Rohstoff und Compounding - Power 2 Polymers

Bild: © fotofabrika/fotolia.com

14.03.2018

KC-Fachtagung in Kooperation mit Borealis
14. März 2018, Borealis Polyolefine GmbH, Linz

Kunststoffe und maßgeschneiderte Materialien ermöglichen völlig neue Anwendungen und Anwendungsfelder für die Zukunftsmärkte, sei es im Leichtbau, für zukünftige Mobilitätsstrategien, erneuerbare Energien, etc.
Mit der Erschließung von neuen Anwendungsgebieten erhöhen sich die technischen und wirtschaftlichen Herausforderungen an die Kunststoff-Materialien und an die gefertigten Bauteile. Die Zukunft liegt dabei nicht zwangsläufig in neuen Polymeren, sondern in der gezielten Modifikation von bestehenden Materialien.

Sie erhalten bei der Tagung einen Überblick über die aktuellen Strategien im Compounding- und Rezepturensektor für alle Verarbeitungsbereiche. Die Bandbreite der Tagung umfasst das Materialdesign beginnend beim Rohstoff, der Rezepturstrategie für neue Märkte bis hin zu zukünftigen Möglichkeiten  über reaktives Compounding und Optimierung von funktionalen Additiven zu beeinflussen.

Zielgruppe
Diese Tagung richtet sich primär an TeilnehmerInnen aus allen Kunststoff verarbeitenden Unternehmen, allen voran Compounding, Spritzgieß- und Extrusionsunternehmen im Bereich der Thermoplastverarbeitung. ProduktentwicklerInnen, VertriebsingenieurInnen und mit dem Thema beschäftigte MitarbeiterInnen erhalten einen strategischen Einblick in neue Entwicklungsstrategien und Marktanforderungen durch veränderte Rahmenbedingungen.

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Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

In Kooperation mit:


Erfahrungsaustauschrunden von A-Z im Mechatronik-Cluster

Erfahrungsaustauschrunde Technischer Vertrieb
Die Teilnehmer der ERFA "Technischer Vertrieb".

12.02.2018

Ganz im Zeichen des Erfahrungsaustausches – kurz ERFA - stand die erste Februar Woche beim Mechatronik-Cluster. Über 50 TeilnehmerInnen trafen sich in fünf verschiedenen Themenrunden und setzten ein Zeichen für das „Voneinander-Lernen“. Neben den diskutierten Themen tragen die Runden auch dazu bei, dass sich einzelne Unternehmen besser bei ihren Partnern im Cluster vorstellen können. Denn ein Unternehmen kann meistens viel mehr als man auf den ersten Blick erwarten würde.

So traf sich beispielsweise die ERFA-Runde „Technischer Vertrieb“ bei der Fa. Primetals Technologies in Linz und konnte sich so im Hyperspace ein besseres Bild über die Leistungen und Kompetenzen der Primetals Technologies machen. Mittelpunkt der anschließenden Diskussion war die Vertriebsplanung bei den beteiligten Unternehmen.

Die Runde „Business Development“ fand sich bei der KEBA AG in Linz ein und diskutierte die Chancen und Risiken durch die Digitalisierung und den Einfluss auf die Geschäftsmodelle.

Rund um das Thema „Retrofit“ traf sich die Runde „Kundendienst und Service“ und stellten sich gegenseitig Herangehensweisen und Lösungen für dieses zukunftsträchtige Thema vor.

"Lizensierung und die automatisierte Prüfmöglichkeit mittels Scan" war Thema der ERFA Open Source. In der anschließenden Diskussion wurde über die Strategien der aller beteiligten Unternehmen gesprochen und auch ein Gemeinschaftsprojekt vorgestellt.

In der ERFA "Elektronik- und Hardwareentwicklung wurde mittels eines Workshops zukünftige Themen erarbeitet. Es ergaben sich viele übereinstimmende Punkte, die auch bereits kurz im Meeting angesprochen wurden.

In der ERFA "Maschinensicherheit Safety und Standards" wurde über zukünftige Themen in der Maschinensicherheit diskutiert und ein Fahrplan für die kommenden Treffen erarbeitet. 

Die nächste Chance zur Teilnahme an einer ERFA Runde besteht am 8. März 2018 zum Thema „Additive Fertigung“ – vielleicht auch bekannt als 3D-Druck ERFA.

Wenn auch Sie Interesse an einer Teilnahme in einer ERFA Runde haben, steht Ihnen Ing. DI(FH) Wolfgang Steiner per E-Mail oder unter +43-664-88347398 zur Verfügung.


Vorausschauende Analytik für den Spritzguss und Compounding

05.02.2018

Die Produktivität in der Fertigung von Spritzgussbauteilen aus Hochleistungskunststoffen zu steigern, stand im Zentrum einer Fachveranstaltung des Kunststoff-Clusters am 31. Jänner 2018 an der Johannes Kepler Universität in Linz.

30 Teilnehmer informierten sich bei dieser Tagung über die Einsatzmöglichkeiten und Grenzen thermischer, spektroskopischer und mikroskopischer Analysemethoden für gefüllte Hochleistungskunststoffe.

Ein adäquater und kosteneffizienter Methodenmix für die vorausschauende Analytik von Compounds und Spritzgussbauteilen wurde von den Industriepartnern sowie aus Forschersicht erläutert.

Ergebnisse aus dem Clusterprojekt IM-HP Plast wurden vorgestellt. In diesem Projekt wurden verschiedene analytische Verfahren getestet, um einen geeigneten Methodenmix zu entwickeln, der produktionsbegleitend eine zuverlässige Qualitätssicherung für Spritzgussteile aus hochgefüllten Hochleistungskunststoffen ermöglicht.

Im Anschluss konnte das Technikum der Johannes Kepler Universität besichtigt werden.
 


7. Branchentreff der Formen- und Werkzeugbauer

Über 40 Teilnehmer trafen sich beim traditionellen Neujahrstreffen der Formen- und Werkzeugbauer.
Bilder: ecoplus/Business Upper Austria

31.01.2018

Traditionellerweise fand am 22. Jänner 2018 bereits zum 7. Mal das Neujahrstreffen der Werkzeugbauer in der Luftburg im Prater statt. Das Branchentreff vergrößert sich jährlich und ist bereits Fixpunkt für viele Teilnehmer.

Diesmal durften wir über 40 Interessenten willkommen heißen. Heuer wurde der Treffpunkt in Kooperation mit Ewikon Heißkanalsysteme GmbH durchgeführt. Stefan Eimeke, Geschäftsführer der Ewikon sprach im Impulsvortrag über "Prozessbeeinflussung durch Nadelverschlusstechnik".

Auch über die Herausforderungen und Potentiale der additiven Fertigung im Werkzeugbau wurde von Thomas Mitterlehner (Instiut für Polymer-Spritzgießtechnik und Prozessautomatisierung, Johannes Kepler Universität Linz) berichtet.

Nach den Vorträgen nutzten die Teilnehmer die Gelegenheit zum Netzwerken in gemütlicher Runde beim gemeinsamen Stelzenessen auf Einladung von Ewikon.


Erfahrungsaustauschrunde Spritzguss

30.01.2018

Der Kunststoff-Cluster organisiert auch heuer wieder ein Erfahrungsaustauschtreffen zu aktuellen und herausfordernden Themen im Bereich Spritzguss. Die ERFA-Reihe richtet sich an alle Personen und Firmen die an den neuen Herausforderungen im Spritzgussbereich interessiert sind und sich gerne mit anderen Unternehmen austauschen.

Zielsetzung ist, einen intensiven Erfahrungsaustausch zu initiieren und interessante Themen gemeinsam zu diskutieren. Die Themen werden gemeinsam definiert und von allen Teilnehmern vorbereitet. 
Die Treffen finden jeweils bei einem teilnehmenden Unternehmen statt, welche nach der Session auch besichtigt wird. Dadurch lernt sich die Gruppe besser kennen, wobei sich dies positiv auf den Erfahrungsaustausch auswirkt.

Initiiert wird die Erfahrungsaustauschrunde durch eine Kick-Off-Veranstaltung am 29. März 2018. Hierzu konnte Prof. Dr. Georg Steinbichler (Bereichsleitung F&E-Technolog bei ENGEL und Institutsvorstand des Institute of Polymer Injection Moulding an der Johannes Kepler Universität) für den Impulsvortrag gewonnen werden.
In einem weiteren Vortrag von Fa. Plexpert werden außerdem die Ergebnisse eines Vergleichswerkzeuges mit herkömmlicher und konturnaher Kühlung gezeigt, die mittels Thermografie analysiert wurden.

Sie möchten auch an der ERFA Spritzguss teilnehmen und haben Interesse sich mit anderen Unternehmen intensiv auszutauschen?
Dann melden Sie sich gleich an.
 

Die Termine für 2018:

  • KICKOFF: 29.03.2018
  • TERMIN 1: 26.06.2018
  • TERMIN 2: 18.09.2018
  • TERMIN 3: 20.11.2018

Der Teilnahmebetrag beträgt EUR 600,- für 4 Termine.

DI Peter Dunzendorfer, BSc.
peter.dunzendorfer@biz-up.at
+43 664 8481281

Mag. Jürgen Bleicher
juergen.bleicher@biz-up.at
+43 664 8186581


Workshop Innovationsmanagement - Bionik als neuartige Inspirationsquelle

Teilnehmer Bionik-Workshop
Über 30 TeilnehmerInnen nahmen am Bionik-Workshop am 23. Jänner teil

26.01.2018

Was wir von Bienen lernen können war nur eines von vielen Beispielen, das den 31 Teilnehmerinnen und Teilnehmern am 23. Jänner 2018 bei einem Praxisworkshop zum Thema „Bionik und Innovation“ näher gebracht wurde. Die zentrale Fragestellung war: Wie können mithilfe der Bionik neue Ideen für Produkte und Prozesse generiert werden?

Als Verbindung von Biologie und Technik hat die Wissenschaftsdisziplin Bionik das Ziel, technische Fragestellungen zu lösen, indem Erkenntnisse über biologische Vorbilder abstrahiert und in die Technik übertragen werden. „Aufgrund der optimierten Lösungen der Natur und der großen Biodiversität, wird der Bionik ein immenses Potenzial für Innovationen zugeschrieben. Und der Erfolg eines Unternehmens hängt ja bekanntlich oft vom Innovationspotenzial ab“, sagt Organisator Wolfgang Steiner vom Mechatronik-Cluster.

 

Außergewöhnliche Lösungsansätze

In dem Workshop wurden zum Teil sehr außergewöhnliche Lösungsansätze anhand von Praxisbeispielen aufgezeigt. „Die Methode, wie Ölbienen fette Blütenöle sammeln und diese dann wieder problemlos abgeben, berge beispielweise Anwendungspotenzial für ölaufsaugende und ölabgebende Tücher sowohl für Haushalt (Putzlappen), Medizin oder Industrie“, so Kirsten Wommer, die als Bionik-Expertin der Fachhochschule Deggendorf den Workshop leitete. Ein weiteres beeindruckendes Beispiel: Das Muster eines Laubwaldbodens habe einen Teppichbodenhersteller zu einer neuen Farb- und Mustergebung inspiriert mit dem Ergebnis einer Reduktion des Verschnitts von 14 auf 1,5 %. Die unvermeidbaren Farbabweichungen bei den Produktionschargen seien durch die Musterungen nun nicht mehr störend, und notwendige Überproduktionen für Ersatzflächen nicht mehr notwendig.


Der Workshop wurde im Rahmen des Interreg Projekt „ILBitZ Innovativ mit Bionik“, an dem neben Kunststoff- und Mechatronik-Cluster auch die FH Salzburg, die ITG Salzburg und die Technische Hochschule Deggendorf beteiligt sind, durchgeführt.

Im Rahmen des Projektes besteht auch die Möglichkeit, ganz individuelle Problemstellungen von Bionik-Experten anfänglich analysieren zu lassen. Für Informationen hierzu und zu den weiteren Veranstaltungen aus dem Projekt steht Ihnen Ing. DI(FH) Wolfgang Steiner, E-Mail, Mobil: +43-664-88347398 gerne zur Verfügung.


ViCE-Hub - Initiative Wertschöpfung durch Kreislaufwirtschaft

ÖLI - Altölsammelbehälter aus Kunststoff
ÖLI - Altölsammelbehälter aus Kunststoff
Bildquelle: ÖLI
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Projektumsetzungszeitraum 2018-2020

11.01.2018

Brancheninitiative ViCE-Hub- Value-Implementation by Circular Economy Hub
Als Kunststoffbranche und Kunststoffstandort sind wir gefordert aufzuzeigen, wo es Möglichkeiten gibt Kunststoffe aus Sammelsystemen wieder zu hochwertigen Produkten zu machen. Das österreichische Technologie und Prozesswissen zu bündeln und Wertschöpfung daraus zu generieren ist eine große Chance, die es zu nutzen gilt. Werden Sie aktiver Teil unserer Brancheninitiative!

ViCE-Hub Aktivität: Upper Cycling Austria „Coming Home“
Das Projekt zielt darauf ab, regionale Stoffkreisläufe in Kooperation mit der Industrie, den regionalen Sammelsystemen wie LAVU, ARA oder Gelber Sack, aber auch Brand Ownern aus unterschiedlichsten Bereichen in einem Cradle2Cradle Ansatz nachhaltig und regional zu schließen. Im Fokus stehen Post Consumer Recycling Ströme.

Dreisäulenmodell:

  • Säule 1 - Initiierung und Sensibilisierung:
    Anhand konkreter und saisonal passender Produkte sollen über die Altstoffsammelzentren Produkte aus Recycling (Post Consumer Ströme) mit einer Info-Broschüre an den Konsumenten zurückgegeben werden.
    Projektideen zu passenden Produkten werden bereits gesammelt.
    Kick Off Beispiel: ÖLI - Altölsammelbehälter aus Kunststoff: www.oeli.info (Der ÖLI ist ein etabliertes Altölsammelsystem der LAVU in Oberösterreich.)
     
  • Säule 2 - Wertschöpfungsfootprint
    Durch den Einsatz von Rezyklaten aus regionalen Stoffströmen sollen aus Unternehmen Beispiele gesammelt werden, wo Produkte aus Post-Consumer Stoffströmen technisch und auch im Sinne der geforderten Produktperformance umsetzbar sind. Diese Beispiele dienen als Best-Practice und Branchensensibilisierung. Eine Veranschaulichung über Umweltbilanzen soll den Impact aufzeigen, der damit erreicht werden kann.
     
  • Säule 3 - Kooperationsprojekte im Fokus
    Zur LIT Factory der JKU, dem Rec2Tec Prozess der MUL und TCKT und weiteren eingebundenen Forschungspartnern wird es auf Basis eines optimierten Begleitprozesses Unterstützung für Firmen und Konsortien in Hinblick auf die Machbarkeit und Umsetzung einer Werkstoffänderung auf kreislaufbasierte Polymere geben.
    Diese Projekte werden durch die Cluster, F&E Partner, sowie weitere eingebundene Experten in einer breiten Maßnahmenlandkarte aufgebaut und über mögliche Förderinstrumente unterstützt.


Sie sind an einer Teilnahme an der Clusterinitiative Value Implementation by Circular Economy Hub „ViCE-Hub“ interessiert und möchten die Initiative Upper Cycling Austria „Coming Home“ mit dem Fokus auf Kunststoffe unterstützen? - Dann finden Sie hier weitere Informationen
 


Kooperation mit ökologischer Vorreiterrolle

Bild: Syda Productions / Fotolia

10.01.2018

Die Verwendung des eigenen Produktionsabfalls in einer Druckerei und die Umstellung der Lieferkette auf 100 Prozent regionale Wertschöpfung – das sind die ambitionierten Ziele im Clusterprojekt "ecoprint.at".

Die Druckerei Renner in Neumarkt am Wallersee bedruckt jährlich 600 Tonnen Polypropylen-Plattenmaterial für Werbeprodukte. Die Platten, oft wegen der besseren Bedruckbarkeit entsprechend vorbehandelt, werden von Spezialanbietern aus dem Ausland bezogen. Bis zu einem Drittel (!) der Plattenmenge fällt nach dem Bedrucken als Abfall in Form von – meist ebenfalls bedruckten – Stanzgittern an. Diese werden im Regelfall an Entsorger abgegeben.

Hundert Prozent regionale Wertschöpfung durch Kooperation Im Rahmen des Projekts soll nun ein Kreislaufkonzept mit heimischen Unternehmen entwickelt werden, um den Plattenabfall zu rezyklieren und eine Plattenherstellung mit möglichst hohen Recyclinganteil zu realisieren. Eine ausgefeilte Rezyklierung, um die Druckfarben aus den Stanzgittern zu handhaben, ist nur eine der Herausforderungen dabei. Eine optimale Additivierung mit mineralischen Additiven soll eine Oberflächen-Charakteristik der Recycling-Platten erreichen, sodass ein Vorbehandeln vor dem Bedrucken nicht mehr notwendig ist. Für die Herstellung der für den Druckprozess unbedingt notwendigen Planheiten im Extrusionsprozess wurde die Lenzing Plastics eingebunden. Die Konfektionierung der neuen Recycling-Platten wird mit Teamwork erarbeitet, die dafür eine eigene Stanzeinheit entwickeln. Damit ist ecoprint.at auch ein Vorzeigeprojekt für eine funktionierende, hochwertige und regionale Kreislaufwirtschaft. Wissenschaftlich betreut wird das Projekt vom Transfercenter für Kunststofftechnik in Hinblick auf die Materialprüfung und von M2 Consulting in Hinblick auf die Rezepturoptimierung mit Füllstoffen.

Die Projektpartner

Dieses Projekt wird mit Mitteln der Länder Oberösterreich und Salzburg gefördert.


Sonderflug ab Linz zur Messe FAKUMA 2018 – Schon jetzt anmelden!

Bildquelle: P. E. Schall GmbH & Co. KG

13.12.2017

Für alle Interessierten organisiert die Wirtschaftskammer Oberösterreich Sparte Industrie einen Tages-Sonderflug am Donnerstag, 18. Oktober 2018 von Linz nach Friedrichshafen und zurück.

Auf der weltweit führenden Fachveranstaltung für die industrielle Kunststoffverarbeitung präsentieren sich mehr als 1.800 Aussteller ihr internationales Angebot. Die Messe findet vom 16. bis 20. Oktober 2018 im Messezentrum Friedrichshafen statt.

Die Fakuma bietet einen umfassenden Überblick über sämtliche Kunststofftechnologien: ob Spritzgießen – hier nimmt die Fakuma weltweit eine Spitzenposition ein – Extrusionstechnik, Thermoformen oder 3D-Printing: Der Anwender kann sich auf der Fakuma über alle für die Kunststoffbe- und –verarbeitung relevanten Verfahren, Technologien und Tools gezielt informieren.

Das Reisebüro JETWAY Reisen bietet mit einem Tagesflug eine komfortable Möglichkeit, die Messe am Donnerstag, 18. Oktober 2018 zu besuchen und das direkt ab Linz.

Anmeldung mit diesem Formular >>

Nähere Informationen
JETWAY Reisen, Herrn Neurauter
Dametzstr. 38
4020 Linz
T 0732-785004
neurauter@jetway.at 
www.columbus-reisen.at 


Das war der 4. Internationale Polymerkongress

Werner Pamminger (re), Geschäftsführer der Business Upper Austria, überreichte dem neuen Beiratssprecher des Kunststoff-Clusters Manfred Hackl die Ernennungsurkunde.
Universitätsprofessor Georg Steinbichler zeigte, dass die Möglichkeiten zur Prozessoptimierung für Kunststoffverarbeiter in der Praxis noch lange nicht ausgereizt sind.
Stefan Laske räumte beim 4. Int. Polymerkongress mit Halbwissen über Biokunststoffe auf.
Netzwerken bei der Fachausstellung im Foyer des 4. Int. Polymerkongresses.
Im Auditorium (v.l.n.r).: Fritz Kastner (Dr. Collin), Manfred Hackl (EREMA), Werner Pamminger und Christian Altmann (Business Upper Austria), Harald Bleier (ecoplus), Peter Dunzendorfer (Kunststoff-Cluster)
KC-Manager Wolfgang Bohmayr ist stolz auf firmenübergreifende Zusammenarbeit und entsprechende Technologiekompetenz in den Unternehmen des Kunststoff-Cluster.
Alle Bilder - © Business Upper Austria

11.12.2017

Integrierte Kreislaufwirtschaft, Digitalisierung und Biokunststoffe: Diese Themen standen u.a. am 5. und 6. Dezember 2017 beim 4. Internationalen Polymerkongress im Bildungshaus Schloss Puchberg im Zentrum zahlreicher Vorträge und Diskussionen.

Über 200 Teilnehmer holten sich Fach-Input für ihr Unternehmen und tauschten sich mit Branchenkollegen bei dem heurigen Veranstaltungs-Highlight des Kunststoff-Clusters aus.

Lernen von den Besten
Der erste Tag stand traditionell ganz im Zeichen von Best Practice. Nach Firmenpräsentationen bei den Vorzeige-Kunststoffunternehmen Greiner Packaging in Kremsmünster, Haidlmair in Nußbach, RICO in Thalheim bei Wels und dem Transfercenter für Kunststofftechnik in Wels trafen sich die Teilnehmer zu vier parallelen Erfahrungsaustauschrunden. „Die Impulsvorträge zu den Themen Spritzguss, Werkzeugbau, Extrusion oder Leichtbau haben spannende Diskussionen eingeleitet und den Teilnehmern einen – sehr technologiespezifischen – Erfahrungsaustausch ermöglicht“, freut sich der Manager des Kunststoff-Clusters Ing. Wolfgang Bohmayr.

Beiratswechsel im Zeichen der Kreislaufwirtschaft
Europa sei zwar nur für 2 % der Meeresverschmutzung verantwortlich, habe aber das technische Know-how, um Lösungen für dieses Problem zu liefern, so Christian Altmann von der Business Upper Austria, der für Recyclingtechnologie aus Österreich eine große Chance sieht. Das Thema Kreislaufwirtschaft werde massiv an Bedeutung gewinnen werde, darin waren sich die Branchenkenner einig, wenngleich es für den Einsatz von Recyclingware, v.a. von Haushaltsabfällen, noch zahlreiche Hemmnisse gäbe. Diese zu beseitigen, ist eines der Hauptanliegen des neuen Beiratssprechers des Kunststoff-Cluster, der am Kongress offiziell sein Amt übernommen hat. DI Manfred Hackl, der CEO der EREMA Gruppe, dem Weltmarktführer für Recyclinganlagen will in Zusammenarbeit mit der Landes-Abfallunternehmen (LAVU) und weiteren oberösterreichischen Leitbetrieben entlang der Kunststoff-Wertschöpfungskette zeigen, wie Kreislaufwirtschaft funktionieren kann. Als Start für die „Initiative Kreislaufwirtschaft“ der Kunststoff-Branche wurde am Polymerkongress der Mehrweg-Sammeleimer „Öli“ aus Altkunststoff der LAVU als 100% Recyclinglösung präsentiert. „Der Kunststoffkübel steht für firmenübergreifende Zusammenarbeit und entsprechende Technologiekompetenz, um Kreislaufwirtschaft zu realisieren“, sagt KC-Manager Wolfgang Bohmayr. „Bis dato konnten die Anforderungen, die an den „Öli“ gestellt wurden, nur durch Neuware gelöst werden.“ „Nur gemeinsam können wir durch konkrete Umsetzungen aufzeigen, dass Kreislaufwirtschaft möglich ist“, so Hackl. „Dazu ist der Kunststoffstandort Österreich bestens aufgestellt. Wir haben alle Kompetenzen auf engstem Raum und können beim Lösen mit Technologiekompetenz aus Österreich unterstützen“ so Hackl weiter. Als bedrückend, wie in der Bevölkerung Kunststoffe wahrgenommen werden, empfindet es der Leobener Universitätsprofessor Clemens Holzer, der auch überzeugt ist, dass es möglich sei, Qualitätsprodukte aus Recyclingware mit ökologischen und ökonomischen Vorteilen herzustellen. Sein Wunsch: Die öffentliche Hand solle vermehrt eine Vorreiterrolle übernehmen und auf Recyclingprodukte umsteigen.

Halbwissen über Biokunststoffe
Weniger mit Imageproblemen in der Bevölkerung, mehr mit Halbwissen haben Biokunststoffe zu kämpfen, so Stefan Laske von der IM POLYMER GmbH. Biokunststoff seien per se nicht ökologischer als herkömmliche Kunststoffe und können diese auch nicht generell ersetzen, erklärte der Spezialist für Biokunststoffe. Sie seien aber deutlich mehr als ein reines „Marketinginstrument und helfen Ressourcen zu sparen“. Sie benötigen spezielles Know-how, sei es in der Verarbeitung oder im Einsatzzweck. Wenn schon die bestimmungsgemäße Verwendung eines Kunststoffteils die Verrottung in Gang setzen würde, könne er für seine Kunden auch keinen gewünschten bioabbaubaren Kunststoff empfehlen, erzählte Laske. Und: Biokunststoffe seien zwar kompostierbar, würden aber in vielen Kompostieranlage herausgefiltert und verbrannt, denn der Kompostierer erkenne nicht, ob Bio- oder herkömmliches Plastik, so Laske über eine weitere für ihn fragliche Situation.

Digitaler Wandel benötigt neue Geschäftsmodelle
Dass die digitale Vernetzung längst Einzug in den Werkzeug- und Formenbau gehalten hat ist für Michael Salmen von der RWTH Aachen unbestritten. Effektivitätssteigerungen seien durch Integration in die Kundenprozesse möglich. „Warum sollte aber ein Kunststoffverarbeiter seine Daten erfassen und an den Werkzeuglieferanten liefern? Für ihn ist klar, dass dies künftig nur über neue Geschäftsmodelle, bei denen der Verarbeiter auch von der Datenverarbeitung profitiere zu bewerkstelligen sei, etwa durch Verkauf einer „Werkzeugs mit einer Produktivitätssteigerung“ statt des Verkaufs eines „Nur-Werkzeugs“. Neue Geschäftsmodelle seien auch für JKU-Professor Georg Steinbichler, gleichzeitig Forschungsleiter beim Maschinenbauer ENGEL, notwendig. Er sieht auch einen notwendigen Wandel bei den Verarbeitern. Denn, wenngleich modernste Maschinen, Anlagen- und Werkzeugtechnik vorhanden seien, erfolge die Einstellung und Prozessoptimierung noch vielfach durch „Probieren“.


Stakeholderworkshop Produktion der Zukunft - Photovoltaik und Windkraft im Fokus

Reinhold W. Lang, JKU-IPMT
Wolfgang Bohmayr, Kunststoff-Cluster
Michael Sterner, Ostbayrische Technische Hochschule Regensburg
Bildquelle: JKU

11.12.2017

Im 3. und letzten Experten- und Stakeholder-Workshop Ende November wurden der aktuelle Stand der Technik zu Kunststoffen in der Photovoltaik und der Windkraft dargestellt, und neue Forschungs- und Entwicklungsansätze zu Kunststoffbasierenden Verarbeitungs-und Produktionstechnologien ausgelotet und diskutiert.

Die zentrale Bedeutung von adäquaten Werkstofftechnologien für künftige innovative Energietechnologien, die sich durch hohe Energieeffizienz einerseits und die Nutzung erneuerbarer Energieträger andererseits auszeichnen, ist weiterhin anerkannt.

Was die Werkstofftechnologien anbetrifft gilt dies sowohl für die Entwicklung neuartiger Werkstoffe mit verbesserten und optimierten Eigenschaftsprofilen als auch für die Verarbeitung dieser Werkstoffe zu Halbzeugen und Bauteilen bzw. Systemkomponenten. Wie in anderen erneuerbaren Energietechnologien(z. B. Solarthermie) ergeben sich auf den Gebieten der Photovoltaik und Windkraft für Polymerwerkstoffe besondere Innovationspotenziale.

Im Rahmen eines Projektes des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologien (bmvit) wurden die besonderen Möglichkeiten und Chancen für den Forschungs- und Wirtschaftsstandort Österreich vor dem Hintergrund bestehender nationaler Entwicklungen aber insbesondere auch internationaler Entwicklungen im Bereich von Polymerwerkstoffen für die Photovoltaik und die Windkraft erarbeitet und bewertet.


Innovation durch Kooperation

„Wir bringen Unternehmen zusammen“
Bild: sdecoret/Fotolia

07.12.2017

Die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen zu forcieren, darauf zielen die Aktivitäten im Kunststoff-Cluster hauptsächlich ab. Durch Kooperation über Unternehmensgrenzen hinweg, entsteht ein Mehrwert für die einzelnen Unternehmen.

„Wir sind das österreichische Kompetenzzentrum für Kooperation in der Kunststoff-Branche“, sagen die Cluster-Manager der Büros in Ober- und Niederösterreich Wolfgang Bohmayr und Harald Bleier unisono. „Die Cluster-Unternehmen stehen im Wettbewerb miteinander oder sind über Kunden-Lieferanten-Beziehungen verknüpft. Unsere Aufgabe ist es, die Zusammenarbeit der Unternehmen untereinander und mit wissenschaftlichen Einrichtungen zu unterstützen.“ Das Team des Kunststoff-Clusters hat mittlerweile fast 20-jährige Erfahrung, Menschen aus unterschiedlichen Unternehmens-und Innovationskulturen zusammenzubringen und Synergien ausfindig zu machen.

Unsere Aufgabe ist es auch, Forschungsergebnisse aus dem akademischen Bereich zu den Firmen überzuleiten.“

Cluster-Manager Wolfgang Bohmayr

"Wer mitmachen will, muss auch Zeit investieren und sich aktiv mit den Projekten auseinandersetzen.“

Cluster-Manager Harald Bleier

Kooperationen machen sich „bezahlt“
Der Kunststoff-Cluster unterstützt auch dabei, Fördermöglichkeiten für innovative Vorhaben auszuloten. Für sogenannte Cluster-Kooperationsprojekte stehen dazu eigene Fördermittel der Länder Oberösterreich und Niederösterreich zur Verfügung. „Uns ist es wichtig, für die Unternehmen die optimalste Förderschienezu finden. Das muss nicht immer zwingend eine Clusterförderung sein“, sagt Wolfgang Bohmayr. In Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen der Standortagenturen Business Upper Austria und ecoplus werden die besten Finanzierungen für die Vorhaben ausgewählt.

Projekt-Unterstützung durch Cluster-Team
Neben der Beratung über alternative Fördermöglichkeiten informieren die Cluster-Mitarbeiter auch über die zu beachtenden Rahmenbedingungen bei Cluster-Kooperationsprojekten. Sollten Unternehmen noch geeignete Projektpartner suchen, kann dies über KC-Medien ausgeschrieben werden oder ein Cluster-Mitarbeiter recherchiert im Netzwerk persönlich. Auch bei unverbindlichen von Clusterteam organisierten Treffen zu aktuellen Themen finden sich Projekt-Interessenten zusammen. Bei Förderantrag, Abwicklung oder Projektmeetings sowie bei der Öffentlichkeitsarbeit bietet der Cluster bei Bedarf Unterstützung an.

So können Sie innovative Ideen erfolgreich in Kooperationen umsetzen:

  • Cluster-Kooperationsprojekte
    Mindestens drei Unternehmen (darunter Klein- und Mittelunternehmen) arbeiten gemeinsam an Technologie- und Organisationsprojekten. Den Firmen stehen sowohl Fördermittel als auch die Unterstützung des Clusters für unterschiedliche Projektmanagement-Dienstleistungen zur Verfügung.
     
  • Nationale und internationale Projekte
    Die Zusammenarbeit von Unternehmen und Institutionen zu unterschiedlichen Themen wird von nationalen und internationalen Förderschienen (Mittel aus EU, Bund und Land) unterstützt und vom Cluster begleitet.
     
  • Special Interest Groups
    Unter der Projektleitung des Clusters arbeiten Unternehmen gemeinsamin einer Interessensgruppe an neuen Themengebieten, wie z.B. einer neuen Technologie, um diese weiter zu entwickeln und öffentlich sichtbarer zu machen.
     
  • Erfahrungsaustauschrunden (ERFA -Runden)
    Eine geschlossene Gruppe von Unternehmen trifft sich mehrmals pro Jahr zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch zu einem gemeinsam definierten Thema. Die ERFA-Runde wird vom Clusteror ganisiert und moderiert.
     
  • Vertriebs- und Internationalisierungsaktivitäten
    Der Cluster organisiert Studienreisen, Lieferantentage oder gemeinsame Messeauftritte von Partnerunternehmen, um den Zugang zu neuen Märkten zu erleichtern.
     
  • Firmenübergreifende Öffentlichkeitsarbeit
    Mit Unterstützung des Clusters werden Medienkooperationen initiiert, gemeinsame Pressekonferenzen organisiert, Preise und Awards verliehen und gemeinsame Events durchgeführt.

Neuer Partner-Guide der Kunststoffbranche

Partner-Guide der Kunststoff-Branche Ausgabe 2018/2019

04.12.2017

Als Unterstützung für Ihre Innovationen finden Sie im neuen Partner-Guide des Kunststoff-Clusters ein starkes Branchen-Netzwerk mit 400 potenziellen Kooperationspartnern.

Im neuen Format, kompakt und übersichtlich beinhaltet der neue Guide die KC-Partnerlandschaft vom Materialentwickler und Lieferanten, Maschinen- und Werkzeugbauer, Kunststoffverarbeiter, Dienstleister bis hin zu Forschungs- und Ausbildungseinrichtungen.

Der Katalog hat sich in den letzten Jahren zu einem unverzichtbaren Informationsmedium für die Unternehmen entwickelt und dient im KC als Hauptwerbemittel bei Messen.

Hier können Sie den neuen Partner-Guide der Kunststoff-Branche downloaden.
Download >> (7,5 MB)

Der Katalog kann aber auch kostenfrei unter der Telefonnummer +43/732/79810-5115, per E-Mail kunststoff-cluster@biz-up.at oder per Bestellformular angefordert werden.


Neuer Beiratssprecher des Kunststoff-Clusters

v.l.: Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Michael Strugl mit dem neuen Beiratssprecher des Kunststoff-Clusters, DI Manfred Hackl (CEO EREMA Group) und Cluster-Manager Wolfgang Bohmayr.
Bild: Land OÖ / Daniel Kauder

22.11.2017

DI Manfred Hackl, Geschäftsführer der EREMA Group mit Sitz in Ansfelden ist mit Dezember der neue Beiratssprecher des Kunststoff-Clusters (KC) der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria. Er übernimmt die Agenden von Dr. Friedrich Kastner, CEO der Dr. Collin GmbH, der 7 Jahre das Sprachrohr des Expertengremiums des Kunststoff-Clusters war.

„Der Beirat mit seinen zwölf Branchenvertretern unterstützt den Cluster bei der strategischen Ausrichtung. Mit Manfred Hackl konnten wir einen Vordenker der Branche als KC-Beiratssprecher gewinnen“, freut sich Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Michael Strugl.

Vision von der funktionierenden Kreislaufwirtschaft
Als eines der Hauptthemen hat sich der neue Beiratssprecher die Kreislaufwirtschaft an die Fahnen geheftet. „Eine funktionierende Kreislaufwirtschaft ist eine große Chance, das Image von Kunststoff zu heben. Aber ihr Gelingen hängt vom Zusammenspiel alle Beteiligten – von der Sammlung der Altkunststoffe über die Recyclingtechnologie bis zum Wiedereinsatz in der Verarbeitung – ab“, betont Manfred Hackl. Wie es funktionieren kann, wollen der Kunststoff-Cluster und der Cleantech-Cluster gemeinsam im Projekt „Coming Home“ zeigen: Die Initiative zielt darauf ab, regionale Stoffkreisläufe in Kooperation mit der Industrie und den regionalen Sammelsystemen zu schließen. Im Fokus stehen dabei Haushalts-Plastikabfälle.

Anhand des gelben Mehrweg-Sammeleimers „Öli“ soll ein Best Practice Projekt gestartet werden. Der „Öli“ ist ein etabliertes Altölsammelsystem der Landes-Abfallunternehmen (LAVU) in Oberösterreich. Der Kübel wird derzeit aus Polypropylen (PP)-Neuware hergestellt. Künftig soll von der LAVU gesammelter Altkunststoff für die Herstellung des Sammeleimers verwendet werden, der Kreislauf soll so quasi wieder geschlossen werden.

Diese sehr hohen Anforderungen wie extrem gute Dichtheit, geringste Toleranzen oder Beständigkeit gegen Fette konnten bis dato nur mit Neuware gelöst werden. Der Einsatz von Recyclingware verlangt neben einer ausgefeilten Recyclingtechnologie auch entsprechende Stoffströme aus den Altstoffsammelzentren und passende Rezeptierungen.

Recycling ist auch Schwerpunkt in der Forschungsfabrik LIT Factory an der JKU
Unter der Führung des Linz Institute of Technology (LIT) der Johannes Kepler Universität Linz wird die LIT Factory, eine öffentliche Pilotfabrik I4.0, im Großraum Linz eingerichtet. Heimische Unternehmen können in Zukunft in diesem Testlabor, digitalisierte Produktionstechnologien erproben, ohne den eigenen Betrieb zu stören. Dort sollen beispielsweise Leichtbauteile aus Kunststoff für Autos entwickelt werden. Weitere Forschungsprojekte liegen aber auch im Bereich der Recyclingtechnik.  

Der Kunststoff-Cluster (KC) ist mit rund 400 Unternehmen, deren Gesamtumsatz sich auf ca. 17 Mrd. Euro beläuft, die größte Cluster-Initiative in Österreich. Insgesamt beschäftigen die Cluster-Unternehmen 63.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In der Initiierung und Begleitung von Innovationsprojekten liegt der Schwerpunkt der Aktivitäten im Netzwerk. Die Träger des Kunststoff-Clusters sind die oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria und ecoplus, Niederösterreichs Wirtschaftsagentur GmbH.


Vorausschauende Analytik zur Qualitätssicherung

Automobilzulieferer profitieren vom Clusterprojekt IM-HP Plast - Integrative Methodik für die vorausschauende Bewertung von gefüllten Hochleistungskunststoffen.
Bild: vege / Fotolia
IM-HP Plast - Vorausschauende Analytik für den Spritzguss und Compounding
31. Jänner 2018 | JKU Linz

16.11.2017

Wie die Produktivität in der Fertigung von Spritzgussbauteilen aus Hochleistungskunstoffen gesteigert werden kann, ist Inhalt eines gemeinsamen Projekts von vier Unternehmen im Kunststoff-Cluster. Vor allem für die Automobilzuliefer-Industrie entsteht so ein wertvolles Qualitätssicherungstool.

Seit Mai 2016 arbeiten der Automobilzulieferer TCG Unitech, der Rezepturentwickler Polymerwerkstatt und der kunststoffspezifische Dienstleister Solutions 4 Science gemeinsam mit dem Institut für Polymeric Materials and Testing der Johannes Kepler Universität Linz an der Entwicklung einer vorausschauenden Analytik für hochgefüllte Hochleistungskunststoffe.

Hochleistungskunststoffe ersetzen Metall
Qualitätssicherungstools sind für Massenkunststoffe und Technische Kunststoffe Stand der Technik. Bei Hochleistungskunststoffen sind die etablierten Methoden aber nur bedingt aussagekräftig. Insbesondere in der Automobilindustrie ersetzen aber derartige Werkstoffe wie Polysulfone (PSU, PES), Poly(ether)imide (PEI, PI), Polyphtalamide (PPA), Polyphenylsulfide (PPS) oder Polyetheretherketone (PEEK) zunehmend metallische Werkstoffe.

Qualitätssicherung für Automobilbranche
Eine neue, modulare vorausschauende Analytik soll entwickelt werden, die aufzeigt, wie sich ein angeliefertes Compound in Hinblick auf Verarbeitung und Produktspezifikation verhält. So wird produktionsbegleitend eine zuverlässige und aussagekräftige Qualitätssicherung für gefüllte Spritzgussteile aus hochgefüllten Hochleistungskunststoffen ermöglicht.

Veranstaltungstipp:
IM-HP Plast - Vorausschauende Analytik für den Spritzguss und Compounding
31. Jänner 2018 | JKU Linz
Programm >>
Anmeldung >>


Kunststoff, das Material des 21. Jahrhunderts

Podiumsdiskussion der Fachexperten in der Andorf Technology School.
Die Besucher nahmen die Gelegenheit einer Besichtigung des Technikums wahr.
Maria Justl B.Ed fängt den geworfenen Recycling-Frisbee.
DI Richard R. Lechner, DI Klemens Treml, DI Thomas Krziwanek, Dr. Gerold Breuer, O. Univ.-Prof. DI Dr. Reinhold W. Lang, HR Dir. DI Josef KARL, DI Christian Ehrengruber, DI Stefan Salhofer MSc, Markus Lehner und Mag. Jürgen Bleicher.
145 interessierte Zuhörer fanden am 8. November den Weg in die Andorf Technology School.
Bilder: Andorf Technology School

16.11.2017

Am Mittwoch, 8. November, fand an der Andorf Technology School eine Podiumsdiskussion zum Thema „WERTstoff Kunststoff ?!“ statt. 145 interessierte Zuhörer haben die drei Impulsvorträge von Univ.-Prof. Dr. Reinhold Lang (JKU), DI Christian Ehrengruber (LAVU) und Dr. Gerold Breuer (EREMA GmbH) interessiert verfolgt.

Quelle: Andorf Technology School

Kunststoff spart Energie
Wenn wir Kunststoff durch andere Materialien ersetzen würden, hätte dies eine 3,7-fache Gewichtszunahme zur Folge. „Dies würde weltweit einen um 46 %höheren Energieverbrauch undveine mehr als die Hälfte größere CO2-Emission bedeuten!“, so Dr. Lang in seinen Ausführungen zu den Vorteilen der Verwendung von Kunststoffen.

Aufgrund der Ökologie, des Innovationspotentials und des unbeschränkten Wachstumspotentials ist Kunststoff daher der interessanteste Werkstoff für das 21. Jahrhundert. Obwohl Kunststoff als der Kernwerkstoff für die nachhaltige Entwicklung von Technologien gilt, ist die Achillesferse aber nach wie vor die teilweise noch unkontrollierte Entsorgung, die wir in den Griff bekommen müssen, so Univ.-Prof. Lang in seinem Vortrag. Von 25,8 Millionen Tonnen Kunststoffmüll in Europa werden bereits ca. 70 % rezykliert oder energetisch verwertet. Leider werden immer noch – obwohl mit fallender Tendenz, aber dennoch – 30,8 % (2014) des Kunststoffmülls in Europa deponiert.

Österreich als Kreislaufwirtschaftsweltmeister mit nur 3 % Deponieanteil
Dass in Österreich die Zahlen im Europavergleich ganz anders aussehen, zeigte DI Ehrengruber,vVorstand des Landesabfallverwertungsunternehmens AG,vin seinem Impulsvortrag auf. „InÖsterreich werden lediglich 3 % des anfallenden Kunststoffmülls deponiert und 21 % werkstofflich und 74 % thermisch verwertet. Der Rest wird rohstofflich rezykliert“, so DI Ehrengruber. Das Abfallentsorgungssystem ist in OÖ voll ausgebaut und 650 Mitarbeiter stehen in 137 Altstoffsammelzentren zur Verfügung und sorgen bei stetig steigenden Sammelmengen für die perfekte Mülltrennung.

reThinking Plastics
Dass ein Trend zu Recycling besteht und von Firmen die Notwendigkeit von nachhaltigem Design erkannt wird, zeigt DI Breuer in seinem Beitrag auf. IKEA, Trodat und Philips beweisen bereits, dass Recyclingprodukte auch gut aussehen können. „Beim Produktdesign muss in Zukunft bereits überlegt werden, wie Bauteile wiederverwertet werden können und müssen daher schon schlau konstruiert werden!“, so DI Breuer, der einen Überblick über die Recyclingmöglichkeiten gab. Als Beispiel für Recycling brachte Herr DI Breuer auch Recycling-Frisbees mit, die vom Publikum dann sozusagen mit offenen Armen aufgenommen worden sind.

