Speaker

Thomas Lucyshyn - Montanuniversität Leoben

Prof. Dr. Thomas Lucyshyn, Montanuniversität Leoben

Das "intelligente Werkzeug" - Neue Konzepte für Sensorik und Aktorik im Werkzeug

Obwohl das Werkzeug der Ort ist, an dem das Bauteil entsteht, ist es nach wie vor oft nur eine Blackbox. Es werden neue Ansätze zu Sensorik und Aktorik vorgestellt, um Informationen aus dem Werkzeug zu erhalten sowie darüber hinaus aktiv in die Bauteilentstehung im Werkzeug eingreifen zu können.

Michael Meister - Meister Quadrat Kunststoff- und Automatisierungstechnik GmbH

DI (FH) Michael Meister | Meister-Quadrat Kunststoff- und Automatisierungstechnik GmbH

Produktionsflexibilisierung im Spritzguss

Ständiger Wettbewerb mit Firmen im Osten und in Asien fordern vom Spritzgießer neue Ideen und Strukturen in der Organisation der Produktionen. Neukunden können durchaus mit Spezialisierung und flexiblen Methoden partnerschaftlich gewonnen werden. Beispiele sollen zeigen wie es auch in hochpreisigen Ländern wie Österreich möglich ist, langfristig im Markt Gewinne zu erwirtschaften und Kundenbindungen aufzubauen. Dies kann durch Flexibilität in der Werkzeuggestaltung, aber auch in der Spezialisierung und Straffung der Fertigung erfolgen. Neue Wege schaffen daher interessante Betätigungsfelder!

 

 

Gernot Zitzenbacher - FH OÖ Studienbetriebs GmbH

FH-Prof. DI Dr.mont. Gernot Zitzenbacher - FH OÖ Studienbetriebs GmbH

Kunststoff-Oberflächen-Interaktionen in der Extrusionstechnik und deren Einfluss auf Prozess, Anlage und Produktqualität

Wechselwirkungen zwischen den verarbeiteten Kunststoffrohstoffen und Schnecken bzw. Werkzeugen äußern sich oft in einem Anlagenverschleiß und verursachen Kosten. Sie wirken sich aber auch auf die Durchsatzleistung und die erzielbare Produktqualität aus.

Roland Hinterhölzl - FH OÖ Campus Wels, Studiengangsleiter Leichtbau und Composite-Werkstoffe

DI Dr. Roland Hinterhölzl | FH OÖ Campus Wels, Studiengangsleiter Leichtbau und Composite-Werkstoffe

Leichtbau und Composites

Composites sind in den letzten Jahren ein Synonym für werkstofflichen Leichtbau in Luftfahrt, Automobilindustrie, Rennsport usw. geworden. Was eröffnet dieses Leichtbaupotential? – Einblicke dazu liefert dieser Vortrag genauso wie einen Ausblick in neue Möglichkeiten des Systemleichtbaus z.B. durch strukturelle Carbon Composite Batterien.

 

 

Johann Fellner - TU Wien, Institut für Wassergüte, Ressourcenmanagement und Abfallwirtschaft

Ass.Prof. DI Dr.techn. Johann Fellner | TU Wien, Institut für Wassergüte, Ressourcenmanagement und Abfallwirtschaft

Comprehensive analysis and quantification of national plastic flows: The case of Austria Potentials and limitations for a circular economy

Closing material cycles also with regards to plastics requires detailed information about their application, life time and composition. In particular the latter is curial for the establishment of clean material cycles, which is becoming increasingly important as higher recycling targets are requested.

 

 

Clemens Holzer - Montanuniversität Leoben, Department Kunststofftechnik

Kunststoffabfälle als Werk- und Wertstoff - Rec2TecPart als Prozessansatz

Das Recycling von Kunststoffen wird für Firmen immer mehr zur Notwendigkeit; nicht nur der Kostendruck steigt, sondern auch der Druck aus der Gesellschaft. Um die technischen und wirtschaftlichen Hürden zu überwinden, müssen wir gemeinsam intensiv an diesem Thema arbeiten. Durchgängiges Prozessverständnis und Zusammenarbeit aller beteiligten Firmen ist der Weg, um aus Kunststoffabfall wieder einen Wertstoff und Werkstoff zu erzeugen.

