Referenten

Clemens Holzer - Montanuniversität Leoben, Department Kunststofftechnik

Kunststoffabfälle als Werk- und Wertstoff - Rec2TecPart als Prozessansatz

Das Recycling von Kunststoffen wird für Firmen immer mehr zur Notwendigkeit; nicht nur der Kostendruck steigt, sondern auch der Druck aus der Gesellschaft. Um die technischen und wirtschaftlichen Hürden zu überwinden, müssen wir gemeinsam intensiv an diesem Thema arbeiten. Durchgängiges Prozessverständnis und Zusammenarbeit aller beteiligten Firmen ist der Weg, um aus Kunststoffabfall wieder einen Wertstoff und Werkstoff zu erzeugen.

Michael Salmen - Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen

Dr.-Ing. Michael Salmen | Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen

Werkzeugbau 4.0:
Generierung von Mehrwert aus Kundensicht durch digitale Vernetzung

Die digitale Vernetzung hat längst Einzug in den Werkzeugbau gehalten und führt zu umfangreichen Veränderungen der Schnittstellen zwischen Kunden und Werkzeugbaubetrieben. Für einen echten Mehrwert aus Kundensicht muss der Werkzeugbau eine Vielfalt an Daten beherrschen - und diese für Smart Products und Smart Services clever nutzen.

Georg Steinbichler - ENGEL AUSTRIA GmbH

Georg Steinbichler

Spritzguss – Chancen und Lösungen zur Spezialisierung

Anhänger von Spezialisierungsstrategien sehen die strikte Fokussierung auf Kernkompetenzen als Wunderwaffe für den Unternehmenserfolg. Gegner hingegen bezeichnen eine solche Strategie als gefährlich und riskant. Mein Beitrag zeigt neue Lösungen und Möglichkeiten zur Spezialisierung in der Spritzgießtechnik auf und kann bei der Auslotung der Chancen helfen.  

 

 

Stefan Laske - IM POLYMER GmbH

Dr. Stefan Laske

IM Polymer – Ein Brückenschlag für nachhaltige Kunststoffe

Biopolymere begleiten uns schon sehr lange, Produkte kommen aber nur sehr schwer auf den Markt. Der Grund für die sehr schleppende Entwicklung liegt vor allem in der Lücke zwischen dem großen Bereich der Materialforschung, die das Thema dominiert, und dem sehr undefinierten Endkunden. Diese Lücke gilt es sowohl auf emotionaler als auch technischer Ebene zu schließen, um die Familie der Biopolymere vom reinen Marketinginstrument zu den technischen Anwendungen zu bringen, die es erfordern.

Dusan Jeremic, PhD - Borealis Polyolefine GmbH

Dusan Jeremic, PhD - Borealis Polyolefine GmbH

Mehrstufige Implementierung phthalatfreier Ziegler-Natta Katalysatoren für Polypropylen

Die Implementierung neuer Katalysator-Typen für die PP-Produktion ist eine herausfordernde Aufgabe, vor allemwenn komplexe Copolymere betroffen sind. Aspekte der Produktionsstabilität und –Sicherheit müssen dabei ebenso berücksichtigt werden wie die Performance der Produkte. Ein dreistufiger Ansatz wurde dabei von Borealis für die Einführung eines neuartigen ZN-Katalysators mit einem phthalatfreien internen Donor verwendet: Labor-Polymerisationen zur Etablierung grundsätzlicher Struktur-Eigenschafts-Beziehungen, Pilotanlagen-Versuche zur Optimierung des Produktdesigns und der Verfahrensbedingungen, und Versuchsläufe im kommerziellen Maßstab zur Umsetzung der gewonnenen Erkenntnisse. Hochschlagzähe Copolymere für anspruchsvolle Verpackungslösungenund technische Anwendungen konnten so in relativ kurzer Zeit erfolgreich umgestellt werden.

Sébastien Moussard - Materiautech®

Das europäische Materiautech® Netzwerk: tauchen Sie ein in die Welt der Kunststoffe…

Das europäische Materiautech® Netzwerk für die Kunststoffindustrie wurde entwickelt, Expertinnen durch einen neuen und innovatven Zugang zu Werkstoffen und Verarbeitungstechnologien zu unterstützen. Materiautech® bietet dabei sein gesamtes Wissen und Know-How an, damit Unternehmen an der Lösung von Problemstellungen effektiver und schneller arbeiten können.

Ferdinand Leitner - Hewlett Packard Inc.

Transforming the Future with HP Multi Jet Fusion  

Die digitale Zukunt hat längst begonnen. Die 3D Druckindustrie ist nicht neu – es haben sich aber viele Vorzeichen verändert und es gibt beinahe wöchentlich neue Anbieter, die sich auf den Markt der herkömmlichen Fertigungsmethoden konzentrieren und neue Anwendungen überhaupt erst möglich machen. Was macht den 3D Druck mit hp so interessant?