Zum Abschluss der Veranstaltung stellten sich die Industrievertreter, DI Thomas Krziwanek (Teufelberger GmbH), DI Stefan Salhofer (Innplast Kunststoffe GmbH) und Markus Lehner (Greiner Packaging) mit den Vortragenden noch den Fragen des Publikums.


Fakuma 2017 - ein voller Erfolg

Der Kunststoff-Cluster als zentrale Anlaufstelle für seine Partnerbetriebe.

31.10.2017

Mehr Aussteller, mehr Ausstellungsflächen, mehr Fachbesucher, hohe Zufriedenheit aller Beteiligten: mit der 25. Fakuma – Internationale Fachmesse für Kunststoffverarbeitung setzte der herbstliche Branchen-Treff im Dreiländereck in Friedrichshafen am Bodensee seinen Erfolgsweg munter fort!

Mit 74 Firmen bzw. 63 Kunststoff-Cluster-Partner war Österreich fünftgrößter Aussteller aus Ländersicht. Bezogen auf die Standflächen war Österreich sogar Nummer zwei auf der Fakuma. Dazu trugen natürlich die Leitbetriebe wie Borealis, Engel, Erema, Greiner, Haidlmair, Meusburger, Wittmann, ... wesentlich bei. Aber auch viele KMU´s lieferten in Hinblick auf Innovationen ebenso viele Neuheiten womit Technologie "Made and Thought" aus Österreich stark nachgefragt war. Die Fakuma hat sich in Hinblick auf die Kernexportländer in Europa für Österreich als optimaler Markt- und Präsentationsplatz gezeigt. Die Investitionsfreudigkeit der Branche ist anhaltend und hat sich auch durch entsprechende Aufträge niedergeschlagen, die rund um die Fakuma akquiriert wurden.

Der Österreicherstand der Wirtschaftskammer war mit 12 Unternehmen die Homebase für die vielen Österreicher in der Branche. Beim Standevent, das traditionell mit dem Kunststoff-Cluster in Kooperation abgehalten wurde, konnte das eindrucksvoll erlebt werden. Es wurden über 200 Besucher und auch internationale Partner des Kunststoff-Clusters gezählt, die sich intensiv austauschten und ein sehr gutes Stimmungsbild zum Messererfolg abgaben.

Wir danken allen Besuchern recht herzlich für das große Interesse und freuen uns schon auf Ihren Besuch auf der FAKUMA 2018!


Bildungskatalog Kunststofftechnik 2018

Bildungskatalog Kunststofftechnik 2018

23.10.2017

Nutzen Sie die Möglichkeit, motivieren und informieren Sie über die ausgezeichneten und vielschichtigen Karrieremöglichkeiten von KunststofftechnikerInnen in Ihrem Unternehmen im neuen Bildungskatalog 2018.

Der Bildungskatalog Kunststofftechnik ist eine fundierte Orientierungs- und Entscheidungshilfe für Schüler, Studenten, Absolventen, Eltern, Bildungsbeauftragte und für alle, die sich für eine Karriere in der Kunststofftechnik interessieren.

Fachkräfte sind gefragt und können nur schwierig am Arbeitsmarkt gefunden werden. Das Problem wird sich in Zukunft weiter verschärfen. Mit dem Bildungskatalog für Kunststofftechnologie möchten wir diesem Trend entgegenwirken. Das Ziel dieses Karrieremagazins ist es, Auszubildende, Schüler, Studenten und Jobsuchende zu motivieren, eine technische Laufbahn einzuschlagen.

Der Katalog wird an Schulen verschickt und informiert künftig den Nachwuchs auf Aus- und Weiterbildungsmessen.

Erscheinungstermin: 2. März 2018
Auflage: 15.000 Empfänger in ganz Österreich

Mediadaten Bildungskatalog Kunststofftechnik 2018

Anzeigenschluss ist der 6. Februar 2018.


Neuer Leiter des Kunststoff-Clusters

Wirtschaftsreferent LH-Stv. Dr. Michael Strugl (r.) mit dem neuen Manager des Kunststoff-Clusters, Wolfgang Bohmayr
Wirtschaftsreferent LH-Stv. Dr. Michael Strugl (r.) mit dem neuen Manager des Kunststoff-Clusters, Wolfgang Bohmayr
Foto: Land OÖ / Heinz Kraml

25.09.2017

Wolfgang Bohmayr ist seit 1. September 2017 neuer Leiter des Kunststoff-Clusters (KC) in der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria. Der 44-jährige Schlierbacher ist seit sieben Jahren als Projektmanager im KC tätig und kennt daher die Herausforderungen der Branche. Er setzt auf Kooperation und Innovation durch Kunststofftechnologie.

Wirtschaftsreferent LH-Stv. Dr. Michael Strugl begrüßt die Bestellung von Wolfgang Bohmayr zum neuen Cluster-Manager: „Der Kunststoff-Cluster ist das größte Branchennetzwerk und seit fast 20 Jahren eine Erfolgsstory, die sich nicht zuletzt durch die starke Kooperation mit Niederösterreich zu einer internationalen Marke entwickelt hat. mehr als 200 nationale und internationale Kooperationsprojekte, an denen sich mehr als 400 österreichische Unternehmen beteiligen, sprechen für den Erfolg. Wolfgang Bohmayr und sein Team haben aktuelle Trends und Entwicklungen wie die zunehmende Digitalisierung und das Einbeziehen additiver Prozesse im Blick. Als Kompetenzzentrum für firmenübergreifende Zusammenarbeit werden sie die Kunststoffbranche voranbringen.“

„Die Kunststofftechnologie bedient viele Branchen von Packaging über den Baubereich, von Automotive bis Medizintechnik. Als Cluster sind wir Coach und Trendscout, um an der Zukunft und an der Wettbewerbsfähigkeit mit unseren Partnern zu arbeiten – oft auch gemeinsam mit Forschungseinrichtungen. Es geht darum, Trends zu erkennen und die Unternehmen bei der Umsetzung von Innovationen zu unterstützen“, erläutert Bohmayr. Er folgt Mag. Elmar Paireder, der sich nach drei Jahren als Leiter der Cluster Mechatronik und Kunststoff auf die Aktivitäten des Mechatronik-Clusters konzentrieren wird.

Nach Abschluss der HTL Steyr (Abt. Maschinenbau/Kraftfahrzeugtechnik) war Wolfgang Bohmayr 12 Jahre als Anwendungstechniker für Projekte im In- und Ausland bei einem oö. Leitbetrieb der Kunststoff-Branche tätig. Seit 2010 im Kunststoff-Cluster, war er für den Aufbau der Initiative Smart Plastics verantwortlich. Zudem betreute und initiierte er zahlreiche Cluster-Kooperationen und Projekte in den Themenbereichen Werkzeug- und Formenbau, Extrusion, Rohstoffe und Additive Fertigung.

Komplexität steigert Herausforderung in der Kunststoffbranche
Die Komplexität der F&E-Aufgaben sowohl in der Bauteilentwicklung als auch in der Verfahrenstechnik wird immer höher und ist oft nicht mehr branchenspezifisch zu lösen. Daher werden cross-sektorale Technologiekooperationen und das gemeinsame Aufzeigen von Stärken im internationalen Wettbewerb die Zukunft sein. Der Kunststoff-Cluster ist die zentrale Anlaufstelle dafür und begleitet mit der Leichtbauplattform A2LT, der Initiative Smart Plastics, dem Biopolymerteam, der Initiative PlasTexTron, der Compounding-Plattform und im Bereich Additive Fertigung branchenübergreifende Kooperationen.

Die Kunststoffbranche ist ein wichtiger Impuls-, Arbeits- und Ausbildungsgeber. Nutzen Sie das vielfältige Beratungsangebot und meistern Sie gemeinsam mit dem Kunststoff-Cluster zukünftige Herausforderungen.

Über den Kunststoff-Cluster
Der Kunststoff-Cluster (KC) ist mit rund 400 Unternehmen, deren Gesamtumsatz sich auf ca. 17 Mrd. Euro beläuft, die größte Cluster-Initiative in Österreich. Insgesamt beschäftigen die Cluster-Unternehmen 63.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In der Initiierung und Begleitung von Innovationsprojekten liegt der Schwerpunkt der Aktivitäten der Cluster-Mitarbeiter. Die Träger des Kunststoff-Clusters sind die oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria und ecoplus.Niederösterreichs Wirtschaftsagentur GmbH.

www.kunststoff-cluster.at


Pegasus - Wirtschaftszeitung der OÖNachrichten - Sonderpreis bis zu -30% für KC-Partner

25.09.2017

 Am Samstag, dem 25. November 2017 erscheint die Wirtschaftszeitung „Pegasus“ mit einem Sonderthema „Kunststofftechnologie in OÖ“. Als Partner-Unternehmen des Kunststoff-Clusters besteht für Sie die Möglichkeit zum Sonderpreis, in dieser auflagenstarken Wirtschaftszeitung, mittels kostengünstiger PR-Artikel oder Anzeige vertreten zu sein (-30% Rabatt).

Zusätzlich zur OÖNachrichten Samstagsauflage wird der „Pegasus“ an ca. 40.000 Führungskräfte in OÖ verschickt. Daraus ergibt sich eine Gesamtauflage von 200.000 Exemplaren. Sie erreichen mit Ihrer Werbung sowohl die einkommensstarke Leserschicht der OÖN, als auch die wichtigsten Investoren und Wirtschaftstreibenden des Landes.

Buchungen sind bis Mittwoch, den 08. November 2017 möglich.

Preisblatt inkl. Formatbeispiele

Bei Fragen oder für einen persönlichen Termin steht Ihnen Herr Markus Hackl von den OÖN gerne zur Verfügung.

Kontakt bei den OÖNachrichten

Dipl.-Wirtsch.-Ing.(FH) Markus Hackl
Key Account Handel & Dienstleistung
+43/664/815 76 47
+43/732/7805-645
m.hackl@nachrichten.at


3D-Druck im Wandel

3D-Druck am laufenden Band.
3D-Druck am laufenden Band. durch den Fördergurt ist auch die Produktion von endlosen Bauteilen möglich.
Bild: Blackbelt 3D BV
Ein Fördergurt ermöglicht die Produktion von endlosen Bauteilen.
Ein Fördergurt ermöglicht die Produktion von endlosen Bauteilen.
Bild: Blackbelt 3D BV
Drei Stufen eines Metall-Bauteils, gedruckt mit FFF-3D-Drucker aus dem Hause EVO-tech
Drei Stufen eines Metall-Bauteils, gedruckt mit FFF-3D-Drucker aus dem Hause EVO-tech: Links das gedruckte Teil (Grünling), in der Mitte der Bräunling nach dem Entbnindern und Rechts das fertige Edelstahlteil.
Bild: BASF

20.09.2017

Ein Beitrag von DI Peter Dunzendorfer, BSc. / Projektmanager im Kunststoff-Cluster

Bereits in den 80er Jahren entwickelte Chuck Hull ein Gerät, welches Material schichtweise additiv auftrug und so zu einem dreidimensionalen Objekt formte. Dieses Verfahren, genannt Stereolithographie (SLA), stellte damals wie auch noch heute eine innovative Alternative zu konventionellen Fertigungsmethoden dar. Lange Zeit blieben diese und ähnliche additive Technologien für die große Masse verborgen. Additive Fertigungsverfahren erlebten erst in den frühen 2000er Jahren mit der Fused Filament Fabrication (FFF)-Technologie einen Aufschwung. Heute werden diese Technologien umgangssprachlich als 3D-Druck zusammengefasst und haben sich kontinuierlich weiterentwickelt. Neben den beiden genannten gibt es mittlerweile noch weitere, wie z.B. das pulverbasierende selektive Lasersintern (SLS) oder die Polyjet/Multijet (PJ/MJ)-Technologie, die ein Flüssigpolymer auf die Oberfläche aufträgt, mittels UV-Licht aushärtet und so zu einer starren Schicht formt

Wachstum ungebrochen
Die jährliche Wachstumsrate des gesamten 3D-Druck Marktes betrug in den letzten Jahren um die 25 % (Quelle: Wohler) und dieser Trend soll sich auch fortsetzen. Wöchentlich werden Neuerungen in Technologie, Anwendung oder Material präsentiert. Die großen Produzenten aus Auto- und Flugzeugbauindustrie setzen vermehrt auf 3D-Druck und fördern so die Entwicklung von immer besseren und schnelleren Technologien, wobei im Kunststoffbereich ein besonderer Fokus auf der Erzeugung von Festigkeiten und Oberflächen, vergleichbar mit jenen im Spritzguss, liegt.

Geschwindigkeit als Manko
Eines haben diese Technologien jedoch gemeinsam: Sie sind noch zu langsam, um für die Massenproduktion wirtschaftlich zu sein. Heute benötigen 3D-Drucker je nach Bauteilgröße, Fülldichte bei Vollkörpern und Genauigkeit zwischen einigen Minuten und mehreren Stunden. Umso genauer ein 3D-Drucker arbeitet, also je geringer die gedruckte Schichthöhe ist, desto länger dauert folglich der Ausdruck des gesamten Bauteils. Bisher wurden diese additiven Fertigungsmöglichkeiten für die Kleinserienproduktion eingesetzt, sofern Festigkeit, Oberflächenbeschaffenheit und Bauteilgröße keine ausschlaggebenden Kriterienwaren.

Hochsteife Bauteile möglich
Der schichtweise Aufbau eines 3D-Modells stellt für das gesamte Bauteil einen Nachteil dar, verglichen mit Bauteilen aus konventioneller Fertigung, da durch die Schichtbauweise der bisherigen Kunststoff 3D-Druck-Technologien ein anisotropes Bauteilverhaltenent steht. Moderne Technologien, wie z.B. das von Hewlett Packard entwickelte Verfahren Multi Jet Fusion (MJF) oder Augmented Polymer Deposition (APD) von Rize Inc., werben in Datenblättern mit isotropen Bauteilverhalten. Auch im FFF-Bereich gibt es Ansätze, um diese räumlich unabhängigen Materialeigenschaften zu erreichen. Dies erweitert das Anwendungsspektrum des 3D-Druckes auf funktionelle Kunststoff-Bauteile. Berichten zufolge soll durch Einsatz von Plasma eine Bauteilfestigkeit von 95 % eines Spritzguss-Bauteils erreicht werden können (FuseBox). Auch der Einsatz von kurzfaserverstärkten Filamenten und auch die Composite Filament Fabrication (CFF) Technologie, die eine Endlos-Kohlefaser in die Schichten miteindruckt, hat gezeigt, dasshochsteife Konstruktionen mittels 3D-Druckbereits möglich sind.

Verbesserte Oberflächen
Auch die Verbesserung der Oberflächenbeschaffenheit des gedruckten Bauteils ist seit einigen Jahren ein zentrales Thema. Mittlerweile existieren Nachbearbeitungsstationen für FFF- oder auch SLA-3D-Drucker. Auch die Hersteller industrieller Drucker berücksichtigen diesen Trend und bieten dementsprechende Stationen für ihre Drucker an. Geringe Schichthöhen führen zu einer besseren Oberflächenbeschaffenheit.

Bauteilgröße
Ein weiteres Begrenzungskriterium ist die Bauteilgröße. Zwar gibt es heute schon Anbieter, die Großmaschinen für Teile im Meterbereich anbieten, jedoch finden diese noch keine breite Anwendung. Bemerkenswert ist die Errungenschaft eines Druckerkonzepts im Desktop-Format, die die Längsachse durch ein Förderband ersetzt. Somit ist die Fertigung von Bauteilen möglich, die theoretisch unendlich sind, solange die Materialzufuhr gewährleistet ist.

Stützstrukturen vermeiden
Stützstrukturen sind, wie der Name schon sagt, für die Objekterstellung als Unterstützung von darüber liegenden Schichten oftmals nötig. Diese Strukturen entfallen zum Beispiel bei pulverbasierenden additiven Fertigungsmethoden, da das nicht ausgehärtete Pulver als Stütze genügt. Doch auch hier reduzieren innovative Weiterentwicklungen diesen zusätzlichen Aufwand an Zeit und Material, beispielsweise ein FFF-Drucker von Blackbelt 3D, dessen Extrusionseinheit in einem bestimmten Winkel zur Bauebene bewegt wird, und der somit frei schwebende Strukturen problemlos fertigen kann. Ein weiterer Ansatz sind 5-Achsen-Roboterarme, die sowohl den Druckkopf als auch das Bauteil selbst in alle Richtungen schwenken können und somit Stützstrukturen vermeiden und bevorzugte Orientierungen fertigen können. Hier gibt es jedoch noch Probleme die Genauigkeit im Mikrometerbereich zu garantieren.

Trotz aller Einschränkungen und Herausforderungen, die es mit den unterschiedlichen 3D-Druck Technologien noch gibt, existieren bereits Ansätze für eine Massenproduktion. Durch einen Fördergurt ist es möglich mit dem Blackbelt 3D-Drucker auch Serienproduktion durchzuführen. Die großen Unternehmen wie Stratasys und 3DSystems, aber auch mittlere Playeram Markt wie Formlabs oder Ultimaker, bieten Konzepte für die Massenproduktion an, sogenannte Produktionszellen. Hier werden mehrere Drucker in einem System zusammengefasst und automatisiert, sodass die Drucker durchgehend in Betrieb sein können. So gelang es, den ROI von 3D-Druckanlagen deutlich zu erhöhen.

Abschließend sei gesagt, dass die Entwicklungen der 3D-Drucktechnologien vermutlich noch einige innovative Erneuerungen benötigen, um Produkte alle Größen, Farben und Materialien schnell zu fertigen. Verschiedene Forschergruppen entwickeln regelmäßig neue Ansätze, wie z.B. Ultraschall Manipulation, die additive Fertigung weiter revolutionieren können.

Zum Autor
DI Peter Dunzendorfer, BSc. ist Projektmanager im Kunststoff-Cluster und beschäftigt sich seit 2010 intensiv mit dem Thema Generative Fertigung. Durch seine praktische Erfahrung im Umgang mit verschiedenen Systemen und seiner Aktivität als Technologie-Beobachter hat er einen guten Überblick über die ganze 3D-Druck Landkarte.
Tel.: +43/ 664 / 848 1281
peter.dunzendorfer@biz-up.at


Besuchen Sie uns auf der FAKUMA 2017

18.09.2017

Einladung zum Standevent am Mittwoch, 18. Oktober 2017 ab 17:00 Uhr am österreichisches Gruppenstand in Halle B2, Stand 2115

Das AußenwirtschaftsCenter Stuttgart und der Kunststoff-Cluster laden Sie herzlich im Anschluss an den zweiten Messetag zu einem Umtrunk mit Imbiss auf den österreichischen Gruppenstand ein.

Nutzen Sie die Gelegenheit, in gemütlicher Atmosphäre Kontakte zu anderen Unternehmen zu knüpfen und Ideen auszutauschen. Selbstverständlich sind auch Ihre Geschäftspartner herzlich willkommen!

Die Wirtschaftsdelegierte Stv. Frau Mag. Katharina Gregorich, MBL, Herr Ing. Wolfgang Bohmayr und Herr Ing. Harald Bleier vom Kunststoff-Cluster freuen sich über Ihr Kommen.

Datum: Mittwoch, 18. Oktober 2017

Uhrzeit: ab 17:00 Uhr bis 19.00 Uhr

Ort: Halle B2, Stand 2115 Österreichischer Gruppenstand


Rückmeldungen bitte bis spätestens 1. Oktober 2017 per E-Mail an das AußenwirtschaftsCenter Stuttgart stuttgart@wko.at mit wie vielen Personen Sie teilnehmen werden.  

Wir wünschen Ihnen eine erfolgreiche Messevorbereitung und stehen gerne für Fragen zur Verfügung. Wir freuen uns schon auf Ihr Kommen und interessante Branchengespräche.  

65 der 393 KC-Partnerunternehmen werden als Aussteller auf der FAKUMA 2017 vertreten sein.
Hier finden Sie eine Liste der KC-Partner inkl. Messestand >>


KC-aktuell: Ausgabe 3/2017

KC-aktuell 3/2017

01.09.2017

Thema:
3D-Druck im Wandel - Neueste Trends und Herausforderungen im Bereich der generativen Fertigung

Schneller heißt die Herausforderung im Zeitalter der Digitalisierung. Günstiger bei höchsten Qualitätsansprüchen, diese sind vorausgesetzt. Das stellt die produzierenden Unternehmen und viele unserer Partner vor große Herausforderungen. Die Komplexität der F&E-Aufgaben sowohl in der Bauteilentwicklung als auch in der Verfahrenstechnik wird immer höher und ist oft nicht mehr branchenspezifisch zu lösen. Abhilfe bieten cross-sektorale Kompetenzkooperationen.

Der Kunststoff-Cluster ist die zentrale Anlaufstelle dafür und begleitet mit der Leichtbauplattform A2LT, der Initiative Smart Plastics, dem Biopolymerteam, der Compounding-Plattform und – jetzt ganz aktuell – im Bereich „Additive Fertigung“ branchenübergreifende Kooperationen. Mehr dazu in dieser Ausgabe.

KC-aktuell 3/2017 als PDF

Sie können das Printmedium KC-aktuell auch online bestellen.
Zur Online-Bestellung


Nutzen Sie den Wissensvorsprung

Das spezielle Wissen eines Unternehmens basiert meist auf dem fachlichen Wissen der MitarbeiterInnen, das sie in ständigen Weiterbildungsmaßnahmen erlangen.
Bild: ©baranq / Fotolia

30.08.2017

In Zusammenarbeit mit namhaften Bildungsträgern bieten wir als Kunststoff-Cluster wieder fachspezifischen Seminare und Schulungen im Kunststoffbereich im November an auf die wir Sie gerne aufmerksam machen möchten.

Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.
(Henry Ford)

 

Nutzen Sie den Wissensvorsprung - als KC-Partner zum Vorteilspreis!

 

 

Angebot für Lehrlinge
Wir wollen im Besonderen Lehrlinge im Aus- und Weiterbildungsbereich unterstützen:
Pro teilnehmenden Vollzahler erhält jeweils ein Lehrling 50 % Rabatt auf die Trainingskosten lt. unserem KC-Schulungskatalog!

Auf Anfrage können ALLE in diesem Katalog beschriebenen Schulungen als firmeninterne Inhouse-Training angeboten werden.

Für alle Fragen zum Thema Weiterbildung kontaktieren Sie bitte Frau Michaela Lenhart, Tel. +43 (0)732 79810-5115, michaela.lenhart@biz-up.at.
Wir freuen uns über Ihr Interesse.


Erfahrungsaustausch Qualitätsmanagement bei Hagleitner

Die Teilnehmer des ERFA QM erlebten einen spannenden Nachmittag bei Hagleitner.

28.08.2017

Nach dem ersten Erfahrungsaustausch Treffen bei Engel, wurde das Thema Lean ein zweites Mal von den Teilnehmern der ERFA QM betrachtet. Diesmal beim Spezialisten für professionelle Hygiene: Hagleitner Technology International GmbH.

Ob Dosiersysteme, berührungslose Spender, Reinigungs- und Desinfektionsmittel für Waschraum, Küche, Objekt- oder Wäschehygiene - Hagleitner entwickelt und produziert alle Produkte selbst – in jedem Detail steckt das ganze Wissen und die Erfahrung der Mitarbeiter.

Hagleitner eröffnete im Oktober 2015 an seinem Hauptstandort in Zell am See eine neue Spenderproduktion. Ziel dieses Neubaus war eine nach dem Lean-Konzept funktionierende Produktionskette: Optimale Wege, eine ökologisch nachhaltige Produktion und minimierte Lagerbestände.

Die gesamte Produktion ist nun auf einer Fläche von nur 2.000 m2 untergebracht. Die Lagerung des Rohstoffs (Granulat), der Werkzeugbau, die Spritzgussfertigung, die Zwischenlagerung der Teile im Supermarkt und die abschließende Endmontage finden in nur einer Halle statt.

Innerbetrieblich wurde ein eigenes Sortiersystem entwickelt, welches Teile direkt nach dem Spritzgussvorgang in der richtigen Menge in die unterschiedlichen Kunststoffbehälter ablegt. Aufwändige Systeme wie Hochregallager, Stapler oder Wellpappe zum Lagern der Spenderteile werden nicht benötigt. Für dieses Projekt erhielt Hagleitner eine Auszeichnung am Österreichischen Logistik-Tag 2016.

Die Teilnehmer des ERFA QM erlebten einen spannenden Nachmittag bei Hagleitner. Bei der Vorstellung von Hagleitner und dem Rundgang durchs Unternehmen, wurde klar, dass die Philosophie bei Hagleitner besonders ist.

Heutzutage eher ungewöhnlich ist die extreme Tiefe in der Sachen selbst gemacht und hergestellt werden, besonders hervorzuheben ist zB das Milkrun System bei dem die Transporte zu den Kunden selbst durchgeführt werden und am Rückweg zB benötigte Kartons usw transportiert werden.

Beeindruckend auch, dass einmal im Jahr Prozesse und vieles mehr neu ausprobiert wird und dabei das Augenmerk auf Verbesserung und Lean gelegt wird.

Hagleitner, ein tolles Unternehmen, das wir gut und gerne in Erinnerung behalten werden!

Nächstes Treffen
Das nächste Treffen der ERFA-Runde Qualitätsmanagement findet am 27. September statt.

Mehr Infos zur ERFA Qualitätsmanagement


Förderprogramm Digital Starter von WKOÖ und Land OÖ geht in die zweite Runde

Drei Männer und eine Frau (ganz Links) stehen nebeneinander und blicken in die Kamera
V. l. WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer, David Schachreiter, Thomas Pürstinger und Landeshauptmann-Stv. Michael Strugl. Foto: Atelier Mozart

22.08.2017

Um noch mehr Unternehmen für den digitalen Wandel zu begeistern, haben das Land OÖ und die WKO Oberösterreich im Frühjahr das Förderprogramm „Digital Starter“ ins Leben gerufen. Dieses Förderprogramm richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen (aktive WKOÖ-Mitglieder) mit dem Ziel, den Einstieg in die betriebliche Digitalisierung zu erleichtern. Damit soll ein maßgeblicher Beitrag dazu geleistet werden, die mittel- und langfristige Wettbewerbsfähigkeit der Klein- und Mittelbetriebe zu sichern und weiter zu erhöhen.

„Mit dem Programm Digital Starter wollen wir Unternehmen dabei unterstützen, mit Hilfe von spezialisierten Unternehmensberatern die Chancen zu erkennen, die sich durch der Digitalisierung bieten. Sie sollen die Möglichkeit bekommen, neue Lösungen als auch Geschäftsmodelle im eigenen Unternehmen umzusetzen“, so Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Strugl. Besonderes Augenmerk liegt dabei darauf, dass Technologien, die bevorzugt in Oberösterreich entwickelt werden oder in Betrieb sind, zur Anwendung kommen.

Die Förderung der Unternehmen besteht aus einem nicht rückzahlbaren Zuschuss. Förderbar sind die Kosten der Beratungsleistungen. Bis zu 50 Prozent bzw. 3.000 Euro werden auch materielle Investitionen und mit dem Projekt in Verbindung stehende ergänzende Dienstleistungen gefördert. In Summe sind Projektkosten zwischen 6.000 und 12.000 Euro mit 50 Prozent förderbar. Die maximale Förderung beträgt somit 6.000 Euro. Basis der Förderentscheidung sind Neuheit, Marktbedarf, Wettbewerbsvorteil, Anspruch und Nachvollziehbarkeit der gesetzten Ziele.

„Bei der ersten Ausschreibung im Frühjahr haben über 90 Einreichungen unsere Erwartungen bereits bei weitem übertroffen. Unter den für eine Förderung ausgewählten Firmen befinden sich die Franz Schachreiter Treppenmanufaktur in Ottnang und die SP-Verpackungen GmbH in Nußbach. Sollte bei der zweiten Runde, die im September startet, das Interesse noch größer sein und entsprechend innovative Projekte eingereicht werden, gibt es von unserer Seite die Überlegung, das zur Verfügung stehende Fördervolumen von 60.000 Euro zu erhöhen,“ betont WKOÖ-Präsidentin Hummer.

Einreichungen für die Herbstausschreibung des Digital-Starter-Programms, die vom 1. September bis 15. Oktober laufen wird, sind an das Innovationsservice der WKO Oberösterreich zu richten.

Mehr Informationen zum Thema finden Sie in der Presseunterlage der WKOÖ.


Oberösterreich und Niederösterreich arbeiten bei der Sicherheit von Lebens- und Futtermitteln enger zusammen

Drei Männer und eine Frau (zweite von links) stehen nebeneinander und halten ein Schild in die Kamera.
V.l.: Werner Pamminger (Geschäftsführer von Business Upper Austria), Niederösterreichs Wirtschafts-Landesrätin Petra Bohuslav, Oberösterreichs Wirtschaftsreferent Landeshauptmann-Stv. Michael Strugl und ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki. Foto: NLK/Reinberger

17.08.2017

Ein Leuchtturm der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Niederösterreich und Oberösterreich ist die seit 2005 bestehende Kooperation im Bereich der Cluster. Hier starteten Betriebe der Kunststoffindustrie mit ihrer bundesländerübergreifenden Kooperation, wenige Jahre später folgte der Mechatronik-Cluster. Nun rücken die beiden Bundesländer auch im Bereich der Lebensmittel-Wirtschaft noch enger zusammen, wie bei einem Arbeitsgespräch zwischen Oberösterreichs Wirtschaftsreferenten Landeshauptmann-Stv. Dr. Michael Strugl und Niederösterreichs Wirtschafts-Landesrätin Dr.in Petra Bohuslav und vereinbart wurde: „Wer Kooperation von der Wirtschaft einfordert, muss sie auch selbst beherzigen. Daher ist für uns vollkommen klar, die Kooperation endet nicht an unseren Landesgrenzen. Zum Nutzen der Betriebe im gemeinsamen Wirtschaftsraumes wollen wir die Zusammenarbeit weiter intensivieren.“

Aufgrund der ähnlichen Struktur der Lebensmittelbranchen eignet sich dieser Bereich besonders für eine engere Zusammenarbeit. Oberösterreich und Niederösterreich haben einen starken Schwerpunkt im Bereich der kleinen und mittleren Unternehmen am Lebensmittel-Sektor. Darüber hinaus gibt es einige Großbetriebe mit bekannten Marken sowie eine ähnliche Agrarstruktur.

Wie gewinnbringend eine bundesländerübergreifende Zusammenarbeit im Lebensmittelsektor sein kann, beweist das erste COMET-Kompetenzzentrum für Futter- und Lebensmittelsicherheit (FFoQSI), das im März 2017 in Tulln eröffnet wurde. LH-Stv. Strugl: „Die Zusammensetzung der Konsortialpartner und vor allem auch die Beteiligung von Unternehmen zeigt eindrucksvoll, dass in beiden Bundesländern geballtes Know-how im Lebensmittelsektor vorhanden ist. Beide Bundesländer sind auf Unternehmensseite stark vertreten: zwölf der 32 Partnerunternehmen kommen aus Oberösterreich, aus Niederösterreich kommen sieben Betriebe, die restlichen verteilen sich auf Österreich und internationale Partner.“

Auch im Bereich der Qualifizierung ist eine bundesländerübergreifende Zusammenarbeit zielführend, betont Wirtschafts-Landesrätin Petra Bohuslav nach dem Arbeitsgespräch und sie ergänzt: „Ostösterreich weist ausgezeichnete Ausbildungsmöglichkeiten im Lebensmittelsektor auf, dadurch gibt es bestens ausgebildetes Personal. Gleichzeitig sind die Unternehmen bemüht, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter regelmäßig weiterzubilden, dies zeigt auch das Interesse der Clusterpartner an kooperativen Qualifizierungsmaßnahmen.“

„Ein Ausbau der traditionell engen und guten Zusammenarbeit unserer beiden Bundesländer im Clusterbereich, die zu noch mehr Lebensmittelsicherheit führt, ist daher wichtig und sinnvoll. Es entsteht so eine Win-Win-Situation für Wirtschaft und Forschung ebenso, wie für die Konsumentinnen und Konsumenten in Niederösterreich und Oberösterreich“, sind sich ecoplus Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki und Dl (FH) Werner Pamminger, Geschäftsführer von Business Upper Austria, einig.

Ein weiteres Thema, das bei dem Arbeitsgespräch zwischen den beiden Wirtschaftsverantwortlichen stattfand, war die Digitalisierung. „Ab Jänner 2018 wird es bei ecoplus eine eigene Plattform für den Bereich Digitalisierung geben. Bei unserem Gespräch wurde vereinbart, dass diese neue Plattform Synergien zwischen den beiden Bundesländern ausloten soll“, informiert Bohuslav. Als Beispiel dafür nennt LH-Stv. Strugl die Aktivitäten im Bereich des 3-D-Drucks: „Hier sollten wir die bestehenden Angebote noch besser aufeinander abstimmen. Man braucht nicht das Rad jeweils in Oberösterreich und Niederösterreich neu erfinden.“ Weiters standen die Themen e-Mobilität und Autonomes Fahren sowie ein Erfahrungsaustausch über den Breitbandausbau in den beiden Ländern auf der Agenda des gemeinsamen Treffens.


Composites Europe 2017: Mehr Wirtschaftlichkeit im FKV-Leichtbau

© ENGEL
Dünne Organobleche finden immer stärker Einsatz. Sie erfordern jedoch eine spezielle Heiztechnologie. ENGEL bietet seine IR-Öfen deshalb jetzt auch in einer vertikalen Version an. Die vertikalen Öfen lassen sich über der Schließeinheit montieren. © ENGEL
© ENGEL
Die neue ENGEL v-duo 3600 Maschine in der Open Hybrid LabFactory in Wolfsburg ist unter anderem für das Projekt ProVorPlus mit dem Fokus auf funktionsintegrierte Prozesstechnologien zur Vorkonfektionierung von FKV-Metall-Hybriden bestimmt. © ENGEL
© ENGEL
Die e-pic Roboter von ENGEL punkten dank Leichtbauweise mit einer besonders hohen Dynamik. Für die Herstellung des schwenkbaren Roboterarms hat ENGEL eine automatisierte Tape-Legezelle konzipiert. © ENGEL
© ENGEL
Die neue von ENGEL konzipierte Tape-Legezelle basiert auf dem Pick-and-Place-Prinzip. Mit einer schnellen und hochauflösenden Kameratechnik wird die Ablegegenauigkeit der einzelnen Tapes optimiert. © ENGEL

02.08.2017

Integrierte Prozesse erfordern integrierte Lösungen. Aus einer Hand liefert ENGEL AUSTRIA deshalb maßgeschneiderte Fertigungszellen für den Faserverbundleichtbau. Von HP-RTM und SMC über die Verarbeitung von thermoplastischen Halbzeugen bis zu reaktiven, thermoplastischen Verfahren präsentiert der Spritzgießmaschinen- und Pressenbauer mit Stammsitz in Schwertberg, Österreich, auf der Composites Europe 2017 vom 19. bis 21. September in Stuttgart seine jüngsten Meilensteine. Die neuen besonders wirtschaftlichen Composite-Verfahren bereiten der Großserie den Weg.

Mit seiner langjährigen Erfahrung im Spritzgießen und der Automatisierung von Spritzgießprozessen bringt ENGEL wichtige Erfolgsfaktoren für die wirtschaftliche Fertigung von FKV-Bauteilen in hohen Stückzahlen mit. In seinem eigenen Technologiezentrum für Leichtbau-Composites in St. Valentin, Österreich, arbeitet ENGEL gemeinsam mit Kunden, Partnern und Forschungseinrichtungen intensiv daran, die Industrialisierung neuer Verfahren zu beschleunigen. „Gerade im Composite-Leichtbau ist es essentiell, dass wir als Maschinenbauer schon in der Vorentwicklung mit den OEMs und Tier-Suppliern eng zusammenarbeiten“, betont Peter Egger, Leiter des Technologiezentrums für Leichtbau-Composites von ENGEL. „Das garantiert, dass wir jederzeit am Puls sind, die Weichen richtig stellen und unsere Maschinen und Anlagen gezielt auf die Bedürfnisse der Automobil-, Teletronics- oder Sportartikelindustrie zuschneiden können.“

In vielen Projekten trägt ENGEL als Generalunternehmer die Gesamtverantwortung, auch wenn einzelne Komponenten der Fertigungszelle gemeinsam mit Partnern realisiert werden. Neben der Spritzgießmaschine oder Presse können die integrierten Systemlösungen Automatisierung und Prozesstechnologien, das Werkzeug und weitere Peripherie sowie vor- und nachgelagerte Arbeitsprozesse, wie die Preform-Herstellung oder Baugruppenmontage, umfassen.

„Die Nachfrage nach integrierten Lösungen aus einer Hand steigt an“, so Christian Wolfsberger, Business Development Manager Lightweight Composites von ENGEL. Gründe hierfür sind, dass zum einen der Prozessintegrationsgrad und damit die Komplexität der Composite-Prozesse weiter zunimmt und sich zum anderen Effizienzpotenziale nur dann vollständig ausschöpfen lassen, wenn alle Einheiten von Beginn an aufeinander abgestimmt werden und optimal ineinander greifen.

Das ENGEL Technologiezentrum für Leichtbau-Composites befasst sich mit allen derzeit nachgefragten sowie zukunftsweisenden Composite-Technologien, von HP-RTM und SMC über die Verarbeitung von thermoplastischen Halbzeugen wie Organoblechen und Tapes bis hin zu reaktiven Technologien wie die In-situ-Polymerisation (T-RTM).

 

organomelt startet in die automobile Serie

Einen Schwerpunkt der Messepräsentation von ENGEL in Halle 4 bildet die Verarbeitung und Funktionalisierung von thermoplastischen endlosfaserverstärkten Halbzeugen (Organo-blechen) im ENGEL organomelt Verfahren. In der Automobilindustrie werden in Kürze die ersten größeren Serienanwendungen dieser im Technologiezentrum für Leichtbau-Composites von ENGEL entwickelten und für die Serie optimierten Technologie starten. ENGEL belieferte hierfür zwei namhafte Tier-Supplier mit einer integrierten Anlage. Für die Automobilindustrie ist diese Technologie nicht zuletzt aufgrund ihres thermoplastischen Ansatzes interessant, der sowohl ein Recycling von Produktionsabfällen als auch End-of-Life-Bauteilen wesentlich vereinfacht.

Beide jüngst ausgelieferten Anlagen machen zwei Trends deutlich. Zum einen die zusätzliche Integration der insert Technologie. So werden bei einer der beiden Anwendungen eine große Anzahl an Metalleinlegeteilen direkt im organomelt Prozess umspritzt. Und zum anderen die Verarbeitung von dünnwandigen Organoblechen mit Wanddicken von 0,5 bis 0,6 mm, die andere Anforderungen an den Prozess stellen als dickere Materialien. Die erwärmten Halbzeuge müssen besonders schnell weiterverarbeitet werden, damit sie bis zum Umformen nicht zu stark abkühlen. ENGEL hat gezielt hierfür einen vertikalen IR-Ofen entwickelt, der direkt oberhalb der Schließeinheit der Spritzgießmaschine Platz findet. Mit dem Angebot sowohl vertikaler als auch horizontaler IR-Öfen in unterschiedlichen Größen deckt ENGEL das gesamte Anforderungsspektrum der Verarbeitung von Organoblechen ab. Beide Ofen-typen stammen aus der eigenen Entwicklung und Fertigung und lassen sich deshalb – ebenso wie die Handlingroboter von ENGEL – in die CC300 Steuerung der Spritzgießmaschinen und Pressen vollständig integrieren. Dies bedeutet, dass die Anwender zentral von der Steuerung der Maschine aus den kompletten Verarbeitungsprozess überwachen und regeln können und Maschine, Roboter und IR-Ofen ihre Arbeitsabläufe im Sinne einer maximalen Effizienz automatisch aufeinander abstimmen.

Neben den seit langem erhältlichen Organoblechen gewinnen thermoplastische Tapes mit einer Verstärkung aus Glas- oder Carbonfasern an Bedeutung. Üblicherweise haben Tapes eine Dicke von nur 0,14 bis 0,3 mm, was für die wenigsten Anwendungen ausreicht. Es werden deshalb Layups aus bis zu 20 Tape-Lagen aufgebaut, deren Gestaltung Teil der Bauteilkonstruktion ist. Für das Tape-Legen, also den Aufbau der Layups unmittelbar vor dem Spritzgießprozess hat ENGEL eine eigene Legezelle nach dem Pick-and-Place-Prinzip konzipiert, die im Takt des Spritzgießprozesses arbeitet. ENGEL bringt die Technologie auch selbst zum Einsatz. Die Roboter der e-pic-Baureihen besitzen einen Carbonarm in Leichtbauweise, der im Roboterwerk von ENGEL in Dietach, Österreich, nach diesem neuen Verfahren produziert wird. Durch die innovative Fertigungstechnologie konnte das Gewicht der Roboter-Rotationsachse um 37 Prozent reduziert werden, was dem Roboter eine deutlich höhere Dynamik und mehr Energieeffizienz verleiht.

 

Reaktivverarbeitung mit Spritzguss vereint

Auch im Bereich der Reaktivverarbeitung gehört ENGEL zu den Pionieren, wenn es darum geht, den Einsatz thermoplastischer Matrixmaterialien zu stärken. Bereits 2012 präsentierte ENGEL ein erstes integriertes Konzept zur In-situ-Polymerisation von ε-Caprolactam zu Polyamid direkt im formgebenden Werkzeug, in dem sich ein trockener Faserpreform befindet. Auf der K 2016 sowie zuletzt während der internationalen Automobilkonferenz trend.scaut im Juni dieses Jahres in Österreich präsentierte ENGEL nun eine seriennahe Fertigungszelle, die die In-Situ-Polymerisation (T-RTM) mit der anschließenden Funktionalisierung der FKV-Tragstruktur im Spritzguss vereint. „Das Interesse der Automobilindustrie an diesem hochintegrierten, thermoplastbasierten Verfahren ist sehr groß“, berichtet Egger. „Wir sind bereit, gemeinsam mit der Industrie jetzt mit der Bauteilentwicklung zu starten.“

Das integrierte und hochautomatisierte Anlagenkonzept basiert auf einer v-duo Presse, die ENGEL gezielt für Faserverbundanwendungen sowie Mehrkomponentenprozesse mit Faserpreforms entwickelt hat. Die v-duo ist eine vergleichsweise kompakte und energieeffiziente Maschine, die besonders kosteneffiziente Fertigungslösungen ermöglicht. Ihre vertikale Schließeinheit ist statt von zwei von allen vier Seiten frei zugänglich, was die Automatisierung vereinfacht.

Seit ihrer Markteinführung 2012 hat sich die v-duo Baureihe in der Automobilindustrie sehr erfolgreich etabliert. So fertigt zum Beispiel BMW im Werk Landshut auf einer v-duo 3600 mit einer Schließkraft von 36.000 kN große Strukturbauteile aus Faserkunststoffverbund im HP-RTM-Verfahren. Eine v-duo 2300 ist bei Audi für die Produktion von B-Säulen im Einsatz, und auch in der Open Hybrid LabFactory in Wolfsburg steht eine v-duo 3600 für die Erforschung funktionsintegrierter Composite-Technologien zur Verfügung.