Michael Salmen - Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen

Dr.-Ing. Michael Salmen | Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen

Werkzeugbau 4.0:
Generierung von Mehrwert aus Kundensicht durch digitale Vernetzung

Die digitale Vernetzung hat längst Einzug in den Werkzeugbau gehalten und führt zu umfangreichen Veränderungen der Schnittstellen zwischen Kunden und Werkzeugbaubetrieben. Für einen echten Mehrwert aus Kundensicht muss der Werkzeugbau eine Vielfalt an Daten beherrschen - und diese für Smart Products und Smart Services clever nutzen.

Georg Steinbichler - ENGEL AUSTRIA GmbH

Georg Steinbichler

Spritzguss – Chancen und Lösungen zur Spezialisierung

Anhänger von Spezialisierungsstrategien sehen die strikte Fokussierung auf Kernkompetenzen als Wunderwaffe für den Unternehmenserfolg. Gegner hingegen bezeichnen eine solche Strategie als gefährlich und riskant. Mein Beitrag zeigt neue Lösungen und Möglichkeiten zur Spezialisierung in der Spritzgießtechnik auf und kann bei der Auslotung der Chancen helfen.  

 

 

Stefan Laske - IM POLYMER GmbH

Dr. Stefan Laske

IM Polymer – Ein Brückenschlag für nachhaltige Kunststoffe

Biopolymere begleiten uns schon sehr lange, Produkte kommen aber nur sehr schwer auf den Markt. Der Grund für die sehr schleppende Entwicklung liegt vor allem in der Lücke zwischen dem großen Bereich der Materialforschung, die das Thema dominiert, und dem sehr undefinierten Endkunden. Diese Lücke gilt es sowohl auf emotionaler als auch technischer Ebene zu schließen, um die Familie der Biopolymere vom reinen Marketinginstrument zu den technischen Anwendungen zu bringen, die es erfordern.

Dusan Jeremic, PhD - Borealis Polyolefine GmbH

Dusan Jeremic, PhD - Borealis Polyolefine GmbH

Mehrstufige Implementierung phthalatfreier Ziegler-Natta Katalysatoren für Polypropylen

Die Implementierung neuer Katalysator-Typen für die PP-Produktion ist eine herausfordernde Aufgabe, vor allemwenn komplexe Copolymere betroffen sind. Aspekte der Produktionsstabilität und –Sicherheit müssen dabei ebenso berücksichtigt werden wie die Performance der Produkte. Ein dreistufiger Ansatz wurde dabei von Borealis für die Einführung eines neuartigen ZN-Katalysators mit einem phthalatfreien internen Donor verwendet: Labor-Polymerisationen zur Etablierung grundsätzlicher Struktur-Eigenschafts-Beziehungen, Pilotanlagen-Versuche zur Optimierung des Produktdesigns und der Verfahrensbedingungen, und Versuchsläufe im kommerziellen Maßstab zur Umsetzung der gewonnenen Erkenntnisse. Hochschlagzähe Copolymere für anspruchsvolle Verpackungslösungenund technische Anwendungen konnten so in relativ kurzer Zeit erfolgreich umgestellt werden.

DI Dr. Markus Koppe, Initiative Smart Plastics (Kopie 1)

Struktur-integrierte Elektronik

In-Mold-Electronics ermöglicht die Herstellung von strukturintegrierter Elektronik, bei der die elektronische Funktionalität direkt in der Oberfläche bzw. Außenhülle des Spritzgussbauteils sitzt. Diese Technologie ist derzeit am besten geeignet um massenfertigungstauglich, niedrigkomplexe elektronische Funktionen nahtlos in die unterschiedlichsten Bauteile zu integrieren.

Sébastien Moussard - Materiautech®

Das europäische Materiautech® Netzwerk: tauchen Sie ein in die Welt der Kunststoffe…

Das europäische Materiautech® Netzwerk für die Kunststoffindustrie wurde entwickelt, Expertinnen durch einen neuen und innovatven Zugang zu Werkstoffen und Verarbeitungstechnologien zu unterstützen. Materiautech® bietet dabei sein gesamtes Wissen und Know-How an, damit Unternehmen an der Lösung von Problemstellungen effektiver und schneller arbeiten können.

Ferdinand Leitner - Hewlett Packard Inc.

Transforming the Future with HP Multi Jet Fusion  

Die digitale Zukunt hat längst begonnen. Die 3D Druckindustrie ist nicht neu – es haben sich aber viele Vorzeichen verändert und es gibt beinahe wöchentlich neue Anbieter, die sich auf den Markt der herkömmlichen Fertigungsmethoden konzentrieren und neue Anwendungen überhaupt erst möglich machen. Was macht den 3D Druck mit hp so interessant?