K-CSI - Kunststoff Cradle to Cradle mit Schulen und Instituten

Startevent des Projektes K-CSI
Über 400 Schülerinnen und Schüler nahmen im Juni 2015 beim Startevent des Projektes K-CSI in der HTL in Wels teil.

25.11.2015

Das vom Kunststoff- Und Umwelttechnik-Cluster initiierte Projekt K-CSI (Kunststoff - Cradle to Cradle mit Schulen und Instituten) ist eine Initiative für und mit Kindern sowie Jugendlichen, deren Eltern und Pädagogen. Es bildet den gesamten „Lebenszyklus“ von Kunststoff ab und zeigt, wie unabkömmlich dieser Werkstoff für das tägliche Leben ist.

Der gesamte Kunststoff-Lebenszyklus soll im Projekt anhand von Workshops, in denen theoretische Inhalte erarbeitet werden, praxisnah vermittelt und so erlebbar gemacht werden. Auch Experimente in Labors sowie Exkursionen zu Unternehmen stehen auf der Agenda. Bei Kindern soll didaktisch aufbereitetes Lernmaterial und der direkte Kontakt zu Forschern das Bewusstsein für Kunststoff im Sinne von „Lernen durch erleben“ wecken. Abgerundet wird das Projekt durch Exkursionen zu Unternehmen in der Region.

Ein Ziel des Projektes ist, dass der anfallende „Kunststoffabfall“ als wertvoller Rohstoff verstanden wird. Denn wenn Kunststoffe das Ende ihrer Nutzungsdauer erreicht haben, lassen sie sich durch Sortieren, Reinigen, Zerkleinern und Verarbeiten – dem Recycling – zu neuen Produkten wiederverwerten. Dies wird derzeit noch relativ wenig genutzt, wird aber in den nächsten Dekaden eine immer größere Rolle spielen.

Kinder und Jugendliche sind die Erwachsenen von morgen. Sie werden dafür verantwortlich sein, wie sich unsere Gesellschaft in den nächsten Generationen weiterentwickelt. Deshalb ist es wichtig, genau bei ihnen anzusetzen. Und das ist auch ein weiterer Schwerpunkt im Projekt: Kindern und Jugendlichen mehr Bewusstsein für den „Cradle to Cradle“-Prozess (ein Konzept, bei dem Ressourcen zyklisch genutzt werden) zu vermitteln.

Summa summarum sollen durch das Projekt alle Beteiligten ein Gefühl für Kunststoffe und dessen Möglichkeiten bekommen. Darüber hinaus soll das Erlernte „hautnah“ durch selbständiges experimentieren und forschen gefestigt bzw. ausgebaut werden. Das „voneinander Lernen“ spielt dabei eine große Rolle, zumal Schüler der höheren Schulstufen und Studenten Inhalte für Jüngere aufbereiten und auch in die Rolle der Lehrenden schlüpfen dürfen. Auch Lehrmittel werden von Schülern für Schüler erstellt, die nach Projektende für interessierte Schulen zur Verfügung stehen werden.

ProjekttitelK-CSI Kunststoff - Cradle to Cradle mit Schulen und Instituten
Projektbeginn01.04.2015
Projektende30.09.2016

 

Projektpartner:
Wissenschaftliche Partner:

  • Johannes Kepler Universität Linz - Institute of Polymeric Materials and Testing (IPMT)
  • JKU Open Lab – Verein zur Förderung des studentischen und wissenschaftlichen Nachwuchses im Bereich Naturwissenschaften
  • FH OÖ Fakultät für Technik und Umweltwissenschaften, Wels

Unternehmenspartner:

  • Business Upper Austria – OÖ Wirtschaftsagentur GmbH / Kunststoff Cluster, Umwelttechnik Cluster
  • Trodat Produktions GmbH

(Vor)schulische Bildungseinrichtungen:

  • Kindergarten der Stadt Wels
  • Volksschule Wilhering
  • WRG/ORG der Franziskanerinnen Wels
  • HTL Wels
  • HTL Andorf

Externe Projektpartner:

  • Borealis
  • EREMA
  • LAVU OÖ
  • Welios

Foto: Mag. (FH) Doris Würzlhuber

Mag. (FH) Doris Würzlhuber

Projektmanagement

Fachbereiche: Werkzeugbau, Jugend in die Technik, Qualitätsmanagement
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