 

Quelle & Rückfragen

ENGEL AUSTRIA GmbH
Ludwig-Engel-Straße 1, A-4311 Schwertberg/Austria
Website

Susanne Zinckgraf, Manager Public Relations
Tel.: +49 (0)6327/97699-02, E-Mail senden
PR-Office: Theodor-Heuss-Str. 85, D-67435 Neustadt/Germany


MAT-DAYS 2017

MAT-DAY’S 2017
MAT-DAY’S 2017, 20.-21. September 2017, New Design University, St. Pölten

02.08.2017

20.-21. September 2017
Renommierte Maschinen-Hersteller präsentieren ihre Innovationen und Anwender schildern ihre Erfahrungen mit den Entwicklungen der Hersteller. Darüber hinaus werden verschiedene Rohstofferzeuger und Technologieentwickler aus dem Materiautech®-Netzwerk ihre neuesten Innovationen präsentieren.

Programmvorschau

20. September - Spritzguss Fachtagung

  • in Kooperation mit dem Kunststoff-Cluster und der WKNÖ
  • ganztägig von 09:00 bis 18:00 Uhr inkl. Verpflegung
  • Galadinner um 19:00 Uhr mit Gastvortrag eines internationalen Produkt Designers

Renommierte Maschinen-Hesteller präsentieren ihre Innovationen und Anwender schildern ihre Erfahrungen mit den Entwicklungen der Hersteller.

 

21. September Materiautech® – Innovation MAT-Day 2017

  • ganztägig von 09:00 bis 18:00 Uhr inkl. Verpflegung

Verschiedene Rohstofferzeuger und Technologieentwickler aus dem Materiautech®-Netzwerk werden ihre neuesten Innovationen präsentieren. Aus dem Kunststoff-Cluster NÖ und den Branchen der Kunststoffverarbeiter und der chemischen Industrie der WKNÖ werden mögliche Kunden aus dem Bereich der Verarbeiter eingeladen.

Ort
New Design University
Mariazellerstraße 97a
3100 St. Pölten

 

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Fachvertretung geht beim Kampf um Lehrlinge kreative Wege

Dreharbeiten für den neuen Kino-Spot für die Kunststofflehre
Dreharbeiten für den neuen Kino-Spot für die Kunststofflehre
Bild: Fachvertretung der Kunststoffverarbeiter
Starke Zuwächse bei den Lehrlingen im Bereich Kunststoffformgebung
Starke Zuwächse bei den Lehrlingen im Bereich Kunststoffformgebung
Bild: Susanne Weiss

13.07.2017

Steigerung der Lehrlingszahlen um bis zu 66% - Kommunikationsoffensive für die Kunststofflehre

Die Lehrlingszahlen für den Bereich Kunststoff steigen in Oberösterreich kontinuierlich. Besonders im Bereich Kunststoffformgebung konnte in den letzten beiden Jahren ein Anstieg von 66 Prozent verzeichnetwerden. Dennoch werden in diesen Berufszweigen weiter Fachkräfte und Nachwuchs gesucht. Aus diesem Grund hat die Fachvertretung der Kunststoffverarbeiter in Oberösterreich nun eine Kommunikationsoffensive gestartet. Mit einem neuen Kino-Spot und dem Messeauftritt bei der „Jugendund Beruf“ im Herbst sollen Jugendliche für diese Lehrberufe begeistertwerden. Dabei wendet sich die Fachvertretung auf kreative Art direkt an die Jugendlichen. Für den neuen Kino-Spot wurde in ganz Oberösterreich zu einem Casting unter 13 – 19-Jährigen aufgerufen. Zur Premiere des fertigen Spots wurden Schulklassen ins Kino eingeladen.

„Unsere Betriebe sind immer auf der Suche nach Lehrlingen,“ so Erika Lottmann, Fachgruppenvertreterin der Kunststoffverarbeiter Oberösterreich. „Wir freuen uns natürlich über die tollen Wachstumszahlen, aber es gibt noch viel Potential für mehr. Deshalb gehen wir kreative Wege, um Aufmerksamkeit für die Lehre zu erzeugen. Wir haben uns dazu entschlossen, nach den Hauptdarstellern für den neuen Spot in einem Casting zu suchen. Damit wollten wir erreichen, dass die Kunststofflehre ins Bewusstsein von Jugendliche, aber auch Eltern kommt. Mit der Kinopremiere für Schulklassen sollten gezielt Lehrer angesprochen werden.“

In den letzten Jahren ist es mit verschiedenen Aktionen gelungen, die Ausbildungund den Beruf so zu positionieren, dass immer mehr junge Menschen sich für eine Karriere in der Kunststoffbranche entscheiden.

„Eines ist sicher“, so Lottman, „eine Lehre im Bereich Kunststofftechnik oder Kunststoffformgebung bietet den Jugendlichen eine hervorragende Ausbildung mit sehr guten Aufstiegschancen. Die Kunststofflehre ist eine attraktive Alternative zu den klassischen Lehrberufen für Burschen und vor allem Mädchen.“

Kino-Spot auf YouTube:
https://youtu.be/BvDWgUhhSt8

www.kunststofflehre.at


Treffpunkt.WERKZEUGBAU: Zukunftsweisende Kühlschmierstoffe

2W System ist ein leistungsfähiger und innovativer Werkzeugbau in Kirchdorf an der Krems.
Bild: 2W System

13.07.2017

Optimale Kühlung, erhöhte Prozesssicherheit und unbedenklich für die Mitarbeiter

Kühlschmierstoffe sind in der Metallbearbeitung unumgänglich und erfüllen wichtige Funktionen bei der Bearbeitung, wie Kühlen und Schmieren von Werkstücken, Entfernen von Spänen und Schutz vor Korrosion.

Eine Sicherheitsinformation der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA M 369) weißt explizit darauf hin, dass der Umgang mit Kühlschmierstoffen zu Gesundheitsschäden führen kann und daher darauf zu achten ist, dass die Exposition gegenüber Kühlschmierstoff-Nebeln und -Dämpfen sowie der Hautkontakt möglichst vermieden werden.

Beim Treffpunkt.WERKZEUGBAU wurden Alternativen zu herkömmlichen Kühlschmierstoffen beleuchtet. Bei diesem Treffen diskutieren die Teilnehmer ihre Erfahrungen zum Thema Kühlschmierstoffe und hatten nicht nur die Gelegenheit sich über den Einsatz eines garantiert ölfreien Kühlschmierstoffes zu informieren, sondern konnten bei 2W System Werkzeug- und Formenbau dessen Verwendung in der Produktion erleben und diskutieren. Die Teilnehmer konnten sich vom sauberen Arbeitsumfeld und gutem Raumklima selbst ein Bild machen, das sich auch positiv auf das Wohlbefinden der Mitarbeiter auswirkt.

Der nächste Treffpunkt.WERKZEUGBAU findet am 5. Dezember 2017 statt. Die Haidlmair GmbH wird uns einen Einblick in ihre Digitalisierungsstrategie ermöglichen und auch zum Thema ‚Intelligente Werkzeuge‘ wird diskutiert.
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Lebensmittel-Packaging im Spannungsfeld von Funktion und Nachhaltigkeit

04.07.2017

FachexpertInnen der Lebensmittelbranche, der Forschung und der Kunststoffverarbeitung betrachteten bei der Fachtagung des Kunststoff- und Lebensmittel-Clusters am 27. Juni bei Greiner Packworld in Oberwaltersdorf das Thema Lebensmittelverpackung aus unterschiedlichen Blickwinkeln.

Der Trend bei (Kunststoff)verpackungen geht klar in Richtung Biokunststoffe, funktionelle und optimierte Verpackung, Lebenszyklusanalysen (LCA) und ökologische Bewertung, so der Tenor der ReferentInnen.

Die Experten
Dr. Franz Reitbauer (GF Greiner Packaging) wies in seinem Vortrag auf den Nachhaltigkeitstrend bzw. auf den wachsenden Bedarf an nachhaltigen Kunststofflösungen hin. Zukünftig würden Anforderungen an Verpackungen steigen, vor allem hinsichtlich Beeinflussung der Qualität von Lebensmittel. Die Betrachtung des gesamten Lebenszykluses von Verpackungen werde immer mehr notwendig. Außerdem würden neue Wege bei den Qualitätsprüfungen und die Intensivierung der Entwicklungstätigkeit bei Barriereeigenschaften und Funktionalitäten, wie einer besonders gleitenden Oberfläche, die das Lebensmittel leicht und ohne Anhaften an der Oberfläche ausfließen lässt, forciert. Greiner Packaging setze hier auch stark auf die Kooperation mit Forschungseinrichtungen, um getreu dem Credo „Do the Innovation“ dem Lebensmittelmarkt neue, innovative Verpackungslösungen anbieten zu können.

Die Schwerpunkte des Vortrags von Univ.-Doz. Mag. Dr. Manfred Tacker, MBA (FH Campus Wien) waren der Einfluss von Verpackungen auf die Umwelt und die Erhebung von Kennzahlen für deren Bewertung über den gesamten Lebenszyklus. „Verpackungen leisten einen wichtigen Beitrag zur ökologischen Nachhaltigkeit! 30 % der CO2 Emissionen sind auf Lebensmittelproduktion zurückzuführen – 1 % auf Lebensmittelverpackungen“, so Tacker. Es existieren verschiedene Nachhaltigkeitsindikatoren für Produkte und Bewertungsmethoden (Scorecards). Ökobilanzen müssen im Gesamten betrachtet werden, da sonst ökologisch nachteilige Entscheidungen getroffen werden. Auch die Methodik der einzelnen Ökobilanzauswertungen zeigen unterschiedliche Ergebnisse.

Ing. Michael Krainz (OFI) berichtete über das Clusterprojekt „Stop Waste – Save Food“. Ausgangspunkt dafür war die Lebensmittelverschwendung (100 Mio. t in Europa, 74,1 kt in Ö) und der CO2 Verbrauch bei der Lebensmittelherstellung. „Optimierte Verpackungen erzeugen fast immer ökologische Vorteile, weil der Nutzen von vermiedenen Lebensmittelabfällen deutlich höher ist als der Aufwand der Verpackungsproduktion bzw. -optimierung“. Dabei liege der Fokus der Forschungsfragen im Projekt darauf, ob verbesserter Schutz und verlängerte Haltbarkeit von Lebensmitteln eine Reduktion von Lebensmittelabfällen erreiche, und ob durch die Verpackungsoptimierung und dadurch erzielte Abfallreduktion auch tatsächlich ökologische und ökonomische Verbesserungen erreicht würden.

DI Dr. Christian Kirchnawy (OFI) gab einen Einblick in die Risikobewertung von Lebensmittelverpackungen und stellte die traditionelle Beurteilung modernen Methoden gegenüber. Wesentlicher Ansatz sei nicht, welche Substanzen bei der Produktion eingesetzt werden, sondern welche Substanzen aus der Verpackung ins Lebensmittel übergehen. Um die Auswirkung von genotoxischen Substanzen beurteilen zu können und zu detektieren, seien in-vitro Tests notwendig. Im Forschungsprojekt Migratox wird die Entwicklung, Validierung und Standardisierung von in-vitro Tests für die Risikobewertung von Verpackungen verfolgt.

DI (FH) Bettina Schrenk, (Leitung R&D, Greiner Packaging) zeigte die Vorteile einer integrierten Barriere beim Spritzstreckblastechnologie (ISBM). Diese neuartige Technologie bietet höchste Barriereeigenschaften, im Vergleich zu herkömmlichen Kunststoff-Hohlkörpern. Durch diese Weiterentwickelung von Greiner Packaging lassen sich Vorteile wie erhöhte Transparenz, glänzende Oberfläche, Hitzeresistenz, Barrierefunktion sowie eine gute Verarbeitbarkeit und Designflexibilität erzielen. Damit erreicht man Märkte, die bisher oft noch in Metall oder Glas verpacken.

Über spritzgegossene Behälter als Lebensmittelverpackung, u.a. Gewürzbehälter mit integrierter Mahlfunktion, berichtete Dipl.-Ing. Harald Schnabl (Techn. GF Joma Kunststofftechnik). Das verwendete Material beeinflusste die Funktion und Lebensdauer maßgeblich. Auch der Trend von biologisch abbaubaren Biokunststoffen spiele hier eine große Rolle. So entwickelte JOMA beispielsweise eine Mühle aus PLA, die sich in Industriekompost innerhalb von zwei Monaten komplett zersetzt.

Impack als Tochterunternehmen der Lunik2 hat sich auf die Markenentwicklung und Begleitung von Verpackungen im Lebensmittelbereich spezialisiert. Harry Kriegner, Mastermind von Lunik2 und Impack, zeigte eindrucksvoll die „Kraft der Marke“ und den „Wettbewerb im Regal“ auf. „Man bekommt keine zweite Chance im Handel“, war seine wesentliche Botschaft. Das Verpackungsdesign sei wesentlicher Botschafter des Produkts, da es einerseits im Regal Aufmerksamkeit erregen muss, andererseits nach dem Kauf auch im Regal oder Kühlschrank zu Hause die Kundenbindung übernehme, so Kriegner.

Ing. Willi Eibner (Willi Eibner GmbH) beleuchtete die Umweltbelastung durch weggeworfene Kunststoffe, v.a. jene der Weltmeere, sowie das Konsumverhalten der Menschen. Auch Lösungsansätze wie biologische abbaubare Kunststoffe und Kunststoffrecycling thematisierte er. Damit verbunden bekämen Kennzeichnung, Additive, Verbund, Farben, Etiketten,... für ihn künftig einen höheren Stellenwert.


Oberösterreich erhält eigene Pilotfabrik 4.0

Grafische Darstellung Digitale Fabrik 4.0
Bildquelle: Mimi_Potter_Fotolia

03.07.2017

Das Infrastrukturministerium richtet eine eigene Pilotfabrik für Industrie 4.0 in Oberösterreich ein. Investitionssumme zwei Millionen Euro, Land und Stadt stellen die Gebäude zur Verfügung . In dem Testlabor in Linz können heimische Unternehmen in Zukunft digitalisierte Produktionstechnologien erproben, ohne den eigenen Betrieb zu stören. In der „LIT Factory“ werden innovative Verfahrenstechniken erforscht, mit dem Ziel Materialien für neue Zwecke einzusetzen. So werden beispielsweise Leichtbauteile aus Kunststoff für Autos entwickelt, die anstelle von Stahl den Motor mit der Karosserie verbinden. Weitere Forschungsprojekte liegen in den Bereichen Produktionstechnik, Medizintechnik, Maschinenbau, Bau und Recyclingtechnik.

Federführend für die Pilotfabrik verantwortlich ist die Johannes-Kepler-Universität Linz, die sich gemeinsam mit 23 heimischen Betrieben an dem Projekt beteiligt. Das Infrastrukturministerium investiert zwei Millionen Euro in den Standort, etwa die gleiche Summe kommt in der Anfangsphase von Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft. Das Land Oberösterreich und die Stadt Linz stellen zudem zweieinhalb Millionen Euro für das Gebäude bereit.

 

Zufrieden ist auch Forschungsreferent Landeshauptmann-Stv. Dr. Michael Strugl:

„Die LIT Factory ist ein weiterer wichtiger Meilenstein für die oberösterreichische Forschung. Dass die neue Pilotfabrik, verbunden mit einem nachhaltigen Strukturaufbau am LIT, von enormer strategischer Bedeutung für die oberösterreichische Industrie und Wirtschaft ist, wird durch die massive Firmenbeteiligung deutlich. Mit aktiver Unterstützung durch die Cluster konnten für die Aufbau- und Nutzungsphase der Pilotanlage insgesamt rund 10 Millionen Euro an Firmenbeteiligungen aufgebracht werden. Das liegt weit über dem relevanten Volumen für den Antrag. Mit ihrem zentralen Beitrag zu strategisch wichtigen Innovationsvorhaben –z.B. Pro2Future oder das neue COMET K2-Zentrum Center for Symbiotic Mechatronics – hat die Johannes Kepler Universität Linz wieder einmal bewiesen, ein zentraler Innovationstreiber in der oberösterreichischen Forschungslandschaft zu sein.

 

Die Presseaussendung im Detail finden Sie >>HIER


Lebensmittel-Packaging im Spannungsfeld von Funktion und Nachhaltigkeit

Bild: Greiner Packaging International GmbH

27.06.2017

Marktanforderungen und Technologietrends
Kooperationsveranstaltung des Kunststoff- und Lebensmittel-Clusters
27. Juni 2017, Greiner Packworld in Oberwaltersdorf

Bei Lebensmittelverpackungen übernehmen Kunststoffe im direkten Kontakt den Schutz von Waren und Gütern.
Die großen Trends für den Lebensmittelmarkt – Gesundheit, Qualität, Kundennutzen, Sicherheit und Logistik – bestimmen heute und auch in Zukunft, welche Arten von Verpackungen eingesetzt werden. Dabei steht das Thema Packaging im Spannungsfeld von Funktion und Nachhaltigkeit, das an diesem Tag aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet werden soll.

Die Lebensmittelindustrie, der Handel sowie die Endverbraucher fordern sichere und nachhaltige Verpackungslösungen. FachexpertInnen der Lebensmittelbranche, der Forschung und der Kunststoffverarbeitung bieten einen Überblick mit dem Fokus auf diese Themen. 

Programm

Sponsormöglichkeiten

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Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

In Kooperation mit:


Partner-Guide für Kunststoffe im neuen Look

26.06.2017

Der Kunststoff-Cluster legt den KC-Katalog 2018/2019 mit seinen 400 Unternehmen im Kunststoff-Bereich im neuen Layout und neuem A4-Format auf. Dieser Katalog ist d a s österreichische Branchenverzeichnis.

Der Katalog wird in der Presse beworben und kostenlos an Unternehmen verschickt und steht bei nationalen und internationalen Präsentationen des Kunststoff-Clusters im Mittelpunkt. Er erscheint im Dezember 2017 zum 4. Int. Polymerkongress und ist auf Fakuma 2018 und K 2019 wieder das Hauptinformationsmittel des Clusters.

Präsentieren auch Sie Ihr Unternehmen
Wir laden Sie ein, diesen Katalog als effizientes Medium, für Ihre Firmenpräsentation zu nutzen. Die entsprechenden Konditionen entnehmen Sie bitte der verlinkten zweiseitigen Buchungsinfo >>.
Als KC-Partner profitieren Sie wieder von bis zu 50 % Rabatt.

Datenerhebung der aktuellen Firmendaten für KC-Partner
Die Korrekturmöglichkeit für den kostenlosen Grundeintrag sowie das kostenlose Online-Profil für KC-Partner erging bereits am 30.5. per Mail an den/die vom KC-Partnerunternehmen genannte/n Hauptansprechpartner/in. Bitte Info, falls wir Ihnen dies nochmals zusenden sollen.

Wir freuen uns über Ihre Insertion im KC-Katalog.

Kontakt für weitere Infos:
Fr. Hermine Wurm-Frühauf
Tel. +43/732/79810-5120
E-Mail


Robert Machtlinger (FACC) neuer Leichtbau-Plattform Sprecher

Robert Machtlinger, Vorstandsvorsitzender der FACC AG ist neuer Sprecher der Leichtbau-Plattform A2LT. Bildquelle: FACC
Robert Machtlinger, Vorstandsvorsitzender der FACC AG ist neuer Sprecher der Leichtbau-Plattform A2LT. Bildquelle: FACC

22.06.2017

Beim mittlerweile 12. Plenumsmeeting der Leichtbauplattform A2LT (Austrian Advanced Lightweight Technology) wurde Robert Machtlinger, Chef des Flugzeugzulieferers FACC zum neuen Plattformsprecher gewählt. Er folgt damit Peter Bernscher, der zuvor als Vertreter der voestalpine Metal Forming Sprecher der A2LT war.

Für Robert Machtlinger ist Leichtbau ein wichtiger Treiber in der Mobilitätsindustrie:

„Leichtbau und dessen konsequente Weiterentwicklung wird ein wesentlicher Faktor bei der Umsetzung von zukünftigen Mobilitätsanforderungen sein. Die Forderung nach höherer Energieeffizienz ist ein zentrales Thema – die Anwendung von innovativen Leichtbaulösungen wird hierbei eine bedeutende Rolle spielen. Die Vorgaben in Richtung Klimaschutz und tendenziell steigende Treibstoffpreise verlangen neue Lösungen, die Transportmittel leichter, sparsamer, leistungsfähiger und sicherer machen.“

 

Vernetzung und Austausch über Spartengrenzen hinweg

A2LT unterstützt Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen, die sich mit Leichtbau befassen, durch ein umfangreiches Angebot an Austausch- und Kooperationsmöglichkeiten. Knapp 30 Unternehmen suchen zu den unterschiedlichsten Themen des Leichtbaus die Zusammenarbeit, um neue Konzepte, Technologien und Werkstoffe gemeinsam zu entwickeln.Robert Machtlinger sieht in der Leichtbauplattform große Vorteile für die wirtschaftliche Entwicklung:

„Die Leichtbauplattform A2LT bündelt in ihrem Netzwerk von Technologieunternehmen enormes Wissen und Innovationskraft. Für FACC als global tätiges Unternehmen in der Entwicklung und Fertigung von Leichtbaulösungen für die Luftfahrzeugindustrie ist der Netzwerkverbund von Kunststoff, Aluminium, Stahl u.v.m. wesentlich, um zukünftige Innovationen voranzutreiben.“

A2LT ist eine Plattform des Automobil-, des Kunststoff- und des Mechatronik-Clusters der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria sowie der Sparte Industrie der WKO und des AC Styria.

www.a2lt.at

 

Download Presseaussendung (pdf)


KC-Beiratsmitglied DI (FH) Jochen Berrens im Gespräch

KC-Beirat DI (FH) Jochen Berrens.
KC-Beirat DI (FH) Jochen Berrens.
Bild: Borealis
Bild: Fotolia

14.06.2017

DI (FH) Jochen Berrens, Direktor Public Affairs und Innovation Headquarters von Borealis in Linz, bringt als Beirat im Kunststoff-Cluster das Know-how und die Erfahrungen der Rohstofferzeuger ein. Über die Herausforderungen einer Kunststofferzeugung in Österreich, die Wahrnehmung des Werkstoffes Kunststoff und wie die Recyclingquote von Kunststoff erhöht werden kann, darüber hat er mit uns gesprochen.

Herr Berrens, wie schafft es Borealis, eine europäische Produktion aufrecht zu erhalten, wenn bspw. der arabische Raum oder Nordamerika allein bei Rohstoffbasen deutliche Kostenvorteile haben? Ist dies durch Innovationen zu bewerkstelligen?
Wir schaffen mit innovativen und nachhaltigen Lösungen für unsere Kunden und für die Gesellschaft einen Mehrwert und dieser wird auch so wahrgenommen. Sicher haben es Regionen mit kostengünstigen Rohstoffen einfacher, im „Commoditygeschäft“ wettbewerbsfähig zu sein, was gemeinsam mit den hohen Lohnkosten für Österreich eine Herausforderung darstellt.

Borealis setzt in seiner Strategie auf Spezialitäten. Der Rohstoff ist für Verarbeiter ein entscheidender Kostenfaktor. Sehen Sie auch für Verarbeiter in Österreich eine Chance, sich dem Spezialitätenmarkt zu widmen - im Sinne einer erfolgreichen Nischenstrategie?
In Österreich haben wir nun einmal hohe Produktionskosten. Die heimische Industrie kann sich nur durch innovative Produkte differenzieren, für deren Mehrwert der Markt auch bereit ist, mehr Geld auszugeben.

Die aktuelle Recyclingrate von Kunststoffverpackungen soll weltweit bei nur 14 Prozent liegen, Kunststoff-Abfall ist als Thema omnipräsent. Wenngleich vielfach – jetzt vereinfacht ausgedrückt – das Verbraucherverhalten ursächlich für Müll in der Umwelt ist, spielt die Kunststoffindustrie eine Schlüsselrolle bei der Vermeidung von Abfällen. Die Entwicklung von recyclinggerechten Werkstoffen und Produkten ist unerlässlich. Welchen Beitrag liefern die Rohstoffhersteller schon heute, wohin geht die Zukunft?
In der Tat ist die weltweite Recyclingrate von Kunststoffverpackungennoch viel zu gering und gebrauchte Kunststoffe gehören grundsätzlich nicht in die Umwelt. Dazu ist es wichtig, dass gebrauchte Kunststoffverpackungen nicht als Abfall, sondern als Wertstoff wahrgenommen werden und dass überall eine funktionierende Infrastruktur für das Sammeln, Trennen und Verwerten von Kunststoffprodukten geschaffen wird. Selbst in Europa bestimmt die regional vorhandene Infrastruktur mit, ob Kunststoffprodukte ins Stoffrecycling gehen, auf die Deponie oder in die Müllverbrennung zur Energierückgewinnung. Mit geeignetem Produktdesign lässt sich die Recyclingquote von Kunststoffen signifikant erhöhen. Mit aus diesem Grunde hat Borealis in 2016 das Recyclingunternehmen mtm erworben, um an den richtigen Stellen der Wertschöpfungskette mehr Einfluss nehmen zu können und letztendlich die Recyclingquote zu erhöhen.

Welche Regelungen oder Vorgaben seitens der EU bzw. einzelner Länder sind sinnvoll oder notwendig, um mögliche negative Auswirkung von Kunststoff auf Menschen oder Umwelt zu verhindern?
Zunächst sollten neben der Schaffung der erforderlichen Infrastruktur zum Sammeln, Trennen und Recyceln flächendeckend keine Kunststoffe mehr auf Deponien gelagert werden. Sicherlich hilft die neue EU Verordnung zur Kreislaufwirtschaft, den Eintrag von Kunststoff in die Umwelt stark zu beschränken.

Es ist für Sie persönlich ein wichtiges Thema, Unternehmen für den Umweltschutz zu gewinnen. Borealis hat gemeinsam mit Total einen Auditkatalog auf Basis des Programms „Operation CleanSweep“ entwickelt, um der Branche ein Werkzeug in die Hand zu geben, den Ist-Stand im Unternehmen zu bewerten und um die notwendigen Maßnahmen mit Bezug auf „Zero Pellet Loss“ zu treffen. Wie ist das Feedback aus der produzierenden Industrie dazu?

Die Rückmeldungen aus der Industrie waren und sind sehr positiv. Zum Beispiel haben sich die größten in Plastics Europe organisierten Kunststofferzeuger bereits verpflichtet bzw. sind bereits dabei, das OperationClean Sweep Programm in ihren jeweiligen Produktionsstandorten umzusetzen.

Wie sehen Sie die Rolle des Clusters? Welche Leistungen bzw. Unterstützungen für die gesamte Kunststoff-Branche sehen Sie als vorrangige Aufgabe des Clusters?
Der Kunststoff-Cluster ist eine tolle Plattform zur Innovationsförderung bei mittelständischen und kleineren Betrieben, zur Vermittlung von Knowhow und zur Schaffung von Synergien, quasi ein Inkubator. Ebenso hat der Kunststoff-Cluster gerade erst vor kurzem auf die Herausforderungen der Recyclingdiskussion professionell und schnell agiert und federführend zu einem industriellen „Circular Economy“ Projekt beigetragen.

www.borealisgroup.com


KC-aktuell: Ausgabe 2/2017

01.06.2017

Thema:
Werkstoff der Zukunft - Mehr über Materialentwicklungen, neue Technologien und welchen Beitrag Kunststoffe für eine Nachhaltige Entwicklung liefern.

Kunststoff ist DER Werkstoff des 21. Jahrhunderts und ist aufgrund seiner vielfältigen Einsatzmöglichkeitenaus dem alltäglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Kunststoffe sind leicht, langlebig, flexibel und – allen Unkenrufen zum Trotz – insbesonders nachhaltig.

Wir haben für diese Ausgabe wieder bei Partnerunternehmen recherchiert – diesmal auf dem Rohstoffsektor – und stellen Ihnen interessante Neuentwicklungen vor.

KC-aktuell 2/2017 als PDF 

Sie können das Printmedium KC-aktuell auch online bestellen.
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Energy Globe Austria für Kunststoffrecycling-Projekt "K-CSI"

ein Mann (link) und eine Frau (rechts) lächeln in die Kamera. Die Frau hält in der linken Hand eine Urkunde und in der rechten einen Stempel
Die Koordinatoren des Projekts K-CSI David Schönmayr (Cleantech-Cluster) und Doris Würzlhuber (Kunststoff-Cluster). Foto: Business Upper Austria

24.05.2017

Update: Nach dem Energy Globe Oberösterreich ging auch der Energy Globe Österreich an Business Upper Austria. In der Kategorie „Sustainable Plastics“ gewann das von Cleantech- sowie Kunststoff-Cluster initiierte Projekt „K-CSI: Kunststoff Cradle to Cradle mit Schulen und Instituten“. Über 550 Kinder, Jugendliche und Erwachsene waren im Projekt aktiv beteiligt, das darauf abzielte, mehr Bewusstsein für die Wiederverwertung von Kunststoffabfall zu schaffen. Die Message war klar: Kunststoff-Abfall ist bei richtigem Umgang kein „Umweltverschmutzer“, sondern ein wertvoller Rohstoff.

Ob Auto, Handy, Computer, Verpackung, Medizin, Sport u.v.m. – der Werkstoff „Kunststoff“ ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Allerdings fehlt oft das Bewusstsein, dass Kunststoff auch als Abfall ein wertvoller Rohstoff und viel zu schade zum Wegwerfen ist. Genau hier setzte das Projekt K-CSI (Start April 2015) an.

Vom Stempel bis zum Skateboard
Über 550 Kinder, Jugendliche, Eltern und Lehrkräfte erlebten in Experimenten bei Workshops und bei Firmenbesichtigungen, wie aus „Kunststoffabfall“ durch Recycling wieder neue Produkte hergestellt werden. Ob der Trodat Printy 4.0 – ein Stempel des Welser Stempelerzeugers, der zu 65 Prozent aus Recyclingmaterial besteht – oder ein aus alten Fischernetzen hergestelltes Skateboard – diese Beispiele zeigten anschaulich, wie aus vermeintlichem Müll hochwertige Produkte entstehen.

Lehrinhalte von SchülerInnen für SchülerInnen
Mit Unterstützung der Fachhochschule Wels, der Johannes Kepler Universität Linz (JKU) und engagierter Pädagoginnen und Pädagogen bereiteten SchülerInnen und StudentInnen Lehrinhalte rund um das Thema „Kunststoff-Recycling“ für Kinder und Jugendliche selbst auf. Dieses Lehrmaterial steht auch nach Projektende weiter zur Verfügung. Welser Kindergartenkinder übten sich beispielsweise – gemeinsam mit einer Abfallberaterin – im richtigen Sortieren unterschiedlicher Abfälle, der Basis eines funktionierenden Kreislaufsystems.

Am Projekt beteiligt waren der Cleantech- sowie der Kunststoff-Cluster von Business Upper Austria, die Trodat Produktions GmbH, die Fachhochschule Wels, das Institute of Polymeric Materials and Testing der JKU, das JKU Open Lab sowie fünf (vor-)schulische Bildungseinrichtungen: der Kindergarten Wels Herrengasse, die Volksschule Wilhering, das WRG/ORG der Franziskanerinnen Wels sowie die Höheren technischen Lehranstalten Andorf und Wels.

Unterstützt wurde das Projekt außerdem von der EREMA Engineering Recycling Maschinen und Anlagen Ges.m.b.H, der O.Ö. Landes- Abfallverwertungsunternehmen AG, der Borealis AG sowie von österreichischen Kunststoffverarbeitern.

Weitere Infos zum Projekt finden Sie unter www.k-csi.at

 

Details und Fotos von der Preisverleihung am 23. Mai in Linz

Details und Fotos von der Energy Globe OÖ Award Zeremonie


Leicht, hoch belastbar und Ressourcen schonend – Lehrkräfte am letzten Informationsstand

Lehrkräfte informieren sich über Leichtbau mit Kunststoffen.
Lehrkräfte informieren sich über Leichtbau mit Kunststoffen.

08.05.2017

Rund 35 Lehrkräfte und Lehrlingsausbilder nahmen am 26. April 2017 im FACC Technologiezentrum in St. Martin/Innkreis am Fortbildungsseminar des Kunststoff-Clusters „Leichtbau mit Kunststoffen“ teil.

Verbundteile aus CFK und GFK sind der Inbegriff für hochbelastbare und sehr leichte Teile. Die Anwendungen waren bisher – aufgrund des hohen manuellen Fertigungsanteils und der daraus resultierenden hohen Kosten – meist nur in sehr speziellen Segmenten wie zum Beispiel der Flugzeugindustrie oder dem Rennsport im Einsatz. Durch die gestiegenen Anforderungen in immer mehr Bereichen des täglichen Lebens und verschiedener Neuentwicklungen bei der Herstellung von Verbunden, auch in Kombinationen mit anderen Werkstoffen, hat sich das Anwendungsgebiet der Verbundwerkstoffen deutlich erweitert.

Was ist bereits Alltag im Bereich der faserverstärkten Kunststoffe? Was wird in naher Zukunft möglich sein? Wo wird aktuell in diesem Themengebiet in (Ober-)Österreich geforscht und ausgebildet bzw. an welchen Lösungen wird bereits jetzt gearbeitet? Diese und ähnliche Fragen wurden beim heurigen Lehrerfortbildungsseminar des Kunststoff-Clusters beantwortet.

Referenten aus Wirtschaft und Wissenschaft präsentierten spannende und praxisnahe Vorträge. Inhaltlich spannte sich der Bogen von den Grundlagen der Faserverbundwerkstoffe über deren Verarbeitungsmöglichkeiten, den Einfluss der textilen Verarbeitung auf die Bauteilentwicklung, den Einsatz von Faserverbundwerkstoffen in der Luftfahrt bis zur Prüfung der Bauteile auf deren Zuverlässigkeit. Auch welche Herausforderungen in der Zukunft auf diese Werkstoffe zukommen wurde angerissen. Interessant für die Lehrkräfte war auch, welche Ausbildungsmöglichkeiten in diesem Bereich angeboten werden. Die anschließende Betriebsbesichtigung im Werk 3 (Aerostructures) und im Werk 2 (Interiors) bei FACC sowie bei der CoLT Test und Prüf GmbH bildete den Abschluss des gelungenen und praxisnahen Seminars.

Aufgrund des Interesses und des ausgezeichneten Feedbacks hat der Kunststoff-Cluster bereits mit der Planung einer Veranstaltung für das nächste Schuljahr begonnen. Der Themenschwerpunkt 2018: „Additive Fertigung – Kunststoff 3D-Druck“.


Der Werkzeugbau im digitalen Wandel

Von links: Joachim Zinnöcker (Meusburger), Rene Haidlmair (Haidlmair), Doris Würzlhuber (Kunststoff-Cluster), Christa Brandt (Brandt), Jürgen Hofbauer (HOST), Siegfried Pramhas (WKO), Gerald Warter (TIZ).
Foto: Staudinger / BezirksRundschau Kirchdorf

08.05.2017

Digitalisierung als Managementaufgabe, das stand im Mittelpunkt einer Podiumsdiskussion des Kunststoff-Clusters am 3. Mai 2017 in Kirchdorf. Im Fokus dieser in Kooperation mit der Technologiegruppe Kremstal und der Wirtschaftskammer im TIZ Kirchdorf durchgeführten Veranstaltung standen besonders Klein- und Mittelbetriebe.

Der Werkzeugbau nimmt seit jeher eine Schlüsselposition zwischen Produktentwicklung und Serienfertigung ein. Er befindet sich derzeit im Wandel: Der Wettbewerb wird internationaler und digitaler, darin waren sich die Teilnehmer der Fachtagung im Technologiezentrum einig. Die Digitalisierung bietet dem Werkzeugbau weitreichende Möglichkeiten, die Produktivität zu steigern. Grundlage dafür ist die digitale Vernetzung. Gerade im Werkzeugbau und insbesondere auch im internen Werkzeugbau passen die verfügbaren Systeme einer digitalen Produktionssteuerung mit jenen der Serienfertigung oft nicht zusammen. Angeregt durch die Impulsstatements mehrerer Branchenexperten entwickelte sich im vollgefüllten Veranstaltungssaals des Technologie- und Innovationszentrums Kirchdorf eine rege Podiumsdiskussion, bei der mit Christa Brandt und Rene Haidlmair auch Vertreter aus der Führungsetage zweier Kremstaler Werkzeugbauunternehmen am Podium saßen.

Die Experten

Rudolf Zwicker von der Zwicker TOP Consult GmbH aus Nürnberg zum aktuellen Entwicklungsstand: "31 Prozent der Werkzeugbaubetriebe beschäftigen sich aktiv mit der Umsetzung der digitalen Vernetzung. Eines ist aber auch klar – ohne Mitarbeiter wird es auch künftig nicht gehen. Wir brauchen das Know-how und praktikable, auf den Menschen am „Shopfloor“ angepasste, Prozesse".

Prof(FH) Dr. Klaus Altendorfer von der FH Steyr für Produktionslogistik zog in seinem Impulsvortrag „IT-gestützte Planung im Werkzeugbau“ auf zwei wesentliche Planungsaufgaben ab: die Neufertigung eines Werkzeugs und die Instandhaltung bzw. Bereitstellung von Werkzeugen an die Serienproduktion. Erstere bedarf einer projektartigen Planung, letztere verlangt ERP-Systeme bzw. eine direkte Schnittstelle zur Serienfertigung und eine Planung anhand operativer Fertigungsaufträge. Dafür müsse der Werkzeugbau seine Prozesslandschaft aufstellen und dann die passenden digitalen Applikationen auswählen – nicht umgekehrt.

Jürgen Hofbauer von der Firma Host-Softwareentwicklung stellte sein aus der Praxis für den Werkzeugbau entwickeltes modulares ERP-System Ulysses vor. Er ist überzeugt: "Die flexible Automatisierung und Planung der Ressourcenverfügbarkeit wird in Zukunft für den Erfolg eines Unternehmens entscheidend sein. Firmen, die heute erfolgreich in Mitteleuropa produzieren, brauchen optimierte und spezifische Unternehmensprozesse. Diese können nicht durch „Out of the Box“ Lösungen abgedeckt werden."

Für Dr. Claus Hornig von der CLAHO Unternehmensberatung ist die Datenverfügbarkeit der wesentlichste Faktor, um überhaupt eine Digitalisierungsstrategie für kleine und mittlere Unternehmen auszuarbeiten: „Gelingt es, all die fraktalen Informationsquellen im Unternehmen stimmig und aktuell sämtlichen Prozessbeteiligten im Unternehmen verfügbar zu machen, entstehen Chancen zu mehr Transparenz und Effizienz für die Prozessbeteiligten im Werkzeugbau.“ Die Demokratisierung von Informationen aus den involvierten Unternehmensbereichen mit Hilfe entsprechender IT-Systeme führe zu einer wichtigen Steuerungs- und Entscheidungsgrundlage für das Management.

Meusburger, Weltmarktführer für Normalien für den Werkzeug- und Formenbau aus Wolfurt, Vorarlberg, gab Einblick in das firmeninterne Wissensmanagement und stellte vor, wie Meusburger daraus einen Leitfaden entwickelt hat. WBI, die Methodik hinter dem Wissensmanagement bei Meusburger, mache brachliegendes oder verborgenes Wissen zielgruppengenau sichtbar und somit nutzbar, so Joachim Zinnöcker, Vertriebsleitung Österreich und CEE. Er stellte das System vor, das vom Gründer von Meusburger schon vor einer Digitalisierung eingeführt wurde. Der Werkzeug- und Formenbau brauche für den Erfolg einerseits die Standardisierung von Komponenten, andererseits aber das Wissen wie technologisches Know-how im Unternehmen verfügbar gehalten wird. WBI sei dabei ein praktikabler Werkzeugkasten mit wertvollen Tipps und Anregungen, der skalier- und anpassbar an jede Unternehmensgröße und Unternehmensform ist.

Ralf Dürrwächter, Geschäftsführer des größten branchenspezifischen Netzwerks für den Werkzeug- und Formenbaus des Verbands der Deutschen Werkzeug- und Formenbauer (VDWF), brachte abschließend den Faktor Mensch für die Digitalisierung in den Fokus. „Wir reden von Industrie 4.0. Viele von den Mitarbeitern sind Industrie 3.0 und der Chef denkt 2.0, das macht es nicht einfacher. Wenn wir Erfolg haben wollen, ist es notwendig zusammenzuarbeiten. Wir müssen Formate der Kooperation schaffen, um kleinen Unternehmen bei der Digitalisierung zu helfen oder Hilfe zur Selbsthilfe anzubieten.“ Dazu sei unabdingbar: Reden und Netzwerken, es müsse „menscheln“ in der Branche.“

Fazit

Die Schnittstellen der Digitalisierung und des Unternehmenserfolgs müssen für die Anforderungen des Werkzeugbaus nicht unbedingt anders gedacht werden. Jedoch muss unter Berücksichtigung der oft projektbezogenen Auftragsabwicklung im Werkzeug- und Formenbau das Management wissen, bis zu welchem Prozess eine Digitalisierung Sinn macht und wo man mit erprobten Methoden am Shopfloor bleibt. Der Werkzeugbau muss „lean“ bleiben, die Mitarbeiter müssen zu Mitdenkern des Themas werden, das Management ­- egal bei welcher Unternehmensgröße - muss zuerst die Prozesshausaufgaben machen und dann die richtigen Schritte zu einer unterstützenden IT setzen.  


Fachtagung bot Einblick in die Rauchgasreinigung

Alle Referenten der Fachtagung.

26.04.2017

Kunststoffe für die Umwelttechnik
Rund 50 Teilnehmer machten sich am 4. April 2017 bei AGRU in Bad Hall ein Bild, wie mit Kunststoffen die Prozesstechnik im Bereich der Rauchgasreinigung realisiert wird. Ein eindrucksvolles Beispiel für Umwelttechnik auf höchstem Niveau.

Die Teilnehmer kamen aus Unternehmen der Kunststoffverarbeitung, dem Behälter- und Anlagenbau sowie von Anbietern innovativer Rauchgasreinigungssysteme. Die Veranstalter, Cleantech-Cluster der Business Upper Austria und der Kunststoff-Cluster, stellten den Tag unter das Motto „Interdisziplinäre Kooperation“, einem wesentlichen Erfolgsfaktor für Innovationen. Die AGRU Kunststofftechnik GmbH bot einen Einblick in die Fertigung und verknüpfte sein Werkstoffwissen mit dem Know-how der Experten aus dem Bereich der Rauchgasreinigung zu dem „roten Faden“, der durch die Veranstaltung führte.

Dr. Markus Haager präsentierte einleitend eindrucksvoll, wie sich das Familienunternehmen AGRU auf dem Weltmarkt mit innovativen Lösungen aus den Bereichen Rohre für Chemie, Wasser und Abwasser, Kunststoffhalbzeuge und Speziallösungen für den Umwelttechnikbereich bis hin zu Abdichtungslösungen für Tunnel- und Deponiebauwerke behauptet.

Die Neutralisierung von industriellen Abgasen ist ein Hightech-Bereich der Prozesstechnik und wird forschungsseitig intensiv bearbeitet. Die speziellen Anforderungen an die Rauchgasreinigung waren Thema der Ausführungen von Dipl.-Ing. Dr.mont. Verena Wolf-Zöllner vom Department Umwelt- und Energieverfahrenstechnik der Montanuniversität Leoben. Ihr Beitrag zeigte auf, wie komplex eine Gesamtbetrachtung für das richtige Verfahrenspaket entsprechend der Anforderungen tatsächlich ist.

Johannes Derfler MSc, Anwendungstechniker bei AGRU, gab einen Einblick über Einsatzbereiche und Grenzen für Kunststoffe im Behälter- und Prozessanlagenbau. Dabei zeigte er auch auf, wie leistungsfähig fluorierte Kunststoffe in Hinblick auf Einsatztemperaturen und chemischer Beständigkeit sind. Auch eine Kombination mit Stahl oder GFK seien mit Speziallösungen wie der Kaschierung mit Gewirken aus Glas- oder synthetischen Fasern möglich.

