K-CSI: Dem Kunststoff auf der Spur

Alle Infos finden Sie auch auf der eigens eingerichteten Website www.k-csi.at
K-CSI bot Lehrkräften einen spannenden Einblick in die Fertigung bei EREMA ....
K-CSI bot Lehrkräften einen spannenden Einblick in die Fertigung bei EREMA ....
... und bot eine Möglichkeit, das Wissen über den Werkstoff Kunststoff zu erweitern.
... und bot eine Möglichkeit, das Wissen über den Werkstoff Kunststoff zu erweitern.

16.06.2016

Das von Kunststoff- und Umwelttechnik-Cluster initiierte Projekt „K-CSI“ soll bei Kindern und Jugendlichen das Bewusstsein für Kunststoff-Recycling erhöhen.

„K-CSI“ steht für Kunststoff Cradle to Cradle mit Schulen und Instituten. Der Lebenszyklus des Werkstoffes Kunststoff wird im Projekt in Workshops erarbeitet und so erlebbar gemacht. Experimente in den Labors der Fachhochschule Wels und der Johannes Kepler Universität sowie Exkursionen zu Unternehmen stehen am Programm.

Weltweit führende Technologie aus Österreich
Im Rahmen des Projekts lud der Kunststoff-Cluster im April 2016 in Ansfelden bei Linz Lehrkräfte zu einem Fortbildungstag zum Thema Recycling ein. Es ging um die Fragen, wie Kunststoff als Rohstoff im Kreislauf gehalten wird und welche (österreichische) Technologie hier weltweit führend ist. Zudem ermöglichte die EREMA Engineering Recycling Maschinen und Anlagen GmbH den Lehrkräften einen spannenden Einblick in die Fertigung und zeigte im Bereich der Recycling-Technologie auf, was derzeit bereits technologisch möglich ist. Neben Bildungsbeauftragten nutzten zahlreiche Pädagogen der Fachbereiche Chemie, Physik sowie Werkerziehung an Neuen Mittelschulen, Hauptschulen, Polytechnische Schulen und Höheren Schulen dieses Weiterbildungsangebot.

K-CSI: Lernen durch erleben
Ziel des Projekts ist es, mehr Bewusstsein für den „Cradle to Cradle“-Prozess, also eine zyklische Nutzung der Ressourcen, zu vermitteln. Denn nur so werden Kinder und Jugendliche auch später nachhaltige Ideen entwickeln. Gelingen soll dies mit Hilfe von didaktisch aufbereitetem Lernmaterial und dem direkten Kontakt zu Forscherinnen und Forschern. Zudem spielt das „voneinander Lernen“ im Projekt eine große Rolle. Schülerinnen und Schüler der höheren Schulstufen und Studierende bereiten Inhalte für Jüngere auf und dürfen auch in die Rolle der Lehrenden schlüpfen.

Fördermittel für Schulklassen
Schulen und Kindergärten, die sich mit dem Thema Kunststoff und dessen Lebenszyklus näher beschäftigen möchten, haben die Möglichkeit, sich für einen Kooperationszuschuss in der Höhe von € 1.000 zu bewerben. Diese Pauschalförderung sollte helfen, Unterrichtsprojekte durchzuführen und den Kindern und Jugendlichen ermöglichen, in die Rolle von Forscherinnen und Forschern zu schlüpfen.

Das Projekt „K-CSI“ wird im Rahmen der 4. Ausschreibung ‚Talente regional‘ der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) durchgeführt.

www.k-csi.at