartigen Verbundwerkstoffes legen, ist das SKZ direkt beteiligt und untersucht Herstellverfahren aus dem Bereich der Kunststoffe, um diese auf die Herstellung der neuen Carbonbetonbauteile zu adaptieren und sie dann für die neuartigen Verbundeigenschaften anzupassen.

Mit Carbonbeton lässt sich im Bau bis zur Hälfte der Energie und Rohstoffe, die für eine konventionelle Bauweise benötigt werden, einsparen. Carbonbeton ist durch seine Flexibilität und Langlebigkeit eine ressourcenschonende Alternative zu Stahlbeton und ebnet gleichzeitig den Weg für eine völlig neue Formensprache in Architektur und Städtebau. „Wir sind davon überzeugt, dass wir bereits in 10 Jahren ca. 20 Prozent des Stahlbetons durch Carbonbeton ersetzen können“, erklärt Prof. Klaus Raps, Stellvertretender Vorstand des C³ - Carbon Concrete Composite e. V.

Der Forschungspreis, der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, BMBF initiiert wurde, ist einer der renommiertesten Preise seiner Art in Europa. Unter der Überschrift „Wirtschaftsjahr 2015 – Zukunftsstadt“ standen diesmal Forschungsprojekte für die nachhaltige Entwicklung im Kommunalen Raum im Mittelpunkt. Das C³ - Projekt konnte sich unter 87 Forschungsprojekten aus allen namhaften deutschen Forschungszentren durchsetzen. „Die Forscherinnen und Forscher rund um C³ zeigen, wie erfolgreich interdisziplinäre Zusammenarbeit sein kann. Sie zeigen, wie Forschung unsere Städte nachhaltiger machen kann, wenn alle Akteure zusammenarbeiten“, so Stefan Schulze-Hausmann, Initiator des Deutschen Nachhaltigkeitspreises.

Und damit nicht genug! Am 4. Dezember wurde das C³ - Projekt noch mit dem Deutschen Rohstoffeffizienz–Preis ausgezeichnet. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie zeichnet jedes Jahr in Zusammenarbeit mit der Deutschen Rohstoffagentur (DERA) vier Unternehmen sowie eine Forschungseinrichtung als herausragende Beispiele für eine intelligente Verwendung von Materialien aus.

www.skz.de

Bild:
Die Auszeichnungen in der Kategorie Forschung nahmen entgegen (v. links nach rechts): Prof. Dr. Martina Klärle (Geschäftsführende Direktorin FF.in Frankfurter Forschungsinstitut für Architektur Bauingenieurwesen und Geomatik / Projekt WIND-AREA), Prof. Klaus Raps, stellv. Vorstandsvorsitzender C³ e. V., Projekt C³-Carbon Concrete Composite mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis Forschung, Dr. Susanne Bieker (Leitung des Forschungsschwerpunktes TU Darmstadt, Institut IWAR / Projekt SEMIZENTRAL), Prof. Dr. Martin Wagner (Geschäftsführer Institut IWAR)
Foto: Frank Fendler


Schnelle Montage, langer und zuverlässiger Halt

Das Fasteks Schnellbefestiger-Portfolio im Überblick
Das Fasteks Schnellbefestiger-Portfolio im Überblick
Foto: © Press'n'Relations
Anwendungsbeispiel Allianz Arena: Eine Fasteks U-Klammer sichert die Befestigung der Regenabläufe auf dem Dach.
Anwendungsbeispiel Allianz Arena: Eine Fasteks U-Klammer sichert die Befestigung der Regenabläufe auf dem Dach.
Foto: © Press'n'Relations

13.01.2016

KVT-Fastening adressiert mit dem Schnellbefestiger-Portfolio von Fasteks die Anforderungen von Unternehmen, die unterschiedliche Materialien und Oberflächen schnell, prozesssicher und dauerhaft verbinden wollen. Insbesondere in der Klima- und Solartechnik, Elektronik sowie im Bereich Weiße Ware kommt das breite Angebot in Großserien wie auch bei Reparaturen zum Einsatz.

Der multifunktionale Aufbau reduziert die Anzahl und damit das Gewicht der verwendeten Komponenten. Darüber hinaus lassen sich etwaige fertigungsbedingte Toleranzen problemlos ausgleichen. Erhältlich sind sie in den Werkstoffen Metall (rostfreier Stahl, Stahl verzinkt bzw. kombiniert) oder Kunststoff (Polyamid/Messing). Montiert werden können die Schnellbefestiger in runden, gestanzten oder gebohrten Löchern. Darüber hinaus ist die Anwendung auch in Sacklöchern und weichen Werkstoffen wie Holz oder Gips möglich. Ergänzt wird das Schnellbefestiger-Programm mit weiteren Verbindungsmöglichkeiten, wie etwa Blechmuttern, Clip-Schließsystemen (Federlaschen/Steckbolzen), U-/S-Klammern, Kabel- und Rohrbefestigern, Wellensicherungen, Kunststoffniete/-stopfen sowie Erdungsklammern.

Aufgrund der großen Bandbreite des Fasteks Schnellbefestiger-Portfolios findet sich für jede Anwendungsanforderung das passende Produkt. Die Käfigmuttern stehen beispielsweise in unterschiedlichen Ausführungen und Gewindegrößen bereit. Besonderer Wert wurde auf die möglichst komplette Abdeckung der Montagearten und Anwendungsziele gelegt.

Anwendungsbeispiel Allianz Arena
Eine Variante aus dem Fasteks Schnellbefestiger-Portfolio, eine U-Klammer, wurde beim Bau der Allianz Arena in München verw