Ing. Manfred Harb, Verfahrenstechniker bei Heson Metall- und Kunststofftechnik GmbH aus Vorchdorf ermöglichte mit seinen sehr praxisbezogenen Ausführungen einen tiefen Einblick in das Engineering und brachte seine Erfahrungen im Umgang mit prozesschemischen Problemstellungen ein. Heson unterstützt Kunden seit 20 Jahren, wie man für die individuelle Gaschemie die richtige Reinigungsstrategie auslegt und dauerhaft über richtiges Monitoring und Steuern des Reinigungsprozesses die Grenzwerte einhält.

Der Vortrag „Innovative Systemlösungen und Prozesstechnik für die Rauchgasreinigung“ von DI Peter Goritschnig, Geschäftsführer der P&P Industrietechnik GmbH aus Raaba bei Graz, legte den Fokus auf Großprojekten in Fernost. Er zeigte Beispiele von bis zu 10-stöckigen Schwefelreinigungsanlagen, die auf österreichische Engineering-Kompetenz vertrauen. Dabei setzt P&P Industrietechnik auf selbst entwickelte und patentierte Speziallösungen mit Kunststoffen, mit denen sich das Unternehmen zum Innovationsführer bei Rauchgasreinigung für Industrieanlagen entwickelt hat.

Die Umsetzung einer Rauchgasreinigung konnten die Teilnehmer bei AGRU im Bereich der Fluorpolymer-Produktion direkt bei einem Rundgang besichtigen. Am Ende der Veranstaltung lieferte o.Univ. Prof. Dr.mont Reinhold W. Lang, Leiter des Instituts für Polymer Materials & Testing der Johannes Keppler Universität, spontan einen Ausblick auf die Entwicklung von Kunststoffen für den Behälter- und Anlagenbau und führte wichtige Zukunftsaspekte und -perspektiven an, denen man sich seitens der Industrie stellen wird müssen.

Die Veranstaltung wurde von einer Begleitausstellung von c-tech, dem Zerspanungsspezialisten für Kunststoffe der Felder Gruppe aus Tirol, der Frank GmbH als Systemlieferant für Fügetechnik im Kunststoffbereich sowie Standpräsentationen der Vortragenden ergänzt und bot viel Platz für Erfahrungsaustausch und Wissensaufbau.  


Treffpunkt.SPRITZGUSS: Kanban gesteuerte Spritzgussfertigung inkl. Betriebsbesichtigung

Mario Linauer, Leiter Geberit Produktions System Engineering, erklärt den Teilnehmern das KANBAN System.
Mario Linauer, Leiter Geberit Produktions System Engineering, erklärt den Teilnehmern das KANBAN System.
Marktplatz als Puffer zwischen Spritzgussmaschine und Montage/Verpackung
Marktplatz als Puffer zwischen Spritzgussmaschine und Montage/Verpackung
Werkzeuge werden oberhalb der Spritzgussmaschinen gelagert um Wege zu sparen.
Interessantes Detail: Werkzeuge werden oberhalb der Spritzgussmaschinen gelagert um Wege zu sparen.

19.04.2017

Beim Treffpunkt.SPRITZGUSS am 6. April 2017 bei der Firma Geberit konnten rund 20 Teilnehmer erleben wie eine Spritzgussfertigung mit Kanban Steuerung funktioniert.

Kanban ist eine Produktionsprozesssteuerung mit Karten die sich ausschließlich am Verbrauch von Materialien am Verbrauchsort orientiert und so Bestände in der Produktion wesentlich verringert.

Die Geberit Produktions GmbH & Co KG am Standort Pottenbrunn (bei St. Pölten) ist eine der Hauptproduktionsstätten von Geberit. Im Produktionsprogramm befinden sich Fertigabläufe, Wannen- und Duschabläufe, Dachwassereinläufe, WC-Spülbögen, Formstücke und Elektroschweissmuffen. Zur Herstellung werden thermoplastische Kunststoffe verwendet, diese sind im wesentlichen Polypropylen (PP), Polyethylen (PE), Acrynitril-Styrol-Acrylester (ASA) und Acryl-Butanol-Styrol (ABS).

Vom Geschäftsführer Helmut Schwarzl erfuhren die Teilnehmer, welche Aufgaben und auch welche Herausforderungen in den letzten Jahren gemeistert wurden. Zusammengefasst kann man sagen, dass besonders der Faktor Mitarbeiter (Einbeziehung, Aufklärung, Verständnis) wesentlich ist, um ein System wie dieses erfolgreich im Unternehmen implementieren und auch leben zu können.

Erfolgsleitsprüche von Geberit wie: "Mache das Richtige richtig", "Tue nur das, was der Kunde bereit ist zu zahlen", "Der Kunde bestimmt wann produziert wird" und "Mache die Produktion in einem Zug fertig, besonders die Hauptläufer", klingen einfach, sind aber durchaus sehr herausfordernd. Nichts desto trotz ist es genau diese Unternehmensstrategie, die es Geberit ermöglicht auch weiterhin am Standort Pottenbrunn in Österreich erfolgreich zu sein.

Beim Unternehmensrundgang mit Mario Linauer und Martin Lehner konnten sich die Teilnehmer selbst ein Bild davon machen, wie Geberit die Wertströme im Unternehmen organisiert hat und erfolgreich Marktplätze und ein Kanbansystem in der Spritzgussfertigung umsetzt.

"Sorge für motivierende Arbeitsbedingungen", ebenfalls ein sehr wichtiger Leitspruch bei Geberit, wurde auf die Teilnehmer übertragen. Mit vielen Anregungen und auch neuen Ideen aus diesem Treffpunkt.SPRITZGUSS werden sie nun versuchen auch Ihre Spritzgussfertigung noch produktiver zu gestalten.


Kunststoff-Cluster ist volljährig!

01.04.2017

Der Kunststoff-Cluster (KC) der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria feierte am 1. April seinen 18. Geburtstag.

Der Kunststoff-Cluster (KC) wurde am 1. April 1999 als zweiter Cluster nach dem Automobil-Cluster (AC) gegründet und ist mittlerweile das größte branchenübergreifende Netzwerk seiner Art in Europa.

Kunststoff-Cluster in Kürze


Kunststoffabfall ist wertvoller Rohstoff

Experimentieren im Labor weckte auch im Projekt die Neugier der Kinder.
Experimentieren im Labor weckte auch im Projekt die Neugier der Kinder.
Bild: Bild: ©Ilike / Fotolia
Projekt K-CSI "Kunststoff Cradle to Cradle mit Schulen und Instituten" begeisterte Kinder für Recycling,

28.03.2017

Über 500 Kinder, Jugendliche und Erwachsene waren im Projekt K-CSI aktiv beteiligt. Die Message war klar: Kunststoff-Abfall ist bei richtigem Umgang kein "Umweltverschmutzer", sondern ein wertvoller Rohstoff.

Ob Auto, Handy, Computer, Verpackung, Medizin, Sport u.v.m. – der Werkstoff „Kunststoff“ ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Allerdings fehlt oft das Bewusstsein, dass Kunststoff auch als Abfall ein wertvoller Rohstoff und viel zu schade zum Wegwerfen ist. Genau hier setzte das Projekt K-CSI (Start April 2015) an.

Vom Stempel bis zum Skateboard 
Über 550 Kinder, Jugendliche, Eltern und Lehrkräfte erlebten in Experimenten bei Workshops und bei Firmenbesichtigungen, wie aus „Kunststoffabfall“ durch Recycling wieder neue Produkte hergestellt werden. Ob der Trodat Printy 4.0 – ein Stempel des Welser Stempelerzeugers, der zu 65 Prozent aus Recyclingmaterial besteht – oder ein aus alten Fischernetzen hergestelltes Skateboard – diese Beispiele zeigten anschaulich, wie aus vermeintlichem Müll hochwertige Produkte entstehen.

Lehrinhalte von SchülerInnen für SchülerInnen
Mit Unterstützung der Fachhochschule Wels, der Johannes Kepler-Universität Linz und engagierter Pädagoginnen und Pädagogen bereiteten SchülerInnen und StudentInnen Lehrinhalte rund um das Thema „Kunststoff-Recycling“ für Kinder und Jugendliche selbst auf. Dieses Lehrmaterial steht auch nach Projektende weiter zur Verfügung. Welser Kindergartenkinder übten sich beispielsweise – gemeinsam mit einer Abfallberaterin – im richtigen Sortieren unterschiedlicher Abfälle, der Basis eines funktionierenden Kreislaufsystems.

Am Projekt beteiligt waren neben den wissenschaftlichen Projektpartnern FH Wels und JKU Linz der Kindergarten Wels Herrengasse, die VS Wilhering, das WRG Wels sowie die HTLs Andorf und Wels.

Eine im Projekt konzipierte Lehrmittelbox mit Kunststoffprodukten (für 10- bis 14-jährige SchülerInnen) wird demnächst zur Verfügung stehen.

www.k-csi.at


Zukunft Werkzeugbau: Digitalisierung als Managementaufgabe

Bildquelle: ENGEL AUSTRIA GmbH und ©dmitrimaruta/fotolia

28.03.2017

im Fokus Klein- und Mittelbetriebe
Podiumsdiskussion am 3. Mai 2017 im TIZ Kirchdorf

Der Werkzeugbau nimmt seit jeher eine Schlüsselposition zwischen Produktentwicklung und Serienfertigung ein, dabei steht er derzeit durch die Digitalisierung vor weitreichenden Veränderungen, interessanten Herausforderungen und der Möglichkeit die Produktivität zu steigern.

Grundlage dafür ist die digitale Vernetzung, die im Werkzeugbau generell mithilfe vernetzter digitaler Hilfsmittel aber auch am Shopfloor Einzug nimmt. Die systemübergreifende Nutzung von Daten bietet dem Werkzeugbau die Chance der Verbesserung, der Transparenz und der Effizienzsteigerung durch eine optimierte Auslastung und Nutzung vorhandener Ressourcen.

Der Werkzeugbau im Wandel und im internationalen Wettbewerb wird also digitaler. Wie und wie weit dies auch für Klein- und Mittelbetriebe bzw. den internen Werkzeugbau umsetzbar ist, wollen wir an diesem Tag beleuchten und bieten Ihnen mit der Podiumsdiskussion die Möglichkeit Fragen zu stellen, die Sie bewegen.

Sie haben Fragen, bleiben aber lieber anonym, kein Problem! Stellen Sie schon vorab bis zu 3 Fragen aus Ihrem Produktionsalltag, die anonymisiert mit den Experten behandelt werden sollen, an: Frau Mag. (FH) Doris Würzlhuber, >>E-Mail.

Überdies haben Sie die Möglichkeit sich am 4. Mai 2017 zum KC Seminar „Der (interne) Werkzeugbau: Kostenfaktor oder Keimzelle des Unternehmenserfolges“ mit Dr. Zwicker anzumelden.

Programm
Mehr Infos
Anmeldung

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

In Kooperation mit:


KC-Treffpunkt.WERKZEUGBAU

Nicht nur der KC-Treffpunkt.WERKZEUGBAU sondern auch der Kundentag war für die Fuhrmann Erodiertechnik GmbH ein voller Erfolg.
Bilder: Fuhrmann

22.03.2017

Der Treffpunkt.WERKZEUGBAU bietet Unternehmen die Möglichkeit in kleiner Runde Themen zu diskutieren und ermöglicht intensive Gespräche mit Experten. So auch beim Treffpunkt.WERKZEUGBAU am 15. März 2017 bei der Fuhrmann Erodiertechnik GmbH in Munderfing.

Fuhrmann Erodiertechnik GmbH ist ein Dienstleistungsunternehmen spezialisiert im Draht- und Startlocherodieren, dessen Stärke unter anderem überdimensionale Bauteile sind, aber genauso kleinste Teile für die Medizintechnik oder den Präzisionswerkzeugbau bearbeitet. Die Teilnehmer nutzten die Gelegenheit sich das Unternehmen genau anzusehen, bekamen Details sowie alle Fragen rund ums Thema Draht- und Startlocherodieren beantwortet und Nutzten dann noch die Gelegenheit zum Kennenlernen und Networking.

Drahterodieren ist ein elektrothermisches Bearbeitungsverfahren, welches in vielen Branchen von der Prototypenfertigung bis zur Serienfertigung effektiv eingesetzt wird, weil die Ansprüche an das Material und Präzision immer höher werden.

Folgende Vorteile bietet die Drahterosion:

  • MATERIALVORTEIL
    Mit der Drahterosion können schwer zerspanbare Werkstoffe, gehärteter Stahl – selbst Hartmetall – bestens bearbeitet werden.

  • GEOMETRIEVORTEIL
    Filigrane und komplexe Konturen, schmale Schlitze, kleinste Innenradien, konische und dreidimensionale Geometrien, die Drahterosion bietet ungeahnte Möglichkeiten.

  • QUALITÄTSVORTEIL
    Die Drahterosion bietet höchste Konturgenauigkeit ohne Härteverzug und Präzision für Höhen bis 500 mm.

  • PREISVORTEIL
    Drahterodieren ist in vielen Fällen auch die wirtschaftlichste Lösung.

Als Dienstleister sind wir immer gefordert den Ansprüchen unserer Kunden gerecht zu werden und Herausforderungen nehmen wir gerne an,
versichert Michael Fuhrmann, Geschäftsführer der Fuhrmann Erodiertechnik GmbH.


Dem KC Treffpunkt.WERKZEUGBAU folgte ein Kundentag am 16.3.2017. Auch dieser war für die Fuhrmann Erodiertechnik GmbH ein voller Erfolg!


Mit neuem Förderprogramm Digital Starter die Chancen der Digitalisierung nutzen

Frau mit Brille sieht von ihr aus gesehen nach links oben zu einer grafisch dargestellten Rakete. Links oben der Schriftzug: OÖ Digital 2025. Rechts unten der Schriftzug: Digital Starter
Bild: WKO OÖ

21.03.2017

Kunden als Co-Designer, Online- Assistenzsysteme, durchgängig digitale Geschäftsprozesse, die Kraft sozialer Medien – Beispiele die zeigen, dass die digitale Veränderung immer mehr an Fahrt aufnimmt. Wer wettbewerbsfähig bleiben möchte, muss sich mit der Digitalisierung auseinandersetzen und die sich bietenden Chancen nutzen. Um noch mehr Unternehmen zu motivieren und in Projekten zu unterstützen, haben Land und WKO Oberösterreich das neue Förderprogramm Digital Starter ins Leben gerufen.

Inhalte des Programms
Unter Anwendung von am Markt bereits verfügbarer Technologien werden gemeinsam mit spezialisierten Beratern und IT-Dienstleistern neue vernetzte Lösungen in folgenden Bereichen konzipiert und umgesetzt:

  • Höhere Effizienz durch digital durchgängig gestaltete interne und externe Geschäftsprozesse
  • Neue Art von Produkten, Dienstleistungen und Geschäftsmodellen durch Nutzung digitaler Technologien
  • Verbesserte Kundenbeziehung und Kenntnis des Marktes

Zielgruppe
Kleine und mittlere Unternehmen, die aktive Mitglieder der WKO Oberösterreich sind

Ausschreibungszeitpunkt: 1. April – 15. Mai 2017

Fördergeber: Land und WKO Oberösterreich

Die Details zum Förderprogramm finden Sie auf www.wko.at/ooe/digitalstarter  


A2LT auf der JEC World Paris

Leichtbaumesse JEC World 2017 in Paris.
Leichtbaumesse JEC World 2017 in Paris.

21.03.2017

Von 14. bis 16. März präsentierte die Leichtbauplattform A2LT österreichische Kompetenzen auf der internationalen Leichtbaumesse JEC World 2017 in Paris.

Die Stärken des Netzwerkes wurden den knapp 40.000 internationalen Besuchern und Ausstellern der JEC World 2017 in Paris präsentiert. A2LT war am Gemeinschaftsstand der Außenwirtschaft Austria (Halle 6 / Stand S78) vertreten.
Auch zahlreiche Aussteller präsentierten ihr Dienstleistungsangebot und freuten sich über viele interessante Gespräche.

Die Messe gilt als weltweit größtes und wichtigstes Forum für Verbundwerkstoffe und erfreut sich seit Jahren eines steigenden Zuwachses sowohl an Besuchern als auch an internationalen Ausstellern.

Mehr Infos zur A2LT 


Forum in Linz: Wie Gazellen-Unternehmen zu Kapital und Mitarbeitern für ihr schnelles Wachstum kommen

Die Teamecho-Gründer David Schellander (li.) und Markus Koblmüller im Gespräch mit Elisabeth Czachay (WKOÖ). Foto: Business Upper Austria..
Die Teamecho-Gründer David Schellander (li.) und Markus Koblmüller im Gespräch mit Elisabeth Czachay (WKOÖ). Foto: Business Upper Austria
Wolfgang Reisinger, CFO von tractive, informierte über Mitarbeiterbeteiligung, Venture Capital und den Umgang mit Business Angels. Foto: Business Upper Austria
Wolfgang Reisinger, CFO von tractive, informierte über Mitarbeiterbeteiligung, Venture Capital und den Umgang mit Business Angels. Foto: Business Upper Austria

14.03.2017

Sie wachsen schnell und sind Innovationsmotoren: sogenannte „Gazellen“-Unternehmen tragen zur Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes OÖ bei. Aber sie stehen auch vor besonderen Herausforderungen – etwa, Kapital und Mitarbeiter für dieses schnelle Wachstum zu bekommen. Die oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria hat daher in Kooperation mit Industriellenvereinigung und Wirtschaftskammer OÖ eine dreiteilige Workshop-Reihe für Gazellen-Unternehmen zu diesen und weiteren Themen gestartet.

„Business Upper Austria unterstützt die Gazellen-Unternehmen nicht nur mit Serviceangeboten wie der Workshop-Reihe, sondern auch beim Zugang zu Branchennetzwerken über die Cluster und mit Beratung zu Innovations- und Forschungsförderungen“, erklärt Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl. Rund 125 solcher Unternehmen, die über einen Zeitraum von drei Jahren bei Mitarbeitern oder Umsatz um zehn Prozent und mehr gewachsen sind, gibt es in Oberösterreich. Im ersten Workshop gestern, Montag, widmeten sich die Teilnehmer den Themen Finanzierung und Recruiting: Welche Beteiligungsarten gibt es? Wie finde ich den richtigen Investor? Wie positioniere ich mich als Arbeitgeber? Wie finde ich Mitarbeiter in Social Media? 20 Spezialisten gaben wertvolle Tipps und berichteten über ihre Erfahrungen aus der Praxis.

Weitere Workshops im April und Mai

Beim nächsten Workshop am 21. April geht es um Innovationsmanagement und Kooperationen mit Forschungs- und Bildungseinrichtungen. Der dritte und letzte Teil am 8. Mai steht im Zeichen von Organisationsentwicklung und Internationalisierung. Infos und Anmeldung


Wie Unternehmen von Industrie 4.0 profitieren können

Reifegradmodell zeigt Industrie 4.0-Fitness
Reifegradmodell zeigt Industrie 4.0-Fitness
Die Reifegradbewertung basiert auf den drei Dimensionen Daten, Intelligenz und Digitale Transformation.
Die Reifegradbewertung basiert auf den drei Dimensionen Daten, Intelligenz und Digitale Transformation. Eine Skala von 0 bis 10 zeigt je Dimension den Reifegrad an. Insgesamt werden 24 Kriterien, aufgeteilt auf die 3 Dimensionen, mit einer Skala von 0-10 bewertet. Je höher eine Bewertungszahl ist, desto mehr Aspekte von Industrie 4.0 sind im Unternehmen umgesetzt.
Bild FH OÖ

14.03.2017

Mit dem „Reifegradmodell Industrie 4.0“ lassen sich IST Reifegrad sowie SOLL Reifegrad eines Unternehmens festzustellen. Es wurde in Kooperation des Mechatronik-Clusters mit dem Institut für Intelligente Produktion (FH OÖ, Studiengänge PMT und OMT in Steyr) entwickelt.

Denn: Technologische Möglichkeiten im Sinne von intelligenten vernetzten Produkten, Cloud-Angeboten, ständiger Konnektivität, Big Data, digitaler Transformation und Industrie 4.0 haben durchaus das Potential zu innovativen, wirtschaftlichen Ideen zu führen.

Potenzial wird aufgezeigt
„Geschulte Berater oder Unternehmensvertreter erarbeiten konkrete Verbesserungsmaßnahmen zur Erreichung des SOLL-Reifegrades für die teilnehmenden Unternehmen“, erklärt Manuel Brunner, Projektleiter des Reifegradmodells beim Mechatronik-Cluster in Oberösterreich. „Zusätzlich erfassen wir die Ergebnisse der einzelnen unternehmensbezogenen Reifegradanalysen in einer Benchmark-Datenbank anonym.“ So lässt sich die aktuelle Marktsituationen in den verschiedenen Branchen identifizieren. Ein anonymisierter Vergleich ermöglicht, den eigenen Fortschritt jenem der Branche gegenüber zu stellen.

So funktioniert die Bewertung in einem Unternehmen
Nach Besprechung von Strategie und Zielen bei einem ersten Workshop erfolgt die Auswahl von Applikationsfeldern, welche für die Strategieumsetzung und in Bezug auf Industrie 4.0 von wesentlicher Bedeutung sind. Ein Applikationsfeld könnte zum Beispiel ein Fertigungsbereich, die externe Werkzeug- und Anlagenbeschaffung oder auch der Kundenauftragsabwicklungsprozess sein. Die Applikationsfelder werden in Einheiten eingeteilt, die bewertet werden können. Diese Einheit kann ein Prozess, eine Aufgabe oder ein Ding sein, beispielsweise die Maschinenbelegungsplanung, die Personaleinsatzplanung, die Transportbehälter oder die Maschinen selbst.

Nutzen für ein Unternehmen:

  • Strukturierte Bewertungen bzgl. Industrie 4.0-Reife
  • Erkennen von Industrie 4.0 Potentialen
  • Konkrete Umsetzungsempfehlungen von Industrie 4.0 Maßnahmen
  • Industrie 4.0 Benchmark innerhalb der Branche oder innerhalb der Applikationsfelder

„Das Reifegradmodell Industrie 4.0 wurde bereits in einigen Unternehmen angewandt“, erzählt Manuel Brunner. „Drei häufig identifizierte Potentiale waren die automatisierte Datenschnittstellen und durchgängige Datennutzung, die Optimierung der Anlagenparameter und die automatische Datenerfassung." So führen beispielsweise manuell erfasste Daten in der Fertigung oft zu fehlerhaften, inkonsistenten und nicht zeitaktuellen Daten und somit zu irreführenden Planungsvorgaben. Eine Automatisierung des Rückmeldesystems wäre hier ein möglicher Verbesserungspunkt.


NEU: aws-Förderung IP.Market

Schloss

10.03.2017

Die Austria Wirtschaftsservice startet ab 13. März 2017 ein neues Förderungsprogramm. Der Call richtet sich an KMU und Forschungseinrichtungen, die neu entwickelte Technologien aus den Bereichen Produktion, Material, Energie und Umwelt außerhalb Ihres Unternehmens kommerziell verwerten wollen.

Die Austria Wirtschaftsservice hat für technologieentwickelnde kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie für Forschungseinrichtungen mit aws IP.Market ein neues Förderungsprogramm aufgelegt.

Die Förderung besteht aus der Analyse und Begleitung sowie für KMU einem Zuschuss, in Höhe von bis zu 200.000,- Euro für die Umsetzung der kommerziellen Verwertung von geistigem Eigentum.

Der Call ist vom 13.3.2017, 12:00 Uhr bis 31.5.2017, 12:00 Uhr geöffnet. Es werden KMU und Forschungseinrichtungen, die neu entwickelte Technologien aus den Bereichen Produktion, Material, Energie und Umwelt außerhalb Ihres Unternehmens kommerziell verwerten wollen (z.B. durch Lizenzen, …) eingeladen, an dem Call teilzunehmen. Ein Nachfolge-Call mit Schwerpunkt „Zukunftstechnologien im Bereich der Lebenswissenschaften“ wird in Aussicht gestellt.

 

Details finden sich auf der Webseite: www.aws.at/ipmarket


Erfahrungsaustausch Spritzguss startet in neue Runde

08.03.2017

Am 1. März 2017 fand die erste ERFA Spritzguss im heurigen Jahr in Linz statt. Schwerpunkt bei diesem Treffen war das Thema Industrie 4.0 und die Auswirkungen auf Verarbeitungsunternehmen im Bereich Spritzguss.

Fragen wie: 

• Was ist Industrie 4.0?,
• Wie sollen die Produktion oder neue Geschäftsmodelle in der Zukunft aussehen? oder
• Welche Auswirkungen hat Industrie 4.0 auf die Belegschaft? wurden diskutiert.

Manuel Brunner MSc, Leiter der Koordinierungsstelle Industrie 4.0 von der Business Upper Austria erläuterte in seinem Impulsreferat Chancen, Risiken und Möglichkeiten zur Themenstellung. Dabei wurde auch das gemeinsam von FH Steyr und Mechatronik-Cluster entwickelte „Reifegradmodell Industrie 4.0“ vorgestellt. Ein Qualifizierungsseminar für produzierende Unternehmen im Kunststoff-Cluster, um das Modell im eigenen Unternehmen einzusetzen, ist bereits in Planung.

„Der konstruktive Austausch mit anderen Unternehmen in der Kunststoffbranche zu spezifischen Themen fördert Ideen zur Realisierung eigener Problemstellungen und zeigt mögliche Lösungswege auf, die man alleine nicht im Fokus hatte“,
sagt ERFA-Teilnehmer Franz Massak, Werksleiter und Prokurist der Banner Kunststoffwerk GmbH.


Nächstes Treffen

Das nächste Treffen der ERFA-Runde Spritzguss findet am 21. Juni 2017 zum Thema 3D-Druck statt.


Bildungskatalog Kunststofftechnologie 2017

Bildungskatalog Kunststofftechnologie 2017

02.03.2017

Im Bildungskatalog Kunststofftechnologie 2017 stellen wir österreichweit alle Ausbildungsmöglichkeiten in der Kunststofftechnik vor.

Top-Arbeitgeber stellen sich vor
Österreichs führende Hersteller auf dem Rohstoffsektor genauso wie aus der Erzeugung, Verarbeitung, Forschung, dem Kunststoffmaschinenbau und dem Recycling berichten über die unterschiedlichsten Einsatzmöglichkeiten von Fachkräften in ihren Betrieben. Spannende Berichte aus der Praxis sowie Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten sollen im Bildungskatalog noch mehr Lust auf Kunststoff machen. Die Industrie braucht gut ausgebildete Mitarbeiter und ist durchaus bereit, dafür auch einen dementsprechenden finanziellen Anreiz zu schaffen.

Ausbildung zum Kunststofftechnik-Spezialisten
Im Bildungskatalog Kunststofftechnologie stellen wir österreichweit alle Ausbildungsmöglichkeiten in der Kunststofftechnik vor. Beginnend bei generellen Informationen, die den Ausbildungsweg betreffen, folgt ein gesamtösterreichischer Ausbildungsüberblick. Was kann man wo erlernen bzw. studieren. Danach folgen aktuell recherchierte Berichte und Vorstellungen von Ausbildungseinrichtungen. Das Spektrum der Ausbildungsmöglichkeiten reicht von der Lehre bis hin zum Universitätsstudium.

Der Katalog richtet sich an alle SchülerInnen und StudentInnen technischer Ausbildungseinrichtungen wie HTLs, Fachhochschulen und Universitäten in Österreich.

Hier können Sie sich umfassend über alle Bildungs­möglich­keiten in der Kunststofftechnologie infor­mieren:
Bildungskatalog Kunststoff-Technologie 2017

Wenn Sie den Bildungskatalog kostenlos erhalten möchten, senden Sie uns bitte ein Mail mit Ihren Kontaktdaten.


Identiplast zeigt Chancen und Herausforderungen für Kunststoffabfall und Kreislaufwirtschaft

Auf der 13. Identiplast 2017 wurden die Herausforderungen durch Kreislaufwirtschaft und Kunststoffabfälle diskutiert
Auf der 13. Identiplast 2017 wurden die Herausforderungen durch Kreislaufwirtschaft und Kunststoffabfälle diskutiert.
Foto: Plastics Europe

01.03.2017

Welche Chancen und Herausforderungen ergeben sich für die europäische Kunststoffindustrie durch Kreislaufwirtschaft? Welche Best-Practice-Lösungen beim Abfallmanagement gibt es und wo in Europa und der Welt existiert hierzu das fortschrittlichste Know-how? Wie lässt sich verhindern, dass Kunststoffabfälle in die Umwelt gelangen?

Dies waren einige der zentralen Themen der 13. IdentiPlast, der internationalen Konferenz von PlasticsEurope zu Recycling und Verwertung von Kunststoff. Rund 300 Experten von europäischen Kommunen, lokalen Behörden, aus der Politik, der Entsorgungs- und Recyclingwirtschaft, der Kunststoff-Wertschöpfungskette, der Wissenschaft und Forschung und von NGOs trafen sich am 22. und 23. Februar in Wien, um Ansichten und Erfahrungen zum Kunststoff-Abfallmanagement und zur Kreislaufwirtschaft auszutauschen. Kern der Veranstaltung war die Frage, wie gerade südosteuropäische Länder von den positiven Erfahrungen in anderen Teilen Europas und der Welt (hier speziell in den USA, Japan und der Türkei) profitieren können, um eigene Abfallmanagementpraktiken und Infrastrukturen zu verbessern.

„Das Kreislaufwirtschaftskonzept sorgt für neue Impulse, positiv in die Zukunft zu schauen und Europas Wettbewerbsfähigkeit und Ressourceneffizienz zu verbessern“, erklärte Karl-H. Foerster, Executive Director PlasticsEurope in Wien. „Damit das geschieht, müssen wir nicht nur Innovation vorantreiben, sondern auch einen Blick darauf werfen, wie viele Ressourcen ein bestimmtes Produkt über seinen gesamten Lebenszyklus spart, nicht nur nach dem Gebrauch. Diese zwei Elemente, Innovation und ein ganzheitliches Lebenszyklus-Denken, müssen für das Erreichen einer ressourceneffizienten Kreislaufwirtschaft Hand in Hand gehen.“

In seiner Keynote unterstrich Maurits van Tol, Senior Vice President bei Borealis, wie wichtig es sei, den Kreislauf zu schließen und dadurch Mülleinträge in die Umwelt zu vermeiden. „Kunststoffe sollten nie in der Umwelt landen. Gebrauchte Kunststoffe sollten als wertvoller Rohstoff betrachtet werden“, erklärte van Tol. „Eine bessere Implementierung und ein besserer Vollzug der existierenden Abfallgesetzgebung haben das Potenzial, Recycling- und Verwertungsraten zu erhöhen und dabei Arbeitsplätze in Europa zu schaffen“, ergänzte er.

Dr. Hugo-Maria Schally von der Europäischen Kommission, Generaldirektion Umwelt, wies auf die Form der Kreislaufwirtschaft hin, die die EU anstreben sollte: „Kunststoffe sind ein Treiber unserer Wirtschaft, aber eine Reihe von Umweltproblemen, die mit ihrer Produktion, ihrem Gebrauch und ihrem Lebensende zusammenhängen, müssen angepackt werden. Kunststoff ist daher einer von fünf Schwerpunktbereichen, die im Aktionsplan der EU zur Kreislaufwirtschaft adressiert werden. Der Plan ist ein klares Bekenntnis zur Vorbereitung einer Strategie, die die Herausforderungen von Kunststoff über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg angeht und dabei den gesamten Lebensweg berücksichtigt, wie zum Beispiel Wiederverwendung, Rezyklierbarkeit, Bioabbaubarkeit, das Vorhandensein von gefährlichen Stoffen in einigen Kunststoffen und Marine Litter“, so Schally.

Bei der IdentiPlast 2017 wurden darüber hinaus die Gewinner der diesjährigen EPRO-Awards für die besten Recyclingprodukte aus Kunststoff prämiert. Die Auszeichnung wurde von PlasticsEurope zusammen mit dem österreichischen Umweltbundesamt organisiert; Unterstützung kam von der Borealis AG, der EREMA Gruppe, Altstoff Recycling Austria, dem amerikanischen Chemieverband, dem kanadischen Verband der Kunststoffindustrie sowie dem Kunststoffabfall-Institut Japan.

IdentiPlast
Seit ihrem Start im Jahr 1997 hat die IdentiPlast wichtige Impulse für den Wissensaustausch zur Sammlung, Sortierung und Verwertung von Kunststoffabfällen in Europa und der Welt gebracht – immer dem neusten Stand von Technik und Wissenschaft folgend. Hinter dem einzigartigen Forum steht die Idee, dass Kunststoffprodukte viel zu schade zum Wegwerfen sind. Seit einigen Jahren wird die ursprünglich in Brüssel beheimatete Konferenz in europäischen Metropolen veranstaltet. Die Idee dahinter: Die IdentiPlast soll dort präsent sein, wo es größeren Nachholbedarf in Sachen Kunststoffverwertung gibt. Nach London, Madrid, Warschau, Paris und Rom war in diesem Jahr Wien an der Reihe. Damit sollen insbesondere die zentral- und südosteuropäischen EU-Mitgliedsstaaten dabei unterstützt werden, die nötige Infrastruktur anzupassen und an die bisherigen Verwertungserfolge anderer Länder Europas anzuknüpfen.

Mehr Informationen unter:
www.plasticseurope.org
www.plasticsconverters.eu
www.euromap.org


KC-aktuell: Ausgabe 1/2017

KC-aktuell 1/2017

28.02.2017

Thema:
Produktionsoptimierung - Wie Effizienz, Qualität und Flexibilität in der Fertigung gesteigert werden können.

Der Kunststoff-Cluster greift seit geraumer Zeit unter dem Begriff Produktionsoptimierung verstärkt Themenstellungen rund um Industrie 4.0 und Digitalisierung auf. Die damit einhergehende Integration der realen und virtuellen Welt zu einem Smart Data-System bedeutet Veränderung – vor allem bei Arbeitsprozessen und Arbeitsinhalten in Richtung Smart Processing. Im Zusammenspiel mit anderen Fachrichtungen wie beispielweise der Mechatronik, Informatik oder auch der Mathematik bieten sich dadurch auch neue Möglichkeiten, um die Effizienz und die Qualität in der Kunststoffverarbeitung zu steigern und die dafür notwendige Flexibilität beizubehalten.

Wie dies bei Unternehmen umgesetzt und bei Forschungseinrichtungen weiter entwickelt wird, lesen Sie in dieser Ausgabe des KC-aktuells.

KC-aktuell 1/2017 als PDF 

Sie können das Printmedium KC-aktuell auch online bestellen.
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Erfahrungsaustausch Qualitätsmanagement startet in neue Runde

Viermal im Jahr trifft sich die ERFA-Gruppe Qualitätsmanagement.
Viermal im Jahr trifft sich die ERFA-Gruppe Qualitätsmanagement.
Teilnehmende Unternehmen der Erfahrungsaustauschrunde Qualitätsmanagement 2017.

13.02.2017

Am 8. Februar 2017 startete der Erfahrungsaustausch Qualitätsmanagement in neuer Runde zum Thema EPOS bei ENGEL in St. Valentin.

Mit dabei sind Experten aus folgenden 11 namhaften Unternehmen:

• AGRU Kunststofftechnik GmbH
• ENGEL Austria GmbH
• EREMA Engineering Recycling Maschinen und Anlagen Ges.m.b.H
• GEBERIT Produktions GmbH
• HAGLEITNER Technology International GmbH
• HEXCEL Composites GmbH & Co KG
• METTEC Guss Metallgießerei und Formenbau GmbH
• NGR Next Generation Recyclingmaschinen GmbH
• POLLMANN International GmbH
• POLYTEC PLASTICS GmbH
• PRAHER Plastics Austria GmbH
• sowie die Fachhochschule Oberösterreich Campus Steyr.  

EPOS bezeichnet das ENGEL ProzessOptimierungsSystem und steht für ein Shopfloor Managementsystem, mit dem ENGEL seine Stellung als Weltmarkt- und Technologieführer für Spritzgussmaschinen weiter ausbauen und stärken will.

ENGEL betreibt EPOS aktiv seit 3 Jahren am Shopfloor. Nach dem Motto: "Binde alle Mitarbeiter ein, die für den Prozess verantwortlich sind, erkenne Abweichungen und optimiere diese schnell und systematisch", wird EPOS bei ENGEL umgesetzt.

Karl Tröbinger (Leiter Qualitätsmanagement bei ENGEL St. Valentin) hob hervor, dass durch die tägliche Besprechung an den EPOS Boards alle Mitarbeiter über Wesentliches informiert sind und dadurch Besprechungen massiv reduziert werden konnten, sowie durch das Einbeziehen der Teams Fehler einfacher und schneller abgestellt werden können.

Die Teilnehmer lernten die Lean Kultur bei ENGEL im Produktionswerk für Großmaschinen mit 3500 kN bis 55000 kN Schließkraft in St. Valentin kennen und diskutierten mit Experten aus anderen Unternehmen über Ihre Erfahrungen und Herausforderungen.

Interessant waren die übersichtlichen und strukturierten EPOS Boards. Wolfgang Leitner von CNH Industrial Österreich GmbH meinte dazu: "Es gibt keine Reizüberflutung durch Infoboards, das ist nicht in allen Unternehmen so."

Thomas Narbeshuber von Agru zum Erfahrungsaustausch bei ENGEL in St. Valentin: "Es war sehr imposant das ENGEL Großmaschinenwerk in Natura zu sehen! Großes Lob, es hat mir sehr gut gefallen!"


Nächstes Treffen
Das nächste Treffen der ERFA-Runde Qualitätsmanagement findet am 17. Mai 2017 bei Hagleitner Technology International GmbH in Zell am See statt.

Mehr Infos zur ERFA Qualitätsmanagement


Kunststoffe für die Umwelttechnik

Bild: AGRU Kunststofftechnik

08.02.2017

Abluft- und Rauchgasreinigung im Fokus
Fachtagung am 4. April 2017 bei AGRU Kunststofftechnik GmbH, Bad Hall
In Kooperation mit AGRU Kunststofftechnik GmbH

Die Neutralisierung von industriellen Abgasen ist eine aufwendige Angelegenheit. So muss die bei der Produktion von bestimmten Chemikalien oder bei Verbrennungsprozessen entstehende, belastete Abluft häufig in einem „Wäscher“ gereinigt werden, ehe sie an die Umwelt abgegeben werden kann. Für diese gesetzlich vorgeschriebene Reinigung von industrielen Abgasen werden verschiedene Verfahren eingesetzt. Zum Schutz vor der aggressiven Abluft und den entstehenden Kondensaten kommen verschiedene Kunststoffe, die einen ausgezeichneten Korrosionsschutz bieten, eingesetzt.

Bei dieser Fachtagung diskutieren wir mit ExpertInnen über Hightech-Anforderungen an Rauchgasreinigungen, es werden Prozessbeispiele vom Engineering bis zu Montage vorgestellt, und Sie erfahren mehr über die Einsatzbereiche und Grenzen für Kunststoffe im Behälter- und Anlagenbau.

Die ersten Vorträge geben einen Überblick über Einsatzgebiete und Anforderungen von Rauchgaswäscher und bilden damit die Grundlage für die weiteren Vorträge und Diskussionen. Die praxisnahen Prozessbeispiele und innovative Systemlösungen und deren Prozesstechnik zeigen neue Einsatzmöglichkeiten für Kunststoffe in der Umwelttechnik auf.

Ein Highlight ist die Firmenführung bei AGRU, bei der neben der Halbzeugfertigung auch eine Abluftreinigungsanlage besichtigt wird.

Programm
Mehr Infos
Anmeldung

Nutzen Sie die Gelegenheit – zum Informieren, Netzwerken, Kooperieren sowie zum Austausch von Erfahrungen und Neuigkeiten beim Einsatz von Kunststoffen bei der Abluft- und Rauchgasreinigung.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

In Kooperation mit:


6. Neujahrstreffen der Formen- und Werkzeugbauer

Traditionelles Neujahrstreffen der Formen- und Werkzeugbauer
Rund 35 Teilnehmer trafen sich beim traditionellen Neujahrstreffen der Formen- und Werkzeugbauer.
Bilder: ecoplus/Business Upper Austria

25.01.2017

Am 23. Jänner 2017 trafen sich rund 35 Teilnehmer beim traditionellen Neujahrstreffen der Formen- und Werkzeugbauer in der Luftburg im Wiener Prater.

Dieses jährliche Treffen ist nicht nur ein ‚Come Toghether‘ von Werkzeugbau Experten, sondern bietet auch Möglichkeiten sich über aktuelle Themen und Projekte zu informieren.

Nach einer kurzen Vorstellung und Einführung durch Joachim Zinnöckervon Meusburger Georg GmbH & Co KG ging es zum Impulsvortrag der PSG Plastic Service GmbH. Hier stellte Thomas Pfandl " Neuentwicklungen und Produkte aus der Heißkanal- und Regeltechnik" vor.

Walter Friesenbichler von der Montanuniversität Leoben referierte im Anschluss über das Projekt "CORNET CARACOAT – Innovative Beschichtung für Formen und Werkzeuge". Dieses Projekt, bei dem Partner aus Österreich und Deutschland eine neuartige Werkzeugbeschichtung entwickeln, bietet interessierten Unternehmen noch die Möglichkeit sich dem Konsortium anzuschließen und Ihre Anwendungsfälle einzubringen. Für nähere Infos über das Projekt und Beteiligungsmöglichkeiten steht DI Thomas Gröger (Mobil: +43 664 8482697, t.groeger@ecoplus.at) vom Kunststoff-Cluster gerne zur Verfügung.

Im Anschluss an die Vorträge luden die Meusburger Georg GmbH & Co KG und der Kunststoff-Cluster zum Networking beim gemeinsamen Stelzenessen ein.

Ein gelungener Abend und eine Tradition die im nächsten Jahr bestimmt fortgesetzt wird. Bis dahin erwartet die Formen- und Werkzeugbauer aber noch ein spannendes Jahr 2017 und auch viele weitere Aktivitäten des Kunststoff-Clusters.


Altstoffe können zu Möbeln werden

25.01.2017

Wiener Forscher beschäftigen sich damit, wie man aus den Resten von Naturstoffen neue Gebrauchsgegenstände machen kann. Auf dem Ressourcenforum in Salzburg wurden solche Projekte vorgestellt.
Ein Artikel in den Salzburger Nachrichten

Wasser, Luft, Bäume und Rohstoffe wie Metalle und Erdöl sind die Lebensgrundlage auf unserem Planeten und nicht endlos verfügbar. Schon vor der Debatte um den Klimawandel und die Zunahme der Weltbevölkerung war klar, dass die Menschheit mit solchen Ressourcen verantwortungsvoll umgehen sollte. Die Diskussion ist in den vergangenen Jahren drängender geworden und hat das Bewusstsein dafür geschärft, dass nahezu jeder dazu beitragen kann, mit wertvollen Gütern sparsam umzugehen, und sei es nur, weniger Waschmittel zu verwenden.

Ressourceneffizienz zählt demnach zu den großen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Um diesen Herausforderungen auf nationaler Ebene zu begegnen, wurde im September 2013 der Verein Ressourcen Forum Austria in Wien gegründet, mit dem Ziel, die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Unternehmen und Politik zu stärken. Das Zweite Nationale Ressourcenforum widmete sich am 26. und 27. Jänner 2017 in Salzburg dem Thema Kreislaufwirtschaft.

Rupert Wimmer, außerordentlicher Professor am Institut für Naturstofftechnik der Universität für Bodenkultur (Boku) in Wien, gibt aus wissenschaftlicher Sicht dazu den Einblick, was allein auf seinem Forschungsgebiet alles möglich ist: „Der Begriff Naturstofftechnik ist in den vergangenen 20 Jahren an der Universität für Bodenkultur entwickelt worden. Es geht dabei darum, aus Naturstoffen und auch Reststoffen neue Produkte oder Gebrauchsgegenstände zu machen. So kommen auch Firmen zu uns, damit wir für sie Lösungen finden, etwa wenn in der Produktion Restpapier anfällt.“

Die Forscher haben zum Beispiel ein finnisches Unternehmen unterstützt, das sein Restpapier nicht einfach verheizen wollte. „Wir haben das Papier aufbereitet und es mit Polymeren vermischt, um daraus einen neuartigen Fußboden herzustellen, in dem 50 Prozent Reststoffe sind. Diese Fußböden schauten so gut aus, dass Architekten sie gleich ins Programm genommen haben“, sagt Rupert Wimmer.
Ein anderes Beispiel ist die Verwertung von alten Stoffen. Unternehmen, die Wäsche aus Hotels und Spitälern waschen, sortieren regelmäßig kaputte Textilien aus. Ein Großteil davon wird verbrannt. Doch die Forscher der Boku lösen solche Stoffe mit heißem Wasser und unter Druck auf, so wie einst die Urgroßväter aus den „Hadern“ Papier machten. Jetzt kann aus der Masse nicht nur Textilpapier werden, sondern etwa auch Plattenwerkstoffe für Möbel oder Dämmstoffe.

Ein anderes Projekt, das an der Boku noch im Pilotstadium ist, hat die Erforschung von Enzymen zum Ziel, die etwa Baumwolle und Polyester gezielt auflösen können. Damit entstehen wieder reine Textilfasern und aus der anfallenden Biomasse könnte man einen Biokunststoff machen. „Das ist Biotechnologie, die Zukunft hat“, stellt Rupert Wimmer fest.

Den gesamten Artikel können Sie auch in den Salzburger Nachrichten vom 25. Jänner 2017 nachlesen.


Umfassend und übersichtlich: der KC-Schulungskatalog 2017

KC-Schulungskatalog 2017
Der KC-Schulungskatalog 2017 ist nun online verfügbar. Bild: KC

24.01.2017

Der neue Schulungskatalog des Kunststoff-Clusters für 2017 ist online.

Das spezielle Wissen eines Unternehmens basiert meist auf dem fachlichen Wissen der Mitarbeiter/Innen, das sie in ständigen Weiterbildungsmaßnahmen erlangen. Der Bildungsvorsprung befähigt daher Unternehmen, innovativ zu handeln und Lösungen rascher als andere anbieten zu können. Dies sichert in weiterer Folge den Unternehmensstandort und somit Arbeitsplätze.

Um die Anforderungen der Kunststoff-Branche bestmöglich umsetzen zu können, reichen herkömmliche Ausbildungskonzepte oftmals nicht aus. Es ist daher notwendig, auf die Besonderheiten und speziellen Bedürfnisse der Branche einzugehen, um Kompetenzen nachhaltig und erfolgreich zu steigern.

In Zusammenarbeit mit namhaften Bildungsträgern sind wir als Kunststoff-Cluster in der Lage, Topreferenten nach Oberösterreich, Niederösterreich und Salzburg zu holen. Jedes Jahr bieten wir eine Vielzahl an fachspezifischen Seminaren und Schulungen im Kunststoffbereich an. Der vorliegende KC-Schulungskatalog enthält eine detaillierte Aufstellung der Lehrinhalte und verschafft Ihnen einen kompakten Überblick.

Selbstverständlich können all diese Schulungen auch als Inhouse-Training durchgeführt werden: Nutzen Sie dabei den Vorteil, die Schulungen auf Ihr Unternehmen abzustimmen und firmenspezifische Herausforderungen gezielt zu behandeln. Ihre Mitarbeiter/Innen können dabei direkt in der Anwendungsumgebung geschult werden.
Gerne organisieren wir auch regional-firmenübergreifende Trainings. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf, sofern es zu wenig Schulungsteilnehmer für ein firmeninternes Training in Ihrem Unternehmen gibt und Sie weitere interessierten Firmen zu einem Thema in Ihrer Region kennen.

Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.
(Henry Ford)


Blättern Sie den KC-Schulungskatalog 2017 online durch.

Angebot für Lehrlinge
Wir wollen im Besonderen Lehrlinge im Aus- und Weiterbildungsbereich unterstützen:
Pro teilnehmenden Vollzahler erhält jeweils ein Lehrling 50 % Rabatt auf die Trainingskosten lt. unserem KC-Schulungskatalog!


Sechs Millionen Euro für den digitalen Wandel in OÖ

Von links: Dr. Michael Strugl (Wirtschafts-Landesrat), Mag.ª Dr.in Henrietta Egerth  (Geschäftsführerin FFG - Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft), LH-Stv. Mag. Thomas Stelzer (Forschungs-Landesrat) stehend, von vorne fotografiert. Foto:
Dr. Michael Strugl (Wirtschafts-Landesrat), Mag.ª Dr.in Henrietta Egerth (Geschäftsführerin FFG - Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft), LH-Stv. Mag. Thomas Stelzer (Forschungs-Landesrat). Foto: Land OÖ/Schauer

20.01.2017

 Im Rahmen des Strategischen Wirtschafts- und Forschungsprogramms "Innovatives Oberösterreich 2020" und aus Mitteln der neuen Forschungsförderungsinitiative "STAR" (Step Ahead through Research) sowie zusätzlichen Fördergeldern des Wirtschaftsressorts des Landes Oberösterreichs initiiert das Land OÖ eine regionale Förderausschreibung zu dem zukunftskritischen Thema Digitalisierung. Insgesamt werden sechs Millionen Euro zur Finanzierung von innovativen Forschungsprojekten in diesem Bereich zur Verfügung gestellt.

"Um als innovativer Industriestandort im digitalen Wettlauf ganz vorne mit dabei zu sein und langfristig zu bleiben, ist Innovation die beste – wenn nicht sogar die einzige – Antwort. Die Entwicklung von neuen Technologien bewusst voranzutreiben und gezielt in Forschung zu investieren, ist daher überaus wichtig und zukunftskritisch."
LH-Stv. Mag. Thomas Stelzer

Die Ausschreibung umfasst zwei Schwerpunkte, um Unternehmen mit unterschiedlichen digitalen Reifegrad gleichermaßen zu unterstützen. „DigiFIT“ soll Industriebetrieben den Start in Richtung Digitalisierung erleichtern und mit „DigiVALUE“ soll die Kompetenz im Bereich „Internet der Dinge“ weiter ausgebaut werden. Unternehmen und Forschungsreinrichtungen reichen jeweils gemeinsam ein, wodurch ein schneller Wissenstransfer von der Forschung in die Wirtschaft erwartet wird.

"Diese Geschwindigkeit spielt bei der Digitalen Transformation eine große Rolle und kann den oö. Unternehmen den entscheidenden Vorsprung im internationalen Wettbewerb sichern.“
Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl

Zu den zwei Schwerpunkten im Detail:

„DigiFIT“
Ziel dieses Schwerpunkts ist es, bestehende Anlagen bzw. Systeme für die digitale Zukunft fit zu machen. Viele Produktionsfirmen haben in der nahen Vergangenheit kapitalintensive Investitionen in ihre Infrastruktur bzw. Produktionsanlagen getätigt. Diese Anlagen sollen über einen geraumen Zeitraum eingesetzt werden. Aufgrund der rapiden Ausbreitung der Digitalisierung können diese Anlagen oft nicht mit Systemen der neuen, digitalen Generation vernetzt werden. Dadurch werden Unternehmen in ihren Digitalisierungsvorhaben massiv eingebremst.
Die Entwicklung von neuen IKT-Lösungen soll es ermöglichen, Systeme unterschiedlicher Generationen miteinander zu vernetzen. Dazu beitragen können z.B. einheitliche Datenformate, Standards, neue Schnittstellen zwischen den Systemen, etc. Darüber hinaus sollen Experten-Systeme dazu beitragen, auf Basis einer intelligenten Analyse der Daten, Entscheidungsprozesse umfassend zu optimieren. Unternehmen können dadurch enorme Steigerungen in punkto Effizienz und Produktivität erzielen.

„DigiVALUE“
Dieser Schwerpunkt richtet sich an Unternehmen, die in ihrem Automatisierungsgrad bereits weiter fortgeschritten sind. Hier soll gezielt die Kompetenz im Bereich „Internet der Dinge“ weiter ausgebaut werden. Dazu zählen zum Beispiel Projekte in den folgenden Bereichen:

  • Daten sollen von und für Netzwerke so zur Verfügung gestellt werden, dass sie entsprechend wertschöpfend genutzt werden können. Dazu zählen zum Beispiel die Themen Speicherung, Kompatibilität und Qualität von Daten.
  • Die Entwicklung von Netzwerkarchitekturen, Software-Lösungen und Systemen soll für einen hohen Vernetzungsgrad der Daten und eine enge Integration von Prozessen sorgen.
  • Intelligente Analyse-Systeme sollen Daten interpretationsfähig aufbereiten bzw. die Interaktion zwischen unterschiedlichen Systemen als auch zwischen Mensch und Maschine optimieren.

Details zur Ausschreibung: www.ffg.at/ooe2017-digitalisierung

Mehr Informationen zum Thema finden Sie auch in der Presseunterlage vom 20.01.2017.


Pocket Guide - Starthilfe für internationale Fachkräfte

Foto Pocket Guide
Pocket Guide - Your helping Hand
Fünf Männer nebeneinander stehend, von vorne fotografiert mit dem Buch "Pocket Guide" in der Hand
V.l.: Jochen Berrens (Director Public Affairs and Innovation Headquarters Linz, Borealis), Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl, Direktor Dr. Walter Bremberger (Wirtschaftskammer OÖ), Mag. Bernhard Baier (Vizebürgermeister der Stadt Linz) und DI (FH) Werner Pamminger (Geschäftsführer Business Upper Austria) mit dem Pocket Guide für internationale Fachkräfte in OÖ. Foto: Land OÖ / Denise Stinglmayr

17.01.2017

Pocket Guide – Ratgeber erleichtert internationalen Fachkräften das Einleben in OÖ!

Der neue Pocket Guide mit dem Titel „Your helping hand“ – ein englischsprachiger Ratgeber in Buchform – ist ein wesentliches Informationstool des Welcome2Upper Austria Service Centers.
Das übersichtliche Taschenbuch dient neben der Website (www.come2upperaustria.com) als erste Orientierungshilfe zum Ankommen und Einleben in Oberösterreich und wird gerne in der Onboarding-Phase als Willkommensgeschenk von den oö. Unternehmen an deren internationale Mitarbeiter/innen überreicht.

Das Welcome2UpperAustria Service Center im Netzwerk Humanressourcen der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria unterstützt internationale Fach- und Führungskräfte sowohl bei der beruflichen als auch der privaten Integration in OÖ und soll dadurch die Personal- abteilungen der Unternehmen entlasten. Welcome2Upper Austria fungiert für sie hinsichtlich des Einlebens als Drehscheibe zu allen relevanten Behörden und Institutionen, wie Sozialversicherungsträger, Magistrat oder Kinderbetreuungseinrichtungen.

Maßgeschneiderte Informationen entlasten HR-Verantwortliche als auch Internationals. Zahlreiche Veranstaltungen zu Themen wie Steuer-, Sozialversicherungs- oder Arbeitsrecht etc. geben Einblick in unser Rechts- system. Verschiedene Social Events zum Kennenlernen von Land, Kultur und Leute erleichtern den Internationals zudem die soziale Integration.  

Die mehr als 180 Seiten umfassende Neuauflage des Pocket Guides ist ab sofort zu einem Nettopreis von EUR 20,00 pro Stück erhältlich.  

Der englischsprachige Ratgeber beinhaltet folgende Themenbereiche:

• Aufenthalt und Wohnen

• Gesundheit und Versicherung

• Finanzen und Steuern

• Berufsleben

• Anerkennung von Qualifikationen

• Bildungssystem

• Mobilität

• Sprache

• Familie und Kinderbetreuung

• Kultur und Freizeit

• Übersicht wichtiger Institutionen und Ansprechpartner 

 

Unser Angebot für Sie:
10 % Rabatt ab einer Bestellmenge von 10 Stk.
20 % Rabatt ab einer Bestellmenge von 50 Stk.


Ihr Kontakt im Netzwerk HR

Sonja Scheinmayr
+43 (0) 732 / 79810 - 5198 
e-Mail | facebook.com/come2upperaustria

Mehr Informationen finden Sie hier! 

Ermöglicht wurde die Neuauflage des Pocket Guides durch die Unterstützung folgender Kooperationspartner:


Erfahrungsaustauschrunde Qualitätsmanagement

Teilnehmende Unternehmen 2017
Werden auch Sie Teilnehmer und tauschen sich mit diesen bereits angemeldeten Unternehmen im Jahr 2017 aus.

14.12.2016

Der Kunststoff-Cluster organisiert regelmäßig Erfahrungsaustauschtreffen zu aktuellen und herausfordernden Themen. Die ERFA-Reihe Qualitätsmanagement richtet sich an alle Personen die Aufgaben zur Verwirklichung der Qualitätspolitik und Qualitätsziele im Unternehmen einnehmen und sich gerne mit anderen Unternehmen austauschen.

Zielsetzung ist, einen intensiven Erfahrungsaustausch zu initiieren und interessante Qualitätsmanagement Themen gemeinsam zu diskutieren. Die Themen werden gemeinsam definiert und von allen Teilnehmern vorbereitet.

Die Treffen finden jeweils bei einem anderen Unternehmen statt, welches in einem Firmenrundgang auch besichtigt wird. Dadurch lernt sich die Gruppe besser kennen und verstehen, was sich positiv auf den Erfahrungsaustausch auswirkt.

Für das Jahr 2017 stehen folgende Termine fest:

  • 1. Treffen ERFA QM: EPOS - ENGEL ProzessOptimierungsSystem
    8. Februar 2017, ENGEL Großmaschinenwerk St. Valentin

    EPOS bezeichnet das ENGEL ProzessOptimierungsSystem und steht für ein Shop Floor Managementsystem, mit dem ENGEL seine Stellung als Weltmarkt- und Technologieführer für Spritzgussmaschinen weiter ausbauen und stärken will. Die Teilnehmer lernten die Lean Kultur bei ENGEL im Produktionswerk für Großmaschinen mit 3500 kN bis 55000 kN Schließkraft in St. Valentin kennen und diskutierten mit Experten aus anderen Unternehmen über Ihre Erfahrungen und Herausforderungen.
    Nachbericht vom Treffen bei Engel 

  • 2. Treffen ERFA QM: Thema Lean
    17. Mai 2017, Hagleitner Technology International GmbH – Zell am See

  • 3. Treffen ERFA QM: Thema wird von den Teilnehmern fixiert
    27. September 2017, voraussichtlich bei Next Generation Recyclingmaschinen GmbH – Feldkirchen

  • 4. Treffen: Thema wird von den Teilnehmern fixiert
    22. November 2017


Der Teilnahmebetrag beträgt EUR 600,- für 4 Termine.

Haben auch Sie Interesse an einer Teilnahme? Dann kontaktieren Sie:
Mag. (FH) Doris Würzlhuber
doris.wuerzlhuber@biz-up.at
Mobil: +43 / 664 / 8481228


Clusterland Award 2017

Clusterland Award 2017
Clusterland Award 2017

14.12.2016

Der Clusterland Award geht in die siebente Runde und kann mit einigen Neuerungen aufwarten. In einem Zwei-Phasen-Modell wird zuerst nur eine kurze Projektskizze eingereicht. Erst wenn das Projekt die Vorjury überzeugt hat, werden die Einreicher eingeladen, detailliertere Unterlagen zur Verfügung zu stellen.

Die Raiffeisen-Bankengruppe NÖ-Wien vergibt in Kooperation mit ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich den Niederösterreichischen Kooperationspreis „Clusterland Award“ für das beste Kooperationsprojekt zu den Themen nachhaltiges Bauen und Wohnen, Kunststoff, Metall / Mechatronik, Lebensmittel sowie Elektromobilität.

Ziel des „Clusterland Award“ ist es, durch die Auszeichnung herausragender Kooperationsprojekte Unternehmen in Niederösterreich zu überbetrieblicher Zusammenarbeit in konkreten Projekten zu motivieren und damit auch die Wettbewerbsfähigkeit der niederösterreichischen Unternehmen weiter zu stärken. Weiters soll die Zusammenarbeit der heimischen Wirtschaft mit Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen gefördert werden.

Kategorien
Das beste Kooperationsprojekt in den Bereichen:

  • Qualifizierung / Prozess- und Organisationsinnovation
  • Forschung & Entwicklung, Innovation
  • branchenübergreifende Zusammenarbeit


Eine Kooperation muss aus mindestens drei Partnern bestehen. Jedes Siegerprojekt erhält ein Preisgeld in der Höhe von € 3.000,- und wird öffentlichkeitswirksam vermarktet.

 

Einreichschluss 1. Phase31.01.2017                                        
Einladung zur 2. Phase17.02.2017
Einreichschluss 2. Phase 17.03.2017
PreisverleihungMai/Juni 2017


Weitere Informationen zum Award finden Sie in der Auslobungsbroschüre oder hier.


Startschuss im FFG-Branchenprojekt „STOP Waste – SAVE Food“

STOP Waste – SAVE Food
STOP Waste – SAVE Food
Bild: © highwaystarz / Fotolia.com

13.12.2016

Beim Kick-Off Workshop am 23. November 2016 in Wien fiel der Startschuss für das FFG-Branchenprojekt "STOP Waste - SAVE Food".

Das Projekt beschäftigt sich konkret mit der Frage, ob verbesserter Schutz und verlängerte Haltbarkeit von Lebensmitteln durch Verarbeitungsoptimierung und innovative Verpackungslösungen zu einer Reduktion der Lebensmittelabfälle führen können. Die Projektpartner diskutierten konkrete Fallbeispiele, die in den nächsten drei Jahren umgesetzt werden sollen.

Erstmals werden objektive ganzheitliche Lifecyleanalysen, Carbonfootprint-Berechnungen und umfassende Kosten / Nutzenanalysen der Wertschöpfungskette durchgeführt. Die möglichen ökologischen und ökonomischen Auswirkungen werden bewertet und in einem Handbuch mit Empfehlungen für die Branche zusammengefasst.

Für die beteiligten Projektpartner ergeben sich Wettbewerbs- und Imagevorteile durch objektiv belegbaren Nutzen sowie Chancen für einen zukünftigen Schulterschluss mit dem Handel.

Das nächste Projekt-Meeting wird am 9. Juni 2017 stattfinden.

Weitere Informationen
DI Thomas Gröger
+43 2742 9000-19668
t.groeger@ecoplus.at


Smarte Produktion lockte Extrusionsbranche nach Linz

06.12.2016

Knapp 150 Teilnehmer folgten am 1. Dezember 2016 der Einladung des Instituts für Polymer Extrusion und Compounding (ipec) der Johannes Kepler Universität Linz und des Kunststoff-Clusters zur 2. Linzer Polymer Extrusion- und Compoundingtagung (2. LPEC) an der Johannes Kepler Universität in Linz/Oberösterreich.

Neben einem hochkarätigen Programm, das im Zeichen von Industrie 4.0 bzw. der digitalen Transformation stand, ließ sich kaum ein Teilnehmer die zwei gebotenen Highlights entgehen:

  • die Live-Vorführungen der neuen 9-Schichtfolien-Extrusionsanlage und
  • des neuen Hochleistungs-Extruders des Instituts für Polymer Extrusion und Compounding.

Trends und Herausforderungen der Branche und – daraus abgeleitet – die zukünftigen Technologieaufgaben für die Extrusionstechnik im Sinne einer smarten Produktion waren die weiteren Schwerpunkte.

Die Zukunft braucht „smarte“ Kunststofftechniker
In einem Round Table erörterten Experten einleitend den Status quo und die Herausforderungen von Industrie 4.0. So ortete Univ.-Prof. DI Dr. Jürgen Miethlinger zwar derzeit einen Investitionsboom bei den Unternehmen in Richtung Industrie 4.0. Maschinenhersteller böten zwar entsprechende Daten an, so Miethlinger, aber erst 25 % der produzierenden Unternehmen würden diese auch nutzen. Ähnlich DI Michael Heitzinger vom Kunststoff-Recyclinganlagenbauer EREMA: Er sieht im Schlagwort Industrie 4.0 mehr einen politischen Aufruf, die bereits bestehenden Technologien auch tatsächlich anzuwenden. Für DI Sven Wolf von der Leistritz Extrusionstechnik fehlt vielen Unternehmen noch der Mut dazu. Aspekte der Datensicherheit seien für ihn ein Grund dafür.

Einig sind sich die Experten auch darin, dass das Thema Aus- und Weiterbildung im Bereich Industrie 4.0 eine zentrale Herausforderung darstelle. Arbeiten dzt. Informationstechnologen vorwiegend im Büro, werden künftig IT-Arbeitsplätze in der Produktion zu finden sein. Vermehrt notwendig werden Kunststofftechniker sein, die auch mit der Informationstechnologie umgehen können. Ähnlich fasste auch Gitta Klemme vom Technologie-Netzwerks it`s OWL aus Deutschland, das über 20 Innovationsprojekte im Kontext Industrie 4.0 begleitet hat, die Herausforderungen zusammen: Sicherung von Nachhaltigkeit, Auswirkung auf Menschen (z.B.: Ausbildung), Entwicklung von neuen Geschäftsmodellen, Standardisierung und Datensicherheit.

Lesen Sie hier die gesamte Nachlese


2. Linzer Polymer Extrusion- und Compounding Tagung

9-Schicht Coextrusions-Folienanlage
Bildquelle: JKU

01.12.2016

Smarte Produktion - Industrie 4.0 im Fokus
1. Dezember 2016 an der JKU Linz

 Die 2. Linzer Polymer Extrusion und Compounding Tagung stellt sich dem Thema der „Smarten Produktion“ und der Vernetzung und Digitalisierung der Produktionsabläufe. Trends und Herausforderungen der Branche und – daraus abgeleitet – die zukünftigen Technologieaufgaben für die Extrusionstechnik im Sinne von Industrie 4.0 sind Schwerpunkte.

BranchenexpertInnen berichten über neueste Entwicklungen aus den Bereichen Steuerung, Prozess-Simulation, Extrusion und Compounding und bringen Highlights zu wichtigen Querschnittsthemen der Extrusionstechnik für eine Produktion der Zukunft. Darüber hinaus werden anwendungsorientierte Forschungsergebnisse des Institutes für Polymer Extrusion und Compounding (ipec) der Johannes Kepler Universität Linz gemeinsam mit den beteiligten Unternehmen präsentiert.

Highlights sind Livevorführungen der neuen 9-Schichtfolien-Extrusionsanlage und des neuen Hochleistungs-Extruders. Daneben bleibt ausreichend Zeit um Ihre Themenstellungen mit ExpertInnen und KollegInnen aus der Branche in bilateralen Gesprächen zu diskutieren und neue Kontakte zu BranchenkollegInnen zu knüpfen.

Programm 
Mehr Infos
Anmeldung 



Statements von Referenten zur 2. Linzer Polymer Extrusion- und Compounding Tagung

DI Dr. Michael Aigner | EREMA Engineering Recycling Maschinen und Anlagen Ges.m.b.H. 

Im Rahmen unserer Vorträge werden wir darauf eingehen welchen Einfluss die Themen „Industrie 4.0“ und „Smart Production“ auf die Recyclingindustrie haben und wie wir als Kunststoffmaschinen und -anlagenbauer diese Themen zur Erreichung neuer Qualitäts- und Prozessstandards nutzen. Wir werden den technologischen Nutzen für den Endkunden durch besseren Support, höhere Verfügbarkeit und somit höhere Produktivität darstellen.

DI Sven Wolf | Leistritz Extrusionstechnik GmbH

Leistritz verfolgt schon seit vielen Jahren verschiedene zukunftsweisende Ansätze, die man heute unter der Überschrift „Industrie 4.0“ zusammenfassen kann. Spezielle Sensoren für Maschinenkomponenten, neueste Remote-Service Ansätze, selbstlernende Regelsysteme und viele weitere Facetten werden in meinem Vortrag zur Zukunft im Compounding dargestellt.

DI (FH) Bettina Schrenk | Greiner Packaging GmbH

Die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Partnern aus der Wissenschaft ermöglicht es Greiner Packaging, Anforderungen an Lebensmittelverpackungen synergetisch zu lösen und in effiziente Produktionsverfahren überzuleiten.


 

Die Tagung wendet sich an alle, die sich mit dem Thema Extrusion beschäftigen: IngenieurInnen und TechnikerInnen aus Produktion, Entwicklung, Konstruktion und Qualitätssicherung – aus der Kunststoffverarbeitung, dem Compounding, dem Recycling und dem Maschinen- und Anlagenbau.

Sie möchten diese Veranstaltung nutzen, um Ihr Unternehmen / Ihre Produkte einem interessierten Fachpublikum vorstellen?
Hier finden Sie alle Präsentationsmöglichkeiten

 

Für Zimmerbuchungen kontaktieren Sie bitte unser Kooperationshotel Harry's Home Linz.


Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

In Kooperation mit:


Umweltbeauftragte und HSE-Experten aufgepasst!

https://pixabay.com/de/fabrik-halle-produktion-maschinen-671598/
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29.11.2016

Erfahrungsaustauschrunde exklusiv für Umweltbeauftragte

Wie schafft man eine effiziente Umsetzung der unüberschaubaren Flut an Vorschriften, und welche Potenziale in den Bereichen Umweltrecht sowie Energie und Umwelt sind noch ungenützt?

Lernen Sie in unserer „Erfahrungsaustauschrunde exklusiv für Umweltbeauftragte“ von Experten, wie Sie Ihr Unternehmen noch erfolgreicher im HSE-Bereich mit Tipps und Tricks managen können, tauschen Sie dabei Erfahrungen aus und diskutieren Sie mit anderen Betroffenen.

>> Details dazu entnehmen Sie beiliegendem Programm.

>> Bei Interesse melden Sie sich bei david.schoenmayr@biz-up.at an.

Wir freuen uns auf Sie!


Werkzeugbau des Jahres 2017

Nutzen Sie die Gelegenheit, sich kostenlos und anonym mit dem Wettbewerb zu vergleichen – es lohnt sich für Sie!

29.11.2016

Excellence in Production – das ist der jährlich vom Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen und dem Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT veranstaltete Wettbewerb, um den besten Werkzeugbau im deutschsprachigen Raum zu ermitteln.

Der Wettbewerb hat sich in der Branche des Werkzeug- und Formenbaus fest etabliert – im Jahr 2017 suchen das Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen und das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT bereits zum 14. Mal den Werkzeugbau des Jahres.

Sie haben als Unternehmen oder Fachabteilung aus dem Werkzeug-, Formen- und Vorrichtungsbau die Gelegenheit sich durch die Teilnahme am Wettbewerb »Excellence in Production« kostenlos und anonym mit dem Wettbewerb zu vergleichen und Ihre eigenen Stärken und Verbesserungsmöglichkeiten zu erfahren.

Frischer Wind im Wettbewerb
Der Wettbewerb wird erstmalig in zwei Phasen durchgeführt. Zur Bewertung der Leistungsfähigkeit der Unternehmen sind im Rahmen der ersten Wettbewerbsphase eine Auswahl zentraler Fragen bis zum 1. März auszufüllen. Im direkten Anschluss erhalten die teilnehmenden Unternehmen eine Kennzahlenauswertung, wodurch eine erste Einordnung im Vergleich zum Wettbewerb durchgeführt wird.
In der unmittelbar anschließenden zweiten Wettbewerbsphase können Unternehmen den restlichen Teil des Fragebogens bis zum 1. Mai ausfüllen.
Um sich für einen möglichen Vor-Ort-Besuch des Expertenteams von WZL und IPT qualifizieren zu können, ist die Teilnahme an beiden Wettbewerbsphasen verpflichtend.

Zudem wird der bisher sehr umfangreiche Fragebogen überarbeitet. Hierdurch wird der Aufwand zur Teilnahme am Wettbewerb für alle Unternehmen reduziert, ohne dass die Aussagekraft der Auswertung verändert wird. Insbesondere kleineren Werkzeugbaubetrieben wird damit die Teilnahme am Wettbewerb erleichtert.

Eine weitere Neuheit im Wettbewerb stellen zwei zusätzliche Vor-Ort-Besuche dar. Neben den bisherigen Unternehmensbesuchen bei den jeweils besten Unternehmen in allen Wettbewerbskategorien wird das Expertenteam zwei weitere Unternehmensbesuche „außer der Reihe“ durchführen.

Die zusätzlichen Vor-Ort-Besuche werden unter allen Teilnehmern ausgelost.

Die besten Unternehmen aus vier Kategorien werden von Experten des WZL der RWTH Aachen und des Fraunhofer IPT vor Ort analysiert. In einer feierlichen Preisverleihung werden die Kategoriesieger geehrt und der Gesamtsieger im Wettbewerb zum "Werkzeugbau des Jahres" gekürt.

Registrieren Sie sich noch heute unverbindlich unter www.excellence-in-production.de und laden Sie sich eine beispielhafte Kennzahlenauswertung herunter.


4. Internationaler Polymerkongress - WERKSTOFF.WERTE.WANDEL

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17.11.2016

Vom 5.-6. Dezember 2017 findet das Branchenhighlight mit hochrangigen Experten aus verschiedensten Bereichen der Kunststoff-Branche sowie Wissenschaft und Forschung bereits zum 4. Mal statt.

Neben neuesten Entwicklungen der Branche stehen der Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen Unternehmen, Universitäten und Forschungsinstituten im Vordergrund.

Zusätzlich werden im Vorfeld der Tagung Betriebsbesichtigungen in Vorzeige-Unternehmen (Haidlmair GmbH, RICO Elastomere Projecting GmbH, Greiner Packaging GmbH und Trasfercenter für Kunststofftechnik GmbH) in der Region organisiert, um interessante Technologieentwicklungen und deren Umsetzungsmöglichkeiten in der Praxis zu erfahren.

 

Tragen Sie den Termin gleich in Ihren Kalender ein.
5.-6. Dezember 2017 | Schloss Puchberg
Hier geht's zur Anmeldung


Alle Informationen rund um den 4. Internationalen Polymerkongress finden Sie auch auf www.polymerkongress.at

 

Präsenzmöglichkeiten beim 4. Internationalen Polymerkongress
Im Rahmen einer umfangreichen Fachausstellung haben Sie die optimale Gelegenheit, Ihre innovativen und zukunftsweisenden Produkte sowie Dienstleistungen der Kunststoff-Branche, den führenden Stakeholdern und dem interessierten Fachpublikum zu präsentieren.

Download: Präsenzmöglichkeiten

Information und Buchung
Michaela Lenhart BA MA
Tel: +43 732 79810 5115

Wir freuen uns auf Ihre Buchung!


Smart Plastics @ K 2016

Smart Plastics Stand auf der K2016
Die Smart Plastics Initiative stellt auf der K-Messe 2016 in Düsseldorf unterschiedliche Technologiedemonstratoren aus
Smart Plastics Stand auf der K2016
Smart Plastics Stand auf der K2016

15.11.2016

Nach acht Tagen Messelaufzeit geht eine, für die Smart Plastics Initiative Upper Austria äußerst erfolgreiche K 2016 zu Ende.

Die Smart Plastics Initiative stellte auf der K-Messe 2016 in Düsseldorf unterschiedliche Technologiedemonstratoren aus. Die ausgestellten Exponate, welche durch die Zusammenarbeit unterschiedlicher Smart Plastics Partner entstanden sind, reichten beispielsweise von

• Smart Heating Systems
• 3D-MEOD Smart HMI-Solution
• Smart DMS-Sensors
• Rapid Tooling bis hin zu
• Smart Hybrid Electronics.

Diese riefen großes Interesse bei Vertretern unterschiedlichster Branchen hervor und entfachten bei so manchem ein Kreativfeuerwerk an Ideen für die Integration der gezeigten Technologien in die jeweiligen Produkte.

„Das große Interesse von Vertretern aus den unterschiedlichsten Branchen, zeigte zum einen wie vielfältig die Anwendungsmöglichkeiten der Smart Plastics Technologie an sich sein können und zum anderen wird deutlich wie stark die Nachfrage ist sich mit innovativen Konzepten vom Mitbewerb abzuheben“

so Markus Koppe.

Mehr Infos zur Initiative Smart Plastics


Bildungskatalog Kunststofftechnologie 2017

Bildungskatalog Kunststofftechnologie 2017

11.11.2016

Nutzen Sie die Möglichkeit, motivieren und informieren Sie über die ausgezeichneten und vielschichtigen Karrieremöglichkeiten von KunststofftechnikerInnen in Ihrem Unternehmen im neuen Bildungskatalog 2017.

Der Bildungskatalog für Kunststofftechnologie ist eine fundierte Orientierungs- und Entscheidungshilfe für Schüler, Studenten, Absolventen, Eltern, Bildungsbeauftragte und für alle, die sich für eine Karriere in der Kunststofftechnik interessieren.

Fachkräfte sind gefragt und können nur schwierig am Arbeitsmarkt gefunden werden. Das Problem wird sich in Zukunft weiter verschärfen. Mit dem Bildungskatalog für Kunststofftechnologie möchten wir diesem Trend entgegenwirken. Das Ziel dieses Karrieremagazins ist es, Auszubildende, Schüler, Studenten und Jobsuchende zu motivieren, eine technische Laufbahn einzuschlagen.

Der Katalog wird an Schulen verschickt und informiert künftig den Nachwuchs auf Aus- und Weiterbildungsmessen.

Erscheinungstermin: 28. Februar 2017
Auflage: 15.000 Empfänger in ganz Österreich

Mediadaten Bildungskataloge 2017

Anzeigenschluss ist der 7. Februar 2017.


FAKUMA 2017

07.11.2016

Gruppenausstellung auf der Internationale Fachmesse für Kunststoffverarbeitung
17.10.2017 - 21.10.2017 | Friedrichshafen

Die FAKUMA belegt im weltweiten Ranking Platz 2 der internationalen Kunststoff-Messen. 2015 präsentierten sich bereits 1.780 Ausstellerinnen und Aussteller aus 38 Ländern auf der FAKUMA, die sich zur bedeutenden internationalen B2B-Plattform entwickelt hat.

Nutzen auch Sie dieses Forum um Ihr Unternehmen und Ihre Produkte zu präsentieren.

Anmeldeschluss: 15. November 2016

Details und Anmeldung der WKO

www.fakuma-messe.de


Neuer Webauftritt der Initiative Smart Plastics

07.11.2016

Fachliche Information, einfache Gliederung und klares Design

Der Internetauftritt der Initiative Smart Plastics hat ein neues Erscheinungsbild.
Mit der neuen Homepage www.smart-plastics.com wurden die bestehenden und neu hinzukommenden Inhalte optimiert und somit die Übersichtlichkeit der gesamten Website deutlich erhöht.

Ein neues, modernes und klares Design und eine vereinfachte Nutzerführung bieten einen schnellen Zugriff auf umfassende Informationen.

Die Vorteile von Hybrid Elektronik und/oder Produkten, die durch Folienhinterspritzen hergestellt werden, können für eine Vielzahl von Anwendungen verwendet werden. Einige Beispiele für mögliche Anwendungen finden Sie unter anderem auf der neuen Website www.smart-plastics.com/application-area 


Textilnetzwerk bündelt Kompetenzen

Funktionale Textilien mit integrierter Sensorik
Funktionale Textilien mit integrierter Sensorik
Bild: smart textiles Plattform, Günter Grabher

27.10.2016

Das Ziel des Textil-Netzwerks in Ost-Österreich ist die strukturierte Vernetzung der Unternehmen in den Branchen Kunststoff, Textil und Mechatronik.

Aufbauend auf dem erfolgreichen Projekt PlasTexTron®, um Projekte lanciert und gemeinsam neue Ideen umgesetzt werden. Der Aufbau und die Betreuung des Textilnetzwerks ist eine Gemeinschaftsinitiative von ecoplus, Niederösterreichs Wirtschaftsagentur, Cluster Kunststoff und Mechatronik, und der Wirtschaftskammer, Berufsgruppe Textilindustrie.

„Der Aufbau einer permanent arbeitenden Textilgruppe trägt maßgeblich zur Spezialisierung und Entwicklung einer Technologieführerschaft in der Marktnische der funktionellen Textilmaterialien bei. Dies trägt zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe und zur Absicherung von Arbeitsplätzen in Österreich bei. Das einheitliche Auftreten der Textilgruppe setzt positive Zeichen in Richtung Europa“, ist Harald Bleier, ecoplus Clustermanager Kunststoff und Mechatronik, überzeugt.

Erste Kooperationen sind bereits gestartet
Bisher haben die Entwicklungen der österreichischen Textilunternehmen hauptsächlich alleine stattgefunden. Im neuen Textil-Netzwerk soll eine permanente Zusammenarbeit entstehen, in der Innovationen in Projekten umgesetzt werden. Dafür steht den Mitgliedern fachliche und organisatorische Unterstützung zur Verfügung.

Wichtig bei Kooperationen ist die genaue Kenntnis der Kompetenzen von möglichen Kooperationspartnern, die man durch die Erstellung einer sogenannten „Kompetenzlandkarte“ erhält. Diese wurde bereits in einem der Workshops vorgestellt.

Know-how Transfer im Netzwerk
In Fachtagungen und Workshops wurden und werden die Bedürfnisse der Unternehmen erfasst, Innovationen in Kleingruppen erarbeitet und in Kooperationsprojekten realisiert. In den vergangenen Veranstaltungen haben sich drei Schwerpunktgruppen herauskristallisiert, zu denen es regelmäßige Workshops gibt:

  • Recycling
  • Intelligente Systeme und Oberflächen
  • Nachwachsende Rohstoffe

Weitere interessierte Unternehmen können gerne an diesen Gruppen teilnehmen.

www.plastextron.at


Lösungen für ein besseres Leben im Fokus des Partnering Day 2016

V.l.: Podiumsdiskussion mit Moderator Daniel Cronin, Gerhard Steiner (Greiner Technology & Innovation), Sara Matt-Leubner (Gesellschaft der Universität Innsbruck), Martin Kaltenbrunner (Kunstuniversität Linz) und Jama Nateqi (Symptoma) © JKU - Florian Atzmüller
Die Organisatoren und Kooperationspartner des Partnering Day 2016 © JKU - Florian Atzmüller
B2B-Meetings
Bei den professionell organisierten B2B-Meetings konnten gezielt Kooperationspartner gefunden werden. © JKU - Florian Atzmüller
Der "Stratec's High Potential R&D Award" ging an Jan Hesse (CBL) V.l.n.r.: Georg Bauer (Stratec), Jan Hesse (CBL), Herbert Pock (AUSTIN Pock + Partners), Matthias Fink (JKU) © JKU - Florian Atzmüller
Der "AUSTIN's Business Award" ging an Gisbert Mayr (ICT) V.l.n.r.: Georg Bauer (Stratec), Gisbert Mayr (ICT), Herbert Pock (AUSTIN Pock + Partners), Matthias Fink (JKU) © JKU - Florian Atzmüller

18.10.2016

Am 17. Oktober 2016 veranstalteten die Initiative MedTech.Transfer des Medizintechnik-Clusters und die Initiative Smart Plastics des Kunststoff-Clusters der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria gemeinsam mit dem Wissenstransferzentrum West und dem Enterprise Europe Network den „Partnering Day 2016“ unter dem Titel „Solutions for a better life“. Erstmals trafen im AEC in Linz internationale TeilnehmerInnen aus Wirtschaft und Wissenschaft aus den unterschiedlichsten Branchen aufeinander, um gemeinsam innovative Lösungen für ein besseres Leben in den Bereichen MedTech, IT, Materials, Mechatronik und Design etc. zu diskutieren.

Im Fokus des Partnering Day 2016 standen die sogenannten B2B-Meetings mit mehr als 80 TeilnehmerInnen aus über zehn Ländern der Welt, wie z.B. Kanada, Ukraine oder Ungarn. Die 20-minütigen B2B-Gespräche wurden von den TeilnehmerInnen vorab online vereinbart, um gezielt Kooperationspartner für neue Projekte zu gewinnen. „Der Partnering Day 2016 - Solutions for a better life war ein tolles Netzwerk-Event, bei dem ich sehr interessante Anregungen für künftige Kollaborationen gewinnen konnte, von denen zumindest fünf weiterverfolgt werden“, so Markus Schopf (Manager Open Innovation, Borealis Polyolefine) begeistert.

Zwei Forschungs- und Projektideen mit Award ausgezeichnet
Um branchenübergreifende Kooperationen zwischen innovativen Unternehmen und universitären Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen zu stärken und deren Bedeutung aufzuzeigen, wurden zwei Forschungs- und Projektideen beim Partnering Day von der Fachjury, bestehend aus Georg Bauer (Stratec Consumables), Herbert Pock (Geschäftsführer AUSTIN Pock + Partners) und Matthias Fink (Johannes Kepler Universität Linz, Vorstand des Instituts für Innovationsmanagement), ausgezeichnet. Insgesamt wurden 20 Innovationen eingereicht. Beim Partnering Day wurden die 14 besten Innovationen im Rahmen von 5 Minuten Pitches vorgestellt. Herbert Pock überreichte Gisbert Mayr (ICT - Innovation in Clinical Trials) den „AUSTIN’s Business Award sponsored by AUSTIN Pock + Partners“. Georg Bauer zeichnete Jan Hesse (CBL - Center for Advanced Bioanalysis) mit dem „STRATEC’s High Potential R&D Award sponsored by STRATEC Consumables GmbH“ aus.

Experten motivieren zu innovativen Ideen
Vier namhafte Experten: Sara Matt-Leubner (Leiterin der Transferstelle Wissenschaft - Wirtschaft - Gesellschaft der Universität Innsbruck), Jama Nateqi (Cofounder und CEO, Symptoma), Martin Kaltenbrunner (Interface Culture Lab, Kunstuniversität Linz) und Gerhard Steiner (Innovation & Information Management, Greiner Technology & Innovation) diskutierten mit Moderator Daniel Cronin (Moderator der PULS 4 StartUp-Show „2 Minuten 2 Millionen“, „Co-Founder der Plattform „AustrianStartups“ und Moderator des Pioneers Festivals) über branchenübergreifende Chancen und Möglichkeiten für innovative Ideen.

Einblicke in eine außergewöhnliche Laufbahn
In seiner emotionalen Keynote gewährte der Paralympics Champion Christoph Etzlstorfer Einblick in seine außergewöhnliche Laufbahn und zeigte dem Publikum spannende Lösungsansätze für ein besseres und positiveres Leben.



Die Organisatoren

In diesem Jahr holte die oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria über die Initiative MedTech.Transfer des Medizintechnik-Clusters (MTC), die Initiative Smart Plastics des Kunststoff-Clusters und über das Enterprise Europe Network (EEN) gemeinsam mit dem Wissenstransferzentrum West (WTZ West) den Partnering Day 2016 erstmals nach Linz. Weiters besteht zum Partnering Day 2016 eine Kooperation mit Land OÖ und WKOÖ – denn zeitgleich fand der Exporttag unter dem Motto „Zukunft Export“ im Palais Kaufmännischer Verein statt.

Über die Initiative MedTech.Transfer des Medizintechnik-Clusters
Mit der Initiative „MedTech.Transfer – business meets research“ hat es sich der MTC zum Ziel gesetzt, Wirtschaft und Wissenschaft in der Medizintechnik zu vernetzen und dadurch den MedTech-Standort Oberösterreich langfristig auszubauen und zu stärken. Die Initiative MedTech.Transfer (gefördert aus Mitteln des Landes OÖ im Rahmen der Wachstumsstrategie für Standort und Arbeit) führt Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus der Medizintechnik zusammen und unterstützt bei der Initiierung und Umsetzung gemeinsamer Projekte im breiten Themengebiet der Medizintechnik. www.medtech-transfer.at

Über die Initiative Smart Plastics (ISP)
Smart Plastics, sogenannte intelligente Kunststoffe, verbinden die drei Schlüsselkompetenzen Elektronik, Kunststofftechnik und Design zu einem der bedeutendsten Gestaltungsmittel unserer Zeit. Im seit 2014 laufenden FFG-Projekt „3D-Molded Electro Optical Device (3D-MEOD)“ wird beispielsweise eine nahtlose und interaktive „Bedienkonsole der Zukunft“ mit transparenten, plastisch verformbaren Funktionskomponenten für Elektronik, Sensorik und Beleuchtung entwickelt. www.smart-plastics.com

Über die Initiative WTZ-West
Das Wissenstransferzentrum West ist das größte Kompetenzzentrum für akademischen Wissens- und Technologietransfer West-Österreichs. Unter dem Dach des WTZ West arbeiten sechs führende Universitäten und ihre assoziierten Partner gemeinsam daran, neue Wissenshorizonte zu schaffen, Potentiale zu bündeln und das Thema Forschung verstärkt in den Vordergrund zu stellen. Das BMWfW und die AWS unterstützen als Fördergeber diese Initiative. www.wtz-west.at

Über das Enterprise Europe Network (EEN)
Mit mehr als 600 Partnerorganisationen in über 60 Ländern und mehr als 3.000 Experten ist das Enterprise Europe Network (EEN) das größte Service-Netzwerk der Welt. Jährlich organisiert das Netzwerk rund 500 Kooperationsveranstaltungen und bietet damit ein erfolgreiches Veranstaltungsformat, um Unternehmen und Forscher international zu vernetzen. www.een.at


Nähere Informationen
Business Upper-Austria
Medizintechnik-Cluster
Melanie Sipos
Telefon: +43 732 79810 – 5158
E-Mail

 

>> Die Presseaussendung als PDF zum Download


Initiative Smart Plastics auf Kunststoffmesse zu Gast

Zukunft zum Angreifen: Auf der Kunststoffmesse in Düsseldorf zeigt die Initiative Smart Plastics ihren smarten Technologie-Demonstrator.
Zukunft zum Angreifen: Auf der Kunststoffmesse in Düsseldorf zeigt die Initiative Smart Plastics ihren smarten Technologie-Demonstrator.
Foto: Kunststoff-Cluster

18.10.2016

Von 19. bis 26. Oktober findet mit der K2016 die weltweit bedeutendste Messe der Kunststoff-Industrie in Düsseldorf statt. Die Initiative Smart Plastics (ISP) des Kunststoff-Clusters der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria zeigt auf der Messe smarte Bauteile, die von ISP-Partnerunternehmen entwickelt wurden. Highlight ist ein Schaustück, das einen Vorgeschmack auf künftige Technologien liefert.

Rund 40 oberösterreichische Unternehmen sind auf dieser alle drei Jahre stattfindenden Leitmesse vertreten.

„Einsatzgebiete für intelligente Kunststoffe gibt es viele: Haushaltsgeräte, die ohne Schaltknöpfe auskommen oder Sensoren für Kleidungsstücke zum Beispiel“, verrät Dr. Martin Bergsmann, Geschäftsführer von Hueck Folien und Sprecher der Initiative Smart Plastics.

Innovativ ist vor allem das Herstellungsverfahren: Die Leitbahnen werden direkt auf die Kunststoff-Folie aufgebracht, in die gewünschte Form gebracht und mit Kunststoff ummantelt. „Dieser Prozess ist für die Massenfertigung geeignet, außerdem lassen sich fast alle gewünschten Formen realisieren“, erklärt Bergsmann. Die Technologie lässt eine Bestückung der Bauteile mit Heizelementen, Drucksensoren, LEDs oder drahtlosen Kommunikationselemente zu. So können die Bauteile über Sensoren zwischen Mensch und Umwelt vermitteln.

Über die Initiative Smart Plastics
Die 2011 gegründete Initiative Smart Plastics ist ein internationale Netzwerk an der Schnittstelle von Kunststoff, Mechatronik und Design und Österreichs wichtigste Kooperations- und Kommunikationsplattform für das Thema Smart Plastics. Oberösterreichische Unternehmen sind führend sowohl in dieser Plattform als auch im FFG-Projekt „3D-MEOD“ vertreten. Bei letzteren wird geht es um die Entwicklung der Bedienkonsole der Zukunft.

Über den Kunststoff-Standort Oberösterreich
Die rund 220 oberösterreichischen Kunststoffunternehmen erwirtschaften mit über 37.000 Beschäftigten 7,6 Mrd. Euro Umsatz (50% des österreichweiten Umsatzes der Kunststoffbranche in Ö). Leitunternehmen der Branche wie ENGEL, Borealis, Greiner, EREMA, Haidlmair oder AGRU, aber auch zahlreiche Nischenplayer wie Econ, Fux Maschinenbau und Kunststofftechnik, Hueck Folien oder MKW tragen maßgeblich dazu bei.


Nachlese KC-Halbzeugtag

11.10.2016

40 Firmenvertreter trafen sich am 4. Oktober im Bildungszentrum Lenzing zum KC-Halbzeugtag. Der Fokus lag heuer auf dem Fügen von Kunststoffen. „Von der Praxis – für die Praxis“ war dabei nicht nur das Motto des Bildungszentrums Lenzing sondern dies spiegelte sich auch in den Vorträgen.

Im Ausstellerbereich stellte die Firma Haberkorn innovative Schweißsysteme aus dem Hause Leister vor. Mit Bearbeitungsmaschinen für die optimierte Zerspanung von Kunststoff-Halbzeugen beeindruckte c-tech, die Sparte für Kunststoffzerspanung der Felder Gruppe. Speziallösungen mit Flourpolymeren zeigte die AGRU Kunststofftechnik, die auch mit dem durchdringungslosen Induktionsschweißen und der neuen Dreischicht-Schaumplatte aus Polypropylen zwei weitere Innovationen im Gepäck hatte.

Das Fügen von Kunststoffen beruht gerade im Behälter- und Apparatebau, aber auch im Bereich der faserverstärkten Kunststoffe, auf viel Erfahrung. Wissen um den richtigen Umgang mit dem Werkstoff Kunststoff in Hinblick auf das breite Feld an Anwendungen vom Säureschutz, über Prozessthemen mit chemischen Medien bis hin zur Transportlogistik wird in den Unternehmen oft jahrelang aufgebaut. Eine praxisbezogene Ausbildung, wie es das Bildungszentrum Lenzing (BZL) für Unternehmen der Kunststoffbranche bietet, stellten Gottfried Engelbrecht und Johann Preuner mit beeindruckenden Zahlen vor. Die Ausbildung von 250 Lehrlingen pro Jahr, aber auch die hochqualitative Weiterbildung der Kunststoff-Fachkräfte sind Schlüsselaufgaben des BZL.

Ralf Lenk von der Frank GmbH, Mitglied der Arbeitsgruppe „Schweißen von Kunststoffen“ des Deutschen Vereins für Schweißtechnik (DVS), informierte über Neuheiten in den Richtlinien und über die wichtigsten Änderungen, die gerade in Bearbeitung sind.

Timo Tobolla, Geschäftsführer und Gesellschafter der Ernst Hombach GmbH in Uehlfeld, zeigte mit der von Hombach federführend mitentwickelten Twin-Sheet-Technologie, wie man als mittelständischer Betrieb Innovation vorantreiben kann. Die Twin-Sheet-Technologie, eine Kombination aus Thermoformen und Fügen, stellt für viele Anwendungsbereiche eine optimale Lösung dar.

Abseits des Schweißens der Kunststoffe spielen Klebeverbindungen und mechanische Verbindungen eine immer wichtigere Rolle bei der Verarbeitung von Halbzeugen, dies vor allem in Hinblick auf hybride Bauteile oder um durch Multimaterialmix im Leichtbau Verbesserungen zu erzielen.

Martin Trausner von kvt fastening betonte in seinem Beitrag über innovative mechanische Verbindungssysteme, wie wichtig es sein, das richtige Verbindungssystem für eine konkrete Anwendung schon früh in der Designphase mitzuplanen. Oft betragen die nicht berücksichtigten verstecken Kosten ein Vielfaches der Stückkosten des ausgewählten Schraubsystems. Innovative Lösungen können hier ein wesentlicher Erfolgsfaktor sein.

Alexander Teufl, Klebeexperte von der Bodo Möller AG, stellte Klebesysteme für Anwendungen im Bereich struktureller und elastischer Klebstoffe vor und erläuterte die verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten.

Mit seinem Thema „Stand der Fügetechnik im Behälter und Analgenbau“ zeigte Michael Dietrich, Geschäftsführer von Wegener International, die Wichtigkeit eines prozesssicheren Schweißvorgangs beim Fügen von Kunststoffen mit Beispielen der Automatisierung auf. Er hob in seinem Vortrag auch die Möglichkeiten der unterschiedlichen Schweißverfahren hervor und gab einen Ausblick auf die Schwerpunktthemen von Wegener für die Zukunft.

Den Abschluss des KC-Halbzeugtages bildete ein beeindruckender Vortrag von Felix Strobel von der TÜV Süd AG in München, der in 20 Jahren Tätigkeit in der Begutachtung von Schadensfällen und dem Training von Kunststoffschweißern sehr praxisnah das Zusammenspiel von richtiger Auslegung, qualitativer Schweißtechnik mit geprüftem Fachpersonal als Schlüsselfaktoren hervorhob und dabei auch die Teilnehmer von der Wichtigkeit einer DVS-Richtlinie auch in Hinblick auf auftretende Schadensfälle für den Kunststoffverarbeiter aufzeigte.

Beim nächsten KC- Halbzeugtag am 3. Oktober 2017 wird der Fokus auf dem Thema „Thermoformen und Pressen“ liegen.


KC-aktuell: Ausgabe 3/2016

KC-aktuell 3/2016

10.10.2016

Thema:
Verfahrenstechnik - Smarte Produktion und Effizienz im Fokus der Entwickler

Die laufende Entwicklung von innovativen Lösungen für Anwendungen in allen Bereich des industriellen und täglichen Lebens ist Grundvoraussetzung für die nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen entlang der gesamten Kunststoff-Wertschöpfungskette.
Neben maßgeschneiderten Materialen und Werkstoffen, innovativen Werkzeugen und Fertigungsverfahren – beispielswiese die generative Fertigung mittels 3D-Druck – spielen dabei auch Themen wie Kreislaufwirtschaft, Ressourcen- und Energieeffizienz aber vor allem auch die „Smart Production“ eine große Rolle. Gerade in diesen Themen liegen die Herausforderungen der Zukunft.

Wie Partnerunternehmen mit diesen Herausforderungen umgehen und welche Lösungen sie dafür anbieten, lesen Sie in dieser Ausgabe des KC-aktuells.

KC-aktuell 3/2016 als PDF

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Ultraleichte Hydraulikzylinder

Ultraleichte Hydraulikzylinder von MARK
Ultraleichte Hydraulikzylinder von MARK
Bild: MARK
Firmenchef Rudolf Mark und Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl präsentieren einen ultraleichten Hydraulikzylinder.
Innovation aus Oberösterreich: Firmenchef Rudolf Mark und Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl präsentieren einen ultraleichten Hydraulikzylinder.
Bild: Land OÖ/Kauder

04.10.2016

Herkömmliche Hydraulikzylinder werden meist aus Stahl erzeugt. Ein Metallrohr wird mit zwei Endteilen verschweißt bzw. verschraubt. MARK hat jeden Einzelteil des Zylinders neu durchdacht und konstruktions- und materialseitig optimiert. Die Zylinderrohre stellt MARK nun in einem patentierten Wickelverfahren aus Carbonfaser her.

Die Firma MARK in Spital am Pyhrn produziert seit 1920 Metall-Tiefziehteile. Im Jahr 2008 führte eine neue Idee – Hydraulikzylinder in Leichtbauweise – zur Gründung der MARK Hydraulik GmbH. Ob nun doppelwirkende Zylinder oder Plungerzylinder, die MARK Hydraulik GmbH entwickelt und konstruiert alle Arten Hydraulikzylinder. Das Besondere daran: die Zylinder von MARK sind deutlich leichter als herkömmliche Zylinder, dank verschiedener Entwicklungen mittlerweile um bis zu 70 Prozent.

Neu durchdachte patentierte Lösungen
Wie Stahl dehnt sich auch die Carbonfaser, sie wird daher nach dem Wickelvorgang und beim Zusammenbau gespannt. Sowohl für diese Vorspannung als auch für die Ölzuführung wurden bereits Patente erteilt. Bei den – ebenfalls patentierten – Endkappen griff Mark auf sein 100-jähriges Tiefziehwissen zurück. Diese tiefgezogenen Metallkappen kompaktieren den Carbonmantel an den Zylinderenden.

Deutliche Vorteile für Kunden
„Die höheren Anschaffungskosten werden durch die erhöhte Funktionalität und die Energieersparnis bei der Anwendung rasch ausgeglichen“, sagt Ing. Alfred Kindl, der bei MARK die Entwicklungen koordiniert. Denn neben dem reduzierten Gewicht, der schlanken Bauform und dem damit verbundenen einfacheren Einbau überzeuge die Kunden auch die weitgehende Korrosionsfreiheit der Zylinder, so Kindl.

MARK setzt auf Kooperation
Für die Entwicklung der ultraleichten Hydraulikzylinder setzte MARK auf ein Team aus Technikern, Metallurgen, Kunststoff-Spezialisten und Forschern. Die Zusammenarbeit mit Partnern aus der Industrie ist für das Unternehmen eine Selbstverständlichkeit. So ist MARK auch Mitglied in der Leichtbauplattform A2LT, Austrian Advanced Lightweight Technology. Partner aus der Plattform waren an der Entwicklung beteiligt.

www.markhydraulik.at


KC-Halbzeugtag "Fokus Fügen"

04.10.2016

KC-Fachtagung am 4. Oktober 2016, Lenzing
In Kooperation mit dem Bildungszentrum Lenzing

Die passende Fügetechnologie für die entsprechende Anwendung ist bei der Verarbeitung von Kunststoff-Halbzeugen eine Herausforderung für jeden Fachbetrieb. Erfahrung ist - besonders in der Halbzeugverarbeitung - bei vielen Prozessen noch gefragt. Schweißen, Kleben oder die mechanische Verbindungstechnik sind mit jahrelang aufgebautem Know-how in den Verarbeiterfirmen verbunden. Darüber hinaus sind entsprechend der normativen Vorgaben und der entsprechenden DVS-Richtlinien bei der Ausführung auch qualitativ hohe Ansprüche zu erfüllen.

Der KC-Halbzeugtag bietet als Branchentreff wichtige Inputs rund um das Thema Kunststoffschweißen, neue Möglichkeiten mit innovativen Klebesystemen sowie optimierte Auslegung von Schraubverbindungen mit thermoplastischen Halbzeugen. Darüber hinaus werden auch Prozessthemen betrachtet sowie das innovative Fertigungsverfahren der Twin-Sheet Technologie.

Programm
Mehr Infos
Anmeldung

Diese Tagung richtet sich an Teilnehmer entlang der Wertschöpfungskette der Kunststoffverarbeitung: vom Halbzeug bzw. Kunststoffbauteil zum Endprodukt mit dem Fokus auf das Fügen. Die Zielgruppe sind Geschäftsführer und Produktionsleiter von Kunststoffverarbeitungsbetrieben: von Kunststoffhalbzeugverarbeitern im Behälter- und Apparatebau über Thermoformer, Spritzgießer und Extrudeure bis hin zu Composite-Verarbeitern.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

In Kooperation mit:


Pegasus - Wirtschaftszeitung der OÖNachrichten - Sonderpreis bis zu -30% für KC-Partner

26.09.2016

Am Samstag, dem 26.November 2016 erscheint die Wirtschaftszeitung „Pegasus“ mit einem Sonderthema „Kunststofftechnologie in OÖ/Messe K“. Als Partner-Unternehmen des Kunststoff-Clusters besteht für Sie die Möglichkeit zum Sonderpreis, in dieser auflagenstarken Wirtschaftszeitung, mittels kostengünstiger PR-Artikel oder Anzeige vertreten zu sein (-30% Rabatt).

Formatbeispiele finden Sie im Anhang. Zusätzlich zur OÖNachrichten Samstagsauflage wird der „Pegasus“ an ca. 40.000 Führungskräfte in OÖ verschickt. Daraus ergibt sich eine Gesamtauflage von 200.000 Exemplaren. Sie erreichen mit Ihrer Werbung sowohl die einkommensstarke Leserschicht der OÖN, als auch die wichtigsten Investoren und Wirtschaftstreibenden des Landes.
Nutzen Sie diese attraktive Werbemöglichkeit.

Buchungen sind bis Mittwoch, den 09. November 2016 möglich.

Preisblatt inkl. Formatbeispiele

Kontakt bei den OÖNachrichten
Dipl.-Wirtsch.-Ing.(FH) Markus Hackl
Key Account Handel & Dienstleistung
+43/664/815 76 47
+43/732/7805-645
m.hackl@nachrichten.at


Besuchen Sie uns auf der K 2016

26.09.2016

Einladung zum Österreichischen Netzwerkabend auf der K 2016 am Freitag, 21.10.2016 ab 17.30 Uhr am österreichischen Gruppenstand in Halle 5, Stand F30

Das AußenwirtschaftsCenter Frankfurt und der Kunststoff-Cluster laden Sie herzlich im Anschluss an den dritten Messetag zum Standevent auf den österreichischen Gruppenstand ein.

Nutzen Sie die Gelegenheit, in gemütlicher Atmosphäre Kontakte zu anderen Unternehmen zu knüpfen und Ideen auszutauschen. Selbstverständlich sind auch Ihre Geschäftspartner herzlich willkommen!

Einladung

Rückmeldungen bitte bis spätestens Dienstag, 11.10.2016 per Email an AußenwirtschaftsCenter Frankfurt frankfurt@wko.at oder per Fax an +49 67 97 10 12 29. 

Wir wünschen Ihnen eine erfolgreiche Messevorbereitung und stehen gerne für Fragen zur Verfügung.
Wir freuen uns schon auf Ihr Kommen und interessante Branchengespräche.

Die Veranstaltung erfolgt im Rahmen der Internationalisierungsoffensive go-international, einer Förderinitiative des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend und der Wirtschaftskammer Österreich.


Kunststoffe im Höhenflug

Fertigung eines treibstoffsparenden Winglets
FACC ist ein führender Hersteller von innovativen Leichtbauteilen für Flugzeuge und Hubschrauber – im Bild: Fertigung eines treibstoffsparenden Winglets.
Bild: FACC

22.09.2016

Am 26. April 2017 findet von 9:00 bis 16:00 Uhr im FACC Technologiezentrum in St. Martin im Innkreis ein Fortbildungstag für Lehrkräfte zum Thema „Leichtbau mit Kunststoffen“ statt.

Der Begriff Leichtbau ist heutzutage in aller Munde. Leichtbau schafft Bauteile mit möglichst geringem Gewicht. Neben der Konstruktion ist das Material ein entscheidender Faktor, um das Gewicht eines Bauteils zu verringern. Vor allem faserverstärkte Kunststoffe, sogenannte Composites, leisten dazu einen wertvollen Beitrag.

Leichtbauanwendungen nehmen zu
Dieses kostenlose Seminar soll das Wissen über das wachsende Thema „Leichtbau mit Kunststoff“ erweitern und über neue Ausbildungsmöglichkeiten in Oberösterreich informieren. Es richtet sich an Lehrkräfte und Bildungsbeauftragte von Hauptschulen, Neuen Mittelschulen und Höheren Schulen, insbesondere an Lehrerinnen und Lehrer der Fachbereiche Chemie und Physik.

Theorie und Praxis für den Unterricht
Der Luftfahrt-Zulieferer FACC liefert Composite-Systeme für Flugzeuge. Bei der Besichtigung des FACC Werks erleben die TeilnehmerInnen, wie Leichtbauteile für die Luftfahrt hergestellt werden. Weiters steht eine Besichtigung des CoLT Prüf- und Testzentrums für die Analyse, Überprüfung und Zertifizierung von Materialien und Produkten am Programm. Vorträge zu den Grundlagen der Composite-Verarbeitung, zu Textiltechnologien für den Leichtbau und über die neu geschaffenen Ausbildungsmöglichkeiten in Oberösterreich runden das Programm ab. Der Tag bietet zudem für Lehrkräfte genügend Zeit für Fragen und Diskussionen mit Experten aus der Kunststoff-Branche.

Programm
Mehr Infos

Fortbildungsnummer: 27F7B0L77L PH Oberösterreich 



Messe Jugend & Beruf 2016

Messe Jugend & Beruf

15.09.2016

Österreichs größte Messe für Beruf und Ausbildung

12. - 15. Oktober 2016 in Wels (Eintritt frei!)
Die Business Upper Austria ist am Stand des Technikstandortes Oberösterreich in Halle 6, Stand Nr. 132 vertreten.

Manche wissen schon von Kind auf, was sie einmal werden wollen. Andere tun sich etwas schwerer mit dieser Entscheidung. Da ist es wichtig, wenn man gute Infos bekommt. Österreichs größte Messe zu Beruf und Ausbildung hat diese Infos!

Zum Beispiel alles über Lehrberufe, alles über Schulen, alles über Universitäten und alles über Fachhochschulen.

Dazu gibt’s auf der „Jugend & Beruf“ noch viele Tests und gute Beratung zu eigenen Interessen, Kenntnissen und Fähigkeiten. Denn die Wahl der richtigen Ausbildung ist nicht einfach und braucht fundierte Informationen. Und das alles kostenlos!
www.jugendundberuf.at  

Weiterbildungsinteressierte werden am Stand des Technikstandortes Oberösterreich in Halle 6 Stand Nr. 132 umfassend informiert und betreut.


Oberösterreich widmet sich bei den Alpbacher Technologiegesprächen dem Thema Leichtbau

23.08.2016

Bei den Technologiegesprächen im Rahmen des Europäischen Forums Alpbach ist Oberösterreich auch heuer mit einem eigenen Programm vertreten. Von 25. bis 27. August trifft sich die heimische Delegation unter der Leitung von Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl und Forschungs-Landesrat LH-Stv. Mag. Thomas Stelzer zu Arbeitsgesprächen mit VertreterInnen aus Wirtschaft, Wirtschaftspolitik und Technologie. Ein eigener Arbeitskreis zum Zukunftsthema „Zukunftstechnologie Leichtbau“ findet am Freitag, 26. August von 13 bis 18 Uhr in der Hauptschule statt. Die Veranstaltungen werden von der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria, gemeinsam mit der WKO OÖ, der Industriellenvereinigung OÖ und dem Land Oberösterreich organisiert. 

Das Programm finden Sie hier. 

 

Das Thema Leichtbau steht im Mittelpunkt des oö. Arbeitskreises unter der Leitung von Peter Bernscher, MBA, Vorstandsmitglied voestalpine Metal Forming GmbH und Sprecher der Leichtbauplattform A2LT (Austrian Advanced Lightweight Technology). Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft nehmen daran teil: Frank M. Rinderknecht (Gründer Rinspeed AG, Schweiz), Dr. Johannes Staeves (BMW Group, Deutschland), Esther Lind (voestalpine Edelstahl GmbH), Patrick Kim, Ph.D. (Brückenbauer und Technosoph) sowie die Universitätsprofessoren Dr.-Ing. Alois Schlarb (TU Kaiserslautern) und DI Dr. Martin Schagerl (JKU Linz).

 

Doppelstärkefeld Leichtbau in Oberösterreich

„Leichtbau ist neben „Industrie 4.0“ ein dominierender Innovations- und Technologietrend, sowohl auf europäischer als auch auf nationaler und regionaler Ebene. Ressourceneffizienz und Energieeinsparung sind die konkreten Motive, die die Dynamik im Leichtbaubereich forcieren. Die Automobil- und Luftfahrtindustrie sind absolute Treiber des Leichtbaus. In Oberösterreich ist dieser Bereich mit ca. 80.000 Mitarbeiter und einem Umsatz von 23 Mrd. € ein enorm wichtiger Teil der Industrie“, so Stelzer und Strugl.

Für Oberösterreich stehen die Chancen bestens, auf diesen Trend aufzuspringen, da sich Leichtbau als sogenanntes Doppelstärkefeld auszeichnet. Unser Bundesland verfügt über eine starke Wirtschaft im Leichtbaubereich und darüber hinaus über mehrere leichtbauorientierte Forschungseinrichtungen. Eine weitere Stärke Oberösterreichs liegt in der werkstoffübergreifenden Kompetenz bei Stahl, Leichtmetallen, Kunststoff und Composites.

 

Branchenübergreifende Leichtbauplattform A2LT

Unterstützt wird diese Weiterentwicklung und Vernetzung durch die Leichtbauplattform A2LT (Austrian Advanced Lightweight Technology) der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria. 30 Unternehmen und Forschungseinrichtungen arbeiten in dieser branchenübergreifende Plattform an der Entwicklung neuer Produkte und Technologien auf dem Gebiet des Leichtbaus


Optimieren Sie jetzt die Ressourceneffizienz Ihres Unternehmens, kostenfrei!

11.08.2016

Testen Sie Ihr Unternehmen online, um gleich im Anschluss Verbesserungsvorschläge zu Optimierungspotentialen zu erhalten!

Dieses Selbstanalyse-Tool wurde im letzten Jahr im Auftrag der Europäischen Kommission für Unternehmen entwickelt, um Sie dabei kostenfrei zu unterstützen Unternehmensabläufe, durch Steigerung der Ressourceneffizienz, zu optimieren.

Einerseits können Sie damit bares Geld sparen und andererseits Ihre Marktposition weiter ausbauen. Um das Ganze effizient zu gestalten, übernehmen wir gerne die telefonische oder persönliche Anleitung (max. 1h) – Sie sparen sich so zusätzlich die Einlesezeit und bekommen rasch Ihren Report! 



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Projektmanager im Kunststoff-Cluster gesucht

13.07.2016

Wir suchen zur Verstärkung des bestehenden Teams eine/n Projektmanager/in im Kunststoff-Cluster.


Vorsichtiger Optimismus

23.06.2016

Zur Lage der europäischen Kunststoffindustrie

Trotz einer Fülle von Herausforderungen, die von Meeresabfällen bis hin zu mehreren Fällen von Force Majeure bei Rohstofflieferanten reichen, blickt die europäische Kunststoffindustrie mit stabiler Konstitution und vorsichtigem Optimismus in Richtung K 2016. Aber es gilt auch noch zahlreiche Hürden zu überwinden.

Applied Market Information (AMI), ein Beratungsunternehmen für die Kunststoffbranche, hat kürzlich festgestellt, dass die europäische Kunststoffindustrie „sich wieder einmal in einer Phase des Umbruchs und des Wandels befindet und noch immer darum kämpft, sich aus der Stagnation zu befreien, die durch die große Rezession 2008-2009 und die nachfolgende Krise in der Eurozone 2012-2013 ausgelöst wurde.“ AMI prognostiziert bis 2019 ein Wachstum der Polymernachfrage um knapp über 1 % im Jahr.

Produzenten sind zufrieden
Insgesamt zeigen sich die europäischen Polymerproduzenten optimistisch. So sagt beispielsweise Mark Garrett, CEO bei Borealis, dass die Margen in der integrierten Polyolefinindustrie historische Dimensionen erreicht haben. Er merkt an, dass eine solide Nachfrage in Kombination mit Lieferengpässen, insbesondere infolge außerplanmäßiger Produktionsunterbrechungen, Auswirkungen auf die Polyolefinpreise gehabt hat.

Verarbeiter haben mehr zu tun
Berichte von Branchenverbänden aus mehreren Ländern, die Wachstum verzeichnen, weisen auf eine Verbesserung der Aussichten der kunststoffverarbeitenden Industrie in Europa hin. Selbst in Italien, wo der Verbrauch seit einiger Zeit bestenfalls als schwach zu bezeichnen war, sieht der Verband der Maschinenhersteller Assocomaplast einen starken Aufwärtstrend bei der Auftragslage. In Deutschland konnte der Sektor selbst nach dem Rekordjahr 2014 noch ein weiteres moderates Wachstum verzeichnen. Dennoch klagt Dirk Westerheide, Präsident des deutschen Gesamtverbands Kunststoffverarbeitende Industrie GKV, über größere Lieferengpässe und die äußerst volatile Preisentwicklung bei den Rohstoffen, insbesondere bei Polyethylen und Polypropylen.

Instabile Rohstoffversorgung
Kunststoffverarbeiter in ganz Europa hatten im vergangenen Jahr Probleme mit der Rohstoffbeschaffung. Mehrere große Polyolefinwerke standen längere Zeit still, und die weltweiten Rahmenbedingungen für Wirtschaft und Handel erschwerten den Verarbeitern die Beschaffung von Rohstoffen an internationalen Märkten. Zu diesen Faktoren gehörten nicht nur der relativ schwache Euro gegenüber dem US-Dollar, sondern auch die anhaltend starke Nachfrage nach Kunststoffen in Asien und den USA. Im laufenden Jahr gibt es jedoch Anzeichen für eine weniger volatile Preisentwicklung.
Diese Situation war für den Dachverband der europäischen Kunststoffverarbeiter EuPC (European Plastics Converters) der Anlass für die Gründung der „Allianz für Polymerversorgung in Europa“, um „detaillierte Informationen zum aktuellen Polymermarkt bereitzustellen, die Rohstoffverarbeiter über das Netzwerk nationaler Kunststoffverbände zu unterstützen und Unternehmen bei der Beantragung der Aussetzung von bestimmten EU-Importzöllen zu helfen, um Engpässen auf den Polymermärkten entgegenzuwirken.“
Im Februar hat die Allianz für Polymerversorgung in Europa ihre europaweite Online-Umfrage zur Kundenzufriedenheit gestartet, um die besten Polymerhersteller für Europa auszuzeichnen. „Wir haben die Best Polymer Producers Awards for Europe ins Leben gerufen, um wieder eine gute Kommunikation zwischen Anwendern von Polymeren und ihren Lieferanten herzustellen, die in der letzten Zeit ganz offensichtlich gelitten hat“, sagt Ron Marsh, Vorsitzender der Allianz.

Energie ist immer noch zu teuer
Energiekosten sind von großer Bedeutung für die gesamte Kunststoffindustrie. Besonders laute Kritik kommt von Unternehmen der gesamten deutschen Industrie, wo die Energiekosten zu den höchsten in Europa gehören. Die deutsche Chemieindustrie macht sich ebenfalls Sorgen um ihre sinkende internationale Wettbewerbsfähigkeit, insbesondere gegenüber nordamerikanischen Unternehmen, die von Schieferöl und -gas profitieren können.
Deshalb richten sich gerade viele Blicke auf den Petrochemieriesen Ineos, der seit kurzem Ethan aus der Marcellus-Formation in den USA nach Norwegen importiert. In einigen Monaten wird dann voraussichtlich das erste schiefergasbasierte Polyethylen aus Europa auf den Markt kommen. Ineos steht auch in den Startlöchern für die Förderung von Schiefergas in Großbritannien, wobei für 2016 noch kein Fracking geplant ist. Das Unternehmen will Schiefergas sowohl als Energieressource als auch als Einsatzstoff für Polymere verwenden.

Die Kreislaufwirtschaft
Neben der Sorge um eine ausreichende Rohstoff- und Energieversorgung wächst in Europa auch das Bewusstsein, dass man sich verstärkt um Einsatz, Wiederverwendung und Erhaltung wertvoller Kunststoffe kümmern sollte. Ende letzten Jahres hat die Europäische Kommission ein aus ihrer Sicht ehrgeiziges neues „Maßnahmenpaket zur Kreislaufwirtschaft“ (Circular Economy Package, CEP) verabschiedet. Dieses soll „dazu beitragen, den Kreis der Produktlebenszyklen durch mehr Recycling und Wiederverwendung zu schließen, und sich damit sowohl beim Umweltschutz als auch in der Wirtschaft positiv auswirken.“
Die Kommission hat zudem eine Überarbeitung der Abfallgesetzgebung vorgeschlagen. Zu den Schlüsselelementen gehören ein einheitliches EU-Ziel für Recycling von 75 % der Verpackungsabfälle bis 2030 und ein Deponieverbot für getrennt gesammelte Abfälle. „Weniger als 25 % des Kunststoffabfalls werden recycelt, und rund 50 % auf Deponien entsorgt“, sagt die Kommission.
PlasticsEurope, der Verband der europäischen Kunststoffhersteller, hat das CEP „als einen weiteren Schritt in Richtung Ressourceneffizienz“ begrüßt, aber auch Bedenken geäußert. „Die europäische Kunststoffindustrie fordert seit längerem eine rechtlich bindende Deponiebeschränkung für alle recycelbaren und andere wiederverwertbare Post-Consumer-Abfälle bis 2025“, erklärt der Verband. „Auch wenn ein 10-%-Ziel ein Schritt in die richtige Richtung ist, bleibt es doch ein halbherziger Versuch zur Beendigung der Deponieentsorgung sämtlicher Abfälle, die als Ressource genutzt werden können.“
European Bioplastics (EUBP), der Verband der Lieferanten biobasierter Kunststoffe, äußerte sich positiver zum Bericht und sagt, dass „zukunftsgerichtete Sektoren mit ausgeprägten Umweltschutzvorteilen und Wachstumspotenzialen, wie Biokunststoffe, gefördert werden sollten.“ Der Verband prognostiziert, dass die Produktionskapazitäten für Biokunststoffe in der EU bis 2025 um das Zwanzigfache auf dann 5,7 Millionen Tonnen ansteigen werden.

Eine neue industrielle Revolution?
Trotz all dieser Bedenken richtet die europäische Kunststoffindustrie den Blick klar auf die Zukunft. Zahlreiche europäische Maschinenhersteller werden auf der K 2016 die Zahl 4.0 an ihren Ständen gut sichtbar platzieren und so für ihre „intelligenten“ Fabriken werben, die sie im „Industriellen Internet der Dinge“ (industrial Internet of Things, IIoT) betreiben. 4.0 steht dabei für Industrie 4.0, einen Begriff, der in Deutschland geprägt wurde. Er bezieht sich auf eine Entwicklung, die als die vierte industrielle Revolution wahrgenommen wird – und auf den Plan der deutschen Regierung, der deutschen Industrie auch zukünftig eine Vorreiterstellung zu sichern. Befürworter der Industrie 4.0 sehen darin einen Paradigmenwechsel weg von der zentralisierten hin zur dezentralen Produktion.
„Industrie 4.0 ist vor allem eines: eine Riesenchance, die wir gemeinsam mit unseren Kunden nutzen wollen“, sagt Dr Stefan Engleder, CTO beim Spritzgussspezialisten Engel.“ Dennoch findet er das Wort „Revolution“ nicht wirklich passend. „Der Wandel, den wir derzeit erleben, ist eher eine Art Evolution“, erklärt er. „Für uns ist Industrie 4.0 kein neues Konzept, sondern in vielen Bereichen bereits langjährige Praxis im Arbeitsalltag.“ Das sehen andere Branchenakteure sicherlich ähnlich. Westerheide vom GKV ist überzeugt, dass neue digitale Technologien auch Kunstsstoffverarbeitern neue Perspektiven eröffnen und sagt: „K 2016 wird uns eine ausgezeichnete Gelegenheit bieten, die Vorteile der Digitalisierung für unsere Industrie zu erkunden.“

Informationen zur K 2016 unter: www.k-online.com  


K-CSI: Dem Kunststoff auf der Spur

Alle Infos finden Sie auch auf der eigens eingerichteten Website www.k-csi.at
K-CSI bot Lehrkräften einen spannenden Einblick in die Fertigung bei EREMA ....
K-CSI bot Lehrkräften einen spannenden Einblick in die Fertigung bei EREMA ....
... und bot eine Möglichkeit, das Wissen über den Werkstoff Kunststoff zu erweitern.
... und bot eine Möglichkeit, das Wissen über den Werkstoff Kunststoff zu erweitern.

16.06.2016

Das von Kunststoff- und Umwelttechnik-Cluster initiierte Projekt „K-CSI“ soll bei Kindern und Jugendlichen das Bewusstsein für Kunststoff-Recycling erhöhen.

„K-CSI“ steht für Kunststoff Cradle to Cradle mit Schulen und Instituten. Der Lebenszyklus des Werkstoffes Kunststoff wird im Projekt in Workshops erarbeitet und so erlebbar gemacht. Experimente in den Labors der Fachhochschule Wels und der Johannes Kepler Universität sowie Exkursionen zu Unternehmen stehen am Programm.

Weltweit führende Technologie aus Österreich
Im Rahmen des Projekts lud der Kunststoff-Cluster im April 2016 in Ansfelden bei Linz Lehrkräfte zu einem Fortbildungstag zum Thema Recycling ein. Es ging um die Fragen, wie Kunststoff als Rohstoff im Kreislauf gehalten wird und welche (österreichische) Technologie hier weltweit führend ist. Zudem ermöglichte die EREMA Engineering Recycling Maschinen und Anlagen GmbH den Lehrkräften einen spannenden Einblick in die Fertigung und zeigte im Bereich der Recycling-Technologie auf, was derzeit bereits technologisch möglich ist. Neben Bildungsbeauftragten nutzten zahlreiche Pädagogen der Fachbereiche Chemie, Physik sowie Werkerziehung an Neuen Mittelschulen, Hauptschulen, Polytechnische Schulen und Höheren Schulen dieses Weiterbildungsangebot.

K-CSI: Lernen durch erleben
Ziel des Projekts ist es, mehr Bewusstsein für den „Cradle to Cradle“-Prozess, also eine zyklische Nutzung der Ressourcen, zu vermitteln. Denn nur so werden Kinder und Jugendliche auch später nachhaltige Ideen entwickeln. Gelingen soll dies mit Hilfe von didaktisch aufbereitetem Lernmaterial und dem direkten Kontakt zu Forscherinnen und Forschern. Zudem spielt das „voneinander Lernen“ im Projekt eine große Rolle. Schülerinnen und Schüler der höheren Schulstufen und Studierende bereiten Inhalte für Jüngere auf und dürfen auch in die Rolle der Lehrenden schlüpfen.

Fördermittel für Schulklassen
Schulen und Kindergärten, die sich mit dem Thema Kunststoff und dessen Lebenszyklus näher beschäftigen möchten, haben die Möglichkeit, sich für einen Kooperationszuschuss in der Höhe von € 1.000 zu bewerben. Diese Pauschalförderung sollte helfen, Unterrichtsprojekte durchzuführen und den Kindern und Jugendlichen ermöglichen, in die Rolle von Forscherinnen und Forschern zu schlüpfen.

Das Projekt „K-CSI“ wird im Rahmen der 4. Ausschreibung ‚Talente regional‘ der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) durchgeführt.

www.k-csi.at



Jahrestagung des Kunststoff-Clusters

09.06.2016

Das Veranstaltungszentrum der alten Papierfabrik in Steyrermühl war heuer Treffpunkt der österreichischen Kunststoffbranche bei der Jahrestagung des Kunststoff-Clusters am 7. Juni 2016. Knapp 150 Teilnehmer nutzten das jährliche Veranstaltungs-Highlight des Clusters zum Netzwerken und sich über aktuelle Kunststoff-Trends zu informieren.

Passend zum historischen Ambiente betonte der oö Wirtschaftslandesrat Dr. Michael Strugl in seinen einleitenden Worten die lange Tradition der Kunststoffbranche in Oberösterreich, die eine Reihe von Weltmarktführern wie ENGEL oder EREMA unter sich zählt.
Trends in der Kunststoff-Branche, Verfügbarkeit der Rohstoffe sowie die drei Technologien Generative Fertigung, Leichtbau und Smart Plastics waren die Schwerpunktthemen. Die Vortragenden boten dabei einen guten Mix unterschiedlichster Sichtweisen, hat man bei der Auswahl der Referenten von Wissenschaft über Start-ups bis zum Global Players alle berücksichtigt.

Aktuelle Trends in der Kunststoff-Branche
Prof. Dr.-Ing. Dietmar Drummer von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg ging in seinem Vortrag auf die Trends und Herausforderungen ein, die aktuell die Kunststoff-Branche beherrschen. Und er stellte zu Beginn jene Frage, die die Kunststoff-Unternehmen seit Jahren bewegt: Warum schaffen wir es nicht, dem Wertstoff Kunststoff jenes positive Image zu geben, das er verdient – hängt doch unsere Lebensqualität maßgeblich von den Entwicklungen der Kunststoff-Branche der letzten Jahrzehnte ab? Bei den technischen Herausforderungen dazu im Vergleich scheint die Branche sehr optimistisch zu sein, diese zu bewältigen. Trends sieht er im Wandel vom fertigungsgerechten Konstruieren zum produktgerechten Fertigungsprozess, in der subtraktiven Konstruktion und additiven Fertigung, in der Digitalisierung und Vernetzung und im intelligenten Materialmix.

Preisentwicklungen bei Polymeren
Über die Polymermärkte in Europa und die Ursachen der Preisentwicklung sprach Peter Jetzer, der Leiter Polymerpreise der KI Group. So führten das Raffineriesterben in Europa, Konsolidierungen, angehobene Importzölle der EU und der Kursverfall des Euros im Frühjahr 2015 zur extremer Unterversorgung und damit Preisexplosion von Polyethylen. Für die Kunststoffverarbeiter berge eine Expertenempfehlung für einen Materialeinkauf zum richtigen Zeitpunkt Einsparungspotenzial.

Erfolgreiches Start-Up: Wie geht das?
„Vom Start-Up zum Global Player“, das war das Thema des zweiten Vortragsteils. So stellte Michael Doppler, Mitgründer und technischer Leiter von der EVO-tech GmbH in Schörfling die Hürden, aber auch die Erfolge, des 2013 gegründeten Start-Ups vor. Das Unternehmen fertigt 3D-Drucker und bietet mittlerweile mit 8 Mitarbeitern Komplettlösungen an. Doppler hob dabei die Unterstützung der Kunststoffinstitute der JKU als sehr positiv hervor, da sich die Entwicklung eigener Filament-Werkstoffe als notwendig erwies. Stolz ist Doppler ist auf die 100%ige Fertigung der Drucker in Österreich.

Über den Tellerrand blicken
Wie wichtig Kooperationen – auch außerhalb der eigenen Technologiemöglichkeiten und Märkte – für Unternehmen und Regionen sind, darüber sprach Dr. Martin Bergsmann von Hueck Folien GmbH aus Baumgartenberg. Der Aufbau der Initiative Smart Plastics, eines Firmen-Netzwerkes an der Schnittstelle von Kunststoff, Elektronik und Design, dessen Sprecher Bergsmann auch ist, war Pionierarbeit. Aber nur gemeinsam gelinge es, die Integration von Elektronik in Kunststoffbauteile serientauglich zu machen. Die Wissenschaftlerin Dr. Maria Belegratis vom Joanneum Research in Weiz erklärte anhand des Projekts der „Bedienkonsole der Zukunft“, wie komplex und herausfordernd diese Integration ist, und stellte die ersten Erfolge vor.

Erfolgreicher Global Player punktet mit Leichtbau
DI Alice Godderidge, Vorstandmitglied der POLYTEC HOLDING AG in Hörsching, zeigte auf, wie es einem Unternehmen als Zulieferbetrieb für die Automobilindustrie gelingt, mit Technologieführerschaften und der Verknüpfung von Fertigungstechnologien, z.B. PUR mit Faserverbund-Werkstoffen, als Entwicklungspartner auf Augenhöhe akzeptiert zu werden. Sie beeindruckte das Publikum mit Leichtbau-Anwendungen im Automobil, in denen Metall durch Kunststoff ersetzt und Funktionen, beispielsweise Akustikoptimierung, integriert wurden.
Als Global Player mit 4.300 Mitarbeitern hob Godderidge einmal mehr die oö Technologiekompetenz hervor. So gelang es der Sparte Spritzguss in deren Werk Ebensee durch enge Zusammenarbeit mit ENGEL, Haidlmair und Mould&Matic eine komplett-integrierte Montagefertigung für Logistik-Klappboxen in Rekordzeit zu realisieren.

 

Wir bedanken uns nochmals bei unseren Sponsoren und Ausstellern:

WESTCAM Datentechnik GmbH

ARBURG GmbH + Co KG

Biesterfeld Interowa GmbH & Co KG

Shimadzu Handelsgesellschaft m.b.H

BIBUS Austria Ges.m.b.H.

Sumitomo (SHI) Demag Plastics Machinery GmbH

Felder KG

WASER Thermodynamics GmbH


KC-aktuell: Ausgabe 2/2016 erschienen

08.06.2016

Thema:

Materialentwicklungen - Maßgeschneidert für besondere Anwendungen

Angesichts der steigenden Anforderungen an Kunststoffe und Compounds ist eine ständige Weiterentwicklung von neuen Materialen notwendig. Das Spektrum reicht dabei von der Optimierung bekannter Kunststoffe durch die Zugabe von Additiven bis hin zur Entwicklung von Spezial- und Hochleistungskunststoffen, die unterschiedlichsten Anforderungen wie der Wärmeformbeständigkeit oder dem Flammschutz gerecht werden.

Im Mittelpunkt dieser Ausgabe des KC-aktuell stehen Neuigkeiten und Trends rund um Materialentwicklungen in der Kunststofftechnik.

KC-aktuell 2/2016 als PDF


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Gruppenstand auf der JEC World 2017

02.06.2016

Die im März 2016 erfolgreich durchgeführte Zukunftsreise Composites hat bei den österreichischen Teilnehmerinnen und Teilnehmern großes Interesse am Verbundstoffmarkt Frankreich, der zu den innovativsten weltweit zählt, gezeigt.

Besonders beeindruckt waren diese auch von der internationalen Fachmesse JEC World Composites, auf der zahlreiche österreichische Firmen ausstellen.

Die Veranstaltung erfolgt im Rahmen der Internationalisierungsoffensive go-international, einer Initiative des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft und der Wirtschaftskammer Österreich.

Nehmen auch Sie die Vorteile einer Teilnahme an der internationalen Leitmesse für den Composites-Bereich, die vom 14.-16. März 2017 wieder die wichtigsten Firmen aus der Branche auf dem Messegelände Parc des Expositions im Norden von Paris zusammenbringen wird, wahr.

Die JEC World 2017 ermöglicht Ihnen Kontakte zu 37.000 Fachbesucherinnen und Fachbesuchern aus 100 Ländern aus den Bereichen Verbundwerkstoffe, Luft- und Raumfahrttechnik, Flughafenbau, Öl- und Gasindustrie, Windenergie, Automatisierung, Maschinenindustrie, Oberflächentechnik, Qualitätssicherung, Werkzeug- und Werkzeugmaschinenindustrie sowie Bau und Infrastruktur. Sie treffen auf 1.300 Ausstellende, darunter internationale Marktplayer wie Safran, Renault, PSA, Hutchinson, Plastic Omnium u.v.m.

Nützen Sie Ihre Chance und knüpfen Sie mit Ihrer Teilnahme am Gruppenstand der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA wichtige Kontakte.

Mehr Informationen 
Anmeldeformular


Nachlese Fachtagung Produktionsflexibilisierung als Wettbewerbsfaktor

18.05.2016

Mit über 60 Teilnehmern restlos ausgebucht, bot die Fachtagung „Produktionsflexibilisierung als Wettbewerbsfaktor“ am 11. Mai 2016 bei Internorm in Traun tiefe Einblicke in die gesamtheitliche Strategie des Internationalen Fensternetzwerks IFN.

Dazu ergänzten Vorträge von FH-Prof. Klaus Altendorfer von der FH Steyr zum Thema „Produktionsplanung und -management zur effizienten Fertigung in kleinen und mittleren Betrieben“ und die Vorstellung des „Reifegradmodells“ von Manuel Brunner aus dem Mechatronik-Cluster, der aufzeigte, wie man Industrie 4.0 messbar machen kann, den kurzweiligen Nachmittag.

DI Dr. Thomas Vondrak, Geschäftsführer für die Bereiche Produktion und Entwicklung bei Internorm International, und Ing. Herbert Hochreiter, Leitung Technologieentwicklung, zeigten anhand der Produktvielfalt und Innovationen, wie Internorm den Kunden ins Zentrum ihrer Strategie stellt. Internorm schafft es, über ein perfektes Service-Modell die Variantenvielfalt von mehr als 76.271.178.053.120.000.000.000 Möglichkeiten zu realisieren. Somit wird fast jedes einzelne Fenster als ein „Original in der Fertigung und Supply Chain“ abgebildet. Dabei sind die Innovationsgeschwindigkeit und die rasche Umsetzung in die Fertigungslogistik ein Erfolgsgarant, wie anhand des fensterintegrierten Lüftungssystems i-tec aufgezeigt wurde.

Helmut Berger, Geschäftsführer für die Bereiche IT, Kundendienst und Logistik und seit 42 Jahren bei Internorm, zeigte in seiner Präsentation anschaulich das Zusammenspiel von IT und Logistik auf und wie integrierte Prozesse als entscheidender Wettbewerbsfaktor von einer Vision in eine Umsetzung gebracht werden. Beachtlich ist, dass Internorm den eingeschlagenen prozessorientierten Weg schon 1992 begonnen hat, wo Begriffe wie Industrie 4.0, Losgröße 1 oder kundenorientiertes Supply-Chain-Management noch gar nicht erdacht waren und leistungsfähige Computer für die Abwicklung nur in Großrechenzentren zur Verfügung standen.

Im Abschluss an den informativen Nachmittag nutzten die Teilnehmer die Möglichkeit, um die neu installierte Isolierglasfertigung am Standort Traun zu besichtigen.



Tagung ausgebucht! Produktionsflexibilisierung als Wettbewerbsfaktor

KC-Fachtagung "Produktionsflexibilisierung als Wettbewerbsfaktor"<
KC-Fachtagung "Produktionsflexibilisierung als Wettbewerbsfaktor"
Bild: Internorm International GmbH

11.05.2016

KC-Fachtagung am 11. Mai 2016

inkl. Betriebsbesichtigung bei Internorm International GmbH - Traun

Produktivität und Produktionsflexibilisierung für individuelle Kundenlösungen mit immer kleineren Losgrößen und entsprechender Variantenvielfalt stellen für viele Produktionsunternehmen einen wesentlichen Wettbewerbsfaktor dar. Dies gilt sowohl für Sublieferanten als auch Eigenprodukthersteller.

Internorm mit dem Produktionsstandort Traun, als Teil des Internationalen Fensternetzwerks IFN, hat schon früh begonnen, moderne Produktions- und Logistikkonzepte zu koppeln und eine kundenorientierte Auftragsbearbeitung auch in der Produktion zu entwickeln.

Im Fokus der Tagung stehen die Möglichkeiten zur Produktionsflexibilisierung mit modernen Steuerelementen einer digitalisierten Produktion. Dazu berichten Experten von Internorm als auch aus dem Produktions- und Logistikmanagement. Es werden dabei unterschiedliche Herausforderungen diskutiert, einerseits der Kosten-Nutzen-Faktor, anderseits der Faktor Mensch, den es abzuholen und einzubinden gilt.

Internorm wird uns bei der anschließenden Betriebsbesichtigung anhand der neuen Isolierglasproduktion am Standort Traun auch Einblick in eine hochmoderne, hochflexible Fertigungslösung geben und darüber informieren, wie trotz individueller Kundenwünsche eine flexible und effiziente Fertigung aufgrund einer modernen Produktionslogistik ablaufen kann.

Programm >>
Mehr Infos >> 

Diese Tagung richtet sich an Betriebs-, Produktions- und Prozessverantwortliche in Produktionsunternehmen, die sich mit dem Thema der Produktionsflexibilisierung beschäftigen.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!


Kooperationspartner der Fachtagung:


Geförderte Personalressourcen für Ihr Innovationsprojekt

04.05.2016

Stehen Sie vor der Herausforderung notwendige Innovationen und Weiterentwicklungen mit Ihrem Tagesgeschäft in Einklang zu bringen?

 

Profitieren Sie vom langjährig etablierten oö Förderprogramm "InnovationsassistentInnen/beraterInnen für KMU" und reichen Sie jetzt Ihr Projekt bis 27. Mai ein.

ZIEL DER FÖRDERUNG

Gefördert werden zweijährige Innovationsprojekte, die die Entwicklung neuer Produkte, Verfahren, Dienstleistungen oder Organisationsstrukturen zum Ziel haben.

ZIELGRUPPE

Klein- und Mittelbetriebe mit Firmensitz in Oberösterreich

FÖRDERHÖHE UND LAUFZEIT

bis zu € 40.000,00 bei einer Laufzeit von max. 24 Monaten

IST EINES DER FOLGENDEN THEMEN FÜR SIE RELEVANT?

Produktentwicklung Einsatz neuer Technologien im Betrieb Aufbau neuer Strukturen und Prozesse Rationalisierung von Fertigungsabläufen Erschließung neuer Märkte und Kundengruppen

FÖRDERBARE KOSTEN

JungakademikerInnenBeraterInnen Zusatzausbildung

Die Umsetzung erfolgt durch eine(n) InnovationsassistentIn. Das ist ein(e) JungakademikerIn (Studienabschluss liegt maximal ein Jahr zurück).

Zuschuss zu den Gehaltskosten max. EUR 29.500,-

Erfahrene BeraterInnen begleiten die InnovationsassistentInnen und sichern die erfolgreiche Umsetzung der Projekte.

max. 10 Tage á EUR 1.050,-

Eine projektbegleitende Zusatzausbildung unterstützt den Kompetenzaufbau der InnovationsassistentInnen.

Übernahme der Kosten der/des TrainerIn der Zusatzausbildung

 

>> Download Antragsformular

>> Download Infoblatt

 

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Alles Wissenswerte kompakt auf einer Website Auf unserer brandneuen Homepage können Sie neben allen wissenswerten Details zur Einreichung können Sie auch News und Erfolgsbeispiele nachlesen. www.innovationsassistent.at

 

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Nachlese Textilnetzwerk "Recycling-Gruppe"

Die Recycling-Gruppe traf sich am 7. April bei Huyck.Wangner Austria in Gloggnitz.
Die Recycling-Gruppe traf sich am 7. April bei Huyck.Wangner Austria in Gloggnitz.
Recyclinganlage - recoSTAR universal
Recyclinganlage - recoSTAR universal
Bild: Starlinger

28.04.2016

Am 7. April 2016 fand bei Huyck.Wangner Austria in Gloggnitz ein Update-Treffen der Recycling-Gruppe im Zuge der Plattform PlasTexTron ® statt.

Vorab wurde eine Online-Umfrage zum Thema "Recycling im Unternehmen" gestartet. Beim Treffen wurden die Ergebnisse des Fragebogens analysiert.

Auswertung des Fragebogens „Recycling von Textilien“

Welche Mengen und welche Stoffe fallen bei Ihnen im Unternehmen als Altstoffe an?
Was passiert heute damit?
Welche Kosten entstehen dadurch?
Was ist Ihre Motivation, den aktuellen Zustand zu ändern?
Welche Ziele hat mein Unternehmen beim Recycling?

Ergebnis des Fragebogens und Zusammenfassung

23 Betriebe haben den teilgenommen und den Fragebogen retourniert.
4500 Tonnen Abfall / Jahr
600.000,- € / Jahr Ausgaben für die Entsorgung
70 % der Unternehmen wollen Abfall reduzieren / vermeiden
ca. 45 % interessiert Abfälle zu recyceln

Ziele der Unternehmen

Abfallvermeidung
- Austausch der Unternehmen innerhalb des Netzwerkes und den Clustern
- Projekte für gemeinsame Problemstelllungen

Reine Abfälle - Entsorgung / Recycling
- Zusammenfassung von Mengen und Logistik zur Kostenreduzierung
- Neue Möglichkeiten (Finnland)

Mischgewebe und dekontaminierter Gewebe Recycling und Upcycling
- Universitäten und Institute gefragt
- Think Tank für neue Prozesse / Produkte

Recyclingversuche von Filzen und Vliesen von Huyck.Wangner bei Fa. Starlinger
Fa. Starlinger hat Versuche mit unterschiedlichen Materialien Fasern, Vliese, Filze, Siebe - von Fa. Huyck.Wangner gemacht. Alle Muster wurden an der gleichen Maschine verarbeitet, geshreddert und granuliert und waren problemlos verarbeitbar. Die rezyklierten PA-Filze wären für die Automobilindustrie geeignet.

Die Recyclinganlage recoSTAR universal von Starlinger ist für die Aufbereitung von thermoplastischen Kunststoffen konzipiert, wie z.B. PE, PP, PS, PA, PES, PPS, PET, PLA u.a.. Mit einem integrierten Shredder ist dieses Anlagenkonzept vor allem für die Verarbeitung von schwer zerkleinerbaren Materialien, wie z.B. für alle Arten von Folien, Fasern, Vliesen, Mono-, Multifilamenten, Bändchen und Gewebe sowie auch für massive Anfahrkuchen und große Spritzgussteile geeignet. Das zu verarbeitende Material wird ohne Vorzerkleinerung mittels Förderband, Rolleneinzug und / oder Randstreifenzyklon in den sogenannten „ACTIVE shredder“ befördert. Ein hydraulischer Schieber drückt das Material gegen die Rotorwelle, wobei das Material zwischen den rotierenden und festen Messern zerkleinert und so für den nachfolgenden Extrusionsprozeß optimal aufbereitet wird. Je nach Materialart und –menge wird die Anlage mit oder ohne Entgasung, mit einem Schmelzefilter und einer Granuliereinheit ausgestattet. Ziel ist es, Produktionsabfall bzw. Abfall aus der Wertstoffsammlung zu einem möglichst qualitativ hochwertigem Regranulat und damit zu einer wertvollen Sekundärressource zu verarbeiten.

Hier können Sie den Film zu den Versuchen sehen.

Ein Update-Meeting findet in ca. 2 Monaten statt. Ort und Termin werden rechtzeitig bekannt gegeben.

www.plastextron.at


Europäisches Gold Label bestätigt: Kunststoff- und Mechatronik-Cluster sind europaweit erstklassig

Freude über die europäische Auszeichnung für das bundesländerübergreifende Cluster-Management: Niederösterreichs Wirtschafts-Landesrätin Petra Bohuslav und Oberösterreichs Wirtschafts-Landesrat Michael Strugl.
Freude über die europäische Auszeichnung für das bundesländerübergreifende Cluster-Management: Niederösterreichs Wirtschafts-Landesrätin Petra Bohuslav und Oberösterreichs Wirtschafts-Landesrat Michael Strugl.
Foto: Land Tirol/Die Fotografen

14.04.2016

Großer Erfolg für die beiden Cluster-Initiativen Mechatronik und Kunststoff: Das bundesländerübergreifende Clustermanagement Oberösterreich-Niederösterreich wurde bereits zum zweiten Mal mit dem Europäischen Gütezeichen "European Cluster Excellence Gold Label" ausgezeichnet.

Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl und seine niederösterreichische Amtskollegin Dr.in Petra Bohuslav sind sich einig: „Dieses Gütezeichen stellt eine Auslese der besten Clusterorganisationen Europas dar. Mit der neuerlichen Auszeichnung wurde erneut unsere erfolgreiche Clusterpolitik über Bundesländergrenzen hinweg bestätigt. Wir gratulieren den Teams ganz herzlich zu ihrer herausragenden Arbeit!“

Die beiden Cluster wurden nach 2012 heuer bereits zum zweiten Mal ausgezeichnet. Für den oö. Wirtschafts-Landesrat Michael Strugl steht der Nutzen der Unternehmen im Vordergrund: "Die Auszeichnung sichert uns den Zugang zu Förderungen auf internationaler Ebene. Denn das Gold-Label gilt auch als Qualitätskriterium bei europäischen Förderprogrammen. Bei der Vernetzung der Cluster in internationalen Leitprojekten werden die oberösterreichischen Mechatronik-Unternehmen eingebunden. Das steigert ihre Innovationskraft und internationale Wettbewerbsfähigkeit.“

Wir wollten mit der Evaluierung unsere eigenen Management-Fähigkeiten auf einen unabhängigen Prüfstand stellen. Als Cluster erfahren wir, wo die Stärken und Schwächen im Vergleich zu anderen Clustern liegen. Das zeigt uns auf, wo wir uns organisatorisch oder strategisch noch verbessern können“, sagt Clustermanager Mag. Elmar Paireder.

Um die Auszeichnung zu erlangen, hat sich der Cluster einer Evaluierung durch internationale Clusterexperten unterzogen. 31 Indikatoren aus den Bereichen Strategieentwicklung, Management, Serviceangebote und Öffentlichkeitsarbeit wurden überprüft. Insgesamt führen aktuell knapp 50 europäische Cluster das Gold-Label.

Kunststoff-Cluster und Mechatronik-Cluster in Zahlen

Kunststoff-ClusterMechatronik-Cluster
Partnerunternehmen386323
Jahresumsatz der Partnerunternehmen16 Mrd. Euro21,8 Mrd. Euro
Mitarbeiter60.200122.000
Exportquote65 %60 %

Materiautech® – Kunststoff-Materialbibliothek zum Anfassen

Materiautech® - Kunststoff-Materialbibliothek zum Anfassen
Materiautech® - Kunststoff-Materialbibliothek zum Anfassen
Bild: © New Design University

04.04.2016

Materiautech® wurde entwickelt, um Kunststoffverarbeitern, Designern, Konstruktionsabteilungen und allen Interessierten die Innovation und die zahlreichen Lösungen, die Kunststoffe darstellen, näher zu bringen.

Ziel ist es, alle Informationen über Werkstoffe, deren Anwendung und Verarbeitungsverfahren zu sammeln. Materiautech® ist somit einen Austauschort zwischen Produktdesignern und Kunststoff- Herstellern.

Materiautech®-Station im Rahmen der Langen Nacht der Forschung informiert über die vielfältigen Kombinationsmöglichkeiten von Kunststoffmaterialien.

Die Materiautech® – Kunststoff-Materialbibliothek zum Anfassen wird im Rahmen der Langen Nacht der Forschung eröffnet und erstmalig öffentlich zugänglich gemacht.

Neben der Besichtigung der Materialbibliothek werden den Besuchern mit Vorträgen aus Industrie, Wissenschaft und Kreativwirtschaft die Vorteile einer möglichst frühen Einbindung aller Disziplinen in den Produktentwicklungsprozess gezeigt.

Termin:
22. April 2016, 17:00 bis ca. 22:45 Uhr

Ort:
New Design University
Privatuniversität der Kreativwirtschaft
GWT Aus- und Weiterbildungs GmbH
Mariazeller Straße 97 a
3100 St. Pölten


Leichtbaureise nach Stuttgart

Technologietag am 7. Juni 2016
Technologietag am 7. Juni 2016
Bild: Leichtbau BW GmbH
Mit dem "gestrickten Haus" präsentierte die Landesagentur für Leichtbau Baden-Württemberg gemeinsam mit der Universität Stuttgart spektakuläre Trends im Bauwesen.
Leichtbau in Baden-Württemberg: Mit dem "gestrickten Haus" präsentierte die Landesagentur für Leichtbau Baden-Württemberg gemeinsam mit der Universität Stuttgart spektakuläre Trends im Bauwesen.
Bild: Leichtbau BW GmbH

30.03.2016

Nach zwei erfolgreichen Leichtbaureisen nach Bayern und Norddeutschland führt die dritte Auflage vom 6.-8. Juni 2016 nach Baden-Württemberg. Dort treiben Automobilindustrie und Maschinenbau Leichtbau-Know-how insbesondere in Konstruktion und Engineering voran.

Die AußenwirtschaftsCenter München und Stuttgart und die Wirtschaftskammer Oberösterreich organisieren gemeinsam mit der österreichischen Leichtbauplattform A2LT einen zweitägigen Austria Showcase im Raum Stuttgart. Am Programm stehen neben Besuche herausragender Akteure aus Forschung und Industrie die Teilnahme am Technologietag Hybrider Leichtbau, auf dem Österreich 2016 Partnerland ist.

Das Leistungsangebot der Veranstaltung umfasst neben dem Besuchsprogramm und den Netzwerkveranstaltungen die Teilnahme am Kongressprogramm des Technologietags Hybrider Leichtbau inkl. Präsentationsmöglichkeit und Networking am österreichischen Gemeinschaftsstand. Auch die Buchung eines Einzelstandes auf der Veranstaltung ist optional möglich.

Die Veranstaltung wird durch go-international, einer Initiative des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft und der Wirtschaftskammer Österreich, gefördert.





Die Teilnahmegebühr beträgt durch Förderungen der Internationalisierungsoffensive go-international:

  • EUR 400 (zzgl. USt.) für Mitglieder der Wirtschaftskammer Österreich
  • EUR 800 (zzgl. USt.) für Nichtmitglieder

Mehr Informationen, ein detailliertes Programm sowie das Anmeldeformular finden Sie HIER.

Anmeldeschluss ist der 15. April 2016.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Herrn Dipl.-Ing. Franz Nickl (T +49 89 242914-27, E muenchen@wko.at) oder an Frau Mag. Katharina Haslauer, MBL (T +49 711 2485671, E stuttgart@wko.at).


Nachlese Fachtagung Überflieger Polyamid - Trends für den Spritzguss

22.03.2016

Am 15. März 2016 lud der Kunststoff-Cluster zu einer Fachtagung zum Thema "Überflieger Polyamid - Trends für den Spritzguss" ein. 60 interessierte Teilnehmer besuchten die Veranstaltung am Flughafen Linz - Hörsching.





Besonders bedanken möchten wir uns bei unseren Kooperationspartnern der Fachtagung:


KC-Jahrestagung, 7. Juni 2016

KC-Jahrestagung 2016 - Vom Start-up zum Global Player
KC-Jahrestagung 2016 - Vom Start-up zum Global Player
Nutzen Sie die KC-Jahrestagung am 7. Juni, um sich mit Branchenkollegen in entspannter Atmosphäre auszutauschen.
Nutzen Sie die KC-Jahrestagung am 7. Juni, um sich mit Branchenkollegen in entspannter Atmosphäre auszutauschen.
Bilder: Business Upper Austria - OÖ Wirtschaftsagentur GmbH/Kunststoff-Cluster

16.03.2016

Österreichs Kunststoff-Branche trifft sich in Steyrermühl

Generative Fertigung, Leichtbau und Smart Plastics. Dies sind die heurigen technologischen Schwerpunktthemen der Jahrestagung des Kunststoff-Clusters am 7. Juni 2016 im Veranstaltungszentrum Alte Fabrik im oberösterreichischen Steyrermühl.

Wie es Unternehmen in der Kunststoffbranche vom Start-up zum Global Player schaffen ist ein Thema des heurigen Branchenhighlights. Im Fokus aber auch die Herausforderungen der Kunststoff-Branche. Welche Trends derzeit die Kunststoff-Branche beherrschen, wie man Veränderungen erfolgreich begegnet und wie es um die Verfügbarkeit der Rohstoffe bestellt ist, das zeigen hochkarätige Expertinnen und Experten aus dem In- und Ausland u.a. auf.

Fachausstellung
Eine begleitende Fachausstellung bietet Unternehmen die optimale Gelegenheit, innovative und zukunftsweisende Produkte sowie Dienstleistungen der Kunststoff-Branche einem interessierten Fachpublikum zu präsentieren.
Sponsormöglichkeiten >>

Nutzen Sie die KC-Jahrestagung am 7. Juni, um sich mit Branchenkollegen in entspannter Atmosphäre auszutauschen.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Anmeldung >>

Programm > >

Mehr Infos >>  


Die Kooperationspartner der KC-Jahrestagung:


Überflieger Polyamid - Trends für den Spritzguss

KC-Fachtagung "Überflieger Polyamid - Trends für den Spritzguss"
KC-Fachtagung "Überflieger Polyamid - Trends für den Spritzguss"
Bild: A Dreher / pixelio.de

15.03.2016

KC-Fachtagung am 15. März 2016

Flughafen Linz-Hörsching

Durchschnitt war gestern. Neue Materialkombinationen und Verfahren, aber auch die Wiederentdeckung von jahrelang schlummernden Verarbeitungsmöglichkeiten für den Spritzguss, Stichwort in-situ Polymerisation, sind unumgänglich.

Der Trend der Spezialisierung von Produktanforderungen ergibt für den Werkstoff Polyamid neue Möglichkeiten und Anwendungsfelder. Er stellt aber gleichzeitig auch Anforderungen an die Verfahrenstechnik im Spritzguss unter Einbeziehung der Simulation und Prozessüberwachung. Speziell bei Polyamiden ist dabei die Optimierung in Richtung leichter, steifer und beständiger Werkstoffe zu beobachten, womit das Einsatzspektrum ganz klar zur „Hochleistung“ tendiert.

Die Vorträge bieten einen Überblick sowohl über aktuelle Trends und Neuheiten im breiten Spektrum der Verarbeitung als auch die Einsatzmöglichkeiten von Polyamiden. Experten berichten praxisnah über den neuesten Stand bei Verfahren, Materialien und Anwendungen. Im Fokus der Veranstaltung steht der Werkstoff Polyamid mit der entsprechenden Wertschöpfungs- und Technologiekette im Spritzguss.

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Mehr Infos >>
Anmeldung >>

Die Tagung ist konzipiert für Mitarbeiter/innen der Bereiche Entwicklung, Produktion, Qualitätsmanagement, Marketing, Design, Kunststoffverarbeitung und für alle Innovatoren und Entscheider, die mit Kunststoff erfolgreich sein wollen.

Das Expertenwissen der Referenten soll Ihnen für Ihr Produkt- und Fertigungsportfolio neue Inspiration geben und Möglichkeiten aufzeigen, wie Sie Ihre Entwicklungen optimieren und rascher umzusetzen. Lernen Sie die neuesten Verfahren, Technologien und Materialien kennen und sichern Sie sich so Ihren Vorsprung. Mit ausreichend Zeit und einer Begleitausstellung steht für einen Wissensaustausch mit fachkundigen Kolleginnen und Kollegen alles bereit, um Ihre Kontakte und Ihr Netzwerk zu erweitern.

Nutzen Sie auch die Möglichkeit und präsentieren Sie Ihre Dienstleistungen bzw. Produkte im Rahmen dieser Veranstaltung.
Sponsormöglichkeiten >>

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!


Die Kooperationspartner der Fachtagung:

Links


KC-aktuell: Ausgabe 1/2016 erschienen

KC-aktuell: Ausgabe 1/2016
KC-aktuell: Ausgabe 1/2016

10.03.2016

Thema:

Industrie 4.0 in der Kunststoff-Branche - Eine Standortbestimmung

Industrie 4.0, Advanced oder Smart Manufacturing oder einfach Produktion der Zukunft – all dies sind Schlagworte, die natürlich auch den Unternehmen der Kunststoff-Branche bestens bekannt sind und derzeit häufig diskutiert werden.

Dass dies für jedes Unternehmen etwas anderes bedeuten kann, liegt auf der Hand. Darum widmet sich diese Ausgabe des KC-aktuells auch diesem Thema und zeigt Best-Practice-Beispiele genauso auf wie branchenspezifische Besonderheiten oder behandelt das Thema in kooperativen Projekten.

KC-aktuell 1/2016 als PDF

Sie können das Printmedium KC-aktuell auch online bestellen.
Zur Online-Bestellung


Forschen für eine schalterlose Zukunft

Das Projekt ist nur möglich durch das gebündelte Know-how mehrerer Partner.
Das Projekt ist nur möglich durch das gebündelte Know-how mehrerer Partner.
Bild: JOANNEUM RESEARCH

10.03.2016

Gemeinsam entwickeln 14 Unternehmen und Forschungseinrichtungen die Grundlage für eine „Bedienkonsole der Zukunft“.

3D-MEOD: Hinterleuchtete, hochdruckgeformte Sensortasten
In dem von der FFG geförderten Projekt „3D-MEOD“ („3D-Molded Electro-Optical De-vice“) werden neue Materialien und innovative Prozesse für plastisch verformbare elektronische, optische und sensorische Funktionen auf kostengünstigen Folien erforscht und in dreidimensional geformte Spritzgießteile integriert. Dies soll eine technologische Grundlage für eine „Bedienkonsole der Zukunft“ schaffen, welche über eine nahtlose Benutzeroberfläche verfügt. So könnten Alltagsgeräte in der Zukunft nicht mehr über Schalter sondern über hinterleuchtete Tasten oder Displays bedient werden.

Gruppe bündelt Know-how
Das Vorhaben erfordert durch seine Komplexität das teilweise sehr spezielle Know-how der einzelnen Projektpartner und setzt auf den Erkenntnissen mehrere Vorprojekte auf. Die besondere Herausforderung dabei sind die zu entwickelnden transparenten, plastisch verformbaren Elektroden sowie die Herstellung von plastisch verformbaren, folienbasierten Beleuchtungssystemen, welche auf dreidimensional geformten Körpern integriert sind. Derzeit sind im Projekt erfolgreich hinterleuchtete, hochdruckgeformte Sensortasten mittels modernster Verfahren hergestellt worden.

Zu den 3D-MEOD Projektpartnern


Kooperationsforum Leichtbau 2016

Kooperationsforum Leichtbau am 19. April 2016
Kooperationsforum Leichtbau am 19. April 2016

10.03.2016

Die WKO Oberösterreich veranstaltet gemeinsam mit der IHK Niederbayern und der Business Upper Austria am 19. April 2016 ein länderübergreifendes Kooperationsforum für den Technologiebereich Leichtbau.

Effizientes Netzwerken durch organisierte Gespräche
Das Leichtbau-Kooperationsforum bietet neuestes Know-how von Experten aus dem Technologiebereich, der wie kein anderer die Einsparung von Ressourcen und Kosten bei der Herstellung, der Montage und der Nutzung eines Produkts zum Ziel hat. Neben Fachvorträgen oberösterreichischer und bayerischer Wissensträger bietet die Veranstaltung Gelegenheit, mit Leichtbau-Experten und Branchenkollegen 4-Augen-Gespräche zu führen. Die Teilnahme ist kostenlos.

Fachbereiche des Forums:

  • Metallische Leichtbauwerkstoffe
  • Nichtmetallische Leichtbauwerkstoffe
  • Verbundwerkstoffe
  • Werkzeugbau & Verarbeitung
  • Konstruktiver Leichtbau
  • Simulation & Berechnung

Online-Registrieren bis 14. April
Die Interessenten am Forum registrieren sich im Vorfeld und erstellen ein aussagekräftiges Kooperationsprofil: Welche Technologie/Produkt/Expertise bieten sie an bzw. suchen sie? Ab dem 29. März können dann unter all den registrierten Teilnehmern Gesprächspartner für ein 4-Augen-Gespräch gebucht werden.

Die Teilnehmer kommen aus Unternehmen, Außeruniversitären Forschungseinrichtungen, Universitäten, Fachhochschulen Clusterorganisationen und Beratungsunternehmen.

Veranstaltungsort ist die Wirtschaftskammer Oberösterreich in Linz.

www.b2match.eu/leichtbau2016 


Leichtbaumesse JEC World 2016 in Paris

Leichtbaumesse JEC World 2016 in Paris.<
Leichtbaumesse JEC World 2016 in Paris.
Von 8. bis 10. März präsentiert die A2LT österreichische Kompetenzen auf der internationalen Leichtbaumesse JEC World 2016 in Paris
Von 8. bis 10. März präsentiert die A2LT österreichische Kompetenzen auf der internationalen Leichtbaumesse JEC World 2016 in Paris..
Bilder: Business Upper Austria – OÖ Wirtschaftsagentur GmbH, Kunststoff-Cluster

10.03.2016

Von 8. bis 10. März präsentierte die A2LT österreichische Kompetenzen auf der internationalen Leichtbaumesse JEC World 2016 in Paris.

Die A2LT ist eine branchenübergreifende Plattform für die Entwicklung neuer Produkte und Technologien auf dem Gebiet des Leichtbaus. 25 Unternehmen und Forschungseinrichtungen arbeiten in dieser Plattform zusammen. Sie bündelt die Kompetenzen der österreichischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen und schafft Innovationen durch branchen- und werkstoffunabhängig Kooperationen, die das Potential der Firmen deutlich erweitern.

JEC ist weltgrößtes Forum für Verbundstoffe
Auf 62000 m² präsentierten sich heuer rund 1300 internationale Unternehmen im Paris Nord Villepinte Exhibition Center.
In Österreich haben Unternehmen und F&E-Institute, die im Segment Leichtbau (Metall, Kunststoffe, Holz, Hybride) tätig sind, eine hohe Reputation als verlässliche und innovative Zulieferbetriebe für Leichtbauanwendungen in der Luftfahrtindustrie sowie in der Automobilindustrie. Um vom internationalen Markt als relevante Größe wahrgenommen zu werden, braucht es ein klar positioniertes Netzwerk. Die Stärken des Netzwerkes wurden nun den knapp 40.000 internationalen Besuchern und Ausstellern der JEC World 2016 in Paris präsentiert. A2LT war in bewährter Kooperation am Gemeinschaftsstand der Bayern Innovativ (6P41) vertreten. Die Messe gilt als weltweit größtes und wichtigstes Forum für Verbundwerkstoffe und erfreut sich seit Jahren eines steigenden Zuwachses sowohl an Besuchern als auch an internationalen Ausstellern.

„Wir wollen bei internationalen Auftritten die Vernetzung der österreichischen Leichtbau-Akteure sichtbar machen. Besonders in der Automobilindustrie ist Leichtbau ein enorm wichtiges Thema. Hier können unsere Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette innovative Technologien und Produkte anbieten, die unter anderem aus Kooperationen innerhalb des Netzwerkes von A2LT entstehen“, hebt Wolfgang Komatz, Manager des Automobil-Clusters die Bedeutung des Messeauftrittes in Paris hervor.

Elmar Paireder, Manager des Kunststoff-Clusters stellt das Know-how der österreichischen Unternehmen in den Vordergrund: „Partnerunternehmen der A2LT kommen aus den unterschiedlichsten Branchen und bieten Lösungen für verschiedenste Anwendungsgebiete. So verfügen beispielsweise Unternehmen aus der Kunststofftechnik über entsprechendes Know-how, das in Anwendungen in der Luftfahrt genauso gefragt ist, wie bei Automobilen oder auch in Fertigungsanlagen aus dem Maschinenbau. Immer wichtiger werden dabei Verbundmaterialen, da durch den Mix verschiedenster Materialien neue und innovative Lösungen realisiert werden können.“

Die A2LT ist eine gemeinsame Initiative des Automobil-Clusters, Mechatronik-Clusters und Kunststoff-Clusters der oö Wirtschaftsagentur Business Upper Austria, der sparte.industrie der Wirtschaftskammer Oberösterreich sowie des AC Styria.


Lehrerfortbildung im April

Zyklische Nutzung von Kunststoffen mit Recycling-Technologie aus Oberösterreich.
Zyklische Nutzung von Kunststoffen mit Recycling-Technologie aus Oberösterreich.
Bild: EREMA

03.03.2016

Das von Kunststoff- und Umwelttechnik-Cluster gemeinsam initiierte Projekt ‚K-CSI‘ soll bei Kindern und Jugendlichen das Bewusstsein für das Thema Kunststoff-Recycling erhöhen. Im April steht die Weiterbildung der Lehrkräfte zum Thema „Wertvolle Kunststoffe im Kreislauf halten“ im Mittelpunkt des Projektes.

Weltweit führende Technologie aus Österreich
Der Kunststoff-Cluster organisiert am 13. April in Ansfelden bei Linz ein Fortbildungstag für Lehrkräfte zum Thema Recycling. Wie Kunststoff als Rohstoff im Kreislauf gehalten wird und welche (österreichische) Technologie hier weltweit führend ist erfahren interessiert Lehrkräfte an diesem Tag. Darüber ermöglicht die EREMA Engineering Recycling Maschinen und Anlagen GmbH den Lehrkräften einen spannenden Einblick in die Fertigung und zeigt im Bereich der Recycling-Technologie auf, was derzeit auf diesem Gebiet bereits technologisch möglich ist.

Zielgruppe sind Lehrkräfte der Fachbereiche Chemie und Physik sowie Werkerziehung an NMS und HS, Polytechnische Schulen und Höheren Schulen, aber auch Bildungsbeauftragte.

Termin: 13. April von 8:30 bis 16:00 Uhr
Fortbildungsnummern: 27F6B0L77K (PH Oberösterreich) bzw. FFD16SL101 (PH Diözese Linz)
Kursort: EREMA Engineering Recycling-Maschinen und Anlagen GmbH, Ansfelden

Das Projekt ‚K-CSI‘ wird im Rahmen der 4. Ausschreibung ‚Talente regional‘ der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) durchgeführt.


Kuno's Coole Kunststoff Kiste ...

„Kunos coole Kunststoff -Kiste“ ist ein hilfreicher
„Kunos coole Kunststoff -Kiste“ ist ein hilfreicher Baustein zur naturwissenschaftlichen Bildung im Grundschulalter.
Fast alle Experimente aus dieser Kiste können Schüler selbst durchführen.<
Fast alle Experimente aus dieser Kiste können Schüler selbst durchführen.
Wie die Experimente genau ablaufen, wird in einem Schülerbuch erläutert.
Wie die Experimente genau ablaufen, wird in einem Schülerbuch kindgerecht erläutert. Weiterhin gibt es für die Lehrer ein eigenes Lehrerheft.
Bildquellen: VÖK

03.03.2016

... an möglichst viele Volksschulen Österreichs!

 

Das Primarstufenprogramm von PlasticsEurope "Kunos coole Kunststoff-Kiste" ist ein wichtiger Baustein zur naturwissenschaftlichen Bildung im Grundschulalter.

Mit fünf Experimenten werden Grundschulkinder an das Thema herangeführt. Wie die Experimente ablaufen, wird in einem Lehrer- und in einem Schülerheft erläutert. "Kuno's coole Kunststoff-Kiste” ist für Schüler im Alter von 6 bis 10 Jahren geeignet.

Die Initiative der VÖ̈K, möglichst viele Volksschulen unseres Landes mit dem Unterrichtsbehelf „Kuno`s Coole Kiste“ auszustatten fußt auf der Idee, durch Sponsoring von Kunststoffverarbeitern, bzw. am Kunststoff interessierten Unternehmen, Vereinigungen und Personen die Anschaffung, Zusendung und weitere Betreuung flächendeckend zu verwirklichen.

Die Grund-Idee war und ist, dass jeder kunststoffverarbeitende Betrieb in Österreich, die Volksschule seines Standortes mit „Kuno`s Cooler Kiste“ versorgt, später ev. auch die Nachbarorte bzw. mehrere Volksschulen in größeren Städten und diese Standorte und Lehrer(innen) auch laufend weiter betreut ...

Wie erhalte ich "Kuno's Coole Kiste" zur Weitergabe an eine Volksschule ?
Wer nun eine Kiste erwerben möchte ist herzlich eingeladen einen Sponsorbetrag von € 150,--pro Kiste unter dem Kennwort „Sponsoring von Kuno“ auf das Konto der VÖK zu überweisen und per E-Mail die gewünschte Lieferadresse bekannt zu geben.
Nach Spendeneingang wird (werden) die Kiste(n) zum Versand gebracht und der eingegangene Sponsorbetrag durch die VÖK bestätigt. Analog soll es mit den Nachfüllpatronen (€ 30.-/Stk.) laufen.

Download Sponsorenblatt

Bankverbindung: Bank Austria
IBAN: AT89 1100 0004 3193 0700
BIC: BKAUATWW


Projektpartner gesucht für FFG Qualifizierungsnetze

Projektpartner gesucht für FFG Qualifizierungsnetze
Projektpartner gesucht für FFG Qualifizierungsnetze

01.03.2016

Der Kunststoff-Cluster initiiert zwei Einreichungen im Themenfeld Generative Fertigung für Unternehmen

Bei der Ausbildungsmaßnahme soll besonderer Wert darauf gelegt werden, neue Fertigungsprozesse mit den Methodiken der generativen Fertigung für innovative Dienstleistungen (für Produktentwickler) und im Kontext von technologischen Supply Chains in einer immer mehr vernetzen Produktion (Industry 4.0 Demanded Production) mit realen Projekten aus den Unternehmen zu hinterlegen.

Durchgängige Ausbildung zum Thema Generative Fertigung für Produktentwicklung, Fertigung und Neue Geschäftsmodelle

Erfahren Sie mehr...


Bildungskatalog Kunststofftechnologie 2016

Bildungskatalog Kunststofftechnologie 2016
Bildungskatalog Kunststofftechnologie 2016

01.03.2016

Ohne Kunststoff geht es nicht!

Im neuen Bildungskatalog 2016 werden österreichweit alle Ausbildungsmöglichkeiten in der Kunststofftechnik vorgestellt.

Beginnend bei generellen Informationen, die den Ausbildungsweg betreffen, folgt ein gesamtösterreichischer Ausbildungsüberblick. Was kann man wo erlernen bzw. studieren. Danach folgen aktuell recherchierte Berichte und Vorstellungen von Ausbildungseinrichtungen. Das Spektrum der Ausbildungsmöglichkeiten reicht von der Lehre bis hin zum Universitätsstudium.

Der Katalog richtet sich an alle SchülerInnen und StudentInnen technischer Ausbildungseinrichtungen wie HTLs, Fachhochschulen und Universitäten in Österreich.

Hier können Sie sich umfassend über alle Bildungs­möglich­keiten in der Kunststofftechnologie infor­mieren: Bildungskatalog Kunststoff-Technologie 2016

Wenn Sie den Bildungskatalog kostenlos erhalten möchten, senden Sie uns bitte ein Mail mit Ihren Kontaktdaten an: kunststoff-cluster@biz-up.at


Regionales Schnupperlabor

Regionale Schnupperlabore
Regionale Schnupperlabore

26.02.2016

In diesem Projekt soll ein regionales Berufsorientierungsformat an der Schnittstelle Schule-Wirtschaft mit regionalem (Innviertel-Hausruck) und betrieblichen Schwerpunkt (Leichtbau & Automation) entwickelt werden. Das Projekt wird im Auftrag des Landes OÖ im Rahmen der OÖ Wachstumsstrategie als Beitrag zur regionalen Fachkräftesicherung durchgeführt.

Das Projekt "Regionale Schnupperlabore" verbindet Technik-Experimentierangebote für SchülerInnen mit regionalen Betrieben, mit der Forschung und mit regionalen Zukunftsperspektiven und richtet sich an alle Schulen der Mittel- und Oberstufe (NMS, PTS, BHS, AHS). In jeder Region stehen dabei charakteristische, regionale Zukunftstechnologien im Vordergrund.

Der Schwerpunkt in der Region Innviertel-Hausruck soll auf technischen Berufsfeldern und Ausbildungsmöglichkeiten im Bereich Leichtbau und Automation liegen.

Über das Projekt soll die regionale Vielfalt an Ausbildungswegen, Berufsbildern und Karrierechancen im Bereich Leichtbau & Automation aufgezeigt werden, um Jugendlichen der Region eine Orientierungs- bzw. Entscheidungshilfe zu bieten und zugleich das Potential der Region als Kompetenzregion mit Zukunft hervorheben.

Betriebe werden regional aktiviert, sich als Arbeitgeber bekannt zu machen und insbesondere aktivierende Vermittlungsmethoden dafür entwickeln. SchülerInnen, LehrerInnen und nicht zuletzt Eltern werden für die vielfältigen Berufsfelder und Ausbildungswege sensibilisiert und begeistert.

Infoschreiben
Projektsteckbrief

Bei Interesse oder weiteren Fragen zum Projekt wenden Sie sich bitte an:
Dr. Jennifer Daferner
Regionalmanagement Innviertel-Hausruck (RMOÖ GmbH)
Industriezeile 54
5280 Braunau am Inn
Tel.: +43 / 7722 / 65100 - 8143
Mobil: +43 / 664 / 82 83 991
E-mail: jennifer.daferner@rmooe.at 


Rohstoffe sind Zukunft

Ausstellung "Rohstoffe sind Zukunft"
Ausstellung "Rohstoffe sind Zukunft"
1. März bis 31. Mai 2016
in der Kunsthalle Leoben

24.02.2016

Um die Bedeutung von Rohstoffen aufzuzeigen, lädt die Montanuniversität Leoben von 1. März bis 31. Mai 2016 erneut zur erfolgreichen Ausstellung "Rohstoffe sind Zukunft" in die Kunsthalle Leoben ein.

Die Ausstellung "Rohstoffe sind Zukunft" zeigt den kompletten Rohstoffkreislauf, beginnend bei der Suche nach und der Gewinnung von primären Rohstoffen über deren Aufbereitung und Weiterverarbeitung zu vielfältig einsetzbaren Werkstoffen bis hin zu den Reststoffen, die wieder zu sekundären Rohstoffen werden. Anschaulich wird die Thematik durch tolle Exponate und viele Versuchsstationen, bei denen Erwachsene wie Kinder in die Welt der primären und sekundären Rohstoffe eintauchen können.

Information zur Ausstellung Rohstoffe sind Zukunft

Öffnungszeiten
1. März - 31. Mai 2016

Mo. - Sa. 10:00 - 17:00 Uhr
Do. bis 21:00 Uhr

An Sonn- und Feiertagen sowie am Karfreitag und Karsamstag geschlossen

Führungen
Gruppenführungen nur gegen Voranmeldung möglich.

Fixführungen:
Do. 18:00 Uhr
Sa. 11:00 und 15:00 Uhr
Karwoche: Mo. - Do. 11:00 und 15:00 Uhr

Für Schulklassen:
Führungen von Montag bis Freitag bereits ab 8:00 Uhr möglich.

Infos unter www.rohstoffausstellung.at


Tagesflug ab Linz zur K 2016

K 2016: The World’s No. I Trade Fair for Plastics and Rubber!
K 2016: The World’s No. I Trade Fair for Plastics and Rubber!

24.02.2016

Für alle Interessierten gibt es auch 2016 wieder einen Tages-Sonderflug am Donnerstag, 20. Oktober 2016 von Linz nach Düsseldorf und zurück

Die K in Düsseldorf wird auch 2016 wieder das absolute Branchenhighlight und Ausgangspunkt richtungsweisender Entscheidungen für Produkt-, Prozess- und Problemlösungen in der Kunststoffverarbeitung sein. Die weltweit bedeutendste Messe der Kunststoff- und Kautschukindustrie präsentiert von 19.-26. Oktober 2016 wieder das gesamte Angebotsspektrum der Branche: vom neuesten Stand der Technik über wegweisende Innovationen bis hin zu visionären Entwicklungen.

Das Reisebüro JETWAY Reisen bietet mit einem Tagesflug eine komfortable Möglichkeit, die K-Messe am 20. Oktober 2016 zu besuchen und das direkt ab Linz.

Anmeldung mit diesem Formular

Nähere Informationen erhalten Sie bei
JETWAY Reisen
Herrn Neurauter
Dametzstr. 38
4020 Linz
Tel: +43/732/785004
neurauter@jetway.at 
www.columbus-reisen.at


Kunst | Stoff | Plastik – Woher? Wofür? Wohin?

Mitmachausstellung für Kinder
Mitmachausstellung für Kinder
Bild: ZOOM Kindermuseum/J.J. Kucek
Mitmachausstellung für Kinder
Mitmachausstellung für Kinder
Bild: ZOOM Kindermuseum/J.J. Kucek
Mitmachausstellung für Kinder
Mitmachausstellung für Kinder
Bild: ZOOM Kindermuseum/J.J. Kucek

23.02.2016

Eine Mitmachausstellung für Kinder von 6 bis 12 Jahren

Spielzeug, Computer und Kleidung, Verpackungen und Handys, Autos, Fahrräder oder Helme – viele Dinge, die wir täglich benützen, bestehen aus Kunststoff, also aus Plastik:
Aber was ist Kunststoff eigentlich? Wie und woraus wird er gemacht? Ist er wirklich ein künstlicher Stoff? Wofür brauchen wir ihn und wozu eignet er sich besonders gut? Und warum ist achtlos entsorgter Kunststoffmüll ein Problem für die Umwelt?

Mit diesen und anderen Fragen rund um das Thema Kunststoff beschäftigt sich die Mitmachausstellung im ZOOM Kindermuseum für Kinder von 6 bis 12 Jahren.

Kinder können in der Mitmachausstellung selber Kunststoffprodukte herstellen und erfahren, wie wichtig ein sorgfältiger Umgang mit diesem vielfältigen und langlebigen Material für Gesundheit, Natur und Umwelt ist.

Laufzeit: Verlängert bis 4. September 2016

Beginnzeiten:

● Dienstag bis Freitag: 14:00, 15:30 Uhr

● Samstag, Sonntag, Feiertag und während der Ferien (außer Montag):
   10:00, 12:00, 14:00, 16:00 Uhr

● Juli, August und September geänderte Beginnzeiten!

Dauer: 90 Minuten

Preise: Kinder: Eintritt frei; Erwachsene: € 5,–


Spritzgusstechnik & Formenbau

CEFAMOL, der portugiesische Verband für Spitzgusstechnik & Formenbau
CEFAMOL, der portugiesische Verband für Spitzgusstechnik & Formenbau

11.02.2016

Einladung für österreichische Firmen nach Portugal

Die CEFAMOL, der portugiesische Verband für Spitzgusstechnik & Formenbau, hat in den vergangenen Jahren einige Wirtschaftsmissionen nach Österreich organisiert. Dabei wurden zahlreiche Kontakte zwischen österreichischen und portugiesischen Unternehmen hergestellt.

Im heurigen Jahr möchte nun CEFAMOL österreichische Firmen nach Portugal einladen, um ihnen auch die Werke, die Produktion und die hohen Qualitätsstandards zeigen zu können, mit denen in Portugal gearbeitet wird.

Dieses Besuchsprogramm ist geplant für den 26. – 29. April 2016. Für die eingeladenen Firmen übernimmt CEFAMOL die Kosten für Flug und Hotel in Portugal. Selbstverständlich sind auch die Transfers zu den Fabriken organisiert und kostenlos. Pro Firma wird ein Teilnehmer auf Basis B&B eingeladen.

Unternehmen, die Interesse an der Einladung nach Portugal haben, sollen das ausgefüllte Anmeldeformular an g.exl@portugalglobal.at senden. Das Formular wird dann an CEFAMOL nach Portugal weitergeleitet.

Da die Teilnehmerzahl beschränkt ist, behält sich die CEFAMOL das Recht vor, die endgültige Auswahl der Teilnehmer zu treffen.

Kontakt:
Botschaft von Portugal
aicep Portugal Global Trade & Investment Agency
T 01-585-4450
www.portugalglobal.pt


Sind Sie Bestbieter-fit

Vom Billigstbieter zum Bestbieter - Business-Brunch
Vom Billigstbieter zum Bestbieter - Business-Brunch

09.02.2016

Immer mehr öffentliche, aber auch private Ausschreibungen, Lieferspezifikationen und Bieterverfahren gehen vom Billigst-Bieter Prinzip ab. Für in Österreich produzierende Unternehmen bedeutet das Bestbieterprinzip eine Marktchance, die es zu nutzen gilt.

Immer mehr öffentliche, aber auch private Ausschreibungen, Lieferspezifikationen und Bieterverfahren gehen vom Billigst-Bieter Prinzip ab. Für in Österreich produzierende Unternehmen bedeutet das Bestbieterprinzip eine Marktchance, die es zu nutzen gilt. Die Cluster Kunststoff, Mechatronik, Umwelttechnik und Möbel- & Holzbau laden zu einem Business-Brunch mit der Zielsetzung branchenspezifische Besonderheiten in Hinblick auf Ausschreibungen in Kooperation zu erarbeiten und Firmen auf Bestbieterverfahren vorzubereiten.

Termin: Dienstag, 23. Februar 2016 von 09:00 bis 13:30 Uhr. 

Details und Anmeldung


Umfrage zum Thema Spritzguss

Onlinebefragung zum Thema Spritzguss
Onlinebefragung zum Thema Spritzguss

09.02.2016

Gemeinsam mit zwei außeruniversitären Forschungseinrichtungen haben wir eine Umfrage zum Thema aktuelle und mögliche zukünftige Themen im Spritzgussbereich erstellt.

Die Ergebnisse sollen uns helfen noch besser auf die Herausforderungen eingehen zu können und Maßnahmen daraus abzuleiten.
Nehmen Sie sich bitte ca. 5 Minuten Zeit, um an dieser Befragung teilzunehmen.

Um eine repräsentative Auswertung mit verwertbaren Ergebnisssen zu erhalten hoffen wir auf rege Teilnahme.

Hier geht's zur Onlinebefragung

Vielen Dank für Ihre Teilnahme! Ihr Feedback ist wichtig!


Umfassend und übersichtlich: der KC-Schulungskatalog 2016

KC-Schulungskatalog 2016
Der KC-Schulungskatalog 2016 ist nun online verfügbar.
Bild: KC

02.02.2016

Der neue Schulungskatalog des Kunststoff-Clusters für 2016 ist online.

Das spezielle Wissen eines Unternehmens basiert meist auf dem fachlichen Wissen der Mitarbeiter/Innen, das sie in ständigen Weiterbildungsmaßnahmen erlangen. Der Bildungsvorsprung befähigt daher Unternehmen, innovativ zu handeln und Lösungen rascher als andere anbieten zu können. Dies sichert in weiterer Folge den Unternehmensstandort und somit Arbeitsplätze.

Um die Anforderungen der Kunststoff-Branche bestmöglich umsetzen zu können, reichen herkömmliche Ausbildungskonzepte oftmals nicht aus. Es ist daher notwendig, auf die Besonderheiten und speziellen Bedürfnisse der Branche einzugehen, um Kompetenzen nachhaltig und erfolgreich zu steigern.

Selbstverständlich können all diese Schulungen auch als Inhouse-Training durchgeführt werden: Nutzen Sie dabei den Vorteil, die Schulungen auf Ihr Unternehmen abzustimmen und firmenspezifische Herausforderungen gezielt zu behandeln. Ihre Mitarbeiter/Innen können dabei direkt in der Anwendungsumgebung geschult werden.

In Zusammenarbeit mit namhaften Bildungsträgern sind wir als Kunststoff-Cluster in der Lage, Topreferenten nach Oberösterreich, Niederösterreich und Salzburg zu holen. Jedes Jahr bieten wir eine Vielzahl an fachspezifischen Seminaren und Schulungen im Kunststoffbereich an. Der vorliegende KC-Schulungskatalog enthält eine detaillierte Aufstellung der Lehrinhalte und verschafft Ihnen einen kompakten Überblick.

Es gibt nur eine Sache auf der Welt, die teurer ist als Bildung - keine Bildung.
(John F. Kennedy)


Blättern Sie den KC-Schulungskatalog 2016 online durch.

Angebot für Lehrlinge
Dieses Jahr wollen wir Lehrlinge im Aus- und Weiterbildungsbereich insbesonders unterstützen:
Pro teilnehmenden Vollzahler erhält jeweils ein Lehrling 50 % Rabatt auf die Trainingskosten
lt. unserem KC-Schulungskatalog


Interessiert an einem Gruppenstand auf der Moulding Expo 2017?

Moulding Expo 2017

28.01.2016

Der Kunststoff-Cluster möchte gemeinsam mit der Advantage Austria und der Außenhandelsstelle Stuttgart die Möglichkeit anbieten, sich bei der Moulding Expo 2017 von 30.05.- 02.06.2017 als Aussteller zu präsentieren.

Bei ausreichend Interesse aus der österreichischen Werkzeug- und Formenbaulandschaft gibt es die Möglichkeit, einen Gemeinschaftsstand mit dem bewährten Service der Wirtschaftskammer und Advantage Austria durchzuführen.

Im Vorfeld der Veranstaltung hat die Messe Stuttgart in enger Zusammenarbeit mit den vier ideellen und fachlichen Partnern VDWF, VDMA, MF und VDW intensiv daran gearbeitet, eine Messe „von der Branche für die Branche“ zu entwickeln. Dieser Anspruch wurde erfüllt.

Das bestätigen auch die ersten Zahlen.

  • 98 % der Besucher wollen die Moulding Expo weiterempfehlen und
  • 94 % 2017 wiederkommen.
  • Unter den rund 15.000 Gästen waren alle bedeutenden Branchenzweige vertreten: die Automobil- und Automobilzuliefererindustrie (31%), der Werkzeug- und Formenbau (27%), der Maschinen- und Anlagenbau (20%), die Kunststoffindustrie (16%), die Metallbearbeitung, -verarbeitung und Erzeugung (11%) und darüber hinaus verschiedene Anwenderbranchen.


Sie sind interessiert?
Dann wenden Sie sich bitte bis 15. März an unsere Ansprechpartnerin für den Werkzeug- und Formenbau im Kunststoff-Cluster:


Mag. (FH) Doris Würzlhuber
Projektmanagement
E-Mail: doris.wuerzlhuber@biz-up.at
Mobil: +43 664 8481228


Erfahrungsaustausch Qualitätsmanagement

27.01.2016

Der Kunststoff-Cluster organisiert regelmäßig Erfahrungsaustauschtreffen zu aktuellen und herausfordernden Themen.

Am 27. Jänner startete eine geschlossene Erfahrungsaustauschgruppe im Bereich Qualitätsmanagement mit 11 Unternehmen.

Die ERFA-Reihe Qualitätsmanagement richtet sich an alle Personen die Aufgaben zur Verwirklichung der Qualitätspolitik und Qualitätsziele im Unternehmen einnehmen und sich gerne mit anderen Unternehmen austauschen.

Zielsetzung ist, einen intensiven Erfahrungsaustausch zu initiieren und interessante Qualitätsmanagement Themen gemeinsam zu diskutieren. Die Themen werden gemeinsam definiert und von allen Teilnehmern vorbereitet.

Die Treffen finden jeweils bei einem anderen Unternehmen statt, welches in einem Firmenrundgang auch besichtigt wird. Dadurch lernt sich die Gruppe besser kennen und verstehen, was sich positiv auf den Erfahrungsaustausch auswirkt.

Wir freuen uns auf den Start der neuen "ERFA QM" und wünschen den Teilnehmern spannende und aufschlussreiche Gespräche.


Wachstumspotenziale erkennen

Kompetenz-Mapping© als praxiserprobte Methode.
Kompetenz-Mapping© als praxiserprobte Methode.
Bild: IMG Innovation-Management-Group GmbH

26.01.2016

Der Kunststoff-Cluster entwickelt gemeinsam mit dem Mechatronik-Cluster ein weiteres Kooperationsprojekt im Rahmen der erfolgreichen Initiative Smartes Wachstum auf Basis unternehmensspezifischer Kernkompetenzen.

Technologieunternehmen sind auf Grund des wachsenden Innovationsdrucks und der stärker werdenden Konjunkturschwankungen gefordert, ihre Strategien und Erfolgspotenziale laufend zu überprüfen. Der Großteil der Betriebe sucht das Wachstum ausschließlich in den aktuellen Kernmärkten, obwohl sich viele dieser Märkte bereits in einer Sättigungsphase befinden. Das Auffinden neuer, attraktiver Geschäftsmöglichkeiten außerhalb des Kerngeschäftes stellt für viele Unternehmen aber eine große Herausforderung dar.

Kurzfristige Chancen und langfristige Wachstumsfelder
Deshalb entwickelten Spezialisten der IMG Innovation-Management-Group GmbH mit Kompetenz-Mapping© eine Methode, um auf Basis der unternehmensspezifischen Kompetenzen und Geschäftsmodelle systematisch strategische Wachstums- und Innovationspotenziale zu identifizieren. Mit speziellen Analyse- und Recherchetechniken werden sowohl kurzfristig realisierbare Chancen im Kerngeschäft als auch mittel- und langfristige Wachstumsfelder jenseits der bisherigen Kernmärkte aufgezeigt. Über 70 Unternehmen aus mehr als 20 Branchen haben diese Methodik bereits sehr erfolgreich angewandt.

Seit Beginn dieses Jahres steht unter www.kompetenzlandkarte.eu die Plattform „Bridge up!“ zur Verfügung. Hier sind die Kompetenzen der bisherigen Projektteilnehmer dargestellt. Den Login-Bereich, der den Projektteilnehmern vorbehalten ist, versorgen die Cluster-Manager pro-aktiv auf Basis der unternehmensspezifischen Kompetenzlandkarten und Wachstumschancen mit Ideen für gemeinsame Geschäftsentwicklungen.


Angebot für Lehrlinge

01.01.2015

Dieses Jahr wollen wir Lehrlinge im Aus- und Weiterbildungsbereich besonders unterstützen.

Pro teilnehmenden Vollzahler erhält jeweils ein Lehrling 50 % Rabatt auf die Trainingskosten lt. unserem KC-Schulungskatalog

50 % der Teilnahmegebühr für Lehrlinge bei Teilnahme an einer vom KC organisierten Fachtagung


Forum Maschinenbau 2016

Forum Maschinenbau 2016 - Quo vadis iter?
Forum Maschinenbau 2016 - Quo vadis iter?
28. Jänner 2016 in Hagenberg

15.12.2015

Produktion.Organisation.Geschäftsmodelle - Quo vadis iter?

 

28. Jänner 2016 im amsec Impuls in Hagenberg

Gerade in den Bereichen der Produktion, Organisation und der Geschäftsmodelle gibt es verschiedene Wege ans Ziel. Die vielfältige Ausprägung der Unternehmen in Österreich ermöglicht es nicht, ein Konzept und ein Lösungsweg universell zu entwickeln. Vielmehr bedarf es maßgeschneiderte Lösungen. Ob es intelligente Vernetzung auf Maschinenebene ist, die die Produktion flexibler und wandlungsfähiger gestaltet oder die technischen Innovationen, die Einsparungspotential liefern, hängt vom Bedarf des Unternehmens ab.

Auch die Organisation muss sich auf die zukünftigen Veränderungen einstellen und nicht zu vergessen ist ein passendes Geschäftsmodell im Einklang mit den Entwicklungen aufzubauen. Mit dem diesjährigen Forum Maschinenbau erhalten Sie einen Einblick in mögliche Lösungswege und Denkanstöße in den drei Bereichen Produktion, Organisation und Geschäftsmodelle. Das Forum zeigt mögliche Wege zum Ziel auf.  

Programm Forum Maschinenbau   

Sie möchten Ihr Unternehmen beim Forum Maschinenbau 2016 präsentieren?
Aussteller- und Sponsorpakete finden Sie HIER


Neue Exportförderungen GO-INTERNATIONAL

go-international
go-international: Die Offensive für mehr Export wird fortgesetzt

10.12.2015

Die Exportoffensive „go-international“, eine Initiative des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft und der Wirtschaftskammer Österreich, wurde bis 2019 verlängert. Insgesamt stehen dafür 56 Millionen Euro zur Verfügung.

go-international unterstützt Sie bei Ihren ersten Schritten ins Ausland und bei der Erschließung neuer Märkte. Hoch im Kurs stehen dabei die attraktiven Direktförderungen, die Unternehmen bei den Markteintrittskosten entlasten. Die neue Förderperiode der Internationalisierungsoffensive IO-V läuft bis 31.03.2019 und unterstützt Österreichs Unternehmen mit einer Vielzahl von Maßnahmen gezielt und effektiv bei der Erschließung neuer Märkte.


Nutzen Sie diese Unterstützung für Ihre Exportstrategie rechtzeitig.

Kontakt:
Tel.: +43 5 90 900 60100
E-Mail an go-international@wko.at
Ansprechpartner der Landeskammer 
www.go-international.at


Druckfrisch: KC-Leistungskatalog

KC-Leistungskatalog Edition 2016/2017
Druckfrisch:
KC-Leistungskatalog Edition 2016/2017

10.12.2015

Knapp 400 Partnerunternehmen stellen sich in diesem 180-seitigen Nachschlagewerk am internationalen Markt vor.

In KC-Leistungskatalog ist das gesamte Produkt- und Dienstleistungsspektrum der KC-Unternehmen abgebildet: Von Rohstoff- und Rezyklatherstellern und Händlern, Maschinen-, Werkzeug- und Formenbauer über Kunststoffverarbeiter bis hin zu den kunststoffspezifischen Dienstleistern und Institutionen.

Der Katalog hat sich in den letzten Jahren zu einem unverzichtbaren Informationsmedium für die Unternehmen entwickelt und dient im KC als Hauptwerbemittel bei Messen.

Kostenfrei anfordern
Der Katalog kann ab sofort kostenfrei unter der Telefonnummer +43/732/79810-5115, per E-Mail kunststoff-cluster@clusterland.at oder per Bestellformular angefordert werden.


Nutzen Sie Ihre Chance und präsentieren Ihr Unternehmen

Werbe- und PR-Guide Kunststoff-Cluster

30.11.2015

Der Kunststoff-Cluster bietet Ihnen zahlreiche Gelegenheiten Ihr Unternehmen zu präsentieren!

Ob im KC-aktuell, im KC-Leistungskatalog, durch Online-Werbung, mit Veranstaltungssponsoring bei der Jahrestagung, KC-Veranstaltungen, Erfa-Reihen oder KC-Workshops - wählen Sie die Variante, die am besten zu Ihrem Unternehmen passt und erhöhen Sie Ihre Präsenz in der Kunststoff-Branche.

Wir stellen Ihnen gerne ein individuelles Sponsorpaket zusammen: Effiziente und effektive Zielgruppenerreichung garantiert.

Für etwaige Rückfragen und nähere Informationen steht Ihnen Frau Michaela Lenhart BA MA unter der Telefonnummer +43/732/79810-5115 oder per E-Mail: michaela.lenhart@biz-up.at zur Verfügung.

Werbe- und PR-Guide Kunststoff-Cluster


WPC-Plattform Austria

Maschinen- und Werkzeugbau im Fokus
WPC-Werkzeug- und Formenbauer kooperieren in der WPC Plattform Austria.
Bild: TCKT

25.11.2015

In der WPC Plattform Austria kooperieren 14 Unternehmen und entwickeln gemeinsam das Thema WPC weiter. Der Maschinen-

und Werkzeugbau ist dabei eine treibende Kraft.

Battenfeld-Cincinnati ist ein Pionier in der WPCund NFC-Extrusion (Natural Fibre Composites). Im Fokus der Entwicklungen steht der gesamte Extrusionsprozess mit allen Prozessschritten, um so eine optimierte Endproduktqualität zu gewährleisten. Mit über 250 platzierten Linien im Markt bedient battenfeld-cincinnati die Industrie seit der Geburtsstunde der WPC-Extrusion mit maßgeschneiderten Lösungen.

Seit 2009 bietet Beologic neben Materialentwicklung auch eigene Extrusionswerkzeuge für WPC sowie Unterstützung in Produktentwicklung, Verfahrenstechnik und Werkzeugsanierung an. Beologic hat Standorte in Sint Denijs (Belgien) und Schlierbach (Oberösterreich).

ECON gilt als Spezialist für Unterwassergranulierung. Bei der Verarbeitung von WPC bieten diese aufgrund der kurzen Zeit, in der sich die Granulate im Wasser befinden, erhebliche Vorteile. Verbunden mit einer effizienten Trocknung wird das Granulat höchst produktiv hergestellt. Zusätzlich bietet ECON auch Luftgranulierungen sowie eine Kombination an, bei denen in wenigen Minuten von Unterwasser- auf Lufttechnologie umgestellt werden kann.

Die Hauptkompetenzen von Greiner Tech.Profile bei WPC liegen in der Auslegung, Fertigung und Abstimmung von Werkzeugen für komplexe Profilgeometrien mit mehreren Coextrusions-Schichten aus unterschiedlichen Materialien sowie für dickwandige Vollprofile mit geringen Toleranzen. Weiters wurde eine Anlage entwickelt, die eine Kombination von WPC mit physikalisch geschäumten Polyolefinen ermöglicht.

ZITTA nutzt sein 50 jähriges Know-how in der Herstellung von Extrusionswerkzeugen für die Kunststoffverarbeitung auch in der WPC-Verarbeitung. Diese Werkzeuge werden nach Kundenwunsch angefertigt und in der eigenen Produktion eingesetzt oder verkauft.

Mehr zum Thema WPC in Österreich erfahren Sie auf der Website der WPC Plattform Austria www.wpc-plattform.at


Zukunftsreise Leichtbau bringt 30 österreichische Teilnehmer ins CFK Valley Stade

25.11.2015

Über 30 österreichische Teilnehmer vor allem aus den Bereichen Kunststoff und Technische Textilien verbrachten im November zwei Studientage im CFK Valley im norddeutschen Stade.

Rund um das dortige Airbus-Werk hat sich ein interdisziplinäres Ökosystem aus Zulieferern, Dienstleistern und Entwicklern angesiedelt, das die Wertschöpfungskette rund um den Composite-Werkstoff Carbon abdeckt.

Organisiert von der WKO Oberösterreich und dem AußenwirtschaftsCenter München in Kooperation mit der Leichtbau-Plattform A2LT und dem Kunststoff-Cluster standen Vorträge, praktische Einblicke in Entwicklung, Fertigung und Prüfung und viel Networking mit lokalen Unternehmen und Forschungseinrichtungen auf der dichtgedrängten Agenda. Den krönenden Abschluss bildete ein Rundgang durch die Fertigung von Airbus, das am Standort Stade Seitenleitwerke, Tragflächen und Rumpfsegmente aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff für verschiedene Baureihen produziert - unter anderem für den A380, dessen Seitenleitwerk beeindruckende 16 Meter hoch ist.

Die Teilnehmer, darunter zwei große Kontingente aus der oberösterreichischen Leichtbauszene und der Vorarlberger Textilindustrie, sammelten Ideen und Inspirationen für die eigene Technologieentwicklung sowie viele Kontakte im einzigartigen Netzwerk der 120 CFK-Unternehmen am Standort Stade.

www.a2lt.at

Quelle: Wirtschaftskammer Österreich, Dipl.-Ing. Franz Nickl


Kunststoff hört zu

24.11.2015

Experten beantworten Ihnen jede Frage zum Thema Kunststoff.

Stellen auch Sie Ihre Frage auf www.kunststoffhoertzu.at

Kunststoffe sind verbreitetet und in vielen Belangen unverzichtbar. Dennoch wirft kaum ein Material so viele Fragen und Unsicherheiten auf, wie diese Werkstoffe.

„Kunststoff hört zu“ fragt Sie, die Endverbraucher von Produkten aus Kunststoffen, nach Ihren Wünschen, Meinungen und auch Bedenken in Bezug auf Kunststoffe. Was sind die Ängste? Was sind die Unsicherheiten? Was gefällt ihnen am Material?

Beantwortet werden Ihre Fragen von einem Team aus Experten, die in verständlicher Weise über die Mythen rund um Kunststoffe aufklären. Somit haben Sie die Möglichkeit, beim nächsten Einkauf bewusst und gut informiert zu Produkten aus dem Material Ihrer Wahl zu greifen.

„Kunststoff hört zu“ ist eine Initiative des ÖKK – Österreichischer Kunststoff Kreislauf.

                    


Textil-Netzwerk PlasTexTron®

Bild: Günter Grabher / smart-textiles Plattform
Bild: Günter Grabher / smart-textiles Plattform
Textil-Netzwerk PlasTexTron®
Textil-Netzwerk PlasTexTron®

24.11.2015

Der strukturierte Aufbau eines Textil-Netzwerks in Ostösterreich zur Vernetzung der Branchen Kunststoff, Textil und Mechatronik – aufbauend auf dem erfolgreichen Projekt PlasTexTron® – ist für die nächsten zwei Jahre gesichert.

ecoplus, die Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, und die Wirtschaftskammer Österreich/Niederösterreich, Berufsgruppe Textilindustrie, haben finanzielle Unterstützung für die Betreuung des Textil-Netzwerks zugesagt. Ziel des Textil-Netzwerks, das unter PlasTexTron® bereits zur bekannten Marke geworden ist, ist es, Kontakte zwischen Unternehmen in den Branchen Kunststoff, Textil und Mechatronik zu knüpfen und so Projekte zu initiieren und gemeinsam neue Produktideen und Innovationen umzusetzen. Kooperiert wird auch mit der smart-textiles Plattform in Vorarlberg.

Billiglohnländer bedrängen Textilindustrie
In der Textilindustrie ist es aufgrund des internationalen Wettbewerbs nur unter schwierigsten Bedingungen möglich, den Produktionsstandort in Österreich zu halten. Deshalb ist es notwendig, durch Funktionsintegration die Wertschöpfung der Produkte zu erhöhen. So werden die Unternehmen hierzulande dem Wettbewerb aus Billiglohnländern und den Herausforderungen technischer Entwicklungen auch künftig gewachsen sein.

Textil-Team unterstützt bei Kooperation
Das Textil-Netzwerk soll die Unternehmen bei der Entwicklung von innovativen Produkten unterstützen. Dazu werden die Bedürfnisse der Unternehmen erfasst und Innovationsgruppen zu Schwerpunktthemen wie z.B. Mobilität, Leichtbau oder Medizin installiert. Das Zusammenführen von Kunststoff mit flexiblen Textilmaterialien und elektronischen Teilen macht ungeahnte Entwicklungen möglich. Smarte Textilien werden mit Sensoren ausgestattet und interaktiv sein oder Energie speichern können. Potenzial liegt auch in der Verwendung von nachwachsenden Biokunststoffen oder in der Verbindung von Textilien und 3D-Druck. Ein Textil-Team zur fachlichen und organisatorischen Unterstützung bei der Einreichung und Durchführung von Kooperationsprojekten wird installiert.

www.plastextron.at


Initiative Smart Plastics (ISP)

Demonstratorbauteil
Demonstratorbauteil
Kompetenzlandkarte der Initiative Smart Plastics
Kompetenzlandkarte der Initiative Smart Plastics

24.11.2015

Die Initiative Smart Plastics ist das professionelle Service- und Know-how Netzwerk für Projekte an der Schnittstelle von Mechatronik, Kunststoff und Design. 16 Partner nutzen die Mitgliedschaft in der 2011 gegründeten Kooperations- und Innovationsplattform für den kreativen Austausch von Know-how und zukunftsweisenden Technologien.

Die Anforderungen an marktfähige Produkte werden immer komplexer. Höchste Ansprüche an Funktionalität, Design und Qualität stehen einem enormen Kostendruck gegenüber. Produkte aus Kunststoff genügen diesen hohen Anforderungen hinsichtlich Prozessierbarkeit, vielfältigen Materialeigenschaften als auch Gestaltungsmöglichkeiten. Die zusätzliche, direkte Integration von elektronischen Funktionalitäten (sensorisch und aktorisch) in ein Kunststoffbauteil im Zuge des Herstellungsprozesses ermöglicht die Produktion einzigartiger Produkte für die unterschiedlichsten Branchen bei äußerst niedrigen Kosten.

Industrie und Forschung setzen gemeinsam um
Das international sichtbare Netzwerk besteht sowohl aus Mitgliedern aus dem Industrie- als auch dem Forschungsumfeld. Die industrielle und großtechnische Umsetzung der direkten Integration von elektronischen Funktionalitäten in Bauteile verschiedenster Art ist das Kernthema der Initiative Smart Plastics. Dabei wird die gesamte Wertschöpfungskette vom Werkstoff Kunststoff bis hin zu einem hochwertigen, intelligenten Bauteil von den Mitgliedern der Initiative lückenlos abgedeckt.

„Die Plattform schafft in dem Wachstumsfeld Smart Plastics die produktive Verbindung zwischen Forschung und Markt. Zum einen wird Forschern und Entwicklern die Möglichkeit geboten ihre kreativen Ideen und Ansätze hinsichtlich deren Umsetzbarkeit als auch Marktpotential mit Experten aus Produktion und Wirtschaft zu evaluieren. Zum anderen wird Kunden ein völlig neuer Blickwinkel auf mögliche Produktentwicklungen eröffnet, welche aus der Vielzahl an technologischen und designtechnischen Möglichkeiten schöpfen können“, sagt Dr. Markus Koppe, Manager der Initiative Smart Plastics.

Die Kompetenzlandkarte der Initiative Smart Plastics
Um eine neue Technologie bzw. Produktidee letztendlich auf dem Markt etablieren zu können, benötigt es verschiedenste Fachkompetenzen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Abhängig vom zu entwickelnden Produkt sind unterschiedliche Aggregationen der jeweiligen Fachkompetenzen nötig, welche durch die jeweiligen Mitgliedsunternehmen eingebracht werden. Demnach kommt jedem Unternehmen bzw. Institution eine spezifische Rolle zu, welche in der obigen Technologie/Rolle-Matrix übersichtlich einordbar ist.

www.smart-plastics.com


Ihre Innovation im Bereich Industrie 4.0

Ihre Innovation im Bereich Industrie 4.0
Ihre Innovation im Bereich Industrie 4.0

20.11.2015

Im Rahmen des Förderprogramms „InnovationsassistentInnen /-beraterInnen für KMU“ des Landes OÖ werden Unternehmen gefördert, die ein Innovationsprojekt im Betrieb durch Unterstützung einer Innovationsassistentin/eines Innovationsassistenten (JungakademikerIn) umsetzen.S chwerpunkt Industrie 4.0: Seit 1.7. wird im Programm ein Schwerpunkt auf das Thema Industrie 4.0 gesetzt. Ab sofort können KMU Projektanträge zu dieser Thematik einreichen, um den Sprung in die digitale Zukunft zu meistern.

Sind Sie fit für Industrie 4.0?

Sie interessieren sich für intelligente, flexible Fertigungstechnologie und möchten Ihre Produktions- und Logistiksysteme digitalisieren? In der Nachfrage nach individualisierten Produkten und Dienstleistungen sehen Sie eine Chance?

 

Seit 1.7. setzt das (thematisch offene) Förderprogramm „InnovationsassistentInnen /-beraterInnen für KMU“einen Schwerpunkt auf das Thema Industrie 4.0. Wenn Ihnen im Unternehmen das erforderliche Know-how und die nötigen Ressourcen fehlen, um oben genannte Thematiken umzusetzen, reichen Sie jetzt einen Projektantrag ein, um den Sprung in die digitale Zukunft zu meistern.

 

Förderung für oö. Klein- und Mittelbetriebe

Im Rahmen des Förderprogramms des Landes OÖ werden Klein- und Mittelbetriebe gefördert, die ein Innovationsprojekt im Betrieb durch Unterstützung einer Innovationsassistentin/eines Innovationsassistenten (JungakademikerIn) umsetzen. Die/der JungakademikerIn wird im Unternehmen eingestellt und bringt fachspezifisches Wissen aus dem Studium in das Innovationsprojekt ein. Gecoacht und unterstützt wird sie/er von einer/einem externen BeraterIn mit fachlichem Know-how und Expertise im Bereich Industrie 4.0. Unternehmen erhalten bis zu € 40.000 Förderung vom Land OÖ für die Personalkosten und die Übernahme der externen Beratungskosten. Zudem können alle InnovationsassistentInnen an einer geförderten Zusatzausbildung teilnehmen.

 

Das Programmmanagement übernimmt die oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria und unterstützt die Firmen bei der Projekteinreichung und während der 2-jährigen Projektlaufzeit. Seit 1998 haben bereits rund 180 Unternehmen bei der Umsetzung ihrer innovativen Ideen vom Erfolgsprogramm „InnovationsassistentInnen/-beraterInnen für KMU“ profitiert.

 

Jetzt einreichen!

Reichen Sie jetzt Ihr Vorhaben ein und starten auch Sie mit einer/einem InnovationsassistentIn Ihr Innovationsprojekt! Das Antragsformular und detaillierte Informationen zum Programm finden Sie unter http://www.innovationsassistent.at/

 


KC - ein Erfolgsrezept für Innovation

18.11.2015

Innovation durch Kooperation – das ist und bleibt der zentrale Erfolgsfaktor des Kunststoff-Clusters. In mittlerweile weit über 100 Kooperationsprojekten wurde in den Unternehmen eine permanente Weiterentwicklung hin zur Technologieführerschaft sichergestellt. Eine nachhaltige, regionale Wertschöpfung steht dabei im Fokus der Aktivitäten.

Kooperation und Kompetenz

Innovation durch Kooperation – das ist und bleibt der zentrale Erfolgsfaktor des Kunststoff-Clusters. In mittlerweile weit über 100 Kooperationsprojekten wurde in den Unternehmen eine permanente Weiterentwicklung hin zur Technologieführerschaft sichergestellt. Eine nachhaltige, regionale Wertschöpfung steht dabei im Fokus der Aktivitäten.

Als Schnittstelle zwischen den Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Entscheidungsträgern trägt der Cluster für die ständige Weiterentwicklung wichtiger Rahmenbedingungen für den Kunststoff-Standort Österreich bei. Gemeinsam mit engagierten Beiräten, Unternehmensvertreter aus allen Wertschöpfungsbereichen, sorgen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Cluster dafür, dass die Aktivitäten auch mit den jeweiligen aktuellen Anforderungen der Branche übereinstimmen.

Vernetzung generiert Wissen
Die Mitgliedsbetriebe des Kunststoff-Clusters kommen aus allen Branchensegmenten: von den Rohstoffen, der Kunststoff-Verarbeitung, dem Kunststoff-Maschinenbau sowie Formen- und Werkzeugbau bis zum Recycling. Auch kunststofftechnische Dienstleistungen, F&E und Ausbildung sind eingebunden. Dementsprechend breit sind die Themen und fachlichen Kompetenzen, die das Team des Kunststoff-Clusters abdecken muss. Auch in Nischenbereichen wie bspw. Thermoformen oder Schäumen finden Unternehmen kompetente Ansprechpartner im Cluster. Bei Förderberatungen oder Standortservice greifen die Cluster auf das Wissen der Expertinnen und Experten der regionalen Standortagenturen zu.

Clustermanager Mag. Elmar Paireder: „Die extrem gute Vernetzung der Clustermitarbeiter mit den Unternehmen, mit Forschungseinrichtungen und mit anderen nationalen und internationalen Institutionen ist einer unserer größten Pluspunkte. Sie erleichtert unsere Arbeit ungemein und unsere Partner profitieren davon.“

Auch Cluster kooperieren
Das Motto der Zusammenarbeit gilt aber auch für den Cluster. Verstärkt wird in den letzten Jahren an branchenübergreifenden Innovationen gearbeitet. So verschmelzen bei den „Smart Plastics“ die Kunststofftechnik mit der Elektronik und der Informatik. In verschiedenen Plattformen kooperieren Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus unterschiedlichen Clustern zu den Themen „Leichtbau“, „Bauteilentwicklung“ oder „Wood Plastics Composites“.

Kompetenzfelder im Kunststoff-Cluster

  • Verfahrenstechnik/Automation
    - Werkzeugbau
    - Maschinenbau
    - Spritzgießen
    - Extrusion
    - Schäumen
    - Thermoformen
    - Recycling
  • Produkt- und Materialentwicklung
    - Bauteilentwicklung
    - Compoundieren
    - Rohstoffe
    - Faserverstärke Kunststoffe
    - Biokunststoffe
    - WPC
  • Smart Plastics
  • Leichtbau
  • Effizienzsteigerung
  • Organisations- und Prozessentwicklung
  • Qualitätsmanagement
  • Öffentlichkeitsarbeit

Zahlen & Daten des Kunststoff-Clusters
Gegründet: 1999
394 Partnerunternehmen, davon 81% KMU
16.2 Mrd € Gesamtumsatz
61.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
122 Cluster-Kooperationsprojekte sowie zahlreiche Beteiligungen an nat. und int. Projekten
30 Veranstaltungen mit 75 Referenten und 1.000 Teilnehmern pro Jahr


Leichtbaugruppe hat sich formiert

A2LT - Austrian Advanced Lightweight Technology

18.11.2015

Leichtbau ist derzeit ein dominierender Innovations- und Technologietrend, sowohl auf europäischer als auch auf nationaler und regionaler Ebene. Industrie und Forschung kooperieren in Österreich seit Anfang 2014 branchen- und werkstoffübergreifend in der Leichtbau-Plattform A2LT – Austrian Advanced Lightweight Technology mit mittlerweile 25 Mitgliedern.

Leichtbau ist derzeit ein dominierender Innovations- und Technologietrend, sowohl auf europäischer als auch auf nationaler und regionaler Ebene. Industrie und Forschung kooperieren in Österreich seit Anfang 2014 branchen- und werkstoffübergreifend in der Leichtbau-Plattform A2LT – Austrian Advanced Lightweight Technology mit mittlerweile 25 Mitgliedern.

Die teilnehmenden Unternehmen bauen gemeinsam Know-how auf und tauschen sich in Projekten und bei verschiedensten Aktivitäten aus und sie treten gemeinsam als Leichtbaugruppe auf – national sowie international. So auch im Juni 2015 beim Symposium „Material innovativ“ in München. Insgesamt 200 Teilnehmer aus Industrie und Wissenschaft nahmen daran teil. Der Grundtenor: Neben steigenden Kundenanforderungen hinsichtlich Funktionsintegration, hybriden Leichtbaulösungen, Komfort und Design spielen auch Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz eine immer wichtigere Rolle.

Zukunftsreise Leichtbau nach Stade im November 2015
Die WKO Oberösterreich organisierte in Kooperation mit der Plattform A2LT und dem Kunststoff-Cluster von 10. bis 12. November 2015 eine zweitägige Delegationsreise ins CFK Valley Stade in Norddeutschland. Die Luftfahrt-Wertschöpfungskette von Forschung und Entwicklung über Materialzulieferung und Komponentenfertigung bis hin zur Herstellung des Endprodukts standen im Zentrum dieser Reise. Zahlreiche Vertreter der Leichtbau Community nutzten die Chance und besuchen Airbus, Hexcel Composites, Fraunhofer, DLR und weitere Leitbetriebe und F&E-Einrichtungen zum Thema Leichtbau.

JEC World 2016 Paris
2016 wird die Leichtbau-Plattform A2LT gemeinsam mit Bayern Innovativ auf einem Gemeinschaftsstand auf der JEC World 2016 auftreten. Die vom 8. bis 10. März 2016 in Paris stattfindende Messe gilt als weltweit größtes und wichtigstes Forum für Verbundwerkstoffe. „Wir wollen neben den österreichischen Kompetenzen auch die Vernetzung der österreichischen Leichtbau-Akteure international sichtbar machen. Denn von dieses Synergien profitieren auch potenzielle Kunden unserer Mitglieder“, sagt Mag. Jürgen Bleicher, Leichtbau-Experte im Kunststoff-Cluster.

Gemeinsam Projekte entwickeln
„Die Weiterentwicklung von Materialien, Prozessen und Produkten in regionalen, nationalen und europäischen Verbundprojekten ist eines unserer Hauptziele“, sagt Plattformsprecher Peter Bernscher. „Zahlreiche Firmen arbeiten mittlerweile in Projekten zusammen. Der Kontakt der Firmen ist dabei oft über die Plattform entstanden.“

Die Leichtbau-Plattform ist eine gemeinsame Initiative des Automobil-, Mechatronik- und Kunststoff-Clusters der Business Upper Austria, der Sparte Industrie der WKOÖ sowie des steirischen Autoclusters AC Styria.

www.A2LT.at